Polizeiruf 110: Black Box



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Polizeiruf 110: Black Box 3 35

Black Box – das kann das große Nichts sein, aber auch das Geheimnisvolle, das in den Tiefen der Seele Verborgene. So ähnlich muss es wohl im Kopf von Adam Dahl aussehen: Völlig überraschend schlägt der angehende Student im Zug von Berlin nach Magdeburg auf einen ihn komplett unbekannten Mitreisenden ein – und hat anschließend selbst keine Ahnung, warum er dieses schreckliche Verbrechen begangen hat. Der zunächst eindeutig erscheinende Fall wird eine richtig harte Nuss für Hauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen), die in ihrem 15. Einsatz auch mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat: Noch immer leidet sie an den psychischen Folgen ihrer Entführung im letzten Magdeburger Polizeiruf „Der Verurteilte“: Sie hat ständig Panikattacken, kann sich nicht in geschlossenen Räumen aufhalten. Und nun soll Brasch ausgerechnet einem psychisch labilen Täter ein schlüssiges Motiv entlocken. Was war der Auslöser für seine unerklärliche Tat? Wie so oft geht Brasch bis an ihre Grenzen und darüber hinaus, um den Fall zu lösen …

Der Polizeiruf 110 „Black Box“ wurde von der filmpool fiction im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks produziert und vom 6. September bis zum 6. Oktober 2021 in Magdeburg und Umgebung gedreht. Ausgestrahlt wird er am Sonntag, dem 3. Juli 2022, um 20:15 Uhr im Ersten Programm. Damit ist „Black Box“ der letzte frische ARD-Sonntagskrimi vor der Sommerpause. Für etwa acht Wochen sind am Sonntagabend Wiederholungen zu sehen, bevor es mit neuen Tatort- und Polizeiruf-110-Folgen in den Herbst geht.

Inhalt der Polizeiruf-110-Folge „Black Box“

Adam und Tomi schweben im siebten Himmel. Gerade haben die zwei Frischverliebten ein romantisches Wochenende in Berlin verbracht, nun sind sie mit dem Zug auf dem Rückweg nach Magdeburg. Sie sind allein im Abteil, öffnen das Fenster, lassen sich die kühle Luft um die Nase wehen – alles ist gut in diesem Moment. Dann ist eine Stimme auf dem Gang zu hören, sie kommt näher: Ein Mann mittleren Alters betritt das Abteil, begrüßt die beiden Mitreisenden nicht, redet einfach weiter. Er telefoniert, wirkt irgendwie aggressiv, unzufrieden mit sich selbst – und plötzlich kippt die Stimmung komplett. Adam starrt den fremden Passagier für einen Moment an, er scheint wie vom Blitz getroffen – und dann, schneller als die beiden anderen Männer reagieren können, steht er auf, greift sich den Nothammer und schlägt damit auf den Kopf des ihm gegenübersitzenden Reisenden ein – einfach so, ohne Vorwarnung, scheinbar grundlos.

Derweil sitzt Kommissarin Doreen Brasch vor Gericht. Nicht als Angeklagte, sondern als Zeugin, und zwar im Verfahren gegen das Mörderehepaar Wegner, dem sie in ihrem letzten Fall „Der Verurteilte“ ausgeliefert war: Die Wegners entführten die Kommissarin und hielten sie gefangen. Das alles ist nun über ein Jahr her, aber noch immer hat Brasch wegen der damaligen Erlebnisse Angstzustände. In geschlossenen Räumen überfällt sie die nackte Panik, deswegen muss immer eine Tür offenstehen. Nach ihrer Vernehmung erreicht die psychisch angeschlagene Kriminalistin die Nachricht, dass es einen Todesfall in einer Regionalbahn gibt. Kriminalrat Uwe Lemp, Braschs Vorgesetzter und als solcher stets besorgt um das Wohl seiner besten, aber auch etwas eigensinnigen Ermittlerin, ist ebenfalls im Gericht anwesend und instruiert sogleich Braschs Kollegen, Polizeiobermeister Günther Márquez, er solle auf Brasch achtgeben.

Als die Kommissarin am Tatort des MDR-Polizeirufs „Black Box“ ankommt, konfrontiert Márquez sie mit der auf den ersten Blick sehr eindeutigen Lage: Der 21-jährige Adam Dahl hat auf der Bahnfahrt von Berlin nach Magdeburg den Mitreisenden Christof Oschmann mit dem Nothammer erschlagen. Der Täter hat sich widerstandslos festnehmen lassen und ist geständig, in spätestens einer Woche würden sie den Fall abgeschlossen haben. Nur eine schlechte Nachricht hat Márquez für Brasch: „Es ist heftig.“ Und tatsächlich strotzt das Zugabteil, in dem die Tat stattgefunden hat, nur so vor Blut, Dahl muss wohl mehrmals auf sein Opfer eingeschlagen haben. Kommissarin Brasch stört jedoch etwas anderes, nämlich die Enge des Passagierraums. Sie hält es nicht lange im Zug aus, muss schnell an die frische Luft. Zwar behauptet sie ständig, dass es ihr gutgehe, doch Günther Márquez merkt schnell, dass seine Kollegin ein Problem hat.

Ein Problem hat jedoch auch der geständige Adam Dahl: Er ist sich sicher, dass er einen Menschen umgebracht hat, er gesteht die Tat – aber er hat keine Ahnung, warum er diesen grausamen Mord verübt hat. Das Opfer Christof Oschmann ist Adam völlig unbekannt, er hat den Mann noch nie zuvor gesehen. Und doch hat er nur wenige Sekunden, nachdem dieser das Zugabteil betreten hat, brutal und voller Entschlossenheit mit dem Nothammer auf ihn eingeschlagen. Als Brasch Adam vernimmt, wirkt er keineswegs entschlossen, sondern eher unsicher, gar verängstigt. Dass er einen Menschen auf dem Gewissen hat, ohne den Grund dafür zu kennen, macht ihm Angst: „Etwas passiert hier drin“, in seinem Kopf. Brasch nimmt Adam sein vermeintliches Unwissen zunächst nicht ab, erkennt dann aber, dass der junge Mann ihr nichts vorspielt: Adam scheint ein unverarbeitetes Trauma mit sich herumzuschleppen, das in irgendeinem Zusammenhang zur Tat stehen muss.

Die Kommissarin will dem sichtlich erschöpften Adam eine kurze Pause gönnen – und dann, in einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, passiert es: Adam überwältigt Brasch, reißt ihre Dienstwaffe an sich – und ein Schuss löst sich. Glücklicherweise ist es „nur“ ein Streifschuss, mit dem Adam sich selbst verletzt, doch bei Braschs Vorgesetztem Lemp klingeln alle Alarmglocken: Seine Top-Ermittlerin mit der höchsten Aufklärungsquote ist nicht in der Lage, die Kontrolle über einen geständigen Tatverdächtigen während der Vernehmung zu behalten! Und überhaupt, was will Brasch denn noch aus ihm herauskitzeln? Das Geständnis liegt doch auf dem Tisch, und die Staatsanwaltschaft ist auch ohne Motiv glücklich. Brasch aber geht es um mehr als das Geständnis, es geht ihr darum, diese schreckliche Tat nachvollziehen zu können, und dazu braucht sie das Motiv. Und es geht ihr um die Wahrheit. Doch tatsächlich ist Doreen Brasch selbst psychisch äußerst labil, hat immer wieder Flashbacks, die sie vor ihrem inneren Auge in das Verlies führen, in dem die Wegners sie festgehalten haben. Kann sie unter diesen Umständen noch konzentriert ermitteln, professionell ihre Arbeit machen? Vermutlich weiß sie es selbst nicht. Lemp rät Brasch dringend, sich in psychologische Betreuung zu begeben, doch sie wiegelt ab.

Viel zu sehr ist die toughe Kriminalistin bereits in den Fall „Black Box“ im MDR-Fernsehkrimi involviert, als dass sie jetzt noch einen Rückzieher machen könnte. Zunächst nimmt Brasch Adams familiäres Umfeld genauer unter die Lupe. Die Dahls sind nicht irgendeine Familie. Adams Vater Klaus-Volker Dahl ist der ehemalige Direktor des Landeskriminalamts, nun außer Dienst. Wie ein Bollwerk stellt er sich schützend vor seinen Sohn, behauptet, dass Adam keiner Fliege etwas zuleide tun könne, dass er ein allseits beliebter junger Mann sei – und in seinem Eifer droht er Brasch mit disziplinarrechtlichen Konsequenzen, sollte sie die Ermittlungen in eine Richtung lenken, die ihm nicht passt. Bianca Dahl, Adams Mutter, ist eine anerkannte Psychologin und forscht unter anderem zu Strategien des Gehirns, unangenehme Erlebnisse zu vergessen, sie aus der Erinnerung zu verbannen. Weiß sie etwas über Adams psychische Probleme, seine Traumata? Wenn ja, dann verbirgt sie es gut. Adam sei wohlbehütet aufgewachsen, habe die beste Kindheit gehabt, die man sich nur vorstellen könne. Heile Welt pur im Hause Dahl. Dass die Realität anders aussieht, spürt Brasch sofort, doch sie hat noch nicht genug Puzzleteile zusammen, um hinter die spießbürgerliche Fassade der Dahls blicken zu können.

Also geht es zunächst mit klassischer Ermittlungsarbeit weiter. Ein im Zugabteil gefundenes Feuerzeug verrät Brasch, dass neben Opfer und Täter noch eine dritte Person anwesend gewesen sein muss. So wird die Kommissarin auf Adams Freund Tomi aufmerksam. Nachdem er zunächst ihre gemeinsame Beziehung leugnet, wird er abends in einer Bar redseliger gegenüber Brasch: Er behauptet, Adam habe im Zugabteil Angst vor Oschmann gehabt, habe unmittelbar vor der Tat etwas gebrüllt: „Kaspar“, oder so ähnlich. Etwas an Christof Oschmann muss Adam Dahl zutiefst verstört haben – aber was? Was war der Trigger, der ihn zum Schlag mit dem Nothammer angestachelt hat? War es Oschmanns Stimme? Nun sucht Doreen Brasch doch noch den Rat der anerkannten Psychologin Dr. Renate Bräunlich – aber nicht um ihrer selbst willen, sondern wegen Adam. Dieser wird von Bräunlich befragt, und bei der Erwähnung des Namens „Kaspar“ reagiert Adam tatsächlich aufgeregt, verängstigt. Ist dies eine Art Code, ein Schlüsselwort für seine verborgenen Erinnerungen? Dr. Bräunlich stellt eine tatbezogene Amnesie bei Adam fest und erklärt Brasch, das Problem mit den verdrängten Erinnerungen sei, dass diese trotz des Vergessens im Kopf bleiben würden und nicht verarbeitet werden könnten. Irgendwann kämen sie dann wieder hoch und hätten unberechenbare Auswirkungen. Auf einem winzigen Zettel entdeckt Brasch ein weiteres Wort: „Krapp“. „Kaspar“ und „Krapp“: zwei Wörter, die einen brutalen Mord ausgelöst haben könnten – doch warum?

Marianne Kurth, die gewiefte Anwältin der Dahls, präsentiert der Polizei derweil ihre ganz eigene Version des Tathergangs im TV-Krimi „Black Box“: Christof Oschmann habe Adam und Tomi im Zug mit einer Pistole bedroht, und Adam habe lediglich in Notwehr gehandelt, als er mit dem Nothammer auf Oschmann eingeschlagen habe. Das habe Tomi ihr gegenüber ausgesagt. Brasch ist fassungslos, sie kann nicht glauben, dass Tomi sich zu einer solch offensichtlichen Falschaussage hat hinreißen lassen. Doch er bleibt bei seiner Version. Und auch Adam – der ja bereits ein Geständnis abgelegt hat – denkt, dass es so gewesen sein könnte. Jedenfalls führt Tomis Aussage dazu, dass Adam aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Völlig abwegig scheint die Version der Anwältin auch nicht zu sein, denn Christof Oschmann ist polizeibekannt und hatte eine schwierige Kindheit: Mit elf Jahren ist er von zuhause weggelaufen, ist bei den Pflegeeltern Beno und Kerstin Zubak aufgewachsen, doch auch die konnten nicht verhindern, dass er auf die schiefe Bahn geriet: Oschmann hatte viele Pläne, doch nichts hat funktioniert.

Immer mehr nähert sich Brasch – mit Unterstützung ihres treuen Kollegen Márquez – den verborgenen Seiten der Vorzeigefamilie Dahl. So konsumierte Bianca Dahl während ihrer Schwangerschaft Alkohol in hohem Maße – das Resultat war ein Fetales Alkoholsyndrom, das bei ihrem Sohn Adam diagnostiziert wurde: eine Entwicklungsstörung, ausgelöst durch den Alkoholkonsum der Mutter. Da bröckelt die heile Welt schon ein wenig. Doch die eigentliche Dimension dieses Falls kommt erst durch die beharrlichen Recherchen Márquez’ ans Licht, der in den Tiefen des Polizeiarchivs auf einige Merkwürdigkeiten in der Laufbahn des allseits anerkannten LKA-Direktors a. D. Klaus-Volker Dahl stößt. Brasch ist sofort elektrisiert von den Erkenntnissen ihres Kollegen und will wie immer mit dem Kopf durch die Wand – doch kann sie ihre inneren Dämonen im Zaum halten und sich gegen Lemp behaupten, der sie noch immer am liebsten in der Obhut einer Psychologin sähe? Brasch weiß selbst, dass sie Hilfe braucht – doch noch dringender, da ist sie sich sicher, braucht Adam Dahl ihre Hilfe, der endlich begreifen muss, was in seiner Vergangenheit verborgen liegt, damit er Frieden mit ihr schließen kann – und Verantwortung übernehmen kann für das, was er getan hat.

ARD Vorschauvideo



Polizeiruf-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Es ist zugegebenermaßen gewagt, einen Krimi zu inszenieren, der den Täter schon zu Beginn auf dem Silbertablett serviert und die Frage des Motivs in den Mittelpunkt rückt. Dieser Polizeiruf zeigt, dass sich das Risiko lohnt. Natürlich kann „Black Box“ kein klassischer Whodunit sein, aber dennoch – oder gerade deswegen – fesselt der Film von der ersten bis zur letzten Minute. Die kaputten Familienverhältnisse im Hause Dahl werden nach und nach entlarvt, bis das spektakuläre Finale dann alles bis dahin Vorstellbare sprengt.
Was ist Adam Dahl nun? Täter oder Opfer? Oder beides ein bisschen? Das sensible, feinfühlige Spiel Eloi Christs sorgt dafür, dass man permanent mit Adam mitleidet, -fühlt, -denkt, ohne dabei zu vergessen, dass er einen Menschen umgebracht hat. Auch wenn seine psychischen Leiden komplex sind und hier viele Fachbegriffe fallen, mit denen der Laie wenig anfangen kann, ist die gesamte Inszenierung nicht auf eine akademische Vorlesung, sondern auf eine straffe, dynamische Dramaturgie ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Aktivität, das Drängen Braschs, die Wahrheit ans Licht zu bringen, nicht das passive Leiden der Figuren an ihren kaputten Seelen, von denen es in diesem Fall durchaus mehr als zwei gibt. Und dennoch sind die psychischen Probleme Braschs vor dem Hintergrund ihres letzten Falls folgerichtig und werden dramaturgisch überzeugend in die Handlung eingebunden. Wie hier eine Kommissarin permanent bis an ihre – auch psychischen – Grenzen geht und diese überschreitet, alles im Dienst der Wahrheit, ist von Claudia Michelsen schauspielerisch kongenial gestaltet. Ein überragender Abschluss der Sonntagskrimi-Saison im Ersten.

Polizeiruf-Besetzung

Hauptkommissarin Doreen Brasch – Claudia Michelsen
Kriminalrat Uwe Lemp – Felix Vörtler
Kriminalobermeister Günther Márquez – Pablo Grant
Adam Dahl – Eloi Christ
Klaus-Volker Dahl, sein Vater – Sven-Eric Bechtolf
Bianca Dahl, seine Mutter – Corinna Kirchhoff
Tomi – Kai Müller
Marianne Kurth, Rechtsanwältin – Julia Blankenburg
Christof Oschmann – Helge Tramsen
Dr. Renate Bräunlich, Psychologin – Susanne Böwe
Beno Zubak – Hilmar Eichhorn
Kerstin Zubak – Eva Weißenborn
u. v. a.

Polizeiruf-Stab

Drehbuch – Zora Holtfreter
Regie – Ute Wieland
Kamera – Eeva Fleig
Ton – Frank Schubert
Kostüme – Elena Wegner
Maske – Elke Lebender, Annette Kamont
Szenenbild – Frank Polosek
Schnitt – Dunja Camprehger
Casting – Mai Seck
Produktionsleitung – Hartwig König
Herstellungsleitung – Jeffrey Budd (filmpool fiction), André Naumann (MDR)
Produzentin – Iris Kiefer
Producerin – Susanna Enk
Redaktion – Denise Langenhan


41 Meinungen zum Polizeiruf 110: Black Box

  • Der Fremde • am 20.6.22 um 22:12 Uhr

    Bin schon sehr gespannt, wie es nach dem grandiosen PR „Der Verurteilte“ (ist schon mehr als eineinhalb Jahre her; Ausstrahlung war in 12/2020) mit Brasch weitergeht. Für mich ein Pflicht-Termin!


  • Bruno • am 3.7.22 um 21:03 Uhr

    45 Minuten reichen. Schade.
    Idee war gut, Ausführung in meinen Augen miserabel.
    Habe abgeschaltet.


  • Bruno • am 3.7.22 um 21:05 Uhr

    Warum macht diese Sch… Forensoftware einfach einen Stern mehr als ich vor Schreibbeginn vergab?


  • Axel Mast • am 3.7.22 um 21:39 Uhr

    Bitte liebe Regisseure bietet dem Zuschauer doch nochmal etwas anderes an als psychologisch labile Ermittler, Streitigkeiten im Team und unfähige Strafverfolgungsbehörden. Das ist ätzend und zerstört das Vertrauen in den „Rechtsstaat“!


  • Arnt J. • am 3.7.22 um 21:46 Uhr

    Psychospiel und überraschendes Ende mit genialer Wendung – Adam ist gar nicht Adam sondern Kaspar .


  • Volker Mertens • am 3.7.22 um 21:48 Uhr

    Absolut spitze. Bis zum Schluss !


  • Karin L. • am 3.7.22 um 21:51 Uhr

    Ich weiß nicht, der wievielte Krimi in Folge jetzt mit „psychologischen“ Inhalten, Kammerspiel, extraordinären Drehbüchern, persönlichen Problemen der Ermittler usw. das Hauptaugenmerk des Sonntagabend im Ersten füllt.

    Es reicht. Ganz im Ernst. Die Verantwortlichen sollten mal irgendwo eingesperrt werden und das der Allgemeinheit angetane Produkt der letzten sechs Monate hintereinander abgespielt bekommen.

    Dann würde sicher an die 50% der Beteiligten auch eine Psychiatrie benötigen oder einen Psychologen konsultieren!!!!


  • Joachim • am 3.7.22 um 21:54 Uhr

    Stark! 👍


  • Mart • am 3.7.22 um 21:56 Uhr

    Was für ein Müll. Schade.


  • Arnt J. • am 3.7.22 um 22:04 Uhr

    Der Totschlag oder Mord vom Anfang wurde allerdings nicht vollständig geklärt .


  • Der Fremde • am 3.7.22 um 22:06 Uhr

    Genau so soll Krimi sein, Chapeau!

    Seitdem Doreen Brasch quasi „alleine“ (d.h. ohne gleichwertigen Kommissar-Partner, aber immerhin mit einem Kriminalobermeister) ermittelt und sie auch Schwächen zeigen darf, ist sie wie ausgewechselt. Sie ist m.E. dzt. die spannendste Ermittlerin im TO/PR-Universum. Während sie mir früher ausgesprochen unsympathisch war, ist sie jetzt genau mein Fall. Ihre Wandlung ist – wie man so sagt – „die größte Wiederauferstehung seit Lazarus“. (Anna Krechel würde sagen: Ich gebe diese Kommissar:in 10 Sterne!)

    Der heutige Fall war nicht so herausragend wie die vorige Magdeburg-Folge „Der Verurteilte“, aber dennoch sehr gut. Nicht immer logisch, aber mit Tiefgang und in groben Zügen doch für mich nachvollziehbar.

    Bitte noch viele Folgen mit Claudia Michelsen in ihrer Figur „Doreen Brasch“, und zwar möglichst auf jenem Niveau der letzten beiden Folgen!


  • Attila • am 3.7.22 um 22:08 Uhr

    Eine Viertelstunde nach dem Ende, und, sage und schreibe, 3 Kommentare (und weitere 3, die noch vor dem Schluss abgesendet wurden). Na ja, es ist doch Juli.
    Ich sehe es ähnlich, wie vor einer Woche, die heutige Folge war überkonstruiert, ziemlich übertrieben, völlig unrealistisch. Schauspielerisch OK, Regie auch nicht schlecht, das Buch aber ist, meiner Meinung nach, Schrott.
    Schön, dass die Sommerpause kommt.


  • Cudi • am 3.7.22 um 22:08 Uhr

    Das war cool. Aber dicker Logikfehler: Prostituierte wollte Kind geheim halten, hatte aber Spielgerüst im Garten.


  • Winfried Vorbeck • am 3.7.22 um 22:20 Uhr

    Vielleicht liegt das mit den wenigen Kommentaren daran, dass es Anderen auch so geht wie mir. Ich weiß nämlich nicht, wie den „Polizeiruf“ einordnen soll und was ich dazu schreiben kann…

    Eine Hauptkommissarin mit schweren psychischen Störungen ermittelt, obwohl jeder auf den ersten Blick erkennen kann, dass sie in keiner Weise diensttauglich ist. Ich fand das reichlich übertrieben.


  • Colorwriter • am 3.7.22 um 22:21 Uhr

    Von dem Dicken Logikfehler, dass eine Mutter ihr Kind verbirgt, aber eine Kinderschaukel im Garten hat mal abgesehen.

    Ein psychologisch und mit seiner wendungsreichen Handlung sehr intelligenter, anspruchsvoller Polizeiruf. Die reinste Achterbahn. Grandios fand ich die Kamera, wie sie zeigt, wenn die Ermittlerin ihre Angstzustände bekommt. – Und erst das Ensemble. Was für tolle Darsteller*Innen.

    Und am Ende die Einsicht, was Eltern doch alles für ihr Kind tun….

    Diesen Polizeiruf gucke ich mir auf jeden Fall noch mal an.

    Bitte mehr von solchen Krimis, die unter die Haut gehen.

    Da gebe ich gerne fünf Sterne.


  • Smokie • am 3.7.22 um 22:36 Uhr

    Die Ursache der bisher wenigen Kommentare, liegt sicherlich an der sommerlichen Zeit. Ohne plötzlich aufkommenden Gewitterregen, hätte ich mich auch nicht vor den Flimmerkasten gesetzt.
    Zum Polizeiruf-110-Krimi: Kann man sich durchaus ansehen.


  • Der Fremde • am 3.7.22 um 22:39 Uhr

    Nachtrag: In der Vor-Folge wurde Claudia Michelsen noch von Laura Tonke bzw. Sascha Geršak etwas an die Wand gespielt, dieses Mal zeigt sie nun auch selbst ihr brilliantes schauspielerisches Können. In der heutigen Folge steht sie selbst im Mittelpunkt (und es ist einer jener Fälle, wo mich gewisse Logikmängel nicht allzu stören, weil das „Gesamtbild“ der Folge aus meiner Sicht passt).


  • alter Fan ( tm ) • am 3.7.22 um 22:40 Uhr

    “ so ein Müll “ war dieser PR 110 absolut nicht – für meinen Geschmack war die Geschichte etwas zu “ psychoverstrickt “ – dazu noch die einzig und allein für Recht und Gerechtigkeit kämpfende Heldin Doreen Brasch ; anscheinend ist im gesamten Polizeiapparat Sachsen Anhalt jeder nur über sich erhaben und in erster Linie mit sich selbst beschäftigt z.B. mit dem eigenen Ernährungsplan , der weit über der pölizeilichen Ermittlungsarbeit steht – da wird sogar ein Gang in den Keller zu einer fast unlösbaren Aufgabe für den Kommisar . Realität ?
    Die Auflösung der Geschichte war schon recht interessant . Eine Prise “ Psycho “ weniger hätte mir aber durchaus besser gefallen . Ich vermisse ganz nebenbei immer wieder das Format PR 110 Rostock .


  • Gerd • am 3.7.22 um 23:23 Uhr

    Im Nachhinein darf man natürlich nicht wirklich über die Wahrscheinlichkeit dieses Falles nachdenken… Weder ist es sonderlich plausibel, daß ein Prostituierte ein Kind hatte und niemand im Umfeld oder der Nachbarschaft das gewußt haben soll, noch ist es wahrscheinlich, daß ein Kommissar und eine Psychologin ihr Kind austauschen, ohne daß es irgend jemandem auffällt. Hatten die keine Verwandtschaft? Bekannte? Kollegen, Nachbarn? Würde daher eigentlich einen Stern abziehen, aber da ich mich sehr gut unterhalten habe, ich die Kommissarin klasse fand sowie die Art und Weise, wie der Fall nach und nach ans Licht mit dem – für mich – überraschenden Knalleffekt zum Schluß, gibt’s satte fünf.


  • Gulo • am 4.7.22 um 0:04 Uhr

    Ausgesprochen packend und Brasch ist einfach eine unglaublich sympathische Ermittlerin. Das Herumpsychologisieren fand ich einigermaßen glaubhaft, was bei Krimis eine Seltenheit ist.


  • Till Schneider • am 4.7.22 um 1:45 Uhr

    Meine liebe Schwänin, war das ein Schauerschinken. Weit hergeholt ist da zu wenig gesagt. Drehbuchautorin Zora Holtfreter liest vermutlich gern Fantasy, und Regisseurin Ute Wieland fand das Drehbuch bestimmt spannend, aber sie musste eben doch tüchtig strecken. Dabei hat ihr dann Kamerafrau Eeva Fleig geholfen, nämlich mit unzähligen Lang-Einstellungen auf emotional höchst angefasste Gesichter, deren Träger:innen minutenlang nichts zu sagen hatten. Entsprechend aufdringlich war die „Musik“ , besonders am Anfang.

    Nichts gegen Psycho, aber unter Tiefgang verstehe ich etwas anderes, so als Mann. Und erst recht unter Spannung.


  • Thorsten • am 4.7.22 um 6:33 Uhr

    Gute Geschichte, nur die Psycho-Brasch fand ich anstrengend.


  • Jonathan • am 4.7.22 um 7:21 Uhr

    An alle Story-nicht-versteher:

    Die Prostituerite hat nicht ihr Kind versteckt vor den Freiern, sondern ihren Beruf vor dem Kind. Ein Kind ist aber nunmal Kind und will Spielzeug unter dem Bett holen. Freier erscheint leider genau in dem Moment, Knd wartet brav unter dem Bett, Freier erwürgt (Unfall) die Prostituierte dabei, Kind bekommt das mit, weil unter Bett.

    Kind (Kaspar) wird von altem Kommissar damals gefunden und als eigenes Kind (Adam) grozgezogen (weil der sein eigenes Kind kurz vorher verloren hatte ging das ohne das es jemand merkt).

    18 Jahre später: Kaspar/Adam (jetzt junger Erwachsener) erkennt im Zug Freier wieder (wegen unterbewusstem Trauma). Kurzschluss. Erschlägt den Mörder seiner Mutter, wird selbst zum Mörder.


  • Rudi • am 4.7.22 um 8:17 Uhr

    Krass konstruiert, aber nicht mehr als manche Hollywood-Produktion. Mich hat er sehr gut unterhalten, mit den Twists und Sackgassen. Schauspielerisch auch sehr überzeugend.


  • Hanz W. • am 4.7.22 um 8:55 Uhr

    Tatsächlich steil konstruiert, aber raffiniert gelöst und spannend – und sehr ungewöhnlich – durchgeführt. Ein paar Nervereien hie und da kann man übersehen. Ich war nach den Vorberichten eher skeptisch – psychische Schwierigkeiten bzw. Involviertheit der Ermittlerin, Flashbacks etc., also all die Elemente, die wir in TO/PR zuletzt viel zu oft gesehen haben -, aber dieser Polizeiruf war doch sehr ansehnlich. Freilich dürfte in der „Realität“ ein Kindesraub und -„ersatz“ nicht gar so simpel sein, aber deswegen sehen wir ja einen Film und erwarten en in sich schlüssige Geschichte. Insgesamt gelungen, vier Sterne glatt.


  • Garbak • am 4.7.22 um 10:35 Uhr

    Hi Fans,
    Viel neues ist nicht zu sagen. Ich fand den PR spannend. Eine tolle Michelsen.
    Ich hatte sogar, ich weiß die Stelle nicht mehr, einen Schauer von Gänsehaut.
    Im Gegensatz zu vielen anderen Kritikern hier, mag ich Psychokrimis sehr gern.
    Empfehlenswert. 5 Sterne.

    @Thorsten: Ich fand die Brasch nicht anstrengend, ihren Chef, den Kriminalrat, Meister des Bremsklotzes, aber sehr wohl.


  • IraTena • am 4.7.22 um 10:59 Uhr

    Interessant fand ich insbesondere die Idee, durch die Ermittlungen an der aktuellen Tat, einen länger zurückliegenden ungeklärten Fall aufzudecken.
    War für mich gut gemacht insgesamt und auch weitestgehend interessant, habe mich amüsiert über den behäbigen intervallfastenden Beamten.
    Solide definitiv.


  • Der Fremde • am 4.7.22 um 11:16 Uhr

    @Garbak:

    Auch ich mag Psychokrimis sehr gerne, wenn sie halbwegs gut gemacht sind (wie etwa die gestrige Folge; da stören – wie erwähnt – auch Logikfehler nicht so sehr).

    Im TO-Bereich war m.E. Faber (Jörg Hartmann) in seinen Anfangs-Zeiten sehr gut (bis er irgendwann zu „normal“ wurde); Im PR-Bereich nun die allein ermittelnde Brasch (Claudia Michelsen, beginnend ab der Folge „Totes Rennen“). Schauen wir mal, was noch kommt …

    (Leider gab es allerdings in letzter Zeit im TO/PR-Bereich auch etliche „Psycho-Machwerke“, die nicht überzeugten.)


  • Harry • am 4.7.22 um 11:33 Uhr

    Ich letzter Zeit verfestigt sich mein Eindruck, dass es den TO-Machern nicht um einen guten Krimi geht, sondern nur noch um Ausstrahlung von woken Ideologien. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum ich schon am Anfang wieder ein schwules Pärchen sowie einen schwarzen Kriminalbeamten sehe.
    Diese Überhäufungen in den TO sind einfach unrealistisch und deshalb habe ich dann auch abgeschaltet.


  • Attila • am 4.7.22 um 11:59 Uhr

    @Jonathan: Das stimmt aber nicht.
    Das Kind der Prostituierten war den Behörden nicht bekannt. In den Akten stand explizit, dass sie kein Kind hatte. Und wäre das Kind irgendwo offiziell angemeldet, wäre es nach dem Tod seiner Mutter vermisst. Es hätte von der Polizei gesucht werden müssen, und wäre bis heute als „vermisst“ behandelt. Stattdessen existierte das Kind offiziell gar nicht.
    In Deutschland ist es gar nicht einfach (die Mutter war offenbar keine Ausländerin, Kaspar soll also in Deutschland geboren worden sein), ein Kind so zu verstecken, die Mutter muss sich also stark darum bemüht haben.

    Und die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Ehepaar das eigene Kind verliert, und einige Tage später ein verstecktes Kind gleiches Alters findet, ist Null.

    Und das ist nur ein Problem (zwar das wichtigste) deiner Erklärung, bzw. dieser Polizeiruf-Folge.


  • Gottlieb • am 4.7.22 um 13:21 Uhr

    Ideologie anstelle von handwerklichem Können. Aber so geht es ja auch, wenn man sich ums Zuschauergeld nicht zu sorgen braucht. Jetzt wird nur noch umerzogen, ob das der Masse der Zuschauer paßt oder nicht. Ich möchte sowas nicht mitfinanzieren. Nehmt dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen seine Unterhaltungsfunktion, und schon würden 1000 Blumen blühen, nämlich von Leuten wie mir mitfinanzierten Privatsendern.


  • kressin • am 4.7.22 um 13:26 Uhr

    Die Mutter hatte einen osteuropäischen Namen, wenn ich das richtig mitbekommen habe, und hat wahrscheinlich ihr Kind nicht angemeldet bei der Einreise. Wenn sie Kunden hatte, wurde das Kind versteckt und sie wohnte ohnehin ziemlich am A… der Welt, das Klettergerüst könnte noch von vorherigen Bewohnern des Hauses stammen. Würde ich so akzeptieren, ist schliesslich ein Film und der Spannung und dem äusserst positiven Gesamteindruck tut das für mich keinen Abbruch.

    Das Drehbuch fand ich sensationell, ein wirklich wendungsreicher, dicht geschriebener Psychothriller klassischer Art. Da schimmerte die gute alte Hitchcock-Tradition durch, ganz fein. Grosses Lob an Zora Holtfreter!

    Auch Ute Wielands dynamische, mitreissend-emotionale Inszenierung lässt keine Wünsche offen.

    Abgerundet durch ein tolles Schauspielensemble, Kirchhoff/Bechtolf als Eltern absolut erstklassig und Eloi Christ ist eine echte Entdeckung!

    Einer der besten Sonntagskrimis der Saison 21/22, ein würdiger Abschluss und ein Film, der es einem schwer macht zu widerlegen, dass der Polizieruf manchmal der bessere Tatort ist.


  • Adabei • am 4.7.22 um 14:57 Uhr

    Sehr spannender Polizeiruf, durchgehend bis zum Schluß!
    Ein paar „unrealistische“ Kleinigkeiten waren dabei aber manchmal gibts auch im wahren Leben ungewöhnliche Geschichten.
    Das Trauma der Kommissarin fand ich überflüssig und ich hoffe, daß es in der Realität auch untraumatisierte einfühlsame, einfallsreiche und hartnäckige Kommissare gibt.
    Man mußte sich auf die Handlung gut konzentrieren und nebenbei sich zu unterhalten oder sonst noch was zu machen war natürlich nicht möglich.
    Regie, Drehbuch und Schauspieler fand ich sehr gut!


  • Attila • am 4.7.22 um 15:36 Uhr

    @Kressin: Ja, richtig. Ich habe jetzt nachgesucht, sie hieß Edita Brunowski, ein polnischer Name. Also, sie kann bei der Einreise ihren Sohn unangemeldet mitgebracht haben.


  • Anton Hoffmann • am 4.7.22 um 18:06 Uhr

    Toggo toggo do togo toggotot dotogototo gogto go to to gototo toggo toggo gototo do do got dogto dot gotodot !


  • Jonathan • am 4.7.22 um 20:19 Uhr

    @Attila
    Es ist absolut einfach ein Kind nicht anzumelden. Man bekommt es zu Hause und sagt es niemanden. Oder seit wann laufen überall Leute rum und Fragen alle Frauen mit dicken Bauch, ob sie das Ungeborene schon fristgerecht angemeldet hätten?

    Automatisch angemeldet wird es nur, wenn man zur Hebamme oder ins Krankenhaus geht. Warum denkst du, gibt es Babyklappen in ganz Deutschland? Und hier ist die Frau ja offenbar einfach nach Deutschland gereist und hat sich niedergelassen. Vielleicht war sie selbst nichtmal angemeldet. genau das heißt übrigens „freies Land“ – das eben nicht ständig einer nach Personalien fragt. Sonst müsstest du auch alle Nase lang deinen Ausweis und deine Geburtsurkunde irgendeinem Hanswurst vorzeigen. Willst du das?

    Ein Kind nicht anzumelden ist nicht erlaubt, ja. Aber es läuft auch keiner rum und sucht aus genannten Gründen „nicht existierende“ Kinder. Oder hast du schonmal jemanden gesehen, der alle Eltern auf der Straße anredet mit „Entschldigung, kann ich kurz die Geburtsurkunde des Kindes sehen? Ach und am besten ihre eigene auch gleich noch!“

    Außerdem war der eine Ermittler ja genau die Person, die das Kind gefunden UND behalten hat. Wer hätte das Kind sonst als vermisst melden sollen, wenn die einzige Peson, die es kennt (die Mutter), tot ist?

    Klar ist das konstruiert. Aber ohne Konstruktion kein Film. Willst du Filme sehen, wo alles weichgewaschen und vorhersehbar ist und nichts passiert? Da kenn ich einen: nimm dir einen Gartenstuhl und schau auf die Wiese. Vielleicht läuft mal ein Nachbar vorbei. Spannend. Läuft sogar den ganzen Tag. In Echtzeit sogar!


  • slice me nice • am 5.7.22 um 15:01 Uhr

    Ein spannender, psychologisch stimmiger Fall. Dass mit der Vorzeigefamilie irgendetwas nicht stimmt, war von vornherein klar, aber die Wahrheit mitsamt der wendungsreichen Auflösung kam für mich dann doch sehr überraschend und war vor allem auch berührend.
    Tolle schauspielerische Leistung von Eloi Christ als Adam! Und auch Brasch, der junge Assistent sowie Dr. Renate Bräunlich (Brasch: „Ich gehe zu niemandem, der Bräunlich heißt.“ :-D) fand ich ebenso überzeugend wie sympathisch.

    Ich stimme allen sinnvollen Kommentaren zu und vergebe gerne 5 Sterne.


  • Mart • am 5.7.22 um 20:52 Uhr

    So unterschiedlich sind die Meinungen…. Erstaunlich.


  • Tobias • am 6.7.22 um 10:49 Uhr

    Claudia Michelsen in Topform. Das war ein hervorragender Polizeiruf, Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. 10 von 10 Punkten. Bitte weiter so. Dankeschön nach Magdeburg für diesen tollen Krimiabend mit herausragenden schauspielerischen Leistungen.


  • Daniel • am 6.7.22 um 19:25 Uhr

    Mich hat der PR nicht gepackt. Hab nach 40 mins abgeschalten. Motive rauszufinden um dann festzustellen ob es Totschlag, Mord oder sonst was war, das ist mir für einen Krimi zu wenig.

    Colorgrading fand ich prima. Dafür gibts von mir einen Stern 😊

    PS: Vermisse den Kommentar von Bina. 😌


  • Stefan • am 9.7.22 um 0:38 Uhr

    Spannend bis zum Schluss, unerwartete Wendungen, gute Darsteller. Ich fand es super.


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