Tatort Folge 296: Geschlossene Akten



Fr 28.12. 00:10 Uhr RBB

Erscheinungsjahr: 1994
Kommissar: Markowitz
Ort: Tatort Berlin


  2 Meinungen
Tatort Folge 296: Geschlossene Akten 5 2

Im Tatort „Geschlossene Akten“ nimmt der Berliner Kommissar Markowitz (Günter Lamprecht) die Ermittlungen in einem als Selbstmord abgehakten Todesfall wieder auf und findet dabei tatsächlich eine neue Spur.

Zu Beginn des Krimis erleidet die Gardobiere Renate während ihrer Arbeit im Berliner „Wintergarten Variete“ einen Zusammenbruch. Schuld daran ist die Wiederaufführung einer Clownsnummer, welche früher ihr mittlerweile verstorbener Ehemann präsentiert hatte. Der Todesfall des Artisten Burow wurde damals von der Berliner Polizei untersucht. Die Beamten konnten aber keinen Hinweis auf eine Fremdeinwirkung finden und haben daher mit dem Ergebnis „Selbstmord“ die Akten geschlossen. Renate, die auch jetzt noch nicht an einen Freitod glaubt, hat bisher schon einige Revisionsanträge eingereicht – erfolglos. Als letzte Hoffnung bittet sie Kommissar Markowitz im Tatort „Geschlossene Akten“ um eine Wiederaufnahme der Untersuchungen.

Ganz inoffiziell wirft der Fahnder zunächst einen Blick in die alte Akte, kann aber auch keine neuen Hinweise auf einen gewaltsamen Tod finden. Als sich Kommissar Markowitz in dem Tatort „Geschlossene Akten“ jedoch noch weiter umsieht, findet er schließlich doch eine mögliche Spur. Bei seinen Ermittlungen stößt der Fahnder nach einem Besuch in einem Altenheim auf eine in Spandau ansässige Firma, die Landmaschinen herstellt. Diese Firma unterhält gute geschäftliche Beziehungen nach Lettland. Auch der verstorbene Ehemann kam aus dem Baltikumstaat – ein Zufall?


Die Erstsendung des Markowitz-Falles „Geschlossene Akten“ war am 4. September 1994 im Ersten Programm der ARD zu sehen. Die Tatort-Folge Nummer 296 bildete damit den siebten Einsatz des Berliner Kommissars für die Tatort-Reihe.

Besetzung
Hauptkommissar Markowitz – Günter Lamprecht
Kommissar Pohl – Hans Nitschke
Kriminalrat Heide – Thomas Schendel
Beate Berger – Claudia Balko
Renate Burow – Jutta Wachowiak
Uschi Lemke – Renate Schroeter
Istvan – Janusz Cichocki
Walter Beerendorf – H.W. Hamacher
Conferencier – Robert Kreis
Lisa Pohl – Andrea Brix

Stab
Kamera – Wolfram Beyer
Regie – Matti Geschonneck
Musik – Ulrich Gumpert
Ausstattung – Gerd Staub
Buch – Günter Lamprecht
Buch – Matti Geschonneck

Bilder: WDR/SFB


4 Meinungen zum Tatort Folge 296: Geschlossene Akten

  • Diethelm Glaser • am 11.6.11 um 13:09 Uhr

    Ein sehr guter Tatort, ungewöhnlich, aber realistisch. Markowitz ist ja nicht der typische Kommissar, und wo anderen die Pistole locker sitzt, hört er lieber zu und recherchiert gründlich, um dann zuzuschlagen. absolut sehenswert!

    Diethelm


  • gjb • am 12.6.11 um 9:47 Uhr

    …eine wohltat !

    grüsse


  • Dirk • am 2.12.15 um 9:59 Uhr

    Der Tatort Nummer 296 mit dem Berliner Hauptkommissar Markowitz. Ein interessanter Tatort-Kriminalfilm, Markowitz recherchiert einen älteren, bereits zu den Akten gelegten Selbstmordfall, deckt diesen letztendlich als Mord auf und stößt auf Verbrechen aus der Kriegszeit um 1945. Aus Angst vor Enttarnung alter Seilschaften geschieht ein weiterer Mord, ein Altenheimbewohner muß dran glauben, gemeuchelt von seinem ebenfalls in die Jahre gekommenen ehemaligen Adjutanten aus der gemeinsamen Wehrdienstzeit. Da auch der Zeuge dieser miesen fiesen Tat sein Leben lassen musste, kommt der ehemalige Adju doch tatsächlich ein weiteres Mal ungeschoren davon. Bei dieser Story ist der nebenher aufgedeckte internationale Waffenhandel schon in den Hintergrund geschoben worden. Ein in einigen Szenen sehr langatmig wirkender Tatort-Spielfilm, welcher aber dennoch nicht ganz in die große Schublade der Filmgeschichte verschwinden sollte. Günter Lamprecht schrieb das Buch, ja, und kanzelte den bösen Wicht zumindest verbal übelst ab.


  • MadMonkey • am 30.4.17 um 20:38 Uhr

    Ein Tatort mit Markowitz als wunderbare Kommissar Musik. Dazu wunderbare Bilder aus einem Berlin der 90er. Markowitz auf dem Balkon ein epischer Moment wunderschön. Die Momente mit der chilligen Jazzmusik haben perfekt gepasst in die Atmosphäre. Das kann nur Edgar Froese mit Tangerine Dream besser


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