Tatort Folge 306: Mordnacht



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Tatort Folge 306: Mordnacht 5 2

Die Tat eines eifersüchtigen Ehemannes führt in der Tatort-Folge 306 „Mordnacht“ zu zwei Mordfällen, die der Frankfurter Kommissar Brinkmann (Karl-Heinz von Hassel) aufklären muss.

Eigentlich ist der Kunstauktionator Hall glücklich verheiratet mit der schönen und jüngeren Elli. Seine große Liebe hatte er kennengelernt, nachdem diese wegen ihrer Schwangerschaft ihre Tanzkarriere beenden musste und später mit ihrer kleinen Tochter Angie bei Traudel, ihrer Schwester, untergekommen ist. Eines Tages trifft Hall aus Angst, seine Frau an einen anderen Mann zu verlieren, eine folgenschwere Entscheidung: Er heuert den Privatdetektiv Fellner an, um Elli im Auge zu behalten. Und damit nimmt das Unheil im Tatort „Mordnacht“ seinen Lauf…

Denn Elli bemerkt, dass ihr Mann einen Privatdetektiv auf sie angesetzt hat und schließlich passiert das, was Hall mit seiner Entscheidung eigentlich vermeiden wollte: Durch seine Eifersucht treibt der Auktionator seine Frau in die Arme eines anderen Mannes. Elli, dem Leo Fellner gefällt, beginnt nämlich eine Affäre mit dem Detektiv. Schon bald will sich Fellner in dem Tatort „Mordnacht“ von dem Observierungsauftrag zurückziehen und zu seinem Unglück gesteht er seinem Auftraggeber Hall als Begründung auch noch, dass er sich in dessen Ehefrau verliebt hat. Mit seiner Ehrlichkeit hat Fellner jedoch sein eigenes Todesurteil unterzeichnet: In einem großen Wutanfall erschlägt Hall den Privatdetektiv und versteckt die Leiche. Doch dieser Mord hilft dem Auktionator auch nicht mehr weiter: Kurz darauf eröffnet ihm Elli, dass sie ihn für Fellner verlassen will – Umstimmung zwecklos.

Am nächsten Tag wird die Leiche von Elli Hall in einem Wald gefunden, die Frau wurde erstochen. Nachdem er die Tote durch ihre Papiere identifiziert hat, macht sich der Frankfurter Kommissar Brinkmann in dem Tatort „Mordnacht“ schnell auf den Weg zu Hall. Dieser erzählt dem Ermittler, dass Elli die gemeinsame Wohnung mit sehr wertvollem Schmuck verlassen hat. Wurde Elli also Opfer eines Raubmordes? Doch warum hat der Täter das Opfer so sehr zugerichtet, wenn er Elli nicht gekannt hat? Dem Täter auf die Spur kommt Brinkmann schließlich in der nahe des Leichenfunds gelegenen Striptease-Bar, die das Opfer in der Nacht ihres Todes besucht hatte…

Der Frankfurt-Tatort „Mordnacht“ wurde am Sonntag, den 26. März 1995, das erste Mal in der ARD gezeigt.

Besetzung
Kommissar Edgar Brinkmann – Heinz von Hassel
Robert Wegener – Martin May
Hall – Klausjürgen Wussow
Elli Hall – Esther Schweins
Leo Fellner – Heino Ferch
Traudel Scholz – Anke Sevenich
Markus Kranz – Walter Renneisen
Dr. Gerhard Hufe – Lutz Mackensy
u.a.

Stab
Drehbuch – Heinz Schirk
Regie – Heinz Schirk
Kamera – Werner Hoffmann
Schnitt – Elke Herbener
Musik – Axel Donner
Produktion – HR


5 Meinungen zum Tatort Folge 306: Mordnacht

  • Rogier • am 21.5.10 um 20:53 Uhr

    Diesen Datum und Zeit stimmen leider nicht! Die Sendung ist am Samstag den 22. Mai um 21:45.


  • Gudrun Eussner • am 22.5.10 um 16:34 Uhr

    Supi, ich hatte auch keinen Bock auf Äppelwoi, oder wie die Sendung hieß. Nun weiß ich wenigstens, worauf ich mich freuen kann. Danke für den Tip, Rogier!


  • David Lombardo • am 7.6.13 um 10:52 Uhr

    Klausjürgen Wussow in einer seiner besten Rollen. Er tötet den Liebhaber seiner Frau und muss die Leiche wegschaffen, dabei läuft ihm der Schweiss das Gesicht herunter. Interessante und spannende Story.


  • Sylvia • am 22.5.14 um 21:12 Uhr

    Bei der Folge habe ich mitgespielt mit meiner Schulklasse :-)


  • Dirk • am 26.4.16 um 20:55 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 306 aus Frankfurt. Hauptkommissar Brinkmann und sein Kollege Kommissar Wegener ermitteln in einem augenscheinlichen Raubmordfall und kommen nach und nach einem zweiten Mord, begangen noch vor dem ersten, auf die Spur. Ein klassischer und spannender Tatort-Kriminalfilm um Lügen und Betrügen, verletzte Ehrgefühle, Kinderliebe und Mord. Ein Angebot von 300.000 Deutsche Mark konnte den Nebenbuhler nicht locken, dafür musste er sein Leben lassen. Wie in der einen Filmsequenz sein Fuß hinter der Aufzugstür verschwindet, ja, das hatte schon einen Tatsch von Hitchcock. Völlig überraschend der Täter des anderen Opfers und seine, wie ich meine, zu langatmige Rechtfertigung der Tat, neben Hauptkommissar Brinkmann sitzend, im weißen Opel Omega GL. Wieder ein guter Tatort-Spielfilm aus Frankfurt der 1995iger Jahren, sehr sehens- und wiederholungswert mit einer wirklich guten schauspielerischen Besetzungsliste. Und — Augenzeugen des damaligen Tatortes am Waldesrand melden sich noch heute. Toll!


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