Tatort Folge 839: Skalpell



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Tatort Folge 839: Skalpell 4 16

Die Tatort-Folge 839 „Skalpell“, die zweite Schweizer Folge der Krimireihe, behandelt ein Tabu-Thema vor dem Hintergrund eines grausamen Mordes und eines furchtbaren Familiendramas. Leidenschaftliche Liebe trifft auf glühenden Hass: „Skalpell“ ist kein leichter Fall für Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) und seine neue Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer), die gerade frisch von einem Austauschprogramm in Chicago zurückgekehrt ist.

Tatort Trailer – Skalpell



Es ist ein ruhiger, friedlicher Sonntagnachmittag. In Luzern findet ein Solidaritätslauf für ein Kinderhilfswerk statt. Auch die beiden Ärzte Dr. Lanther, Leiter der Pilatusklinik für Kinder, und sein Stellvertreter Marco Salimbeni nehmen an der Veranstaltung teil und laufen gut gelaunt durch die wunderschöne Natur des schweizerischen Kantons. Doch der Frieden währt nicht lange: der bekannte Kinderchirurg Dr. Lanther wird kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Das Mordinstrument, ein Skalpell, steckt noch in seinem Hals. Die polizeiliche Untersuchung des Tatorts ergibt, dass sich das Opfer und Salimbeni nur wenige Meter voneinander erleichtert haben bevor der Mord geschah – ist Marco Salimbeni der Mörder?

Kommissar Flückiger und sein Ermittlerteam finden im Fall „Skalpell“ heraus, dass der Verdächtige eine Affäre mit Dr. Lanthers Frau Imelda hatte und darüber in einen großen Streit mit dem gehörten Ehemann geriet, als dieser davon erfuhr. Liegt hier das Mordmotiv? Wollte Salimbeni Imelda für sich haben und seinen Konkurrenten endgültig aus dem Weg schaffen? Reto Flückiger bleibt angesichts dieser einfachen Lösung des Mordfalls skeptisch. Nein, als erfahrener Polizist weiß er, dass die Sachverhalte im Fall „Skalpell“ sehr wohl komplizierter liegen können. Um alle Eventualitäten ausschließen zu können, recherchiert der Luzerner Kommissar weiter.

Es beginnt eine knifflige Ermittlungsarbeit im Milieu der Kinderklinik. Hier, wo täglich um das Leben schwerkranker Kinder gekämpft wird und Skalpelle zum Einsatz kommen, wo lebenswichtige Entscheidungen in Sekundenschnelle getroffen werden, sind die Ärzte und Pflegerinnen verschwiegen. Die Klinik erweist sich als ein Ort, an dem die Nerven blank liegen und wo jeden Tag Tränen fließen: Tränen der Freude und des Schmerzes. Auch Flückiger und seine Kollegen stoßen beinahe an ihren Grenzen. Als sie herausfinden, dass der vermeintlich tadellose Ruf des ermordeten Chirurgen doch nicht ohne jeden Kratzer ist, kommt der Fall im Tatort „Skalpell“ erst richtig ins Rollen: kranke Kinder und gestresste, verzweifelte Eltern geraten nun immer mehr in den Fokus der kriminalistischen Untersuchungen…

Die Erstausstrahlung des ersten gemeinsamen Falls von Reto Flückiger und Liz Ritschard „Skalpell“ wurde erstmals am 28. Mai 2012 im Fernsehen ausgestrahlt.

Besetzung
Alme Krasnici – Jessica Oswald
Beat Odermatt – Matthias Fankhauser
Brigit Bürki – Anna Schinz
Claudia Caflisch – Steffi Friis
Dr. Marco Salimbeni – Thomas Sarbacher
Dr. Peter Lanther – Benedict Freitag
Elsa Giger – Suly Röthlisberger
Ernst Schmidinger – Andrea Zogg
Eugen Mattmann – Jean-Pierre Cornu
Gaudenz Caflisch – Daniel Rohr
Gertrud Bürki – Babett Arens
Imelda Lanther – Regula Grauwiller
Jaques Bürki – Yves Raeber
Liz Ritschard – Delia Mayer
Martin Küng – Martin Klaus
Reto Flückiger – Stefan Gubser
Tariq Bajrami – Artan Morina
Theres Ottiker – Nana Krüger
Urs Bucher – Peter Jecklin
Verena Bucher – Rebecca Indermaur
Yvonne Veitli – Sabina Schneebeli

Stab
Regie – Tobias Ineichen
Buch – Urs Bühler
Kamera – Martin Fuhrer
Montage – Michael Schaerer
Produzent – Alfi Sinniger
Line Producerin – Anette Pisacane
Produktionsleitung – Sina Schlatter
Produktionsassistenz – Sevda Yilmaz
Casting – Corinna Glaus
Musik – Fabian Römer
Ausstattung – Su Erdt
Kostüme – Anna-Barbara Friedli
Ton – Hugo Poletti
Sounddesign/Mischung – Ramon Orza
Licht – Peter Demmer
Kameraassistenz – Andreas Schneuwly
Script/Continuity – Lukas Claude Müller
Maske – Marc Hollenstein
Requisite – Nina Bachmann, Doris Baumgartner
Aufnahmeleitung – Marc Daniel Gerber
Herstellungsleitung – SRF Esther Rutschmann
Redaktion – SRF Maya Fahrni
Redaktionsleitung – SRF Lilian Räber


19 Meinungen zum Tatort Folge 839: Skalpell

  • Tailwanderer • am 28.5.12 um 13:09 Uhr

    Juhu, ein Tatort wieder aus der Schweiz, das kann doch nur super werden. Ich freue mich auf den neuen Tatort.


  • KL. • am 28.5.12 um 20:39 Uhr

    Schweizer Käse – gähn – lange keinen mehr so schlechten Tatort gesehen. Zäh. Unschmuck. Langweilig.


  • Petter • am 28.5.12 um 20:52 Uhr

    Na ja. Schauspielerisch fand ich es durchwachsen; liegt vielleicht auch daran, dass alle etwas gezwungen Hochdeutsch sprechen.

    Der Abschluss des Plots mit der bemerkenswerten Entscheidung: „Er hat sich mit einer Waffe eingeschlossen – geben wir ihm doch zwei Geiseln“ wirkte geradezu lächerlich.


  • Miss Adele • am 28.5.12 um 21:00 Uhr

    Solider zweiter Fall.
    Jetzt kein Highlight, aber sehr spannend bzw. interessant durch die problematische Thematik.
    Wobei ich mich dunkel an einen Fall von Thiel&Boerne erinnere in dem es doch auch um eine junge intrasexuelle Sportlerin ging. Oder täusche ich mich?
    Den Reto Flückinger finde ich an sich sympathisch und sehe mir den nächsten Fall sicher an.
    Den Thomas Saarbacher schätze ich an sich in seiner Arbeit. Aber so langsam nervts. Kommt den keine Produktion mehr ohne ihm aus?


  • nussek • am 28.5.12 um 21:26 Uhr

    Was bitte war das denn? Das reicht ja nicht einmal für´s Vorabendprogramm.
    Holperige, aufgesetzte Dialoge. Steife Protagonisten ohne Ausstrahlung. Die Handlung bös dick aufgetragen, 6 oder 7 Selbstmorde bei 42 Betroffenen. Mehr ist hier weniger, das hat das Thema nicht verdient.
    Und ansonsten – schweinelangweilig, da nützt auch die aufgepeppte Optik nichts.


  • Til Schweiger • am 29.5.12 um 7:14 Uhr

    Was für grottenschlechter Tatort. Drehbuch war grauenhaft. 2. Tatort aus der Schweiz der echt mies ist.


  • annie • am 30.5.12 um 21:33 Uhr

    Die Schweizer sollen es einfach lassen… das ist nun der zweite schlechte Tatort in Folge… das war Käse… kümmert euch lieber um den Käse von der Alm, das kriegt ihr besser hin!


  • tamara • am 30.5.12 um 21:35 Uhr

    selten so einen grottigen tatort gesehen und sowas von schlecht synchronisiert! Die sollen bei ihrem Käse, den Uhren und der Schockolade bleiben!


  • Andreas • am 10.6.12 um 19:17 Uhr

    Das war wohl nichts, alle guten Dinge brauchen 3 Anläufe!


  • Moi • am 14.6.12 um 20:16 Uhr

    Der Tatort war echt nicht gut. Lieber Orginalton, und Notfalls Untertitel, als Nachsynchronisiert. Aber Ausländerfeindlichkeit ist immer fehl am Platz. Also spart euch den Käse


  • Gudrun Eussnner • am 17.6.12 um 8:10 Uhr

    So muß ein Tatort sein. Das war der beste bisher aus diesem Jahr. Ich würde mir wünschen die machen mehr solche Tatorte dann schalt ich wieder öfters ein


  • DanielCH • am 15.7.12 um 12:42 Uhr

    Als Schweizer behaupte ich mal, dass dieser Tatort zumindest nicht schlechter war als die meisten deutschen oder österreichischen Tatorte der letzten Zeit. Ich fand ihn jedenfalls spannend und interessant, wenn auch das Thema „Intersexualität“ kein einfaches ist, um in einem Unterhaltungsfilm behandelt zu werden. Es stimmt auch, dass es nicht das erste Mal war, dass dieses Thema in einem Tatort auftaucht. Aber meines Wissens wurde es bei Thiel & Boerne nicht so gründlich behandelt, d. h. warum Intersexualität ein Problem ist. Und trotzdem ist für mich die Unterhaltung in diesem Fall nicht zu kurz gekommen. Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächsten Fälle von Flückiger & Ritschard.


  • René B. • am 24.10.13 um 18:18 Uhr

    Dieser Tatort liess mich aufgewühlt zurück. Klasse Leistung, denn gewöhnlich fällt mit dem Abspann alles ab.


  • scheylock • am 10.7.14 um 17:19 Uhr

    Wunderbarer, großartiger, nie erreichter TO. Danke!


  • Norbert • am 14.7.14 um 18:31 Uhr

    Ich fand diese Folge ebenfalls hervorragend. Das Duo Flückiger/Ritschard gefällt mir. Allerdings kommt die Originalversion in CH-Deutsch besser, einfach mehr authentisch. Als „eingeborener“ Südbadener verstehe ich die Dialoge relativ gut. Aus Spaß habe ich mir eine Version mit beiden Tonspuren gebastelt.


  • Martin • am 16.7.14 um 5:48 Uhr

    Schlimm schlecht.
    Glücklicherweise als Podcast gesehen, so konnte ich über die extremen Längen vorspulen.
    Fürchterlich auch der Schluß. Wie bekomme ich eine Geisel zu einem bewaffneten Irren ins Zimmer? Selbst einem italienischen Schweizer Polizisten ist die hier vorgeschlagene Lösung nicht zuzutrauen.
    Irreal auch die Autofahrt Szenen. Die hätten mindestens 30 Mal geblitzt worden sein.


  • Jan van der Sterren • am 12.10.14 um 18:29 Uhr

    War sehr gerührt von der einmalig gut anschliesende musik am ende, arber kann den song „wenn it all comes to an end“ nirgendwo finden obwohl mir bekannt ist dasz „Toal ein änliches lied singt.
    Spotify premium und Google abgesucht und special musikgeschäfte gefragt ohne erfolg.

    Auserdem war die wahl für dieses thema mutig und groszartig hingestelt, fur mich eine der besseren ablieferungen

    Wenn möglich bitte weiter information euerseits uber das schlusslied.


  • Dirk • am 21.10.15 um 15:11 Uhr

    Der Tatort 839. Die Schweizer Polizei-Beamten Flückiger und Ritschard ermitteln in einem Tötungsdelikt. Die sind ja auch von Leib und Leben, auch Mordkommission genannt. Gesucht wird jemand, der ein Skalpell mit der Armbruch auf größerer Entfernung – im europäischen Blätterwald – in die Aorta eines Arztes schießen kann. Der wird auch tatsächlich gefunden. Aber das Thema, was für diesen Tatort-Fernsehfilm herhalten muß, ist doch wohl schon anmaßend und reine Effekte- Hascherei. Das Calvin- und Zwingli-Land zeigte pseudo-wissenschaftliche Kriminalisten, welche eigentlich den Mord an einen Chirurgen aufklären sollten. Ein Thomas Müntzer zu finden, stand wahrscheinlich nicht in ihrem Ermittlungsauftrag. Und ich als Zuschauer verlange auch keine Aufklärungsarbeit durch Fernseh-Kommissare. Falls Interesse bestehen sollte, schaue ich mir lieber diesbezüglich Dokumentationen an. Dieses wird aber eher unwahrscheinlicher Art sein. Ganz ehrlich.


  • MoistvonLipwik • am 24.10.17 um 17:52 Uhr

    Klassicher Whodonit-Krimi mit üblichem Aufbau.
    Der übliche Tote: Riesen-********* (1) unter respektabler Oberfläche. Daher jede Menge Verdächtige, alle mit Motiz aber ohne Alibi.
    Das Thema (Schicksal und Leid intersexueller Menschen) sicher auch einen Tatort wert.
    Leider stören die Dialoge auf Schülertheaterniveau. Vielleicht lag’s am Hochdeutsch, einer Sprache, die in der Schweiz höchstens die anderen Tatortkommissare sprechen. Na nützt auch ein eingestreutes „Merci“ nichts.
    Und die „Actionscene“ Schluss hat doch viel vermurkst.
    (1) Die freundlichen Sterne stehen für einen zensierten Begriff mit Bezug zu rückwärtigen Körperöffnungen.


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