Tatort Folge 1030: Hardcore



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Tatort Folge 1030: Hardcore 3 29

Der Münchner Tatort „Hardcore“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Pornobranche (die zweit größte weltweit!), zeigt, dass die goldenen Jahre dieses Industriezweigs längst vergangen sind. Nicht nur die Darstellerinnen und Darsteller, auch die Produzenten können von den Einnahmen kaum mehr überleben, Existenzängste und soziale Ausgrenzungen gehören zu ihrem Alltag. Zwischen Gesundheitszeugnissen und Dreharbeiten in Wohnzimmern ermitteln die Kommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) – und sie staunen nicht schlecht über die sexuellen Vorlieben vieler ihrer Mitmenschen. Indessen hat Assistent „Kalli“ einen echten Run und emanzipiert sich im Fall „Hardcore“ als wertvolles Mitglied des Ermittlungsteams der Kripo München.

Der „Porno-Tatort“ – wir sehen die BILD-Schlagzeile bereits von unseren geistigen Augen – wird am Sonntag, den 8. Oktober 2017, wie immer um 20:15 Uhr im Ersten Programm der ARD erstausgestrahlt.

Inhalt der Tatort-Folge „Hardcore“

Lassen Sie uns mit einem Zitat von Philip Koch beginnen: „ ‚Hardcore‘ soll einen authentischen, ehrlichen und schonungslos unverblümten Blick in diese Branche und ihre Menschen werfen, die mit unzähligen Klischees und Vorurteilen behaftet ist. Mit diesen Klischees soll aufgeräumt werden.“

Koch, der Regisseur und zugleich Drehbuchautor des 77. Münchner Tatorts mit dem Duo Leitmayr und Batic, arbeitet in seiner zweiten Tatort-Inszenierung „Hardcore“ die Pornobranche ab. Bei der Produktion von „Der Tod ist unser ganzes Leben“ (Tatort-Folge 1021) im Herbst 2016 lernte er die zwei Hauptdarsteller Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl bereits kennen, das erleichterte sicher die Zusammenarbeit bei dem neuen Thema, das für die Öffentlich-Rechtlichen einerseits unverblümt, andererseits zurückhaltend genug für die Freiwillige Selbstkontrolle (der Tatort hat in der Regel FSK 12) umgesetzt werden musste.

Dennoch werden in den knapp 88 Minuten Spielzeit von „Hardcore“ viel nackte Haut gezeigt und auch sexuelle Handlungen nicht tabuisiert. Sehr klar ist außerdem die Sprache dieses Tatorts: es wird gevögelt, gefickt, gewichst, Darstellerinnen werden als Fotzen bezeichnet. Cumshots und Bukkake, DP und ATM sind in der Pornobranche geläufige Vokabeln, die sich Franz und Ivo erst einmal aneignen müssen, um die Befragungen der im Fall Beteiligten angemessen durchführen zu können.

Der Krimi behandelt neben der Aufklärung des Mordfalls die persönlichen Geschichten der Porno-Produzenten, die zuletzt in den 70er und 80er Jahren tatsächlich gutes Geld mit ihren „Schmuddelfilmen“ verdienten, und heute nicht wissen, wie sie damit die nächste Miete bezahlen sollen. Der Internetboom setzte der Branche ordentlich zu. Ähnlich ergeht es den Porno-Sternchen und Laiendarstellern, die eher aus eigener Lust und Neigung heraus vor der Kamera agieren, als aus rein wirtschaftlichem Denken: hauptberuflich arbeiten sie alle in konventionellen Berufen; sie sind häufig im Mittelstand zu finden – konsumiert werden Pornos übrigens durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Es sind Lehrer, Pädagogen, Pfleger, Apotheker, die ihre Bedürfnisse vor der Kamera ausleben: meist alles Amateure. Sie leben immer mit der Gefahr, erkannt zu werden, sie riskieren dabei ihr gesellschaftliches Ansehen, ihre Reputation, ihren Job. Für den Kick, selten für das Geld.
Zum Inhalt:
München, Innenstadt. Ein leer stehender, weiß gestrichener Studioraum mit hohen Decken wird zum Tatort. Nach einem wilden Hardcore-Pornodreh in den Geschäftsraumen wird die 25-jährige Darstellerin Marie Wagner – Künstlername „Luna Pink“ – erdrosselt aufgefunden. Nur wenige Meter von der Leiche entfernt steht noch das kleine Planschbecken, gefüllt mit übel riechenden, undefinierbaren Sekreten, das für die Gruppensexorgie am Vorabend benutzt wurde. „Riecht wie bei uns auf dem Herrenklo“, konstatiert Hauptkommissar Ivo Batic entgeistert.

Der junge Karl-Heinz „Kalli“ Hammermann, der ebenfalls vor Ort ist, klärt seine Vorgesetzten Batic und Leitmayr über den aktuellen Ermittlungsstand auf. Als der Mieter des Studios eintrifft, der Porno-Produzent Olli Hauer, will der vom Tod seiner gebuchten Hauptdarstellerin nichts wissen. Er händigt den Kriminalbeamten die Gesundheitschecks aller Darsteller sowie das am Vorabend gedrehte Filmmaterial aus. Praktisch, denken die Ermittler, im Film könnte der gesuchte Mörder zu sehen sein.

Assistent Hammermann übernimmt im Fall „Hardcore“ die Aufgabe, die sichergestellten Materialien zusammen mit Ritschy Semmler im Kommissariat zu sichten. Ivo Batic und Franz Leitmayr führen in der Zwischenzeit die Vernehmungen in Maria Wagners beruflichem und privatem Umfeld durch und informieren ihre Eltern – die jedoch bis dato nichts von dem delikaten Nebenjob ihrer Tochter wussten. Der Vater ist ausgerechnet der renommierte Münchner Oberstaatsanwalt Kysela: nicht auszudenken, was geschieht, wenn die Presse einen Zusammenhang zwischen ihm und der ermordeten Hardcore-Darstellerin „Luna Pink“ findet und breit tritt!

Währenddessen liefert der Abgleich der Anmeldebögen der Laiendarsteller mit dem Rohmaterial des Gangbang-Videos Überraschendes zu Tage: 25 Personen waren im Vorfeld für die Filmaufnahmen angemeldet, aber 26 sind letztlich im Porno zu sehen. Die Zuordnung der Namen zu den einzelnen Personen im Film und damit deren Identifizierung erweisen sich jedoch als äußerst schwierig, denn beim Dreh waren alle männlichen Teilnehmer maskiert.

Die beiden Hauptkommissare Batic und Leitmayr befragen Stella Harms, eine junge Familienmutter und Freundin der verstorbenen Marie. Sie hatte das Opfer kurz vor dem Pornodreh noch auf dem Handy kontaktiert. Stella, die geschockt ist vom Tod Maries, verteidigt deren sexuellen Neigungen und gibt zu, selbst einmal in der Branche tätig gewesen zu sein. Seitdem ihr kleiner Sohn Max auf der Welt ist und sie ein „gut bürgerliches“ Leben mit einem Steuerberater führt, seien diese Zeiten allerdings vorbei.

Stella Harms erzählt den Ermittlern nicht nur Details über Maries Leben, sie erwähnt auch den Pornoproduzenten Sam Jordan, der mit Wagner in einen Konflikt geraten sei. Marie hatte in der Vergangenheit einen Dreh abgebrochen, wodurch Jordan eine Menge Geld durch die Lappen ging. Der lebt, ähnlich wie sein Konkurrent Olli Hauer, mittlerweile am Existenzminimum. Ist Jordan etwa der Mörder von „Luna Pink“? Oder bekam Hauer nicht das, was er wollte von der 25-Jährigen? Anscheinend war er unglücklich in die junge Frau verliebt …

Die Dreharbeiten zur vom BR produzierten Tatort-Folge 1030 „Hardcore“ fanden vom 5. März bis 5. April 2017 in München und Umgebung statt.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

Der Tatort „Hardcore“ ist eine Milieustudie. Der Mord zu Beginn ist nur der Aufhänger, um vordergründig die heutige Pornobranche zu durchleuchten. Das ist nett gemeint, doch taugt die Erzählung nicht für einen Krimi: Plötzlich taucht ein Einbrecher im Handlungsgeschehen auf, die Lösung des Falls kommt beiläufig daher. Note: Maximal „befriedigend“. Zwinker, zwinker.

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Achtung, Floskel: „Mit reichlich nackten Tatsachen“, außerdem mit Bukkake und Saliromanie ist dieser Tatort gespickt. Mutig für einen öffentlich-rechtlichen Sender, hierfür die Sendezeit 20.15 Uhr zu wählen. Wer am Montag mitreden will, sollte einschalten.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Hauptkommissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Assistent Karl-Heinz „Kalli“ Hammermann – Ferdinand Hofer
Ermittler Ritschy Semmler – Stefan Betz
Rechtsmediziner Dr. Matthias Steinbrecher – Robert Joseph Bartl
Marie Wagner alias „Luna Pink“ – Helen Barke
Oberstaatsanwalt Rudolf Kysela – Götz Schulte
Christina Wagner – Sylvana Krappatsch
Pornoproduzent Olli Hauer – Frederic Linkemann
Pornoproduzent Sam Jordan – Markus Hering
Stella Harms, Freundin von Marie – Luise Heyer
Markus Harms – Golo Euler
Stefan Mühlbauer – Daniel Flieger
Petra Hartl – Christina Baumer
Pornodarstellerin Nikki – Jarah Maria Anders
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Philip Koch, Bartosz Grudziecki
Regie – Philip Koch
Kamera – Jonas Schmager
Szenenbild – Oliver Hoese
Schnitt – Dirk Göhler, Susanne Hartmann
Ton – Harti Küffner
Musik – Richard Ruzicka

Bilder-Galerie zum Krimi aus München


46 Meinungen zum Tatort Folge 1030: Hardcore

  • FT • am 16.9.17 um 19:57 Uhr

    Es war ein sehr spezieller Dreh mit einem genialen Team und tollen Kollegen… Wir sind auch sehr gespannt… Viel Spaß beim anschauen…


  • FrauSorge • am 8.10.17 um 13:52 Uhr

    Ich werde mir den Mist nicht anschauen. Schlimm genug, daß es sowas gibt.


  • Marina • am 8.10.17 um 20:53 Uhr

    Immer, jeden Sonntag schaue ich den Tatort und besonders gern Batic und Leitmayr aus MUC! HEUTE aber schaue ich mir lieber das schlechte WM Qualy Spiel der Deutschland 11 an. Unglaublich! Was haben sich dieser Regisseur, und der „Directory of Photographie“ bei dieser schlechten Schauspieler Führung und diesen dau schlechten Kamera Einstellungen/Bildführungen gedacht. Ich könnte kotzen!! Sorry für diese Wortwahl, ist aber leider so! Gruselige Regie, gelbe Zitrone für den Kameramann, 👎BR Redaktion was ist los bei euch? Wir wollen so etwas herausragend schlechtes im deurschen TV nicht ertragen müssen, ihr könnt es doch, oder? Mit freundlichen Grüßen Marina und Peter Künzel


  • Anna Müller • am 8.10.17 um 20:54 Uhr

    20.15 h Sendezeit????


  • Monaco Franzi • am 8.10.17 um 21:03 Uhr

    Langweilig und seltsame Lösung – Mann einer Frau, die so verzweifelt an ihrem Pornoleben hängt? Naja, dann hätte ise halt nicht heiraten sollen. Was die ganzen „Fachtermini“ sollen, weiß ich auch nicht – sie machen die Sache nicht spannender, im Gegenteil: die Szenen tragen nicht zur Lösung des Falles bei, sondern ziehen alles noch in die Länge.


  • uknig • am 8.10.17 um 21:14 Uhr

    Durchschnitt. Immerhin wurde das Thema Porno relativ unverkrampft angegangen. Unterhaltsam, manchmal witzig, aber auch mit Längen. Und wie so häufig beim Tatort: Mehr Sozialdrama als Krimi.


  • Mina, 29 • am 8.10.17 um 21:19 Uhr

    Ich fand die Milieustudie sehr gelungen und finde es nicht schlimm, dass der Mord nicht an erster Stelle stand. Man merkt an dem Film gut, wie sehr uns die Pornographie beherrscht und was passiert, wenn dieser eigentlich sehr private Genuss kommerzialisiert wird. Es ist schwer vorstellbar, dass Menschen Pornographie als Job wählen. Intimität mit seinem Partner zu haben ist doch das Schönste, aber offenbar gilt das nicht für jeden. Wie schön wäre es, wenn diese Intimität niemand kommerzialisierte und dieser Industriezweig aussterben würde. Meinetwegen sollen die Leute in Swinger Clubs gehen, aber wozu muss der Verkehr gefilmt werden? Stattdessen werden Jungendliche und sogar Kinder negativ beeinflusst in ihrer Sexualität. Besonders gelungen fand ich Beethovens „Auf dem Hügel sitz ich spähend“ am Schluss. Es passt dazu, dass jeder Mensch eine andere Einstellung zum Thema Liebe und Sex hat und lässt nach der Szene in dem Club eine Atmosphäre der Meditation entstehen. Der Text scheint aus dem Mund des Verhafteten zu kommen, der meine Position zu Pornographie teilt. Die Filmmusik gefällt mir.


  • No name • am 8.10.17 um 21:20 Uhr

    Soooo ein Müll.Wenn’s nicht so traurig wär könnt man drüber lachen.
    Absolut verschwendete Lebenszeit. Ein Stern noch zuviel.


  • Thorsten • am 8.10.17 um 21:28 Uhr

    Ein reißerisches Thema mit einer schwachen Story. Am besten fand ich die hin und wieder witzigen Dialoge und den schusselig-coolen Ermittler Semmler.


  • Kathi • am 8.10.17 um 22:12 Uhr

    Irgendwie habe ich diesen TO nicht verstanden, wer war denn der Mörder?


  • Peter • am 8.10.17 um 22:32 Uhr

    Der Steuerfritze – Typ von der Aussteigerin Stella Harms, Markus Harms
    war der konstruierte Mörder, er wollte ja nicht, das „Luna Pink“,
    die ex-Freundin seiner Frau, diese besucht und „begeistert“ wieder mit
    reinreißt „in die Szene“, völlig daneben! Beim RauscheEngel als Sohn.
    Ein Mord, völlig unnötig und abseitig,
    denn DAS hatte er ja schon selbst getan, mit „08-15“ im Bett und wohl zu
    verschamten, langweiligen eigenen Verhaltensweisen. Verlogen wie er
    selbst war als Teilnehmer der Bukkake-Session.
    Ich kam stellenweise aus dem Lachen nicht mehr raus,
    fand, wie unsere Beiden „Grauköppe“ da in der Szene rumgestelzt sind,
    teilweise zum Brüllen komisch!
    Gut und realistisch fand ich, das heutzutage auch „Pornomanen“ beiderlei
    Geschlechts aus „Spaß an der Freude“ zugange sind, wie gezeigt wurde.
    Allgemein fand ein Berliner diesen Münchner Tatort zu provinziell und lau!
    Aloa!


  • lenin • am 9.10.17 um 4:25 Uhr

    nix für mich..es gibt wenige Tatorte wo ich auf dem Sofa einschlafe..er war einer davon..vielleicht lags am Thema, an der Umsetzung…es hat nicht gepasst


  • Frau Dipl.-Ing. C. Schiffel • am 9.10.17 um 6:56 Uhr

    Lectori Salutem,

    Gestern haben Sie uns die traurige, betrübte Seite der Männergesellschaft gezeigt. Porno dient den Männern und Frauen sind Gebrauchsartikeln.

    Die gnadelose Pornoindustrie ist wohl ein wucherndes Problem für die Welt und für unsere Gesellschaften.

    Insofern gut daß die Zuschauerinnen und Zuschauer damit konfrontiert wurden.

    Was ich wohl bekritisiere ist daß Sie uns die Pornofrauen frontal nackt zeigen aber dazu gehörige Männer wurden zu keinem passenden Moment. Die Penisse sind ausgespart, warum? Weil Sie wissen daß frontal nackt Erniedrigung bedeutet? Und Sie die Männer doch wohl nicht so demütigen wollten? Oder ‚der öffentliche Penis‘ immer noch mit einem Tabu belegt ist?

    Wenn Sie so progressiv gedreht haben mit den Frauen, hatten Sie das auch mit den Männerkörpern machen sollen. Das war nicht ausreichend und deutlich daß Männer sichselbst und andere Männer in Schutz nehmen aber Frauen dürfen Freiwild sein.

    Es muß noch viel passieren um diese verdorbene Männergesellschaft halt zu rufen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Celia Schiffel


  • Frank • am 9.10.17 um 7:10 Uhr

    Von der Tatort Ankündigung war ich wenig begeistert. Um so positiver dann die Überraschung, ohne zu werten wurde die Szene dargestellt. Das war auch gar nicht nötig, die Bilder sprachen für sich. Urkomisch wie die Welten da aufeinander geprallt sind. Für mich einer der besseren Tatorte, wenn auch – die Kritik war bereits zu lesen – der Anteil Krimi fast vergessen ging, und der Täter dann schnell aus dem Hut gezaubert wurde: „Ach übrigens, ich war’s“. Störte aber gar nicht, der Unterhaltungswert war dafür zu gross. Köstlich die Szene bei der Leitmayr angeboten wird, doch den fehlenden dritten Mann im Porno Dreh zu ersetzen.


  • Hanz W. • am 9.10.17 um 7:19 Uhr

    Man hätte es sich denken können: So recht konnte der Tatort mit den doch recht vollmundigen Ankündigungen nicht mithalten. Aber am Ende ein doch recht unterhaltsamer, teilweise sogar komischer Film mit – wie bei den Münchnern zu erwarten – recht originellen Typen. Herrlich die beiden konkurrierenden Porno-Produzenten, die Anfängerin im Geschäft und natürlich die beiden Alt-Kommissare, die durch eine völlig fremde Szene stiefeln. Und nein, ein Krimi war das wirklich nicht.
    Eigentlich ein guter Dreier, weil ich aber viele neue Fachbegriffe gelernt habe: vier Sterne.


  • Karl • am 9.10.17 um 7:26 Uhr

    Der gesamte Film war eine sehr Geschmacklose SAUEREI !
    Wie kann man nur einen Tatort über das Thema Porno drehen!
    Fällt ihnen nichts besseres ein?


  • CarstenH • am 9.10.17 um 7:53 Uhr

    Sie Story war schwach: der Mörder hat sich selbst überführt, keine Spannung, ein Verdächtiger wurde mittendrin offenbar noch eingewebt um die 90 Minuten voll zu bekommen (?)… Die Dialoge sind gewollt lustig sich am schlüpfrigen Thema entlanghangelnd, die Schauspieler insgesamt unterdurchschnittlich, die Musik passte überhaupt nicht, der Glanz der beiden ehemals tollen Kommissare schon seit ein paar Jahren abgeblättert. Es stimmt gar nichts. Wiederholt eine schwache, diesmal eine ganz schwache Leistung aus Bayern. Ich gebe nur sehr selten 5 Sterne und habe noch nie 1 Stern vergeben: Sorry, aber dieses Mal ging es nicht anders.


  • CarstenH • am 9.10.17 um 7:53 Uhr

    Ein Stern!


  • Dirk • am 9.10.17 um 8:41 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1030, gestern 20:15 h, ARD, Erstsendung. Die beiden allseits bekannten Hauptkommissare Batic und Leitmayr, von der dortigen Mordkommission, ermitteln in einem düsteren und hinterhältigen Mord an einem aktiven Pornosternchen und geraten in die erstaunlichen a-moralischen Abgründe innerhalb der Bayerischen Hauptstadtmetropole. Immer im Schlepptau dieser beiden Hütchenspieler der wohl nunmehr zum Hauptbestandteil der Ermittlungsarbeit gehörende Kommissar-Anwärter und ebenfällige Waffenträger, Herr Hammermann, kurz Kalli genannt. Ich kann mich nur allen „Vorschreibern“ anschließen und erspare mir die eigene Meinung nunmehr. Besonders die Kommentare von Kathi (22:12 h) und Peter (22:32 h) haben mir heute bei der Täterermittlung sehr geholfen. Dieses lag wohl daran, dass ich mich 20 Minuten nach Tatörtchen – Beginn zwei E-Bay Auktionen zugewandt habe, welche deutlich spannender einher liefen. Ansonsten bestand diese Tatort-Sendung teilweise aus unfreiwilligen Bayerischer Klamauk mit Absackern in die Billig-Eros-Produktionen der 1970ziger Jahre, die man, natürlich, nur vom Hörensagen kennt. Einmal gesehen und gehört reicht mir jedenfalls.


  • MoMi • am 9.10.17 um 10:00 Uhr

    Maximal 1 Stern wegen Kalli, Leitmayr und Batic. Sonst war der Film zum Gähnen. Hatte den TO aufgezeichnet und es kam vor, dass ich vorgespult habe, was sonst nie der Fall ist. Sicher muss man auch die Pornoszene mal durchleuchten und dem Publikum zeigen, wie so was läuft. Aber muss die ganze FKK-Fick-und Vögel-Kultur um 20.15 Uhr sein. Bin gespannt auf die Kritiken in den Medien. Das beste war der Name „Fickflix“ in Anlehnung an „Netflix“. Der Mörder war ja eigentlich schon bald eruiert. Bitte keinen solchen schlechten TO mehr – Danke.


  • arte-Versteher • am 9.10.17 um 10:18 Uhr

    Habe mich nach den Vorankündigungen entschieden, lieber Fußball zu schauen. Also ein Fall für eine Drei-Sterne-Enthaltung.

    Dennoch möchte ich etwas anmerken, was mich derzeit bei der Entwicklung des Münchner Teams mächtig stört. Die vorletzte München-Folge zeigte Batic und Leitmayr seelisch ausgebrannt, körperlich am Ende, Ivo moralisch höchst zwielichtig, ihre Freundschaft kaputt, eigentlich eine Abschiedsfolge. Nun geht es offenbar locker und fröhlich und mit betont zeitgeistigen Themen (Polyamorie, Pornographie) weiter, als wäre nichts gewesen. Die meisten kommen mit diesen Brüchen in der Figurenentwicklung offenbar klar. Ich tue mich damit schwer. Habe mich innerlich von den beiden (die für mich immer Sympathieträger waren) verabschiedet.


  • Hanz W. • am 9.10.17 um 10:30 Uhr

    @arte-versteher:
    Diskussionswürdige Entscheidung! Ich habe mich diesmal für den TO (nun ja, Aserbaidschan, ich bitte Sie!) entschieden und dann die 2. Halbzeit gesehen. Wie ich höre, war das nicht schlecht!
    Im Ernst: Natürlich haben Sie mit der Figurenentwicklung grundsätzlich recht. Andererseits bin zumindest ich kein ganz so großer Freund der sogenannten „horizontalen Erzählweise“ und bin (für mich) sehr geneigt, die von Ihnen genannten Folgen als „Ausrutscher“ anzusehen. Wenn ich aber, wie gesagt, durchaus zustimme, dass die Kurve eleganter gelöst hätte werden können, keine Frage.
    (Drei Sterne, da schon bewertet).


  • Perdo • am 9.10.17 um 10:40 Uhr

    Es ist durchaus von Wichtigkeit, die Probleme der Pornoindustrie (Rolle der Frau, Kommerzialisierung, Gewalt…) zu reflektieren – aber nicht in einem Tatort. Da will ich durch die mehr oder minder erfolgreiche Recherche durch die Kommissare unterhalten werden. In diesem Fall trudeln die zweieinhalb Ermittler durch die Story, überfordert und vermeintlich witzig. Welche Rolle spielt eigentlich der 4. Mann im Kommissariat? Entsetzlich die Aufklärung des Falles: fast beiläufig gesteht der Steuerberater seiner Freundin/ Frau den überflüssigen Mord. Bitte keine derartigen aufs Thema spekulierenden Folgen mehr! Batic und Leitmayr haben in ihren letzten Folgen- irgendwie spürt man allenthalben die Agonie dieser Tatort-Protagonisten- bessere Drehbücher verdient.


  • waldhexe • am 9.10.17 um 10:40 Uhr

    Dieser Tatort war einfach nur ekelhaft und geschmacklos. Ich habe irgendwann auf ein anderes Programm geschaltet, sonst wäre mir noch schlecht geworden.
    Muß denn aus jedem Dreck eine Sendung produziert werden, und das zur Hauptsendezeit? Null Sterne!


  • allesrogervolker • am 9.10.17 um 10:47 Uhr

    …schlimmer gehts nimmer…ganz ehrlich so ein Thema um die Uhrzeit…
    fragwürdig…schade für Tatort München…Ivo und Leiti können ja
    nix für die Drehbücher…also wie gesagtz unterste Schublade…absolut
    geschmacklos…unwürdig für einen Tatort…!


  • Garbak • am 9.10.17 um 10:58 Uhr

    Servus, liebe Gemeinde
    Tjo, zweifellos ein Tatort der mal anders ist. Schwieriges Thema. War gut unterhaltend, jedoch kein überragender Kriminalfall.
    Höhepunkte waren tatsächlich die beiden weißhaarigen Ermittler beim Drehort. Gut gespielt, Hut ab.
    Scham, Ekel und Peinlichkeit registrierte ich ebenfalls bei mir. Jedoch fand ich es einfach spannend wie Leytmeyer und Batic mit diesem Stoff umgingen.
    Den moralischen Aufschrei um die Widerlichkeiten des Pornogeschäfts kann ich net so nachempfinden. Das ist ein Geschäft wie jedes andere auch. Es gibt ne Nachfrage, und Leute die damit Geld verdienen, einschließlich der Darsteller. Manche Firmen sind gute Firmen, und manche sind eben sauschlecht, oder sogar kriminell. Das ist aber leider in jeder Branche so.
    Apropo kriminelle Firmen:
    Haben wir nicht regelmäßig Nahrungsmittelskandale? Wie wichtig ist der Ernährungsindustrie unsere Gesundheit? Sperma auf einem Körper, find ich weniger eklig als keimbelastetes Gammelfleisch. Oder pestizitbelasteter Tee. Oder Spuren von Desinfektionsmittel in Getränkeflaschen. Oder…


  • Colorwriter • am 9.10.17 um 13:17 Uhr

    Guter Tatort. Wer da wen umgebracht hat, spielte nicht so die erste Geige, was an sich schon herausragend war. Neben dien vielen Handlungssträngen gefiel mir die Idee, das „Papa“ sich gerne Pornos anguckt, aber wehe die eigene Töchter spielt da mit. Da bricht dann Papa´s heile Welt zusammen.
    Und erst Recht die Schlußzsene. Anstatt den geklauten Pornofilmdatenträger zu zerstören, schließt der „Held“, die Festplatte an den PC und guckt sich an, wovon er eben nicht lassen kann.

    Einen Stern abzug, da man zu sehr auf FSK 12 Rücksicht genommen hat. Insbesondere viele scharf gestellte Frauenkörper, und die Kerle nur mit Oberkörper oder von Hinten und unscharf. Warum werden Frauen stets auf ihre „Körper“ Reduziert und Männer nicht?


  • spiderman916 • am 9.10.17 um 13:39 Uhr

    :-) dieser Tatort hat mich herrlich unterhalten!


  • Thomas • am 9.10.17 um 14:39 Uhr

    Wir schreiben 2017! Ich bitte euch was war das doch ein harmloses zeitweise wirklich nettes Filmchen.
    Was mich wirklich stört seit Ihr ganzen Pharisäer.
    Egal was ich gestern und heute gelesen habe ob hier bei Twitter oder Facebook, überall diese Empörung. Deutschland konsumiert weltweit die meisten Pornos und Ihr tut als gäbe es das alles nicht, als wären nicht eure Schränke voll DVDs und eure Festplatten überfüllt. Diese Verleugnung ist so lächerlich. Ihr alle seid unsere Kunden und wir leben prima davon. Und wir alle machen das freiwillig und selbstbestimmt. Erspart uns doch allen euer Halbwissen wissen über unsere Branche. Macht das was Ihr am besten könnt: Guggt Pornos still, heimlich und leise aber hört, auf euch völlig unbekannte Menschen zu verurteilen. Egal ob es jetzt alle Beteiligten am Tatort oder die echten Menschen hinter dem Plot sind.


  • Tatort-Fan • am 9.10.17 um 15:06 Uhr

    Hallo bin schon ein wenig in die Jahre gekommen, fand den Tatort aber dennoch gut. Würde mich über ein paar Erklärungen zu „Fachausdrücken“ freune z. B. DP und ATM, den Rest konnte ich googlen ;-)


  • D.D. • am 9.10.17 um 15:39 Uhr

    Einfach nur ekelhaft und das muss man unbedingt wissen? Ich bin zwar schon volljährig- trotzdem Dreck war das!!!


  • Tatort Fan • am 9.10.17 um 16:00 Uhr

    Ich war gestern abend sehr schockiert, dass so etwas im öffentlich rechtlichen Fernsehen gezeigt wird. Vielleicht ist es ja inzwischen normal, dass jeder die Ausdrücke aus diesem Milieu kennt – ich kannte sie nicht und will so etwas auch gar nicht kennen. Dann will der Film mir ernsthaft weismachen, dass es Frauen gibt, die so unglaublich ekelhafte Sachen toll finden? Da ist ja eine Prostituierte, die 8 Freier am Tag abfertigt ein prüde Dame dagegen.
    Nein, diese Milieu Studie wäre sicher auch ohne diese abgrund ekelhaften Dinge ausgekommen. Und die Vorstellung, dass der Tatort von 14 Jährigen sicher häufig geguckt wird, da wird mir schlecht, dass ich das mit meinen Fernsehgebühren finanziere, da nutzt es auch nicht, dass den beiden Hauptkommissaren auch dauernd schlecht wurde.


  • Bert • am 9.10.17 um 16:42 Uhr

    War ein anderer Tatort und er hat das Thema angefasst, wo angeblich keiner hin schaut. Wenn ihr im WEB sucht, findet ihr zig Foren, wo Alle …. alles suchen. Da such Sie eine Sie, Er einen Er, Männer die Damenwäsche tragen, Paare die abwechsung suchen usw.
    Nun zu sagen, das gäbe es nicht, ist absolut Weltfremd !
    Deshalb fand ich den Tatort echt offen und beschreibt auch einen Teil dieser Szenen.
    Viele Menschen haben sich mit diesem Thema nie befasst ( Sünde oder was auch immer ). Nun hat man mal ein Fenster aufgestoßen.
    Wenn man im Netz gewissenhaft sucht, findet man Tausende von Interessensgebiete, wo jemand …. jemand sucht, um zusammen Spaß am Leben zu haben. Warum auch nicht ?
    Nur eine Meinung von
    Bert


  • Michael • am 9.10.17 um 17:01 Uhr

    Wieder mal ein dermaßen realitätsfremder Tatort. Die Tochter des Oberstaatsanwalts ist natürlich das Mordopfer und wird von dem Mann einer Freundin umgebracht, der Angst hat, dass diese wieder in das Geschäft mit reingezogen wird. Sehr schwache Handlung.

    Auch insgesamt alles gähnend langweilig. Batic und Leitmayr wirkten sehr verklemmt und häufig ratlos, weil sie nicht wussten, wie sie mit manchen Situationen umgehen sollten. Als wäre ihnen das alles mega-peinlich.

    Ehrlich gesagt, diesen Film hätten die Münsteraner deutlich besser hingekriegt. Boerne, Thiel, Alberich, Nadeshda und die Klemm ermitteln in der Pornoindustrie, mit den üblichen zugespitzten Kommentaren.
    Dann wäre die Geschichte immer noch absurd, aber zumindest unterhaltsam. Auch zu Faber in Dortmund hätte es super gepasst.


  • BG • am 9.10.17 um 17:14 Uhr

    @Tatort-Fan
    Deine Frage zu den Fachausdrücken, DP = Doppel Penetration und ATM = Analsex. Habs auch gegoogelt, in dem Ich Porno vor diese Kürzel setzte.


  • G.E. Rücht • am 9.10.17 um 18:18 Uhr

    @BG
    wenn schon klugscheißern, dann richtig! ;-)
    ATM = ass-to-mouth


  • BG • am 9.10.17 um 18:38 Uhr

    Eigentlich einleuchtend….danke für die Belehrung @G.E. Rücht :-)


  • B. aus Freiburg • am 9.10.17 um 21:08 Uhr

    Ich fand diesen Tatort unterhaltend und witzig durch seine maßlosen Überzeichnungen wie z.B. die Warteschlange vor dem Swinger-Club oder das Gespräch mit dem anderen noch aktiven Pornosternchen. Oder als „Felix“ einfach das Drehprogramm abänderte.

    Gelungen war auch Szene, als die beiden Nackedeis unter dem spießigen Hirschgemälde saßen und sich in Schwung obwohl sie vom Kommissar befragt wurden. Köstlich.

    Alles in allem hatte er Satire Charakter :-)


  • holly • am 10.10.17 um 4:16 Uhr

    Das soll ein Aufreger wert sein?
    Ja, in Deutschland gibt’s Pornodreh mit allerlei ekligem Beiwerk…
    Wer hätte das gedacht!?
    Wer hätte aber gedacht, daß ein Münchener Tatort so fad und
    sterbenslangweilig sein könnte…
    Der Blick in den „Abgrund der kommerziellen Sexualität“: nicht zum Lachen —
    aber zum Gähnen!


  • Garbak • am 10.10.17 um 10:07 Uhr

    hm – da fällt mir mal ein absurder Text ein:
    Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen aus
    2% Moral.
    48% Hemmungen und
    50% Neid.

    François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 – 1680), franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

    Und Neid zeigt uns unsere Wünsche. ;)


  • Der Fremde • am 13.10.17 um 12:18 Uhr

    @ arte-Versteher:
    Gut beobachtet. Ich teile Ihre Kritik an der nicht nachvollziehbaren „Entwicklung“ der Figuren der Hauptdarsteller von Folge zu Folge. Batic dürfte wg. strafrechtlich relevanter Verfehlungen in den Folgen davor (u.a. seine Vorgangsweise im Bezug auf die Japanerin bzw. deren Sohn) normalerweise gar nicht mehr im Dienst sein.


  • herbert2 • am 15.10.17 um 8:13 Uhr

    Mich wundert es das so was im Abendnprogramm zugelassen wird.
    Bin zwar kein Experte, aber das war nur noch masslos übertrieben.


  • NABU Maik • am 15.10.17 um 22:47 Uhr

    Guter Tatort der Münchner, vielleicht etwas gewagt, aber das liegt auch an der Story und es soll auch authentisch sein.


  • allesrogervolker • am 17.10.17 um 13:29 Uhr

    Ich melde mich nochmal und appelliere an die Schauspieler…Ivo und
    Leiti…ihr seid meine Lieblingskommissare…lehnt solche Drehbücher
    in Zukunft ab…wem ist dieser asoziale perverse Mist eingefallen. ..
    Wo sind wir denn hier…Diskussionen über Moral ist in diesem Land
    scheinbar nicht mehr gefragt…wo bleibt denn hier die also große
    Allmächtige kirchliche Instanz…ja wo…aber das kennt man ja von
    früher…ignorieren ist ja eine besondere Kunst…ich schau mir
    heute abend die Wahrheit an…ein wirklich phantastischer Tatort…
    das ist die wirkliche Wahrheit…!


  • ERix • am 17.10.17 um 23:47 Uhr

    An allesrogervolker ; In welche Welt lebst du?


  • lumpenrein • am 20.10.17 um 22:12 Uhr

    Teilweise unterhaltsam. Wirft auch ein Licht darauf, was die meistgeklickten Inhalte im Internet sind. Die Handlung eher schwach, besonders die „Auflösung“. Luise Heyer, die gut Charaktere in schwierigem Umfeld spielen kann und eine wirklich gute Schauspielerin ist, überzeugt hier nicht wirklich. Aber das liegt am Drehbuch. Oder sie ist nicht der richtige Typ für die Rolle gewesen. Ansonsten alles in etwa Tatort Standard. Einiges ziemlich länglich und wenig spannend. Bin bisher mit dem Münchener Tatort auch noch nie so richtig warm geworden. Ich finde die beiden Kommissare sind schon ziemlich angestaubt. Nicht unbedingt die schauspielerische Leistung, aber irgendwie wirken die, als wären sie schon zu lange dabei. Einer der wenigen Punkte, in dem ein Tatort realistisch ist. Aber für Schauspieler ist es nicht gut, über Jahrzehnte die gleiche Rolle zu spielen. Das merkt man hier.


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