Tatort Folge 1159: Borowski und die Angst der weißen Männer



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Tatort Folge 1159: Borowski und die Angst der weißen Männer 3 38

Brummel-Borowski (Axel Milberg) und seine schlagfertige Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) arbeiten ein fünftes Mal an einem gemeinsamen Fall: Der NDR-Tatort „Borowski und die Angst der weißen Männer“ führt vom Mord an einer jungen Discobesucherin in das Milieu von militanten Männerrechtlern, die sich im Internet gegen die bösen selbstbestimmten Frauen formieren.

Der TV-Krimi aus dem norddeutschen Kiel, der das alte Thema Frauenhass im neuen Gewand zeigt, wird am Sonntag, den 7. März 2021 um 20.15 Uhr im Ersten erstausgestrahlt.

Inhalt der Tatort-Folge „Borowski und die Angst der weißen Männer“

Mit dem Gesicht im Boden liegt sie da, im kalten Sand. Ihre Augen sind weit geöffnet, ihre Haut ist mittlerweile fahl und fleckig. Meike Kersten, 20 Jahre alt, wird an einem kühlen Frühlingsmorgen am Ufer des Kieler Hafens gefunden.

Die Kriminalkommissare Borowski und Sahin, die zum Fundort der Leiche bestellt wurden, erfahren, dass das Opfer nach seinem Discobesuch schwer misshandelt wurde. Die spätere Untersuchung der Toten durch Gerichtsmedizinerin Kroll bestätigt, dass harte Tritte auf den Torso zum Organversagen führten, doch vergewaltigt wurde die Frau nicht. Das Motiv für die schreckliche Tat ist damit unklar; Wut und Aggression scheinen jedenfalls eine Rolle gespielt zu haben. Was aber hat die Zahl 14 zu bedeuten, die am Tatort zurückgelassen wurde?

In Meike Kerstens Blutkreislauf werden Drogenrückstände festgestellt, und die Bilder der Überwachungskamera aus dem Club „Paradise“ führen die Kripo Kiel auf die Spur von Mario Lohse, der Meike in ihrer Todesnacht einen Drink spendierte. Der hagere stille Mann hat gerade eine Date mit seiner Bekanntschaft Vicky, als die Kriminalpolizei im Tatort „Borowski und die Angst der weißen Männer“ an seine Wohnungstür klopft. Ermittlerin Mila Sahin hält dem Tatverdächtigen eine Vorladung unter die Nase.

Die Kommissarin ist sich im laufenden Fall sicher, den Richtigen an der Angel zu haben. Im Verhörraum rastet der gewaltbereite Außenseiter im NDR-Krimi „Borowski und die Angst der weißen Männer“ aus. Sahins Kollege Klaus Borowski geht indessen einem Bauchgefühl nach: Als Journalist getarnt sucht er den Männerrechtler und Flirttrainer Hank Massmann auf, dessen Videos mit frauenverachtendem Inhalt auf Lohses Laptop liefen.

Der norddeutsche Fahnder gerät in eine Versammlung einer antifeministischen Bewegung, die „Incel“. Massmann schwingt vor seinen rechtsextremen Anhängern leidenschaftliche Hassreden gegen die Frauenwelt. Die Frau gehöre zurück an den Herd, und die sexuelle Selbstbestimmung sei sowieso die Wurzel allen Übels. Es regnet Applaus.

Borowski steht staunend in der Menge, als es unvermittelt schwarz um ihn wird. Eine der Glatzen hat ihn bewusstlos geschlagen …

Infos zur Tatort-Produktion

Das Thema der Misogynie, das ist der krankhafte Hass von Männern auf Frauen, ist mit den Anschlägen in Toronto und in Halle wieder verstärkt in die Medien gerückt. Beide Attentäter bekannten sich zu der „Incel-Bewegung“, die mit dem Internet und der rasanten Verbreitung von frauenverachtenden Kommentaren über die sozialen Netzwerke kaum zu unterbinden ist.

Die Filmarbeiten zur Tatort-Folge 1159 „Borowski und die Angst der weißen Männer“ stoppten kurz nach Beginn: Corona-Pandemie sei Dank. Vom 3. bis 18. März 2020 konnten 50 Prozent der Szenen zwar bereits abgedreht werden, doch danach war monatelanges Warten angesagt. Erst im Juni 2020 wurde weitergefilmt, am 23. Juni fiel die letzte Regieklappe. Für Stab und Crew eine außergewöhnliche Situation.

Als Kulissen dienten Kiel, Hamburg und der Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Die Regie übernahm Nicole Weegmann, die innerhalb der Tatort-Reihe zuletzt den Dortmunder Beitrag „Hydra“ (Tatort-Folge 931) 2015 inszenierte.

Der Tatverdächtige Mario Lohse, der von Joseph Konrad Bundschuh verkörpert wird, ist übrigens auch im echten Leben eng mit Viktoria „Vicky“ verbunden: die Darstellerin Mathilde Bundschuh ist Josephs Schwester. Beide sind in Plauen geboren.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (41 J. | Kinoliebhaberin)

So unpassend in meinen Augen die Besetzung von Arnd Klawitter für den Rudelführer Massmann ausfällt, umso hervorragender ist die Wahl von Joseph Bundschuh für die Rolle des unauffälligen Losers Mario, den der Frauenhaus bis zur finalen Eskalation innerlich zerfrisst. An zahlreichen Stellen hebt dieser Tatort allerdings vom Erdboden beinahe ab und will zu viel: 2,5 Sterne, abgerundet auf 2.

Gerald (41 J. | IT-Nerd)

Meistens geht ein Borowski-Tatort ja ganz gut und man wird nicht enttäuscht, auch die Kollegin Sahin hat sich gut eingelebt finde ich. Man könnte ja meinen das Thema der rechtsradikalen Männerrechtler sei übertrieben dargestellt, aber ich fürchte genauso passiert es. Einige Attentäter aus der Vergangenheit gehörten solchen Gruppierungen an. Wichtig zu zeigen und auch als Krimi gut gemacht, man sollte sich das unbedingt mal ansehen! Ich gebe sehr gute 4 Sterne.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Klaus Borowski – Axel Milberg
Kommissarin Mila Sahin – Almila Bagriacik
Kriminalrat Roland Schladitz – Thomas Kügel
Gerichtsmedizinerin Dr. Kroll – Anja Antonowicz
Paulig, Ermittler für Cybercrime – Jan-Peter Kampwirth
Parkhausangestellter Mario Lohse – Joseph Konrad Bundschuh
seine Bekanntschaft Viktoria „Vicky“ Steffens – Mathilde Bundschuh
Männerrechtler und Trainer Hank Massmann – Arnd Klawitter
Nils Balde, Assistent von Massmann – Patrick Heinrich
Politikerin Birte Reimers – Jördis Triebel
Duschanka Tomi, Assistentin von Reimers – Vidina Popov
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Peter Probst
Regie – Nicole Weegmann
Kamera – Willy Dettmeyer
Szenenbild – Sabine Pawlik, Iris Trescher-Lorenz
Schnitt – Andrea Mertens
Ton – Maarten van de Voort
Musik – Florian van Volxem, Sven Rossenbach

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Kiel


55 Meinungen zum Tatort Folge 1159: Borowski und die Angst der weißen Männer

  • Bina • am 7.3.21 um 10:30 Uhr

    Thema passt ja, angesichts des Weltfrauentags morgen.
    Man darf gespannt sein, wie das Thema in diesem Tatort umgesetzt wird.


  • Blass • am 7.3.21 um 20:39 Uhr

    Schon wieder ein Tatort der zähfliessend ist, klar definierten Figuren und eine nachvollziehbare Geschichte fehlt.
    Auf den Punkt bringen und überzeugende Figuren brauche ich in den ersten 15 Minuten, dann wechsle ich den Sender.


  • Tuschy • am 7.3.21 um 20:52 Uhr

    Unmöglich, einfach nur zum umschalten!


  • SwabianPea • am 7.3.21 um 20:52 Uhr

    Ich wüsste so gerne was Mila Sahin für eine Bluse mit Reißverschluss in Schwarz, Oliv und Weiß trägt?


  • Thorsten • am 7.3.21 um 20:53 Uhr

    Das ist mir zu viel Erziehungsfernsehen. Joseph Bundschuh ist großartig, aber länger tu ich mir das nicht an.


  • Wolke7 • am 7.3.21 um 21:27 Uhr

    Mir gefällt immer wieder die laute Musik bei leisen Dialogen. Wenn die Aut


  • Daniel • am 7.3.21 um 21:34 Uhr

    …und wieder mal Staatsbügerkunde im Staatsfunk, mit staatlichen Zwangsgebühren finanziert.
    Die bösen deutschen Männer sind alle Nazis und psychologisch auffällig, nur eine nichtdeutsche Kommissarin hat immer Recht.
    So kann man Feindbilder schaffen, auf unsere Kosten.
    Viel lieber wäre mir mal ein Tatort zum Thema korrupte Bundestagsmitglieder, die sich bestechen lassen und am Elend der Bevölkerung bereichern!
    Doch dazu fehlt den Tatort Machern der Bezug zur Wirklichkeit!


  • Jürgen • am 7.3.21 um 21:47 Uhr

    In tagesaktuelle Mainstream Themen schnell noch einen Mord reingebastelt. Schrott!


  • StefanG. • am 7.3.21 um 21:49 Uhr

    Mein erster Borowski. Solide aufegbaut, gutes Tempo, unaufgeregt. Fr. Sahin neben Herrn Borowski mit jeweils guter Leistung. Kleinigkeit hat zur Bestwertung gefehlt. Vielleicht dann beim nächsten Mal.


  • Der Fremde • am 7.3.21 um 21:53 Uhr

    Ich glaube nicht, dass „Incel“ ein größeres Problem in D od. Ö darstellt, sehr wohl aber Gewalt gg. Frauen im Generellen (durchaus noch stärker ausgeprägt bei Personen mit Migrations-Hintergrund).
    Ansonsten fand ich die schauspielerische Leistung der beiden Bundschuh´s (J.K. Bundschuh sowie Mathilde Bundschuh) sehr authentisch, die TO-Folge aber bloß durchschnittlich.


  • Flo • am 7.3.21 um 21:54 Uhr

    Einfach mal ein Krimi in dem die Ermittlungen im Mittelpunkt stehen und nicht die politische Meinungsbildung, so wie in den älteren Folgen, das wär’s. Ich träume weiter…


  • HerrBert • am 7.3.21 um 21:56 Uhr

    Für mich der beste neue Tatort in diesem Jahr. Plausibel aufgebaut und spannend arrangiert. Allerdings wurde die ideologische Schiene zu stark bespielt. Wen will man denn damit bekehren?

    Es wäre glaubhafter gewesen, man hätte sich auf die persönliche Komponente beschränkt und allenfalls die „Rechten Männer“ in der Peripherie belassen.

    Grüße an die Verantwortlichen: Die Erkenntnis erlangt ein jeder selbst. Man kann sie nicht durch einen Film einflößen. Weniger (Ideologie) wäre mehr gewesen.


  • Supi • am 7.3.21 um 21:56 Uhr

    Sehr spannend. Sehr traurig und sehr krass freilich. Wer sich mit der Thematik befasst, weiß: Leider auch sehr realistisch.
    Danke nach Kiel!


  • Jenny • am 7.3.21 um 21:58 Uhr

    Einfach nur ins blaue gedreht ohne Sinn und Abschluss
    Tatort wird immer mühsamer an zu sehn


  • Ich • am 7.3.21 um 22:02 Uhr

    Die Schauspieler waren super. Die Handlung fand ich nicht so doll. Ich weiß zwar nicht, ob das der Realität entspricht oder weit hergeholt ist, aber das in diesem Thema, vor allem bei dem offenen Ende, den einen oder anderen „Irren“ anspornt, glaube ich schon.
    Extrem schlecht fand ich den Ton. Es wurde viel genuschelt und die Musikuntermalung war stellenweise zu laut der Sprache gegenüber.
    Ich sachmal: Naja, es gab schon wesentlich bessere Tatorte.


  • Mike w. • am 7.3.21 um 22:03 Uhr

    Einfach nur uninteressant, am sicher gut gemeinten Thema vorbei,auch bei diesem Team schalte ich in Zukunft nicht mehr ein…schade


  • Bruno • am 7.3.21 um 22:10 Uhr

    Ein guter Tatort wie man ihn aus Kiel gewöhnt ist.
    Randbemerkung.
    Wer nach 15 Minuten umschaltet, hat dann eben einen sehenswerten Tatort verpasst.


  • NAM • am 7.3.21 um 22:10 Uhr

    GENIAL !!


  • BK • am 7.3.21 um 22:21 Uhr

    Der Mord war nicht etwa das Thema.
    Nein, er war lediglich der packende Beginn eines eben so packenden Tatortes, der die grausame Realität gekonnt in eine spannende, aufregende, zum Denken anregende, und letztendlich auch so traurige Handlung verpackte.
    Mit einem Geschehen, welches mich enorm aus der Gegenwart in sich hinein zog, schaffte es auch dieser Tatort wieder zu den (meiner Ansicht nach) Besten.
    Dies gelungen dargestellt, mit genialer Optik und Akustik.
    So schloss sich ein Bild, welches doch zu allen Seiten offen stand.
    Gut gefiel mir auch, wie der Mord sich im Geschehen verlief und das wahre Thema dieses Tatorts ans Licht brachte.

    Danke für diesen super Tatort!


  • IraTena • am 7.3.21 um 22:23 Uhr

    Spannend und leider sehr aktuell.
    Ich kann aber auch verstehen, wenn man sich mal einen „kleinen“ Tatort wünscht, so mehr zum abschalten.


  • Frank • am 7.3.21 um 22:29 Uhr

    Das war heute abend gar nichts. Labilen, unzufriedenen Menschen einen „Führer“ und ein Feindbild zu geben, funktioniert leider überall und immer wieder. Die Gewalt und Ungleichbehandlung der Frauen auf solcher Ebene abzuhandeln, passt mir nicht. Die wirren Fäden mit dem Agitator, dem Staatsschutz konnten nicht sinnvoll zusammengeführt werden. Das Rechtsradikale irgenwelche Gruppierungen für ihre Zwecke missbrauchen, kann man auch aktuell beobachten, aber das ist auch nur als sidekick behandelt. Mir kam dieser Tatort vor als hätten alle Drehbuchautoren eine Seite schreiben dürfen, dann wurden die Seiten gemischt und das Ergebnis wurde abgedreht. Einer der schlechtesten Tatorte aus Kiel und im 2021 der traurige Spitzenreiter bei den Flops.


  • Frank • am 7.3.21 um 22:30 Uhr

    Eigentlich nur ein Stern !


  • Peter Radeck • am 7.3.21 um 23:07 Uhr

    Guter Tatort aus Kiel.


  • alter Fan ( tm ) • am 8.3.21 um 0:18 Uhr

    mit dem eigentlichen Haupthema kann ich persönlich nicht so richtig was anfangen – Frauenhasser – extrem kranke Vögel gibt´s leider auf allen Ebenen des Lebens – ansonsten halt wieder ein Borowski TO , der fasziniert auf seine besonders gut gemachte Art – wie bei TO Kiel üblich : 90 Minuten lang nicht das geringste Bedürfnis verspührt , den Kühlschrank aufzusuchen – der Ton war von der Textverständlichkeit leider an einigen Stellen ein wenig vernuschelt – die ansonsten gut angelegte Szenenmusik hatte da ein bischen zu viel Dominanz – ansonsten gut gemachter TO


  • Sensys • am 8.3.21 um 0:47 Uhr

    Also ich fand das Thema gut! Ich glaube das das Thema im Moment noch nicht bekannt genug ist in Deutschland aber ich habe es selbst schon erfahren müssen. Toll das solche noch unbekannte Dinge aufgegriffen werden durch den Tatort. Ich mag Borowski und auch seine neue Partnerin.


  • Deedplace • am 8.3.21 um 0:51 Uhr

    Again what learned! :-)

    Nun haben wir „white supremacists“ in neuer Schattierung mit Frauenhass. Nichts ist unmöglich. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: 14 Worte, Männer in weißer Tatort-Tracht, ein verbogener junger Mann und Frauenhass-Anonymous-Meetings mit dem Grandmaster des Coachings.
    Das alles war halbwegs spannend verpackt, wenn auch oft etwas konfus – man konnte hier schon fast von „unterhaltsam“ sprechen.
    Es gab aber schon wesentlich besseres aus der Kieler Schmiede.
    Etwas erschrocken blickte ich dann auf die Uhr, als unvermittelt der Abspann den Fernsehraum in familiäres Blau hüllte – kommt da noch ein Teil 2?


  • tortart • am 8.3.21 um 0:55 Uhr

    Sehr guter Tatort, sehenswert.


  • Onkel • am 8.3.21 um 1:13 Uhr

    Die Mensch*innen haben’s schon schwer: umzingelt von lauter Stieseln. Letztere kurzerhand vergasen, und wir hätten eine besser Welt. Endlich! Nur: was macht Mann zum Stiesel? Diese Frage klammert der Film aus, und zwar ganz bewußt. Denn sie könnte zur Aufdeckung von Unerwünschtem führen. Dann doch lieber alles ideologisch Bedenkliche in die rechte Ecke schieben (in der linken befinden sich derzeit nur mickrige Gestalten einer aussterbenden Art) – klares Feindbild, klare Sache.


  • gernseher • am 8.3.21 um 2:28 Uhr

    aktuell. spannend. solide.
    axel milberg mag ich ohnedies, und almila bagriacik mag ich auch nicht mehr missen


  • Momi • am 8.3.21 um 7:13 Uhr

    Was für eine langweiliger Film – 20 – 30 Minuten lang wenigstens. Ich war bedacht abzuschalten und dann plötzlich fesselte es mich.
    Das ist ein Aufklärungs-Video zum Weltfrauentag, der heute Montag ja ist. Nein ohne Spass: wer wusste schon von Anfang an was „Incel“ bedeutet, dass es extreme Frauenhasser gibt, die sog. „Mysogenen“ und dass einige Anschläge in der letzten Zeit von diesen Gruppierungen aus ging.
    Wer wusste, was die „14“ bedeutet, nämlich ein Slogan der Mysogenen. Ich denke aber, dass die clandestinen Versammlungen dieser Männer sicher auch jeweils durch einen „Führer“ geleitet werden, der die Männer noch mehr aufstachelt. im Internet und Darknet gibt es sicher solche Foren und Chats wie im Film dargestellt.
    Daher war es faszinierend in die erschreckende Parallelwelt der extremen Frauenhasser Einblick zu erhalten. Dies hat mich abgehalten abzuschalten. Es wäre das erste Mal gewesen.
    Die Darsteller waren allesamt sehr gut – Borowski stand jeweils etwas „neben den Schuhen“, weil er altersbedingt Schwierigkeiten mit Computerhackern hat, seine Assistentin löste den Fall jedoch bravourös und die Geschwister Bundschuh machten beide einen ganz tollen Job in dem Film.
    Gratulation und alles Gute


  • Jahrelanger (ex-) Tatort Gucker • am 8.3.21 um 7:42 Uhr

    Mieser gehts nicht. Der schlechteste burowsky Tatort ever. Miese Dialoge, schlechte Schauspieler und schlechtes Drehbuch. Null Sterne kann man leider nicht vergeben .


  • henne63 • am 8.3.21 um 8:02 Uhr

    Auch nach einer Nacht darüber schlafen wird es nicht besser: Der nervigste „Borowski“ ever! Ein ganz schlechter Start in die neue Woche (finden hier auf Arbeit fast alle…), „Borowski“ bekommt aber weiter eine Chance!


  • stephan_muenchen • am 8.3.21 um 10:28 Uhr

    Das war er also, der NDR-Tatort aus Kiel zum Weltfrauentag am 08.03. mit Klaus Borowski und Mila Sahin, alias Axel Milberg und Amila Bagriacic.

    Und ja – auch ich finde wie andere Rezensenten im Netz, er war ziemlich dick mit der Moralkeule aufgetragen und die Kombination von Guru für männliche „Gleichberechtigung“ und „Rechte Szene“ incl. Staatsschutz mindestens eine Facette zu viel. Aber dafür war er durchaus spannend und kurzweilig und am Ende sogar hoch dramatisch. Die Schauspieler haben in meinen Augen allesamt gut agiert, auch wenn mich die sehr verklemmte Art von Mario Lohse Anfangs ziemlich genervt hat. Doch seine Wandlung vom Komplex behafteten Niemand zur wandelnden Zeitbombe war erschreckend konsequent inszeniert.

    Auch Amila Bagriacic konnte ihrer Rolle mehr Tiefgang geben und zudem durfte der Tatort-Fan erfahren, wieso sie von Berlin nach Kiel gekommen ist.

    Ärgerlich aber finde ich immer wieder die in vielen Tatortfolgen eingebauten vollkommen unrealistischen Alleingänge der Ermittler – hier erst die von Borowski und dann später von Sahin. Sag mal, schauen die alle keine Tatorts und sehen dort, wie stümperhaft und leichtsinnig und gefährlich solche Aktionen sind, die in der Realität im Polizeidienst so niemals vorkämen ;-)??? Ich finde diese überflüssigen „Zugeständnisse“ an die Dramaturgie jedes mal unsäglich.
    Ebenfalls unglücklich empfand ich das offene Ende, denn man fragt sich ja schon, sind in Realität die Ermittler vom Staatsschutz denn wirklich so dilettantisch, dass sie selbst das Offensichtliche nicht durchblicken und bei einem solchen Ramboauftritt der „Weißen Männer“ am Ende nicht genügend Spuren zurückbleiben, um die Schuldigen zu finden?

    Highlight in dem Frauentag-Tatort war für mich aber skurrilerweise ein Männerspruch… nämlich der des Cybercrime-Ermittlers Paulig, als Borowski ohne Kommentar das Büro verlässt:
    „Ein Mann spürt, wenn er losziehen muss“ :-)

    Summa summarum bin ich mit wohlwollenden drei von fünf Sternen dabei.


  • Mart • am 8.3.21 um 11:51 Uhr

    Ich empfand diesen TO als sehr spannend, auch wenn sich die Spannung nur langsam aufbaute. Von einer solchen Gruppierung hatte ich bisher nichts gehört. Erschreckend! Da fragt man sich, wieso so etwas in unserem Jahrhundert möglich ist. Die Aufdeckung gesellschaftlicher Hintergründe würden den Rahmen eines TO sprengen. Ein separater Film dazu wäre interessant. Einen Punkt ziehe ich ab für die Alleingänge der Ermittler und die unaufgeklärte Rolle des Staatsschutz in Verbindung mit dem Guru. Auf jeden Fall war der TO sehenswert.


  • Observer • am 8.3.21 um 12:01 Uhr

    Einige wenige gute Schauspielleistungen reißen leider nichts raus. Wieder ein Tatort mit politisch belehrendem Inhalt. Ich will einfach nur ein echten Krimi sehen, politische Sendungen gibt es genug im Angebot des ÖR.


  • stephan_muenchen • am 8.3.21 um 12:20 Uhr

    Übrigens ist bei ndr.de eine sehr ausführliche Hintergrundreportage zum Phänomen Incels zu lesen. Die Realität ist fast noch erschreckender als die Fiktion.

    story.ndr.de/incels/index.html


  • Gottlieb • am 8.3.21 um 12:58 Uhr

    Sowohl dieser Krimi als auch der vom vorletzten Sonntag , „Heile Welt“ aus Dortmund, sind wohl eher als flankierende Maßnahmen von Kulturschaffenden für den verschärften Kampf der Regierung „gegen Rechts“ einzustufen. Die sind um so wichtiger, als der Verfassungsschutz unter Haldenwang vor dem Verwaltungsgericht Köln eine Klatsche bekommen hat. Mich wundert immer wieder, wie die Regierung einer liberalen Demokratie gegen mindestens 10 % der Wahlbevölkerung eine Art Bürgerkrieg führen kann. Und dann auch noch von der Öffentlichkeit willfährige Schützenhilfe bekommt.


  • HerrBert • am 8.3.21 um 14:14 Uhr

    @ Gottlieb & andere solche.
    Ich achte die Meinung eines jeden. Allerdings, bei Dir, fällt mir Folgendes auf:

    In Deinen Kommentaren legst Du gerne immer noch etwas drauf; „Kampf gegen Rechts“, „Verfassungsschutz“, „Bürgerkrieg“ usw. Es ist schon klar, worum es Dir geht.

    Ich behaupte aber, dass Du einem Tatort, in dem es um linke Gewalt, Mai-Demo, Hafenstraße geht, schon vorab die volle Punktzahl gibst.

    Ein Freund der Demokratie bist Du jedenfalls nicht. Schade.


  • Norbert • am 8.3.21 um 14:16 Uhr

    Wirr, langweilig, unlogisch, unglaubwürdig. Das war einfach nur ganz schlecht, konsequenterweise habe ich kurz nach neun ausgeschaltet. Da ist ja jeder „WaPo Baggersee“ oder „SoKo Offenbach“ spannender!

    Ich bin versucht zu sagen, dass man es mit dem Tatort machen sollte wie mit der „Lindenstraße“: Aufhören solange die Zuschauer die Serie noch in guter Erinnerung behalten. ;)


  • Sponti • am 8.3.21 um 14:47 Uhr

    Ein eher mittelmäßiger Kiel-Tatort. Die Besetzung von Klawitter in der Rolle ist sehr unpassend. Bundschuh spielt seine Rolle exzellent. Es ist mir unklar, ob incels in Deutschland ein großes Problem sind. Aber Gewalt von Männern gegen Frauen ist ein erhebliches Problem und wird von Behörden, Gerichten, Vorgesetzten und Politikern eher nicht aufgegriffen, weil unbequem. Milberg und Bagriacik nicht schlecht, haben wir aber auch schon besser gesehen. Eine Sache fand ich irgendwie…bemerkenswert. Klar, wir sehen die etablierten Größen wie Triebel und Klawitter ganz gerne. Aber war es nötig, so etablierte Schauspielerinnen zu engagieren, noch dazu Klawitter daneben besetzt – wo doch in der Corona-Zeit viele weniger etablierte vor dem Aus stehen und verzweifelt nach einer Chance suchen? Die Rollen hätten weniger bekannte Akteure vertragen und weniger prominenten Talenten zu einer Chance und Sichtbarkeit verholfen.


  • FeisterFleming • am 8.3.21 um 15:34 Uhr

    ..und der DRITTE politisch einseitig eingefärbte Tatort in Folge. Ich muss mir langsam eine Alternative zum Tatort suchen, der Trend gerade spricht nicht für sich.
    Immerhin gibt es noch einige alte Folgen….und vielleicht steige ich dann aufs Der-Kommissar-und Derrick-Archiv um.
    Der Tatort entwickelt sich langsam zum Polizeiruf vor der Wende..


  • G. E. Rücht • am 8.3.21 um 16:09 Uhr

    Tatort Kommentar Regeln – bitte jeden Montag so abarbeiten:

    „ hab nach 90 Sekunden weggeschaltet – weil Handlung, Drehbuch und Thema schlecht waren, übrigens schlechtes Ende“
    „ hab heute zum ERSTEN Mal seit der Wiedervereinigung einen Tatort angeschaut – und der war schlecht.“
    „ der Ton war schlecht.. ich hab nix verstanden…“ Chipstütengeraschel, mal schnell aufs Klo, Cola zischt beim Öffnen… oh bei Twitter schnell was schreiben“
    Spätestens nach 10 Kommentaren erwähnen das bei Schimanski mehr Lametta war.
    Erwähnen das Netflix und andere mit Multimillion bezahlte Serien besser sind. Am besten noch Genre fremd.
    Zum Abschluss noch anmerken wie unerhört es doch ist für dieses schreckliche“ Erziehungsfernsehen“ auch noch Gebühren zahlen zu müssen.
    Ich habe fertig!


  • Marcel • am 8.3.21 um 17:03 Uhr

    Super Tatort, leider nicht für manche Leute, so wie immer, geschickt.


  • Gottlieb • am 8.3.21 um 18:04 Uhr

    @ HerrBert • am 8.3.21 um 14:14 Uhr
    Meine Geschichten über Verfassungsschutz und Bürgerkrieg sind berühmt. Freut mich, daß Sie alle gelesen haben.


  • Florian • am 8.3.21 um 19:50 Uhr

    Ein kurzweiliger, spannender TO. Gerne wieder Herr Borowski :-)

    Egal von welcher Seite – Radikalität hilft uns nicht weiter.


  • HerrBert • am 8.3.21 um 20:12 Uhr

    @ Gottlieb

    Da muss ich ja direkt noch mal genau nachsehen, damit ich keine verpasst habe ;-)
    /// I am watching you ///


  • alter Fan ( tm ) • am 8.3.21 um 20:53 Uhr

    @ G.E.Rücht – mögen ja Ihre Kritikpunkte größtenteils auch ihre Berechtigung haben – aber mit Verlaub : “ der Ton war schlecht “ – wenn ich in meinen Kommentaren am Ton “ rumnörgle “ , weiß ich , wovon ich rede , hab´schließlich Berufsjahrzehnte in dieser Branche gearbeitet – weder Coladose noch Chipstüte oder der Toilettengang spielen da für mich eine Rolle ; es ist einfach Schade , wenn gerade durch unangepasstes Tonengenering der Inhalt von Szenen verlorengeht – wirds irgendwie interessant oder spannend — muß ich da am Tonknöpfchen schrauben , um den Text zu verstehen , was ja durchaus nicht ganz unwichtig ist , gerade bei Produktionen auf Borowski – Level – es gab in jüngster Zeit u.a. auch Produktionen , da war der Ton perfekt – das bringe ich dann auch in meine Bewertungen ein . Ich hab´sehr großen Respekt vor guter Arbeit im Ton .
    Also bitte nicht jede Meckerei über einen Kamm scheren . Ich drink´ meißt Hefeweizen oder ein Weinchen zum TO Gucken , und geh vor 20.15 aufs Klo . – also Punkt Ton bitte nochmal überdenken .


  • Colorwriter • am 9.3.21 um 11:50 Uhr

    Tatort Folge 1159: Borowski und die Angst der weißen Männer

    Ein ziemlich spannender Tatort, der uns da aus Kiel serviert wurde. Nicht alles so logisch, aber eben auch ein kompliziertes und aktuelles Thema.

    Wie sich Menschen, die in einer Lebenskrise stecken, radikalisieren.

    Hier einmal (Möchtegern)Männer. Außenseiter, gefrustet durch Einsamkeit, schlechte Arbeit, sozial verwahrlost und auch sonst in jeder Beziehung abgehängt. Und geben hier den Frauen die Schuld daran. Finden und pushen sich im Internet und trotten einem klassischen Rattenfänger hinter her. Der aus all dem wandelnden Elend seinen (finanziellen) Profit zieht.

    Ebenso Beängstigend wie Glaubwürdig.

    Wie das Darsteller, Kamera, Licht und Regie umgesetzt haben, fand ich schon beachtlich. Schon alleine, wie die Einzimmerwohnung des Täters dargestellt und beleuchtet wurde ließ einen Gruseln. Dass auch nicht jede Frau automatisch ein besserer „Chef“ ist, wurde gut angedeutet. (Wir sind alle Menschen, und die machen alle Fehler) Ebenso, wie manche Leute aus solch einem Einzelverhalten auf alle anderen schließen. Wenn man ihnen dazu dann noch reichlich Argumente liefert.

    Belehrungs-TV oder Denkanreiz?

    Hm. Das Öffentlich Rechtliche Fernsehen hat ja tatsächlich einen Bildungsauftrag. Nicht nur im Schulfernsehen. Eine Sache die ich sehr gut finde. Denn sie resultiert aus den Erfahrungen aus Diktaturen (Der einen des germanischen Größenwahns und der anderen, nämlich der des selbst erklärten Proletariats). Ich finde, so sehr belehrend, wie manche hier äußern, war der Tatort nicht. Wäre dem so, hätte man ja am Ende eine Telefonnummer und/oder eine Webseite für „Betroffene“ eingeblendet.
    Ich meine, dieser Tatort ist eher ein Denkanreiz.

    Fazit:

    Die Darsteller machten das Beste aus dem Drehbuch, eine Fehlbesetzung konnte ich da nicht erkennen. Die Handlung war auch gut, die kleinen Nebenstränge trugen zur Verwirrung bei, was die ganze Sache recht Kurzweilig machte. He, Cool. Kommissarin Sahin war in Berlin beim Staatsschutz. Welch ein Verlust für die Preußen, aber was für eine Bereicherung für Kiel.

    Macht 4 bis 5 Sterne.

    P.S.

    Im Rahmen der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wäre ein Tatort mit „Radikalisierten Frauen“ auch einmal wünschenswert.

    Doch wenn ich mir schon die Kommentare über diesen „Böse weiße Männer“ Tatort durchlese, mag ich mir nicht ausmalen, was passieren würde, wenn es mal um „Böse Frauen“ gehen würde. (Und warum es solch einen Tatort in absehbarer Zeit nicht geben wird.) – Ein Shitstorm gegen die Macher, und zwar aus jeder Ecke, am Ende gar reale Gewalt!? – So weit, auch dies zu akzeptieren, ist es bei Männern und Frauen leider noch nicht. Vielleicht dann einmal bei unseren Enkelkindern.


  • Deininger • am 12.3.21 um 22:28 Uhr

    Die Episode hatte hin und wieder ihre guten Phasen, aber hatte irgendwie auch eine Menge Leerlauf. Vieles blieb unklar und angedeutet. Das kann gut funktionieren, aber hier ist das Konzept nicht völlig aufgegangen. Die Schauspieler halten das dünne Skript so gut zusammen wie es geht. Das Thema hätte bei besser durchdachter Inszenierung mehr hergegeben.


  • Brummel-Borowski Fan • am 13.3.21 um 10:44 Uhr

    Was soll ich sagen? Ich hatte zwar auf einen starken Fall gehofft, mich aber schon damit abgefunden, dass wieder (wenn überhaupt) nur Mittelmaß kommen wird.

    Und so sehr ich den Fall zwischenzeitlich auch gut finden wollte… leider komme ich nicht über vier von zehn (oder hier in dem Fall zwei von fünf Sternen) hinaus. Und die gibt es für die durchgehend düstere Atmosphäre.

    Ich will auch jetzt gar nicht zu sehr in irgendwelche Fehler oder den Film und die Story im Allgemeinen eingehen.

    Wenn ich mir allerdings dagegen Fälle von beispielsweise Rubin und Karow anschaue, da sieht man mE, wie es richtig gemacht und spannend daher gebracht wird.

    Nun hoffe ich, dass der nächste Kiel-Tatort (2022?) wieder besser werden wird…


  • Fieder Franzenshoff • am 13.3.21 um 13:49 Uhr

    Na, das war eher mau. Die Rolle von dem Lohse teilweise gut gespielt, aber auch zum großen Teil comicartig überzeichnet und überspielt. Wie vieles an dieser Tatortfolge. Das sollte nicht die Regel werden. Auch die Regie zum Teil nicht überzeugend. Klaus Milberg war immer gut als Borowski, aber es wird allmählich Zeit, ihm den Ruhestand zu gönnen. Eine frische Brise in Kiel wäre nicht schlecht.


  • Tom_Muc • am 14.3.21 um 3:50 Uhr

    2 Sterne .

    1 Stern für Spannung. Immerhin.
    1 Stern für Almila Bagriacik

    es bleibt allerdings dabei:
    Axel Milberg ist einer der meist-überschätzten Schauspieler in Deutschland.

    und:
    das ARD-Bevormundungs- und Gesinnungsfernsehen ermüdet.


  • Tom_Muc • am 16.3.21 um 2:46 Uhr

    @ G. E. Rücht • am 8.3.21 um 16:09 Uhr

    Warum schreiben Sie in einem Forum, in dem unterschiedlichste Meinungen geäußert werden, wenn Sie doch häufig nur Schubladen dafür übrig haben ?

    Verstehe ich nicht .
    Ist das keine Zeitverschwendung ?


  • Ralf • am 8.4.21 um 16:02 Uhr

    Was für ein krankes Männerbild muss man haben, um einen so schwachsinnigen Tatort zu drehen?


  • slice me nice • am 1.5.21 um 0:10 Uhr

    @Ralf: Dafür, dass dieser Tatort einigen Kommentaren zufolge mal wieder ein staatliches Bildungsmachwerk gewesen sein soll, haben Sie ja aber auch rein gar nichts gerafft.

    Also: Es gibt solche hochgradig gestörten Dödel tatsächlich, das hat „man“ sich nicht ausgedacht. Und es sind keineswegs bloß individuelle Einzelschicksale. Diese kranken Dödel haben zwar zwangsläufig ein krankes Männerbild, aber – und darum geht es – noch viel viel mehr ein krankes Frauenbild, dem ihr ganzer Hass gilt und dem sie strukturell Raum geben, vor allem im Internet. Geben Sie einfach mal das Wort „Incel“ in die Suchmaschine ein und fangen Sie an zu lesen. Dann merken Sie hoffentlich selber, wie peinlich Ihre unbedarfte Empörung ist.

    Von mir 5 Sterne für das Aufgreifen des Themas organisierter Frauenhass. Auch wenn ich den Bezug zum Rechtsradikalismus zu gewollt fand. Als ob reiner Frauenhass durch Incels für einen Tatort nicht reichen würde…


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