Tatort Folge 1047: Der kalte Fritte



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Tatort Folge 1047: Der kalte Fritte 3 29

„Hat drei Schüsse abbekommen: Hirn, Herz, Hoden,“ stellt Dr. Seelenbinder bei der Sichtung des Opfers fest. „H., H., H. – ein Clown?“ scherzt Hauptkommissar Kira Dorn (Nora Tschirner) im Tatort „Der kalte Fritte“ heiter.

Wie gewohnt wortwitzelnd schlendern Kira Dorn und Kollege, zugleich Ehemann, Intellektueller und Hobby-Poet Lessing (Christian Ulmen) durch den neuen, sechsten Fall im Tatort Weimar. Es geht um den Mord an einem Milliardär und dem geplanten Bau des Goethe-Geomuseums, um dessen Standort ein heftiger Kampf zwischen den Bewerbern herrscht.

Der MDR-Tatort „Der kalte Fritte“ wird am Sonntag, den 11. Februar 2018 um 20.15 Uhr erstmals im Ersten Programm der ARD ausgestrahlt.

Inhalt der Tatort-Folge „Der kalte Fritte“

Mit drei Schüssen aus kurzer Distanz wurde der Milliardär Alonzo Sassen in seinem Bett ermordet. Seine wesentlich jüngere Ehefrau Lollo, hübsch und nicht allzu helle, hielt sich im Computerzimmer auf und hörte Musik, als der Killer das abgedunkelte Schlafzimmer betrat. Als sie den Krach nebenan bemerkte, griff sie selbst zu einer Pistole und erschoss den Täter – in Notwehr, wie sie später der Kripo im Tatort „Der kalte Fritte“ erklärt.

Die Kriminalhauptkommissare Kira Dorn und Lessing staunen nicht schlecht, als sie in der Tatnacht die Villa der Sassens betreten. In dem Anwesen hängen zahlreiche wertvolle Gemälde; unter dem Bild „Weiches Hart“ von Kadinsky liegt die Leiche des Ehemanns. Lollo steht noch immer unter Schock, versucht aber inständig, die Fragen der Ermittler zu beantworten und parallel einen Kaffee aufzusetzen. Sie und Alonzo waren 163 Tage lang verheiratet, für jeden Tag erhielt sie 10 Euro gemäß Ehevertrag. Wer den Auftragskiller bestellt hat, ist der Polizei noch ein Rätsel.

Da sich die Trauer der Witwe in Grenzen zu halten scheint, folgen die Kommissare der Verdächtigen in den nächsten Tagen. Die Spur führt Dorn und Lessing schon bald in das Bordell Chez Chériechen, wo Lollo als Tänzerin anheuert. Der Boss Fritjof „Fritte“ Schröder gibt ihr den Job, schließlich kennen sich die beiden schon aus der Vergangenheit. Hier im Puff hatte die attraktive Frau ihren späteren Ehemann Alonzo kennengelernt – und schon zeigt der nächste ältere Herr Interesse an ihr. Ausgerechnet Udo Stich, der Vater des Kommissariatsleiters Kurt Stich, ist gerade in der Stadt Weimar zu Gast und hat auf Lollo Sassen ein Auge geworfen.

Die Kripo wird nicht nur auf Frittes Machenschaften aufmerksam, auch sein verhasster Bruder Martin und dessen Ehefrau Cleo scheinen Dreck am Stecken zu haben. Das Paar betreibt einen Natursteinbruch in Ehringsdorf, einem Stadtteil von Weimar. Der Betrieb steht allerdings kurz vor der Insolvenz. Eine Zusage für den Standort des zukünftigen Goethe-Geomuseu im Steinbruch soll die finanzielle Rettung sein; die optisch reizvollen Felsformationen bieten schließlich einen guten Anreiz für die Jury, den Schröders zuzusagen.

Alonzo Sassen, der milliardenschwere Kunstliebhaber, machte den beiden allerdings einen Strich durch die Rechnung und verkündete kurz vor seinem Tod, der Stadt sein Grundstück am Frauenplan schenken zu wollen. Die Errichtung des Museums in dortiger bester Lage hätte das Aus für den Steinbruch bedeutet. Nun ist Sassen tot und der Wettbewerb weiterhin unentschieden – ob Martin Schröder den Mord an dem Krösus in Auftrag gegeben hat?

Der Fall „Der kalte Fritte“ führen die Tatort-Kommissare Dorn und Lessing, die sich zu allem Überfluss privat Sorgen um die psychische Entwicklung ihres kleines Sohnes machen müssen, in die Bauhaus-Universität Weimar. Ilja Bock ist hier als Professor für Architektur tätig und Vorsitzender jener Jury, die über den Standort des neuen Goethe-Museums entscheidet. Er und Cleo Schröder werden von der Kripo beim Flirt erwischt – jetzt rückt auch Martins Ehefrau in den Fokus der Kriminalbeamten. Macht sie sich an den Professor heran, um den Zuschlag für den Museumsbau zu erhalten? Als Bock mit einer Gipsbüste von Walter Gropius erschlagen wird, kommen mehrere mögliche Täter in Betracht.
 

Der 1047. Tatort „Der kalte Fritte“ wurde in der Zeit vom 16. Mai bis 15. Juni 2017 in Weimar und Umgebung gedreht. Der im Krimi gezeigte Steinbruch ist der Travertinsteinbruch in Weimar-Ehringsdorf. Johann Wolfgang von Goethe war sehr an Geologie interessiert und sammelte etwa 18.000 Mineralien und Fossilien. Heute sind seine Funde anteilig im Goethe Nationalmuseum in Weimar ausgestellt.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

Ein typischer Fall von Krimi-Fastfood. Viele bunte Wortwitze, eine Prise von Lessings Klugscheißereien und Dorns sarkastische Kommentare ergeben mal wieder ein heiteres, aber eben kurzweiliges Potpourri. Die Figuren sind absichtlich klischeebeladen. Nichts Neues, aber im Ganzen vollkommen in Ordnung!

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Der Tatort mit Dorn und Lessing ist anders als der klassische Tatort, und das weiß das Publikum mittlerweile. Dieses Mal wird das Rotlichtmilieu unter die Lupe genommen, und dabei kommt es zu vielen witzigen Szenen. Lollo und Fritte werden toll gespielt. Die Spannung und die Story sind aber leider nur mittelmäßig.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Kira Dorn – Nora Tschirner
Hauptkommissar Lessing – Christian Ulmen
Kommissariatsleiter Kurt Stich – Thorsten Merten
sein Vater Udo Stich – Hermann Beyer
Polizist Lupo – Arndt Schwering-Sohnrey
Fritjof „Fritte“ Schröder – Andreas Döhler
sein Bruder Martin Schröder – Sascha Alexander Geršak
Martin Ehefrau Cleo Schröder – Elisabeth Baulitz
Tochter Simone Schröder – Paula Kroh
Lollo Sassen – Ruby O. Fee
Prof. Ilja Bock – Niels Bormann
Frau Dr. Seelenbinder – Ute Wieckhorst
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Murmel Clausen
Regie – Titus Selge
Kamera – Stephan Wagner
Szenenbild – Silke Buhr
Ton – Erich Lutz
Musik – Dürbeck & Dohmen

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Weimar


44 Meinungen zum Tatort Folge 1047: Der kalte Fritte

  • Schnieder • am 11.2.18 um 20:32 Uhr

    Ich sag nur Komiktatort. Flache Selbstironie die witzig wirken soll aber leider den Nerv nicht trifft.


  • Holger Kälbert • am 11.2.18 um 20:50 Uhr

    Ich bin sehr erstaunt darüber, dass in einem Film aus Weimar, Kopien der legendären Mart Stam Freischwinger eingesetzt werden.


  • Eva • am 11.2.18 um 20:54 Uhr

    Tatort „Der kalte Fritte“: So macht Tator gucken keinen Spaß. Langweilig, sehr schlechte Schauspielkunst.


  • Karin • am 11.2.18 um 21:08 Uhr

    Null Sterne funktioniert leider nicht. Umgeschaltet. Nicht mehr zu ertragen.


  • Nofear • am 11.2.18 um 21:21 Uhr

    So eine Scheiße!!!


  • Michelle • am 11.2.18 um 21:23 Uhr

    mir gehts auch so.
    typische Tatortkomödie.Flach und langweilig.
    schade


  • Joanna • am 11.2.18 um 21:31 Uhr

    Der ödeste Tatort seit langem!


  • Georg • am 11.2.18 um 21:39 Uhr

    Ich habe selten so einen Schwachsinn gesehen. Und ich schau den Tatort wirklich jeden Sonntag. Bitte verschont uns künftig mit so einem Mist!


  • Cavaliera • am 11.2.18 um 21:44 Uhr

    genau eine Minute gut. dann echt total öde!


  • Thorsten • am 11.2.18 um 21:46 Uhr

    Zuviel Bullshit auf einmal.


  • Tatort-Fan (Heute leider nicht…) • am 11.2.18 um 21:50 Uhr

    Eine Schande, aus nem´ Tatort eine Parodie gemacht….traurig,traurig…
    Tschirner/Ulmen mag ich eigentlich, aber als Komissare leider absolute Fehlbesetzung.


  • Henning • am 11.2.18 um 21:51 Uhr

    Die Dialoge heute waren sehr häufig auf Kalauerniveau, doch erstens trotzdem recht witzig und zweitens sind Kalauer in diesen Tagen auch erlaubt – auch ohne Tusch. Bei diesem Team geht es eben etwas mehr um Unterhaltung als um einen Spannungsbogen oder eine raffinierte Tätersuche, das weiß man vorher aber. Mir persönlich hat der letzte Tatort mit den beiden jedoch deutlich besser gefallen.


  • ingalisa • am 11.2.18 um 21:54 Uhr

    Was sollte das denn ???
    … kein Krimi, keine Komödie und spannend auch nicht, viel zu aufgesetzt , die Nebenrollen gingen so, aber dieses Polizisten-Team, NEE , da stimme ich einfach meinen Vorgängern zu !
    Das Team nicht noch einmal, Herrn Ulmen kann man nur in einer Komödie und beide zusammen überhaupt nicht anschau`n …nie wieder ;-((


  • Anja • am 11.2.18 um 21:57 Uhr

    Ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Kann aber daran liegen, dass ich es als Weimarerin gut finde, wenn der Weimarer Mief auf so unterhaltsame und skurrile Weise auseinander genommen wird.


  • Emma Beck • am 11.2.18 um 22:03 Uhr

    Nicht Fisch, nicht Fleisch – weder guter Tatort, noch guter Klamauk.
    .Und vom schönen Weimar war auch nichts zu sehen.
    Die Schauspieler habens schwer gegen die dürftige Story anzuspielen. Am nettesten war noch die Rolle des schrulligen Vaters und der kam auch nicht bis Italien.
    Da freu ich mich auf den nächsten aus Münster …
    MfG Emma Beck-Bonn


  • Norbert • am 11.2.18 um 23:01 Uhr

    Mal andere Bewertungen abwarten, ob ich mir diese Weimarer Folge überhaupt erst anschaue. Es ist klar, dass man mit diesem Team keinen ernsthaften Tatort-Krimi erwarten darf, aber der Humor war für mich bisher sehr gewöhnungsbedürftig bzw. flach.


  • Dirk • am 11.2.18 um 23:10 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1047, heute in Erstsendung, natürlich im Ersten. Aus Weimar kommt der, mit den beiden Hauptkommissaren der dortigen Mordkommission, Dorn und Lessing und nicht zu vergessen, Kommissariatsleiter Stich. Ein richtiger Tatort-Fernsehfilm für einen ruhigen Karnevalssonntag, zum schmunzeln und zum lachen waren die Dialoge durchlaucht geeignet. Der ernste Hintergrund der Filmgeschichte geriet hierbei wahrlich zu einer Nebensache und der verlogene Vater des Stichs wirkte meines Erachtens unheimlich realistisch. Dieser Tatort-Spielfilm wird von mir als ernsthafte Konkurrenz zu den „Big Five“ aus Westfalen gesehen und die seichte Spannung der Geschichte rundet diese meine Meinung noch auf. Prima und wiederholt sehenswert.


  • G.E. Rücht • am 12.2.18 um 0:04 Uhr

    Ich habe mich köstlich unterhalten. Die Witze sind mindestens auf dem Niveau des Münsteraner Tatorts. Die Kommissare haben einigermaßen was drauf, die Story war auch unterhaltsam und zum Schluss gab es auch noch etwas Spannung. Was will man mehr?
    Wenn man eine Doku anschauen möchte, muss man Aktenzeichen XY einschalten.
    Herzallerliebst wie hier die Bauhaus-Jünger auf die Schippe genommen wurden.
    Ich freu mich schon auf den nächsten aus Weimar.


  • Jo S • am 12.2.18 um 0:07 Uhr

    Sehr gut, auch wenn Herr K stand und lauerte. Immerhin hatte der den grössten Microchip der Welt erfunden, wenn auch in 4b.


  • alter Fan • am 12.2.18 um 0:18 Uhr

    hatte mich eigentlich auf den neuen Tatort aus WE gefreut – bin von dieser Produktion leider ziemlich enttäuscht worden , obwohl ich das spezielle Ermittlerteam ob ihrer Eigenheiten ganz gerne mag . Der Faden der Handlung reißt hier allerdings zu oft ab – das Ganze also ein Bischen zusammenhanglos – in die Welt gesetzte Dialoge – lustig ist stellenweise auch anders – eine wirkliche Krimi-Spannung kam nicht so recht auf- das haben auch die paar recht unterhaltsamen Actionszenen nicht herausgerissen – hoffentlich kein neuer Trend aus Weimar – da kam schon wesentlich Besseres dem TO angemessen . Der nächste bitte wieder in Bestform . Wünsch mir da z.B. mal wieder Dominik Horwitz als Mitwirkenden .


  • Dolly • am 12.2.18 um 0:18 Uhr

    Klamotte am Tulpensonntag.
    Heinz Ehrhardt läßt, grüßen.
    Er war leider verhindert, da:
    1. Tot,
    2. Heute im Dritten unabkömmlich.


  • Michel • am 12.2.18 um 1:07 Uhr

    Der Plot ging ja gar nicht; unmotivierte Nebenhandlungen (z.B. der Vater von Stich, der dann die junge Witwe ansticht – ja, der war flach…) und Gags auf dem Niveau von Fips Asmussen. Sorry, aber das war`s endgültig für mich mit Dorn/Lessing. Schont auch die Batterien von der Fernbedienung, weil ich bei keiner anderen Sendung so oft die Lautstärke regulieren muss.


  • henne • am 12.2.18 um 1:28 Uhr

    Unerwartet um Längen besser als „Münster“ – somit Aufwärtstrend für den TO fortgesetzt und glatt 3 Sterne, habe ich so nicht erwartet!!!


  • Colorwriter • am 12.2.18 um 8:46 Uhr

    Nicht ganz so genial-witzig wie der vorherige, aber denoch sehr gut. Der Weimarer Tatort lebt eben vom Wortwitz sowie den Nebenhandlungen. Dazu hat es herausragend gute Schauspieler. Und, den besten Bullen Thüringens. 😀


  • arte-Versteher • am 12.2.18 um 9:44 Uhr

    Viele TO-Folgen leben von der Parallelisierung der Täter- oder Opferbiografie einerseits und der Lebenssituation eines Ermittlers andererseits. Wenn also zwei Brüder auftauchen, deren Lebensläufe sich heillos verworren haben (der Bordellbesitzer hätte eigentlich Steinbruchbesitzer werden sollen, außerdem gibt es ein Kind, von dem nicht klar ist, wer von beiden es gezeugt hat), dann wäre nach diesem 0-8-15-Strickmuster ein Ermittler nicht weit, der Laufe des Plots erfährt, dass er ebenfalls ein Kuckuckskind ist.

    An der Machart der Weimar-TO schätze ich überaus, dass man hier regelmäßig einen viel poetischeren Dreh findet. Stichs Vater ist ein Fälscher im dreifachen Sinne: Hohe Kunst, banales Geld und das ganze Leben. Und eben darum geht es in diesem Film – um das Leben im Falschen. Bei den Schröders ist alles am falschen Platz, und doch leben sie bis zu einem bestimmten Punkt ohne weitere Komplikation parallel vor sich hin. So wie Lessing und Dorn an den Architektenmodellen ein Hütchenspiel aufführen und die „Black Box“ Museum immer wieder passgenau von einem an den anderen Schauplatz umtopfen. Das Große spiegelt das Kleine. Diese liebevollen, feinen Binnenstrukturen des Drehbuchs sind es, die eine wirkliche Komödie ausmachen und Weimar so wohltuend von dem Schenkelklopfer-Humor vieler (nicht aller!) Münster-Folgen unterscheiden.

    Aber ich gebe es zu: im Mittelteil war auch mir das diesmal hin und wieder ein Schlenker zu viel. Der Showdown reißt es dann wieder aus. 5 Sterne.


  • Tatortseher • am 12.2.18 um 11:17 Uhr

    Selten solch einen Quark gesehen.

    Nur weil Münster es schafft amüsant zu sein, muss man auf den Zug aufspringen dabei den Bogen aber völlig überspannen ?!

    Letzte Mal gewesen, Weimar auf dem Tatortindex gelandet.


  • allesrogervolker • am 12.2.18 um 12:42 Uhr

    …wie befürchtet am Sonntag…!?


  • Nofear • am 12.2.18 um 13:18 Uhr

    Das kommt, weil Deutschland ein großer Selbstbedienungsladen ist. Bei der ARD haben die soviel Geld, unberechtigter Weise. Da kann man eben dem Zuseher so einen Mist servieren. Denen müßte man mal richtig auf die Finger klopfen!


  • wolko • am 12.2.18 um 13:49 Uhr

    Wunderbar lustig schräg und absolut spannend.
    Ich mag diese neue Art Tatort. Man kann doch nicht fast 50 Jahre lang das gleiche Format bringen wie einige sich hier wünschen.
    Bezüglich der Gebühren : Olympia und Fußballübertragungen sind vielfach teurer und wenn 20 Reporter wochenlang vor Verhandlungsgebäuden ausharren um täglich zu berichten das es keine Neuigkeiten gibt — das ist Geld zum Fenster raus geworfen.


  • MoMi • am 12.2.18 um 16:30 Uhr

    Habe mich köstlich über diesen Tatort amüsiert. Keine grosse Story. Kommissare die kalauern. Toll wie gezeigt wurde, dass man bei Elternabenden für ein Kind durch die Verantwortungsperson für eine Zeichnung fast zum Psychologen geführt wird. Statt Mord halt dann Tomaten. Ketchup lässt grüssen. Was doch alles in die Zeichnungen hinein interpretiert wird. Ich freue mich immer über die Weimarer Kommissare, die mir sehr gut gefallen. Der Vater Stich war eine Nummer für sich und war perfekt. Leider kam er nicht bis Italien. Schade eigentlich. Dass die Dorn den Steinschlag überlebt hat zeigt nur wie wenig realitätsnah gedreht wurde. Wer einen solchen Steinschlag oder eine Lawine erlebt hat, weiss von was er spricht.
    Das erste Haus am Platz = Hotel mit einem Tier aus dem Zoo. Habe vor Jahrzehnten mal in diesem Haus übernachten müssen. Der „Staat“ wollte es damals so. Habe schlechte Erinnerungen an diesen Platz, den ich letztes Jahr wieder mal besucht habe. Das Hotel konnte ich mir jetzt nicht leisten.
    Freue mich auf einen erneuten Tatort aus Münster.


  • Caro • am 12.2.18 um 17:51 Uhr

    Allenfalls eine Krimikomödie. Unterhaltsam, mir aber zu viel Klamauk. Völlig überzogen.


  • Bauer Carmen • am 12.2.18 um 18:12 Uhr

    Ein absolut konfuser langweiliger Tatort. Die Witze sind nicht witzig sonder albern und die Schauspieler haben offenbar keine Sprachausbildung: so ein Genuschel! Der Plot an sich war wirr und die Zusammenhänge nur zu verstehen, wenn man sich mittels Zeitung eine Inhaltsangabe besorgte.
    Auf diese Art „Humor“ verzichte ich weiterhin.


  • Hanz W. • am 12.2.18 um 19:05 Uhr

    Eine ganze Reihe gut geschliffener und auch amüsanter Einzeleinfälle ergibt halt noch keine Perlenkette. Und einen 90-Minuten-Film schon gar nicht (von „Krimi“ reden wir ohnehin nicht). Keine Frage, da war wieder allerhand Wortwitz (wenn auch manchmal ein wenig selbstverliebt bzw. mühsam), es gab grelle Charaktere, denen man für sich genommen gerne zugesehen hat, und doch hat sich das ganze zwischen Rotlicht, Steinbruch und Kunstszene nicht recht gefügt, blieb über weite Strecken belanglos, beliebig in jedem Falle und – mit Verlaub – ziemlich langweilig. Dass beim Weimarer TO die große Krimispannung gar nicht erst angestrebt wird, ist mir klar und auch grundsätzlich in Ordnung, aber die Geschichte als solche sollte dann doch ein wenig mehr fesseln oder einfach unterhalten.
    Diese Art von filmischer Konzeption wandelt halt stets auf einem schmalen Grat; wenn’s gelingt, kann es genial sein, wenn’s ausgleitet, und das passiert rasch, ist die Fallhöhe links und rechts halt groß. 2,5 Sterne, muss diesmal reichen.


  • Peterli • am 12.2.18 um 19:12 Uhr

    Für die Rentnerfraktion schwierig. Um neues junges Publikum zu gewinnen, ein absoluter Hingucker.


  • Norbert • am 12.2.18 um 19:57 Uhr

    Hey, der war wirklich cool. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Klar, irgendwie schräg mit viel Spaß und Kalauern, aber insgesamt gut gemischt, mit Spannung. Jedenfalls werde ich an den Fun-Weimarern mal dranbleiben, so könnt ihr gerne weitermachen. In diesem Puff fiel mir ein Musiktitel sehr positiv auf:

    Ginuwine – Pony (1996)


  • Doro • am 12.2.18 um 22:25 Uhr

    Langweilig, langweilig. Ich fand die Witwe die für 10 Euro am Tag verheiratet war am besten vom Schauspiel her. Wie sie den Kaffee kochen wollte. Sonst eine flache komik. Das Ende hab ich vor lange Weile verpasst und war im Bad.


  • BG • am 12.2.18 um 22:29 Uhr

    Bitte aufhören Weimar. Ihr könnt kein Tatort!!!


  • Karin • am 13.2.18 um 1:24 Uhr

    Unterhaltsamer Tatort, kesse Sprüche, sogar ein wenig mehr Action als normal. Weimar macht Spass. Vier Punkte.


  • Polly Zei • am 13.2.18 um 20:39 Uhr

    ich finde das Team nicht schlecht und auch gegen einen witzigen Tatort habe ich nichts. Hier fehlte jedoch ein wenig die Spannung und für meinen Geschmack war es insgesamt zu brutal (immer diese Schläge voll ins Gesicht) um gleichzeitig lustig zu sein. Insgesamt aber unterhaltsam, daher 4 Sterne.


  • Polly Zei • am 13.2.18 um 20:39 Uhr

    Äh, 4 Sterne


  • Frank • am 14.2.18 um 9:29 Uhr

    Einmal mehr kann ich mich Arte-Versteher nur anschliessen. Sehr kunstvolle Komödie mit sehr guter Besetzung. Freue mich schon auf den nächsten aus Weimar. 4 Sterne


  • Tatort-Veteran • am 15.2.18 um 4:13 Uhr

    Unterirdisch schlecht, humorlos und langweilig. Wann begreifen die Macher endlich, dass diese Art von Tatort dem Format nur schadet. Der Klamauk aus Münster sollte doch reichen. Lest die Kommentare hier, die sagen alles…


  • spiderman916 • am 15.2.18 um 16:29 Uhr

    Gegen den allgemeinen Strom, fühlte ich mich hervorragend unterhalten. Bitte weiter so! :-)


  • CarstenH • am 17.2.18 um 19:46 Uhr

    Ich mag die Schauspieler und fand bislang auch das Konzept des Weimarer TO ansprechend. So langsam ist aber die Luft für mich raus, die Gags werden durch Wiederholung schal und aufgesetzt. Die Story war diesmal auch zu schleppend und die Auflösung fast schon schmerzhaft. Um mich bei der Stange zu halten sollten sich die Macher langsam etwas frisches Neues ausdenken.
    Was ich stark bemängel ist, dass man praktisch gar nichts von der wunderschönen Stadt Weimar zu sehen bekommt. Nur Innenaufnahmen oder ein Steinbruch.


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