Tatort Folge 350: Tod im All



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Tatort Folge 350: Tod im All 5 7

In der Tatort-Folge 350 „Tod im All“ bekommen es die Ludwigshafener Ermittler Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) mit einer ermordeten Moderatorin, einem verschwundenen Ufologen und allerlei Begegnungen der dritten Art zu tun.

Tatort – Tod im All – Vorschauvideo



Bei der Polizei in Ludwigshafen meldet sich ein anonymer Anrufer via Satellitentelefon, der eine eindeutige Botschaft hat: Lunik van Deeling, ein bekannter Ufololge und Bestseller-Autor wurde ermordet. Kommissarin Odenthal nimmt den Anruf in dem Tatort „Tod im All“ zunächst nicht ernst und vermutet einen genialen PR-Gag – zumal die Beamten nirgendwo die angekündigte Leiche des Autors finden können. Doch auch lebendig können die Fahnder den Ufologen nicht antreffen, weil dieser – so sein Verleger – gerade mit Außerirdischen auf Reisen ist. Trotz einiger Hinweise, dass der Verleger von Saalfeld tatsächlich Recht haben könnte, kann Odenthal in dem Tatort „Tod im All“ nicht an eine Begegnung mit Außerirdischen glauben und nimmt den ganzen Fall daher nicht wirklich ernst.

Kurz darauf nimmt der Fall jedoch eine unerwartete Wendung, die auch die Aufmerksamkeit der Ludwigshafener Ermittlerin erzeugt. Eine Radiomoderatorin wurde ermordet und tot in der eigenen Wohnung gefunden. An sich ist das zwar eine grausame Tat, ändert aber nichts an der van Deeling-Sache – wenn sich die Frau in dem Tatort „Tod im All“ nicht umfangreich mit dem Verschwinden des Ufologen beschäftigt hätte. Musste die Moderatorin vielleicht deshalb sterben? Der Mord hat zumindest das Interesse von Lena Odenthal und ihrem Assistenten Mario Kopper geweckt, die sich im Anschluss in der Ufo-Szene genauer umsehen.

Schnell bemerken die beiden Ermittler im Ludwigshafener Tatort „Tod im All“, dass es all den Ufoforschern und Hobbywissenschaftlern nur um eines geht: Geld und Erfolg. Allen ist daran gelegen, möglichst schnell berühmt und dadurch dann reich zu werden. Odenthal vermutet, dass diese Motive auch für ein Grund für das Verschwinden van Deelings sein könnten. Auch einen Mord, wie ihn der anonyme Anrufer angedeutet hat, schließt die Kommissarin mittlerweile nicht mehr aus. Und damit rückt für die Ermittlerin besonders der persönliche Umkreis des Ufologen in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen.

Vor allem aber müssen Odenthal und Kopper in dem Tatort „Tod im All“ van Deeling möglichst bald finden – im besten Fall lebendig, im schlimmsten Fall tot. Um den Täter aus der Reserve zu locken, greift Odenthal schließlich auf dessen eigene Methoden zurück, denn der Übeltäter ist nur mit seinen eigenen Waffen zu schlagen…


Mit „Tod im All“ feiert der Tatort bereits sein 350.-Episoden-Jubiläum. Für die Folge rund um das Leben im All wurde neben dem Ludwigshafener Ermittler-Duo auch Anke Engelke als Stargast eingesetzt, die sich – passend zu ihrer damaligen Beschäftigung – als Radiomoderatorin selbst spielt. Zudem besucht die Kommissarin auch ein Konzert von Nina Hagen als weiterer bekannter Gastschauspielerin. Als erster Tatort im neuen Jahr wurde „Tod im All“ am 12. Januar 1997 im TV ausgestrahlt.

Besetzung
Kommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Mario Kopper – Andreas Hoppe
Kriminalrat Friedrichs – Hans Günter
Martens Johanna Silber – Carol Campbell
Axel von Saalfeld – Walter Gontermann
Gast – Dietmar Schönherr
Rolf Mirau – Marquard Bohm
Paul Gauert – Alexander Beck
Renate von Deeling – Johanna Liebeneiner
u.a.

Stab
Drehbuch – Thomas Bohn
Regie – Thomas Bohn
Szenenbild – Börries Hahn-Hoffmann
Kamera – Immo Rentz

Bilder – WDR/SWR/Tschira


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9 Meinungen zum Tatort Folge 350: Tod im All

  • Nico Haupt • am 27.7.12 um 10:30 Uhr

    witzig ;-


  • Peter • am 12.4.14 um 17:09 Uhr

    Eine der besten Tatort-Folgen. Ein wenig weit hergeholt, aber der Start des Raumschiffes stellt alles in den Schatten.


  • Dirk • am 20.4.16 um 8:48 Uhr

    Der Tatort Nummer 350 aus Ludwigshafen mit den beiden Hauptkommissaren Odenthal (w) und Kopper (m) von der Mordkommission. Sie decken zwei Vertuschungsmorde auf und sind am Ende. Ich auch.


  • Norbert • am 10.11.16 um 15:31 Uhr

    Tatort goes SciFi – ein Versuch, witzige Elemente mit Krimi zu koppeln. Für damalige Verhältnisse nicht schlecht gemacht. Diese Folge hat für mich selbst aber eine persönliche Bedeutung, weil ich als „Radiomacher“ den ehem. Sendekomplex von SWF3 (jetzt SWR3) auch von innen kenne. Der Audioschnitt erfolgte bei SWF3 damals (1996) wirklich schon digital, wurde aber noch auf analoge Bandmaschinen überspielt.


  • Jürgen • am 5.5.17 um 18:24 Uhr

    Vor 20 Jahren zum ersten Mal gesehen, finde ihn auch heute noch stark.
    Volle Punktzahl!


  • Chris • am 6.3.18 um 11:15 Uhr

    Definitiv ein „All-time-favourite“.

    Sollte mal wieder gesendet werden, gerade nachdem die aktuelle Episode mit ihren Anklängen an andere Genres ja ähnlich angelegt und ähnlich gelungen war („Waldlust“, mit einem Hauch von Poirot und Mystery/Suspense)!


  • Henning • am 22.8.18 um 22:41 Uhr

    Habe ihn vor ein paar Jahren schon einmal gesehen. Dieser Film nahm ein wenig Erich van Däniken aufs Korn, über den man in den 90ern noch mehr geredet hat. Der Tatort könnte von der Machart her in der Tat auch aus 2018 stammen und das meine ich nicht durchweg als Kompliment. Die Schlussszene ist … naja!


  • G.E. Rücht • am 23.8.18 um 0:42 Uhr

    Ist auf jeden Fall der Beste aus Ludwigshafen!!!
    Für alte SWF3 Höhrer ein MUSS!!!


  • Paul • am 20.10.18 um 0:02 Uhr

    Lustige Folge, anfangs etwas langatmig, danach wird es Spitze.


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