Tatort Folge 755: Vergessene Erinnerung



  7 Meinungen
Tatort Folge 755: Vergessene Erinnerung 4 7

Nach einem Autounfall kommt Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) vom LKA in Hannover im Tatort „Vergessene Erinnerung“ per Zufall seltsamenen Geschehnissen in dem kleinen Dorf Volsum auf die Spur.

Tatort Vergessene Erinnerung – Trailer



Es ist spät am Freitagnachmittag. Charlotte Lindholm ist außerhalb von Hannover, wo sie an einer Fortbildung teilgenommen hat. Trotz der Dunkelheit entscheidet sich die Kommissarin zur Heimfahrt. Im Auto spricht sie am Telefon mit ihrem Mitbewohner Martin, der im Tatort „Vergessene Erinnerung“ auf ihren Sohn David aufpasst. Kurz nachdem Lindholm aufgelegt hat, taucht auf der Straße plötzlich ein Junge auf, der einen roten Anorak trägt. Beim Versuch, dem Jungen auszuweichen, knallt die Fahnderin mit dem Auto gegen einen Baum.

In der Folge sieht der Zuschauer im Tatort „Vergessene Erinnerung“ einige surrale Bilder und Szenen, von denen nicht klar ist, ob es sich um eine reine Einbildung der Ermittlerin handelt. So findet Lindholm auf der Straße die Leiche eines Mannes im Trenchcoat. Und dann findet sich die LKA-Beamtin zusammen mit einer Tierärztin, einem Streifenpolizist und einem älteren Mann, der sich als Horst Randers vorstellt, in einem Auto wieder – die Leiche jedoch ist verschwunden. Sicher ist nur, dass Lindholm am Ende im Krankenhaus wach wird. Dort wird sie auch von Martin besucht, der ihren Sohn David mitbringt. Mit den beiden verlässt die Kommissarin auch kurzerhand gegen den Rat der Ärzte die Klinik.

Auf dem Heimweg halten die drei auch an der Unfallstelle, wo Lindholm den Knopf von einem Mantel findet. Daraufhin macht sie sich auf die Suche nach noch mehr Spuren, wobei sie auch auf ein Kornfeld stößt. Als plötzlich ein Wildschwein erscheint, wird dieses direkt von einer älteren Dame erschossen. Dieses Erlebnis erstaunt Lindholm im Tatort „Vergessene Erinnerung“ so sehr, dass sie beschließt, nicht nach Hannover mitzukommen, sondern in dem Dorf zu bleiben. Diese Entscheidung, die Dinge in dem Ort Volsum näher zu untersuchen, gefällt Martin gar nicht.

In einem Gasthaus, wo die LKA-Ermittlerin ein Zimmer bezieht, trifft sie am Abend auch Horst Randers, den sie schon in ihren verschwommenen Erinnerungen oder Einbildungen kennengelernt hatte. Zu dem Gespräch kommen im Tatort „Vergessene Erinnerung“ auch eine Holländerin und Sven Wollners. Am Nebentisch hingegen geht es weinger friedlich zu, denn dort kommt es zum Streit. In Volsum lernt die Kommissarin aus Hannover im Laufe der Zeit einige Einwohner kennen. Dazu gehört auch der Dorfpolizist namens Holger Mommsen, von dem sie viel über die Geschehnisse im Dorf erfährt.

Als interessante Gesprächspartnerin erweist sich im Tatort „Vergessene Erinnerung“ auch die Tierärztin Petra Borgmann. Denn diese erzählt Lindholm, dass die LKA-Beamtin Erika Wollner zum Verwechseln ähnlich sieht, welche gemeinsam mit ihrem Mann Albert vor einigen Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Dieser Unfall hat sich ausgerechnet an der Stelle ereignet, wo auch die Kommisarin mit dem Auto gegen einen Baum gefahren war. Zurückgeblieben war nach dem Unfall der Wollners dessen dreijähriger Sohn Franz, der beim Unfall nichts ums Leben gekommen war und seitdem stumm und taub ist. Der Grundbesitz von Erika Wollner war an Knut und Sven gegangen, Albert Wollners Söhne aus erster Ehe. Anscheinend will Knut gerade noch mehr Land kaufen, um dort für ein Unternehmen Biogemüse anzupflanzen.

Doch dazu bekommt der junge Mann im Tatort „Vergessene Erinnerung“ keine Chance mehr, da er nur wenig später erschossen wird. An der Unfallstelle von Charlotte Lindholm ist auf dem Boden ein großer Ölfleck, der einen Blutfleck tarnt, und außerdem liegt auf dem Boden eine Patronenhülse. Dieses Blut könnte von einer Leiche stammen, welche nur wenig später in einem nahegelegenen Moor entdeckt wird. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann im Trenchcoat – derselbe, den Lindholm in ihren surrealen Bildern schon tot auf der Straße gesehen hatte?

Bald erfährt die Ermittlerin im Hannoveraner Tatort „Vergessene Erinnerung“ auch, dass Knut Wollner keinesfalls Biogemüse anbauen wollte, sondern es ihm eher um ungenutzte Ergasfelder unter dem Gelände ging. Der Fall nimmt weiter Fahrt auf, als die Holländerin eröffnet, dass sie eigentlich eine Polizistin namens Tamma von Heuven ist und gerade gegen eine Drogenmafia ermittelt. Der Tote im Trenchcoat hatte sie als V-Mann unterstützt. Aber der Mann scheint auch eine Verbindung zu Charlie Mommsen, dem Sohn des Dorfpolizisten, gehabt zu haben. Dann ist plötzlich auch Sven Wollmer tot. Langsam gerät die Situation im Tatort „Vergessene Erinnerung“ außer Kontrolle und auch Lindholms Sohn David in Gefahr…


Der Hannover-Tatort „Vergessene Erinnerung“, produziert vom NDR und Studio Hamburg, war das erste Mal am 31. Januar 2010 im deutschen Fernsehen zu sehen. Die ARD zeigte die TV-Premiere wie üblich am Sonntagabend um 20.15 Uhr. 9,7 Millionen Zuschauer sahen die Tatort-Folge 755 bei ihrer Erstausstrahlung, das entsprach einem Marktanteil von 25,50 Prozent für Das Erste.

Besetzung
Kommissarin Charlotte Lindholm – Maria Furtwängler
Martin Felser – Ingo Naujoks
Charly Mommsen – Jonathan Dümcke
Berta Mommsen – Petra Kelling
Helga Mommsen – Margarita Broich
Holger Mommsen [Dorfpolizist] – Max Hopp
Petra Borgmann [Tierärztin] – Ute Willing
Horst Randers – Thomas Thieme
Tamma von Heuven – Idil Üner
u.a.

Stab
Drehbuch – Dirk Salomon, Thomas Wesskamp
Regie – Christiane Balthasar
Aufnahmeleitung – Mathias Mann
Außenrequisite – Lars Brockmann
Kamera – Hannes Hubach
Besetzung/Casting – Mai Seck
Bildtechnik – Michaela Asmussen
Beleuchter/Beleuchtungstechnik – Stefan Schauerte
Filmgeschäftsführung – Thomas Wolff
Herstellungsleitung – Jan Kremer
Kostüme/Kostümbild – Rautgundis Beutel
Musik/Filmkompositionen – Johannes Kobilke
Produzent – Marcus Mende
Set-Aufnahmeleitung – Matthias Fritz
Musik – Johannes Kobilke
Kamera – Hans Hubach

Bilder: NDR/Christine Schröder


69 Meinungen zum Tatort Folge 755: Vergessene Erinnerung

  • Krümel • am 23.1.10 um 19:27 Uhr

    Ein Tatort mit Frau Lindholm ist immer gut:) aktuell werden viele Tatorte mit ihr wiederholt. schön, dass mal wieder ein neuer läuft!


  • trudy • am 31.1.10 um 11:50 Uhr

    Werde wegen Bayer Leverkusen heute den Tatort verpassen. Man muss Prioritäten setzen.


  • Mutti • am 31.1.10 um 11:51 Uhr

    Bei dem Furtwängler-Tatort könnte von mir aus auch gerne Usbekistan gegen Süderbraurup spielen. Es wäre immernoch die bessere Wahl.


  • Tim der Tatort Fan • am 31.1.10 um 11:52 Uhr

    dieser tatort Vergessene Erinnerung wurde teilweise bei uns in bad zwischenahn und oldenburg gedreht.
    freue mich mega auf diesen tatort!


  • Ugudi • am 31.1.10 um 11:53 Uhr

    wollte mir nach „atemnot“, dem größten verbechen, dem die reihe „tatort“ in diesem jahrtausend zum opfer fiel, eigentlich nie wieder eine folge der kommissarin lindholm ansehen. mit „das gespenst“ (gespentisch schlecht) brach ich mein „zölibat“ und wollte es eigentlich sofort wieder aufnehemen. dennoch habe ich mir dann „es wird trauer sein und schmerz“ angesehen und war positiv überrascht. deshalb werde ich wohl auch am sonntag wieder dabei sein.

    Vergessene Erinnerung :-)


  • Anna • am 31.1.10 um 11:53 Uhr

    die lindholm tatorte waren doch sonst immer klasse… So wir des mit dem Tatort die Vergessene Erinnerung sicher auch.


  • Jan • am 31.1.10 um 11:57 Uhr

    Ich finde die Lindholm-Tatorte immer etwas anstrengend: ständig haben sie den Anspruch, irgendetwas aufzuzeigen statt einfach solide zu unterhalten.


  • Steffi • am 31.1.10 um 12:00 Uhr

    die lindholm-tatorte sind großartig!
    die folge „Lastrumer Mischung “ gehört z.b. meiner meinung nach zu den absoluten highlight-tatorten.
    hinzu kommt dann noch Ingo Naujoks, welchen mann immer gerne sieht. Beim Tatort Vergessene Erinnerung wird das sicher auch so sein .

    Gruß

    Steffi


  • Stefan • am 31.1.10 um 12:01 Uhr

    Lindholm ist super.
    und dann noch diesmal im wunderschönen bad zwischenahn!
    dieser tatort ist einfach pflicht!:-)


  • Landlort • am 31.1.10 um 12:01 Uhr

    lastrumer mischung fand ich auch gut. zwar kein klassiker, aber grundsolide krimiunterhaltung fernab späterer lindholm-kapriolen.


  • Isabella • am 31.1.10 um 12:16 Uhr

    Ich freu mich auf die Lindholm, vermisse aber die Tatorte, diemal wieder n bißchen Action reinbringen…


  • Katha • am 31.1.10 um 12:17 Uhr

    na, wenn schon der austragungsort und díe kommissarin die meinungen so spalten – bin ich gespannt, wie das am sonntag abend hier aussieht.


  • Ilona • am 31.1.10 um 17:22 Uhr

    Tatort in Friesland gedreht und spielt im Emsland


  • Micha 89 • am 31.1.10 um 17:23 Uhr

    Ich liebe die Lindholm Tatorts und freu mich schon auf heute Abend.


  • Krümel • am 31.1.10 um 19:06 Uhr

    Dem kann ich mich nur anschließen:)


  • Peter • am 31.1.10 um 19:42 Uhr

    Bin natürlich auch Stand By, Gemeinde,

    Schöne Abendgrüße aus Berlin,
    wünsch‘ uns knisternde Spannung,
    einen intelligenten Krimi ebend.


  • Micha 89 • am 31.1.10 um 20:10 Uhr

    gleich gehts los


  • jan • am 31.1.10 um 21:45 Uhr

    gääääähn! kann die lindholm nicht mehr sehen. Warum gibt es soviele von diesen beliebigen „Furtwängler-Galas“ und so wenige von den spannenden neuen Hamburger Tatorten?


  • Micha 89 • am 31.1.10 um 21:45 Uhr

    Note 2 für den Tatort Vergessene Erinnerung.


  • Micha 89 • am 31.1.10 um 21:46 Uhr

    Nun ja Jan so schlim war er doch garnicht oder?


  • Mark • am 31.1.10 um 21:47 Uhr

    Überambitionierter, wirr und unglaubwürdig konstruierter Mystery-Quatsch. Das war mal wieder gar nichts. Schade, hatte mich auf Lokalkolorit aus dem Oldenburger Umland gefreut.


  • Rebecca • am 31.1.10 um 21:48 Uhr

    ich dachte immer die ist im raum bremen unterwegs, und dass sind doch mehr kilometer…aber egal!

    schön fand, ich wie sich alle mit dem gehörlosen jungen unterhalten haben. und er hat sie auf wundersame weise immer verstanden…lippen lesen geht so nämlich nicht!


  • Gerald • am 31.1.10 um 21:48 Uhr

    Hallo Rebecca,

    ich glaube heute am Auto ein Kennzeichen von Hannover entdeckt zu haben…


  • Rebecca • am 31.1.10 um 21:49 Uhr

    stellenweise schon gruselig der Tatort vergessene Erinnerung… ganz okay im ganzen finde ich. aber ich hab ewig gebraucht, um bei den ganzen verbindungen durchzublicken – wer mit wem und wie und überhaupt.


  • Thorsten • am 31.1.10 um 21:50 Uhr

    Alles in allem mittelmaß. zum Ende hat ja dann doch alles Sinn gemacht.


  • Tobsen • am 31.1.10 um 21:56 Uhr

    Hallo Leute, hilfe! I Der Schnee hat uns die letzten 3 Minuten geraubt – hat denn Horst alle umgebracht (vor allem Sven und Knut)?
    Verzweifelte Grüsse und Danke !


  • Peter • am 31.1.10 um 22:02 Uhr

    Gigantische Cannabis-Farm als Biohof getarnt im Emsland,
    3 satte Blattschußtote mit’m Jagdgewehr, Entführung, Behörden decken jahrelang Doppelmord,
    falsche Polizei . . mysteriöses Drogensyndikat . .
    alles bißchen „Dicke“ . . so ein übervolles Drehbuch.

    Positiv, immer wieder, Maria Furtwängler, einfach mit guter Figur in jeder Lage, Ihre Präsenz trägt den ganzen Film.

    Schöne, poetische Bilder, keine Video-Hektik . .
    Wohltuend.

    Allerdings ist mir die Solonummer als Frischverunfallte,
    die sich selbst Blut zapft, macht, was Sie will –
    doch sehr realitätsfern . . Deutsche Polizei?

    War da Musik bei . . ist mir nicht aufgefallen . . .

    Aber, langweilig war’s merkwürdigerweise nicht.
    Ein/zwei Kriterien für’n guten Krimi durchaus erfüllt.

    Werde mir den nächsten Lindholm auch ansehen.

    LG aus Berlin,
    Peter


  • jan • am 31.1.10 um 22:03 Uhr

    Wieder ging es um ominöse Landverkäufe in einem Kuhkaff (gab’s doch mit Lindholm doch schon mal…); die mega-toughe Super-Kriminologin konnte mal wieder ganz toll aussehen neben dem dummen, soften Dorfbullen, und das trotz Gehirntrauma! Und am Schluss dann die Rettung in allerallerletzter Sekunde… immer das gleiche Strickmuster, daher langweilig


  • Hanna • am 31.1.10 um 22:05 Uhr

    Also Horst hat die niederländische Polizistin erschossen, weil Franz ihn gewarnt hat. OK, aber woher wusste der Horst denn, wo Charlotte hinfahren würde (also auf diesen Parkplatz an der Grenze)? Den Treffpunkt hat sie doch erst während der Fahrt über Handy erfahren… Und so schnell kann Franz doch nicht gewesen sein, dass sie ihr hätten folgen können, oder?


  • Josef • am 31.1.10 um 22:05 Uhr

    puh, ein guter tatort ist wohl was anderes (der letzte woche zum beispiel)…
    manchmal ist weniger einfach mehr. sowas überladenes und konstruiertes! reichlich anstrengend…


  • MARITA • am 31.1.10 um 22:06 Uhr

    Ich hatte mich auf den Tatort gefreut – und wurde enttäuscht. Zwar tolle Optik, aber die Story war überhaupt nicht spannend und völlig überladen – datt war nix!


  • Tanja • am 31.1.10 um 22:06 Uhr

    A little bit to much of everything. Manchmal ist weniger mehr. Drogen, Erdgas, Familienstreit,… Einer der schlechtesten Tatorte seit langem. Insgesamt sehr steril. Die Tierärztin sah immer sehr gebügelt und gestylt (immer frisch gewaschene Haare,…) aus. Wirklichkeitsfremder gehts nicht.


  • Nicole • am 31.1.10 um 22:07 Uhr

    langweilig- wenig spannend… und wie bauen die denn gras an? mit leuchtstofföhren? tztztzz


  • jan • am 31.1.10 um 22:08 Uhr

    Micha 89, ich bin neugierig was dir an diesem Tatort so gefallen hat, dass Du die Note 2 verbibst?


  • Liane • am 31.1.10 um 22:10 Uhr

    Das mit der Rettung in letzter Sekunde finde ich auch sehr weit hergeholt.
    Ging alles etwas zu schnell, dafür dass Franz gerannt & sie zu dem Parkplatz
    gefahren ist. Und dann auch noch wusste wo sie sich treffen.
    An sich war’s ein guter Versuch den Tatort etwas zu verändern
    jedoch war’s an vielen Stellen sehr verworren.
    Was mich aber immer bei Charlottes Geschichten stört ist David.
    Wenn sie doch eh keine Zeit für ein Kind hat hätte mandies komplett rauslassen können oder?


  • Micha 89 • am 31.1.10 um 22:13 Uhr

    @Jan
    endlich ist es einmal nicht Langweilig gewesen. Im Normalfall schlafe ich vor dem Ende immer ein, nicht aber dieses mal. Es war glaube ich Spannend wegen der Kindesentführung und wegen der ständigen wendung der Dinge. Ein Mitraten war eher schwer möglich.

    Ich fand es Klasse.


  • Stuss • am 31.1.10 um 22:16 Uhr

    Die ganze Handlung war sowas von weit hergeholt. Die letzten 15 Minuten haben dann den Tatort nochmal einen Schub gegeben … noch weiter nach unten.


  • jan • am 31.1.10 um 22:18 Uhr

    @Micha89,
    da muss ich Dir Recht geben. Mitraten war nicht möglich – weil man durch die ständig neu hinzukommenden neuen Handlungsstränge nie wusste, um was es eigentlich geht, wer eigentlich wegen was gesucht wurde


  • Alexandra • am 31.1.10 um 22:20 Uhr

    Zu Beginn dachte ich ja, der könnte richtig gut werden. Unheimlich, mystisch, gute Kameraführung….doch wie schon hier oft erwähnt. Zu verworren, man war zu sehr verwirrt mit all den Informationen (es hat mich echt angestrengt, Drogen, Erdgas, Grundstücke, Wildsau…..). Die Szenerie mit dem Dorfbullen, Landgasthof…etc. war schon ettliche male
    bei LIndholm da-stimmt. Hätte durchaus ein „Guter “ werden können, war aber definitiv
    zuviel des Guten. Ich vermisse auch Hamburg! Und Stuttgart hat sich nach Binsle auch
    sehr etabliert. Jetzt ist hoffentlich mal wieder Lindholmpause…….die Furti soll sich lieber
    weiter auf den Galas rumtreiben.


  • tobi • am 31.1.10 um 22:23 Uhr

    Möchte mal wissen, in wie vielen Szenen der Hannover-Tatorts der hellblaue VW der Kommissarin zu sehen ist… schöne VW-Werbe-Sendung. Naja, für den Crash musste dann ausnahmsweise mal ein Ford herhalten. Dellen im VW geht ja nun auch gar nicht…
    Der Tatort selbst war arg konstruiert und von einer zu allen Dorfbewohnern unfreundlichen Kommissarin dominiert.


  • redstar • am 31.1.10 um 23:18 Uhr

    ich würd den tatort nicht so negativ beurteilen wie viele hier.
    sicherlich, er war konstruiert und hatte einige unglaubwürdige situationen. dennoch trug das in diesem fall m.e. zur spannung bei. bei einem guten thriller kann ich durchaus auch über einige logische fehler hinwegsehen.

    von der kameraarbeit und den einstellungen her war es ein wunderbarer film, insbesondere die einstellung kurz vor dem ende, als beide von oben gefilmt werden, wie sie durch das feld rennen wird bei mir hängen bleiben.


  • ema • am 31.1.10 um 23:28 Uhr

    kennt jemand die playlist von diesem tatort?


  • Heinz • am 1.2.10 um 5:40 Uhr

    Mit einem Wort:HANEBÜCHEN!!!!!

    Kleine Kinder inmitten des Ammerlandes dealen mit Drogen,die in einem Megabunker gelagert sind.Nach 30 Minuten wusste ich schon in etwa,wie es bezüglich des Unfalls zu Beginn ausgehen würde.Bis dahin wurde ich eine Stunde lang mit Unmengen von Handlungssträngen maltretiert.Dass die holländische Polizisten auch noch im Ring war nennt man wohl Ironie.Und ich bleibe dabei,ich mag Kommissarin „Wollen sie Anzeige erstatten?“ einfach nicht.


  • Sebi • am 1.2.10 um 6:15 Uhr

    Puh, das waren mir etwas zu viele Handlungsstränge und viel zu viele Namen zu denen man kein Gesicht hatte. Um 21:45 Uhr hatte ich Kopfschmerzen vom Tatort vergessene Erinnerung, das sagt wohl alles…der Film – gewollt schnell, mysteriös, knallig, laut, schräg, überzeichnet – passt überhaupt nicht in die ruhige, gemütliche landschaftliche Kulisse des Ammerlandes und der Wesermarsch. Hier hätte ich mir lieber einen ruhig erzählten, fundierten Dorfkrimi gewünscht, als diese an den Haaren herbeigezogene Actiongeschichte. Spätestens mit dem überdimensionalen Drogenbunker wurde die Folge zur Farce.


  • Io • am 1.2.10 um 6:32 Uhr

    Ich bin ein großer Tatort Fan. Meistens verfolge ich den Tatort von der ersten bis zur letzten Minute, ich vermeide es wegen irgendwas aus dem Zimmer zu gehen. Heute war es anders, ich habe Tee gekocht, nebenher aufgeräumt usw. Hatte mir echt mehr versprochen und bin irgendwie entäuscht.


  • binkao • am 1.2.10 um 8:03 Uhr

    also mir schien es so, als wenn da irgendein Redakteur ein gutes Drehbuch in die Finger bekommen hätte und beschloßen hat: „Da muss noch viel mehr ÄÄgschn rein.“ Daraufhin hat man wohl diesen ganzen Drogen-Quatsch irgendwie in die Geschichte gepackt… und jeglichen lokalbezug rausgestrichen. Grausig!!!


  • Roberto • am 1.2.10 um 10:57 Uhr

    Auch für mich einer der schlechteren Tatorte. Viel zu viel Namen, wirre Geschichte aber gute Schauspieler. Dass da der Herr Regisseur immer alle Fäden zusammenhalten kann…
    Kennt jemand ein wForum oder so, wo man vielleicht mal direkt mit den Tatortleuten diskutieren kann?
    Grüsse aus der Schweiz (auch hier saukalt…)


  • Michael • am 1.2.10 um 11:21 Uhr

    Das einzig gute außer der lobenswerten Kameraarbeit war das ironische Song-Zitat in der letzten Szene vor dem Abspann. Kennt jemand den Titel und die Interpretin?


  • Florian • am 1.2.10 um 11:42 Uhr

    Endlich mal wieder ein Lindholm-Tatort. Hab ich mich gefreut – und das zu recht. Ich fand ihn stellenweise etwas zu überladen, aber grundsätzlich echt solide.
    Und redstar muss ich recht geben – die Szene in der Franz und Frau Lindholm durch das Feld rennen und von oben gefilmt wurden – Ästhetik pur! Und das in einer stressigen Situation. Ich fand’s toll!
    Und Ralf Naujoks ist immer wieder ein super Bonbon in den Lindholm-Tatorten – großartig!


  • gabi • am 1.2.10 um 13:23 Uhr

    Das Beste war m.E. nach die vielen Toten. >Tür auf, BAMM. Oder wie die Holländerin am Schluß blöd rumsteht, nicht abdrückt und dann einfach zusammensackt.
    Aber das muß man so machen: Entweder-Oder.
    Entweder gruseliges Dorfidyll mit tragischer Familiengeschichte ODER Actionlastige Wildwestballereien unter Drogensyndikaten und eingeschleusten Polizisten. Beides zusammen geht nicht.
    Und daß Hellseh-Horsti am Schluß genau am richtigen Ort in der Böschung lag, das kann man dem Zuschauer nicht anbieten.


  • xavi • am 1.2.10 um 15:47 Uhr

    Also mich hat der Tatort aufgrund der tollen Optik und der wieder einmal hervorragend spielenden Maria Furtwängler gut unterhalten. Allerdings waren die Namen dieses Mal leider ziemlich verwirrend, so dass man nicht immer folgen konnte wer denn nun genau gemeint ist.
    Mit 9,7 Mio. Zuschauern hat der Tatort auch mal wieder richtig hohe Einschaltquoten erhalten und sich so auch deutlich gegen Harry Potter durchsetzen können. Ist doch schön, dass es eine so erfolgreiche deutsche Produktion gibt :)


  • frankie • am 1.2.10 um 16:03 Uhr

    Mir haben die Landschaftsaufnahmen gut gefallen, auch die Einstellungen, als Franz durch das Feld lief. Das war echt Kino. Und Thomas Thieme ist in jedem Film ein Supergewinn wie zuletzt auf Amrum als dummer, daher abgeschossener Insel-Dorf-Polizist.
    Blöderweise habe ich den Lindholm-Tatort vergessen aufzuzeichnen…
    Ja, ja…die Autos der Kommissarinnen. Man denke nur an Bella Block und ihr schwarzes VW-Cabriolet.


  • D.G. • am 2.2.10 um 10:55 Uhr

    Lächerlich, überladen, langweilig, bieder! Oder auch: gewollt und nicht gekonnt. Dabei wurde der Film in vielen Kritiken als sehenswerter Mystery-Thriller angekündigt. Du liebe Zeit. Haben diese Leute eigentlich noch nie Akte X in den 90ern gesehen? Das einzige Mysterium, das sich seit den Folgen mit Lindholms Nachwuchs hartnäckig hält, ist das, wie man ein Kleinkind ohne Geschrei ständig mit sich herumtragen oder wahlweise in die Ecke stellen kann, wo es immer brav (und ruhig!) wartet, bis die Mami zu Ende telefoniert hat. Wo kann man solche Kinder bestellen? ;-))


  • Britta Koth • am 2.2.10 um 15:02 Uhr

    Martin, hol schon mal den David – Am Sonntagabend sahen im Ersten 9,7 Mio. Zuschauer, wie Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm im Tatort in eine seltsame Situation nach der anderen geriet. Andauernd wurde sie zum Opfer: Erst ihrer eigenen Wahrnehmung, dann einer Wildsau und schließlich sogar fast das einer Drogendealerin. Merk-würdig war dieser Tatort dennoch nicht.


  • Marc • am 3.2.10 um 9:19 Uhr

    Hallo,
    weiß jemand zufällig, wie der Song im Abspann heißt und wer ihn sang? Gemeint ist natürlich der Tatort „Vergessene Erinnerung“.
    Konnte leider nur folgendes heraushören: „it´s so nice to have a man around you“ oder so ähnlich. Wer es weiß, bitte posten. Vielen Dank!!!


  • Anna • am 3.2.10 um 18:15 Uhr

    Ich glaube, es ist „It’s so nice to have a man around the house“ von Della Reese. Aber ich bin mir nicht sicher. Wer weiß mehr?


  • Krümel • am 4.2.10 um 0:09 Uhr

    Die Szene mit dem toten Wildschwein fand ich grausam:(


  • ArthurFiggis • am 23.2.10 um 23:13 Uhr

    Furtwängler verheißt stets selbstverliebtes Posieren vor der Kamera. Sie stellt keine Rolle dar, sondern ein bestimmtes Frauenbild, dass sie transportieren möchte (Ähnlich wie Ferres oder Neubauer). Naujocks schmeißt hin, vermutlich, weil er nicht mehr Stichwortgeber einer Frauenideologie sein möchte, denn dass ist die die Aufgabe von Felsner.
    Die Geschichte fing gut an, aber nach gefühlten 1.000 Erzählsträngen war die Lösung nicht zwingend. Die Grasplantage war eher selbstironisch. Es hätte auch ein Waffenlager oder der Schatz der Nibelungen sein können.


  • Gudrun Eussner • am 21.6.10 um 17:01 Uhr

    Gräßlich menschelnder Müll! Und es ist wieder ein Tatort, in dem ein Kommissar/eine Kommissarin im Mittelpunkt des Geschehens steht. Sie fährt zu ihrem eigenen persönlichen Tatort, sie sieht einer Großbäuerin ähnlich, und Martin ist wieder da, der ihr helfend zur Hand geht.

    Ich schließe mich „Mutti“ an: Bei dem Furtwängler-Tatort könnte von mir aus auch gerne Usbekistan gegen Süderbraurup spielen. Es wäre immer noch die bessere Wahl.

    Sogar wenn heute die Bleus spielen würden – und mit Spielen meine ich, vor der Kamera, in ihrem Mannschaftsbus, mit Zahia im Puff an den Champs Elysées oder sonstwo, das wäre erbaulicher als diese rührende Kommissarin Astrid Lindgren …


  • roulette • am 2.2.11 um 22:49 Uhr

    Tjo, die Dinge können manchmal wirklich trivial sein. Herzlichen Dank für die Erklärungen :)


  • downloaden • am 28.2.11 um 20:14 Uhr

    Lustig, ich hatte garnicht gedacht, dass das in der Tat auch wirklich umsetzbar war ;-)


  • Nico Haupt • am 6.3.13 um 6:38 Uhr

    Einer der besten Lindholms ;

    nico, krimi-voyeurism-veteran , new york city ^


  • volker • am 14.1.14 um 17:08 Uhr

    Aus heutiger Sicht gefällt mir, was ArthurFiggis am
    23. Februar 2010 schrieb, am besten: die drei – hier nicht namentlich genannten – Darstellerinnen weisen ähnliche, darstellerische Qualitäten auf. Sie sind aus meiner Sicht besetzungstaktisch eher zu vernachlässigen. Ein Abend ohne ihre TV-Präsenz ist ein gelungener Abend-mit Verlaub.


  • Norbert • am 15.6.14 um 19:47 Uhr

    Die ach so obercoole, mega-selbstbewusste, unfreundliche mit der Ausstrahlung eines Kühlschranks agierende Lindholm ist nicht so mein Fall. Der Plot war ziemlich überladen, man musste gut aufpassen. „Lindholm gegen Türholm“ (Aussage der Klinikarztes) fand ich gut. Kameratechnisch gelungen, schöne Landschaftsaufnahmen. Teilweise war’s auch mal spannend, aber kein Spitzentatort.


  • Frank Spies • am 9.2.15 um 19:57 Uhr

    Lindholm. Immer gut mit ihrem verliebten Hausmann. Lach. Was ein Mann. Dieser Tatort ist auch nicht übel. Dieses Dörfchen erinnert mich an meinen Heimatort. (Niederscheld ). Seltsame Menschen. Klasse.


  • Ella • am 9.2.15 um 21:58 Uhr

    Zum wievielten Mal wurde das heute ausgestrahlt? Weniger, ist manchmal mehr…


  • serendipity • am 9.2.15 um 23:23 Uhr

    zum glück, habe ich mir vorher keinen trailer angesehen, somit hatte ich keine erwartungen & war positiv überrascht. ich kannte den tatort noch nicht. aber ich fand ihn gut nur leider kann ich ingo naujoks nicht so ernstnehmen, ich hab mal mit dem bei gute zeiten gedreht, und seitdem geht es einfach nicht mehr :D

    aber letztendlich ist zu sagen, dass vieles etwas überzogen war, aber dennoch spannend!


  • arte-Versteher • am 10.2.15 um 12:22 Uhr

    Mmmh, vom Ende her betrachtet ist die Geschichte tatsächlich überfrachtet, und ob es jetzt wirklich so eine Mega-Grasplantage sein musste (obwohl man von dergleichen ja hin und wieder in der Zeitung liest…)? Die Sache mit dem finalen Rettungsschuss war in der Tat nicht wirklich nachvollziehbar. Auch einige andere Umstände (als Doppelgängerin am genau gleichen Baum zu verunglücken) haben meine Phantasie ein wenig überstrapaziert. Und ja, manchmal bin ich auch bei den Allerwelts-Namen nicht mehr ganz mitgekommen.

    Dennoch muss ich sagen, dass diese tausendste Amnesie-Geschichte doch so gut gemacht war, dass ich ihr über lange Strecken gerne gefolgt bin und mitgerätselt habe.

    Irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen. Gute Basis, aber noch Luft nach oben.


  • Dirk • am 16.6.16 um 11:01 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 755 aus Hannover. Die niedersächsische Hauptkommissarin Charlotte Lindholm trifft auf die niederländische Kommissarin Tamma von Heuven und der niedere Felser ist auch wieder dabei, in : „Geheimnisvolle Ortschaften in Deutschland“. Nein, so heißt er nicht, der Tatort aus dem Jahre 2010 mit der kühlen Tatort-Polizistin, in dem sie einiges abbekommt, besonders am klugen Köpfelein. In diesem wohl eher unrealistischen Kriminalfilm, wird so viel Verbrechen für den leidenschaftlichen Krimiliebhaber verarbeitet, dass man schon geneigt erscheint zu glauben, man sehe eine andere Welt. Aber es war das schöne Bundesland Niedersachsen, mit verschrobenen und merkwürdigen Charaktere behaftet und es kann nur an Lindholms Gesundheitszustand gelegen haben, dass sie, immerhin vom Landeskriminalamt kommend, über den Einsatz einer holländischen Drogenfahnderin in Deutschland nicht informiert worden ist. Oder war Tamma etwa illegal hier? Trotzdem, ein für mich sehr sehens- und wiederholungswerter Tatort-Polizeifilm der dritten Art. Puh.


Schreiben Sie Ihre Meinung.

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

1 2 3 4 5
Tatort Sendezeiten

Ihr findet uns unter
Neue Tatortfolgen
Weitere Folgen
Kommissarübersicht
Stadt Archiv