Tatort Folge 751: Weil sie Böse sind

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Bei Rolf Herkel handelt es sich im Tatort „Weil sie böse sind“ um einen alleinerziehenden Vater. Sein Sohn leidet an Autismus und sein Vater weis nicht mehr weiter. Er fühlt sich im Tatort „Weil sie böse sind“ sowohl privat als auch finanziell in die Enge getrieben und so macht er sich nun zum Anwesen der Familie Staupen auf, um dort um Hilfe für seinen Sohn zu fragen. Rolf Herkel glaubt aus seinen genealogischen Studien zu wissen, dass die beiden Familien sich schon im Mittelalter begegnet sind und Familie Staupen ihren Reichtum nur darauf begründen konnten, dass sie von seiner Familie damals übervorteilt wurden. Doch der alte Staupen demütigt Rolf Herkel sehr lange, nachdem dieser ihn mit den Vorwürfen konfrontiert und so erschlägt Rolf im Tatort „Weil sie böse sind“ den alten Staupen im Affekt.

Der Sohn von Staupen, Balthasar, findet seinen Vater noch in der Nacht und er schmiedet im Tatort „Weil sie böse sind“ einen Plan. Charlotte Sänger und Fritz Dellwo vermuten den Täter in diesem Tatort im engsten Kreis der Familie. Doch alle haben sie im Tatort „Weil sie böse sind“ ein Alibi für die Nacht des Mordes. Die Ermittlungen der beiden geraten immer weiter in eine Sackgasse. Doch dann wird der Bruder und auch die Schwester des Opfers in kurzen Abständen tot aufgefunden und nun fragen sich die beiden Frankfurter Kommissare, ob sie es im Tatort „Weil sie böse sind“ mit einem Serienmörder zu tun haben. Und welches Motiv treibt diesen Mörder an?

Besetzung der Tatort – Folge „Weil sie böse sind“:
Hauptkommissar Fritz Dellwo – Jörg Schüttauf
Kommissarin Charlotte Sänger – Andrea Sawatzki
Rolf Herkel – Milan Peschel
Staatsanwalt Dr. Scheer – Thomas Balou Martin
Reinhard Staupen – Markus Boysen
Balthasar Staupen – Matthias Schweighöfer
Mike Staupen – Peter Davor
Freya Staupen – Adele Neuhauser
Rudi Fromm [Leiter Mordkommission] – Peter Lerchbaumer
Sandra Jakesch – Sandra Borgmann

Stab:
Außenrequisite – Maik Hörnig
Kostüme/Kostümbild – Katharina Schnelting
Kamera – Dominik Schunk
Innenrequisite – Jutta Saas
Besetzung/Casting – Karoline Holzmann
Kameraassistenz – Pan Springer
Kameraassistenz – Mareike Guth
Produktionsleitung – Uli Dautel
Musik/Filmkompositionen – Fabian Römer
Erster Aufnahmeleiter – Rüdiger Spieth
Szenenbild – Károly Pákozdy
Requisitenfahrer – Daniel Bengner
Stunts – Andreas Mayer
Regieassistenz – Frank Stoye
Ton/Filmtonmeister – Peter Senkel
Ton/Filmtonmeister – Katja Schenk

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Weil sie böse sind“: 03.01.2010
Bilder: HR/Bettina Müller

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107 Kommentare

  • Joachim Pense
    2. Januar 2012 - 21:48 | Permalink

    Grade konnte ich die Wiederholung sehen. Ein beeindruckender Tatort – völlig künstlich, und umwerfend. Das war doch was anderes als die “Tödlichen Häppchen” gestern.

  • gabi
    3. Januar 2012 - 22:33 | Permalink

    der beste tatort den ich bisher gesehen habe

  • Christian Zw.
    7. Januar 2012 - 15:27 | Permalink

    Ja, der Tatort kommt super…….

  • Christian Zwo.
    10. Januar 2012 - 14:56 | Permalink

    Besser gehts einfach nicht ….. KLASSE!

  • Christian Zwolinski
    3. Februar 2012 - 14:48 | Permalink

    Auf den Tatort bin ich richtig stolz…..

  • christian z.
    5. März 2012 - 16:05 | Permalink

    Der Tatort hat die Brillianz vom Tennis Genie Roger Federer und die Power von Wladimar Klitschko… umwerfend

  • nico haupt
    24. März 2012 - 05:57 | Permalink

    Da hat wohl jemand zuviel Hitchcock “Der Fremde im Zug” oder Chabraul gesehen ;
    Endlich mal ein TATORT, wo man nicht unzufrieden ist, wenn der eigentliche Taeter nicht gefasst wird. Darueberhinaus ein tiefenpsychologisches Drama in die Tiefen von Ahnenforschungspsychologie, integranten Adels- und Verbrecherfamilien, sowie dem gesellschaftlichen Umgang von Prosopagnosie, Aphasie, Hyperaktivitätsstörungen, Hyperlexie oder auch zusammenfassend unter den Autismusspektrum-Definitionen zusammengefasst.
    Man kommt als Zuschauer in die beklemmende Situation, eine zusaetzliche philosophisch-soziale Studie vor sich haben, die auch nicht in der Beobachtung des Ermittler-Duos Charlotte Sänger und Fritz Dellwo aufhoert, die beide auf verschiedenste Weisen einen hoeheren Rang innerhalb ihrer Karriere anstreben. Mutige Erzaehlweise angereichert mit Hitchcock’schem Suspense-feeling und einer klaren Hommage an oben genannten Film, machen diesen TATORT zu einem erstklassigen Thriller, mit einem ungewoehnlichen “Happy end” von besonderer Natur. Nichts fuer pingeliche konservative Gerechtigskeitsfanatiker, denn was ist an diesem Leben schon “gerecht”. Unterhaltung vom Feinsten, mit intensivem Nachdenkcharakter ;

    ps: warum man Freya Staupen mit Adele Neuhauser besetzt hat, ist ein bisschen seltsam, da man ihre Rolle gelegentlich mit der von “Major Ermittlerin Bibi Fellner” verwechselt, die im rbb/ORF-TATORT fungiert. Abgesehen von der hochgesteckten Frisur hat aber auch Neuhauser grosse Schauspielerkunst gezeigt. Sind eigentlich alle 2010er TATORTs neuerdings ueberwiegend mit femininer Psychologie ausgestattet ?

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