Tatort Folge 754: Hilflos



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Tatort Folge 754: Hilflos 5 8

Der Tatort „Hilflos“ wird im Laufe der Ermittlungen zu einer Art Reifeprüfung für die beiden Kommissare aus dem Saarland: Franz Kappl (Maximilian Brückner) und Stefan Deininger (Gregor Weber) werden mit der Aufklärung des Mordes an einem Schüler betraut. Die Leiche von David Kullmann, einem Gesamtschüler, wurde in einem verlassenen Saarbrücker Parkhaus gefunden. Zwei Tage lang lag David dort nun schon, weder seine Mutter noch die Lehrerin hatten sein Fehlen bemerkt. Wie es scheint, ist der Junge nach einem Kampf in die Tiefe gestürzt; die Kollegen von der Rechtsmedizin stellen einen Genickbruch als Todesursache fest.

Trailer Video zum Tatort „Hilflos“





Da die Mutter – geschockt und außer sich vor Trauer – den Hauptkommissaren Kappl und Deininger bei ihren Untersuchungen keine große Hilfe ist, konzentrieren sich die beiden Fahnder fortan auf die Schulklasse, der das Opfer angehörte. Besonders Stefan Deininger ist von den tragischen Ereignissen im Fall „Hilflos“ persönlich sehr betroffen, denn er selbst hat früher jene Schule besucht. Schon damals war das Parkhaus der heimliche Treffpunkt der Schüler gewesen.

Überrascht stellen die Kripo-Beamten bei ihren Befragungen der Mitschüler Davids fest, dass denen der Tod des 17-Jährigen egal zu sein scheint. David war schließlich „keiner von ihnen“ – er war ein Außenseiter, und niemand mochte ihn. Die Klassenlehrerin bestätigt dies, sagt aber auch aus, dass ihr nach einer gemeinsamen Problembesprechung in der Klasse kein Mobbing mehr aufgefallen sei. Davids einziger und bester Freund war Tobias. Doch auch der, ein etwas merkwürdiger Jugendlicher mit fettigen Haaren und nuschelnder Aussprache, ist unbeliebt bei seinen Mitschülern. Franz Kappl und sein Kollege Deininger bekommen im Fall „Hilflos“ schnell das Gefühl, dass die Lehrerin die Situation stark beschönigt hat.

Und tatsächlich finden die beiden Kommissare bald heraus, dass die Quälereien, denen David und Tobias täglich in der Klasse ausgesetzt waren, die Grenze des üblichen Mobbings bei weitem überschritten: Die Jungen wurden jahrelang systematisch durch seelische und körperliche Gewalt gedemütigt und mürbe gemacht. Als Kappl und Deininger Tobias fragen, wann man ihn und seinen Freund geschlagen habe, antwortet der verwundert: „Die ganze Zeit.“ Für den Jungen scheint es selbstverständlich geworden zu sein, regelmäßige Schläge und Druck zu ertragen.

Im Laufe des Verhörs blockt der gepeinigte Schüler schließlich die Fragen der Kommissare ab und schweigt. Zu sehr berühren die Nachfragen seine schmerzlichen Erinnerungen. Aber Tobias weiß mehr, als er sagt, da sind sich die Kripo-Beamten sicher. Das Verhör wird zu einem nervenaufreibenden Geduldsspiel …


Die Tatort-Folge 754 „Hilflos“ ist der fünfte Einsatz des saarländischen Ermittlerduos Kappl und Deininger. Der Krimi wurde für Degeto Film und den Saarländischen Rundfunk in Saarbrücken, Saarlouis und Völklingen produziert und am 24. Januar 2010 erstmals im Ersten ausgestrahlt. 8,62 Millionen Zuschauer schalteten an jenem Sonntagabend ein.

Besetzung
Franz Kappl – Maximillian Brückner
Stefan Deininger – Gregor Weber
Horst Jordan – Hartmut Volle
Frau Braun – Alice Hoffmann
Jonathan Seiwert – Florian Bartholomäi
David Cullmann – Volker Sträßer
Dr. Theis – Peter Tiefenbrunner
Frau Langenfeld – Petra Lamy
Dr. Rhea Singh – Lale Yavas
Tobias Rothgerber – Sergej Moya
Anna Lena – Vanessa Krüger
Theresa Cullmann – Bettina Koch
u.a.

Stab
Drehbuch – Stefan Schaller, Sabine Radebold
Regie – Hannu Salonen
Kamera – Andreas Doub
Musik – Michael Klaukien, Andreas Lonardoni

Bilder: SR/Manuela Meyer


71 Meinungen zum Tatort Folge 754: Hilflos

  • Christian • am 12.1.10 um 9:06 Uhr

    In der Filmbeschreibung wird auf allerkürzestem Raum 9 Mal der Titel des Tatorts genannt + Überschrift. Macht die Beschreibung nahezu unlesbar!


  • Krümel • am 12.1.10 um 23:17 Uhr

    Stimmt, ich muss dir zustimmen. Der Titel des Tatorts fällt viel zu oft und so nervt es doch sehr beim lesen. Aber ich finde nicht, dass die Beschreibung so nahezu unlesbar gemacht wird….Es nervt eben nur.


  • Mario • am 12.1.10 um 23:49 Uhr

    Ich geb es zu.. war wohl übertrieben.. :-) habs mal etwas entschärft.


  • Krümel • am 13.1.10 um 17:32 Uhr

    Toll, wie schnell hier auf Kritik reagiert wird! weiter so…das macht die Seite symphatisch..


  • chris • am 17.1.10 um 23:30 Uhr

    hört sich ganz gut an, kann man sich drauf freuen


  • Moris • am 23.1.10 um 0:36 Uhr

    Ach du Schreck, Maximilian Brückner ist ein CSUler?!?


  • Sonja • am 23.1.10 um 0:37 Uhr

    ja, isser. konnte es auch nur schwer fassen.


  • Mellanie • am 23.1.10 um 0:37 Uhr

    Ja das hab ich mir beim Brückner schon gedacht, der hat ja auch in echt einen Bauernhof und wieso sollte er dann nicht ein ganz konservativer sein ? Macht mir den Tatort jetzt aber nicht unsymphatischer ;) die beiden zusammen sind echt ein super Team und ich freu mich dass endlich mal wieder ein neuer aus SB kommt.


  • Heinz • am 23.1.10 um 0:38 Uhr

    Wieso sollte er auch anders spielen nur wegen seiner politischen Einstellung?


  • Isa • am 23.1.10 um 0:38 Uhr

    Stimmt! Den kenne ich auch noch von „Familie Heinz Becker“
    Ich finde die beiden recht langweilig, wenn nix besseres kommt schau ich mir den an.


  • Matthias • am 23.1.10 um 0:39 Uhr

    Tatort ohne Lokalchlorit, da kann ich genau so irgendeine billige RTL-Produktion schauen. Die lokalen/regionalen Gegebenheit und Eigenheiten gehören eben einfach dazu. Und gerade das gefällt mir so an den Tatorten aus Saarbrücken und München (teilweise auch noch vom Bodensee, Berlin und Ludwigshafen)…
    Das is doch jetzt der fünfte Tatort von denen? Oder hab ich einen vergessen?
    Die ersten beiden waren sehr gut. Also der erste („der Tote am Straßenrand“) und der zweite in dem es um den Stalker der Rechtsmedizinerin (Reha) und den plötzlichen Tod eines Autofahres ging (hab gerade leiden den Titel vergessen). Der dritte war eher mäßig bis schlecht („bittere Trauben“) und der vierte war dann wieder ganz okay uns solide („unter Tage“), mal schauen was jetzt der am Sonntag so bringt…


  • Psymon • am 23.1.10 um 20:33 Uhr

    In Japan gibts kaum Mobbing in der Schule.
    Warum?
    Ganz einfach!
    Schuluniformen.

    Hauptgrund für diese Stänkereien sind doch immer die Klamotten.
    Haste nichts teures an, biste nichts.


  • Kelly • am 23.1.10 um 20:33 Uhr

    Wir sind gespannt. Das Thema an sich ist brisant und hochaktuell. Sehr gut, daß der Tatort diese Problematik aufgreift.


  • Johannes • am 24.1.10 um 8:54 Uhr

    „In Japan gibts kaum Mobbing in der Schule.“
    Ich habe selten so einen Unsinn gehört. Japan’s Jugendkultur strotzt nur so vor Mobbing. Das belegt auch die hohe Suizidalität unter japanischen Jugendlichen.


  • Inis • am 24.1.10 um 13:48 Uhr

    Also ICH als Saarländer finde Gregor Wagner eher n bißchen peinlich, weil er kein bißchen hochdeutsch spricht…
    bei heinz becker ist er natürlich Hammer!!!


  • Lord Nelson • am 24.1.10 um 13:48 Uhr

    gerade DAS ist doch das schöne! zu wenige tator-kommissare sind ihrem lokalen akzent (von dialekt brauche ich gar nicht erst zu reden) mächtig! als gebürtiger pfälzer freue ich mich immer, wenn becker in ludwigshafen „drei schiss in d’bruschd, soford dood.“ diagnostiziert.


  • Maria • am 24.1.10 um 13:49 Uhr

    Ich kann mich dir da nur anschließen, Lord Nelson. Ich freue mich immer riesig, wenn die Tatort Kommissare in ihrem Akzent/Dialekt sprechen, vor allem beim Becker aus Lu, da Pfälzisch einfach meine Heimat is un ich mich dann immer wie dahom fühl. Scheee…


  • Jens • am 24.1.10 um 21:13 Uhr

    Ein bisschen Dialekt ist doch schön
    – dafür sind es doch lokale Produktionen.

    Wie heißt denn der Schauspieler von Alexander/Xander?
    Das ist der Schüler aus der ersten Reihe. Danke.


  • Sieasta 1 schwester • am 24.1.10 um 21:45 Uhr

    Nun ja eher Mau bis ganz schlecht. Was für eins Story


  • Customers voice • am 24.1.10 um 21:45 Uhr

    Wow, dieser Tatort ragt heraus. Ungewöhnliche Story, Spannung bis zum Ende, schnörkellos. Verstörend und hoffentlich weit weg von der Realität.


  • Wikifreund • am 24.1.10 um 21:46 Uhr

    Tatort Hilflos passt nicht nur auf den Titel sondern auch auf den Inhalt lieblos und hilflos zusammengefrickelt, und zum Schluss ein Selbstmord…


  • Henryk • am 24.1.10 um 21:47 Uhr

    Warum bekommen die Saarländer in den Tatorten bloß immer so beknackte Drehbücher?

    2 Verdächtige, von denen einer erst am 6.Tag!! der Ermittlungen zum ersten Mal befragt wird.

    Hanebüchen, sorry :-(


  • Jutta • am 24.1.10 um 21:48 Uhr

    ziemlich langatmig…
    Und wie ich finde, relativ schlecht gespielt.

    Meine Meinung.


  • Laura • am 24.1.10 um 21:48 Uhr

    Fand den Tatort Hilflos ganz gut. Vor allem im Vergleich zu letzter Woche……


  • Ute • am 24.1.10 um 21:49 Uhr

    super tatort wie ich finde. schauspielersch ne meisterleistung. außerdem mal sowas von authentisch udn mit derart vielen seitenhieben versetzt… klasse. gerne wieder.


  • Coco • am 24.1.10 um 21:49 Uhr

    Er war ein wenig lahm, das stimmt schon. Aber ich fand ihn nicht schlecht. Ich habe meinen Laptop nebenbei an gehabt und habe den oft völlig vergessen und habe den Tatort Hilflos geschaut. Das war die letzten zwei Wochen nicht so.
    Wobei der Tatort mir auch irgendwie nahe ging…wie schon geschrieben: Hätte aus Mitgefühl zeitweise am liebsten weggeschaltet.


  • Mitgefühl Sarah • am 24.1.10 um 21:50 Uhr

    Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich es bisher sehr sehr schlimm finde. Nicht den Tatort…aber ich sterbe vor Mitgefühl. Am liebsten möchte ich aus machen…aber gegen den Tatort selber habe ich nichts einzuwenden. Finde den besser als die letzten zwei.


  • Maria • am 24.1.10 um 21:51 Uhr

    klasse tatort!!! super schauspieler, vor allem der tobias.. hut ab! das thema ist sowas von erschreckend.. hat mich sehr bewegt.. vor allem als baldige lehrerin … oh mann..


  • Isolde • am 24.1.10 um 21:54 Uhr

    war mal nahezu nix privates. einerseits schade, andererseits stand halt einfach mal der eigentliche krimi im vordergrun. dennoch bissel enttäuschend, dass man nur beiläufig bei dem telefonat zwischen franz und seinem vater erfahren hat, dass franz mit der rhea singh nicht mehr zusammen ist…


  • matthias • am 24.1.10 um 21:54 Uhr

    Habe mich beim Ansehen sehr an „Praxis Dr. Hasenbein“ erinnert gefühlt, in dem das kleine Peterchen auch von einem alten Mann gespielt wurde.
    Wie alt war der Schauspieler des Tobias? Ich sag: 35.
    Ansonsten müssen wir wohl alle mehr Dreck fressen oder Weinen, buhu…


  • Eva • am 24.1.10 um 21:55 Uhr

    Nicht so gut wie letzte woche ;-(


  • zardoz • am 24.1.10 um 21:55 Uhr

    Die Story war bei weitem nicht so an den Haaren herbeigezogen wie die letzten beiden Tatorte. Vor allem der vom Bodensee war grottig.
    Ich fand den heute insgesamt ganz gut.
    Vor allem Tobias Rothgerber wurde gut gespielt.


  • Heisa • am 24.1.10 um 21:56 Uhr

    Ich fand den Tatort Hilflos schon recht gut heute, aber ich hab die ganze Zeit gedacht: „Hallo, wie wärs mal damit diesen Jonathan zu vernehmen?!“

    Lustig war auch wie Deininger auf seinen Sportlehrer trifft.


  • Stammgast • am 24.1.10 um 21:57 Uhr

    Zum Tatort Hilflos:
    Anfangs langweilig,
    aber später,
    heftige Geschichte.


  • Lila Lila • am 24.1.10 um 21:57 Uhr

    Fand die Idee sehr gut das eigentliche Ende an den Anfang zu setzen.
    Trotz des eher ruhigen Verlaufs fand ich den Tatort sehr gelungen.


  • DomDom • am 24.1.10 um 22:13 Uhr

    Also irgendwie habe ich das nicht ganz kapiert:
    Jonathan und Kumpels quälen den Tobias und David.

    Woher kommen denn dann diese Videos, auf denen Jonathan vpon den beiden gequält und in die Pfütze geschubst wird.
    Das ist doch irgendwie unrealistisch!?


  • Sabrina • am 24.1.10 um 22:55 Uhr

    war ein netter tatort abend… besser als die letzten 2.
    zwar irgendwie bisschen schleppend zwischenzeitlich, aber trotzdem spannend und mit tiefgang.


  • Haferkamp • am 24.1.10 um 22:56 Uhr

    Schockierender Thriller,authentisch,nur manchmal vielleicht etwas lahm.Und ich hab mir schon sowas gedacht mit „heimlicher Selbstverdächtigung“.Aber sonst ging er mächtig unter die Haut.So sehr hat mich lange kein Tatort mehr innerlich bewegt.Nur ob er deswegen gleich zum Klassiker wird…….naja.ABER mer weeß es jo ned,wie der Deininger sagen würde. ;)

    Das Parkhaus kenn ich übrigens. :D


  • Aurora • am 24.1.10 um 22:57 Uhr

    Ich fand den Tatort klasse.

    Zeitkritische Story, interessanter Aufbau (Ende am Anfang) und bis zum Schluß nicht so recht klar wer Opfer und Täter ist. So ist es ja leider im wahren Leben auch.

    Finde es gut, dass die neuen Saarbrücker nicht auf eine Schiene festgelegt wurden.
    Kann mich noch an einen sehr witzigen Saarbrücker Tatort erinnern, als sie in der Weingegend ermittelt haben und betrunken waren.
    Und heute eine eher schwere und nachdenkliche Story. Gute Abwechlung.


  • zardoz • am 24.1.10 um 23:21 Uhr

    @ Domdom: man sieht nicht beide auf dem Video, der Ermordete filmt, wie Tobias Jonathan quält. David ist darauf nicht zu sehen.


  • Diane35 • am 25.1.10 um 0:05 Uhr

    Schnarch! Was für ein langweiliges Schauspiel.
    Da wurde über den letzten Tatort ‚Polizistinnenmörder‘ so übel hergezogen. Das verstehe ich nicht. Da ging wenigstens noch etwas. Trotz aller Kritik, fand ich den tausendmal besser als den heutigen.


  • Sandra • am 25.1.10 um 8:30 Uhr

    Ermittlungstaktisch war der Tatort doch ganz schlecht. Da wird einer, der als bester Freund des Opfers bekannt ist, ewig verhört. Obwohl man weiß, dass beide gemobbt wurden, wird keiner von den Mobbern, vorallem der Jonathan, mal befragt? Nein, stattdessern versucht man ewig lange erst mal weiter aus dem Tobias was rauszubekommen. Ganz schlecht.
    Ansonsten war die Story ok.


  • Jutta Fisch • am 25.1.10 um 8:30 Uhr

    Also ich fand den super gut… ziemlich düster.. aber klasse gespielt. Man hat den Ermittlern die Betroffenheit und die Wut und Hilflosigkeit abgenommen. Ja und dieses Haus , gruselig alles weiß, alles steril samt der Mutter…puhh..


  • Joschi • am 25.1.10 um 8:31 Uhr

    Sergej Moya ist ein guter Schauspieler, aber für seine Rolle in diesem Tatort ist er eine glatte Fehlbesetzung. Er ist Jahrgang 1988 und somit während der Dreharbeiten 21 gewesen. Ich fand, er sieht eher älter aus als 21. Und dann lassen sie ihn einen pubertierenden Gesamtschüler mit Zahnspange spielen. Das wirkte überhaupt nicht überzeugend.


  • jerry • am 25.1.10 um 9:29 Uhr

    eine verschwendung von guten schauspielern! mit solch schwarzer story muss man nicht am sonntagabend die leute runterziehen! verfilmte schlägereien unter schülern! wer kommt auf so etwas!! schade um unsere zeit!


  • Peter • am 25.1.10 um 11:21 Uhr

    Wieder ein Mutmacher, ein Paukenschlag. Kalt und seelenlos die beteiligten „Schüler“, die Atmosphäre, was für eine
    trostlose Stimmung. Aber gekonnt und gruslig in Szene gesetzt. Andere vermißten hier offenbar den „Humor“, ich
    fands sehr wohltuend, mal einen Krimi gänzlich unhumorig erzählt zu sehen. Wie das Leben nun mal auch so ist . .

    In den Herzen Dauerfrost, der Täter geht nach dem Mord seelenruhig zur Schule. Ich habe im Verwandtenkreis selbst solche „Coolkids“, weiß also, wie realistisch das leider ist. Das „weiße“ Haus, die nüchterne Schule, alles paßte.

    Über die „Ungereimtheiten“ der Ermittlungen . .wurde hier genug geschrieben, man darf aber seine Maßstäbe nicht an „amerikanische Super-Kommissare“ orientieren.
    Warum sollen Ermittler sich nicht eine Woche lang intensiv
    mit dem Hauptverdächtigen befassen? Den Sie (Einer!) dafür halten . .Denke, das ist eher gängige Praxis in „Echt“ . .

    Keine leichte Kost am Sonntagabend, fürwahr . .
    Mir hats mal wieder gefallen . .

    Find die beiden Saarländer als Ermittlerteam sehr überzeugend!

    LG Peter, Berlin


  • Paul • am 25.1.10 um 14:29 Uhr

    Nicht ganz schlecht, aber auch nicht gut. Aber nach dem „Polizistinnenmörder“-Müll von letzter Woche ist man auch mit weniger zufrieden. Für mich ist es vor allem Maximilian Brückner, der die Saarland-Tatorte interessant macht. Die Geschichte fand ich allerdings langatmig und etwas dünn.


  • werner • am 25.1.10 um 16:21 Uhr

    P-Revier, Parkhaus, Wohnhaus. Dieser Tatort wäre als Hörspiel viel besser gewesen. Grüße


  • Krümel • am 25.1.10 um 22:10 Uhr

    Also ich fand den Tatort auch sehr langweilig und habe nach einiger Zeit entmutigt umgeschalten. Wobei ich sagen muss, dass mich der Tatort aus dem Saarland noch nie vom Hocker gerissen hat – da ist Leipzig und Münster bedeutend besser.


  • ladendieb • am 25.1.10 um 23:54 Uhr

    leider ein etwas schwacher sb tatort. mir scheint als wurde der stoff mit aller gewalt „ausgedehnt“. wie schon richtig erwähnt kein bezug zum saarland > austauschbar.
    das ganze in der hälfte der zeit, wäre wahrscheinlich um einiges spannender gewesen.

    positiv:
    thematik
    dramaturgie
    sehr gut spielender sergej moya, der hat mal schnell alle anderen an die wand gespielt


  • parkhaus • am 27.1.10 um 12:59 Uhr

    kann mir jemand etwas zu den drehorten sagen, speziell zum parkhaus. das war nicht in saarbrücken oder?


  • sigmund • am 28.1.10 um 1:16 Uhr

    Ganz Schlimm! Die Kommissare sind wirklich übel, Brückners Rolle ist farblos, Weber ist schauspielerisch eine Katastrophe. Einzig Sergej Moya ragte aus einer schlechten Besetzung raus und schaffte der Produktion so etwas wie Leben einzuhauchen. Leider zu alt für die Rolle, was irritierte.
    Unglaublich schleppend erzählt, die Schilderung der Ermittlungsarbeit wurde pseudodramatischen Entwicklungen unterworfen. Beispiel: Niemand überprüfte die Mobber des Opfers, niemand die überprüfte die Alibis sondern glaubte einfach dem Eintrag ins Klassenbuch (wie kommt man auf so eine Idee). Keiner der Kommissare befragt die einzig befangen wirkende Mitschülerin etc. etc. Die Story entwickelt sich durch Zufall, vermutlich in der Hoffnung etwas Spannung zu erzeugen. Ähnlich hilflos wirkt der Versuch mit einer erzähltechnischen Klammer Spannung aufzubauen, hier mit dem Abschlussbericht anzufangen und dann aufzuhören. Das funktionierte leider nicht, wie der ganze Tatort nicht funktionierte und wie generell das ganze Ermittlerteam einfach unsagbar fade und schlimm anzusehen ist. Für mich wird der Fernseher zukünftig Sonntags aus bleiben wenn ich Saarland lese.


  • Karl Napp • am 10.2.10 um 1:43 Uhr

    Parkhaus war in Völklingen (Saarstahl im Hintergrund sichtbar).


  • _LuLu_ • am 28.3.10 um 13:54 Uhr

    Die Sendung ist sau geil
    Ich bin ein FAN!!
    falls ihr wisst wo man
    sie sich ganz angucken
    kann sagt bescheid!


  • chris • am 3.7.11 um 22:14 Uhr

    so viel mist hab ich selten gesehen. der darsteller stefan spielt so schlecht, das ganze ein alptraum, einmal und nie wieder


  • Ulrich Maier • am 3.7.11 um 23:13 Uhr

    „Die Lehrer“ wollten alles nur beschönigen…
    Typisch! Vielleicht spricht einer mal mit Lehrern, bevor er einen solchen Film dreht! Oder ist das sinnlos, weil die Lehrer sowieso alles nur beschönigen?


  • Tom • am 4.7.11 um 8:32 Uhr

    könnte mir bitte jemand sagen wie es ausging? bin eingeschlafen… (wie fast jeden sonntag abend)


  • Quästor • am 4.7.11 um 13:54 Uhr

    Sigmund (6 Kommentare zurück)hat mir aus der Seele gesprochen. Irgendwie sollte ein Krimi ja schon noch Ähnlichkeiten mit echter Polizeiarbeit haben. Aber wie dieses Drehbuch die beiden „Kommissare“ agieren ließ, war eine Katastrophe. Eine ganze Klasse zu verhören – klar, dass das nichts bringt. Aber wo blieben die Einzelbefragungen?? [z.B. des Klassensprechers (!) Jonathan, oder der offensichtlich angeschlagenen Anna Lena? – Der für Franz Kappl von Anfang an verdächtige Tobias – über seine soziale Herkunft: Nichts!! -Als er von der schlimmsten Demütigung vor allen Mitschülern berichtet hatte, war Franz‘ einziger Kommentar: „Aber das ist jetzt schon länger her, wie?“ – Als ob das bei einer solchen Qualität von Erniedrigung etwas besagen würde! – Die Rollenverteilung Böser Cop – lieber Cop völlig unglaubwürdig, und nur noch zu übertreffen durch die einmalige Rollenumkehr! – Ein verantwortlicher Vorgesetzter der beiden Amateure war nicht zu erkennen, und schon gar kein(e) Polizeipsychologe/in tauchte auf [was in anderen Serien zu viel ist – hier völlige Fehlanzeige]. War völlig unter Tatort-Niveau – vor so stümperhafter Polizeiarbeit kann man das Fürchten kriegen. War das die Absicht???


  • gjb • am 4.7.11 um 14:45 Uhr

    …macht eigentlich der to auch sommerpause – oder wie

    soll man die wiederholung dieses schinkens verstehen ?

    ..übrigens war dieser “ stefan “ bei palu besser, da

    nicht schauspieler mit eigentverantwortlichem spiel…!

    palu war eindeutig besser als diese derzeitige kombination.

    bisschen schwachbrüstig das ganze…wären es keine mord –

    fälle hätte es durchaus kikaniveau…!

    grüsse


  • MUK • am 4.7.11 um 21:12 Uhr

    Ich mag die Saarbrücker… Gerne mehr davon. Inhaltlich leider meilenweit von der echten Poizeiarbeit entfernt.


  • Lea • am 5.7.11 um 20:55 Uhr

    Ich bin sehr beeindruckt von dem Tatort.

    Als Schülerin bin ich das erste mal mit der Darstellung des Schullebens und der Schüler zufrieden (auch wenn die Schauspieler eigentlich zu alt sind). Sergej Moya hat mich mit seinen schauspielerischen Talenten wirklich umgehauen. Die Ermittlungen an sich sind mir gar nicht so wichtig, ich finde es einfach nur toll, wie das Thema umgesetzt wurde. Meiner Meinung nach sehr realistisch. Besonders dass die Lehrer keine Ahnung von den Problemen ihrer Schüler haben (was ja nicht unbedingt an ihnen liegen muss)!


  • gjb • am 5.9.12 um 17:26 Uhr

    der lief doch erst neulich….!


  • Nico Haupt • am 21.9.12 um 3:36 Uhr

    Das interessante an diesem TATORT war *gerade diese Sproedigkeit, die hier oben kritisiert wird.
    Frisch-unerfahrene Polizeitbeamten, die sich erst noch ausprobieren muessen, im Umgang mit Schuelern, die sich *ebenfalls noch ausprobieren, auf die ein oder andere ueblich-exzentrisch bis grausame Art. Auf dieser Ebene war das Drehbuch komplett gelungen und das Psychodrama um Schule und naive (Stief-?) Muetter hervorragend bieder gespielt,
    Was mich hier am tatort-fans.de am meiten nervt, das Sproedigkeit und Biederig nicht als schauspielerische Leistung analysiert wird sondern eben nur als bieder und sproede angesehen wird. Die Befragung der gesamten Klasse macht ausserdem *total sinn, weil gerade *dann die Hackordung erkannt wird, was in Einzelbefragungen eben nicht unbedingt herauskommen kann. Ausserdem wurde die Voyeurpespektive von Jonathan und Schulbuchschlamperei als selbwtverstaendliche Tatsache den beiden TATORT-Kommissaren angeheftet, was ebenfalls eine duemmliche Schlussfolgerung einiger Kritiker ist.
    Fazit: 7 von 10 Punkten fuer ein experimentell-trockene Erzaehlweise und Mut zum Weitermachen.
    ps: Auch wenn es ein Klischee ist, aber uebrigens koennte Tobias am Schluss/zurTatzeit auch „berauscht“gewesen sein und sich waehrend seines Filmes die Gefahrenlage nicht klar genug gemacht haben, was sein unmitterlbares schlechtes Gewissen und das Abschalten der Kamera erklaert. Es war also ohnehin viel interessanter, seine Gedankengaenge herauszufinden als die der Ermittler.
    Hier wird darueber hinaus der Zuschauer als Mitschuldiger enttarnt, da er genauso wenig wie Kappl dessen Suizidneigung nicht erkannt hat, was eine weitere Rafinesse von Regisseur Hannu Salonen offenbart, falls das seine Absicht war.
    Nicht der TATORT war also lahm, sondern das fehlend-feinfuehlige Gespuer einiger Kommentierer hier. „Trocken“ heisst nicht immer trocken und langweilig war es ganz bestimmt nicht.


  • Nico Haupt • am 21.9.12 um 3:53 Uhr

    [[This is something off-topic, but alltime props to „Downhill City“, a former movie (1999) by Salonen with the excellent music from 22-Pistepirkko. Sorry for the typos, still missing the after-edit function *here, to fix the results of my aged keyboard.
    nico, nyc, greatful for TATORT on youtube or torrents. I *will become a fan of Kappl and Deininger and i still loove Saarbruecken too ;-) ^]]


  • laju • am 28.11.13 um 18:06 Uhr

    Also dieser Tatort war Schrott!!! Unspannend, langweilig, langatmig und schwer nachzuvollziehen. Und was die meisten an dem Schauspieler Sergej Moya finden, verstehe ich nicht. Der spielt sich doch nur selber, von Schauspiel kann ich bei ihm nichts erkennen. Wortkarg, verstockt, kaum Mimik, noch ein schlampiges Äußeres obendrauf, das kann doch jeder. Uninteressant…..


  • mara • am 28.11.13 um 21:23 Uhr

    Ich liebe Tatort grundsätzlich, mit den verschiedenen Teams. „Hilflos“ scheint mir sehr authentisch. Genau so hilflos wie Menschen sind.


  • mara • am 28.11.13 um 21:43 Uhr

    wenig so berührt


  • Udo B • am 29.11.13 um 2:58 Uhr

    Extrem gut…die beste Folge des Duos (leider sind die beiden ja mittlerweile nicht mehr aktiv)…spannend…toller Erzählerstil…interessante Wendung…und ich bin ein Fan von Zeitschleifen ;-)


  • Norbert • am 10.3.15 um 3:21 Uhr

    Starker Tobak, der unter die Haut geht. Wohl die beste Folge des Duos Kappl/Deininger. Sergej Moya in der Rolle des Tobias grandios. Der Plot kam realistisch und sehr spannend rüber, gleichzeitig traurig. Ein Tatort, den man nach dem Ende nicht so schnell wieder vergisst. Schade, dass auch diese Kommissare „weg vom Fenster“ sind. Was jetzt aus Saarbrücken kommt, kann man nur noch als schmalspurig bezeichnen…


  • eql • am 11.4.15 um 20:05 Uhr

    Über Geschmack kann man ja köstlich streiten, aber Kommissar Stefan Deininger ist meiner Meinung nach d a s Aushängeschild, des Symphatieträger, das saarländische Unikum, derjenige der dieses Team besonders und gut macht. Den schau ich mir auch in der Wiederholung gern an ( Darsteller ***** ). Selbst dieses Thema wurde von einer ganz interressanten Seite aufgerollt. Auch wenns ein paar kleine Logikfehler gibt – Spannend gemacht.


  • Dirk • am 1.3.16 um 9:42 Uhr

    Der Tatort Nummer 754 mit den Hauptkommissaren Kappl und Deininger aus Saarbrücken. Ermittelt wird in Sache eines schweren Mobbings unter Schülern mit Mord und Selbstmord. Am Ende überlebt der richtig Böse, der wird aber verhaftet und zur Rechenschaft gezogen. Nicht gerade der stärkste Tatort-Spielfilm der beiden Saarbrücker Polizeibeamten aber mit einem nach wie vor traurigen und aktuellen Thema. Für einen Tatort-Krimi aber, fehlte meines Erachtens, die erforderliche Spannung, sozialkritisch aber sehenswert und sicherlich für Pädagogen und Schul-Psychologen interessant.


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