Tatort Folge 349: Reise in den Tod



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Nachdem seine Frau bei einem Sprengstoffattentat in Polen ums Leben gekommen ist, macht sich Kommissar Bruno Ehrlicher (Peter Sodann) unterstützt von seinem Assistenten Kain (Bernd-Michael Lade) in dem Leipziger Tatort „Reise in den Tod“ daran, die Hintergründe der Tat aufzuklären.

Eigentlich hat Kommissar Ehrlicher aus Leipzig in dem Tatort „Reise in den Tod“ Urlaub, doch er hat leider nicht viel Gelegenheit, um die arbeitsfreie Zeit zu genießen: Schon bald erreicht ihn die traurige Nachricht, dass seine Frau in Krakau bei einem Bombenanschlag getötet wurde. Lore Ehrlicher hatte in der polnischen Stadt Urlaub gemacht, der leider zu einer tödlichen Reise geworden ist. Der Fahnder Ehrlicher begibt sich sofort nach Polen, wo er die Identität des Opfers bestätigen soll. Natürlich will der Leipziger Kommissar in dem Tatort „Reise in den Tod“ dann auch wissen, warum seine Frau sterben musste.

Vor Ort bei der polnischen Polizei ist Kommissar Halski für die Ermittlung in dem Fall zuständig und was der Ehrlicher zu sagen hat, gefällt dem deutschen Beamten gar nicht: So vermuten die polnischen Kollegen, dass der Sprengstoffanschlag mit einem internationalen Schmugglerring zusammenhängen könnte, der gutes Geld mit dem Ex- und Import von seltenen, oft unter Artenschutz stehenden Tieren verdient.

Halski vermutet in dem Tatort „Reise in den Tod“ darüber hinaus, dass auch Lore Ehrlicher etwas mit den Schmugglern zu tun gehabt haben könnte. Denn auf einem ihrer Urlaubsvideos ist Ehrlichers Frau zusammen mit einem Mann zu sehen, der vermutlich ein Mitglied des Ringes ist. Außerdem hat die Frau des Leipziger Kommissars kurz vor ihrem Tod noch einer anderen unbekannten Frau geholfen, nachdem diese einen Autounfall gehabt hatte. Die mysteriöse Frau ist jedoch nirgendwo aufzufinden.

Kommissar Ehrlicher kann sich in dem Tatort „Reise in den Tod“ aber nicht vorstellen, dass seine Frau in den Schmuggel von seltenen Tierarten verwickelt gewesen sein könnte. Und so macht sich der Polizist aus Leipzig an seine eigenen Ermittlungen. Nicht nur Halski ist gar nicht begeistert, dass sich der deutsche Ermittler auf eigene Faust umsieht. Der polnische Fahnder geht in den Krimi sogar soweit, seinen Kollegen wieder zurück nach Deutschland zu schicken.

Doch es bleibt nicht bei der einen Begegnung der beiden Polizisten. So findet Halski bald darauf eine Spur, die nach Dresden weist. Dort wurde nämlich der Wagen der unbekannten Frau als gestohlen gemeldet. In dem Tatort „Reise in die Tod“ steht daher ein Wiedersehen der beiden Fahnder in der sächsischen Hauptstadt bevor…


Wolfgang Panzer drehte mit der Tatort-Folge 349 „Reise in den Tod“ seine erste Folge der Krimireihe, vier weitere folgten in den nächsten Jahren. Dabei griff er für seine Premiere auf ein Drehbuch von Hans-Werner Honert zurück. Gesendet wurde der Leipziger Krimi am 29. Dezember 1996 als letzter neuer Tatort des Jahres.

Besetzung
Hauptkommissar Bruno Ehrlicher – Peter Sodann
Assistent Kain – Bernd Michael Lade
Halski – Marek Kondrat
Frau Merkel – Mariam Agischewa
Jan – Edward
Lore Ehrlicher – Monika Pietsch
Tadeuz – Radoslaw Pazura
Jadwiga – Iwona Bielska
Vater Merkel – Fred Delmare

Stab
Drehbuch – Hans-Werner Honert
Regie – Wolfgang Panzer
Kamera – Erwin Horak
Musik – Filippo Trecca

Bilder: MDR/WDR


3 Meinungen zum Tatort Folge 349: Reise in den Tod

  • manuela vogts • am 11.10.10 um 20:26 Uhr

    Interessant, gerade auch wegen Dresden


  • Hörli • am 28.3.15 um 22:52 Uhr

    Meines Erachtens ein eher durchschnittlicher Tatort vom Duo Ehrlicher / Kain. Ehrlicher überzeugt mich als trauernder Witwer nicht richtig. Den Hahnenkampf zwischen den deutschen und polnischen Polizisten finde ich auch ziemlich unnötig.


  • Dirk • am 17.12.15 um 21:47 Uhr

    Der Tatort Nummer 349 aus Dresden mit den Kommissaren Ehrlicher und Kain. Hauptkommissar Ehrlicher ermittelt in Polen, auf eigene Handlung. Da ist seine Frau Lore verstorben, durch ein Bombenattentat. Tierschmuggler bomben sich durch Polen, polnische und deutsche Polizeibeamten geraten sich in die Haare, und ich raufe mir diese vor Entsetzen. Einmal gesehen und ab ins Zollmuseum. Ehrlich. Anmerkung: Regie führte einmal wieder der Panzer, Wolfgang.


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