Tatort Folge 1042: Kopper



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Tatort Folge 1042: Kopper 4 26

Zückt die Taschentücher, liebe Tatort-Freunde, denn erneut heißt es Abschied nehmen:

Hauptkommissar Mario Kopper aus dem Tatort Ludwigshafen, seit 21 Jahren von dem im Berlin geborenen Darsteller Andreas Hoppe verkörpert, sagt Ciao. Im Jahr 1996 wurde die sympathische Ermittlerfigur mit den (halb-)italienischen Wurzeln in der Episode „Der kalte Tod“ (Tatort-Folge 343) eingeführt, um fortan in bis dato 56 Fällen Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) bei ihrer Arbeit zu unterstützen. An seine Stelle tritt nach „Kopper“ nun endgültig Ermittlern Johanna Stern, gespielt von Lisa Bitter.

Die Tatort-Folge 1042 „Kopper“ wird am Sonntag, den 7. Januar 2018 um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD erstmals ausgestrahlt. Seine Premiere erlebte der Krimi am 9. Juni 2017 auf dem SWR-Sommerfest in Mainz vor 600 Zuschauern.

Inhalt der Tatort-Folge „Kopper“

Andreas Hoppes letzter Tatort-Titel trägt den Namen des Hauptkommissars. Nicht nur, weil sich der Kriminalbeamte am Ende des Neunzigminüters milde lächelnd von den Zuschauern verabschiedet. Der finale Einsatz treibt den Fahnder in eine äußerst schwierige moralische Situation. Das Pflichtgefühl gegenüber seinen Kollegen einerseits und der Verbundenheit zu einem alten Jugendfreund andererseits verursachen bei Kopper schlimme Gewissensbisse. Er schwankt zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Verrat und Loyalität. Ein kurzer Blick in den Spiegel zu Beginn des Krimis zeigt: Der Hauptkommissar kann sich selbst kaum mehr in die Augen schauen. Geschweige denn seiner Freundin und ehemaligen Mitbewohnerin Lena.
 

Dabei startet der Krimi mit einem äußerst freudigen Ereignis: Mario Kopper, mütterlicherseits sizilianischer Abstammung, trifft seinen früheren Freund Alessandro Giangreco, kurz Sandro genannt, an einem Marktstand in Ludwigshafen – zufällig, so glaubt der Kommissar zu diesem Zeitpunkt. Sofort werden Jugenderinnerungen in Mario geweckt. Er und Sandro hatten in den 70er Jahren als Teenager viel Zeit miteinander verbracht; sie waren beste Freunde, liebten heiße Gitarren und gute Kinofilme. Als Sandro schließlich von Ludwigshafen nach Sizilien ging, verlor sich mit den Jahren der Kontakt.

Um ihr Wiedersehen nach all den Jahrzehnten zu feiern, gehen die zwei Männer in eine Bar und genehmigen sich einige Gläschen Grappa. Mario und Sandro tauschen sich ausgelassen über ihren Beruf und ihren Familienstand aus. Kopper erzählt, dass er mit Maria, einer Sizilianerin, frisch verlobt sei. Sandro hat bereits Frau und Kind. Der Abend nimmt seinen Lauf, die Männer trinken und die Bar wird einsam. Der alkoholisierte Kommissar sucht kurz die Toilette auf, doch kaum ist er zu seinem Freund zurückgekehrt, taucht unvermittelt ein Italiener an der Theke auf. Er stellt Sandro zur Rede und es kommt zu einem Wortgefecht.

Plötzlich zieht der junge Mann eine Pistole und zielt damit auf Giangreco – er verfehlt ihn nur knapp. Hauptkommissar Kopper greift geistesgegenwärtig zu seiner Dienstwaffe und trifft den Angreifer tödlich. Entsetzt versucht der Polizist noch dessen Leben zu retten, will einen Krankenwagen alarmieren. Sandro jedoch beseitigt schnell alle Spuren, lässt Marios Projektilhülse verschwinden und zerrt den Ermittler mit sich aus der Bar. Die Zwei flüchten vom Tatort hinaus in die Nacht.

Am nächsten Morgen untersucht Marios langjährige Kollegin und Freundin Lena Odenthal bereits den Tatort, als Kopper schließlich verspätet, übermüdet und verkatert dort eintrudelt. Auch Johanna Stern, der Rechtsmediziner und die Spurensicherung sind bei der Arbeit. Kopper ist auffällig schweigsam und meidet Odenthals Blicke. Die Ereignisse der letzten Nacht und seine Flucht vom Tatort haben ihm arg zugesetzt. Der Fahnder wollte sich sofort stellen, aber Sandros Flehen, ihre Anwesenheit und den Tathergang zu verschweigen, hat Kopper weich gemacht. Die Ludwigshafener Mafiagruppe Stidda ist hinter dem Italiener her, denn der Steuerberater hat Informationen, die eine Familie aus Palma di Montechiaro in Sizilian ans Messer liefern könnten. Er bittet seinen alten Freund Mario um Hilfe und um die Aufnahme in ein Zeugenschutzprogramm mit neuer Identität.

Indessen bringt sich Russo, ein weiterer Kronzeuge und enger Freund Sandros, in der JVA Frankenthal um, bevor er der italienischen Polizei übergeben werden kann. Ein Suizid aus „Nötigung“, wie vom LKA vermutet wird. Auch er wollte gegen die Stidda und die Cosa Nostra, die sizilianische Mafia, aussagen. Doch die kriminelle Organisation weiß Druck auszuüben und bedroht mit unmissverständlichen Botschaften das Leben von Angehörigen. Die LKA-Hauptkommissarin Karin Manz, die Russo zu schützen versuchte, kämpft seit Jahrzehnten gegen Windmühlen: Die Ausläufer der sizilianischen Verbrecherorganisation sind nach wie vor auch in Deutschland geschäftig.

Hauptkommissarin Odenthal fällt aus allen Wolken, als sie einen Beweis in den Händen hält, der Koppers Aufenthalt in der Bar zum Tatzeitpunkt belegt. Der Kollegin Stern erzählt sie hiervon nichts, solange sie die Hintergründe für Marios Verhalten nicht kennt. Allerdings geht der nicht mehr an sein Telefon, kommt auch nicht ins Büro. Erst als Mario keinen Ausweg mehr sieht, sucht er mit Lena das Gespräch. Er beichtet ihr von den Ereignissen, die zur Tötung des jungen Italieners führten, und erzählt die Geschichte um seinen Freund Sandro. Anders als Kopper ist Odenthal in diesem Fall objektiv: Hat Sandro überhaupt die Wahrheit gesagt? Was, wenn er Mario für seine Zwecke missbraucht?

Die weiter vorangetriebenen Ermittlungen der Kommissarinnen Odenthal und Stern führen die zwei Frauen immer tiefer in die Strukturen der in Ludwigshafen aktiven Mafiagruppe. Es dauert nicht lange, da erhalten auch die allzu neugierigen Polizistinnen Morddrohungen …

 
Der SWR-Tatort „Kopper“ thematisiert endlich einmal die italienischen Wurzeln des Kommissars mit Lederjacke und Mütze. Das kam in den über 50 Fällen mit ihm und Lena Odenthal meist wesentlich zu kurz; das Tatort-Publikum sah den Ermittler höchstens Nudeln kochen oder eine Flasche Rotwein entkorken. Die Figurenentwicklung stagnierte in den letzten Jahren so sehr, dass sich der Südwestrundfunk nun dazu entschied, die Rolle des Mario Kopper aus dem Tatort Ludwigshafen schreiben zu lassen.

Seit seinem Ausstieg aus der Krimiserie – die Dreharbeiten zum letzten Einsatz in „Kopper“ waren im November 2016 abgeschlossen – hat der Schauspieler Andreas Hoppe „Das Sizilien Kochbuch“ geschrieben und eine Nebenrolle in der ZDFneo-Serie „Blockbustaz“ übernommen.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

Arrivederci, Mario. Zum Fall: Etwas verworren und teilweise schlecht durchschaubar. Ein Tatort, den man am besten mit einer Dosis Koffein genießt. Zum Abschied von Kopper: der kam mir ehrlich gesagt zu kurz. Das Ende wirkt wie nachträglich angehangen, auch wenn Koppers „Ausblick“ in die Zukunft versöhnt.

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Sehr schön dargestellt, der Zwiespalt in dem sich Kommissar Kopper da befindet. Soll er Sandro beistehen oder sich Lena anvertrauen? Insgesamt ein ganz guter Fall aus Ludwigshafen, auch wenn ich nicht weiß ob Ermittlerin Stern zukünftig die Lücke füllen kann.

Musik im Tatort

Damien Rice – „One“ (Cover von U2, Komponisten: Adam Clayton und Larry Mullen)

Tatort-Besetzung

Hauptkommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Hauptkommissar Mario Kopper – Andreas Hoppe
Ermittlerin Johanna Stern – Lisa Bitter
Oberstaatsanwalt Benninger – Andreas Leupold
LKA-Hauptkommissarin Karin Manz – Saskia Vester
Alessandro Giangreco, kurz Sandro – Michele Cuciuffo
Salvatore Ferri – David Brizzi
Russo – Victor Calero
Antonio Primavera – Ciro de Chiara
Roberto di Noto – Paolo Sassanelli
Maria, Koppers Verlobte – Marzia Tedeschi
Dr. Hakan Özcan – Kailas Mahadevan
Barkeeper Joe Wetzel – Isaak Dentler
Edith Keller – Annalena Schmidt
Wäschefahrer – Christoph Bautz
Filialleiter – Martin Müller
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Patrick Brunken
Regie – Roland Suso Richter
Kamera – Jürgen Carle, Christoph Schmitz
Schnitt – Isabelle Allgeier
Szenenbild – Söhnke Noé
Musik – Matthias Klein

Trailer zur Tatort-Produktion

Bilder-Galerie zum Krimi aus Ludwigshafen


32 Meinungen zum Tatort Folge 1042: Kopper

  • Ennio • am 11.12.17 um 19:40 Uhr

    Schade, ich mochte Hauptkommissar Mario Kopper und Lena,
    in letzter Zeit war aber irgendwie die Luft raus, auch nervte am Anfang immer das Gezicke der „Neuen“

    Danke Hauptkommissar Mario Kopper für viele angenehme Filmabende.


  • Rumo • am 12.12.17 um 12:11 Uhr

    Arrivederci – ich werde dich aber sehr vermissen, Mario.

    Dennoch, auch von mir die besten Wünsche für dein künftiges Leben nach dieser deiner vorzeitigen Pensionierung – zurück in deine Heimat Sizilien? ;-)


  • Abernmauke • am 2.1.18 um 17:06 Uhr

    Die Beiden haben ihre großen TATORT-Zeiten lange hinter sich und leider die Weisheit: „Wenns am schönsten ist, sollte man aufhören“ nicht beherzigt.
    Nicht nur „Kopper“ sollte aufhören sondern „Lena“ auch.
    Aber vermutlich hat sie einen Vertrag auf Lebenszeit.
    Die Aussicht, statt des coolen Kopper ewig das Gezicke der bei den verblieben ProtagonistINNen hören zu müssen, wird mich von diesem Tatort in Zukunft fernhalten.


  • Dennis • am 7.1.18 um 0:16 Uhr

    Hallo,

    Oh nein nicht gehen, dann kommt wieder ein neuer… Beim Tatort sind so viele gegangen und neu gekommen und es war immer ein flop zu 95%
    Aber danke das uns Kopper so lange geblieben ist.


  • Till Schneider • am 7.1.18 um 0:26 Uhr

    Wie die Folge „Kopper“ wird, ist mir eher egal, ich gucke die Ludwigshafener schon lange nicht mehr. Aber kann ja sein, dass es gut wird.

    Mein einer Stern gilt daher nicht der Folge, sondern dem Team-Umbau: Ab sofort zwei Frauen als Kommissare. Ganz schlecht. Und dann auch noch Nervbacke Lisa Bitter, die – wie heißt es da oben: „an die Stelle von“ Kopper tritt. Als ob sie das könnte.

    Das ist dann so richtig bitter. Trotzdem viel Spaß allen LU-Durchhältern.


  • Mareke Janssen • am 7.1.18 um 21:06 Uhr

    Stimme zu, 2 Frauen sind keine gute Wahl … schade schade, an den charismatischen Kopper kommt so schnell keiner ran.


  • Ralph Sänger • am 7.1.18 um 21:41 Uhr

    Was für ein Schrottfilm 1,5 Stunden Verwirrung und langeweile


  • MM223 • am 7.1.18 um 21:46 Uhr

    Solider Tatort. Ich fand ihn nicht schlecht


  • Thorsten • am 7.1.18 um 21:48 Uhr

    Ich hatte mehr erwartet als diese zerdehnte Langeweile. Sehr schade, dass Kopper rausgeschrieben wurde, aber wahrscheinlich wäre es am besten, sich von dem ganzen Team zu verabschieden. Immerhin bliebe uns dann diese furchtbare Lisa Bitter erspart…


  • Waldi • am 7.1.18 um 21:57 Uhr

    Mir hat der Tatort gut gefallen.


  • Karin • am 7.1.18 um 21:58 Uhr

    So einen Abgang sollte jedem verdienten Kommissar vergönnt sein.
    War ein passabler Krimi, vier Punkte, und ist wohl realistisch bezüglich der Ignoranz der
    Behörden qund verhandener Verflechtungen italienischer Mörderbanden
    in Deutschland.
    Wenn ich mit meinen Vorschlägen zum Tatort genauso abgeprallt wäre wie „Kopper“ bezüglich seiner Rolle, hätte ich auch die Kurve gekratzt. Kopper hätte mehr verdient als Rotwein und Nudeln als italienischer geprägter Wortgeber der Lena Odenthal.
    Lena wird auch bald hopps gehen, die neue Zimtzicke kann dann übernehmen.
    Den Tatort Redaktionen in den einzelnen Sendeanstalten sollte man eine Frischzellenkur verabreichen.


  • Philipp • am 7.1.18 um 22:07 Uhr

    Schade,
    Das man den nächsten Charakterdarsteller einfach so in Rente schickt!
    Von den Neuen konnte doch noch keiner überzeugen!
    Was wird nur aus den Tatorten!!!


  • Dirk • am 7.1.18 um 22:18 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1042, heute in Erstsendung auf ARD. Die beiden Idole der Ludwigshafener Mordkommission, der Hauptkommissar Kopper und seine Chefin, die Hauptkommissarin Odenthal, ermitteln, zusammen mit der Kollegin Sternchen, in ihrem letzten gemeinsamen Fall und gleich zu Anfang: Ich finde es gut, das der so ausging, könnte er Kopper doch zumindest die eine oder andere Gastrolle in Ludwigshafen offen halten. Die Geschichte vom aussteigenden Mafiaangehörigen und möglichen Kronzeugen wurde in alt bewährter Art und Weise dargestellt, diesmal mit tragischen Ausgang, nicht übermäßig spannend, aber durchaus sehenswert. Nicht ganz nehme ich den altgedienten Tatort-Kriminalbeamten die eigenen Analysen bezüglich ihrer eigenen Bedrohungs- und Gefährdungslage, ausgehend von einer weltweit operierenden Verbrecherorganisation, so ab. Aber aus zeitlichen Gründen und des Themas wegen, wird man wohl hier ein wenig schauspielerisch geschludert haben, wobei ich allgemein meine, hier, in diesem Tatort-Spielfilm, wäre, obwohl ich eigentlich kein Befürworter dafür bin, ein Zwei-Teiler angemessener gewesen. OK.


  • gremlin • am 7.1.18 um 22:22 Uhr

    Schade um Kopper… obwohl die letzten aus Ludwigshafen schon nicht mehr vom Stuhl gerissen haben, was eindeutig nicht an Koppers Rolle lag. Werde mich gern an die älteren Fälle der Beiden erinnern.


  • Henning • am 7.1.18 um 22:27 Uhr

    Vielleicht liegt es an meiner eigenen Unwissenheit über mafiöse Strukturen in Deutschland, dass ich die ganze Geschichte als an den Haaren herbei gezogen empfand. Über so etwas sehe ich gerne hinweg, wenn ich dafür gut unterhalten werde. Auch das gelang hier nur mäßig. Vielleicht war es nun dafür nach einigen versäumten Jahren für den SWR ja zu spät, doch es lag an ihnen, die Figur des Kopper weiter zu entwickeln. Leider beließ man es dabei bis vor wenigen Jahren bei Italien-Klischees… ein Fiat-Oldtimer, eine Pasta kochende Maaaama und ein dankbarer Sohn mit viel Appetit, dessen Bauch immer wichtiger als der Dienst zu sein schien. Sicher erfüllte diese Rolle auch den Zweck, Frau Odenthal einen männlichen (sorry) Hanswurst an die Seite zu stellen, damit sie daneben als Powerfrau erstrahlen kann. Gelang nicht so richtig, dafür war Kopper (Hoppe) zu charismatisch. Und dann war auch damit Schluss. Außer dass Kopper ernsthafter wurde, geschah nichts mit der Rolle. Schade, da wäre mehr drin gewesen. Findet auch Andreas Hoppe, der sich bereits in diese Richtung geäußert hat. Nun ja, jedenfalls darf er jetzt wieder Motorrad fahren, was ihm sein Vertrag mit den ÖR untersagte :-).

    Das Rumgezicke zwischen Odenthal und Bitter kann in dieser Form nicht bestehen bleiben, darauf haben viele Zuschauer keine Lust, da bin ich mir sicher. Entweder finden sie eine neue Ebene oder auch hier muss eine Rolle herausgeschrieben werden.


  • Anne • am 7.1.18 um 23:19 Uhr

    Ich will Kopper wieder! Kann mir den Tatort Ludwigshafen nur mit den 2 zickenden Damen nicht vorstellen. War, wenn auch nicht übermäßig spannend, einer der selten gewordenen nicht abgedrehten Tatorte.


  • alter Fan • am 7.1.18 um 23:40 Uhr

    dieser leider letzte “ mit Kopper “ LU Tatort hatte wirklich alles , was einen für meinen Geschmack guten TO auszeichnet – echt schade , daß sich dieser überaus lebensechte und symphatische Darsteller aus der Serie verabschiedet – war möglicherweise der “ wenn´s am schönsten ist “ – Zeitpunkt . Ansonsten sehr guter Tatort .


  • henne • am 8.1.18 um 0:13 Uhr

    Sehr guter „klassischer“ TO – bitte 2018 mehr davon, numehr dann aber leider ohne Kopper!


  • Michelle • am 8.1.18 um 0:18 Uhr

    Das ist ja lustig, da wohne ich schon so lange Ludwigshafen und wusste nicht dass wir so nah an der französischen Grenze sind. 😱😂
    in diesem Tatort war das offensichtlich so. Aber auf jeden Fall mal besser als die letzten Ludwigshafener Tatorte.
    Aber immernoch nicht richtig gut. Schade


  • Erix • am 8.1.18 um 1:02 Uhr

    Nach der Fall Franciska hatte ich Angst um der Fall Kopper an zu sehen; ist schon noch gut gegangen. München ohne Carlo geht schon lange nicht mehr und Köln ohne Franciska auch nicht; Ludwigshafen ohne Kopper kann ich mich nicht vorstellen.


  • holly • am 8.1.18 um 4:40 Uhr

    Wenn Kommissare ausscheiden, werden sie oft umgebracht…
    Das war hier Gott sei Dank nicht der Fall.
    Gute Zeichnung der persönlichen Verstrickung (Freundschaft!!!) mit den
    Abgründen der organisierten Kriminalität -nicht nur in Italien.
    Die Warnzeichen an beteiligte Ermittler lassen einen mit einem beklemmenden Gefühl zurück…
    Ich mag sonst keine Mafia-Krimis, aber dieser Tatort hat dem „italienischsten“ aller Kommissare einen passenden Abgang beschert.
    Bravo!


  • lenin • am 8.1.18 um 5:06 Uhr

    Schade um Kopper, schade um den Tatort, wieder ein alt bewährtes Team am Ende.. Frau Stern kann ihn nicht „ersetzen“ . Mag sein, dass es immer schwieriger wird, Fälle zu kreieren die für gute Spannung sorgen aber so viel Mafia in so einem doch deutlich überzogenem Fall und dazu Kopper etwas dilettantisch einzubauen fand ich nicht mehr spannend. Sein „Ende“ sei ihm gegönnt. Vielleicht schaffen es Drehbuchautoren ja im nächsten Leben wieder gute Krimis zu schreiben die auch Spannung auf dem Bildschirm erzeugen?? 2 Frauen in Ludwigshafen als Ermittlungsteam sind für mich aber nicht wirklich die Idealbesetzung..das sieht eher nach Zickenkrieg aus.


  • Hanz W. • am 8.1.18 um 8:49 Uhr

    Das war ein ordentlicher Abgang für Kopper… und wäre möglicherweise ein guter Anlass, den Ludwigshafener völlig neu aufzustellen; viele der Folgen in den letzten Jahren waren schon arg bräsig bzw. konzentriert auf die Selbstbespiegelung der Frau Odenthal (oder waren schlicht katastrophal, da gab’s auch ein oder zwei).
    Gestern zu meinem Erstaunen mal wieder was, was ein Tatort halt auch sein kann und was man schon fast vergessen hat: klassischer Krimi ohne allzu viel Schnörkel, trotz der einen oder anderen Länge zwischendrin insgesamt doch schnell und spannend inszeniert. Das „Mafia-Umfeld“ blieb für meinen Geschmack etwas unterbelichtet, was aber verständlich wurde dadurch, dass die Folge nun einmal voll auf Kopper abgestellt war. Hat gepasst; servus Kopper, die Figur hat, gerade in den ersten Jahren, Spaß gemacht.


  • Der Fremde • am 8.1.18 um 9:26 Uhr

    Ich fand die Figur „Kopper“ ganz allgemein nicht charismatisch mit den langen, fetten, strähnigen Haaren, dem Dickbauch und dem offensichtlich gröberen Alkohol-Problem.
    Anders als „Faber“ im Dortmund-TO (inkl. dessen psychischer Probleme) wusste mich Kopper eigentlich nie zu beeindrucken, war bloß eine blasse Nebenfigur im Ludwigshafen-TO.
    Gegenständlicher TO „Kopper“ wies massive Logik-Mängel auf (die Darstellung italienischer Mafiosi in Deutschland war generell unglaubwürdig –> die organisierte Kriminalität in Deutschland/Österreich wird von Personen anderer Nationalität bestritten!, was wurde eigentlich aus dem Fahrer des von Kopper gekaperten Privatautos?, warum lag der Mafia-Aussteiger nach Sprung von der Brücke mind. 20 Meter von der Brücke entfernt –> das geht sich selbst bei Weitsprung-Weltrekord nicht aus, etc.).
    Insgesamt ein schwacher Abgang einer schwachen Figur.


  • herbert2 • am 8.1.18 um 14:36 Uhr

    Nicht schlecht, aber irgendwie auch ein wenig trauriger Abgang.
    Aber dieses Mal schon ein wenig trauriger Abgang mit der Tatsache das wieder ein Team aufhört das uns fast eine Generation begleitet hat.
    Über die Story ließ sich sicher was sagen, aber war in Ordnung im Großen und Ganzen. Danke euch zweien. Ich werde den Dialekt vermissen.


  • MoMi • am 8.1.18 um 20:19 Uhr

    Guter Abgang von Kopper nach Sicilia – zur Mafia. Werde Kopper aber vermissen. Eigentlich hätte er ja ins Gefängnis gehört, da er eine Person erschossen hat. Werde die Figur sehr vermissen, hätte lieber die Odenthal in Pension geschickt. Was die Frau Stein bringt wird sich weisen.
    Zur Story: Eigentlich nicht unbedingt was Neues, wenn man sich in Italien etwas auskennt wird viel auf diese Weise erledigt. Siehe Müllabfuhr in Neapel wo die Camorra die Müllablagen „organisiert“. Das mit dem Sondermüll wird sicher auch so funktionieren. Ciao Coppa ci vediamo una volta in Sicilia. Saluti a Maria e buona Fortuna.


  • Caroline • am 8.1.18 um 20:35 Uhr

    Ein sehr trauriger Abgang und unwürdig für KHK Kopper. Ich hätte der Filmfigur Mario Kopper einen 6er im Lotto gewünscht und dem Schauspieler Andreas Hoppe einen würdevollen Abschied seitens des Senders. Es freut mich, dass er viele Angebote hat. Ich hoffe aber auch auf ein Comeback. Wenn es stimmt, dass Ulrike Folckerts und er viele Verbesserungsvorschläge gemacht haben, die nicht mal in Erwägung gezogen wurden, dann ist das ein Zeichen für verkrustete Strukturen in einer Fernsehanstalt.
    Die Figur Kopper mit den fettigen Haaren und dem Schmerbauch war nicht unbedingt ein Sympatieträger und daher sicher nicht einfach zu spielen, ein Strahlemann wie „Heldt“, ebenso ungewaschen und unrasiert, hat es da erheblich einfacher. Aber der Tatort ist ja auch ein richtiger Krimi. Kopper war der loyale, kluge Partner, der Lena Odenthal immer zur Seite stand.
    Der Tatort „Kopper“ war endlich mal wieder ein guter Krimi – ohne Schnörkel und spannend. Endlich mal wieder keine Kommissare, die ihre Probleme mit ungezogenen pubertierenden Gören haben, alleinerziehende genervte Mütter oder Väter, denen die Arbeit über alles geht und die dabei ihr Privatleben verhunzen, die nachts um 3 Uhr noch im Büro am Rechner hängen statt zu schlafen. Die Story war ein bißchen seltsam, aber was solls.


  • Polly Zei • am 8.1.18 um 23:15 Uhr

    Meistens sind die Tatorte in die die Kommissare selbst in die kriminelle Handlung verwickelt sind, eher doof. Hier war es grade noch so akzeptabel, weil man wusste, dass Kopper gehen muss. Für einen Kommissar handelte er mal wieder (wie alle anderen selbst betroffenen Kommissare) sehr unlogisch. Aber es war recht spanned und deshalb gibt’s 4 Sterne. Ich freue mich auf die neuen Folgen. Vielleicht wird es wieder etwas frischer und dreht sich nicht nur um die Vereinsamung der Polizisten. Bei Lena und Mario hat mir diese Entwicklung vom italienischen Mama-Söhnchen Kopper, der bei der coolen Lena einzieht, weil Mama nach Italien zurückgeht, hin zu dem coolen Kopper mit den tollen Freunden und der nun eher farblosen Lena, nicht gefallen. (wenn dann bitte beide cool). Diesmal war Lena wieder mehr sie selbst, die Zusammenarbeit mit der Neuen hat gut funktioniert. Das kann was werden.


  • Frank • am 9.1.18 um 8:22 Uhr

    Tschau Kopper und Danke für nicht alltägliche Darstellungen eines Ermittlers im Tatort. Einverstanden bin ich aber dennoch mit der Kritik, dass die Figur nur insoweit entwickelt wurde, wie es zur (Selbst-)Darstellung von Lena Odenthal notwendig war. Wäre Zeit auch sie zu ersetzen – aber bitte: Johanna Stern bitte nach Dresden schicken, alle diese Zicken ohne wahre Ecken und Kanten in einem gesonderten Tatort: „Viele Zicken für Tatort“, oder so… Dann könnte man vielleicht wieder politisch (gender) unkorrekte Teams nehmen, die dafür überzeugen. Die man gerne sieht, die auch eine Marke darstellen. Falls diese Idee gelesen und umgesetzt wird, bitte den Zicken Tatort nicht am Sonntag abend, sondern vielleicht mit eigenem Slot im Vomittagsprogramm am Montag zeigen… Ich entschuldige mich, dass ich hier so wenig zu dem eigentlichen „Kopper“ geschrieben habe, aber die Entwicklung ist allenthalben bedenklich… (5 für Kopper).


  • Mario • am 10.1.18 um 13:57 Uhr

    Das wird richtig BITTER im wahrsten Sinne des Wortes. Ich als großer LU Tatort Fan bin mehr als enttäuscht, dass nun Kopper gehen musste!!! Wie kann man so einen Charakter Schauspieler ziehen lassen??? Als Ersatz gibt es nun Eingemachtes IT Gemüse mit Nervosität. Schade um diesen KULT Tatort.

    Ciao Mario ci vediamo


  • Smokie • am 14.1.18 um 16:26 Uhr

    Mal wieder hat ein „Altgedienter“ die Tatortbühne verlassen. – Schade!


  • OD • am 16.1.18 um 13:46 Uhr

    LU-ZF 4

    warum musste denn der schöne Fiat 130 leiden :(((


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