Tatort Folge 526: Frauenmorde



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Tatort Folge 526: Frauenmorde 3 3

Bei ihrem zweiten gemeinsamen Tatort-Einsatz „Frauenmorde“ fahnden die Hauptkommissarin Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) und ihr Kollege Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) von der Kripo Frankfurt nach einem eiskalten Mörder, der seine weiblichen Opfer nach intimen Blind-Dates regelrecht abschlachtet. Er trennt den Torso der Toten von Kopf, Beinen und Händen. Auch die erste Frauenleiche, die im Frankfurt-Tatort „Frauenmorde“ auftaucht, ist derart grausam zugerichtet. Nur durch einen Zufall gelingt es Sänger und Dellwo überhaupt, die Identität der Toten festzustellen.

Die beiden Kommissare versuchen, den Tathergang und die letzten Stunden im Leben des Opfers zu rekonstruieren, stoßen dabei jedoch schnell an ihre Grenzen. Zu viele Ungereimtheiten im Mordfall machen die Ermittler stutzig. Fritz Dellwo und Charlotte Sänger beschließen, bei ihren Untersuchungen zunächst im familiären Umfeld der ermordeten Frau Karp anzusetzen. Sie suchen den Ehemann der Toten auf, doch auch seine Aussagen passen nicht mit dem zusammen, was die Fahnder bislang über den Mord in Erfahrung gebracht haben. Könnte der Ehemann zum Kreis der Verdächtigen gehören? Die Kriminalisten stehen vor einem Rätsel.

Als dem Ermittlerduo zu allem Überfluss das BKA vor die Nase gesetzt wird, ist es Kommissar Dellwo, der besonders genervt reagiert. Auch das noch, als wäre der Fall „Frauenmorde“ nicht bereits kniffelig genug zu lösen. Fritz Dellwo empfindet das Verhalten der Kollegen vom BKA als arrogant und besserwisserisch. Ja, sie behindern ihre Ermittlungsarbeit seiner Meinung nach sogar. Auch das Auftauchen von FBI-Agent Gordon macht die angespannte Situation nicht besser. Werner Fromm, der Leiter der Mordkommission Frankfurt, versucht indessen vergeblich, zwischen den rebellierenden Ermittlerteams zu vermitteln.

Schließlich entdeckt Hauptkommissarin Charlotte Sänger einen entscheidenden Hinweis auf die Identität des Täters. Ohne die BKA-Beamten darüber in Kenntnis zu setzen, verfolgen sie und ihr Kollege Dellwo die heiße Spur auf eigene Faust – und bringen sich damit in tödliche Gefahr…

Die hessische Tatort-Folge 526 „Frauenmorde“ wurde am 9. März 2003 erstmals im Ersten ausgestrahlt, 7,39 Millionen Zuschauer sahen sich die TV-Premiere des zweiten Falls der Frankfurter Kommissare Sänger und Dellwo an.

Besetzung
Kommissarin Charlotte Sänger – Andrea Sawatzki
Kommissar Fritz Dellwo – Jörg Schüttauf
Herr Kruschke – Oliver Bootz
Ina Springstub – Christiane Schulz
Dr. Scheer – Thomas Balou Martin
Frau Richter – Sabine Vitua
Gerichtsmedizinerin – Iris Böhm
Herr Richter – Rainer Will
Frau Karp – Stefanie Kunkel
Greta – Ann Sophie Schmitt
Steward – Stefan Weinert
Herr Fromm – Peter Lerchbaumer
Susi – Sofie Nieland
Gordon – Geoffrey Burton
Wimmer – Tim Bergmann
Steffi Dellwo – Edda Leesch
u.a.

Stab
Drehbuch – Nicki Stein
Regie – Nicki Stein
Musik – Jacki Engelken, Ulrik Spieß
Kamera – Arthur W. Ahrweiler
Szenenbild – Benedikt Herforth

Bilder: HR/Jacqueline Krause-Burberg


3 Meinungen zum Tatort Folge 526: Frauenmorde

  • börly • am 30.5.14 um 1:22 Uhr

    Guter Tatort! Viel Spannung und ne super Story. Davon könnten sich die aktuellen Autoren ne Scheibe abschneiden. Was ich trotzdem nicht versteh, warum drücken Kommissarrinnen nie ab im Tatort? Das ist ein komisches Bild dass da vermittelt wird. Ich glaube nicht das eine Frau mehr oder weniger Hemmugen hat jemand zu töten, als ein Mann. Trotzdem sind nie Männer die Weicheier… Und warum wird jemand überhaupt Polizist wenn er so schlapp ist? Ist Das Realität? Dann wähl ich lieber nicht 110 wenn mich einer umbringen will, da helf ich mir besser selbst. Danke nochmal an die Autoren, das sie auf die Inkompetenz der deutschen Polizei aufmerksam machen haha 1312


  • Dirk • am 10.7.16 um 9:53 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 526 aus der Main-Metropole Frankfurt. Die Hauptkommissare Sänger (w) und Dellwo (m) ermitteln in mehreren Mordfällen und schließlich engagieren sich auch die Polizeikollegen vom Bundeskriminalamt in diesem äußert heiklen Fall, so heikel, dass nunmehr auch noch ein ausländischer Polizeiagent vom Federal Bureau Of Investigation, bei denen Bundespolizei und Geheimdienst in einem, mit von der Partie ist. Ausgesprochen spannender und packender Tatort-Thriller aus dem Jahr 2003 und der zweite Fall des manchmal sehr anstrengenden Ermittlerpaares. Unbedingt sehenswert.


  • MadMonkey • am 9.6.17 um 9:20 Uhr

    Jaaa guter Tatort aus Frankfurt. Frau Sänger ist aber auch ein ängstliches Geschöpf. Aber sehr süß in ihrem Snoppy Schlafanzug der Marke Kik vom Grabbeltisch. Sonst hoch brisant und interessant. Besonders zum Schluss. Gut 4,0 Sterne


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