Tatort Folge 393: Der zweite Mann



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Das Berliner Tatort-Team bestehend aus Kommissar Ernst Roiter (Winfried Glatzeder) und Michael Zorowski (Robinson Reichel), Roiters Assistenten, muss in der Tatort-Folge 393 „Der zweite Mann“ einen Raubüberfall und den Mord an einem der Räuber aufklären, wobei zumindest Roiter in dem Fall nicht ganz Herr aller seiner Sinne ist.

In Berlin kommt es zu einem Raubüberfall. Ein bewaffneter Mann stürmt einen noblen Juwelierladen, wo er eine wertvolle Beute machen will. Leider endet der Überfall blutig, da der Mann erst den Wachmann des Geschäftes erschießt und dann mit einer Kundin als Geisel flüchtet. Immerhin lässt der Unbekannte seine Geisel bald darauf unverletzt frei. Melissa, wie die junge Frau heißt, wird von den Polizisten um Roiter und Zorowski gefunden und stellt für die Fahnder als Augenzeugin eine wertvolle Informationsquelle dar. Im Verhör werden die Hoffnungen der zwei Fahnder im Tatort „Der zweite Mann“ auch nicht enttäuscht: So hat die Zeugin beobachtet, dass bei dem Raubüberfall noch ein zweiter Täter beteiligt war, der später zu ihr und dem bewaffneten Mann ins Auto gestiegen sei. Roiter und Zorowski freuen sich über die Information, dass sie nicht nur nach einem Einzeltäter suchen.

Doch Kommissar Roiter sieht in Melissa schon bald mehr als nur eine hilfreiche Zeugin. Der Ermittler aus Berlin verliebt sich in die Frau und kommt ihr im Laufe des Tatort „Der zweite Mann“ näher, als es einem Polizisten mit einer Zeugin erlaubt ist. Doch auch die Ermittlungen kommen langsam voran, als die Beamten aus Berlin das Fluchtauto entdecken. Dabei erwartet die Kommissare jedoch die Überraschung, dass in dem Wagen noch der Juwelendieb sitzt. Bei der Aufklärung helfen kann der Mann Roiter und Zorowski jedoch nicht mehr, da er erschossen wurde. Weil auch die erbeuteten Juwelen fehlen vermuten, die Berliner Ermittler, dass der zweite Räuber seinen störenden Komplizen ermordet hatte, um die wertvolle Beute ganz für sich allein zu haben. Leider hat der Flüchtige dem Juwelendieb so stark zugesetzt, dass dessen Gesicht aufgrund der Verletzungen nicht mehr identifiziert werden kann. Zum Glück kann Melissa im Tatort „Der zweite Mann“ immerhin ausreichend Informationen für ein Phantombild des zweiten Täters beisteuern. Dieses Bild liefert Roiter und Zorowski dann auch wichtige Hinweise und bringt sie auf die Fährte des bekannten Hehlers Werner Luhmann. Als dieser jedoch ein wasserdichtes Alibi vorweisen kann, stehen die Fahnder im Tatort „Der zweite Mann“ wieder ganz ohne Spur da.

In der Folge verdächtigt Roiter, der immer stärkere Gefühle für die Augenzeugin Melissa hegt, die Besitzerin des Juwelierladens, dass sie den Raubüberfall nur inszeniert hatte, um ihre Versicherung zu betrügen. Zorowski hingegen nimmt nicht alles, was Melissa gegenüber der Polizei sagt, für gegeben hin und entdeckt bald, dass ihre Aussage einige Widersprüche hat. War der unbekannte Komplize im Tatort „Der zweite Mann“ also vielleicht eine Frau?

 

Der Berliner Tatort „Der zweite Mann“ wurde vom SFB produziert. Regie führte Sylvia Hoffmann, während Christos Yiannopoulos und Petra Wenzel das Drehbuch schrieben. Die Premiere des Krimis im deutschen Fernsehen erfolgte am 16.08.1998.

Besetzung
Kommissar Ernst Roiter – Winfried Glatzeder
Michael Zorowski – Robinson Reichel
Melissa – Birgit Doll
Joachim Huber – Hanns Zischler
Juwelierin – Rosel Zech

Stab
Regie – Sylvia Hoffman
Buch – Christos Yiannopoulos, Petra Welzel
Kamera – Jürgen Heimlich
Schnitt – Haike Brauer
Musik – Ralf Zang, Klaus Badelt
Produktion – SFB


1 Meinung zum Tatort Folge 393: Der zweite Mann

  • Dirk • am 15.3.17 um 22:20 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 393 aus der Hauptstadt der Republik Berlin. Zwei Hauptkommissare, der Dienstrang ist dem Alter her gefördert, versuchen einen Raub- und Diversionsmord aufzuklären. Der Roiter und der Zorowski , beide von der Berliner Mordkommission, ermitteln in Sache Juwelenraub mit Todesfolge und finden später schließlich und unendlich auch den Juwelenmörder tot auf, durch Fremdeinwirkung dahin gebracht. Von der sich anbahnenden Liebesbeziehungen zwischen dem ermittelnden Hauptkommissar und der im Klunker – Raub in voltierten Verdächtigen mal abgesehen, einer der schwächeren Tatort-Spielfilme der beiden Mordermittler. Aber….der Hehler ist auch der Stehler und deshalb finde ich diesen Berliner Tatort-Spielfilm mit den beiden verkannten Kult-Kommissaren sehr sehenswert und unbedingt wiederholungswürdig. Rosel Zech spielte die Juwelierin, unvergessen.


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