Tatort Folge 632: Stille Tage



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Wer hat im Bremer Tatort „Stille Tage“ um die Kommissare Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) und Inga Lürsen (Sabine Postel) Anne Schirmer umgebracht? War es wirklich der bereits festgenommene Verdächtige, welcher die Tat auch gestanden hat? Oder läuft der wahre Täter noch frei herum?

Voller Sorge meldet sich im Tatort „Stille“ Tage ein Mann namens Manfred Schirmer bei der Kriminalpolizei in Bremen. Schirmer berichtet, dass seine Frau Anne für ein Wochenende in das gemeinsame Ferienhaus gefahren sei. Eigentlich sollte Anne mittlerweile wieder zurück bei ihm in Bremen sein, doch dort ist sie nie aufgetaucht. Für den verzweifelten Manfred Schirmer steht im Tatort „Stille Tage“ fest, dass seine Frau auf dem Rückweg verschwunden ist und er schließt auch ein Verbrechen nicht aus. Lürsen und Stedefreund, mit denen Schirmer auf dem Revier spricht, nehmen dessen Geschichte zunächst nicht allzu ernst, spricht doch nichts dagegen, dass die verschwundene Frau einfach gar nicht nach Hause zurückkehren wollte.

Nur wenig später werden die Kommissare aus Bremen im Tatort „Stille Tage“ aber dazu gezwungen, Manfred Schirmer mit seinem Verdacht endlich zu glauben. Denn es wird in Bremen die Leiche einer Frau gefunden, die von der Gerichtsmedizin und dem Ehemann als Anne Schirmer identifiziert werden kann. Manfred hatte also von Anfang an Recht und seiner Frau ist etwas Schlimmes zugestoßen, doch wer ist der Mörder?

Bald darauf können Lürsen und Stedefreund einen Mordverdächtigen festnehmen, der die Tat auch wenige Zeit später gesteht. Abgesehen von dem Geständnis gibt es jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass der Mann im Tatort „Stille Tage“ tatsächlich Anna Schirmer umgebracht hat. War der Mörder also eine andere Person? Doch warum sollte jemand ein falsches Geständnis abgeben?

Für die Vermutung, dass der wahre Täter noch auf freiem Fuß ist, sprechen einige Verdachtsmomente, die die Fahnder in Bezug auf Anna Schirmers Umfeld haben. Besonders auffällig ist da im Tatort „Stille Tage“ die Nachbarin Barbara Scheuven, die sich in Manfred verliebt hatte. Doch würde die Frau sogar einen Mord begehen, um ihren Angebeteten ganz für sich allein zu haben?

Für Lürsen und Stedefreund gestaltet es sich im Tatort „Stille Tage“ sehr schwer, den wahren Mörder zu finden. Denn sie haben es nicht nur mir echten, sondern auch mit gelegten Spuren zu tun, die kaum zu unterscheiden sind. Dazu verschwimmen die Dienstpflicht und Gefühle, Wahrheit und Lügen im Bremer Krimi immer stärker…

Für Thomas Jauch war die Tatort-Folge 632 „Stille Tage“ bereits der neunte Regie-Einsatz bei der Krimi-Serie. Als Drehbuchautor wurde ihm diesmal Jochen Greve an die Seite gestellt. Am 21. Mai 2006 wurde der Bremer Tatort erstmalig im TV gezeigt.

Besetzung
Hauptkommissarin Inga Lürsen – Sabine Postel
Hauptkommissar Nils Stedefreund – Oliver Mommsen
Barbara Scheuven – Karoline Eichhorn
Helen – Camilla Renschke
Anne Schirmer – Christiane Ostermayer
Karlsen – Winfried Hammelmann
Manfred Schirmer – Joachim Król

Stab
Drehbuch – Jochen Greve
Regie – Thomas Jauch
Kamera – Clemens Messow
Musik – Stefan Massimo

Bilder: SWR/Radio Bremen/Jörg Landsberg


3 Meinungen zum Tatort Folge 632: Stille Tage

  • Imhotebb • am 19.7.10 um 21:33 Uhr

    Unglaublich, was für ein Schwachsinn. Selten so eine hanebüchene Verquickung von Ermittlungsarbeit und Privatem Mist gesehen. Es gibt Tatorte, die mich wirklich schon beim Zuschauen ärgern. Eine Kommissarin, die sich mit dem Ehemann des Mordopfers einlässt, sich bei ihm ausheult und schließlich sogar mit ihm pennt. Note 6, aber mit Stern.


  • iris knackert • am 4.2.13 um 10:01 Uhr

    Imhotepp : Drück einfach den Aus o. Umschalt Knopf dann brauchste dich nicht Ärgern.


  • Dirk • am 9.6.16 um 7:36 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 632 aus Bremen. Die Hauptkommissarin Lürsen und der Hauptkommissar Stedefreund ermitteln in einem fast klassischen Kriminalfilm den Mord an einer Frau. Im Fokus der Ermittlungen geraten verschiedene Männer, welche die Verstorbene mehr oder weniger gut gekannt und teilweise Wertgegenstände von dieser im Besitz haben. Warum die ermittelnde Hauptkommissarin in diesem Mordfall ein intimes Verhältnis mit einem der Hauptverdächtigen eingeht, bleibt ein Geheimnis der verantwortlichen Macher dieses Tatort-Spielfilms, zur Spannung trägt dieses aber sicherlich nicht bei. Eher wäre hier die Frage nach Ethik und Moral zu stellen, auch wenn die Mordermittlungen, oder gerade aufgrund dessen, zum Erfolg geführt haben, frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Naja! Den alten Heini hätte man meiner Meinung nach auch anders überführen können.


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