Tatort Folge 1059: Wer jetzt allein ist



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Tatort Folge 1059: Wer jetzt allein ist 3 8

Am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018 heißt es – Pi mal Daumen gegen 21.44 Uhr – Abschied nehmen.

Die Schauspielerin Alwara Höfels verlässt den Tatort Dresden nach nur sechs Einsätzen. In ihrer Rolle als Oberkommissarin Alwara Höfels fühlte sich die Darstellerin nach eigener Aussage nicht mehr wohl, ihr fehle der „künstlerische Konsens“. Auch von „unterschiedliche[n] Auffassungen zum Arbeitsprozess“ mit dem Produktionssender MDR sprach Höfels.

„Wer jetzt allein ist“, Tatort-Folge Nummer 1059, wird am 21.05.2018 um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD erstausgestrahlt. Im ostdeutschen Krimi begeben sich Henni Sieland und Karin Gorniak gegen den Willen ihres besorgten Chefs Schnabel in die Welt der Dating-Webportale. Hier wollen die Kriminalbeamtinnen, getarnt als flirtwillige Mitglieder „Kinky“ und „Star“, einem Mörder auf die Spur kommen.

Inhalt der Tatort-Folge „Wer jetzt allein ist“

Um die Frage nach Alwara Höfels Nachfolgerin gleich zu Beginn zu beantworten: Cornelia Gröschel wird an ihre Stelle treten. Gröschel, 1987 in Dresden geboren, spielte bereits 2006 in der Polizeiruf 110-Folge „Schneewittchen“ an der Seite von Jaecki Schwarz (Hauptkommissar Schmücke) und Herbert Schneider (Kollege Wolfgang Winkler). Sogar mit ihrem zukünftigen Tatort-Boss, dem Dresdner Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel alias Darsteller Martin Brambach, hat Cornelia Gröschel in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet. Für den ARD-Fernsehfilm „Willkommen bei den Honeckers“ traten Gröschel und Brambach 2017 gemeinsam vor die Kamera. Ab dem nächsten Dresdner Tatort wird „die Neue“ fester Teil des Teams.


Der Tatort „Wer jetzt allein ist“ beginnt mit einer krimitypischen Situation:
Eine junge, hübsche Frau hastet von einer Party auf den Parkplatz, am Ohr ihr Smartphone. Mit zitternder Stimme spricht die Verfolgte mit ihrer besten Freundin Laura, die sie zu beruhigen versucht. In der Aufregung hat Doro vergessen, wo genau sie ihren Kleinwagen abgestellt hat. Endlich hat sie den schwarzen Wagen in der Dunkelheit entdeckt; Doro Meisner schließt auf und lässt sich erleichtert auf den Fahrersitz fallen. Freudig erklärt sie Laura am Telefon, dass sie sich in Sicherheit befindet – und wird in dem Moment von einer vermummten Person vom Sitz hinaus auf das Kopfsteinpflaster gezerrt.

Der Täter wirft sich auf die 22-jährige Studentin und legt ihr einen Kabelbinder um den Hals. Er zurrt den Binder fest zu und hält Doro Meisner im Todeskampf fest. Langsam lösen sich die verkrampften Gliedmaße des Opfers: Doro ist tot. Der Mörder verschwindet lautlos in der Nacht, es gibt keine weiteren Zeugen der Tat. Nur Lauras verzweifelten Rufe nach ihrer Freundin schallen noch immer aus dem Handylautsprecher …

Während auf dem Dresdner Parkplatz ein Mord geschieht, haben die beiden Oberkommissarinnen Sieland und Gorniak auf der anderen Seite der Elbstadt Probleme, die allerdings eher privater Natur sind. Im letzten Fall „Déjà-vu“ (Tatort-Folge 1045) erfuhr Henni Sieland von ihrer Schwangerschaft. Um die partnerschaftlichen Umstände könnte es allerdings besser bestellt sein, denn die Beziehung mit Freund Ole läuft seit einiger Zeit alles andere als harmonisch. Zwischenzeitlich hat sich Henni von ihrem Partner getrennt und sich gegen das Kind entschieden. Sie plant einen Schwangerschaftsabbruch.

Ihre Freundin und Ermittlungspartnerin Karin Gorniak schlägt sich derweil mit ihrem heranwachsenden Sohn Aaron herum. Der hat eine übel benotete Mathearbeit vor seiner Mutter versteckt, die nun stinkwütend ist. Sie gibt Aaron Hausarrest, der darüber allerdings nur müde lächelt. Kurzerhand wird der Kommissariatsleiter Schnabel als Babysitter akquiriert, damit die beiden Ermittlerinnen genügend Zeit haben, sich auf die Jagd nach dem Mörder zu konzentrieren. Peter Michael Schnabel zeigt sich zwar nicht begeistert von der Idee, gibt sich aber geschlagen. Entschlossen stellt er sich schließlich der Herausforderung, Aaron Gorniak an der „Flucht“ aus seinem Zuhause zu hindern und stattdessen Mathe mit ihm zu pauken. Zur musikalischen Folterunterstützung packt Schnabel sicherheitshalber ein Album von Peter Alexander ein.

Im Tatort-Fall „Wer jetzt allein ist“ führen die Mordermittlungen zunächst zur Freundin, WG-Mitbewohnerin und wichtigen Kronzeugin Laura, mit Doro kurz vor deren gewaltsamem Tod noch telefoniert hatte. Laura Nix weist die Kriminalpolizei auf das Online-Datingportal „Lovetender“ hin, bei dem das Opfer angemeldet war, um ältere Männer kennenzulernen. Unter dem Nickname „Birdy“ ging die Studentin hier auf Männerfang – und umgekehrt. Wie sich bei den Recherchen der Kripo herausstellt, hat sich eine regelrechte „Vogelfänger-Gruppe“ von interessierten Männern zusammengefunden, die es auf „Birdy“ abgesehen hatte.

Der Gruppengründer Matthias Schirmer alias „Silversurfer“ wird als Erster von Sieland und Gorniak befragt. Der hat für die Tatzeit ein Alibi, kann aber immerhin den wertvollen Hinweis geben, dass er und die anderen „Vogelfänger“ von Meisner um eine beträchtliche Geldsumme gebracht wurden. Was hat es damit auf sich? Die Dresdner Fahnderinnen suchen den Betreiber des Webangebotes „Lovetender“ auf, Thomas Frank. Der bestreitet den Verdacht der zwei Frauen, das Profil von Doro Meisner gehackt und für den Betrug der beteiligten Mitglieder benutzt zu haben. Die Kommissarinnen sind sich ihrer Sache jedoch sicher: Frank hat Dreck am Stecken. Doch damit ist der Mörder nicht gefasst.

Die übrigen Mitglieder der „Vogeljäger“ werden zur Vernehmung in das Kommissariat Dresden geladen. Die Oberkommissarinnen Sieland und Gorniak führen die Gespräche einzeln durch. Unter den Tatverdächtigen befindet sich ein reicher, schöner Schnösel namens Andreas Koch, ein alleinstehender, psychisch angeschlagener Typ namens Petrick Wenzel, der raubeinige Ronny Brockmann, der 45-jährige Jens Groppa.

Übrig bleiben nach den Verhören Koch und Wenzel als mutmaßliche Mörder. Beide Männer haben kein Alibi und waren zum Tatzeitpunkt nachweislich auf der Ü30-Party, auf der auch Meisner Gast war. Da lediglich Mutmaßungen, aber keine handfesten Beweise im Tatort „Wer jetzt allein ist“ vorliegen, dämpft Kommissariatsleiter Schnabel die Freude seiner Mitarbeiterinnen: Die Staatsanwaltschaft wird der Zeugin Laura Nix nur fünf Tage lang Zeugenschutz gewähren und sie dann ihrem Schicksal überlassen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat der Mörder die Anruferin auf dem Handydisplay gesehen, das Leben von Nix ist also ebenfalls in großer Gefahr.

Henni Sieland fasst einen Entschluss. Sie und Gorniak ermitteln undercover bei „Lovetender“ und schreiben auf der Dating-Plattform die dringend Tatverdächtigen Andreas Koch und Petrick Wenzel direkt an, um sie bei einem persönlichen Treffen über ihr Verhältnis zu „Birdy“ auszufragen. Unter den Nicknames „Kinky“ und „Star“ geben sich die Kommissarinnen als spaßsuchende Singles aus.

Während die zurückhaltende Karin Gorniak noch Schwierigkeiten hat, sich entsprechend locker zu geben und dem attraktiven Koch beim Abendessen vielversprechend in die Augen zu schauen, fällt es Sieland wesentlich leichter, die naive Studentin „Kinky“ zu geben. Sie trifft sich mit dem unheimlich wirkenden Wenzel in dessen Haus. Die krächzende Stimme, die plötzlich im Wohnzimmer von Wenzel aus einem Babyphone übertragen wird, erinnert die erschrockene Oberkommissarin an Szenen aus Hitchcocks „Psycho“. Hat Henni Sieland etwa einen Volltreffer gelandet und sitzt dem Mörder von Doro gegenüber? Oder begibt sich Karin Gorniak in akute Gefahr, als sie sich in den wohlhabenden Villabesitzer Andreas Koch verguckt und einen echten Flirt mit dem Verdächtigen beginnt?


Der MDR-Tatort „Wer jetzt allein ist“ stammt von Drehbuchautor Erol Yesilkaya, der für seine Krimiskripte der „besonderen“ Art bekannt ist. Von Yesilkaya kamen auch die Vorlagen für die Tatorte „Es lebe der Tod“ (Tatort-Folge 1001 mit Inspektor Murot aus Wiesbaden) und „Meta“ (Tatort-Folge 1048 mit Rubin und Karow aus Berlin).

Gedreht wurde der sechste Dresdner Krimi mit dem Trio Sieland, Gorniak und Schnabel im Zeitraum vom 15. November 2017 bis 31. Januar 2018. Unter anderem diente das Schloss Moritzburg in der Nähe von Dresden als Kulisse.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

Für mich der bis dato beste Tatort-Beitrag aus Dresden mit dem Trio Sieland, Gorniak und Schnabel. Die Atmosphäre ist düster, die Mienen sind ernst. Gut wird hier mit Licht und Schatten gespielt, mit Wahrheit und Trug. Dennoch liefern Schnabel in Kombination mit Peter Alexander, Sielands trockene Kommentare und ihre Rolle als naives Blondchen „Kinky“ auch wunderbar heitere Momente. Aleksandar Jovanovic gibt ein exzellentes Schauspiel als Verdächtiger Wenzel ab – schaurig gut!

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Gerade jetzt, wo der Tatort aus Dresden zu neuer Form aufläuft, geht die Hauptdarstellerin Höfels. Schade, aber na ja. Ich bin gespannt, was die Nachfolgerin Cornelia Gröschel dem Team beisteuern kann. Dieser Abschiedsfall von Kommissarin Sieland ist jedenfalls spannend und sehr gut umgesetzt. Die Verwicklung von Gorniak hat mich überzeugt und wirkt nicht künstlich aufgesetzt. Ich empfehle das Einschalten dieses Mal.

Tatort-Besetzung

Oberkommissarin Henni Sieland – Alwara Höfels
Oberkommissarin Karin Gorniak – Karin Hanczewski
Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel – Martin Brambach
Kriminaltechniker Ingo Mommsen – Leon Ullrich
Gerichtsmediziner Falko Lammert – Peter Trabner
Doro „Birdy“ Meisner – Svenja Jung
Laura Nix, Doros Freundin – Kyra Sophia Kahre
Thomas Frank, Betreiber von „Lovetender“ – Bernd-Christian Althoff
Mitarbeiter von „Lovetender“ – Oliver Simon
Andreas Koch, Mitglied der „Vogeljäger“ – Daniel Donskoy
Petrick Wenzel, Mitglied der „Vogeljäger“ – Aleksandar Jovanovic
Matthias Schirmer, Mitglied der „Vogeljäger“ (Nickname „Silversurfer“) – Daniel Hoevels
Jens Groppa, Mitglied der „Vogeljäger“ – Viktor Tremmel
Ronny Brockmann, Mitglied der „Vogeljäger“ – Markus Gertken
Herr Böhme – Johannes Kiebranz
Aaron Gorniak, Sohn von Karin Gorniak – Alessandro Schuster
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Erol Yesilkaya
Regie – Theresa von Eltz
Kamera – Juan Sarmiento G.
Schnitt – Christian Reinhardt
Szenenbild – Thomas Franz
Ton – Ben Krüger
Musik – Christian Meyer

Hinweis zur Fehlermeldung bei der Kommentarfunktion

Liebe Nutzerinnen,
liebe Nutzer,

leider hatten wir vom 19. bis einschließlich 21. Mai 2018 ein technisches Problem bezüglich der Kommentarfunktion auf unserer Webseite vorliegen. Daher war es zum Zeitpunk der Erstausstrahlung der Folge „Wer jetzt allein ist“ am Abend des 21.05.18 nicht möglich, einen Kommentar zu diesem (oder einem anderen beliebigen Tatort auf Tatort-Fans.de) zu hinterlassen. Wir haben den Defekt zwischenzeitlich behoben, Ihr könnt den Tatort also nun regulär bewerten und kommentieren.

Wir bitten, die Unannehmlichkeit zu entschuldigen.

Mit besten Grüßen
Euer Team von Tatort-Fans.de

Bilder-Galerie zum Krimi aus Dresden


8 Meinungen zum Tatort Folge 1059: Wer jetzt allein ist

  • BG • am 23.5.18 um 18:10 Uhr

    Hat mir sehr gut gefallen dieser Tatort aus Dresden. Hab ihn mir direkt danach ein zweites Mal angeschaut.


  • Der Fremde • am 24.5.18 um 14:18 Uhr

    Ich habe diesen TO als nur durchschnittlich empfunden.
    Ich bin zwar auch kein Freund des Datings per Internet (das gute, alte „persönliche Kennenlernen“ erscheint mir da wesentlich sinnvoller bzw. unersetzbar), aber so gefährlich wie hier dargestellt ist es wohl nicht. Die Leute erzählen bei dieser Form des Datings noch mehr die Unwahrheit als sonst, aber darüber hinaus kann m.E. nicht allzu viel passieren …
    Da mit Alwara Höfels die stärkere der beiden Schauspielerinnen in Zukunft als Kommissarin in Dresden wegfällt, kann man jetzt gespannt sein, ob die neue Kollegin die Lücke schließen kann.
    Für mich war der vorige TO („Deja-vu“) der beste von diesem TO-Team.


  • Colorwriter • am 24.5.18 um 17:11 Uhr

    Bis auf einige (wenn auch üble) Lücken in der Logik ein rundum spannender Tatort. Der nicht so wirklich vom Drehbuch, sondern von der Brillianz der Darsteller und der sensiblen Regie lebt. – Und dazu ein halbwegs starker Abgang für Frau Höfels. Ebenso Schade wie Verständlich, dass sie geht. Aber wenn Produktion, Regie und Drehbuch das Potenzial nicht ausschöpfen können, muss man sich nicht wundern, das die Darsteller lieber das weite suchen anstatt auf Dauer ihren Ruf zu ruinieren. Respekt!

    Zu hoffen ist, das der MDR aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.


  • Hanz W. • am 24.5.18 um 19:32 Uhr

    Respekt, Respekt, selten – nach katastrophalen Anfängen – eine so steile Entwicklung zum Besseren gesehen wie bei dem Tatort-Team aus Dresden. Das war heute eine gradlinige, runde Sache, nicht allzu originell in den Details (verlassenes Muttersöhnchen als Psychopath, ein anderes Muttersöhnchen zum Erbarmen, das dunkle Haus), aber spannend und weitestgehend klar durcherzählt. Der (kurze) Ausflug ins Private hatte mit Sohn und Schnabel heute eine humoristische Note und war entsprechend zu goutieren, dass sich die Gorniak in den Psycho verguckt hat, musste wohl sein, um die Story weiterzubringen. Geschenkt, diesmal. Ein wenig unklar blieb (mir) die Funktion, die der Tod des Haumeisters haben sollte, als (ohnehin überflüssige) falsche Fährte hat das nicht getaugt, und als Verdachtsverstärker war es nicht notwendig. Sei’s drum.
    Sehr ordentlicher, überdurchschnittlicher Tatort, 4 Sterne glatt.


  • Haferkamps Frikadelle • am 25.5.18 um 9:53 Uhr

    Sollte es noch Fragen geben warum Alwara Höfels den Tatort verlässt, wurden sie mit diesem einfach nur schlechten Drehbuch beantwortet. Trotz toller Schauspieler, insbesondere ist da mal wieder Martin Brambach hervorzuheben, kommt diese hanbüchene Story über einen Stern nicht hinaus.


  • Kathi • am 25.5.18 um 13:18 Uhr

    Oh, Hanz W., hätte ich doch durchhalten sollen? Ich habe das auf ONE geschaut und war nach einer knappen halben Stunde so genervt, dass ich auf einen alten Münster-TO umgeschaltet habe. Aber ich denke, dass ein Drittel ohne Spannung und mit viel Genuschel einfach zu viel ist auf die Gesamtsendezeit gesehen.


  • alter Fan • am 26.5.18 um 0:11 Uhr

    die Ersteindrücke sind schon ein wenig verflogen , nachdem ich meinen aktuell verfassten Kommentar aus technischen Gründen leider nicht absetzten konnte . Mein Fazit : recht interessante Story – leider zwischendurch extrem zäh und langatmig – speziell diese Verhörszenen – aus DD kam meiner Ansicht nach auch schon was besseres . Das von “ Kathi “ erwähnte Genuschel speziell von Frau Hanczewski ging mir ebenfalls voll auf die Nerven – wie wär´s da mal mit einem Aufbaukurs Rhetorik ? gesponsort von GEZ


  • MoMi • am 26.5.18 um 11:35 Uhr

    Ich liebe Frikadellen…….. Stimme mir dem Kommentar völlig überein. Brambach war das einzige Highlight in diesem Tatort. Ich habe mir immer wieder überlegt warum ich diesen Tatort nicht einfach abschalte und überhaupt keinen mehr schaue. Ich weiss aber immer noch nicht warum ich es nicht getan habe. Könnte man doch nur 0 Sterne geben!


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