Tatort Folge 1026: Virus



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Tatort Folge 1026: Virus 3 16

Sie sind die ersten Ermittler, die nach der Tatort-Sommerpause 2017 mit einem neuen Fall in den Startlöchern stehen: Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Majorin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) aus der schönen Hauptstadt Österreichs. In “Virus” werden die zwei leicht angeschlagenen Wiener Tatort-Kommissare in einen Steinbruch nahe der beschaulichen Marktgemeinde Pöllau in der Steiermark gerufen. Die Leiche eines Afrikaners liegt hier unter Schutt begraben – war es ein Unfall oder Mord? Als ein gefährlicher Virus im Blut des Opfers diagnostiziert wird, heißt es plötzlich: Nichts anfassen, mindestens ein Meter Abstand! Doch Bibi und Moritz befanden sich längst in unmittelbarer Nähe des tödlich Infizierten …

Der Wiener Tatort “Virus” wird am Sonntag, den 27. August 2017 um 20.15 Uhr erstmals im Ersten Programm der ARD gezeigt. Mit der Tatort-Folge Nummer 1026 wird damit offiziell das zweite Tatort-Halbjahr 2017 eingeläutet.

Inhalt der Tatort-Folge „Virus“

Bibi fühlt sich gar nicht gut. Erst hackt sich die Majorin mit einem großen Fleischmesser beinahe die halbe Hand ab (bei dem Versuch ein Huhn fachgerecht zu zerlegen), dann kommt Moritz zu früh zu ihrem Geburtstagsessen (es naht die große 60) und eine laufende Nase nervt sie außerdem (hatschi). Beim regelmäßigen Belastungstest der Polizei schneiden sie und ihr Kollege Moritz Eisner zudem grottig ab. Ihr Chef Oberst Rauter kommentiert die körperliche Konstitution seiner Mitarbeiter mit einem schlichten: “Erschütternd.”

Doch für kleine Wehwehchen und Gedanken um die miserablen Werte beim Test bleibt jetzt keine Zeit, denn ein Leichenfund fordert die Aufmerksamkeit der beiden alternden Tatort-Ermittler:

Im “Hirschgraben”, einem Steinbruch bei Pöllau in der Oststeiermark, wird ein toter etwa 40-jähriger Schwarzer gefunden; sein Körper ist teilweise mit Gesteinsbrocken bedeckt, der Schädel weist Frakturen auf. Da eine Sprengung des Steinbruchs kurz bevor steht, vermuten die Kriminalbeamten, dass die Leiche unter dem Geröll endgültig begraben werden sollte – also ein Mordfall? Oder handelt es sich um einen unglücklichen Arbeitsunfall? Immerhin gibt es keine Kampfspuren.

Die Obduktion des Toten durch den Rechtsmediziner Professor Kreindl soll im Krimi “Virus” Klarheit bringen, zumal auch die Identität des Mannes ein Rätsel ist. Papiere konnte die Spurensicherung bei dem Afrikaner nicht finden.

Währenddessen fordert der nahe gelegene Fluchthof von Dr. Albert Reuss die Aufmerksamkeit von Inspektor Eisner und Majorin Fellner, die noch immer mit ihrem Schnupfen kämpft. Reuss, als ausgebildeter Arzt jahrelang für Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt tätig, hat nun mitten im steierischen Wald ein Flüchtlingsquartier für Afrikaner eingerichtet. Hier sind mehrere Familien untergekommen, die Männer werden unregelmäßig durch Reuss’ jüngeren Bruder Thomas, ein Geschäftsmann, im nahen Steinbruch beschäftigt.

Die Ermittlungen durch die Kripo im Tatort “Virus” ergibt jedoch, dass niemand aus der Siedlung den Toten kennt. Die spürbare Nervosität der dort lebenden Menschen führt Oberstleutnant Eisner auf deren illegalen Aufenthalt in Deutschland zurück. Fellner hingegen hat das unbestimmte Bauchgefühl, dass jemand aus der Gruppe mehr über den Tod des Afrikaners wissen könnte.

Es folgt die Vernehmung der üblichen Verdächtigen: der Sprengmeister Baric und sein Mitarbeiter, die aus ihrer Abneigung vor den Flüchtlingen keinen Hehl machen, sowie die Reuss-Brüder Thomas und Albert. Doch besonders letzterer macht auf die Kommissare einen selbstlosen und ehrlichen Eindruck. Im Gegensatz zu Alberts Bruderherz, dessen Fahrzeug in der Tatzeit von einer Wildkamera erfasst wurde. Thomas Reuss erklärt dazu, er habe bloß einen Kontrollgang durch den Steinbruch gemacht. Bibi und Moritz sind skeptisch: Warum hatte der Unternehmer Reuss seinen Sprengmeister Baric angewiesen, die Sprengung des “Hirschgrabens” unter allen Umständen am nächsten Tag durchzuführen?

Als der Gerichtsmediziner Prof. Kreindl herausfindet, dass der mittlerweile identifizierte Tote Dr. Kamil Daouda Maka einen gefährlichen Virus in seinem Körper trägt, sind die Kripo und ein anrückendes Seuchenkommando sofort in höchster Alarmbereitschaft: der Ausbruch von Ebola droht! Straßen werden abgesperrt, vermutlich Infizierte kommen in Quarantäne. Moritz Eisner und Bibi Fellner schauen sich ängstlich in die Augen: sie hatten Kontakt mit der verseuchten Leiche. Die Wiener Ermittler befinden sich in ernsthafter Lebensgefahr.
 

Der im Tatort genannt Ort Pöllau ist nicht fiktiv. Die kleine Gemeinde mit dem hübschen Hauptplatz, den vielen historischen Gebäuden und seinen etwa 6.000 Einwohnern liegt in der Oststeiermark. Die Dreharbeiten fanden dort vor Originalkulissen statt, einige Pöllauer wirkten als Statisten im Tatort “Virus” mit. Daneben diente das obersteirische Krieglach als Drehort; in einem Waldstück wurde ein Forsthaus zum Fluchthof umfunktioniert.

Die Filmarbeiten dauerten vom 19. Mai bis 17. Juni 2016. Da im Krimi die Tomaten in einer Szene blühen und Majorin Bibi Fellner zeitgleich ihren Geburtstag feiert, gibt dies einen Hinweis auf ihren ungefähren Geburtsmonat, der mit den Drehzeiten übereinstimmt.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

Bibi for president! Meine Lieblings-Majorin ist schlagfertig, intelligent, emotional. Adele Neuhauser ist für mich eine der besten Besetzungen für die Rolle einer Tatort-Kommissarin. Ach ja, Krassnitzer ist übrigens auch mit dabei. Und eine Geschichte gibt es, die ist in diesem Wiener Beitrag spannend erzählt. Vier Sterne.

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Das Team aus Österreich könnte sich mittelfristig zum Quotenknaller entwickeln. Auch in dieser Folge gibt es viel Comedy gepaart mit dem erhobenen Zeigefinger. Die letzten 10 Min. dieses Tatorts verschlechtern leider das Gesamtergebnis, und ich würde daher die Schulnote 2 geben.

Tatort-Besetzung

Oberstleutnant Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Oberst Ernst Rauter – Hubert Kramar
Ermittler Manfred “Fredo” Schimpf – Thomas Stipsits
Rechtsmediziner Prof. Michael Kreindl – Günter Franzmeier
Dr. Albert Reuss – Andreas Kiendl
Thomas Reuss – Martin Niedermair
Dr. Kamil Daouda Maka – David Wurawa
Abdallah Diouf – Lukhanyo Bele
Youma Diouf – Wanjiku Hottensiah
Virologe Dr. Klaus Rottensteiner – Markus Schleinzer
Wirt Wolfram Brandauer – Johann Wolfgang Lampl
Walter Böckl – Helmut Häussler
Stefan Baric – Vasilij Sotke
Elsa Kovak – Heidelinde Pfaffenbichler
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Rupert Henning
Regie – Barbara Eder
Kamera – Andreas Thalhammer, Xiaosu “Xax” Han
Schnitt – Christian Pilsl
Szenenbild – Hans Jager
Musik – Roman Kariolou, Johannes Ratheiser

Video zur Tatort-Produktion

Bilder-Galerie zum Krimi aus Wien


30 Meinungen zum Tatort Folge 1026: Virus

  • heidelerche • am 23.8.17 um 22:05 Uhr

    Wer Krassnitzer kennt, der sehnt sich nach „Kottan ermittel“. Das ist wenigstens eine ehrliche Klamotte.


  • Jürgen Gechter • am 27.8.17 um 8:40 Uhr

    Eisner und Fellner – die Ausnahme-Ermittler im Tatort. Unkonventionell und manchmal schier verzweifelnd insbesondere an den Verstrickungen von Geheimdiensten und übergeordneten Behörden. Ehrliche Ermittlungen und ehrliche Gefühle. Wir freuen uns auf jeden Tatort aus Wien!


  • Schobi • am 27.8.17 um 19:36 Uhr

    Schon der Anfang erzeugt das Bedürfnis zur Fernbedienung zu greifen. Gibt es nur noch dieses Thema. Dafür muss ich auch noch zahlen. Wann kommt die Selbstbestimmung in der ich nur zahle was ich sehen will. ARD und ZDF würden nicht zum Wunschprogramm gehören.


  • Nordmic • am 27.8.17 um 20:18 Uhr

    Wie immer, kaum zu verstehende Dialoge österreichisches genuschel, grausam.
    Und dann noch Flüchtlinge, ich denke die Obergrenze ist erreicht.
    Richtig so, aber warum noch ins Sonntag Abend Programm?
    Abschalten und hoffen auf bessere Tatort, leider.


  • Kann man bitte... • am 27.8.17 um 20:22 Uhr

    …diesen dummen Tristan15 aus dem Internet und aus dieser Welt verbannen?


  • woody • am 27.8.17 um 20:30 Uhr

    Hey Tristan15,
    jetzt aber schnell die Tabletten einnehmen und dann husch ins Bett.


  • Eckber • am 27.8.17 um 20:41 Uhr

    Glückwunsch nach Wien. Der Tatort hat mir sehr gut gefallen.


  • Thorsten • am 27.8.17 um 20:52 Uhr

    Das Wiener Team ist toll, vor allem Bibi, aber bei diesem x-ten pädagogisch wertvollen Flüchtlings-Tatort haben die beiden keine Chance. Mehr als zwei Sympathiesterne sind da nicht drin.


  • Hanz W. • am 27.8.17 um 20:53 Uhr

    Der obige Beitrag – Tristan15 – sollte ja wohl ein Fall für die Redaktion sein…


  • Hanz W. • am 27.8.17 um 20:59 Uhr

    Na, das war doch ein recht fulminanter Start in die neue Saison. Ebola in der hinteren Steiermark? Respekt, Respekt, das war, was den Originalitätsfaktor anbelangt, schon ein echter „Wiener“. Spannend und temporeich erzählt, wenn auch Thema und Figuren nicht so recht ausgeleuchtet wurden, kaum Tiefgang gewonnen haben… das war, neben der tatsächlich etwas aufgesetzten „Moral von der Geschicht“, ein kleineres Manko. Dafür glänzt die Folge mit geradezu überschäumenden Haupt- und Nebenfiguren – der „Seuchenleiter“, der Gerichtsmediziner, noch mehr fast – genial – dessen stumme Assistentin, der oft ein wenig unterschätzte Ernstl, dazu Bibi und Moritz bestens aufgelegt… den hat man sich heute ansehen können, keine Frage. Macht Appetit auf mehr.


  • MM223 • am 27.8.17 um 21:07 Uhr

    Das Ermittlerteam geht in Richtung Kult. Richtig gut. Die Story war dagegen leider recht verworren. Eigentlich ging es ja um einen Bioanschlag und das Szenario dazu. Das war schon ein gutes Krimithema. Wozu man dann aber noch die Flüchtlingsproblematik mit rein brachte ist unklar. Daher leider Punkteabzug für diese Story.


  • Hapeer • am 27.8.17 um 21:19 Uhr

    @Hansz W.
    Na ja, im Alter von 15 Jahren sondern halt manche solch einen Sermon wie Tristan ab…


  • alter Fan • am 27.8.17 um 21:26 Uhr

    hab´mich da leider etwas umsonst auf den neuen Wiener gefreut – da ich unlängst eine Wiederholung eines Wien TO mit dem Titel “ Exitus “ aus 2008 angeschaut hab´war ich um so mehr enttäuscht – diesmal Handlung flat und recht undurchsichtig das Thema “ Heimatsuchende “ hätte man ebenfalls nicht wieder mit aller Gewalt einbauen müssen – macht die Geschichte wirklich nicht spannender gefallen haben mir die Helden Bibi und Eisner und wie schon gesagt belebt wurde der TO durch die prägnanten Nebenfiguren


  • Annette • am 27.8.17 um 21:26 Uhr

    Obwohl ich Krassnitzer und Neuhauser gerne sehe – es hat mich nicht gefesselt. Leider! Meine Kritik gilt hier vor Allem Tristan15.
    Dir möchte man antworten: Immer wieder diese dreckigen Kommentare! Wer will denn sowas hören? Ich nicht! Und für meine Zukunft wünsche ich mir vor allen Dingen, dass solche Kommentatoren gesperrt werden! Ich würde freiwillig auf deren Steuergelder verzichten.
    DANKE!


  • Hans • am 27.8.17 um 21:30 Uhr

    Gefällt mir gut, der neue Tatort. Das Team aus Wien ist für mich eins der Besten. Übrigens Österreich, nicht Deutschland😉, wie im Text irrtümlich steht. „Aufenthalt in Deutschland“.


  • ERwin • am 27.8.17 um 21:43 Uhr

    Der oben stehende Beitrag von Tristan 15 muss bitte soft gelöscht werden!! So etwas darf hier gar nicht erst auftauchen!


  • Moritz W. • am 27.8.17 um 22:01 Uhr

    Unerträgliches von Tristan15. Hassbeiträge gehören hier nicht hin. Sofort löschen!!!


  • Sophie Elisabeth • am 27.8.17 um 22:33 Uhr

    War ein toller Auftakt für die neue Tatort-Saison, starke Dialoge, allein die Mimik von Fellner und Krassnitzer, dann diese herrlich überzeichnete Hysterie…am Ende musste man auch wirklich schallend lachen, als die beiden zusammen in die Quarantäne kommen. Ein ernstes Thema, ok, vielleicht etwas überfrachtet, aber nicht schwer und moraltriefend, sondern mit Wiener Schmäh garniert. Der Austria-Tatort bleibt mein Favorit.
    Weiter so!


  • Hans • am 27.8.17 um 22:35 Uhr

    Sehr verehrte Damen und Herren! Warum löschen Sie nicht den Kommentar von Tristan15 von 19.53 h trotz mehrmaliger Aufforderungen aufmerksamer User? Warum werden hier unerträgliche und dumme rassistische-rechtsextremistische Kommentare zugelassen?
    MfG


  • prefab14 • am 28.8.17 um 6:56 Uhr

    @ Tristan15
    Super, wieder mal der rassistische und rechtsradikale Vollpfosten!
    Ich frage mich, wo die Redaktion ist. Wie kann so etwas überhaupt hier gepostet werden?


  • Nofear • am 28.8.17 um 8:25 Uhr

    Regt Euch nicht alle so auf, wir leben in einer Demokratie. So einen Mist zu einem Tatort zu verarbeiten, unglaublich! Ebola im Niemandsland,ich glaubs ja nicht. Schade um die Kommisare. Das Beste ist wirklich, Fernseher aus und ins Bett gehen!


  • Sabine Pofalla • am 28.8.17 um 9:03 Uhr

    Liebe Nutzer von Tatort-fans.de,

    Ihr habt allesamt recht und wir schließen uns Euren Einwänden vollkommen an: Ein rassistischer Hass-Kommentar, wie ihn der Nutzer „Tristan15“ bei uns im Forum am gestrigen Abend (27.08.2017, 19:53 Uhr) hinterlassen hat, ist auf unserer Webseite und an jeglicher anderen Stelle absolut fehl am Platz. Wir haben den entsprechenden Nutzer gesperrt, seinen Kommentar gelöscht und möchten uns für die Publikation entschuldigen.

    Wir arbeiten derzeit daran, die Ursache für die fehlerhafte automatische Veröffentlichung zu eruieren. – Wir möchten betonen, dass wir den Kommentar zu keiner Zeit manuell freigegeben haben.

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Hinweise!

    Mit besten Grüßen aus der Redaktion, Sabine


  • MoMi • am 28.8.17 um 10:06 Uhr

    Bibi Fellner und Krassnitzer wie immer Spitze und in diesem TO fast zu „Nebenfiguren“ degradiert. Der Seuchendirektor Rottensteiner war extrem gut dargestellt. Die Story mit dem Ebola Virus finde ich top und zeigt uns wieder mal wie es in unserer sog. zivilisierten Welt bei einem Virus-, Gas-, Katastrophenfall zugehen kann. Was noch fehlte bzw. was ich eventuell nicht gesehen habe sind die Sensationsreporter der Klatschzeitungen wie Kurier, Bild oder Blick, die ja sonst sofort präsent waren. Auch waren keine „Augenzeuge-Reporter“ oder „Selfie-Jäger“ anwesend. Alles in Allem ein toller österreichischer Tatort – ich freue mich auf die nächste Folge.


  • GH aus Ro • am 28.8.17 um 11:55 Uhr

    Den Tatort habe ich mir bis zum Ende angeschaut. Es gab sicher schon bessere, aber auch schlechtere. Das muss jeder für sich entscheiden. Ein großes Minus für die Macher ist allerdings die Tatsache, dass der Taxifahrer, der den Ebola-infizierten Dr. aus Afrika vom Wiener Flughafen abeholt und zum „Fluchthof“ gebracht hat, völlig vergessen wurde. Er hätte theoretisch zwischenzeitlich ganz Wien verseuchen können…..


  • prefab 14 • am 28.8.17 um 11:57 Uhr

    Liebe Frau Pofalla,
    herzlichen Dank!


  • CarstenH • am 28.8.17 um 21:57 Uhr

    Sehr guter Tatort mit allen Zutatendie man sich wünscht: Spannung, gute Storyline, Witz, Dialoge und auch die Mimik war hervorragend. Fühlte mich bestens unterhalten.


  • Colorwriter • am 1.9.17 um 22:11 Uhr

    Ich mag die beiden Kultermittler aus Östereich.
    Und ich mag das Land, die Leute, den Humor.
    Was ich nicht mag, überall auf der Welt, ist dieses Kleinkarrierte Weltbild, das besagt; Das das Schlechte immer von „Außen“ kommt…

    So und diesmal EBOLA, eingeschleppt von einem, den man in Wien (wahrscheinlich noch auf Staatskosten) Medizin hat studieren lassen… Und der nun, frustriert, dessilisioniert und zu Tode infiziert, das Böse ins schöne Autria bringt…. Zitat: „Was kostet in Europa die Behandlung EINES Ebola Patienten? 2 Mio. €….“ Seufz…. Da erfreut das Drehbuch ob seiner dümmlichen Klischees mal wieder alle Rassisten, Fremdenhaßer und Gutmenschen gleichermaßen… Für mich die Schlüsselszene…. Wo ein offenkundlich aus dem Balkan „Zugereister“ in der Kneipe mit seinem Halbwissen über Infektionswege und seinem Mißtrauen gegenüber Staatlicher Fürsorge Panik, Unruhe und Streit verbreitet… Und ausgerechnet der Einheimische Kneipenwirt ihn zur Ordnung bringt… OK, nur Details eines an sich gut gedachten Tatorts…. Doch das hätte man Besser machen können… Und die letzten 12 Minuten mit ihrem „Humor“ in Art,, wer kommt den nun alles in Quarantäne…. Hätte man sich erst Recht sparen sollen…


  • ERwin • am 3.9.17 um 0:31 Uhr

    Bibi und Moritz?? Nö, wohl eher Max und Moritz! Es tut mir leid, aber mehr als zwei Sterne kann ich für diesen schlecht inszenierten Film nicht geben.
    Dabei war der Plot im Grunde genommen sogar sehr interessant. Aber das überfrachtete Drehbuch, die handwerkliche Ausführung, das hin und her zwischen bierernst und humorvoll, all dies zieht diesen TO schwer hinab.
    Man sollte aufpassen. Gerade der Ösi-TO hat einen Hang zum Klamaukhaften, was ihm nicht gut tut. Das feine Zusammenspiel von Krasnitzer und Neuhauser verträgt zu dick Aufgetragenes gar nicht!


  • uknig • am 12.9.17 um 9:17 Uhr

    Mal wieder ein Beispiel, wie ein großes Thema – hier Ebola – zu langweiligen Tatorten führt. Ich mag Moritz und Bibi, aber das war einfach nur zäh. Selbst der übliche Wiener Witz wirkte hier einfach nur deplatziert.


  • Origami • am 27.9.17 um 14:34 Uhr

    Ich mag den Wiener Tatort! Und die Themen werden doch (fast) immer ins leicht absurde gezogen. Das gehört zum Wiener Schmäh dazu!
    Krassnitzer und Neuhauser sind einfach genial. @nordmic: Das muss genuschelt sein, sonst verliert es an Witz!


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