Tatort Folge 681: Spätschicht



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Tatort Folge 681: Spätschicht 5 7

Können die beiden Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär), welche sonst in Köln das Verbrechen bekämpfen, tatsächlich in den Mord an einem Kollegen verwickelt gewesen sein? Das unterstellt den beiden Fahndern in der Tatort-Folge 681 „Spätschicht“ zumindest die Abteilung „Interne Ermittlungen“…

Tatort ist ein Bordell in Köln. Opfer ist Gerd Samland, der als Autobahnpolizist ein Kollege der beiden Kommissare Ballauf und Schenk ist. Der Täter ist noch unbekannt, doch die zwei Fahnder sind sich von Anfang an sicher, dass es ein Profi gewesen sein muss, der den Polizisten mit zwei gezielten Schüssen ermordet hat. Die Suche nach dem Mörder geht im Tatort „Spätschicht“ sofort los und doch kommen Ballauf und Schenk nicht weit. Schon bald reißt die Abteilung „Interne Ermittlungen“ den Fall an sich – angeblich um sicherzustellen, dass der Mord an Samland restlos aufgeklärt wird. Denn die internen Ermittler verdächtigen den Autobahnpolizisten der Beteiligung bei illegalen Aktivitäten.

Ballauf kann sich jedoch nicht damit abfinden, einen neuen Mord zu untersuchen. Denn er war eng mit dem Opfer befreundet und kann sich nicht vorstellen, dass Samland korrupt gewesen sein könnte. Außerdem hat der Kölner Kommissar ein schlechtes Gewissen, da er seinen alten Freund in der letzten Zeit etwas aus den Augen verloren hatte. So ist es vor allem sein Kollege Schenk, welcher den neuen Fall – den Mord an einem vermissten polnischen Fernfahrer – untersucht. Die Leiche des Truckers weist ziemlich starke Verletzungen auf und war auf einer Raststätte der Kölner Autobahn von den Reinigungskräften gefunden worden. Bald haben Ballauf und Schenk im Tatort „Spätschicht“ die Vermutung, dass der Mord an dem Kollegen Samland und der gewaltsame Tod des polnischen Fernfahrers zusammenhängen könnten. Die Kommissare suchen schon nach Belegen für ihre Vermutung, als ihnen die internen Ermittler einen Strich durch die Rechnung machen.

Kriminalrat Brauer, welcher sich intern um den Mordfall Samland kümmert, verdächtigt nämlich jetzt Max Ballauf des Mordes. Als verdächtig empfindet Brauer zum Beispiel, dass sich der Fahnder nach Samlands Tod um dessen Frau Britta – jetzt Witwe – gekümmert hatte, was für Ballauf ein reiner Freundschaftsdienst war. Doch auch Schenk ist im Kölner Tatort „Spätschicht“ bald auch nicht mehr vor internen Anschuldigungen sicher, da in seinem Wagen die Tatwaffe gefunden wird. Bei Ballauf hingegen wird eine große Menge Bargeld, 30.000 Euro, entdeckt. Als wenn es nicht schlimm genug für die beiden Kommissare aussieht, kann die Spurensicherung DNA-Spuren von ihnen auf der Uniform des Toten entdecken. Die Folge ist die Suspendierung vom Dienst für die zwei.

Alles spricht im Tatort „Spätschicht“ also dafür, dass Ballauf und Schenk wirklich etwas mit Samlands Tod zu tun haben. Oder wurden die beiden das Opfer einer Verschwörung?
In dem von Thorsten Näter gedrehten Tatort „Spätschicht“ geraten Ballauf und Schenk in das Visier der internen Ermittler bei der Kölner Polizei und werden des Mordes an einem Kollegen verdächtigt. Dieser für die beiden Fahnder schwierige Fall wurde am 02.12.2007 zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt, wo er gleich einen Marktanteil von 21,8% erreichte.

Besetzung
Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Freddy Schenk – Dietmar Bär
Melanie Schenk – Karoline Schuch
Dr. Joseph Roth – Joe Bausch
Britta Samland – Christina Große
Kriminalrat Brauer – Michael Lott
Wilfried Monhaupt – Matthias Brenner
Walter Lemke – Thorsten Merten
Agnieszka Sobinski – Magdalena Boczaraska
Kevin – Tino Mewes
Prostituierte – Katharina Heyer
Franziska Lüttgenjohann – Tessa Mittelstaedt
Markus Vieth – Henning Peker
u.a.

Stab
Regie – Thorsten Näter
Ausstattung – Thomas Schmid
Kostüm – Elisabeth Kraus
Kamera – Michael Tötter
Musik – Axel Donner
Produktionsleitung – Rolf Schleitzer
Schnitt – Julia von Friehling
Buch – Thorsten Näter
Produzentin – Sonja Goslicki

Bilder: WDR/U.Stratmann


10 Meinungen zum Tatort Folge 681: Spätschicht

  • Komissar Freddy Schenk • am 3.12.07 um 16:53 Uhr

    Lieber Freddy,
    im letzten Tatort (Spätschicht) hast Du ein riesiges Handy benutzt.
    Kannst Du mir bitte sagen was für ein/e Modell/Marke das war?

    Danke & Gruß an den Kollegen
    Detlev


  • Hisky • am 7.12.07 um 22:23 Uhr

    War ein MDA – MDA Compact oder Vario schätze ich.


  • bikaju • am 5.3.15 um 21:34 Uhr

    Absolut top, sehenswert und empfehlenswert…


  • Volker aus Bonn • am 6.3.15 um 15:16 Uhr

    Eine Wiederholung, die man sich gern anschaut, auch wenn man sich nach der ersten Viertelstunde wieder erinnert, wer der Täter war.
    Die Schlußszene an der Würstchenbude allein ist schon Grund genug, diesen Tatort zu mögen.


  • Udo B • am 6.3.15 um 18:27 Uhr

    Sehenswert


  • Dirk • am 6.3.15 um 19:34 Uhr

    Gestern, 20:15 h, auf WDR. Der Tatort Nr. 681, mit den immer gerne gesehenen Kommissaren aus Kön. Tatsächlich habe ich diesen erstmalig gesehen. Aber Himmel! Was war den da los? Alle gegen alle, nur der Vorgesetzte schien an die Karriere zu denken, und sub-ordinierte nach allen Seiten. Wahrscheinlich schielte er auf den Posten des Polizeipräsidenten. Kommissar Ballauf, wie gewohnt, wurde immer lauter wenn die Argumente ausgingen, Kommissar Schenk, belastet durch den nuttigen Vater des Kindes seiner Tochter, schien nicht anstehen zu wollen, aber immer bereit, einen Rückzieher hinlegen zu können. Der Leiter der Internen, welcher auch ohne weiteres den Fuhrparkleiter hätte spielen können, konnte beschuldigen wen er gerade wollte. Die korrupten Polizisten der Autobahnpolizei verbissen sich vor Pein und Schmerz in sich selbst, amateurhaft wirkend, wie eine Jugendband in Kreuzberg. Alleine der Leiter der Spedition, der in seiner Kleidung einem Papagei im verwelktem Regenwald ähnelte sowie die Assistentin der Mordkommission, die es in jedem Fritz Lang Film geschafft hätte, hinterließen eine real realistische Darstellung. Eigentlich war dieser Spielfilm mehr peinlich als spannend, aber sympathischen Schauspielern verzeiht man gerne.


  • Anna Krechel • am 14.2.16 um 18:35 Uhr

    ich habe den tatort drei mal schon mal gesehen und ich fand den Tatort sehr schön zu sehen auch mit bischen spannung fand ich auch ich gebe die beiden komisare 12 sterne von mir dafür weil sie so gut sind


  • Anna Krechel • am 21.2.16 um 12:50 Uhr

    ein gutter tatort finde ich sehr zu sehen


  • Anna Krechel • am 21.2.16 um 12:54 Uhr

    Lieber Max Ballauf und Lieber Freddy Schenk
    ich finde ihr macht das richtig schön in diesen Tatort
    zu spielen und ich finde ihr das richtig gut ihr sollt von mir
    30 Sterne kriegen


  • wolko • am 6.10.18 um 4:40 Uhr

    Ausgesprochen spannend wenn auch ein wenig unrealistisch.
    Jedenfalls fühlte ich mich toll unterhalten.


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