Tatort Folge 241: Rikki



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Tatort Folge 241: Rikki 5 2

In der Tatort-Folge 241 „Rikki“ wird der Frankfurter Kommissar Brinkmann (Karl-Heinz von Hassel) mit der Aufklärung einer wilden Autoverfolgungsjagd beauftragt, bei der ein Mann zu Tode gekommen ist. Zum Glück für die Ermittler konnte der Tatwagen sichergestellt werden. Nach einer Überprüfung des Nummernschilds landen die Ermittler schnell bei dem Fahrzeuginhaber Rolf Poelke. Als die Beamten dem Mann, der als Bauleiter auf einer Baustelle beschäftigt ist, dort einen Besuch abstatten, will der zunächst nichts wissen. Schließlich gibt Poelke zu, dass er seinen Wagen am vorherigen Abend an seine Geliebte Rikki Pensold verliehen hat. Von Brinkmann unter Druck gesetzt, liefert der Bauleiter dem Kommissar dann auch einen Hinweis, wo Rikki zu finden sein könnte.

Poelkes Frau Astrid ahnt in dem Tatort „Rikki“ nichts von der Affäre ihres Mannes. Für die Ehefrau ist die Welt in Ordnung – sie lebt zusammen mit ihrem Mann und den beiden Kindern in einem schönen Haus im Taunusgebirge. Das Haus hat Richard Poelke sogar selbst gebaut, nachdem er in Nigeria als Bauleiter genügend Geld verdient hatte.

Was Astrid Poelke im Tatort „Rikki“ jedoch nicht weiß: Ihr Mann steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten. In seiner Verzweiflung hatte der Bauleiter aus Afrika Drogen nach Deutschland geschmuggelt, die er in Frankfurt an professionelle Drogendealer veräußern wollte. Die Übergabe sollte auf einem Frankfurter Rummelplatz stattfinden. Anstatt selbst das Rauschgift zum vereinbarten Treffpunkt zu bringen, hatte der verzweifelte Robert jedoch seine Geliebte Rikki angeheuert. Zunächst scheint der Deal glatt gegangen zu sein. Doch die Gangster versuchen, den Bauleiter zu hintergehen und verfolgen die Rikki, um sich ihr Geld zurückzuholen. Es kommt zur Verfolgungsjagd, bei der Rikki den Chef der Drogendealer überfährt und im Anschluss zu Fuß flieht.

Als er sich auf die Suche nach der Geliebten macht, weiß Kommissar Brinkmann in dem Tatort „Rikki“ noch nichts von dem missglückten Drogendeal, der zu der Verfolgsungsjagd geführt hat. Doch auch die Dealer bleiben nicht untätig. So lässt der nächste Tote nicht lange auf sich warten…

Der HR-Tatort „Rikki“ mit Kommissar Brinkmann in der Rolle des Ermittlers wurde am Sonntag, den 17. März 1991, zum ersten Mal in der ARD gesendet.

Besetzung
Kommissar Brinkmann – Karl-Heinz von Hassel
Robert Wegener – Sebastian Baur
Rolf Poelke – Helmut Zierl
Astrid Poelke – Cornelia Corba
Frau Franzius – Ingmar Zeisberg
Rikki – Nikola Kress
Tölz – Pierre Franckh
Frau Habel – Lia Wöhr
u.a.

Stab
Drehbuch – Sylvia Hoffman
Regie – Sylvia Hoffman
Kamera – Jürgen Herrmann, Gunder Stegner
Schnitt – Birgitt Bosboom
Musik – Martin Haas, Robert Sattler
Produktion – HR


2 Meinungen zum Tatort Folge 241: Rikki

  • Dirk • am 7.1.16 um 22:19 Uhr

    Der Tatort Nummer 241 mit Hauptkommissar Brinkmann aus Frankfurt. Ein interessanter Tatort-Fernsehfilm, sehenswert für Liebhaber der Überraschungen. Es geht um Geld, Drogen, Immobilien, Tote. Sonst wäre Brinkmann von der Mordkommission sicherlich auch nicht vor Ort, dieses Bündel an Freundlichkeit. Sachlich aufgezeichneter Tatort-Krimi, durchaus sehenswert. Alle Jahre wieder.


  • Diethelm Glaser • am 16.8.16 um 15:55 Uhr

    Ein interessanter Tatort, am Anfang blickte man nicht durch, Zierl in einer Doppelrolle als Mann und Frau/Mörderin, teilweise zog es sich hin, aber insgesamt gut. Aber einige Rollen stimmen nicht, Amberger war Herr Franzius, eine Rikki Pensold gab es als Schauspielerin nicht, denn die war ja Zierl, Nicola Kress war wohl die Witwe, und Rudolf Kowalski habe ich nicht gesehen, aber viele andere, die wieder nicht aufgeführt werden! (nirgendwo!) z.B. das Schießb uden-Ehepaar, die Rentner als Zeugen, Nikki, die für Rikki gehalten wurde und die Chefs des privaten Puffs!
    Quasimodo52


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