Tatort Folge 191: Blindflug



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In der Tatort-Folge 191 „Blindflug“ muss der Frankfurter Hauptkommissar Edgar Brinkmann (Karl-Heinz von Hassel) den Mord an einem Piloten klären. Landete er etwa zu gerne auf fremden Terrain? Der Flieger war allem Anschein nach ein richtiger Frauenheld und ein Eifersuchtsdrama scheint wahrscheinlich.

Ein Blindflug? Das ist eigentlich gar nicht so das Ding von Flugkapitän Christian Beck aus Frankfurt. Im Gegenteil: Der risikofreudige Pilot hat seine Augen stets überall, am liebsten auf den Körpern schöner Frauen. Beck ist ein richtiger Frauenheld – und ein erfolgreicher dazu. Sein letztes Opfer, die attraktive Stewardess Anita, hat er am Tatort Arbeitsplatz seinem Chefsteward Günter Marbach ausgespannt. Und nun geht Anita nach der Landung am Frankfurter Flughafen eben nicht mehr mit Günter, sondern mit Christian nach Hause.

Letzterer freut sich so sehr auf den Feierabend mit seiner neuen Eroberung, dass er schnellstmöglich landen will: bei ihr und auf dem Flughafen Rhein-Main im Revier von Tatort-Kommissar Brinkmann. Das Problem: Der Kontrollturm rät dem Flieger wegen schlechten Witterungsbedingungen dringend zum Ausweichen auf einen anderen Flughafen. Doch Beck liebt das Risiko, setzt trotz allem zum Landeanflug an und macht mit seinem Blindflug das Cockpit zum Tatort. Es kommt zur Katastrophe, allerdings nicht zu der naheliegenden: Nicht das Flugzeug nimmt bei dem riskanten Manöver Schaden, sondern der Pilot. Er wird ermordet.

Der erste Verdacht von Hauptkommissar Brinkmann und seinen Frankfurter Kollegen fällt auf Marbach. Denn der sitzengelassene Steward war noch längst nicht darüber weg, dass er seine Anita an „Blindflug-Beck“ verloren hatte. Er beteuert jedoch, nichts mit dem Mord zu tun zu haben. Sein Verhalten allerdings spricht eine andere Sprache. Anita, die zur Tatzeit bei Beck war, will den flüchtigen Täter nicht erkannt haben. Brinkmann jedoch zweifelt: Aber hat sie nicht vielleicht doch mehr gesehen, als sie sagt? Offensichtlich steht sie unter Schock. Auch Becks Kopilot Frank kann dem Tatort-Kommissar nicht weiterhelfen, ebenso wenig wie die Ehefrau des Ermordeten, die seit Jahren ihre eigenen Wege geht und sich ein Antiquitätengeschäft aufgebaut hat. Kommissar Brinkmann tappt bei den Ermittlungen im Dunkeln. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse im: Marbach verschwindet, die Tatwaffe wird gefunden, und ein zweiter Mord geschieht …

Der Frankfurter Tatort „Blindflug“ wurde vom HR produziert und war zum allerersten Mal am 29. März 1987 im Ersten Deutschen Fernsehen der ARD zu sehen.

Besetzung
Kommissar Brinkmann – Karl-Heinz von Hassel
Günter Marbach – Uwe Ochsenknecht
Christian Beck – Rüdiger Bahr
Doris Beck – Astrid Jacob
Anita Brückner – Susanne Uhlen
Frank – Christian Mey

Stab
Drehbuch – Sylvia Hoffman
Regie – Sylvia Hoffman
Kamera – Werner Hoffmann, Armin Alker
Szenenbild – Horst Klös
Musik – Ralf Zang

Bilder: HR/Kurt Bethke


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3 Meinungen zum Tatort Folge 191: Blindflug

  • Fritz Kistenpfennig • am 8.8.15 um 22:25 Uhr

    Herrvorragend spannend ohne Tadel……..ich hatte schon vor keine Tatort Sendungen mehr zu schauen.Grund:die letzten Folgen waren teilweise die Schauspieler nur schwer zu verstehen oder garnicht. Die Hintergrundmusik /geräusch war so laut das die Unterhaltungen einfach übertönt wurden.Die Tontechniker sollten sich mal auf die Unterhaltungen konzentrieren ! Zweiter Grund,teilweise nuscheln die Schauspieler,wenn dann auch noch Hintergrundgeräuche besser gesagt Vordergrundgeräusche/Musik ist kann man nur noch raten. Ermüdent…


  • Dirk • am 11.4.16 um 18:43 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 191. Zuständig für die Frankfurter Mordkommission ist der Hauptkommissar Brinkmann, ein seriöser Polizeibeamter der alten Art. Dieser ermittelt zusammen mit seinen Kollegen in einem mysteriösen Mordfall. Ein Pilot wird ohne Vorwarnung in einem Hotelzimmer erschossen, ein möglicher Täter ist schnell ausgemacht, der wiederum schiebt die Schuld einem anderen zu, so unschuldig wie der Verdächtige selbst. Dann geschieht ein zweiter Mord, eine Stewardess muss dran glauben. Brinkmann fährt im Kreis auf einer falschen Spur. Das Ende überraschend und im Höchstmaß gemein. Ein Tatort-Krimi den man gesehen haben muss. Spannend und sehenswert bis zum ungläubigen Schluss und äußerst wiederholungswert.


  • MadMonkey • am 18.5.17 um 20:18 Uhr

    Gehört neben Automord zu den besten Brinkmännern. Ach ja Tod fährt Achterbahn war ebenfalls spitze. Uwe Ochsenknecht spitzenklasse. Super Story klasse Ermittlung. Da lohnt es sich den Brinkmann einzuschalten wenn er denn mal wieder laufen würde. Spannend klasse super 4,7 Punkte


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