Tatort Folge 276: Gehirnwäsche



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Tatort Folge 276: Gehirnwäsche 4 2

Die Tatort-Folge 276 „Gehirnwäsche“ ist der erste Fall für die beiden Berner Ermittler Kommissar Philipp von Burg (Laszlo I. Kish) und Wachtmeister Markus Gertsch (Ernst C. Sigrist), bei dem sie einen Mordfall innerhalb einer Sekte aufklären müssen.

Im Mittelpunkt des Krimis stehen die Sekte „Organima“, welche ihre Mitglieder mittels beinahe folterähnlicher Gehirnwäsche an sich bindet, und die erfolglosen Versuche zweier Sektenmitglieder, aus der Gemeinschaft auszusteigen. Einer der beiden Ausstiegskandidaten ist die Schülerin Maya, die durch die psychische Beeinflussung in die Verzweiflung getrieben wurde und dringend einen Ausweg sucht. Maya bittet in dem Tatort „Gehirnwäsche“ ihren Gymnasiallehrer Franz Merz um Hilfe, zu dem sie auch eine sexuelle Beziehung hat. Doch die Schülerin hat Pech: Der Lehrer ist ebenfalls ein Mitglied von „Organima“ – auch wenn er bereits mehrfach erfolglos die Sekte verlassen wollte.

Franz Merz war zuvor mit Cornelia Frank liiert, die gleichzeitig eine der engsten Mitarbeiter des Sektenchefs Herbert Dreher ist. Frank findet in dem Tatort „Gehirnwäsche“ heraus, dass der Lehrer ein sexuelles Verhältnis zu einer minderjährigen Schutzbefohlenen hat und benutzt dieses Wissen zur Erpressung ihres ehemaligen Geliebten. Sie fordert von Merz Geld und droht, wenn er nicht kooperiert, ihre Beweise für seine Beziehung zu Maya öffentlich zu machen. Dreher, der Leiter von „Organima“, kann oder will dem Erpressten nicht helfen, so dass sich der Lehrer letztlich gezwungen sieht, Cornelia Franks Forderungen nachzugeben. Die beiden treffen sich am Aareufer zur Übergabe.

Mit der Geldübergabe ist der Leidensweg von Franz Merz jedoch noch nicht zu Ende: Einen Tag später wird die Leiche von Cornelia Frank gefunden. Erst nach einem öffentlichen Aufruf kann das Opfer identifiziert werden und bald darauf haben die Ermittler von Burg und Gertsch mit Merz einen ersten Verdächtigen gefunden. Die Polizisten haben es bei ihren Ermittlungen in dem Tatort „Gehirnwäsche“ jedoch nicht leicht, geraten sie doch zunehmend selbst in das Netz aus Intrigen, Lügen und Schuldverwürfen rund um die Sekte „Organima“…

 

Besetzung
Kommissar Philipp von Burg – Laszlo I. Kish
Dr. Franz Merz – Stefan Kurt
Maya – Tonia Zindel
Herbert Dreher – Urs Bihler
Bernadette Isler – Elisabeth Niederer
Markus Gertsch – Ernst C. Sigrist
Gusti Stettler – Albert Freuler
Cornelia Frank – Katharina Rupp
Benno Wagner – Christoph Gaugler
und andere

Stab
Musik – Revolver-Bern
Kamera – Martin Fuhrer
Ausstattung – Susanne Jauch
Buch – Peter Zeindler
Buch – Bernhard Giger
Regie – Bernhard Giger

Erstsendung: 06.06.1993


2 Meinungen zum Tatort Folge 276: Gehirnwäsche

  • Dirk • am 14.10.15 um 14:52 Uhr

    Ein Tatort aus der Schweiz, Nummer 276. Die Detektiv-Wachtmeister Burg, der mit Scotland Yard Erfahrung, und Gertsch ermitteln in Bern aufgrund eines Frauenmordes, wobei das Opfer eine Angehörige einer fanatischen Sekte war, die die Mitglieder dieser aber hemmungslos erpresst hatte. Dieser Tatort-Thriller bezieht sich auch auf den Kern dieser monströsen Organisation, insbesondere auf den Leiter sowie einen promovierten Gymnasiallehrer, der seine Schülerin vernaschet. die auch noch Tochter des Leiters war. Gleich anfangs des Fernsehfilms ein Spruch des leitenden Ermittlers: Alles kommt zu dem, der warten kann. Im Laufe dieses langatmigen Streifens, mit seiner stereotypischen Filmmusik, hätte man auch sagen können: Oder warum Holzmännchen ausgestorben sind. Schade um die Pferde.


  • MadMonkey • am 16.4.17 um 12:15 Uhr

    Der erste Von Burg unterscheidet sich nicht groß von einem Brinkmann oder Palu Tatort aus dieser Zeit. Alles plätschert so vor sich hin. Gehirnwäsche-Helm ist schon etwas in die Jahre gekommen :). Aber die Sekten Thematik hoch brisant.


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