Tatort Folge 353: Eulenburg



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Tatort Folge 353: Eulenburg 5 1

Kommissar Brinkmann (Karl-Heinz von Hassel) muss in dem Frankfurter Tatort „Eulenburg“ zusammen mit seinem Assistenten Robert Wegener (Günter Waidacher) den Mord an dem Anlageberater Bohländer aufklären und gleichzeitig verhindern, dass sich ihre junge Kollegin Alice Bothe (Anna Thalbach) in eine lebensgefährliche Situation begibt.

Reich geworden ist der Frankfurter Bohländer als Anlageberater, einem Job, in dem er es zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Seine erfolgreichen Aktivitäten in der Finanzwelt der Mainmetropole reichen dem Mann in dem Tatort „Eulenburg“ jedoch irgendwann nicht mehr aus, woraufhin er sich im Showgeschäft als Produzent versucht. Sein neuer Job führt den Anlageberater auch eines Abend in die Alte Oper, wo er sich um die Vorbereitungen einer Großveranstaltung kümmert. Nach einem mysteriösen Anruf verlässt Bohländer irgendwann das Gebäude und wird dann vor der Tür erschossen. Von den zwei Tätern ist nur bekannt, dass sie mit Motorrädern unterwegs waren.

Die Frankfurter Kriminalpolizei betraut in dem Tatort „Eulenburg“ Hauptkommissar Brinkmann mit dem Fall. Ehe dieser richtig mit den Ermittlungen loslegen kann, mischt sich sein Chef Dr. Marbach ein und ordnet Brinkmann an, seine fleißige junge Assistentin Alice Bohte von den Ermittlungen zu entbinden. Bothe, die zumindest den Anfang der Untersuchungen miterlebt hat, ist wütend über die Entscheidung und beschließt, alleine nach dem Täter zu suchen. Weil sie im Auto des Opfers einen möglichen Hinweis gesehen hat, der nach Rüdesheim führt, begibt sich Bothe alleine mit dem Auto in die südwestlich von Frankfurt gelegene Kleinstadt. Dort stößt die Assistentin im Tatort „Eulenburg“ auf eine Villa, die von Asylanten bewohnt wird. Weil das Haus vor kurzem das Ziel eines Brandanschlages geworden ist, wird die Villa von Polizisten bewacht. Als Journalistin getarnt gelingt es Bothe jedoch, in das Gebäude zu gelangen. Dabei trifft die junge Polizistin auf Patrick von Dohmen, den Besitzer des Hauses, der sehr von ihr angetan ist und erste Annäherungsversuche startet.

In der Zwischenzeit versuchen Kommissar Brinkmann und sein Assistent Wegener in Frankfurt einen Herrn Schmiedinger zu finden. Dieser hatte anscheinend Bohländer kurz vor dem Mord wegen eines dringenden Anliegens von einem Hotel aus angerufen und das Opfer so aus der Alten Oper gelockt. Neben dem mysteriösen Anrufer hat Kommissar Brinkmann im Tatort „Eulenburg“ auch noch weitere Hinweise vorliegen, aus denen er nicht schlau wird. Laut einem Computerauszug soll das Opfer vor kurzem eine Million Deutsche Mark an eine Person namens E. Burg überwiesen haben und das auf ein Nummernkonto in der Schweiz.

Wird Kommissar Brinkmann noch Licht in die Angelegenheit bringen? Und kann er die junge Bothe, die in Rüdesheim zunehmend in Gefahr gerät, vor Schlimmeren bewahren?

Mit Sylvia Hoffmann wurde die Tatort-Folge 353 „Eulenburg“ von einer Regisseurin inszeniert, die in der Vergangenheit schon mehrere Brinkmann-Krimis gedreht hatte. Diesmal war Hoffmann gleichzeitig auch für das Drehbuch verantwortlich. Gezeigt wurde der Krimi am 2. März 1997 zum ersten Mal im Hessischen Rundfunk.

Besetzung
Kommissar Brinkmann – Karl-Heinz von Hassel
Robert Wegener, Assistent – Günter Waidacher
Alice Bothe, Assistentin – Anna Thalbach
Claire von Dohmen – Daniela Lunkewitz
Patrick von Dohmen – Thomas Heinze
Tex Lindström – Anouschka Renzi
Vera – Karina Marmann
Nico Lindström – Ivan Desny
Oertel – Walter Renneisen
Bohländer – Wilfried Hochholdinger

Stab
Drehbuch – Sylvia Hoffman
Regie – Sylvia Hoffman
Ausstattung – Jörn Pabel
Kamera – Armin Alker
Musik – Haas und Sattler


1 Meinung zum Tatort Folge 353: Eulenburg

  • Dirk • am 18.5.16 um 8:18 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 353 aus Frankfurt mit Hauptkommissar Brinkmann, der mit der Fliege und dem steifen Gang, Kommissar Wegener und Kommissarin Bothe, die, die nichts machen soll. Kein sehr spannender Tatort-Fernsehfilm aus dem Jahr 1997, aber solide gedreht und interessant zu schauen. Es geht um einen großen Bau-/Versicherungsbetrug und um das Beseitigen eines Mitwissers. Da das denkmalgeschützte Haus zur Zeit als Asylantenburg genutzt wird, können die Betrüger und Mörder anfangs geschickt einen fremdenfeindlichen Hintergrund zur Verdeckung ihrer wahren Absichten vorschieben. Hauptkommissar Brinkmann, schafft es Licht in den Fall durch akribische Polizeiarbeit zu bringen und setzt Puzzleteilchen für Puzzleteilchen zusammen um die Täter dingfest machen zu können. Sehens- und wiederholungswert.


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