Tatort Folge 231: Rendezvous



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Tatort Folge 231: Rendezvous 5 3

In ihrem zweiten Fall, dem Tatort „Rendezvous“, muss die Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) in Ludwigshafen gleich zwei Raubmorde aufklären.

Zunächst wird ein wohlhabender Geschäftsmann ermordet in seiner eigenen Villa aufgefunden. Für die am Tatort noch ziemlich verkarterte Kommissarin sprechen alle Hinweise für einen Raubmord. Doch es bleibt in dem Tatort „Rendezvous“ nicht bei einem Toten. Während der Ermittlungen im ersten Mordfall wird noch ein zweites Opfer gefunden. Wieder handelt es sich um einen reichen Mann aus Ludwigshafen und wieder scheint es ein Raubmord gewesen zu sein. Bei beiden Fällen wurde die Wohnung des Ermordeten nach Geld und anderen Wertgegenständen durchsucht, Gemälde und andere wertvolle Einrichtungsgegenstände wurden von den Tätern aber nicht mitgenommen.

Neben den Umständen ihres Todes haben die beiden getöteten Männer in dem Tatort „Rendezvous“ noch eine weitere Tatsache gemeinsam: Beide Opfer waren alleinstehend und in der Nacht des Mordes mit einer unbekannten Frau zu einem Rendezvous verabredet. Die Ermittlungen führen die Kommissarin Odenthal schließlich zur 18-jährigen Vicky, die in der Tankstelle und Autowerkstatt ihres Vaters arbeitet. Tagsüber noch ziemlich unscheinbar, verwandelt sich die junge Frau nachts in eine Verführerin, zu der sich zahllose Männer hingezogen fühlen.

Beweise für eine Beteilung der 18-Jährigen an den Mordfällen gibt es nicht und niemand hält Vicky für eine Verbrecherin. Trotzdem behält die Fahnderin Odenthal in dem Tatort „Rendezvous“ die Frau im Auge – denn sie glaubt, dass Vicky etwas vor der Polizei verbirgt. Zum Missfallen ihres Chefs konzentriert sich Odenthal mit ihren Ermittlungen immer mehr auf die unschuldig wirkende Frau, doch liegt sie mit ihrem Gefühl richtig?
Die Tatort-Folge 231 „Rendezvous“ mit Lena Odenthal – noch ohne den Kollegen Kopper – feierte seine TV-Premiere am 4. Juni 1990 im Ersten Programm der ARD.

Musik
La Traviata: Vorspiel zum 1.Akt – Guiseppe Verdi
1999 (Nineteen hundred ninety-nine) – Prince
Starfish and coffee – Prince
I’d rather go blind – Sydney Youngblood
Touch me – 49ers
Fear – Sade Adu, Stuart Matthewman
All around the world – Lisa Stansfield
Nightfalls – Willy DeVille
Live together – Lisa Stansfield

Besetzung
Kommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Assistent Seidel – Michael Schreiner
Chef Friederichs – Hans-Günther Martens
Vicky – Nele Mueller-Stöfen
Daniel – Jürgen Vogel
Jörg Palz – Heinz Hönig

Stab
Buch – Martin Gies
Regie – Martin Gies
Kamera – Hans-Jörg Allgeier
Szenenbild – Götz Heymann


6 Meinungen zum Tatort Folge 231: Rendezvous

  • Frank-Michael Radons • am 12.6.14 um 12:31 Uhr

    Super Film! Leider wird er nicht wiederholt. Wer kann mir eine DVD von diesem besonders guten Tatort besorgen? Klaro, bezahle sie auch sofort – aber bitte nicht die Höspielfassung auf CD.
    Danke und freundliche Grüße aus Karlsruhe, Frank-Michael


  • Norbert • am 13.6.14 um 16:02 Uhr

    Wenn keine Wiederholung dieser Folge geplant ist, bleibt nur der ARD-Zuschauerservice. Die wollen aber richtig Kohle sehen – 50 Euro für eine DVD ist keine Seltenheit. Ich habe diese Folge leider nicht in meinem Fundus. Bei den Kauf-DVDs ist sie auch nicht zu finden. Das war eine Produktion des SWR Baden-Baden 1990.


  • Frank Schwanzer • am 5.1.16 um 12:31 Uhr

    Seit rund 10 Jahren ist diese Folge des Ludwigshafener „Tatort“ nicht mehr wiederholt worden. Man muss sich fragen warum !? Andere Odenthal-Tatorte werden mindestens im Jahrestakt wiederholt … dabei zeigt die Folge „Rendezvous“ z. B. den ganz jungen Jürgen Vogel (noch mit Haupthaar !) in einer Rolle. Frechheit vom SWR, dass er diesen von uns Gebührenzahlern finanzierten Film einfach den „Auftraggebern“ vorenthält !


  • snakeinthelake • am 8.2.16 um 0:10 Uhr

    Toll , die „kleine“ Lena mit ihrem kleinen schwarzen Kater in einem schockierenden Fall!


  • Dirk • am 9.4.16 um 7:25 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 231 aus Ludwigshafen. Die Hauptkommissarin Odenthal von der Mordkommission ermittelt in ihrem zweiten Tatort-Fall und wird dabei noch von ihrem Assistenten Seidel unterstützt. Gesucht wird der Doppelmörder zweier gut situierten Männer, welche immer auf der Suche nach attraktiven Frauenbekanntschaften waren, was ihnen letztlich Geld und Leben kostete. Odenthal kommt nach und nach einem Pärchen auf die Schliche, welches aus reiner Geldgier bereits in blutjungen Jahren diese bestialischen Taten begeht und hierbei Parallelen zur realen Kriminalgeschichte aufzeigt. Wirklich packender und spannender Tatort-Thriller mit herausragenden Schauspielern aus dem angefangenen 1990iger Jahrzehnt. Warum dieser Klassiker der Odenthal-Tatorte weniger auf dem Bildschirm zu sehen ist, mag im Aufgabenbereich der Verantwortlichen im Sender liegen. Aber warum der Zuschauerservice der ARD den Tatort-Fans und Gebührenzahlern 50,– Euro und mehr für eine offiziell hergestellte DVD abknöpft, ist doch eher unverständlich. Fällt mir doch glatt wieder die Geschichte mit dem Fotokopiergerät ein: Kommt ein Bürger zum Amt und soll ein Dokument als Kopie dalassen. Das Gerät vor dem Tresen des Beamten war defekt, die Kopie hätte 50 Cent gekostet. Das Gerät hinter dem Tresen war für den Beamten. Eine Kopie hätte dem Bürger 15,– Euro gekostet. Aber mit Rechnung. Ja, ja.


  • MadMonkey • am 18.4.17 um 18:29 Uhr

    Die frühen Folgen gehören zu ihren besten Fällen. Guter Tatort mit jungen Jürgen Vogel.


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