Tatort Folge 794: Mord in der ersten Liga



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Das Coming-out von Thomas Hitzlsperger Anfang 2014 zeigte, wie heikel das Thema Homosexualität im Profifußball noch immer ist. – Der Tatort „Mord in der ersten Liga“ knüpft an dieses Thema an. Charlotte Lindholm, die Tatort-Ermittlerin aus Hannover, untersucht den Mord an einem Fußballspieler aus der ersten Bundesliga:

Tatort Mord in der ersten Liga – Trailer

 
Kevin Faber, Profifußballer bei Hannover 96, ist ein erfolgreicher Durchstarter. Er steht kurz vor dem großen Durchbruch, als er eine anonyme Morddrohung erhält, nachdem er sich öffentlich gegen Hooligans ausgesprochen hat. Nach einem wichtigen Spiel wird der Sportler ermordet am Maschsee gefunden. – Hauptkommissarin Lindholm ist erschüttert, denn sie hatte Faber nur wenige Stunden vor seinem Tod noch getroffen und ein Autogramm für sich und ihren Sohn David ergattert.

Charlotte Lindholm übernimmt die Ermittlungen und beschließt alles daran zu setzen, den „Mord in der ersten Liga“ aufzuklären. Zunächst nimmt die engagierte Kommissarin die Hooligan-Szene genauer unter die Lupe: Haben Randalierer mit Kevin Faber abgerechnet? Wie sich herausstellt, scheint auch Fabers Mannschaftskamerad und bester Freund, Ben Nenbrook, etwas vor der Kripo-Beamtin zu verbergen. War er etwa eifersüchtig auf Kevins bevorstehenden Aufstieg in die Nationalmannschaft? Fabers Berater Leo Biller hatte den Vertrag bei Inter Mailand jedenfalls schon unter Dach und Fach gebracht.

Lindholm beginnt, Recherchen über das Privatleben des Opfers und des verdächtigen Spielers Nenbrook anzustellen. Tatsächlich kommt sie bald hinter ein gut gehütetes Geheimnis: Ben Nenbrook ist homosexuell. Sein Partner ist der Antiquitätenhändler Jochen Kramer, der ebenfalls verdächtig ist, weil sein Auto in der Nähe des Tatorts gesehen wurde.

Über einen Chat gelingt es Hauptkommissarin Lindholm, einen Hooligan ausfindig zu machen, der im Internet offen zum Mord an Faber aufgerufen hatte. Der selbsternannte „Direktor“ und ein weiterer Hooligan waren tatsächlich am Tatort, allerdings lag das Opfer zu diesem Zeitpunkt bereits im Sterben. Wer also ist Kevin Fabers Mörder?

 
Die Dreharbeiten zur Tatort-Folge 794 „Mord in der ersten Liga“ fanden teilweise an Originalschauplätzen statt. So wurde das am 20. November 2010 stattfinden Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und dem HSV gefilmt. Einigen Berichten zufolge soll die Idee, einen Tatort über homosexuelle Fußballprofis zu drehen, vom damaligen DFB-Präsident Theo Zwanziger stammen – belegt ist diese Information allerdings nicht.

Die Erstausstrahlung des Krimis war am Sonntag, den 20. März 2011, im Ersten zu sehen.

Besetzung
Hauptkommissarin Charlotte Lindholm – Maria Furtwängler
Ben Nenbrook – Luk Pfaff
Jan Liebermann – Benjamin Sadler
Direktor – Jens Schäfer
Jochen Krämer – Alexander Simon
Paul Näter – Fritz Roth
Leo Biller – Alexander Held
u.a.

Stab
Drehbuch – Harald Göckeritz
Regie – Nils Willbrandt
Kamera – Jens Harant
Musik – Stefan Will

Bilder: NDR/Marc Meyerbröker


26 Meinungen zum Tatort Folge 794: Mord in der ersten Liga

  • I. Schröter • am 20.3.11 um 22:10 Uhr

    Hallo,

    könnte mir jemand bitte sagen, wie das Lied hieß, welches am Ende vom Film in der Kneipe live von einer „Frau mit Gitarre“ auf der Bühne gesungen wurde?

    Gruß IS


  • manu • am 20.3.11 um 22:35 Uhr

    creep von radiohead


  • Flo • am 20.3.11 um 22:36 Uhr

    Hab ich auch gerade gesucht. Das Lied Geist Creep und ist von Radiohead. Grüße!


  • J.R • am 20.3.11 um 22:36 Uhr

    Das Lied ist im Orginal von Radiohead und heißt creep
    Gruß J.R


  • suhtnaka • am 20.3.11 um 22:40 Uhr

    Hallo IS,

    der Song muss irgendein Cover von Creep von Radiohead sein. Von wem genau kann ich auch nicht sagen! Aber vielleicht ein Anhaltspunkt zur weiteren Suche.
    Das original ist aber auch nicht schlecht! ;-)

    Viele Grüße


  • I. Schröter • am 20.3.11 um 22:58 Uhr

    Hey,

    ihr seid ja alle super miteinand‘! Vielen Dank!

    Grüssle IA


  • bibi • am 20.3.11 um 23:14 Uhr

    wer war der mörder, konnte leider nicht zu ende sehen!


  • SirBernd • am 21.3.11 um 0:15 Uhr

    jo .. danke !!!!


  • gabi • am 21.3.11 um 2:13 Uhr

    der mörder war der bekannte schauspieler. wie immer. zum kotzen. abgesehen davon: superfilm.


  • peter • am 21.3.11 um 9:12 Uhr

    Quatsch, überhaupt kein „Superfilm“. Das war einer der schlechtesten Tatorte seit langem. Kein bisschen spannend, die Ermittlungsarbeit bestand nur aus wüsten Spekulationen und Klischees (Aidsschleife!), und die schauspielerische Leistung war ebenfalls unterdurchschnittlich (der Assistent).


  • pumpkins • am 21.3.11 um 16:39 Uhr

    Einfach nur schlechter Tatort.


  • cK • am 22.3.11 um 10:53 Uhr

    Ich wüsste gern, wer Frau Furtwängler einkleidet und welche Marken sie im Tatort trägt. Das ist genau mein style. Schlicht und unaufgeregt. Weiß jemand mehr?


  • Guinnix • am 22.3.11 um 12:15 Uhr

    Kann mich da nur anschließen:
    Je nach Besetzungsliste braucht man den Tatort gar nicht mehr zu gucken, da sofort klar ist, wer der Täter ist. Nun ja das ist ja dann auch ein Zeitersparnis…

    Ich habe noch zwei Fragen:
    1. Warum ist der Freund des homosexuellen Fußballprofis jetzt in der Mordnacht an den See gefahren und hat sich volllaufen lassen?
    2. Wieso ist der Lütte von der Lindholm bei Martin, obwohl der (zumindest nach meinem Kenntnisstand) einfach im letzten Tatort getürmt ist?

    Guinness as usual!


  • Jule • am 22.3.11 um 20:47 Uhr

    Habe mich lange auf den Tatort gefreut, endlich mal eine Film wo es mehr oder weniger um „meinen“ Verein ging. Aber das war der schlechten Tatort den ich je gesehen habe. Mann sollte Hannover und den ganzen Verein „96“ verklagen, dass sie sich für so einen sch… hergegeben haben.


  • José • am 25.3.11 um 12:41 Uhr

    Es ändert sich nicht viel:
    Hier auf der Seite werden weiterhin die Täter verraten. Braucht man sich später nie mehr die Wiederholungen anschauen.
    Wäre bei dem Tatort auch nicht schlimm. Das war wirklich die Krönung der letzten Tatort-Sonntage.. Wie man dermaßen daneben liegen kann, wie es in der Szene abläuft.. Warum holen sich die Tatort-Regisseure keine Leute ans Set, die das Umfeld kennen? War schon vor ein paar Wochen mit dem Tatort so schlimm, welcher das Thema der Beratungsunternehmen hatte.


  • Markus aus FFM • am 10.4.11 um 19:15 Uhr

    Hallo, wir sind auf der Suche nach dem Gemälde (Hahn) – in der Szene im Esszimmer in der Wohnung der Komissarin! Wer kann uns hier weiterhelfen? Wer hat es gemalt bzw.wie heisst der Künstler?


  • manfred jobsen • am 31.3.13 um 15:22 Uhr

    So ein scheiß also echt ich konnte es nicht sehen


  • scheylock • am 31.3.13 um 19:42 Uhr

    Habe eben in ZDFneo eine Folge vom „Alten“ gesehen, „Mörderisches Spiel“, von 1997. Da hat Maria Furtwängler ’ne Nebenrolle und zeigt, daß sie genauso wenig schauspielen kann wie heute.

    Jetzt weiß ich endlich, was „Gesicht zeigen“ heißt. Mehr macht die bei ihren Auftritten nie.


  • H.Fröhlich • am 31.3.13 um 20:47 Uhr

    Grauenvoll!!!
    Nur dämliche Fressen und komisches Gequake—> siehe Assistent: Hooligans sind nicht immmer faschistisch…,manchmal auch Rechtsanwälte etc.
    Alter,welchem Idioten fällt sowas ein???Weiß der oder die eigentlich,was Faschismus und Rechtsradikalismus ist?Oder einfach,was Hools sind?
    Nicht eine Stelle in diesem Machwerk,wo es mal was zum schmunzeln gab,ich plädiere für ABSETZEN!!!
    Die Furtwängler reißt da auch nichts mehr,auch wenn sie sich nochmal irgendwo nackich macht!


  • Frank Beckert • am 31.3.13 um 22:07 Uhr

    Könnte mir jemand sagen, warum man einen Tatort innerhalb von 2 Jahren wiederholen muss?


  • Siggi • am 1.4.13 um 10:55 Uhr

    Bitte mehr Folgen mit Furtwängler.
    Das spart die Schlaftabletten.
    War genauso interessant wie das Testbild. Hat die Frau eine Gesichtslähmung. Immer die gleiche Mimik


  • Samuel Ankomah • am 7.12.13 um 15:24 Uhr

    Wo bekomme ich diese folge zu kaufen? (Mord in der ersten liga).


  • Adela • am 16.10.14 um 18:14 Uhr

    Bin absoluter Tatort-Fan und sehe mir auch jede Wiederholung an, aber die Lindholm kann ich nicht ertragen!!!
    Also, was sehe ich heute??? Donnerstag ist Tatort-Tag!!!


  • Alex • am 25.5.15 um 23:19 Uhr

    Ich freue mich auf den Film endlich mal wieder ein guter Film und nicht den Ort wo man jeden Tag sieht aber aber nur schaut weil es nichts gibt außer Schrott.


  • Dirk • am 27.5.15 um 7:17 Uhr

    Heute schaute ich mir den Tatort Nummer 794 auf SWR an, 20:15 h. Dieser Spielfilm schien ja schon des öfteren im öffentlich rechtlichen Fernsehen gezeigt worden zu sein. Wahrscheinlich aufgrund der aktuellen Themen, welche er verbreitet. Den Einsatz von Hauptkommissarin Lindholm vom LKA Ni konnte ich nicht nachvollziehen, aber einsam scheint die unscheinbare Schönheit nach wie vor zu sein. Interessant das alle im Film vertretene Firmen und eingetragene Vereine offen mit Namen genannt worden sind. Deutet doch alles daraufhin, daß man nunmehr auch gewillt ist, offen und ehrlich dieses verfilmte und noch heikle Thema deutlich anzugehen.


  • Henning • am 13.2.18 um 23:56 Uhr

    Soll dieser Tatort einfach nur eine Geschichte erzählen? Wohl kaum. Er hatte das Ziel, eine Message zu vermitteln. Die Macher wollten, dass der Zuschauer seine eigene Toleranz überdenkt. Nur: genau da entsteht der Denkfehler. Derjenige nämlich, der überhaupt bereit ist, das Thema an sich ran zu lassen und sich selbst zu reflektieren, ist vermutlich nicht das Problem – und ist es nie gewesen.

    Neben der Frage, wie denn die Masse mit einem Outing umgehen würde, stellt sich auch die Frage, ob man von einem Sportler verlangen kann, sich öffentlich zu sexualisieren und damit zu einer sexualisierten Person zu werden – etwas, was bei einem heterosexuellen Spieler gar keine Frage wäre. Dennoch: Ich bin mir beinahe sicher, dass ein Outing eines noch aktiven Spielers bei dem Großteil der Fans nur eine kurze Aufregung auslösen und dann sehr schnell zur Randnotiz schrumpfen würde. Vor dem Moment, wo sich dies tatsächlich einmal in der Wirklichkeit beweist, hat der „gemeine“ Aktivist am meisten Angst.

    Persönlich erlebte ich das anders, doch: Geht man von dem Weltbild des vorgenannten Aktivisten aus, nach dem die Fanszene mehrheitlich aus lauter homophoben primitiven und gewalttätigen Brüllaffen besteht, war dieser Tatort tatsächlich mutig. Ich sehe also mit Freuden einem weiteren Fußball-Tatort entgegen, der sich ehrlich mit der Ultra-Szene auseinandersetzt und wie sie seit rund 20 Jahren das Klima des Blocks vergiftet. Nur Mut!!


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