Tatort Folge 1202: Liebeswut



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Tatort Folge 1202: Liebeswut 3 99

Liebeswut – dies ist der vieldeutige und assoziationsreiche Titel des dritten Falls für das immer noch frische Tatort-Team aus Bremen. In einer völlig ausgebrannten Wohnung wird eine Frauenleiche gefunden, die aber offenkundig nicht durch Brand-, sondern durch Schussverletzungen gestorben ist. Kommissarin Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und die BKA-Ermittlerin Linda Selb (Luise Wolfram) ermitteln im Umfeld der Toten und stoßen dabei auf einige sehr skurrile Gestalten, vor allem aber auf die Liebe in ihren unterschiedlichsten Schattierungen – auch auf ihre tödliche Seite. Moormanns Kollege Mads Andersen weilt derweil in seiner Heimatstadt Kopenhagen – die Gelegenheit für die beiden sehr unterschiedlichen Ermittlerinnen, ihr Verhältnis zueinander zu klären. Tatsächlich fassen Moormann und Selb allmählich Vertrauen zueinander, allerdings erhält der Fall für Moormann noch eine ungeahnte persönliche Komponente: Die Schatten ihrer Vergangenheit kehren zurück.

Der Tatort „Liebeswut“ wurde vom 26. Oktober bis zum 24. November 2021 in Bremen und Umgebung gedreht und ist eine Produktion der Bremedia im Auftrag von Radio Bremen für die ARD. Seine Erstausstrahlung im TV erlebt der Kriminalfilm am Sonntag, dem 29. Mai 2022 um 20:15 Uhr im Ersten.

Inhalt der Tatort-Folge „Liebeswut“

Rot – die Farbe der Liebe, der Leidenschaft, aber auch des Bluts, des Teufels. Sie steht am Beginn dieser denkwürdigen Tatort-Folge. Bedrohlich wirkende Trommelschläge kündigen das Unheil an, aus dem Off ist die Stimme von Kommissarin Liv Moormann zu hören: „Auf meiner Liste der Tatmotive ganz oben steht die Liebe. Mächtiger als Hass oder Kränkung. Die falsche Dosis Liebe – die reißt uns alle in den Abgrund.“ Was falsch verstandene, deformierte Liebe anrichten kann, davon wird im Folgenden erzählt.

Dabei fängt alles ganz harmlos an: Moormann und ihre Kollegin, die BKA-Ermittlerin Linda Selb, werden zu einem Wohnungsbrand in einem Bremer Mietshaus gerufen. Doch eine Leiche ist weit und breit nicht in Sicht – es war wohl niemand in der Wohnung, als das Feuer ausbrach. Also Abflug, meint Selb, hier gibt es für die Mordkommission nichts zu tun. Doch die Schutzpolizisten, die die ausgebrannte Wohnung inspizieren, sind sich da nicht so sicher: Angeblich gibt es noch ein verschlossenes Schlafzimmer, zu dem sie noch nicht vorgedrungen sind. Und tatsächlich: In der von Ruß und Qualm völlig verwüsteten Behausung führt eine Tür zu einem weiteren Raum, die jedoch hermetisch abgeriegelt ist. Mit roher körperlicher Gewalt gelingt es einem der Polizisten, ein Loch in die Tür zu schlagen. „Für die Kleine reicht’s“, kommentiert er das Ergebnis seiner Arbeit lapidar, und gemeint ist natürlich die körperlich etwas untersetzte Kommissarin Moormann. Dass man sie ansonsten besser nicht unterschätzen sollte, wird sie später noch unter Beweis stellen. Doch zunächst der Blick ins Schlafzimmer: Es erscheint wie aus einer anderen Welt: keine Spuren vom Wohnungsbrand, die gesamte Einrichtung heil, aber: Auf dem Bett liegt eine Frau im roten Hochzeitskleid – tot. Eine Schusswunde am Kopf zeugt von der Ursache des Ablebens. Mindestens ebenso merkwürdig sind jedoch die Kritzeleien an der Zimmerwand: Der Teufel spricht aus den Wänden, ist dort zu lesen, er will jemanden holen. Was hat diese gruselige Szenerie zu bedeuten? Bei der analytisch denkenden Selb sind sofort die Lebensgeister erwacht: Fieberhaft überlegt sie, welche Botschaft der Täter ihnen damit übermitteln will. Wenn es denn einen Täter gibt. Für Moormann ist das nicht so eindeutig. Seit sie das Schlafzimmer betreten hat, wirkt sie fast wie in Trance. Der Anblick der toten Frau scheint etwas in ihr ausgelöst zu haben. Aber was? Wilde Assoziationen und Flashbacks wirbeln in ihrem Kopf herum, es scheinen Kindheitserinnerungen zu sein. Zuordnen kann sie das alles nicht genau. Aber die junge Kommissarin möchte den Fall am liebsten ganz schnell zu den Akten legen. Selbstmord einer psychisch gestörten Frau, die vorher wirre Sätze an die Wände gekritzelt und ihre eigene Wohnung angezündet hat, fertig, aus.

Doch die hartnäckige Selb lässt nicht locker: Frauen würden sich nicht durch Kopfschüsse umbringen, das passe alles nicht zusammen. Und dann tauchen plötzlich die Eltern der Toten in der völlig verwüsteten Wohnung auf: Sybille und Burkhard Dobeleit sind in großer Sorge um ihre beiden Enkeltöchter: Therese und Constanze Kramer lebten bisher mit ihrer Mutter Susanne in der Wohnung. Ihr Mann Thomas Kramer wollte Susanne verlassen; er ist zu seiner neuen Freundin Jaqueline Deppe gezogen, die von ihm schwanger ist. Aber wo sind die beiden Mädchen? Nun ist für die beiden Ermittlerinnen im Radio-Bremen-Tatort „Liebeswut“ klar, dass sie diesen Fall nicht so schnell loswerden. Wer ist dieser ominöse „Teufel“? Hat er Susanne Kramer umgebracht – und nun womöglich die Töchter der Toten in seiner Gewalt? Moormann und Selb beginnen mit ihren Ermittlungen in Susanne Kramers Umfeld. Thomas Kramer treffen sie zunächst nicht an, dafür seine neue Freundin Jaqueline. Musik in ohrenbetäubender Lautstärke dröhnt aus ihrer Wohnung, die schwangere Frau hat mit ihrem grellen Outfit und albernen Auftreten eher den Habitus einer völlig überdrehten Teenagerin. Tja, die Frau von Thomas, das sei eine schwierige Sache, die sei psychisch total instabil – dabei ist Jaqueline Deppe selbst mit Sicherheit vieles, aber keine ausgeglichene Persönlichkeit. Nicht weniger seltsam verhält sich Joachim Conradi, der Hausmeister der Schule, auf die Therese und Constanze Kramer gehen. Erst rennt er ohne erkennbaren Grund vor der Polizei weg, dann behauptet er, die beiden Mädchen mittags nach der Schule noch gesehen zu haben – dann seien sie irgendwann verschwunden, wahrscheinlich abgeholt worden. Von wem? Das weiß er auch nicht. Als dann noch Thomas Kramer überraschend in der Schule auftaucht, eskaliert die Lage: Der Witwer von Susanne Kramer ist total aufgeregt und überreizt, würde am liebsten die ganze Schule auf den Kopf stellen, um seine Kinder zu finden. Nur mit Mühe können die Kommissarinnen ihn beruhigen. Bei der Befragung im Kommissariat beschreibt Thomas Susanne ebenfalls als psychisch labil, aber dennoch als gute Mutter. Handys hat sie ihren Töchtern verboten, außerdem wollte sie nicht, dass die Großeltern sie von der Schule abholen – und das, obwohl diese doch so besorgt um das Wohl ihrer Enkelinnen waren. Mehrmals hat Susanne sich auch Verletzungen an den Fingern zugefügt – an einem Finger trug sie deshalb sogar eine Prothese.

Was können die Ermittlerinnen mit diesen seltsamen Zeugen und ihren Aussagen im TV-Krimi „Liebeswut“ anfangen? Was sind sie wirklich wert? Kann man ihnen trauen? Die Mädchen sind weiterhin verschwunden, und mit jeder Stunde schwindet die Wahrscheinlichkeit, sie noch lebend zu finden. Nachts erscheinen bei Liv Moormann erneut die Dämonen ihrer Kindheit. Die tote Frau im Hochzeitskleid in diesem unheimlichen Raum, sie lässt sie einfach nicht los. Moormann kehrt in der Nacht in die Wohnung zurück, legt sich auf das Bett und lässt ihren Assoziationen und Gedanken freien Lauf. Es war nicht nur die tote Frau im Raum, die sie beunruhigt hat, es war viel mehr: Das ganze Haus, das ganze Umfeld wirkt auf einmal gespenstisch, unheimlich. Liv durchlebt fantastische, traumartige Szenen, während sie dort liegt und überlegt, was passiert sein könnte. Und eine Gestalt taucht immer wieder auf in ihren Gedanken und Träumen: Gernot Schaballa, der Nachbar der Toten. Er wohnt eine Etage tiefer, er will zum Todeszeitpunkt angeblich Schüsse gehört haben. Schaballa – ein etwas aufdringlicher, ziemlich heruntergekommen wirkender, dabei ständig eisschleckender Zeitgenosse: Er scheint ein zentraler Grund für Livs innere Unruhe zu sein. In ihren Traumbildern sieht sie sich selbst als junges Mädchen in Schaballas Wohnung, allein mit ihm. Hat er ihr damals etwas angetan? Tut er auch heute noch anderen Mädchen und Frauen etwas an? Als Moormann Schaballas Wohnung inspiziert, entdeckt sie dort eine Luke, die sein Wohnzimmer direkt mit Susanne Kramers Schlafzimmer verbindet – aber der Nachbar behauptet, die Luke sei stets verschlossen gewesen. Und wieder spürt Liv seine aufdringliche, beinahe belästigende Art. Sie will jetzt einfach nur weg hier, will seine Wohnung, das ganze Haus verlassen – doch immer stellt Schaballa sich ihr in den Weg, hält sie auf. Am Ende schafft sie es doch – und ist zutiefst verstört von ihren eigenen unklaren, verschwommenen Gedanken, die sich einfach nicht ordnen lassen wollen.

Die sonst so professionelle und toughe Linda Selb hat im RB-Fernsehkrimi „Liebeswut“ derweil ihre eigenen Probleme. Nachts beobachtet sie Joachim Conradi in der Schule dabei, wie er sich an einer Kiste mit Fundsachen von Therese und Constanze Kramer zu schaffen macht. Der biedere Hausmeister verspürt offenbar pädophile Neigungen. Selb stellt ihn zur Rede – und droht ihm mit dem völligen Verlust seiner bürgerlichen Existenz. Am Tag darauf ist Conradi tot: Er hat sich in der Sporthalle der Schule erhängt. In mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe für Linda Selb: Nicht genug damit, dass sie eigene Schuldgefühle plagen – auch ihr Haupttatverdächtiger ist ihr nun abhanden gekommen. Wenn Conradi die Mädchen entführt hat, hat er dieses Geheimnis nun mit ins Grab genommen. Für Moormann dagegen läuft alles auf den unheimlichen, unkalkulierbaren Gernot Schaballa als Täter hinaus. Doch Selb erkennt, dass Moormann in der Sache voreingenommen ist, dass sie in irgendeiner Weise in diesen ganzen tragischen Fall involviert ist – das stellt ihre gerade etwas vertrauensvoller werdende Beziehung erneut auf die Probe.

Derweil tauchen neue Ungereimtheiten auf: Anders als von Thomas Kramer behauptet, hatten seine Töchter wohl doch Handys – meint jedenfalls die Schulleiterin. Doch wer hat sie ihnen geschenkt? Und dann sind da noch die ominösen 30.000 Euro, die sich Thomas von seinem Schwiegervater geliehen hat und die nun plötzlich als Lösegeldforderung in einem Erpresserschreiben auftauchen. Führt die Spur also doch zurück zu Susanne Kramers Familie?

Den beiden Bremer Ermittlerinnen rennt die Zeit davon: Von den Mädchen fehlt weiterhin jede Spur, ein Hauptverdächtiger ist tot, bei den anderen gibt es bisher keine handfesten Motive oder Indizien. Und am Ende ist es wieder das Rot der Liebe, das alles überstrahlt – doch es ist ein blutiges, ein teuflisches Rot …

ORF Vorschauvideo




buten und binnen zur Folge




ARD Trailer




Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Ein Tatort, der viel mehr ist als ein Krimi, nämlich ein wahrer Psychothriller, der ein Gesamtkunstwerk auf allen Ebenen darstellt: düstere Musik mit Anleihen bei Hitchcock, kräftige, grelle Farben, harte Schnitte, eine kompromisslose Figurenzeichnung, die die Tragik jedes einzelnen Charakters klar herausstellt, ohne ihn vorzuführen – herausragend hier das Spiel von Aljoscha Stadelmann –, dazu noch die surreal-fantastisch anmutenden Bild- und Handlungselemente, die einerseits ins Seelenleben von Liv Moormann führen, andererseits den Realitätsbezug bewusst infrage stellen (Warum müssen Krimis auch immer so schrecklich realistisch sein?): Das alles ist quer durch sämtliche Gewerke und von allen Beteiligten exzellent umgesetzt, sodass das Zuschauen und Miträtseln in jeder Minute einfach nur Spaß macht.

Tatort-Besetzung

Kommissarin Liv Moormann – Jasna Fritzi Bauer
BKA-Ermittlerin Linda Selb – Luise Wolfram
Thomas Kramer – Matthias Matschke
Gernot Schaballa – Aljoscha Stadelmann
Joachim Conradi – Dirk Martens
Sybille Dobeleit – Ulrike Krumbiegel
Burkhard Dobeleit – Thomas Schendel
Jaqueline Deppe – Milena Kaltenbach
Therese Kramer – Ella Bieleke
Constanze Kramer – Ava Bieleke
Liv Moormann als Kind – Lotta Herzog
u. v. a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Martina Mouchot
Regie – Anne Zohra Berrached
Kamera – Christian Huck
Musik – Jasmin Reuter, Martin Glos, Christian Ziegler
Kostüm – Coline Dubois-Gryspeert
Szenenbild – Irene Piel
Schnitt – Denys Darahan
Ton und Mischung – Frank Buermann
Lichttechnik – Roland Knitter
Außenrequisite – Peter Naguib
Setrequisite – Janina Lauer
Maske – Franziska Hüchelheim, Helen Laitzsch
Garderobe – Dada Neidhardt
Casting – Suse Marquardt
Aufnahmeleitung – Angela Krabbe
Produktionsleitung – Pascal Biermann
Herstellungsleitung – Jan Philip Lange
Koordination Produktion – Heiko Block, Arnold Konerding
Producer – Christoph Holsten
Produzent – André Zoch
Redaktion – Thomas von Bötticher


162 Meinungen zum Tatort Folge 1202: Liebeswut

  • Leni • am 29.5.22 um 20:52 Uhr

    Danke, mir reicht‘s und ich schalte ab. Was für ein überlauter theatralischer Käse starring die Giraffe und der Kleine Muck. Kopfschüttel…


  • Ulli Bootz • am 29.5.22 um 20:54 Uhr

    Der Tatort wird immer u realistischer! Kann man sich echt nicht mehr ansehen!


  • Carsten • am 29.5.22 um 20:54 Uhr

    Einfach nur schräg.


  • Ludget • am 29.5.22 um 20:57 Uhr

    Eine Zumutung, habe den Schwachsinn ausgeschaltet


  • Jules • am 29.5.22 um 20:58 Uhr

    Grausam! Bin eigentlich Tatort Fan aber der ist wirklich nicht zum anschauen. Ich schalte ab


  • Ds • am 29.5.22 um 20:59 Uhr

    Was für ein schrecklicher Film. Wann werden wieder vernünftige Folgen gedreht? Das was zur Zeit läuft, ist das aller letzte. Ich kann nur hoffen, das Polizisten nicht in Wirklichkeit auch so kaputt sind. Die hier gehören in Behandlung.


  • Siggi Wollenberg • am 29.5.22 um 21:01 Uhr

    Könnte man den Trend fortsetzen, dass Kommissarinnen den Dienst quittieren?

    Dieses Mal im Konvolut bitte??


  • Mart • am 29.5.22 um 21:02 Uhr

    Ist das Kunst oder kann das weg? Und jede Menge Klischee…


  • Sven • am 29.5.22 um 21:02 Uhr

    Irgendwie passt der Anspruch des großen Kinos (mit Botschaft natürlich, wie könnte es anders sein) selten zum tatsächlichen Produkt. Es ist zu müßig alle Plottlöcher, Widersprüche im Charakterprofil und all die Unstimmigkeiten aufzuzählen.
    Auch dieses übertaffe Auftreten weiblicher Kommissare könnte man wieder etwas in normale Bahnen lenken. Muss ja nicht jede gleich zehn Schimanskis wettmachen.


  • Wolfgang • am 29.5.22 um 21:06 Uhr

    Wer hat denn schon wieder dieses Drehbuch verbrochen? Eingestreute Szenen, die den Eindruck surrealistischer Momente bringen sollen, aber eine Klopapierrolle auf dem Wohnzimmertisch ist surrealer als der Ramsch. Die Darsteller wirken hölzern und unglaubwürdig, die Kameraführung wirkt schwunglos. Dieser Tatort reiht sich in die Flops der vergangenen Monate nahtlos ein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Suizide und tödlich verunfallten Kommissare auch vor Bremen keinen halt macht.


  • Karina • am 29.5.22 um 21:07 Uhr

    Ab sofort werde ich mir den Tatort-Schund nicht mehr antun. Ich bin so entsetzt über soviel Schwachsinn. Von Woche zu Woche werden die Folgen immer dilettantischer. Dafür bezahlt man Geld, ich würge.


  • Michl • am 29.5.22 um 21:09 Uhr

    Wieder mal ein Bullshit Tatort zum abschalten.
    Ich bin raus.


  • Schlacken • am 29.5.22 um 21:16 Uhr

    Warum nuschelt Kommissarin Moormann so undeutlich? Lernt man auf der Schauspielschule nicht ordentlich sprechen?
    Warum ist Ermittlerin Selb eine Karikatur eines schlechten Mephisto-Darstellers? So viel übercharacterisiert sieht man sonst nur Bollwoodschauspieler. Die Dame gehört auf eine Dorfbühne aber nicht ins Erste Deutsche Fernsehen.
    Die Musik passt in spannenden Momenten eher zu 60er Jahre Verkehrskrimis.
    In diesem Tatort ist bisher fast alles schlecht.


  • Dimo Herzog • am 29.5.22 um 21:19 Uhr

    Jeden Sonntag das gleiche Spiel, man schaltet den Tatort ein und denkt sich, schlimmer kann es ja nicht werden, und doch es geht. Ich habe nun die Faxen dicke und tue es mir nicht mehr an. Es ist eine Frechheit wie hier die Gelder der öffentlich rechtlichen Anstalten verschleudert werden. Ich kann auch nicht verstehen, warum sich Schauspieler für soetwas hergeben.


  • Holger • am 29.5.22 um 21:21 Uhr

    So ein Schmarrn, völlig überdreht schade um den Sonntag Abend


  • Michael • am 29.5.22 um 21:22 Uhr

    So was schlechtes habe ich lange nicht mehr gesehen!


  • Susanne • am 29.5.22 um 21:24 Uhr

    Eigentlich kein Stern. Die werden immer ätzende.


  • Katrin • am 29.5.22 um 21:26 Uhr

    Bei manchen Tatorten komm ich mir vor wie auf Arbeit ….
    Ich frag mich, ob die Menschen, die dies produzieren, bei anschauen ihres Werk’s, nicht auch Schmerzen bekommen ???


  • Katrin • am 29.5.22 um 21:28 Uhr

    Schon wieder die Voreinstellung mit 5 Dsternen übersehen: natürlich -100 oder noch weniger Sterne🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♀️


  • Markus • am 29.5.22 um 21:28 Uhr

    Sehr realistisch 🤦‍♂️!
    Tatort Kommissarin die selber psychisch total daneben ist.
    Mir reicht es.


  • Sabine • am 29.5.22 um 21:29 Uhr

    Ich dachte, ich hätte die schlimmsten Tatort-Folgen schon gesehen, aber weit gefehlt. Lauter Psychos inkl. Kommissarin. Und die Handlung surreal. Wie ein schlechter möchte-gern Horrorfilm. Unterstrichen von einer gezwungen dramatischen Musik, die überlaut alles überdeckt. Wenn nicht im Programmheft „Tatort“ stehen würde, könnte man meinen, es mit einem missglückten Gruselfilm zu tun zu haben.


  • Helmut Alt • am 29.5.22 um 21:30 Uhr

    So einen weltfremden Quatsch habe ich schon lange nicht gesehen. Wer verantwortet, dass sowas Gesendet wird?


  • Bine • am 29.5.22 um 21:31 Uhr

    Abgeschaltet ….
    Das war vorerst der letzte Bremer Tatort für uns ! Eine haarsträubende Story ,dazu zwei Kommissare ,die übertrieben cool auftreten wollen.Man findet auch mit größter Anstrengung keine Lust weiter zu schauen.
    Schade


  • Michael • am 29.5.22 um 21:31 Uhr

    Zwei Psychotanten als Komissare denen man ihre Rolle nicht abnehmen kann , völlig unrealistische Charaktere und eine schlecht dargestellte Story.
    Einer der schlechtesten Tatorte die ich gesehen habe.


  • Karin L. • am 29.5.22 um 21:31 Uhr

    Wollte eigentlich bis zum Ende durchhalten, aber es reicht.
    Da erübrigt sich jeder Kommentar.
    Mannoman, ich sollte Drehbücher schreiben. Schlimmer kämen die auch nicht rüber.

    Ein Königreich für einen Tatort, den man ertragen kann, bis zum Ende.
    Was für ein Trauerspiel, dieser Jahrgang ist auch wieder was für die Kloschüssel, bis auf wenige Ausreißer. Aber die werden immer mehr zur Ausnahme!


  • Karin L. • am 29.5.22 um 21:35 Uhr

    Zum Ausgleich der Fünfer:
    Früher konnte man sich mit den Meinungen der Redaktion meistens identifizieren.
    Die Zeiten scheinen vorbei zu sein?


  • Te • am 29.5.22 um 21:35 Uhr

    was für ein Müll. Anders kann man das nicht beschreiben


  • Andreas • am 29.5.22 um 21:37 Uhr

    Der schlechteste Tatort den ich je gesehen habe. Schlimm!!!


  • Arnt • am 29.5.22 um 21:37 Uhr

    Tatort ???
    Ich gehe d`acor mit „Ulli Bootz“ . So vergrault man „Tatort-Fans“ .Der Trend seit Wochen .
    schade um die kw/h !!


  • Norbert K. • am 29.5.22 um 21:38 Uhr

    Alle Figuren in diesem Tatort haben irgendwie tüchtig einen an der Klatsche!
    Wer denkt sich so einen Scheiß nur aus! Völlig wirres unrealistisches Zeug. Das als Tatort zu verkaufen ist eine Zumutung!


  • JOERG • am 29.5.22 um 21:40 Uhr

    Die Hoffnung bleibt, daß diese Folge in ein paar Jahren „Kunst“ geworden ist.
    Ohne den Feministinnen zu nahe treten zu wollen, funktionierern hier zwei Ermittlerinen nicht. Zwei aufgescheuchte Hühner. Es fehlt ein ruhender Pol, der durchaus männlich sein sollte.
    Wer das beim Sehen nicht gedacht hat, flunkert.


  • Kriminalist • am 29.5.22 um 21:41 Uhr

    Der Schluss ist ja eine Zumutung an die Intelligenz der Zuschauer. Der Großvater verschwindet im Untergrund und sofort sieht oben alles aus wie zuvor.


  • Remo • am 29.5.22 um 21:43 Uhr

    Leider Verschwendung von Lebenszeit! Team zu schrill, zu unprofessionell! Schade 😔


  • Moritz • am 29.5.22 um 21:43 Uhr

    Völlig gaga. Schlechter geht‘s nimmer. 1 Stern ist noch zuviel.


  • Sabine • am 29.5.22 um 21:44 Uhr

    Was für ein grausamer Film!! Ich fühle mich als bekennte Freundin auch mehr als vergrault…
    Hoffentlich liest jemand diese Kommentare und handelt….. Wie schade um diesen schönen Abend!!!


  • Thomas G. • am 29.5.22 um 21:45 Uhr

    Was für ein Psycho-Scheiss – mal wieder! Da wollten sich Regisseur und Drehbuchautor wieder “austoben“. Wenn das so weiter geht machen wir nach jahrzehntelanger Treue Schluss. Die Bremer Kommissare sind auch eine Fehlbesetzung. Welche psychisch angeschlagene Kommissarin wird eigentlich zum Polizeidienst zugelassen? Was ist aus der Aufgabe der Reihe geworden, dem Zuschauer einen guten, spannenden und unterhaltsamen Krimi zu präsentieren?! Verschwendete Gebühren! Das braucht man nicht sonntags zum entspannen. Ab montags warten auf uns alle wieder neue Psycho-Dramen!


  • Jürgenaut • am 29.5.22 um 21:47 Uhr

    Ziemlich psycho heute !!!
    Aber echt ein spitzen TO !
    Fritzl lässt grüßen !!!!!

    Endlich wieder etwas Thrill und Suspens – nicht so wie der sozialdramatische Schrott der letzten Wochen !!!


  • Winfried Vorbeck • am 29.5.22 um 21:47 Uhr

    Ein Film, auf den man sich einlassen muss. Ich fand ihn gut, allerdings dachte ich nach 10-15 Minuten „Watt’n Sch**ss“.

    Kommissarin Selb ging mir in Rekordzeit auf den Keks. Die Rückblenden von Kommissarin Moormann waren mir zuerst auch suspekt. Wobei das schon geschickt gedreht wurde, dass man nie sicher war, was Realität und was Fiktion war. Dazu die durch die Musik forcierte düstere Stimmung.

    Dass Dirk Martens nicht der Täter war, war ein geschickter Schachzug, um die routinierten Tatort-Zuschauer in die Irre zu führen.

    Und so begann ein Täter-Rätseln vom Feinsten. Professor Jasper Thalheim – äh Matthias Matschke – konnte ich mir nicht vorstellen. Der debile Nachbar Schaballa (als Frank Koops im „harten Brocken“ war er mir sympathischer…)?

    Die Eltern gemäß der Regel, Täter ist eine Person, die in der Anfangs-Viertelstunde auftaucht, der man die Tat aber absolut nicht zutraut? Also die Eltern?


  • Martina Moritz • am 29.5.22 um 21:47 Uhr

    Noch blöder kann ein Krimi nicht sein…… leider vergeudete Zeit….


  • Alex • am 29.5.22 um 21:47 Uhr

    Das war bis jetzt die Krönung in diesem Jahr 🤦‍♂️


  • Susanne • am 29.5.22 um 21:49 Uhr

    Richtig blöd


  • Vemabi • am 29.5.22 um 21:49 Uhr

    Ich fand den Tatort heute wahnsinnig stark! War zwar verrückt, aber bis zum Ende super spannend und schauspielerische richtig stark! Scheint so, als würde es mein neued TO Lieblingsteam werden :).


  • Hildegard • am 29.5.22 um 21:50 Uhr

    Kein Stern! kein einziger! Ich bin schwer enttäuscht vom Ende: ich hatte so gehofft, dass der durchgeknallte Großvater wenigstens die kleinere der beiden inkompetenten Kommissarinnen tötet, damit nur noch die andere aus dem Dienst entfernt werden muss. Aber wenigstens weiß ich nun, welchen Tatort (Bremen) ich nie wieder einschalten muss.


  • Christian • am 29.5.22 um 21:51 Uhr

    90 komplett verschenkte Minuten. Wie kann man als Schauspieler nur so einen Schwachsinn mitmachen. Komplett alles nur fürn arsch.


  • Joe • am 29.5.22 um 21:53 Uhr

    Ein Stern alleine schon für das manipulative Bewertungssystem hier, das automatisch fünf Sterne ausgibt.


  • Jürgen • am 29.5.22 um 21:53 Uhr

    Das gibt’s doch nicht. Die ARD sollte das Geld für diesen Tatort lieber in eine neue Folge Köln oder Münster stecken. Dieser Tatort ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Einfach nur grausam.


  • Tina • am 29.5.22 um 21:53 Uhr

    Ohne Worte ………😩🤦‍♀️


  • Bobel • am 29.5.22 um 21:54 Uhr

    So ein Mist! Wer denkt sich das aus? 😱😱😱 Einfach schrecklich- haben bis zum Ende durchgehalten, etwas Dümmeres hätten wir nicht tun können! Kein Tatort mehr für uns!!!


  • Colorwriter • am 29.5.22 um 21:55 Uhr

    Wow, was für eine Achterbahnfahrt….
    Stark, Stärker, Tatort Team Bremen.

    Vielen Dank für so viel Spannung.
    Mehr geht nicht.
    Da gebe ich gerne 5 Sterne.


  • Ex-Tatortfan • am 29.5.22 um 21:56 Uhr

    Wenn ich das hier so lese, habe ich ja richtig gehandelt:
    20:15 Tatort auf Festplatte aufgenommen,
    dann auf ZDF-Neo ‚Ein starkes Team‘ angeschaut. Ein ‚richtiger‘ Krimi.
    Hier die Kritiken gelesen. Tatort ungesehen gelöscht.
    Werde ich ab jetzt wohl immer so machen.


  • Hannah • am 29.5.22 um 21:56 Uhr

    Meiner Meinung nach eine spannende, verzwickte Handlung, die bis zum Ende nicht offensichtlich wurde. Leider wurden viele Dinge angerissen und unfertig zurückgelassen – der versteckte Abhörraum wurde z.B. offengelassen!
    Kein Standard Tatort, man muss sich drauf einlassen!


  • Briedle • am 29.5.22 um 21:56 Uhr

    Ich hab’s nicht kapiert… Bin wohl zu doof.. wo sind jetzt die Kinder geblieben???? Ich wünsche mir den guten alten Münsteraner Tatort zurück!! Ich glaube ich werde alt??!!!


  • Briedle • am 29.5.22 um 21:58 Uhr

    Sorry, wollte gar keinen Stern geben, nicht 5.. geht aber nicht, daher einen


  • Udu • am 29.5.22 um 21:58 Uhr

    Ich habe bis zum Schluss durchgehalten. Somit leider Lebenszeit verschwendet. Was für ein Schwachsinn. Es ist erbärmlich, was einem in letzter Zeit beim Tatort angeboten wird.


  • Wolfram Jörke • am 29.5.22 um 21:58 Uhr

    Ich kann mich den schlechten Kritiken nur anschließen. Ich will dabei nicht die schauspielerische Leistung der beiden Damen so sehr in Frage stellen, aber das Drehbuch war unter aller Kanone. Da parkt, nur so zum Beispiel, der alte Mercedes auf der Wiese, der Opa steigt aus und ist im nächsten Moment verschwunden. Wer aber hat oben alles wieder zugedeckt und getarnt. Die Komissarin findet dennoch den Zugang, aber die andere ist anschließend nicht in der Lage diesen zu öffnen. In den Kellergängen steht die Frau und hört nicht, wie sich jemand von hinten ranschleicht und dies bei völliger Ruhe im Keller??? Die Bezüge zuvor zur eigenen Kindheit bei der Komissarin waren auch alles andere als glaubwürdig. Warum hat sich der unschuldige Hausmeister eigentlich aufgehängt? Ein paar Fragezeichen mögen stehen bleiben, aber hier sind es einfach zu viele!


  • Der Fremde • am 29.5.22 um 21:59 Uhr

    Mehr eine Horrorfilm-Farce als ein ernst zu nehmender TO! Ja, kann man gelegentlich schon so machen, wie auch in Dresden („Das Nest“, „Parasomnia“).

    Für meinen Geschmack allerdings etwas zu sehr gewollte Horror-Effekte und zu viele Logikmängel: Wie konnte etwa Hr. Dobeleit unbemerkt hinter seinem Auto im Laub-Boden verschwinden, die Luke schließen und auf dem Lukendeckel liegt noch immer lose liegendes Laub? –> das ist physikalisch unmöglich! Solche Dinge stören mich, die kann man besser lösen …

    Regie, Bildschnitt und Farbgebung haben mir aber gut gefallen, daher 3 Sterne.


  • Bruno • am 29.5.22 um 21:59 Uhr

    Schlimmer gehts nimmer?
    Die Tatort-Macher haben wieder einmal das Gegenteil bewiesen.
    Schon alleine, wie die Beiden sich an den Tatorten aufführten, Spuren verursachten und Spuren hinterließen. Einfach nur grausam.
    Dem Drehbuchschreiber; bzw. der Schreiberin gehört nicht nur der Ringfinger amputiert. Und wieder einmal eine psychisch gestörte Kommissarin.
    Und eine psychologische Niete, die einen Verdächtigen mit Drohungen in den Suizid treibt.
    Jammerschade, Bremen hatte doch ein funktionierendes Team.
    Ist es wie in der freien Wirtschaft?
    Alles wird verschlimmbessert bis nix mehr funktioniert und dann wird sich gewundert.


  • Attila • am 29.5.22 um 21:59 Uhr

    30 Kommentare 5 Minuten nach dem Ende?
    Tja, vom Norden bekommt man etwas nordisches. Es könnte wohl schwedsches Kino gewesen sein. War aber nicht das, sondern der Tatort. Sollte, zumindest, Tatort gewesen sein.
    Stark polarisierend, sicher, dem einen gefallen, dem anderen nicht. Ich bin in der zweiten Gruppe, ich erkenne zwar den starken künstlerischen Wert an, gefallen hat der Film mir trotzdem nicht. Vom Tatort erwarte ich doch etwas logisches, etwas irdisches, etwas zumindest ansätzlich realistisches. Und das alles war das nicht. Ein echt sehr gut gemachter Film, ich würde doch gerne die gleiche Frage stellen, wie der Streichenpolizist am Anfang: Ist es euer ernst?

    Moormann müsste allerdings nach dem Fall suspendiert werden. Aber, von diesem Tatort kann man doch nichts realistisches erwarten.


  • Annette • am 29.5.22 um 22:01 Uhr

    Wer schreibt solche dämlichen Drehbücher und besetzt diese Kommissarinnen? Keine Spannung, dafür alle Klischees bedient. Einziger Erfolg, alle NOCH Tatortfans schalten ab und gucken nach diesen ewigen neuen Experimenten zukünftig lieber einen anderen Sender.


  • Franziska aus F. • am 29.5.22 um 22:01 Uhr

    Grandios!!! Spannend von Anfang an. Manche Szenen haben mich an “Der Mieter“ erinnert. Perfekt die Darstellung von Jaqueline. Nur zum Ende des Films habe ich eine Verständnisfrage: Hat die Oma die Mädchen aus dem Verlies befreit und wollte mit beiden fliehen? Oder war sie die Entführerin? Wäre nett, wenn mir jemand weiterhilft.


  • Henning • am 29.5.22 um 22:05 Uhr

    Das Positive zuerst: die letzte halbe Stunde war recht spannend, wenn einen die im ganzen Film vorkommenden unausgegorenen Charaktere und nicht nachvollziehbare Ausbrüche der Akteure nicht stören. Man muss sich halt darauf einlassen, dass sich die Verfasser und Vollzieher dieser Geschichte einen eigenen Kosmos geschaffen haben, dann geht´s einigermaßen. Muss eben jeder selber entscheiden, ob er auf deren Welt Lust hat oder nicht. Doch etwas „spooky“ bleibt es auch dann. Der Nachbar als wandelnde Sozialstudie (auch ich fand Stadlmann gut) zog die ganze Aufmerksamkeit derart auf sich, dass der Zuschauer (m/w/d) beinahe die Tätersuche vergaß… plump, doch es funktionierte.

    Doch zwei Dinge will ich noch anmerken, die mich störten. 1.) warum geht die Kommissarin in ihrem Wahn auf das Pendant ihres früheren Nachbarn los, obwohl ihre Assoziationen mit ihm ja gar nicht schlecht gewesen sein können, schließlich hat der ihr damals gar nichts getan. Und 2.) Großmutter Dobeleit (die sonst gute Ulrike Krumbigel hat sich diesmal etwas zum Overacting hinreißen lassen) hat 40 Jahre lang keinen Mumm, sich von ihrem schrecklichen (Beinahe-Fritzl) Burkhard zu trennen, denkt sich dann aber so ein ausgekochtes Ding zum Schluss aus, wo sie die Kommissarin quasi benutzt? Passt nicht zusammen zu einem Charakter, finde ich. Durchschnittliche Wertung für eine sicher nicht durchschnittliche Handlung von mir.


  • vero • am 29.5.22 um 22:05 Uhr

    nur noch durchgedrehte Opfer unserer durchgedrehten Welt, aber wozu es so zeigen, ohne jeden Bezug?


  • Bina • am 29.5.22 um 22:07 Uhr

    Satz mit X
    da kann ich mich nur anschließen, das war nix.

    @Ex-Tatortfan: das ist mal eine gute Idee, ich nehme ihn aber nicht auf, sondern lese zukünftig erst hier rein und schau ihn ab 21:45 Uhr in ONE oder eben nicht, je nach Kritiken ;-)


  • Mingau de Aveia • am 29.5.22 um 22:11 Uhr

    Wir haben noch nie einen Kommentar zum Tatort geschrieben, aber heute mussten wir es tun. Einstimmige Meinung der ganzen Familie: Der grotenschlechteste Tatort aller Zeiten!


  • Thilo Haeferer • am 29.5.22 um 22:12 Uhr

    Was für ein Schmarrn – dazu zwei Schauspielerinnen, denen ich die Kommissarin genauso abnehmen würde wie Inge Meysel oder Donald Duck.
    Mieses Drehbuch, mieses Team, würde gerne Minus-Sterne vergeben. Ist denn da niemand, der wenigstens einen minimalen Standard festlegt, was sich „Tatort“ nennen darf? Unfassbar.


  • Jürgen • am 29.5.22 um 22:13 Uhr

    Hallo Briedle. Bei mir hätte es auch keinen einzigen Stern gegeben. Sorry für die 5 weil die hat dieser Tatort nicht verdient.


  • Rumbu • am 29.5.22 um 22:14 Uhr

    Was für ein Müll.
    Mehr zu schreiben ist der Dreck nicht wert.


  • Irene • am 29.5.22 um 22:14 Uhr

    Schade um die Zeit. Das machen Komissare sicher ganz oft, in der Nacht alleine nur mit Taschenlampe, an den Tatort zurückzugehen und sich in das Bett der Toten zu legen…. und so weiter…. Und die Flaschbacks der Kommissarin…. war die Tote nun ihre Mutter oder was? Wie kann man sich so eine abstruse Geschichte ausdenken und sie dann aber so komisch im Raum hängen lassen….


  • Henning • am 29.5.22 um 22:15 Uhr

    Ach so, ich vergaß: Was da geschah, hat eigentlich nichts mit übertriebener Liebe zu tun, sondern mit Kontrollwahn – und das ist etwas ganz anderes.

    @Franziska F.: So habe ich mir das auch zusammengereimt. Der Entführer war ihr Mann und sie wollte die Kinder von ihm befreien und mit denen abhauen.


  • logiclöcher • am 29.5.22 um 22:15 Uhr

    Vielen Dank für die vielen Kommentare, meine Einschätzung wurde bestätigt und ich habe mir das Schauen erspart. Kann ich nur empfehlen, lasst andere leiden und entscheidet dann.


  • Irene • am 29.5.22 um 22:16 Uhr

    1 Stern


  • Jörg Dorow • am 29.5.22 um 22:21 Uhr

    Was war das für ein seltsames Horror-
    filmchen? Die meiste Zeit wusste man nicht, ob man weinen oder lachen sollte.
    Dabei ist das Spiel der Polizistinnen Moormann/Selb vorwiegend laut, grell und leider unter aller Sau geblieben.
    Es handelt sich um einen jener Beiträge, die man einem vernunftbegabten Publikum lieber nicht zumuten sollte.


  • Der Fremde • am 29.5.22 um 22:22 Uhr

    @Franziska aus F.:
    Nach meiner Auslegung hat zwar „die Oma die Mädchen aus dem Verlies befreit“, wollte aber nicht mit diesen fliehen. Sie benutzte Liv Moormann vielmehr dazu, den Ehegatten zu beseitigen (was sie selbst lt. eigener Aussage „seit 40 Jahren nicht geschafft“ hat). Die beiden Mädchen sind im Haus der Großeltern und scheinen relativ unversehrt …


  • Heiko • am 29.5.22 um 22:23 Uhr

    Man kann nur hoffen das die Macher und Darsteller hier mitlesen.
    Wie kann man sich nur für sowas hergeben? Es zieht sich leider durch viele Tatorte. Drehbuch, Regie,
    6, setzen. Die Darsteller gehen bitte in die Ecke zum schämen weil sie da mitgemacht haben.


  • Ingo • am 29.5.22 um 22:25 Uhr

    Mittlerweile gibt es nahezu keinen Tatort mehr ohne psychisch kranke, drogensüchtige bzw. kriminelle Ermittler. Sei es in Hauptrollen oder mindestens in gewichtigen Nebenrollen. Das Schema bleibt gleich.

    Es scheint sich seit einigen Jahren eine linke Medienindustrie zu etablieren, deren Ziel die Diskreditierung unseres demokratischen Polizei- und Staatsanwaltsapparates ist.
    Der Anfangsverdacht, es handle sich um durchgeknallte Experimente, hat sich nicht bestätigt.

    Jeder Bürger sollte sich selbst fragen, ob diese manipulativen Dauerberieselungen, die augenscheinlich eine Schwächung der staatlichen Strukturen anstreben, langfristig der Demokratie dienlich sind. Wohl nicht.
    Man schwächt doch nur Sachen, die man ersetzen will. Durch linkes Chaos?

    Fazit: Ich muss die Musik bezahlen, folglich will ich sie auch aussuchen.
    Hoffentlich gehen viele Bürger den Weg der Beschwerde an den Sender mit.


  • BK • am 29.5.22 um 22:26 Uhr

    Schnell, relativ kurz nach dem Anfang dieses Tatorts, mischte sich die Handlung mit surrealen Elementen in Form von abstrakt dargestellten Erinnerungen. Im restlichen Verlauf des Geschehens waren jene surrealen Elemente meiner Meinung nach zu präsent, wodurch erhoffte Spannung kaum zustande kam. Die gesamte Handlung spielte etwas zu abgehoben, so realitätsfern, dass vieles konstruiert und gestellt wirkte. Hinzu kamen einige Logik-Lücken, dank denen auch eine filmisch akzeptable Umsetzung diesen Tatort nicht zu einem gelungenen Gesamtwerk machen konnte.
    Bei aller Tatortliebe gibt’s heute leider nur drei Sterne, denn wenn man gute Ideen hat, sollte man diese auch so verwirklichen, dass das Resultat genau so gut ist wie die ursprüngliche Idee. Dies ist in diesem Tatort nicht gelungen.


  • Penelope • am 29.5.22 um 22:26 Uhr

    Wow, was für ein starker Tatort!
    Von der Musik über die Farben und die Schauspieler bis zur verrückten Story beste Unterhaltung!
    Nordisch nobel👍🏻


  • Annely Putz • am 29.5.22 um 22:27 Uhr

    Der eine Stern ist für das tote Frettchen. Es hat alles richtig gemacht.


  • Franziska aus F. • am 29.5.22 um 22:27 Uhr

    @ Henning, danke für deine Einschätzung!
    Was ich auch noch hervorragend fand war die Musik an bestimmten Stellen. Zum Beispiel als der Hausmeister an der Fundkiste onanierte.
    (Ich arbeite in einer Grundschule, auch wir haben eine Fundkiste. Freizugänglich in der Aula. Grusel Grauen Gänsehaut nach dieser Szene.)


  • Franziska aus F. • am 29.5.22 um 22:30 Uhr

    @ Der Fremde …. an Flucht dachte ich wegen den Koffern, die die Oma aus dem Haus brachte.


  • alter Fan ( tm ) • am 29.5.22 um 22:31 Uhr

    Oh TO-Gott , was ist denn nur aus der einstigen TO Schmiede mit Garantie für absolut starke Produktione geworden ? – hab´mich heute über die 90 Minuten hinweggequält – Fazit : irgendwie kein Tatort – keine Psychothriller – vielleicht ein Psychophathenstück ? – kleiner positiver Aspekt : die Texte waren gut verständlich – dafür war nun wieder die überdramatische Szenenmusik mit diesen martialischen Bläserarrangements doch etwas sehr nervig – auch wenn´s im Entfernten so einen kleinen Anschein von Wagners “ Ring “ hatte .
    Es wäre wohl besser man überarbeitet das derzeitige Bremer Konzept – noch besser man produziert keine weiteren Folgen auf diesem Level oder man holt einfach das alte Team zurück


  • Der Fremde • am 29.5.22 um 22:41 Uhr

    @Franziska aus F.:
    Okay, die Koffer habe ich nicht gesehen oder nicht näher beachtet. Ich denke, sie will den Mädchen nichts Böses antun (und das wäre eine Flucht ja wohl). Vielleicht wollte sie mit ihnen auf Erholungs-Urlaub fahren? ;-)


  • IraTena • am 29.5.22 um 22:45 Uhr

    Eigentlich für mich 3 Sterne, aber ich gebe einen extra für die Moormann/Schaballa- Thematik, die mir mitsamt ihrer Auflösung (was tatsächlich in ihrer Kindheit passiert war) extrem gut gefallen hat. Das war richtig stark, auch wenn ich es normalerweise nicht mag, wenn sich Ermitler*innen (schreibt man das so?) persönlich involviert in den Fall finden.
    Insgesamt sehr spannend und nicht ganz so künstlerisch, wie er hier stellenweise gemacht wird.
    Ich fand hier auch Selb besser als in den vorigen Fällen, sie war hier weniger extrem, das tut dem Character gut.

    Ich möchte trotzdem auch mitteilen, dass ich keine Lust mehr auf düstere Psycho-Tatorte habe! Nahezu jedesmal sind in diesen gruseligen Fällen Frauen die Opfer, was mir(als Frau) das schauen teilweise unerträglich macht. Es gibt in der Realität schon genug Dinge, vor denen man insbesondere als Frau Angst haben kann, diese muss nicht noch durch das Fernsehprogramm geschürt werden. Ich werde in Zukunft diese Art Tatort nicht mehr schauen, weil ich merke, dass da etwas Negatives in mir zurück bleibt.


  • Ingo • am 29.5.22 um 22:47 Uhr

    (Die Anzahl der Sterne hatte sich verselbständigt, ich gebe nur 1 statt 5)
    Ein Demokrat hält Meinungen aus, danke für das Einstellen:
    Mittlerweile gibt es nahezu keinen Tatort mehr ohne psychisch kranke, drogensüchtige bzw. kriminelle Ermittler. Sei es in Hauptrollen oder mindestens in gewichtigen Nebenrollen. Das Schema bleibt gleich.

    Es scheint sich seit einigen Jahren eine linke Medienindustrie zu etablieren, deren Ziel die Diskreditierung unseres demokratischen Polizei- und Staatsanwaltsapparates ist.
    Der Anfangsverdacht, es handle sich um durchgeknallte Experimente, hat sich nicht bestätigt.

    Jeder Bürger sollte sich selbst fragen, ob diese manipulativen Dauerberieselungen, die augenscheinlich eine Schwächung der staatlichen Strukturen anstreben, langfristig der Demokratie dienlich sind. Wohl nicht.
    Man schwächt doch nur Sachen, die man ersetzen will. Durch linkes Chaos?

    Fazit: Ich muss die Musik bezahlen, folglich will ich sie auch aussuchen.
    Hoffentlich gehen viele Bürger den Weg der Beschwerde an den Sender mit.


  • Willy • am 29.5.22 um 22:53 Uhr

    Ein ärgerlicher Sonntagabend. Selten so einen schlechten Tatort gesehen.


  • Ekkehard Grube • am 29.5.22 um 22:54 Uhr

    Sehr viel besser, als nach der Vorbesprechung zu befürchten war

    Einerseits kann ich der Vorbesprechung von Christian Buß zustimmen, dass hier viele Dinge nebeneinander herlaufen, die nicht zu einem Ganzen zusammengefügt werden – ein Panoptikum von Verrückten, Verwahrlosung und psychischer Krankheit.

    Ich mag Herrn Buß allerdings nicht darin folgen, dass dies eine Schwäche des Films gewesen wäre. Wie der Kommentar von Liv Moormann aus dem Off am Anfang und am Ende des Films sagte: Viele Menschen bekommen entweder zu wenig oder zu viel (falsche) Liebe, und an beidem kann man zerbrechen. Vor diesem Hintergrund zeigte der Film, wie in einer immer mehr aus den Fugen geratenen Welt viele Menschen haltlos durchs Leben driften und oft auf die eine oder andere Weise in den Abgrund stürzen.

    Erschütternd war in diesem Zusammenhang der Moment, in dem Liv Moormann Frau Dobeleit anschreit: „Ich habe einen Menschen getötet, um diese Kinder zu finden!“ So lädt sie noch Schuld auf sich, indem sie Herrn Dobeleit tötet, der in Wirklichkeit auch nach den Kindern suchte, die seine Frau in ihre Gewalt gebracht hatte.

    Überzeugend und intensiv gespielt waren auch die Flashbacks von Liv Moormann. Man atmet am Schluss mit ihr zusammen auf, wenn sie aus dem Off erzählt, dass sie durch die unfreiwillige Konfrontationstherapie ihr Trauma endlich losgeworden ist.

    Entschieden widersprechen muss ich Herrn Buß, wenn er meint, nur die männlichen Charaktere wären hier als Versager dargestellt worden: Als Täterin stellt sich am Ende Frau Dobeleit heraus, Jacqueline Deppe ist ein zynisches Biest, und auch Liv Moormann verdankt ihr Trauma ihrer Mutter, die sie immer aussperrte, wenn sie „Männerbesuch hatte“ (pädophil missbraucht wurde sie – anders, als zunächst zu vermuten war – nicht).

    Christian Buß meinte zwar zu Recht, dass die Auflösung unglaubwürdig wirkt, aber in einer Welt voller Orientierungslosigkeit haben oft auch Verbrechen keine nachvollziehbaren Beweggründe.

    10 von 10 Punkten.


  • Pit • am 29.5.22 um 22:59 Uhr

    Welch grenzenloser Schwachsinn.


  • Julika • am 29.5.22 um 22:59 Uhr

    Es wird dringend Zeit, dass das Bewertungssystem geändert wird, denn ein Stern ist viel zuviel für diesen Mist wie auch andere Tatorte der letzten Wochen. Leider gibt es aber auch keine Alternativen, in allen Sendern läuft nur Schwachsinn.


  • Birgit • am 29.5.22 um 23:12 Uhr

    Ich würde mir für dieses Team eine Person wünschen, die Führungskompetenz, Souveränität und eine adäquate Ausbildung besitzt….. In jeder Situation wirken die beiden Ermittlerinnen hilflos, überfordert und unausgebildet auf mich. Schade.


  • Roland • am 29.5.22 um 23:21 Uhr

    Mir fällt nicht mehr dazu ein als: „Was für ein Sche!ß !“


  • Joe • am 29.5.22 um 23:21 Uhr

    Gut, dass ich keinen Tatort gesehen habe, sondern wieder, wie fast immer jeden Sonntag, „HomeOffice“ bei NuoViso (www.nuoflix.de).


  • Stones • am 29.5.22 um 23:24 Uhr

    Nicht Mal einen Stern für diesen Tatort.

    Ich bin unter den Tatort- Fans bestimmt einer der Schmerzfreien.

    Aber dieser Plot…

    Muss denn jeder Tatort unbedingt Kunst sein🤢


  • Claudia • am 29.5.22 um 23:26 Uhr

    Eigentlich gar kein Stern. Ich fand diesen Tatort unsäglich, eine Zumutung. Das wirre Drehbuch, die Handlungsstränge bar jeder Psycho-Logik. Die Retraumatisierung der Kommisarin auf plattestem Niveau. Wenn das die Umsetzung der Frauenquote im Tatort werden soll, dann ist es völlig mislungen. Wenn auch ganz anders angelegt – wie wärs z.B. mit Katharina Böhm – die macht doch vor, wie Kompetenz , Chefin , und Charme zusammengehen.Vielleicht nicht ausreichend für einen Tatort , aber beeindruckend. Dieses Duo möglichst nie wieder.


  • Der Fremde • am 29.5.22 um 23:36 Uhr

    @Ekkehard Grube:
    „Täter“ (bezügl. der Entführung der Mädchen) ist ausschließlich Herr Dobeleit; Frau Dobeleit ist „Täterin“ nur insofern, als sie das bereits erfolgte In-Sicherheit-bringen der Mädchen vor den Kommissarinnen bewusst verschweigt (um sich ihres Gatten zu entledigen).
    Ich kenne zwar keine Kommentare eines Christian Buß; aber wenn dieser sagt, diese Auflösung sei „unglaubwürdig“, ist dem m.E. wohl zuzustimmen. Denn dass die Kommissarin den Großvater tatsächlich – wie von der Großmutter gewünscht – erschießt (und nicht umgekehrt), kann man aus meiner Sicht so nicht (mit ausreichender Wahrscheinlichkeit) vorkalkulieren …


  • tortart • am 29.5.22 um 23:41 Uhr

    Man weiss halt schon vorher, welchen Tatort man sich nicht anschauen sollte.
    TO Bremen gehört auf jeden Fall dazu.
    Ich habe mir das Eishockey Finale Finnland gegen Kanada angeschaut.
    Höchst spannend. Finnland gewann in der Overtime mit 4:3 und ist Weltmeister.
    Geiles Spiel :-)


  • Dolly • am 29.5.22 um 23:50 Uhr

    Der Bremer Sender fabriziert fast ausschließlich
    gewollt konfuse Tatorte, die als GESAMTKUNSTWERKE gelten sollen.
    Und wer das als Zuschauer anders sieht, der hat dann eben keine Ahnung von Kunst.
    Diese „elitären“ Abgehobenen verkaufen uns für dumm, ausgestattet mit finanziellen Mitteln aus den von uns
    zu leistenden Zwangsgebühren.
    Eigentlich 0 Sterne, das ist aber leider nicht möglich.


  • Luke • am 29.5.22 um 23:58 Uhr

    … als nach einer viertel Stunde – how how how – spooky-psycho – noch alberner Klamauk dazu kam, habe ich ausgeschaltet.
    Wo muss meine Bewerbung als Drehbuchautor hin?


  • Marcellus Wallace • am 30.5.22 um 0:20 Uhr

    Wenn ich die ganzen schlechten Kommentare hier lese mit den Uhrzeiten, muss ich sagen, man sollte sich erst ein Urteil erlauben, wenn man alles gesehen hat. Auch ich mag keine Fantasie- Tatorts. Das ist bei den Münsteranern momentan sehr schlimm. Aber wenn man hier das Ende gesehen hat, kommt man zu dem Ergebnis, es kann alles so gewesen sein. Ich fand alles zwar etwas seltsam, und als Hobbykommissar hätte ich den Schulhausmeister gleich verhaftet, aber ich fand es besser heute zu zweit als mit dem Kollegen aus Kopenhagen. Der Film handelt über sehr skurrile Menschen, was ich gut finde, weil mir die Tatsächliche Welt immer mehr auch so vorkommt. Es gibt immer mehr merkwürdige Menschen. Und ja, in einer kranken Welt gibt es auch immer mehr psychisch kranke oder gar gestörte Menschen. Leider.
    Damit will ich nicht sagen dass alle psychisch Kranken auch Verbrecher sind. Eine kranke Reaktion in einer kranken Welt finde ich normal.


  • Maria • am 30.5.22 um 0:23 Uhr

    SPOOKY.
    Super spannend !!
    Geistreich !!

    Der dicke, eklig schmierige und zugleich komische Schaballa, der Frettchen Freund. Schaballa wirkte so überzeugend, dass ich mich ekelte.
    Je dicker, um so gemütlicher scheint der Aljoscha S. zu werden. :-)
    Jedenfalls sehr gut gespielt !!

    Und der zuckende Hausmeister.
    Auch großartige Darstellung der unglücklichen Figur des neurotich zuckenden Pädo mit dem bösen Blick.

    Als die Liv nachts bei der Linda im kleinen Häusel etwas von sich erzählte und anschließend ihren Kopf im Schoß der unterkühlten Linda ablegte, wirkte Linda irritiert und klopfte mit der flachen Hand sanft auf den Arm von Liv.
    Die Szene gefiel mir besonders. :-)
    Passte zum Typ der Linda, paßte zur Situation und ließ Raum für professionelle Distanz.

    Wie in den 5 Sterne Bewertungen vorab schon geschrieben, super stimmiger, packend spannender TO.

    Gefehlt hat mir der Abtrünnige mit seinem sexy Dialekt / Akzent. :-)


  • Maria • am 30.5.22 um 0:46 Uhr

    Noch ergänzend:

    Die Szene in der Linda Selb auf dem Bett der toten Mutter saß und ganz nahe vor sich das Gesicht der super gut geschminkten Toten hatte.
    Das war eine länger gehaltene Kameraeinstellung. In mir rief es immer: Nicht so dicht!
    Echt super gelungene Szene!

    Gerade erst die Bewertungen gelesen. Tut mir sehr leid für das schauspielerisch sehr gute BREMER Team. :-)

    Dieser Tatort berührt viele schwierige Psycho-Themen und das kann beim Zuschauer heftige Gegenwehr bringen, die dann wieder auf das meinem Empfinden nach gute BREMEN Team projeziert wird.

    Macht weiter so! Bitte. :-)

    Den durchgeknallten Dortmunder PHK Faber wollten anfangs auch viele nicht sehen.


  • Tom • am 30.5.22 um 1:26 Uhr

    Unterirdisch. Macht bitte NICHT weiter.


  • Till Schneider • am 30.5.22 um 5:16 Uhr

    Diesen Niveau-Kracher habe ich mangels Interesse an Zwergkommissarinnen im Allgemeinen und am Seelenleben von Liv Moorfrau im Besonderen nicht angeschaut. Ich hätte es vielleicht getan, wäre das mit dem Seelenleben nicht in der Redaktions-PR gestanden, aber angesichts der vielen verheerenden Kritiken hier war’s wohl besser, dass ich es gelassen habe. Im Schnitt gab es dafür knapp über einen Stern, würde ich mal bereinigt sagen. Auweia. Das ist ein ähnliches Desaster wie manchmal beim Dresdner Emanzenstadl.

    Oben schreibt @Hildegard, wie schwer sie vom Ende enttäuscht war, denn: „Ich hatte so gehofft, dass der durchgeknallte Großvater wenigstens die kleinere der beiden inkompetenten Kommissarinnen tötet, damit nur noch die andere aus dem Dienst entfernt werden muss.“ Das ist sehr witzig ausgedrückt, aber auch verdammt drastisch. Möchte wissen, was „slice me nice“ davon hält, zumal es von einer Frau stammt … na gut, zugegeben, es hätte auch von mir sein können.

    Drei Sterne als Enthaltung, wie sich das gehört.


  • Franziska aus F. • am 30.5.22 um 6:43 Uhr

    Kann es sein, dass einige der Schlechtreder den Schluss gar nicht richtig verstanden haben? Das kommt daher, wenn man den Film nicht konzentriert anschaut.

    Nochmal: ich empfinde diese Folge als Meisterstück.


  • IraTena • am 30.5.22 um 7:02 Uhr

    Noch zum Ende: Ich fand es eundeutig, dass der Großvater die Mädchen entführt und eingesperrt hat, das war sein Reich, er war der kontrollsüchtige „Teufel“. In seiner Abwesenheit entschließt sich seine Frau, die Enkelinnen zu befreien, und vor ihm zu fliehen. Als die Ermittlerinnen auftauchen nutzt sie dann spontan die Situation(man sieht, wie es in ihrem Kopf arbeitet) indem sie deutlich die Gefährlichkeit ihres Manbes betont, und dadurch aktiv eine Konfrontation zwischen ihm und Moormann provoziert.


  • IraTena • am 30.5.22 um 7:20 Uhr

    Ich für meinen Teil hoffe, daß mitlesende, am Tatort beteiligte Personen den 1Stern- Bewertungen nicht zuviel Aufmerksamkeit widmen. Bei Wertungen die direkt nach, oder sogar noch während der Ausstrahlung abgeschickt werden kann man schon davon ausgehen, dass null reflektiert wurde.
    Ich verstehe nicht, warum die Leute so wütend werden, nur weil ihr Geschmack nicht getroffen wird???
    Nehmt ihr das etwa persönlich? Glaubt ihr, da will euch jemand ärgern, und ihr müsst euch rächen mit der schlechtesten Bewertung??? Mir ist das unbegreiflich. Ich habe noch NIE einen Tatort gesehen, der objektiv Betrachtet nur einen Stern verdient hätte. Selbst die, die mir persönlich nicht gefallen haben, sind mehr wert. Habt ihr noch nie einen WIRKLICH schlecht gemachten Film gesehen??!


  • Der Fremde • am 30.5.22 um 8:54 Uhr

    @InaTena (7:02 Uhr):
    Ja, so ist es wohl. Gute Zusammenfassung des Endes!
    Fragt sich nur, was die Großmutter gemacht hätte, wenn Liv Moormann ihr nicht den Gatten „entsorgt“ hätte: Dann wäre Hr. Dobeleit wohl lange im Gefängnis gelandet, was für sie auch eine – zumindest zeitlich befristete – „Befreiung“ dargestellt hätte.


  • Rudi • am 30.5.22 um 9:08 Uhr

    Ich fand den gar nicht schlecht und recht spannend. Schauspielerisch war das grosse Klasse. Die beiden Ermittlerinnen gehören nicht zu meinen Lieblingen, aber auch die Figur Selb durfte die eine oder andere Gefühlsregung zeigen. Manche Figuren – wie z.B. der Hausmeister – waren mir etwas „overacted“.

    Die Musikuntermalung war Klasse, um die Sprache zu verstehen musste ich allerdings auf Kopfhörer wechseln.


  • Bine • am 30.5.22 um 9:57 Uhr

    Einfach nur furchtbar.
    Gibt es in Bremen nur psychisch gestörte Menschen?


  • spiderman916 • am 30.5.22 um 10:42 Uhr

    Ich fand das Drehbuch sehr abwechslungsreich und spannend, untermalt von Musik a la Edgar Wallace, sehr gut. Dass nun plötzlich psychosomatische Probleme der Kommissarin Moormann einfließen finde ich nicht so gut, scheint aber für alle neuen TO die Regel zu sein. Selb/Wolfram und Moormann/Bauer schaffen es für mich einfach nicht, wie auch in den letzten beiden Folgen, die Charaktere der beiden Kommissare so herüber zu bringen, wie es das Drehbuch wohl gerne wünschte, wirkt mir persönlich zu aufgesetzt. Ein Riesennonsens und Fauxpas ist die Szene mit dem Schachtdeckel, der sich anscheinend selbst wieder tarnen kann, dafür allein ein Stern Abzug. Ansonsten fühlte ich mich doch gut unterhalten und bin teilweise entsetzt über die Kommentare hier, dass den Kommissaren hier des Öfteren der Tod durch Suizid oder erschießen gewünscht wird.


  • Wolfgang • am 30.5.22 um 10:44 Uhr

    Totaler Mist!


  • stephan_muenchen • am 30.5.22 um 10:45 Uhr

    Hmmmm?! Gar nicht so einfach, diese Tatortfolge aus Bremen auf einen Nenner zu bringen. Zu polarisierend empfand ich die Grundstruktur von „Liebeswut“ und zu vielfältig, überladen und qualitativ unterschiedlich wirkten die unterschiedlichen Handlungsstränge und deren filmische Inszenierung auf mich. Letzten Ende kommen arithmetische 3 Sterne bei mir heraus und die Erkenntnis, dass wo viel Licht, auch viel Schatten ist.

    Fangen wir mal mit meinen positiven Eindrücken an. Zunächst einmal fand ich die Folge ausgesprochen spannend und – in einigen der Rückblendesequenzen – Gänsehaut erzeugend. Das Ende war genial bitterböse und auch die schauspielerischen Leistungen haben mich durch die Bank überzeugt. Und trotz des durchaus ernsten Grundthemas war Raum für Humor… Highlight hier der trockene Kommentar Linda Selbs gegenüber ihrer verwunderter Kollegin, als sie diese ziemlich hölzern nach deren Befinden fragt, dass sie wenigstens versuchen würde, Empathie zu zeigen. Überhaupt finde ich das Tandem Moormann/Selb eines der faszinierenderen Ermittlergespanne im Tatort-Universum… und dieses Mal war ja der Däne Andersen gar nicht mit im Spiel.
    Mir waren es bei der Story rund um einen mysteriösen Selbstmord und dem Verschwinden zweier Kinder dann schlichtweg zu viele Nebenhandlungen und Nebenprotagonisten. Auch wenn jede dieser Nebenhandlungen und Protagonisten (der pädophile Hausmeister, der seltsame und ständig Eis am Stil schlotzende Mieter, die schräge neue Lebensgefährtin des Ex-Ehemannes des Selbstmordopfers, eben besagter Ex-Ehemann, die Eltern der Toten) für sich betrachtet durchaus spannend und faszinierend waren, so hat sich dadurch die Gesamthandlung verwässert, was gerade in der ersten Hälfte mich mehr als genervt hatte. Auch hat sich diese Folge nicht so recht zwischen den Stilrichtungen Krimi, Familientragödie, Sozialdrama, Mystik oder Psycho einpendeln können… und das hat mich ziemlich irritiert und manches mal etwas ratlos hinterlassen. Insgesamt wäre weniger wie immer mehr gewesen und eine klarere Inszenierung hätte der Folge eindeutig gut getan.


  • Stones • am 30.5.22 um 10:51 Uhr

    @IraTena

    Ich schau mit jeden Tatort den ich sehe bis zum Ende an!
    Aber dieser Bremer Tatort war zwar schauspielerisch ohne Frage gut gemacht,
    aber der Plot war vollkommen daneben!!

    Teilweise hat mich dieser Tatort an den US Film „Sieben “ erinnert.
    Drt Gegensatz zu diesem Tatort war die Handlung im US Film nachvollziehbar.


  • IraTena • am 30.5.22 um 11:49 Uhr

    @Der Fremde:
    Genau, und die Großmutter hätte ja auch vorher schon einfach ihren Gatten bei der Polizei verpfeifen können.
    Ganz so logisch ist da manches nicht.


  • IraTena • am 30.5.22 um 12:07 Uhr

    @Stones
    Das ist ja schonmal viel wert, dass sie den Tatort bis zum Ende schauen wenn sie ihn bewerten möchten, viele machen das hier nämlich nicht.
    Man hat hier oftmals den Eindruck, dass einige Menschen sich nicht mehr richtig auf den Tatort einlassen, sobald sie merken, dass es nicht in ihre gewünschte Richtung geht, oder ihnen eine Sache aufstößt, möge sie noch so nebensächlich sein (Beispiel Gendern, das ist ein richtiger Trigger für den ein oder anderen) Dann gibts nur noch die Höchststrafe: einen Stern! (eigentlich null) und Empörung.
    Ist es nicht komisch, wie selten hier 2 Sterne-Bewertungen vergeben werden? Das muss was persönliches sein. Wäre ich ein Tatortmacher würde eine 2 Sterne-Bewertung deutlich ernster nehmen als nur einen Stern.


  • Der Fremde • am 30.5.22 um 12:50 Uhr

    Nachtrag: Die Idee, die Bremer Folgen durch Stimmen Liv Moormann´s aus dem Off zu begleiten, finde ich – als bekennder „TO-Philosoph“ – grundsätzlich sehr interessant:

    In der 1. Folge „Neugeboren“ ging es dabei um das Thema „Wie ein Tag ein Leben total verändern kann, zum Guten wie zum Schlechten“, in der jetzigen 3. Folge um „zu viel oder zu wenig Liebe“, an die 2. Folge kann ich mich ehrlicherweise nicht mehr so genau erinnern (außer, dass es ziemlich viel Action von und mit dem Dänen Andersen auf einem Schiff gab).

    Auch wenn die STIMMEN AUS DEM OFF meistens mehr „Binsen-Wahrheiten“ als ernst zu nehmende philosophische Ergüsse darstellen, sollte dieses Stilmittel als ALLEINSTELLUNGSMERKMAL m.E. bitte unbedingt beibehalten werden!!!


  • Harry • am 30.5.22 um 13:15 Uhr

    Totaler Mist! Mir fehlen die Worte.
    Aber da fällt mir noch etwas ein, ich musste ständig den Ton lauter stellen weil ich akustisch nichts verstanden habe


  • Isolde Alldag • am 30.5.22 um 13:20 Uhr

    „Klamauk im Irrenhaus“, diesen Titel hätte ich mir für den gestrigen Tatort aus Bremen noch gefallen lassen. Wer sich solche Geschichten einfallen lässt, muss wohl selber einen an der Waffel haben!
    Wenn ich Tatort schaue will ich einen Krimi sehen, geboten wurde aber ein Sammelsurium obskurer Gestalten, die eine Behandlung in einer Nervenheilanstalt dringend nötig hatten!


  • Isolde Alldag • am 30.5.22 um 13:24 Uhr

    Pardon, hatte leider vergessen die voreingestellten Sterne zu löschen.
    Nicht einmal einen halben Stern hat solch ein Machwerk verdient!


  • Isolde Alldag • am 30.5.22 um 13:43 Uhr

    Welch köstliche Abendunterhaltung, besser geht nicht!


  • angie • am 30.5.22 um 13:45 Uhr

    ein „kunstwerk“ also frei von jeglicher kritik.
    ich persönlich werde mir diese „kunst“ kein 2. mal antun.


  • Klaus • am 30.5.22 um 13:49 Uhr

    Durchschnittlich 1.5 Millionen Euro soll ein Tatort kosten. Dafür wird so ein Müll – wie diese Folge „Liebeswut“ – abgeliefert. Das zeigt ganz deutlich das Dilemma des GEZ finanzierten Fernsehens. Im Endeffekt ist die Finanzierung des deutschen Fernsehens eine der größten Verarschen überhaupt. Die GEZ gehört endlich abgeschafft.


  • Hanz W. • am 30.5.22 um 15:33 Uhr

    Eine schon arg bizarr geratene Folge, seltsam inkonsequent in der Erzählweise, oft hölzern, überladen und verworren einerseits, von den bislang misslungenen „Neu-Bremern“ vielleicht noch die, nun ja, interessanteste andererseits (den diesmal abwesenden männlichen Kommissar habe ich überhaupt nicht vermisst, das immerhin hat dem Ganzen eher gut getan). Die Flashbacks der Moormann sollten wohl den psychedelischen, spukhaften Strang des Films erst motivieren. Aber abgesehen davon, dass diese persönlichen Verstrickungen fast immer aufgesetzt wirken, ist das dann auch nicht recht durchgehalten worden, das hat sich alles verheddert und in Einzelteile zerlegt, die irgendwann weder von der Geschichte her noch schauspielerisch zusammengepasst haben. Manche Elemente sehr gelungen, erschreckend, albtraumhaft, manche Charakterzeichnung auf interessante Weise ins Groteske gesteigert, dann wieder Banalität und Beliebigkeit bis hin zum völlig Unlogischen und beim besten Willen nicht mehr Nachvollziehbaren. Immerhin mein alter Liebling Selb scheint wieder in die Spur zu kommen und langsam ein Rollenprofil zu entwickeln. Vielleicht zwei Sterne von der etwas besseren Sorte, ich runde sehr wohlwollend halt mal auf.


  • Klaus-Peter • am 30.5.22 um 15:47 Uhr

    Man sagt: „Schlimmer geht es immer“ aber da haben schon eine Talsohle erreicht bei dieser Folge.


  • Jürgen • am 30.5.22 um 16:10 Uhr

    Das war leider nichts. Zuviel gewollt! Die Schauspieler tun mir leid. Schade!


  • Stefan G. • am 30.5.22 um 17:01 Uhr

    Nicht mein Fall. Zu viel Spektakel. Schon der Beginn erinnerte eher an einen Gangsterfilm aus den Siebzigern mit den übergroßen Lettern und den effekthaschenden Klangfeuerwerken.
    Insgesamt zu viel Pathos, zu viel geistige, psychische, moralische, menschliche gesellschaftliche und Intellektuelle Abgründe.
    Zu viele Stephen King-Reminiszenzen und insgesamt zu viel Horror.
    Leider viel zu wenig klassischer Krimi.
    Der Tatort, wie er mal war (vor 30, 40 Jahren) bedeute meist: ein Mord, einige Verdächtige und ein(e) Mörder (in).
    So sollte aus meiner Sicht ein Tatort sein.


  • Axel • am 30.5.22 um 18:48 Uhr

    Warum müssen die Kommissare immer ein psychisches Problem haben.
    Wirkt langsam nicht mehr realistisch.
    Wird Zeit, dass die Kommissare wieder normaler werden.

    Axel


  • Mops • am 30.5.22 um 19:23 Uhr

    Was war das aber auch für ein frecher Tatort. Geradezu eine Provokation; Unerhört!

    Tipptopp.
    5 Sterne!


  • Manne • am 30.5.22 um 19:27 Uhr

    Warum nur gefällt mir das neue Bremer Duo nicht? Ebenso wenig wie die beiden Züricher Damen. Nun – vielleicht weil man in den Drehbüchern versucht nicht nur den Typ und die Besetzung der Kommissare neu zu definieren, sondern auch noch die altbewährten Handlungen eines Krimis (für den Zuschauer) aus lange gewachsener Tradition auf den Kopf stellt.
    Dabei hat man doch mir den Kölnern, Münchnern und Münsteranern sicher gute Erfahrungen und eine bekannt gute „Würzmischung“. 2 Kommissare die sich mit witzigen Dialogen auch mal gegenseitig traktieren aber am Ende doch wieder ein Herz und eine Seele sind. Da kann man auch zum 10. mal einen simplen Mord aus Eifersucht als Grundlage hernehmen, und braucht nicht so surreale und völlig abgedrehte Geschichten wie in den letzten 1-2 Jahren erfinden. Ich hoffe das die Tatort-Verantwortlich bald mal erkennen das z.B. auch ein Porsche 911 so beliebt ist, gerade weil er in seiner Form an Altbewährtem fest hält.


  • Franjo • am 30.5.22 um 19:35 Uhr

    Grausamm,einfach nur grausamm.Schlimmer geht’s beim Tatort leider immer mehr.Gar keinen Stern von uns.


  • Spiderman916 • am 30.5.22 um 20:01 Uhr

    Wow, 121 Meinungen hierzu zeigen wie polarisierend dieser Tatort war. Dafür 5 Sterne!


  • Maria • am 30.5.22 um 21:52 Uhr

    @ Spidermann916
    Ja, stimmt! Sehr polarisierend.

    Dieser BREMEN TO war mit psychologischem Tiefgang, da brauchte es schon einiges an intelligenter Allgemeinbildung, um manches besser zu verstehen und sich emotional berühren zu lassen.

    Auch brauch es ein fortschrittliches Weltbild, dass über die Schublade „Igitt Emanzen“


  • Maria • am 30.5.22 um 22:11 Uhr

    …. sorry, ein Finger machte, was ER wollte u. landete auf dem „Abschicken Button“.

    … Auch brauch es ein fortschrittlicheres Weltbild, dass über die Schublade „Igitt Emanzen“ hinaus gewachsen ist.

    Für manche ist folgendes schwer zu verkraften:
    Liv Moormann hockte am Boden im Zimmer der verstorbenen Mutter und sagte so vor sich hin, dass sie wissen will, wer hinter den Wänden vom Schlafzimmer wohnt.
    Vor ihr steht ein junger langer Polizist u. als Antwort hat er einen blöden Spruch.
    Liv Moormann zeigt erst dieses brave Grinsen angepasster Mädchen, dann, keine Minute später wird Sie sehr ernst und streng und befiehlt dem Polizisten in lautem Ton, dass SOFORT zu erledigen.

    So ein selbstbewusstes weibliches Agieren, Befehlen das kann manch wunden Punkt beim Zuschauenden treffen.

    Für meinen Geschmack hätte Liv M. im Blickkontakt langsam aufstehen, Rücken aufrichten, Becken nach vorn und dann Befehlen. :-)

    Der sekündliche Wechsel im Minenspiel von Liv. M. war eine der schillernden Perlen in dem an diesen Perlen reichen TO.


  • Karin L. • am 30.5.22 um 22:26 Uhr

    Vielleicht sollte man den Tatort demnächst bei Arte ansiedeln.

    Damit der Zuschauer dem Anspruch der Macher gerecht wird, was die geistige Verarbeitung des Gesehenen betrifft.

    Oder dem Gusto einiger Kunstkritiker im Forum, die auf Experimental-Tatorte abfahren.

    P. S.
    Das einige Forumsteilnehmer abwertende Kritik äußern, aber fünf Sterne vergeben, verzerrt das Gesamtergebnis kolossal.


  • Maria • am 30.5.22 um 22:29 Uhr

    5 Sterne für die Leistung von D. Martens für die überzeugend großartige Darstellung vom pädophilen Hausmeister Conradi.
    Aus seiner privaten Schatztruhe ein kleine Strumpfhose ziehen, daran inbrünstig riechen und dabei vom Orgasmus überwältigt zu werden, dass erlebte ich als atemberaubend real.

    Wissenschaftlich wurde wohl heraus gefunden, dass Pädophilie, ähnlich, wie Homosexualität eine angeborene sexuelle Orientierung sein soll.


  • Der Fremde • am 30.5.22 um 22:48 Uhr

    @Maria:
    Also ich würde Pädophilie nicht als „angeborene sexuelle Orientierung“ verharmlosen. Solange der Mann – wie im Film – bloß alleine (d.h. ohne Publikum) onaniert, ist es zwar noch relativ harmlos, sobald es aber zu einer direkten Konfrontation mit Kindern kommt, ist das strengstens zu verfolgen …


  • Smokie • am 30.5.22 um 22:50 Uhr

    Originell war die Darbietung der Rolle von Milena Kaltenbach in Gestalt der bewußt nonkonform lebenden Figur Jaqueline Deppe. Jenes war es dann aber auch!
    Den Rest empfand ich als sehr abstruses Machwerk. Zudem ohne klar erkennbare, gemeinsame zielführende Orientierung, innerhalb des Ermittlerduos.
    Was die Story ggf. mit psyschologischem Tiefgang gemein hat, übersteigt meinen Horizont bzw. kann ich nicht erkennen. Meiner Meinung nach, eher recht simples Strickwerk ohne hoch komplizierte Maschen. Mit einer fein dosierten Brise an Effekthascherei.

    Im Nachhinein las ich den Kritikbeitrag der Redaktion dieser Seite. Dies hat mich etwas erstaunt. Denn: vollkommen überzeichnet! Es gab mal Zeiten, da waren die Kritiken seitens der Redaktion ein Stück objektiver bzw. neutraler formuliert. Und kein plumper Marketing-Gag.


  • Andy • am 30.5.22 um 23:02 Uhr

    hatte mittlerw. keine Erwartung mehr vom neuen Bremer Tatort gehabt, der durchaus mit interessanten Schauspielern, in den Episoden nach einer Krimi-Serie SUCHT.

    Story-Book ist ganz und garnicht die Stärke vom Bremer Crime-Scene, große Bilderwelt in „Liebeswut“ – tolles Design/Fotografie für’s Millennium-Publikum – ,zu antizipierende dünne Geschichte. Ach geh‘! digitales time-scratching.., da geht nicht mehr in diesem Tatort, findet der Andy. Philosophiert weng‘ auf Andy Warhol, und die Marker aus der Bande der 70′ Kunst-Epoche. UND findet, dass sein analoges (das nicht „digitale“) Painting, Musizieren, Reading/Writing wirklich Spannend ist.


  • Andy • am 30.5.22 um 23:05 Uhr

    sorry forgot valuation, One Point für diesen ‚Panteon‘-Tatort.


  • Didi • am 31.5.22 um 10:56 Uhr

    @Marie: Zitat „Wissenschaftlich wurde wohl heraus gefunden, dass Pädophilie, ähnlich, wie Homosexualität eine angeborene sexuelle Orientierung sein soll.“

    > völlig absurde Aussage, Sie sind fehlinformiert. Pädophilie ist eine Persönlichkeitsstörung, während Homosexualität die Neigung zum eigenen Geschlecht beschreibt.


  • Gina • am 31.5.22 um 16:49 Uhr

    Ich fand den Tatort wirklich gut! War zwar verrückt, aber bis zum Ende super spannend und schauspielerische stark! Scheint so, als würde es mein neues Tatort Lieblingsteam werden!


  • Momi • am 31.5.22 um 17:05 Uhr

    Nach 30 min. wollte ich den Sch….. abdrehen – bin dann hängengeblieben – nach 60 min. wurde es doch etwas realistischer und man verstand mit der Zeit die Story bzw. die beiden Stories. Verwirrend für Viele waren die Schnitte zwischen Schaballa und dem Mann der die Kommissarin während deren Kindheit beschäftigte. Mutter war ja mit Männern beschäftigt, so dass das Kind aus der Wohnung musste. Gernot Schaballa durch Aljoscha Stadelmann = Perfekte Darstellung eines als mutmasslichen Kinderschänder eingestuften Mannes, der dies nicht war. Der Schulabwart Joachim Conradi durch Dirk Martens für mich der MVP des Films oder der pure Wahn, so gut hat der seine Rolle dargestellt. Der Teufel in der Gestalt des Grossvaters färbte da gar nicht mehr mit und mit seinem Keller-Bunker völlig überzeichnet.
    Also die letzten 30 Minuten des Filmes haben mir äusserst gut gefallen und ich war froh, dass ich nicht abgeschaltet hatte. Trotzdem gibt es für die Wartezeit von 60 Minuten nur 2 Sterne in der Hoffnung, dass die beiden Kommisarinnen bessere Fälle zu lösen erhalten werden.
    Sehr durchzogener Tatort allemal – Flop und Top wechselten sich ständig ab.


  • Kirfin • am 31.5.22 um 18:00 Uhr

    … was soll man an so einem miserablen ‚Schrei-Tatort‘ gut finden? Einfach nur schlimm, dass so etwas zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird.
    Vielleicht passe ich auch nicht mehr in dieses Land, wo scheinbar überall nur noch ‚Psycho’s‘ rumrennen …
    Ich werde wohl auswandern in ein Land, wo die Menschen zwar eine andere Hautfarbe haben, aber geistig noch intakt sind … :-)


  • Karlson • am 31.5.22 um 20:13 Uhr

    Original 5 Sterne. Ich fragte mich die ganze Zeit, ob hier Murot rechts oder links überholt wird. Schön fotorafiert, spukie Charaktere und nein, keine Gaga-Handlung. Und fast Original Shutter island Musik – ich mag es :-)


  • Luke • am 31.5.22 um 21:25 Uhr

    … das künstlerische Niveau dieses Tatortes, ist ziemlich sicher auf der Höhe von Hape Kerkelings „Hurz“ anzusiedeln, und auch hier gibt es unter den Kommentatoren eine Jury aus Intellektuellen, die das Hochgeistige erkannt haben. Beneidenswert! Wobei sich das eine oder andere Genie:Innen mal mit der deutschen Sprache auseinandersetzen sollte.


  • Luke • am 31.5.22 um 21:27 Uhr

    … ups, ich bin furchtbar dumm! 5 Sterne für eine negative Bewertung.


  • alter Fan ( tm ) • am 31.5.22 um 21:34 Uhr

    Liebe Fangemeinde , checkt doch bei jedem Beitrag bitte nochmal vor Absenden die Zahl der zu vergebenden Sterne – Frage an die Redaktion : es würde doch ausreichen , die Zahl der abgegebenen Beiträge auf z.B. 3 pro Kommentator zu beschränken – für irgendwelche hin und her Diskussionen gibt´s doch andere Medien – diese Aktionen verfälschen halt den “ Sternespiegel “ – abschließend möchte ich noch anmerken , diesen in jeder Hinsicht dilettantisch produzierten TO in irgendeiner Form mit einem Stephen King Streifen zu vergleichen , ist doch wirklich mehr als unangepasst .


  • Patriziak • am 31.5.22 um 22:00 Uhr

    Ich frage mich, wieso so viele Leute 5 Sterne geben, obwohl sie den Tatort grottenschlecht fanden. Das verfälscht die Statistik: 3 Sterne durchschnittlich statt 1 Stern. So was Dummes …


  • Gulo • am 1.6.22 um 2:00 Uhr

    Die Psycho-Selbstfindungs-Story der kleinen Kommissarin war wirklich völlig daneben. Von den lächerlichen psychodelischen Wahn-Visionen (Leute, die so psychotisch sind, schaffen es hoffentlich nicht in den höheren Polizeidienst) bis zur ziemlich läppischen Auflösung des ach so schrecklichen Kindheitstraumas hat hier wirklich gar nichts gestimmt.

    Gut fand sich die Entwicklung des eigentlichen Falles. Das war sehr unvorhersehbar, spannend, und die letzte Wendung mit der Oma war wirklich überraschend und clever.
    Außerdem war der Dicke im Unterhemd eine super interessante Figur. Dafür gibt’s auch noch einen Punkt von mir über das Minimum hinaus.


  • Thomas • am 1.6.22 um 13:50 Uhr

    Da haben die Tatortmacher voll ins Schwarze getroffen! Bei soviel negativer Kritik(Geschwaffel sorry mehr ist es nicht) wurde alles richtig gemacht und es muß ein exorbitant guter Tatort sein. Und das ist er. Hab ihn gesehen. Endlich ein Tatort der so richtig ans Eingemachte geht. Gehen darf. Da schreit die geplagte Volkesseele nur so auf vor Empörung. Genau das ist es was ein ‚Schauspiel‘ beim Publikum erzeugen soll. Widerspruch, Empörung, Diskurs. Shakespeare’s Stücke waren ein Skandal. Aufrüttelnd, sozialkritisch, grotesk und auch Humor kommt vor. Es ist gelungen all das in einen Film zu packen. In Jahren wird er vermutlich als Kultfolge gefeiert. Den Kritikern (ich liebe Kritik, aber ich mag den Kritiker nicht) zum Trotz. Meisterwerk!?


  • Thomas • am 2.6.22 um 7:53 Uhr

    PS: Hier wird oft nicht die aktuelle Folge kritisiert sondern die Beiträge und User. Diskurs ist ok. Aber nicht dieses sebstzerfleischende. Andere Meinungen, und das sind sie nunmal, müssen stehen bleiben und ausgehalten werden. Gesunder Menschenverstand ist keine Zensur sondern gesellschaftlich gewachsene Umgangsformen gemeinhin auch als Norm oder Konsens bezeichnet. Wer dazu nicht bereit ist sollte in einschlägigere Foren gehen wo man sich gegenseitig bebauchpinselt bis (hoffentlich) der Arzt kommt.


  • Mac, der Erste • am 2.6.22 um 8:00 Uhr

    Ich mag die Tatorte, weil sie anders sind, anders als das Gedöns aus Rosenheim Cops, ein starkes Team oder wie sie sonst noch heißen. Allenfalls München Mord mit dem schrägen Held kommt da noch ran.
    Die Schauspieler zeigten ausnahmslos gute bis sehr gute Leistungen, besonders der Hausmeister konnte glänzen. Wir hatten übrigens an unserer Schule einen solchen Hausmeister!
    Der liebe Gott stellt uns übrigens hier 5 Sterne zur Verfügung, damit wir diese benutzen.
    Den Sternabzug gibt es für:
    1. Overacting von der Oma und der stillen Kommissarin, die dem Hausmeister wie eine Verrückte hinterher rennt.
    2. Löcher im Drehbuch wie das automatische Schließen der Falltür, nachdem die Kommissarin in den Keller eingestiegen war, oder das Laub, das nach der ersten Schließung immer noch so da lag wie zuvor.
    3. Ich mag das Bremer Team nicht. Die Beiden sind mir unsympathisch, aber wenn ich hier so manche Kritik lese, dann trifft das noch auf mehr zu. Die Beiden sind vom Sexappeal einer Nora Tschirner so weit entfernt wie der Mond vom Mars. Aber deshalb schlechter zu werten? Die Beiden verkörpern genau das, was wir am System und unseren Verwaltungsangestellten nicht mögen. Eine Nora Tschirner arbeitet nicht beim Finanzamt, solche Psychotanten schon. Und sind wir nicht alle ein bißchen Psycho?
    Vier knappe Sterne. Und bei der Aufzählung der guten Teams vermisse ich die Stuttgarter! Im Vergleich zu den Tatorten aus dem letzten Jahrtausend -ich habe tatsächlich Folge 1 im Original gesehen- ist heute jeder Tatort ein Treffer. Sogar die Lena. Die Tatorte von damals, incl. Schimi, waren derart schnarchig, dass man sie heute überhaupt nicht mehr ertragen kann.


  • Jo S • am 2.6.22 um 21:06 Uhr

    N U L L Sterne.
    Dumm, dümmer, am dümmsten.
    Von der Häckelgruppenphilosophie am Anfang über die Geschichte und den Dreh bis zu den Hauptdarsteller*in*in*ien.
    Verantwortlichen Redakteure sofort freistellen und zum Kinderfunk versetzen.


  • Tatortfan • am 3.6.22 um 11:04 Uhr

    Luke • am 31.5.22 um 21:25 Uhr

    … das künstlerische Niveau dieses Tatortes, ist ziemlich sicher auf der Höhe von Hape Kerkelings „Hurz“ anzusiedeln, und auch hier gibt es unter den Kommentatoren eine Jury aus Intellektuellen, die das Hochgeistige erkannt haben. Beneidenswert! Wobei sich das eine oder andere Genie:Innen mal mit der deutschen Sprache auseinandersetzen sollte.

    und dafür vergibst du dann 5 Sterne? Absicht, Versehen oder einfach nur Delirium?

    Ich schließe mich @Thomas an, hier werden immer mehr die Kommentare verrissen samt Kommentator_innen (und solche die es gerne wären oder sich einbilden, es zu sein) und nicht mehr die aktuelle Folge


  • Lea • am 5.6.22 um 21:35 Uhr

    Ich kommentiere hier eigentlich nie – aber bei all den schlechten Bewertungen komme ich nicht drumherum!
    Ich frage mich allen Ernstes, wer eigentlich der durchschnittliche Tatort-Zuschauer ist.
    Ich würde sagen, jemand der immer Schema F, einen ähnlichen Verlauf, auf jeden Fall keine Entwicklung haben möchte und sich nur eine reine Berieselung vorstellt! Für dieses Gro, mein Tipp für Euch: Schaut Euch einfach die Wiederholungen von vor 10 Jahren an und alle sind Happy!!!
    Gerade solche neuen Erzahlstile, wie bei diesem Tatort machen die neuen Folgen doch interessant!!
    Dieser Tatort war mit seinen vielen Strängen sehr anspruchsvoll , aber mega spannend. Und es musste eben einfach auch mitgedacht werden – aber das will man wahr. Hier gar nicht. Aber genau das gehört doch zu einem guten Krimi dazu!!
    Weiter so – ich freue mich schon auf die anderen neuartigen Geschichten!!


  • Luke • am 6.6.22 um 19:00 Uhr

    „HURRRZ“


  • Martin • am 12.6.22 um 19:10 Uhr

    Der groesste Reinfall des Jahrhunderts. Absolut unrealistisch, schon alleine vom Drehbuch und das Schauspielerische war auch nicht so der Hit. Krimi fuer mich ist was anders. Lieber schau ich mir da alte Derrick’s oder Tatort’s aus den 80ern an. Ab und an gibt’s ja mal was vernuenftiges, geb ich ja zu. Der Muenchner „Kehraus“ war gut oder auch „Marlon“ und der letzte mit Rubin ging auch obwohl auch der etwas zu „Mission Impossible“ war aber im grossen und ganzen ist mir das alles zu Woke was heute dargeboten wird.


  • Knity • am 13.6.22 um 22:52 Uhr

    Schlimmer geht nimmer.


  • le me • am 14.6.22 um 0:07 Uhr

    Sehr vorhersehbar und viel zu verkünstelt. ZU übertriebene Charaktere, die einen schön aus der Immersion treten und die man einfach nicht ernst nehmen kann.


  • Alex • am 17.6.22 um 12:11 Uhr

    Die ersten beiden Folgen und die Charaktere fand ich ausgesprochen hoffnungsvoll und habe mich auf die dritte Folge gefreut. Dass aber Frau „Supercool Emotionsfrei“ wegen eines vermeintlichen Pädophilen plötzlich durchdreht und völlig vorurteilsbeladen kopflos austeilt und Frau „Supercool Aufsteigerin“ plötzlich doch nicht mehr so tough aus dem Arbeitermilieu auftaucht, sondern offensichtlich an einem schweren unüberwundenen Folgeschaden leidet, der jederzeit auf einen beliebigen schmutzigen alten Mann projeziert werden kann und sie dann handlungsunfähig macht, beschädigt für mich die, ansich spannenden, Charaktere in ihren Grundfesten. Für mich sind die Figuren nach der Folge kaum noch glaubwürdig. Dass die Geschichte dann selbst noch ziemlich wirr abgrdreht wurde macht es dann nur noch schlimmer. Schade dieses tolle Team und die daraus möglichen zukünftigen Geschichten, so früh so schwer beschädigt wurden. Es ist so typisch deutsch, dass man nicht einfach gute Geschichten erzählen kann, sondern dass dann immer wieder einer denkt, er müsse den nächsten Grimme-Preis mit irgend einem intellektuellen Quark absahen und sich dabei lediglich outet, wie gering sein Intellekt eigentlich ist und wie egal ihm das Publikum ist. Bei deutscher Unterhaltung läuft man immer Gefahr auf Kosten von Gebühreneinnahmen der Seblstbefriedigung von Regisseuren zusehen zu müssen und nicht unterhalten zu werden. Und nicht nur das Publikum wird benutzt, sondern auch die Schauspieler und deren Rollen werden beschädigt. Im Fußball würde man jetzt mal den Trainer wechseln und versuchen den Verein zu retten.


  • Christa • am 20.6.22 um 7:18 Uhr

    Ich fand das Team und die Filme bisher klasse und vielversprechend (eine andere Art von durchgeknallt und nicht ganz typisch im Kopf, als zB. Faber oder Karow an den Tag legen), fand diese Geschichte aber enttaeuschend. Filmtechnisch hat er mir gut gefallen, und ich bin auch bereit ueber einige Ungereimheiten hinwegzusehen (ist halt Fernsehen…) aber dass alle Entwicklungen und die ganze Geschichte sich im Prinzip an einem Patzer aufhaengt, hat mich von Anfang und durch den ganzen Film hindurch geaergert: Warum hat sich die Polzei nach Auffinden der toten Frau nicht gleich informiert, ob es Kinder gibt und sich dann sofort um die gekuemmert, anstatt dazusitzen und anzunehmen, dass es einen Vater (o.ae.) gibt, zu dem die Kinder gehen werden? Da gibt es doch sicher bestimmte Vorgehensweisen? Stattdessen: achja, die hat wohl Kinder… die sind bestimmt beim Vater?! naja, egal, wir warten mal’n bisschen, bis wir uns bei der Schule melden, sonst wird das hier mit dem Film nichts!


  • Stephan • am 7.8.22 um 21:25 Uhr

    Schrott – versucht sich bei Lynch und co zu bedienen. Zweitklassig umgesetzt und noch dazu ist ein Tatort das falsche Format.


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