Tatort Folge 1040: Der wüste Gobi



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Mit „Der wüste Gobi“ wühlt die verantwortliche Produktionsfirma nicht nur sehr tief in der Wortspielkiste, sie setzt auch ein Drehbuch in Szene, das erneut mit vielen heiteren Momenten für frischen Wind in der mittlerweile 47-jährigen Tatort-Tradition sorgt. Hauptkommissarin Kira Dorn (Nora Tschirner) und Kollege sowie Ehemann Lessing (Christian Ulmen) – auch in Weimar-Fall Nummer fünf noch immer ohne Vornamen – machen Jagd auf einen schizophrenen Frauenwürger namens Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, kurz Gobi, gespielt von Jürgen Vogel.

Der schräge Tatort des MDR erlebt am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember 2017, seine TV-Premiere um 20.15 Uhr im Ersten.

Inhalt der Tatort-Folge „Der wüste Gobi“

„Gotthilf ist ein Justizirrtum!“ verteidigt Mimi Kalkbrenner im Tatort-Krimi die Taten ihres Verlobten Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, von allen nur „Gobi“ genannt. Mit den Augen der Verliebten, geblendeten Beinahe-Gattin erscheinen ihr die drei erwürgten Frauen, die Gobi vor fünf Jahren in die forensische Psychiatrie brachten, kaum erwähnenswert. „Da gehören immer zwei zu“, haucht sie dem geliebten Serienkiller leise ins Ohr. Am liebsten würde sie mit dem psychisch kranken Mann gleich eine Familie gründen: ihre gemeinsame Zukunft sieht die Harfenspielerin mit der rosaroten Brille und dank der Behandlung mit starken Psychopharmaka kann sich Gobi noch nicht einmal an seine Taten erinnern.

Der wüste Gobi ist allerdings nicht nur ein in Weimar und Umland gefürchteter Frauenwürger, er ist vor allen Dingen auch ein äußerst erfolgreicher Frauenheld. Wenn der an einer dissozialen Persönlichkeitsstörung (nach F60.2 ICD) leidende Mann mit Glatze und Dreitagebart seinen Charme spielen lässt, bekommt er sie alle ins Bett. Sämtliche 21 Schwestern der Forensik – und ihnen allen strickt er maßgeschneiderte Dessous in den wildesten Mustern. Seine Verlobte Mimi ahnt hiervon nichts.

Als der als untherapierbar geltende Gobi die Flucht aus der Klinik gelingt, pflastert ein weiteres Würgeopfer seinen Weg: Schwester Goebels hat es im MDR-Tatort erwischt. Nur in Strickwäsche bekleidet liegt sie mit Würgemalen am Hals auf dem kalten Betonboden von Gobis Zelle. Ihre Kleidung zog sich der Flüchtige augenscheinlich an, um nicht erkannt zu werden.
Die verheirateten Kommissare Dorn und Lessing werden zum Tatort gerufen; begleitet werden die zwei Ermittler von dem nervigen Schutzpolizisten Lupo (siehe Tatort-Folge „Der scheidende Schupo“), der sich bei jeder Gelegenheit an seinen Schwarm Kira herantigert. Die hat allerdings vielmehr ein Auge auf ihren Ehemann geworfen; trotz der ausgefallenen Heizung in der Wohnung der Ermittler bei derzeit eisigen Temperaturen versucht das Paar vergeblich sich körperlich mal wieder nahe zu kommen.

Gemeinsam mit dem LKA bildet die Kripo Weimar im Fall „Der wüste Gobi“ eine Sonderkommission, um den gefährlichen Mörder möglichst schnell aufzuspüren und neue Taten zu verhindern. Die Wohnung der Verlobten wird observiert. Seltsamerweise besteht die alte Akte zu den drei Frauenmorden und zur Person Bigamiluschvatokovtschvili aus einem einzigen Dokument, das lediglich Daten zu Gobis Abstammung enthält. Der behandelnde Arzt Professor Eisler gibt den Kriminalbeanten zu Protokoll, dass er die Flucht Gobis nach Georgien vermutet. Tatsächlich ist Gobi Sohn eines georgischen Atomphysikers und einer renommierten deutschen Biochemikerin – er selbst wurde Abwasserexperte.

Ein weiterer Mord lässt Dorn und Lessing im Tatort „Der wüste Gobi“ rästeln: Die an Parkinson, Rheuma, Arthritis und Diabetis erkrankte Ehefrau von Prof. Elmar Eisler liegt tot in ihrem Bett im Haus des Paars. Versehentlich zündete der Arzt den Leichnam an, so dass eine Obduktion erschwert wird. Die Rechtsmedizin stellt schließlich den Tod durch Erwürgen fest – wurde auch Frau Eisler ein Opfer des „Würgers von Weimar“? Befindet sich der Mörder auf einer Art Rachefeldzug? Das Alter und der schlechte gesundheitliche Zustand der Frau enstprechen jedoch nicht Gobis Opferprofil, das macht die Fahnder stutzig. Die Ungereimtheiten lassen schließlich den Schluss zu, dass im MDR-Tatort „Der wüste Gobi“ ein „Trittbrettwürger“ in Weimar umhergeht …

 
Erneut ist die Geschichte im Tatort Weimar verworren und die Inszenierung humorgeschwängert. „Der wüste Gobi“ hat mit Jürgen Vogel einen bereits Tatort-erfahrenen Darsteller („Rendezvous“, „Blutwurstwalzer“, „Flashback“, „Der vierte Mann“, „Wo ist Max Gravert?“, zuletzt „Lu“ mit Lena Odenthal) im Fokus, der bei dieser Krimiproduktion ein weiteres Mal beweist, wie überzeugend er außergewöhnliche Figuren verkörpern kann.

Die Dreharbeiten zur Tatort-Folge 1040, dem 5. Tatort aus Weimar mit Dorn und Lessing, dauerten vom 8 November bis 7. Dezember 2016 an. Als Kulissen dienten wie immer die Tatort-Stadt selbst, vor allem der historische Kern, sowie das umliegende Gebiet.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

In meinen Augen einer der besten Weimarer Fälle mit Dorn & Lessing, was nicht zuletzt an der überzeugenden Darstellung von Jürgen Vogel (Gobi) und Jeannette Hain (seine Verlobte) liegt. Seitenhiebe wie die „rote Kaffeekanne“ oder Kiras Gespräch mit dem vermeintlichen Dr. Streifeneder sind zum Schreien. Ein kurzweiliger, witziger Tatort!

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Ernst nehmen darf man die Tatorte aus Weimar nicht. Ein psychopathischer Frauenmörder, der Unterwäsche strickt und zwanghaft würgt, passt wirklich nur zu diesem Ermittlerteam des MDR. Ziemlich skurril, das muss man schon mögen. Von mir eine 3.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Kira Dorn – Nora Tschirner
Hauptkommissar Lessing – Christian Ulmen
Kommissariatsleiter Kurt Stich – Thorsten Merten
Polizist Lupo – Arndt Schwering-Sohnrey
Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, genannt „Gobi“ – Jürgen Vogel
Gobis Verlobte Mimi Kalkbrenner – Jeannette Hain
Prof. Elmar Eisler – Ernst Stötzner
Dr. Streifeneder (Arzt) – Thomas Bading
Dr. Streifeneder (Patient) – Andreas Schröders
Frau Dr. Seelenbinder – Ute Wieckhorst
Bruno Götze – Ralf Dittrich
Nachbarin Luise – Antonia Bill
Paola Koslowski – Mirjam Heimann
Heike Fischer – Anna Windmüller
Orchesterdirektor – Nils Kretschmer
Vorsitzender Richter – Bernd Lange
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Murmel Clausen, Andreas Pflüger
Regie – Ed Herzog
Kamera – Kristian Leschner
Schnitt – Knut Hake
Szenenbild – Brigitte Schlögel
Ton – Erich Lutz
Musik – Dürbeck & Dohmen

Videos zur Tatort-Produktion

Trailer 1: ARD-Vorschau zum Tatort „Der wüste Gobi“



Trailer 2: Outtakes-Mix zum Tatort „Der wüste Gobi“



Trailer 3: Tatort-Outtakes mit Nora Tschirner und dem Hamster



Trailer 4: Christian Ulmen und der Musensohn – Tatort-Outtakes



Bilder-Galerie zum Krimi aus Weimar


70 Meinungen zum Tatort Folge 1040: Der wüste Gobi

  • Rainer • am 26.12.17 um 20:42 Uhr

    So einen hanebüchenen Anfang eines Tatorts habe ich selten gesehen.
    Ein hochgradig psychisch kranker Straftäter, der auch noch versucht, seinen Psychater zu erwürgen, wird in einer Nachtschicht von zwei „nuttenähnlich“ aussehenden Krankenschwestern bewacht. Eine von denen bringt er natürlich um und flüchtet aus der Anstalt.
    Alleine dieser Anfang hat gereicht, um mir den Blödsinn nicht weiter anzuschauen. Armer
    Jürgen Vogel. Dir hätte ich eine solche Rolle eher nicht zugetraut.
    Vielleicht soll dieser Tatort doch eher als Komödie durchgehen.


  • Tom Reher • am 26.12.17 um 21:14 Uhr

    Eine Zumutung! Das soetwas jetzt sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zur besten Sendezeit – und das auch noch am 2. Weihnachtsfeiertag – gesendet wird, ist eine Frechheit. Ich bin entsetzt.


  • Karin • am 26.12.17 um 21:16 Uhr

    Ein neues Genre. Tatortkomödie?! Für Tatort null Sterne … für Komodie? Ein Stern.


  • walter • am 26.12.17 um 21:20 Uhr

    sorry mir fehlen die worte.
    schaue schon 40 jahre regelmässig tatort.
    aber dieser ist eine zumutung .
    lauter pysochopaten.
    mache mir wirklich sorgen wie man so einen schrott senden kann.
    ps.die leute wo diesen tatort zum verantworten haben,
    brauchen selber einen psychiater.
    lg walter


  • Klaus Rinker • am 26.12.17 um 21:20 Uhr

    schlechter gehts nicht. Sowas unter Tatort zu senden ist eine Unverschämtheit.
    Was sind das für Stückschreiber und Produzenten.
    Grausam.


  • BG • am 26.12.17 um 21:21 Uhr

    Was für ein Schwachsinn…


  • kordula • am 26.12.17 um 21:24 Uhr

    Kathastrophe !!!! Minuspunkte !!!!
    Schädigt den Ruf von Polizei und Psychiatrie…………
    Sollte so nicht laufen, Tatort ist kein abgeschmacktes Kabaret………
    Ich hoffe, das war der letzte mit dieser Regie…………..


  • Bolle • am 26.12.17 um 21:27 Uhr

    Für diesen Dreck bezahle ich GEZ Gebühren? Wie blöd bin ich????wollen sich sämtliche Tatort, egal woher an Blödheit..übertrumpfen.


  • Heidrun Borchert • am 26.12.17 um 21:29 Uhr

    Super Drehbuch, super gespielt – so einen Tatort kann es öfter geben.


  • RF • am 26.12.17 um 21:30 Uhr

    Gibt es zu Schwachsinn noch eine Steigerung? Dann ist das unsere Bewertung!!!


  • Karin • am 26.12.17 um 21:33 Uhr

    Was für ein tiefer Absturz, wenn man vorher auf Kabel1 „Miss Marple: Vier Frauen und ein Mord“ geschaut hat.
    Mehr fällt mir zum Tatort-Jahrgang 2017 insgesamt gesehen nicht mehr ein.
    Kann 2018 nur besser werden……hoffe ich jedenfalls.


  • Rolf Unsorg • am 26.12.17 um 21:36 Uhr

    Schlechter gehts nicht mehr!


  • Riessling • am 26.12.17 um 21:36 Uhr

    Selten so einen Schwachsinn gesehen. Niveaulos, Humor für Möchtegern komisch sein. Schlechte Schauspieler, hohle Dialoge.


  • LOWIE • am 26.12.17 um 21:39 Uhr

    …die Programmverantwortlichen sollten mal über ihren Job nachdenken….schlimmer geht’s nimmer…oder doch ??


  • Annika • am 26.12.17 um 21:39 Uhr

    Super! Witzig, skurril, Jürgen Vogel ganz groß!


  • Meike • am 26.12.17 um 21:41 Uhr

    Es ist nicht mehr zu ertragen.
    Verwunderlich ist, dass gute Schauspieler (Jürgen Vogel), sich für so einen Sch…….ß hergeben. Und dann diese Westernmusik im Hintergrund.


  • LiLiLu • am 26.12.17 um 21:43 Uhr

    20:45 bis jetzt saublöd. Nicht witzig. Keine Spannung. Kein Spaß. Langweilig.
    21:00 keine Veränderung.
    (Die Kameraführung ist gut.)
    (Die Musik ist genauso spannend wie der ganze Film – aber sie stört nicht.)
    21:18 Jürgen Vogel hat jetzt die zweite Spinne getötet.
    (Durchhalten! Um 21:45 zeigt der NDR „Neues aus Büttenwarder“ – die können witzig!)
    21:45 Endlich zu Ende.


  • Dr. Knuto • am 26.12.17 um 21:44 Uhr

    Geht es noch schlechter. Natürlich! Beim nächsten mal aus Weimar.


  • gobi • am 26.12.17 um 21:44 Uhr

    Seit dem saarlaender tatort (gelbe Gummistiefel) und den sogenannten kult-tatorten, war die heutige Ausgabe das schlechteste was ich in den letzten Monaten gesehen habe. wann gibt es mal wieder einen guten Krimi zu sehen? Das war auf jeden Fall nichts.


  • MM223 • am 26.12.17 um 21:45 Uhr

    Ja es war kein klassischer Tatort. Aber es war Völlig abgedreht, lustig und unterhaltsam. Und bei all den vielen miesen Tatorten dieses Jahr endlich mal einer der Spaß machte.


  • Moritz • am 26.12.17 um 21:46 Uhr

    Einfach Wahnsinn! 😀


  • LiLiLu • am 26.12.17 um 21:46 Uhr

    Falsch gerade!! Nur ein Stern!!


  • Stephan • am 26.12.17 um 21:49 Uhr

    das war mal wirklich gute Unterhaltung !


  • Wilko Kastenberger • am 26.12.17 um 21:49 Uhr

    So einen Scheiß habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen schade um die Gebühren hat der Drehbuchautor irgendwelche Drogen eingeschmissen als er sich diesen Bockmist ausgedacht hat unglaublich


  • Tina Benneker • am 26.12.17 um 21:50 Uhr

    Fand ich super…ich mag beide Schauspieler sehr gern. Schon die “Fette Hoppe“ hat mir gut gefallen. Hoffentlich bald mehr….


  • zimi • am 26.12.17 um 21:51 Uhr

    Jürgen Vogel war echt klasse! Ansonsten ziemlich wirre story und die Rolle der Verlobten irgendwie vorhersehbar…
    Freu mich auf den 14.01. Endlich wieder Bibi Fellner als Ermittlerin!


  • Jürgen • am 26.12.17 um 21:53 Uhr

    Absoluter Scheiß, direkt nach T.Schweiger Versuchskrimi


  • Patrick • am 26.12.17 um 21:54 Uhr

    Endlich mal wieder leichte Kost. Einfach nur Spitze. Sollte sich manch andere Drehbuchautor mal eine Scheibe von abschneiden. Weiter so!


  • Frank • am 26.12.17 um 21:55 Uhr

    Köstlicher Abschluss des Tatort Jahres. Dorn und Lessing kommen mit guter Sprüchen am Laufmeter. Manche Gags sind erwartbar, wie die Unterhaltung mit dem Psychiater. Natürlich erzählt der richtige Arzt die gleiche Geschichte, wie vorher der verkleidete Patient. Dennoch, und das ist der riesige Unterschied zum Tatort aus Münster, kommen die Sprüche leichr und frech rüber. Jürgen Vogel spielt brilliant, auch die kleine Rolle von Ralf Dittrich spielt dieser brilliant. Beim Schreiben stehen mir immer wieder Szenen vor den Augen und ich muss ein zweites Mal lachen. Fazit: Ein perfekter Krimiabend mit fünf Sternen.


  • Dirk • am 26.12.17 um 21:58 Uhr

    Der Tatort aus Weimar, gerade ging er aus. Die Nummer 1040 und dieses in Erstsendung, um 20:15 h, ARD. Die Hauptkommissare Lessing und Dorn, wie immer von der Mordkommission, jagen einen und auch mehrere Psychopaten, unkonventionell und nicht gerade redlich. Mehr möchte ich zu diesen Tatort-Klamauk eigentlich nicht kundtun. Ich habe mir gestern die Zeit genommen, 5 (fünf) Stunden amerikanische Klamottenkiste anzuschauen. (Un) – vergessene Stars waren zu sehen, Clarine Seymour, Jean Harlow und auch die junge Mae West, gaben hier ihr stummfilmisches Können zum Besten. Die Herren mal außen vorgelassen. Leider kann man bei den neuartigen Fernsehapparaten nicht auf Schwarz-Weiß schalten, aber den Ton drastisch reduzieren, dass geht gottseidank noch.


  • #Utzi 58 • am 26.12.17 um 21:59 Uhr

    Sag mal so na ja, Jürgen Vogel wie immer großartig. Story irre!


  • Ulrich Fellmann • am 26.12.17 um 21:59 Uhr

    Super Tatort! Die Weimarer sind zu meinen Lieblingen neben den Wiesbadenern und Münsterern geworden. Das ganz Besondere in diesem Tatort finde ich die Mischung aus dem unernst-witzigen Gehabe des Ermittlerduos und dem ernsten Thema, ohne dass es unpassend wirkte. Die Beiden sind sehr souverän, aber keine gewollt coolen Überflieger. Next generation im besten Sinne. Dagegen sehen manche durchaus soliden und von mir geschätzten Teams wie die Ludwigshafener, Kölner oder Münchner mittlerweile aus wie von gestern.


  • Amadeus • am 26.12.17 um 21:59 Uhr

    Mein Gott, was ist bloß aus dem Tatort geworden … Früher ein Grund sich auf den Sonntagabend zu freuen, zweifeln wir seit einiger Zeit immer öfter, ob das denn für uns noch das richtige Abendprogramm ist. Entweder steht eine unbedingte politische Botschaft und Belehrung im Vordergrund oder es ist ein solcher realitätsferner Klamauk, dass wir nunmehr hier aussteigen. Wir sind dann mal weg. Entsetzlich nur, dass wir diesen Unsinn auch weiter mit (zwangs)finanzieren.


  • Anton • am 26.12.17 um 21:59 Uhr

    Der doppelte Dr. Streifeneder war lustig, ansonsten war die Folge albern.


  • Alex • am 26.12.17 um 22:05 Uhr

    Ein top Tatort ! Überholt locker Börne u. Thiel .
    Allein der Name Bigamilu… ist der Hammer , ok , fällt vielen erst bei genauerem überlegen auf .
    Was hab ich gelacht , 10 Sterne wenn es die gäbe , endlich mal ein Lichtblick !!!


  • Gert • am 26.12.17 um 22:15 Uhr

    Schade um die Zeit. Langweiliger Klamauk


  • Josef Schumacher • am 26.12.17 um 22:25 Uhr

    Endlich mal n richtig guter Tatort.
    Miss Marple-Kucker sollen weiter ihre Zigaretten aus Aghata Christie-Romanen drehen.
    Miss Marple, pffff.


  • mathias • am 26.12.17 um 22:31 Uhr

    Klasse

    viel gelacht


  • Micha • am 26.12.17 um 22:33 Uhr

    Der schlechteste Tatort 2017.
    0-Sterne geht leider nicht.


  • alter Fan • am 26.12.17 um 22:38 Uhr

    glänzend amüsiert ; und für mich als eingefleischten TO Fan irgendwie ein schönes unterhaltsames Weihnachtsgeschenk – nebenbei doch recht erstaunlich : den genennten Ausbildungsbetrieb von Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili den “ VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Zella Mehlis ( Suhl wäre die korrekte Bezeichnung gewesen ) “ gab es tatsächlich in der DDR Wirklichkeit – die zentrale Lehrlingsausbildung war damals auch in Weimar – im Gegensatz dazu muß ich die Harfeneinsätze im Holländer tatsächlich nochmal checken – ansonsten gibt es für den Streifen meinerseits sogar absichtlich 5 Sterne – Weihnachten – und den letztlich schon fast allgegenwärtigen penetrant nervenden politischen richtungsweisenden Zeigefinger hab ich ebenfalls nicht vermisst – ohne diesen lässt sich übrigens auch gute Fernsehunterhaltung machen .


  • Kathi • am 26.12.17 um 22:52 Uhr

    Was für ein Schwachsinn. Wenn man wenigstens lachen könnte…


  • Henning • am 26.12.17 um 22:55 Uhr

    Die Ansammlung an lustigen Zitaten schlägt die letzten Münster-Krimis heute um Längen. Wie Gerald schon schrieb, sollte man den Film als Krimi nicht zu ernst nehmen. Gutes Spiel nicht nur von den Ermittlern, sondern auch von Jürgen Vogel und vor allem von Ernst Stötzner als Professor. Fühlte mich gut unterhalten, daher von mir volle Wertung.


  • henne • am 27.12.17 um 0:01 Uhr

    Tja, was soll ich sagen, gäbe es nicht diese sinnlose „Beziehungskiste“ der Ermittler, dann war es ein richtig guter TO, der Stötzner als kaputter Professor und der Vogel als Psychopath – sehr gut! Habe sogar einmal richtig wie andere wohl auch gelacht, als der richtige Arzt das wiederholte, was der falsche Arzt zuvor über den Professor geschildert hatte, das war fast schon genial!!! Somit 4 Sterne von mir und damit erheblich besser als Münster oder Dresden, hätte ich nicht gedacht. Danke liebe ARD, ich bin mal positiv überrascht, es liegt mit Sicherheit nicht an Weihnachten…


  • Steve • am 27.12.17 um 1:41 Uhr

    Komisch, aber lustig.


  • Foobar • am 27.12.17 um 3:50 Uhr

    Hab das Team das erste Mal gesehen und muß sagen, eine wirklich gute Krimikomödie! So macht Tatort Spaß.


  • Schmadke • am 27.12.17 um 6:50 Uhr

    Was für ein schlechter Tatort,habe nach 20.Minuten aufgegeben,daß könnte bei RTL 2 oder so mittags kommen…


  • Gerhard • am 27.12.17 um 7:07 Uhr

    Was für ein Schwachsinns-Tatort! Dazu noch ein unerträglich nuschelnder Kommissar. Christian Ulmen kann nur ein Besuch beim Logopäden angeraten werden.


  • Colorwritef • am 27.12.17 um 7:15 Uhr

    Selten so viel bei einem Tatort gelacht. Das passiert sonst doch nur bei einem Fall aus Münster. Oder neulich, an Halloween, in Frankfurt. Das die Logik, zeitweilig, auf der Strecke bleibt, ist vertretbar. Kompliment und ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten.


  • CarstenH • am 27.12.17 um 9:50 Uhr

    Lustig, albern, kurzweilig, auch fesselnd und dazu noch hochgradig besetzt. Dieser TO war ein würdiger Abschluss eines insgesamt erfreulich erfrischenden TO-Jahres. Weiter so!


  • arte-Versteher • am 27.12.17 um 9:58 Uhr

    Eine feine Komödie über die Gefängnisse der Liebe und der Fetische. Sie lässt ihn einsperren, damit sie ihn sicher hat – am Ende wird sie eingesperrt, worauf er betont, dass das ja für sie auf das Gleiche rauskommen müsste. Der Irrsinn schön gespiegelt durch das ständige Kokettieren von Dorn und Lessing mit der „Normalität“ ihrer Beziehung. Der unterbelichtete Lupo ist hoffnungslos in die Frau Kommissarin verknallt, der Psychiater an seine pflegebedürftige Frau gekettet, die Frau Staatsanwältin nutzt ihre Chance, endlich den Kommissariatsleiter bekochen zu dürfen. Wie immer in den wundervoll poetischen Büchern von Murmel Clausen und Andreas Pflüger sind die Figuren keine bloßen Stichwortaufsager und Handlungsvoranbringer, sondern haben einen tiefen Sinn in dem dargestellten Kosmos.

    Stellenweise hätte es ein klein wenig mehr Spannung vertragen können, ansonsten genau mein Humor. Viereinhalb Sterne, aufgerundet auf fünf. Bitte auch 2018 weiter so in Weimar, einer der aktuell hellsten Sterne am TO-Himmel.


  • Tobias Baumann • am 27.12.17 um 10:21 Uhr

    Ich fühlte mich köstlich amüsiert. Etwas wirre Story aber total gut umgesetzt. Finde es toll das nicht alle Tatort Folgen nach dem selben „alten“ Baumuster gedreht werden. Die schnöde strukturierte Ermittlungsarbeit findet sich schliesslich zu hauf in schwarzweiss Filmen. Weiter so.


  • Rumo • am 27.12.17 um 10:40 Uhr

    #Karin
    Da sitzen wir beide wohl im selben Boot.
    Allerdings bin ich in Sachen TATORT 2018 nicht so positiv gestimmt.

    Ach, bist du übrigens die Schwester der KarinElisabeth im tatort-fundus ?


  • Ka Peh • am 27.12.17 um 11:03 Uhr

    Sehr gut!


  • Hanz W. • am 27.12.17 um 11:04 Uhr

    Amüsant, skurril, erfindungsreich und originell, mit reichlich Abschweifungen ins Groteske, unbemühter Wortwitz („klassischer Trittbrettwürger“ etc.) und gelungene Dialogführungen, scharfe Figurenzeichnung ins erheiternd Grelle hinein. Allerdings im Ablauf ein wenig zäh, und klein wenig mehr Spannung hätte nicht geschadet, die Binnenbeziehung Dorn/Lessing gerdae noch auf der Kippe, mehr davon braucht es nicht unbedingt. 3,5 Sterne, weihnachtlich gerne aufgerundet auf vier.


  • Claudia • am 27.12.17 um 11:24 Uhr

    So einen Schwachsinn hab ich mir schon lange nicht mehr zugemutet. Dieser Tatort wird der erste sein, den ich mir mit Sicherheit kein zweites Mal ansehe


  • Claudia • am 27.12.17 um 11:25 Uhr

    Nachtrag: Natürlich gibt es nur einen Stern, keine fünf


  • Garbak • am 27.12.17 um 15:24 Uhr

    Grüße, liebe Gemeinde
    Ja, ein ganz guter Krimi, der die Tätersuche recht witzig gestaltet, mit der Erwartungshaltung spielt, und einige Handlungsumschwünge/ Verdächtigungen parat hält.
    Jedoch hatte ich durchgehend einen unterschweligen Verdacht, daß der Doktor Eisler auch nicht alle Tassen im Schrank hatte. Etwas mehr Spannung wäre die Würze gewesen.
    Die vertauschte Szene Doktor/ Patient fand ich jetzt nicht so witzig.
    Überhaupt entlocken Krankheiten des Geistes mir wenig Humor ab.

    @Gerald: Der Täter war kein Psychopath, sondern kommt aus der Gruppe der Schizophrenen. Immer schön aufpassen, bei solchen Bezeichnungen.


  • MoMi • am 27.12.17 um 17:18 Uhr

    Allesamt gute Schauspieler die ihr Geld verdienen müssen, indem sie solchen Blödsinn drehen müssen, mit schwachen Dialogen und sog. Witzen. Ein paar mal gelacht und bis zum bitteren, überraschenden Ende geschaut. Kehrausstimmung für 2017 – mit Hoffnung auf ein besseres 2018 im Tatort.


  • Christian • am 27.12.17 um 18:08 Uhr

    Sollte das etwa ein Slapstick sein? Flache abgestandene Witze. Eine offene Tür eintreten usw… darf doch nicht war sein. Schade um Talente wie Jochen und Nora.


  • Sir Sherlock • am 27.12.17 um 19:48 Uhr

    Eine Kömödie lustig unnd toll gespielt, aber was hat das mit Krimi zu tun !!
    Für mich Thema verfehlt !! Trotzdem 3 Sterne für gute Sonntagabend Unterhaltung.


  • Auch Dirk • am 27.12.17 um 23:14 Uhr

    herrlich skurril und sooooo schön anders.
    Selten so gelacht bei einem Tatort. Nora und Christian finde ich sehr gut. Sie sind die Idealbesetzung für diese Art von Tatort. Danke dafür. Weiter so – unbedingt. Bleibt anders!!!!!


  • spiderman916 • am 28.12.17 um 17:26 Uhr

    Total genial! Lustig, spannend, unterhaltsam, besetzt mit tollen Schauspielern! Bitte weiter so!!!! Wer den Weimarer sich anschaut, weiß doch inzwischen das es ein wenig Klamauk ist. 5 Sterne zum Quadrat!!


  • Sandra • am 28.12.17 um 20:04 Uhr

    Klasse!!! Witzig, spannend, super Schauspieler! Tatort muß nicht immer „streng nach Krimi-Regeln“ laufen. Genau so gut wie Boerne & Thiel. Ich mag den staubtrockenen Humor von Dorn & Lessing sehr. Weiter so!!!


  • Hape1238 • am 29.12.17 um 19:28 Uhr

    Der beste Tatort bisher. Liegt noch vor denen aus Münster.
    Bitteschön: Wer möchte eigentlich „echte“ Ermittlungsarbeit im Film sehen ?
    Daher ist mir egal, wie „realistisch“ ein Tatort sein muß, Hauptsache, ich bin gut Untehalten. Und das war man beim „wüsten Gobi“ sehr gut. Habe mich bekringelt vor Lachen.
    Also: Top Story, top Schauspieler, sehr gute Kamera.
    Prima Running Gags – tolles Ende.
    Herz, was willst Du mehr ?
    Bitte weiter so !


  • Heike Schmidt • am 30.12.17 um 11:54 Uhr

    Danke spiderman916 😀 du spricht mir aus der Seele 😂. Wer hier einschaltet der weiss doch, dass Klamauk angesagt ist. Meine Güte es gibt doch genug „ernste“ Krimis…und das leider schon sehr realitätsnah. Dafür braucht man leider auch nicht das TV…reicht schon ein Besuch in der nächsten Großstadt. Dieses Jammern über die GEZ kann ich auch nicht mehr hören. Das wird auch langsam langweilig. Mein Mann und ich finden diese „anderen neuen“ Tatorte ziemlich lustig und gut. Und wir könnten ja tatsächlich die Aufregung über diese komischen Tatorte verstehen, wenn es so wie ganz früher nur 1-3 Fernsehsender gäbe und dann anstelle eines „richtigen“ Krimis so ein schräger Tatort gesendet wird. Aber doch nicht bei der heutigen Senderauswahl! Jürgen Vogel einfach nur genial, danke. Nora und Christian… Bitte genauso weiter machen… Danke


  • Gottlieb • am 30.12.17 um 17:13 Uhr

    Ich habe mir den Krimi nachträglich auch wegen der positiven Kommentare angesehen bzw. ansehen wollen. Habe aber nach ca. einer halben Stunde abgeschaltet, weil ich mich ziemlich gelangweilt habe, was selbst Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, genannt „Gobi“ und recht wüst (dreimal kurz gelacht), nicht verhindern konnte. Wenn ich mich an andere Krimis mit Jürgen Vogel erinnere (z. B. in „Tod einer Polizistin“), habe ich den Eindruck, daß er hier weit unter Wert und Können eingesetzt wurde.


  • Petra Petrella • am 31.12.17 um 0:01 Uhr

    Ich habe mich gut amüsiert.


  • Tatorter • am 2.1.18 um 23:14 Uhr

    Tjaja, da geht ein Graben durch unser Land:
    Links die mit Sinn für schrägen Humor, rechts der Rest…
    Das deutsche Pendant zu den Coen Brothers!
    Danke, ARD!!


  • Polly Zei • am 8.1.18 um 23:25 Uhr

    Lustig! Ich finde, die Rolle passt zu Jürgen Vogel und er hat sie super gespielt. Die selbstgehäkelte Unterwäsche – zum Schießen!
    Es ist natürlich kein gewöhnlicher Tatort, alle sind in der Tat etwas neben der Spur, aber das macht ihn und dieses Team ja grade aus.


  • wolko • am 10.2.18 um 12:16 Uhr

    Herrlich. Frischer Wind weht endlich mal im Tatort.
    Wer nicht auf die Tatorte verzichten kann die im 47 Jahre alten Stil gedreht sind kann sich ja mal DVD`s mit Trimmel, Veigl, Finke und Kressin kaufen.


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