Tatort Folge 1046: Tollwut



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Tatort Folge 1046: Tollwut 4 44

Tollwut, Tollwut, Toll … – Na, in welcher vergangenen Tatort-Folge lag das Augenmerk schon einmal auf dem Rabies-Virus? Bingo, im Tatort „Feierstunde“ (Tatort-Episode 994 aus Münster), erstausgestrahlt im September 2016, kämpfte der fiebrige stotternde Professor Boerne gegen die akuten Symptome der (vermeintlichen) Wutkrankheit.

Jetzt bekommt erneut ein Rechtsmediziner aus der Tatort-Welt die unheilbare Krankheit am eigenen Leib zu spüren: Dr. Jonas Zander (Thomas Arnold), der einst das Dortmunder Tatort-Team um Faber, Bönisch, Dalay und – damals noch im Dienst – Kossik bei den Ermittlungen unterstützte und im neuen Fall „Tollwut“ mittlerweile als Gefängnisarzt in der JVA Dortmund arbeitet. Doch wie konnte sich das Virus hinter den meterhohen Mauern und Gittern ausbreiten und einen Häftling qualvoll sterben lassen?

Der Tatort 1046, vom WDR für Das Erste produziert, wird am Sonntag, den 4. Februar 2018 ab 20.15 Uhr im Ersten Programm erstmals gezeigt werden. Es ist der insgesamt elfte und zugleich erste Einsatz des Ermittlerteams ohne Oberkommissar Daniel Kossik, dessen Schicksal nach der lebensgefährlichen Verletzung im Fall „Sturm“ (Tatort-Folge 1019) offen blieb.

Inhalt der Tatort-Folge „Tollwut“

Seit vier Jahren saß Michael Strecker nun in der JVA Dortmund ein, wegen zweifachem Mord an einem älteren Ehepaar. Die letzten Wochen seines Lebens verbrachte er in Einzelhaft, nachdem er mit einem Messer Mitgefangene angegriffen hatte. Der Gefängnisarzt Dr. Zander geriet zwischen die Fronten und zog sich einen kleinen Schnitt an der Hüfte zu. Das war vor sechs Wochen.

Jetzt ist Strecker tot. Qualvoll verstarb er auf der Krankenstation der Justizvollzugsanstalt, nachdem sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte. Von Krämpfen geschüttelt, mit Schaum vor dem Mund, erlitt er den Tod durch – Tollwut. Eine Krankheit ohne Gegenmittel und mögliche Nachimpfung, wenn sie erst einmal ausgebrochen ist. Allerdings tritt die sogenannte Wutkrankheit normalerweise nur bei Tieren auf: bei Hunden, Wölfen, Katzen, Füchsen, Wachbären, Fledermäusen oder Frettchen. Sie endet fast immer tödlich. Die Übertragung zum Menschen findet durch Tierbisse, Blut- und Speichelaustausch statt. Die Inkubationszeit verkürzt sich, je näher die Eintrittsöffnung des Virus zum Gehirn liegt: In der Regel vergehen drei bis acht Wochen bis zu den ersten Symptomen, die beim Menschen grippeähnlich ausfallen.

Dr. Zander klärt im Tatort „Tollwut“ seine ehemaligen Kollegen aus der Mordkommission Dortmund über die Folgen und den Verlauf der Krankheit auf. Er weiß, er wird sterben. Denn das Messer, mit dem Strecker vor Wochen auf andere Gefangene los ging, war mit dem Rabies-Virus infiziert. Jonas Zander will nun zusammen mit den Hauptkommissaren Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) sowie seiner guten Freundin Nora Dalay (Aylin Tezel) alles dafür tun, um in den letzten verbleibenden Tagen seines Lebens die seltsamen Umstände für die eigene Infektion und den Tod Streckers aufzuklären. Das Team ist geschockt über das besiegelte Schicksal ihres ehemaligen Kollegen.

Doch Zander ist nicht der einzige alte Bekannte, um den sich die Kommissare Sorgen machen. Hauptkommissar Faber ist wieder in den Fokus des Frauenmörders Markus Graf gerückt, der mit ihm schon im Fall „Auf ewig dein“ (Tatort-Folge 898) gespielt hat. Graf nutzt den Tod von Fabers Frau und der kleinen Tochter erneut dazu, um die Aufmerksamkeit des Ermittlers auf sich zu ziehen. Wie es der Zufall (?) will, sitzt der Serienmörder Graf mittlerweile in eben jenem Gefängnis, in dem Michael Strecker kürzlich verstarb. Faber springt auf die Provokationen des intelligenten Täters an und sucht ihn in der JVA auf.

Schnell keimt im Fahnder der dringende Verdacht auf, dass Graf als Drahtzieher hinter der Virusverbreitung steckt – und nicht nur das. Er scheint etwas mit dem Unfalltod seiner Familie zu tun zu haben. Oberkommissarin Dalay warnt vor den Psychospielen Grafs und eckt mit Faber deshalb kräftig an. Bönisch muss schlichtend eingreifen.

Tatsächlich gibt es nämlich weitere Verdächtige: Die albanische Mafia könnte ebenso hinter den mysteriösen Infektionen hinter Gittern stecken. Die erzeugte Panik, die spätestens seit dem Fund eines zweiten Todesopfers unter den über sechshundert Gefängnisinsassen umhergeht, könnte einen ganz bestimmten Zweck im Tatort „Tollwut“ erfüllen …
 

Der WDR-Tatort „Tollwut“ ist der erste Dortmunder Fall ohne Oberkommissar Daniel Kossik seit „Alter Ego“ (Tatort-Folge 844 aus dem Jahr 2012). Der Schauspieler Konarske hat seinen Hauptwohnsitz seit Jahren in Paris; in Frankreich möchte er zukünftig mehr Film- und Theaterrollen annehmen können. Zudem begründete er seinen freiwilligen Ausstieg aus der erfolgreichen Krimireihe damit, dass die Figur Kossik seiner Ansicht nach auserzählt sei. Eine fortlaufende Entwicklung der Rolle habe ihm gefehlt.

Ob das Team aus Dortmund einen Ersatz für Kossik erhält, oder aber dauerhaft zu dritt arbeitet, ist noch vollkommen offen.

Ein geeignetes Gefängnis für die Dreharbeiten der Tatort-Folge 1046 zu finden, war nicht leicht. Schließlich wurde das Produktionsteam in Magdeburg fündig: Das Gefängnis Sudenburg, 1903 errichtet, liegt seit 2013 im Innenstadtbereich von Sachsens Landeshauptstadt (Halberstädter Straße, Ecke Sudenburger Wuhne) still. Der alte Bau bot die perfekten Voraussetzungen, um den stimmungsvollen Krimi umzusetzen. Die Komparsen, die die Häftlinge verkörpern, kommen größtenteils aus der umliegenden Region. Auch am Stadion Rote Erde in Dortmund, direkt am Signal-Iduna Park gelegen, wurden gedreht.

Der Drehbuchautor Jürgen Werner schrieb für „Tollwut“ bereits seinen achten Tatort für das Ermittlerteam der Kripo Dortmund. Der Regisseur Dror Zahavi arbeitete zuvor bereits an den Dortmunder Fällen „Auf ewig dein“ (Tatort-Folge 898) und „Kollaps“ (Tatort-Folge 958). Die Filmarbeiten für „Tollwut“ dauerten vom 21. Februar bis 23. März 2017.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

„Dreh dich nicht um, die Tollwut geht um.“ Ich empfinde das – mittlerweile geschrumpfte – Team aus Dortmund als eines der stärksten der Tatort-Reihe. Faber und Graf in Interaktion zu beobachten ist ein Genuss. Die Auflösung des Falls ist allerdings absurd.

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Dieser Tatort beinhaltet zwei Erzählungen in einer. Da ist die Vergangenheit Fabers und der Unfalltod seiner Familie und die Tollwutfälle in der JVA. Ich kann verstehen, dass Kommissarin Dalay darin keine Verbindung sieht. Für mich passt das alles auch nicht zusammen.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Peter Faber – Jörg Hartmann
Hauptkommissarin Martina Bönisch – Anna Schudt
Oberkommissarin Nora Dalay – Aylin Tezel
Gerichtsmedizinerin Greta Leitner – Sybille J. Schedwill
Dr. Jonas Zander – Thomas Arnold
Markus Graf – Florian Bartholomäi
JVA-Leiterin Angelika Zerrer – Ulrike Krumbiegel
Kommissar Jan Pawlak (hier: Nico Rattay) – Rick Okon
Tomek Kodra – Murathan Muslu
Stefan Keller – Holger Handtke
Lars Nemec – Christoph Franken
Miriam Schott – Yvonne Yung Hee Bormann
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Jürgen Werner
Regie – Dror Zahavi
Kamera – Gero Steffen
Schnitt – Fritz Busse
Szenenbild – Gabriele Wolff
Ton – Wolfgang Wirtz, Sebastian Leukert
Musik – Jörg Lemberg

Bilder-Galerie zum Krimi aus Dortmund


55 Meinungen zum Tatort Folge 1046: Tollwut

  • Der Fremde • am 2.2.18 um 14:22 Uhr

    Endlich wieder ein TO aus Dortmund. Da die 4. Dortmund-Folge „Auf ewig dein“ m.E. eine der besten TO´s in der TO-Geschichte darstellt (unvergesslich der „Machtkampf“ zwischen Faber und Graf auf dem Hausdach, als Faber Graf sein Leben anbietet …) interessiert mich, wie diese Geschichte weitergeht. Grundsätzlich sollte ein Insasse eines Gefängnisses ja nicht mehr so viel Macht über einen außerhalb des Gefängnis Befindlichen besitzen. Noch dazu, wenn dessen vermeintlich liebsten Bezugspersonen (Frau, Kind) ohnehin bereits tot sind. Ich warte mit Spannung darauf sowie auf die Frage, ob zwischen Faber und Bönisch noch etwas „knistert“ …


  • Rumo • am 3.2.18 um 15:36 Uhr

    Immerhin „8 von 10 Punkten“ im SPIEGEL.
    Allerdings mäkelt man auf waz.de: wenig Dortmunder Lokalkolorit…


  • Till Schneider • am 4.2.18 um 1:46 Uhr

    Ja, @Der Fremde, endlich wieder ein Dortmund-Tatort! Ich freue mich schon wie verrückt auf das kontrapunktische Kino, diesmal allerdings mit einer Stimme weniger: Daniel Kossik alias Stefan Konarske. Dann ist Kossik also wirklich gestorben am Ende der letzten Folge. Und ich hatte mir noch Hoffnungen gemacht … wobei: Kossik war sowieso zu sehr vom Schicksal gebeutelt, um auf Dauer im Dortmund-Team bleiben zu können. Ich denke mit Entsetzen an das Abtreibungs-Solo à la „Mein Bauch gehört mir!“ durch Nora Dalay; nach so was könnte zumindest ich nicht im selben Team mit der jungen Dame verbleiben. Und dann geriet Kossik immer schlimmer mit Faber über Kreuz; das ist auch keine wirkliche Perspektive.

    Und jetzt? Im obigen Text heißt es: „Ob das Team aus Dortmund einen Ersatz für Kossik erhält oder aber dauerhaft zu dritt arbeitet, ist noch vollkommen offen.“ Nun, ich hoffe sehr, dass man sich zu einem Kossik-Nachfolger durchringt, und zwar schnell! Wegen der einmaligen, typisch Dortmunder Figurenvielfalt und kontrapunktischen Komplexität, die mich immer an Schnitzler-Dramen und solche Sachen erinnert … DOCH HALT: Was heißt hier NachfolgER? Wir sind schließlich beim öffentlich-rechtlichen Erziehungsrundfunk! Und der hat bekanntlich die FRAUENQUOTE immer hörer zu treiben, um die nach wie vor bestürzende Frauendiskriminierung in Kriminalberufen wenigstens virtuell zu bekämpfen – auf dass irgendwann auch die echte Polizei reagiert und 41 Prozent KommissarINNEN anstellt! So viele sind es nämlich im TATORT-Universum; ich hab’s eigenhändig gezählt und durchgerechnet. Und wie viele sind es in der Wirklichkeit? Genau weiß ich es nur für das Jahr 2010 in Bayern: 2,2 Prozent. Ja, richtig gelesen: ZWEI KOMMA ZWEI. (Nicht gewusst? Ist aber so.)

    Egal – hier geht es ums Fernsehen, und da sollten den Zuschauerinnen möglichst viele sogenannte „Identifikationsangebote“ gemacht werden (das Wort ist nicht von mir, sondern von denen). Heißt: Kossik bekommt eine NachfolgerIN. Selbstverständlich. Klarer Fall. Was sonst. In Ludwigshafen ist es ja auch gegangen, und in Dresden haben sie von Anfang an nur Frauen genommen (plus einen Frauenversteher als Chef, d.h. als Servicekraft). Na, wie ist es, ARD? Kriegt Kossik eine NachfolgerIN? Habt ihr das mit uns vor? Gebt’s ruhig zu! Ich würde sogar trotzdem weiter Dortmund gucken (im Gegensatz zu Dresden), aber halt vor allem wegen Faber und der kontrapunktischen Komplexität. UND wegen der Frage, ob zwischen Faber und Bönisch noch etwas „knistert“, siehe ebenfalls @Der Fremde! Schön, dass ich nicht der Einzige bin, der sich das wünscht … bin halt von der Romantikfraktion, sorry … aber auf jeden Fall freue ich mich auf „Tollwut“. Der darf auch unlogisch sein, Hauptsache komplex wie immer …


  • Silke Liria • am 4.2.18 um 21:37 Uhr

    Unerträglich antialbanisch :-( Traurig.
    Was die Namen und die mangelnde Recherche betrifft, hier kommt mein zweiter Albanisch-Faktencheck:
    – „Toprak“ ist kein albanischer Familienname. Wenn es einen solchen Namen gäbe, hieße er „Topraku“.
    – „Rataj“ klingt zwar albanisch, ich kenne jedoch keinen Rataj und Google spuckt slawische und deutsche Träger dieses Namens aus. Kinners, es gibt doch so viele häufige albanische Familiennamen auf -aj!
    – „Baki“ wird nicht auf der ersten, sondern auf der zweiten Silbe betont.
    – Wenigstens war „Kodra“ ein Treffer. Es wird auch wirklich auf der ersten Silbe betont und bedeutet „Hügel“. (Ich habe in einem Stadtviertel mit diesem Namen gelebt!)
    Last not least – Albanien ist wirklich ein schönes Land. Dort gibt es ein Sprichwort: „S’ka pyll pa derra“ – „Es gibt keinen Wald ohne (Wild-)Schweine“. Das bedeutet: Es gibt überall gute und schlechte Menschen.


  • Jürgen Wigger • am 4.2.18 um 21:42 Uhr

    Der beste Tatort seid vier Jahren!!!!


  • kilian • am 4.2.18 um 21:51 Uhr

    Wann gehts weiter?
    Beklemmend spannend, leider wieder mit Psychopolizisten. Ganz sicher keine leichte Kost.


  • Garbak • am 4.2.18 um 21:55 Uhr

    Grüße liebe Gemeinde

    Eigendlich mag ich keine Knast-Krimis. Kam anders als gedacht. Am Schluß hat es mich richtig gegruselt. Ich hab nun Angst vor Fabers Kaktus. ;)
    Guter spannender Krimi! Empfehlenswert.


  • Stones • am 4.2.18 um 21:57 Uhr

    Spannend!
    Mal sehen wie es weiter geht.
    Der Pfad ist jedenfalls gelegt.


  • Silke Liria • am 4.2.18 um 22:04 Uhr

    Eine albanische Freundin hat mir bestätigt, dass auch „Rataj“ kein albanischer Name ist.
    Mannomann, es wäre SO leicht und schnell, einen Albaner oder eine Albanerin zu bitten, ein paar Namen zu nennen oder zu erklären, wie man sie ausspricht! Es gibt eine Botschaft der Republik Albanien, es gibt eine Botschaft der Republik Kosovo [sic], es gibt einen Deutsch-Albanischen Freundeskreis und eine Deutsch-Albanische Wirtschaftsgesellschaft; ich weiß nicht, ob es in München noch einen Lehrstuhl für Albanologie gibt; es gibt zahlreiche albanische und deutsch-albanische Kulturvereine. Eine einzige Google-Anfrage oder ein Blick ins Telefonbuch hätte gereicht. Es hätte keine Unkosten gegeben, weil es für die Albaner eine Ehre gewesen wäre, zu einer korrekten Darstellung Albaniens oder zumindest der albanischen Sprache beizutragen.
    DIESE SCHLAMPIGE RECHERCHE HINGEGEN IST DISKRIMINIEREND.


  • alter Fan • am 4.2.18 um 22:14 Uhr

    wow – so langsam geht die Gänßehaut zurück – wirklich guter Krimi in Tatortverpackung – bin ebenfalls schon sehr gespannt auf die voraussichtliche Fortsetzung – dazu absichtlich volle Sternezahl


  • Colorwriter • am 4.2.18 um 22:15 Uhr

    Top, wenn man von den anscheinend nicht gut gemachten Recherche zu dem albanischen Hintergrund absieht. Dafür gab es ein gutes Drehbuch sowie grandiose Schauspieler.


  • Swaggert • am 4.2.18 um 22:18 Uhr

    Schmarrn.


  • Silke Liria • am 4.2.18 um 22:18 Uhr

    Man macht es sich so einfach. Albaner = Mafioso, Verbrecher in kriminellem Klan, Bösewicht – da ist das Bild perfekt und Einzelheiten brauchen nicht recherchiert zu werden, den meisten fällt es eh nicht auf, weil sie nicht Albanisch können und Albanien nicht kennen. So werden negative Stereotype reproduziert, der deutsche Fernsehzuschauer erlebt sein vergnügliches Schaudern und seine Vorurteile werden bestärkt und verstärkt. Und auf dem Nährboden dieser Vorurteile können solche antialbanischen Filme erfolgreich sein. Ein positiver Rückkopplungskreislauf mit sehr negativen Folgen.
    Ich fühle mich an Stereotype gegenüber Afroamerikanern erinnert …
    Zu den real existierenden albanischen Verbrechern und zu der systemischen Gewalt in Teilen der albanischen Gesellschaft kann ich nur sagen: S’KA PYLL PA DERRA – kein Wald ohne Schweine, es gibt überall Gute und Böse. Wir wollen ja auch nicht ständig, so berechtigt es in der dunkelsten Epoche unserer Geschichte auch war, „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ unter die Nase gerieben kriegen!
    Wobei Albaner hiermit aber nicht allein dastehen – der gesamte ehemalige Ostblock wird im Tatort zu oft negativ stereotypisiert …


  • MM223 • am 4.2.18 um 22:27 Uhr

    Na Bitte es gibt doch noch richtig gute Tatorte! Richtig spannend. Der Name ist da völlig unerheblich und ändert nichts an dem tollen Tatort


  • Der Fremde • am 4.2.18 um 22:48 Uhr

    @Silke Liria: Es muss m.E. nicht jeder Albaner mit Familiennamen „Gashi“ heißen.

    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und nach meinem Geschmack war diese TO-Folge exzellent, großes Kino, quasi ein „Auf ewig Dein 2.0“, wie man solche Themen-Fortentwicklungen ja neuerdings nennt. Ein „Auf ewig Dein 3.0“ ist jetzt wohl nur eine Frage der Zeit, hoffentlich kommt die Fortsetzung bald!
    Bei der 2. Themen-Fortentwicklung „Faber-Bönisch-Knistern“ (auf welche die „Romantikerfraktion“ – @Till Schneider – hofft, hat es dieses Mal nur eine „Seitwärts-Bewegung“ gegeben. Fr. Bönisch hat statt bezahltem Sex mit einem Callboy nun dem Mitleids-Sex mit einem Tollwut-Kranken gefrönt (wie ist das eigentlich mit der Ansteckbarkeit der Körperflüssigkeiten von Tollwut-Kranken, insbes. Speichel? –> jedenfalls sollten die Partner einander beim Liebesspiel nicht beissen…).
    Ich hoffe darauf, dass die „One-night-stands“ von Fr. Bönisch nur belanglose Ablenkungen sind, welche sie für ein späteres „finale furioso“ mit Faber vorbereiten…


  • henne • am 4.2.18 um 23:02 Uhr

    Das war einfach ganz stark, so macht TO Spaß, zusammen mit letzter Woche die Kultserie somit klar im „Aufwind“.
    Mit Albanien habe ich persönlich übrigens kein Problem…


  • Moritz • am 4.2.18 um 23:18 Uhr

    Top, Spannungsbogen bis zum Schluss gehalten! Faber und sein Kaktus, einfach genial.
    Nur dass der an Tollwut erkrankte Arzt noch tapfer bis zum Schluss gearbeitet und nicht sofort nach Diagnose und Auftreten erster Krankheitssymptome in Quarantäne behandelt wurde, ist leider unglaubwürdig. Aber ansonsten TO Dortmund in Höchstform, Danke!!!


  • Randy Andy • am 4.2.18 um 23:23 Uhr

    … mal wieder ein erfrischender Tatort … und gut das hier nicht noch Negerküsse oder Zigeunerschnitzel aufgetaucht sind, wäre die Dame „Albanische Namen“ ja völlig kollabiert …


  • Zuschauer • am 5.2.18 um 0:03 Uhr

    Ein sehr guter Tatort.
    Leider albanienfeindlich, das muss man zugeben.
    Aber, dass es keine echten albanischen Namen sind, halte ich für Absicht und finde es richtig.


  • G.E. Rücht • am 5.2.18 um 0:10 Uhr

    Ohne wenn und aber……….Faber!!! ;-)


  • Heike Schmidt • am 5.2.18 um 0:53 Uhr

    Faber!!!!!!! Verdammt gut gemacht Alter 😀
    Aber auch alle anderen boah man ward ihr gut…TOP Kino
    Faber und Graf…von euch beiden träum ich jetzt gleich… Meine Güte meine Nerven liegen immer noch blank 😯


  • Dolly • am 5.2.18 um 1:26 Uhr

    Abartig, aber gut.


  • Karin • am 5.2.18 um 1:48 Uhr

    Hervorragend, Kinoqualität, furios, und mit Ansatz zum Dauerbrenner über den nun gelegten „Roten Faden“ des genialen Mörder Graf.
    Hoffentlich geht das Tatort Jahr auf dem Niveau weiter.


  • Frank • am 5.2.18 um 7:41 Uhr

    Auch von mir fünf Sterne. Schauspielerisch ist Dortmund unerreicht. Kossik könnte zukünftig also zumindest ein Gastspiel erhalten, dafür müssen wir uns von Zander verabschieden, eine der wichtigsten Nebenfiguren in den bisherigen Folgen, die aber an Aufgabe verloren hat, da eben: Bönisch und Faber die interessantere Entwicklung darstellt. Jörg Hartmann ist einfach eine Bank und dennoch, die beiden Frauen im Team stehen dem nicht nach. Florian Bartholomäi trägt für mich aber zu dick auf. Die Story ist verrückt und passt deswegen genau. Der Spannungsbogen wird unglaublich gut aufgebaut und nimmt über 90 Minuten zu. Das Ende ist phantastisch gewählt, wenn auch für einen Tatort mehr als ungewöhnlich. Wir, die Fangemeinde, warten nun noch gespannter auf die Fortsetzung. Eigentlich hatte ich nach Götz George nicht mehr mit einem Kultstatus beim Tatort gerechnet, aber Dortmund: Ihr seit Kult.


  • jolanda s. • am 5.2.18 um 8:14 Uhr

    Berg-Faber. Faber-Berg. Der beste Tatort seit Jahren! Super. Weiter so!


  • Bruno • am 5.2.18 um 8:17 Uhr

    Mir gefiel die Folge sehr, obwohl das Verhältnis Faber : Graf ein wenig übertrieben wird.
    Hier wundert mich, dass anscheinend manche User schreiben, ohne den Tatort gesehen zu haben.
    \\
    Dann ist Kossik also wirklich gestorben am Ende der letzten Folge.
    //
    .. wird da geschrieben, obwohl in fast epischer Breite darüber gesprochen wurde, dass Kossik zum LKA nach D’dorf ging.
    Obwohl Bönisch und Dalay sich darüber unterhalten, dass Dalay auch evtl. nach D’dorf geht um bei Kossik zu sein und der verdeckte Ermittler ihr Grüße ausrichtet.

    Für mich deutet das eher darauf hin, dass es vielleicht einmal eine Gastrolle von Kossik in DO geben kann.
    So nebenbei; ich fand auch, dass Kossik mit seiner peniblen Dienstauffassung nicht so recht zu dem jetzigen Dreier-Team passte.


  • Norbert • am 5.2.18 um 8:52 Uhr

    bester Tatort seit langer Zeit !!!


  • Tatortfan222 • am 5.2.18 um 9:42 Uhr

    Wie immer sehr geiler Dortmund TO, Kossik ist endlich weg, dafür gibt´s weiterhin die dauergenervte Nora. Die Wortgefechte mit Faber sind genial. Ich warte nur mal auf den Tag, an dem Faber der Kollegin Dalay eine pfeffert. Er war ja schon kurz davor ;)

    Aber jetzt zu der anderen Sache, die mich ärgert!
    Ud zwar die ganzen Kommentare hier bzgl. Albanien. Heul heul, der TO war Albanien-feindlich, hatte Vorurteile gegenüber Albanern, die Namen waren auch nicht richtig etc. !

    Kommt mal wieder runter, ok?

    – Der eigentliche Verbrecher ist nach wie zuvor Graf! Graf ist „reinrassiger“ Deutscher. Soviel zum Thema, der TO war „ausländerfeindlich“.

    – Man hat den Albaner als Nebenhandlung eingebaut. Hätte man genauso mit einem Italiener machen können. Dann wären halt die Italiener beleidigt. Hätte man einen Russen genommen, wären die Russen beleidigt.
    Was ist schlimm daran, wenn nun ein Albaner als Verbrecher dargestellt wird? Die Handlung ist frei erfunden! Soll man eine staatenlose Person nehmen, damit sich keine Nation beleidigt fühlt?
    Oder in Zukunft nur noch Deutsche?


  • MoMi • am 5.2.18 um 10:49 Uhr

    Faber wie immer Spitze wie auch Graf – dargestellt durch einen hervorragenden Florian Bartholomäi. Die Beziehung ähnelt der Beziehung zwischen Sherlock Holmes und Moriartry. Bin gespannt wie diese Beziehung weiter geht. Ob jetzt die Albaner, Mafiosi oder Camorristi die Gegenspieler sind ist mir schnurzegal – könnten auch andere Nationen sein, denn überall gibt es solche Typen. Die Lösung des Falls war auf jeden Fall mal überraschend und gut durchdacht. Die Beziehung zwischen den Teammitgliedern schwelt und irgendwann knallt’s noch. Wer aber beim Latte an was anderes denkt als an den unsäglich grausigen Milchkaffee, dem kann auch ich nicht helfen, den heute wird der „Caffé latte“ bei uns einfach als „Latte“ bestellt. PS: die Nora Dalay (Super) nervt mich immer mehr mit ihren Zickigkeiten. Wie lange noch?


  • Petra Petrella • am 5.2.18 um 13:01 Uhr

    Dortmund ….Faber…. klasse


  • Che Diddl • am 5.2.18 um 16:22 Uhr

    Zickenalarm beim DO TA
    Hervorragend gespielt von Nora Dalay, o.g. Kritiken stimme zu. Spitzenqualität im Schauspiel. Graf ( Florian Bartholomäi) genial dargestellt. Erinnerung an HANNIBAL LECTER und „Das Schweigen der Lämmer“, auch der letzte Anruf,wie im genannten Film. Auch hier kam eine Fortsetzung.
    Wir sind gespannt !?!!!


  • Karel • am 5.2.18 um 17:27 Uhr

    Das erste Mal gucke ich Dortmund Tatort, deshalb ist meine Kommentar etwas anders. Weil ich den Hintergrund nicht kenne, kam mir alles ein bisschen merkwürdig vor. Diese kindische Kommissarin sieht aus wie ein 15Jähriges Kind, und sagt ’sag mir niemals wie ich meine Arbeit machen soll‘ . Sah aus wie die Kommissarin bei Borowski (Brandt). Fand ich ganz komisch. Dieses Gezicke fand ich sehr ennervierend, aber ja, ich kenne dieses Team nicht.


  • Deedplace • am 5.2.18 um 23:33 Uhr

    Spannend, fesselnd – ein toller Tatort.

    Ich kann diejenigen verstehen, die „neu“ zum Tatort DO kommen – das Ganze hat mittlerweile die Dimension einer Seifenoper, keine in sich geschlossenen Episoden mehr. Gut oder schlecht? – das kann jeder für sich entscheiden.
    Zugegeben, ich bin ein Faber Fan, mag seine multidimensionale Persönlichkeit und die psychotischen Dialoge mit Graf. Bönisch und Dalay sind ja eher die Zuspieler, aber nach dem überfälligen „LKA-Transfer“ von Kossik fängt Dalay richtig an zu nerven. Wie schon in einem anderen Kommentar erwähnt, wünsche auch ich mir, dass die Kleine mal „eingenordet“ wird.
    Und noch ein paar Worte zum „Albanischen Verfolgungswahn“ hier: Dies ist „Unterhaltung“ und keine „Dokumentation“. Cowboys und Indianer. Nicht alles im Äther muss tiefgründig auf gesellschaftliche Themen hinterfragt und analysiert werden. Wer heile Welt möchte – Sonntags im Vormittagsprogramm läuft die Maus (und die gucke ich auch).
    Ansonsten freue ich mich auf die nächsten 90 Minuten aus Dortmund, möge man einen Weg finden, Herrn Graf nun endlich in das wohlverdiente Jenseits zu befördern.


  • janbenerink • am 6.2.18 um 12:50 Uhr

    Die Niederländer beobachten auch Tatort und sahen ein toller Tatort aus Dortmund. Tatsächlich scheint die Geschichte ein bisschen wie die Hannibal Lector Geschichte zu sein, aber das ändert nichts am feinen Rollenspiel. Ich werde langsam genervt von dem dummen und unreifen Verhalten von Nora Dalay; Sie spielt ihre Rolle sehr gut, aber ich denke, das kann auch gegen sie funktionieren.


  • Nicht nur sonntags • am 6.2.18 um 21:05 Uhr

    Ihr seiD super, seiT ihr endlich wieder gute TOs produziert!
    ;-)


  • Max Kodri • am 6.2.18 um 21:19 Uhr

    @Silke Liria

    Dein Albaner Wissen juckt keinen.
    Interessiert nicht die Bohne!
    Da kannste noch so oft versuchen die Bewertungen zu manipulieren wie Du willst…^^


  • Till Schneider • am 6.2.18 um 21:47 Uhr

    Schade, diesmal reicht es nur für drei Dortmund-Sterne bei mir. Meine Kritikpunkte:

    @Drehbuchautor Jürgen Werner: Blöde Idee, die Markus Graf-Geschichte noch weiter auszuwalzen. Die Dialoge Faber-Graf wirkten diesmal wie ein zweiter Aufguss. Damals haben sie noch gekracht, jetzt nicht mehr. Will der Autor damit in Konkurrenz treten zur Kai Korthals/Lars Eidinger-Fortsetzungsstory bei den Kielern? Wenn ja: Hatten wir schon. Nicht originell.

    Faber-Graf-Szenen, die zweite: Ich hatte ständig das bescheuerte Gefühl, in einem x-beliebigen James Bond-Film zu hocken und den Ausführungen des dort üblichen verrückten Superbösewichts zu lauschen. Auch nicht originell, sondern – der Wahrheit die Ehre – ausgelutscht bis zum allerletzten Tropfen. Kamera und Beleuchtung waren in diesen Szenen hochästhetisch und ganz besonders erlesen, aber wozu die Bond-Standardoptik auch noch in den Tatort reinkopieren? Völlig unkreatives Plagiat.

    Faber-Graf-Szenen, die dritte: Grafs perverse Verbal-Gemeinheiten gegenüber Faber waren diesmal kaum noch erschütternd. Das kommt davon, wenn man sich als Autor an ein und derselben Sache festbeißt: Der Stoff gibt nicht genug her, und dann muss halt dasselbe variiert werden. Auch die langweiligen Fortsetzungen von Kino-Blockbustern legen davon erschütternd Zeugnis ab. Mich hat das gespreizte Getue von Graf nicht mehr gegruselt, sondern nur noch gelangweilt.

    Kossik fehlt dem Team ungemein. Eine Folge davon: Jetzt gibt es reine „Weiberszenen“ zwischen Bönisch und Dalay, die es vorher gottlob nicht gab. Ich sagte hier ja schon öfters: Die völlig unverhältnismäßige Verweiblichung des Tatort geht mir massiv auf den Keks, und sie tut dem Format nicht gut. Milde ausgedrückt.

    A propos „Weib“: Dalay wird allmählich zum bizarren Problemfall. @MoMi schreibt oben: „Die Nora Dalay nervt mich immer mehr mit ihren Zickigkeiten. Wie lange noch?“ Genau: Wie lange noch, Drehbuchautoren, wollt ihr euer Dalay-Spiel in dieselbe Richtung weitertreiben? Da ist kein Platz mehr! Nicht gemerkt? Die Richtung „übellaunige, chronisch gereizte Jung-Kampfemanze“ ist ausgereizt! AN-HAL-TEN, bitte! Ach, und jetzt schreibt auch noch @Karel: „Diese kindische Kommissarin sieht aus wie ein 15Jähriges Kind (…) Fand ich ganz komisch. Dieses Gezicke fand ich sehr enervierend.“ Das Interessante dabei: @Karel ist „Dortmund-Neuling“. Dem fällt das noch auf, dass Dalay kindisch wirkt und aussieht wie eine 15-Jährige. Die erfahrenen Dortmund-Gucker haben sich dran gewöhnt, also sagen sie auch nichts drüber. Aber „komisch“ ist es halt trotzdem. Sehr sogar, finde ich.

    Dalay, die zweite: Diesmal war’s definitiv zuviel mit Dalays Sprüchen. Dass sie ihrem Chef (!!) sagt: „Ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich meine Arbeit zu machen habe“, das ist dann doch zu absurd. Und es war nur eine von mehreren Absurditäten dieser Größenordnung. Übrigens: Was soll das heißen, wenn Bönisch zu Dalay sagt: „Denk dran, dass Kossik dich im Stich gelassen hat“? KOSSIK soll DALAY im Stich gelassen haben – geht’s noch?! Nachdem Dalay im Alleingang das gemeinsame Kind abgetrieben hat? Wer wundert sich da, dass Kossik irgendwann doch die Biege macht – nachdem er schon viel zu lang neben Dalay durchgehalten hat? Okay, Bönisch wundert sich anscheinend drüber, aber das ist eben grotesk. Oder es ist falsche Frauensolidarität, was auch nicht der Brüller wäre. Mein Verdacht geht allerdings in die folgende Richtung: Der Drehbuchautor glaubt, dass Bönisch recht hat. Der glaubt so fest an das Frauen-Gesetz „Mein Bauch gehört mir“, dass ihm gar nicht mehr auffällt, wie grotesk Bönischs Spruch ist.

    In schauspielerischer Hinsicht war diese Folge auch nicht besonders toll. Sogar Jörg Hartmann fand ich deutlich blasser als in der letzten Graf-Story. Kommt wahrscheinlich davon, dass er wieder dasselbe spielen musste und ihm nichts Neues mehr dazu einfiel. Aylin Tezel ist m.E. sowieso keine Granate, aber bei diesen Absurd-Sprüchen ist sie es noch weniger. (Obwohl, wenn ich mir’s so überlege … die übellaunige Jung-Emanzen-Aggressivität bringt sie noch am ehesten rüber. So könnte das in Wirklichkeit schon aussehen.) Und Florian Bartholomäi muss eben laut Drehbuch immer abgedrehter und Bond-Bösewicht-mäßiger agieren. Ein guter Schauspieler ist er, aber er sitzt halt wie Jörg Hartmann in der Falle des „wieder dasselbe spielen müssen“, und da wird’s dann leicht gespreizt und übertrieben, was im Endeffekt flach wirkt.

    Wer war wirklich der Drahtzieher der Geschehnisse im Knast? Ich bin mir nicht sicher, ob ich’s kapiert habe. Es war schon SEHR kompliziert, das Ganze. Aber das macht mir noch am wenigsten aus. Interessant war’s schon, und spannend auch. Deshalb von mir drei Sterne. Ob ich mir allerdings noch einen Faber-Graf-Fall antue, da hab ich meine Zweifel.


  • Mr. Marple • am 6.2.18 um 23:49 Uhr

    Beklemmend – verworren – spannend – Fortsetzung folgt.
    Sehr geile Bildgestaltung. Die Gefängnisszenen, insbesondere die Zelleninterieurs, erinnerten an Radierungen von Piranesi (1720 – 1778).


  • Mr. Marple • am 6.2.18 um 23:49 Uhr

    Volle Sterne!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


  • lenin • am 7.2.18 um 5:21 Uhr

    der beste Tatort seit Monaten…absolute Klasse und Kommissar Faber spielt sich langsam aber sicher zu meinem Lieblingskommissar hoch..spannend bis zum Schluss und die Geschichte geht weiter..hoffe ich!!!


  • Tatort-Veteran • am 9.2.18 um 0:52 Uhr

    Warum ahmt der F.Bartholomäi ungekonnt den Hannibal Lector nach?
    Wer schreibt der A.Tezel solche hanebüchenen Texte ins Drehbuch?
    Wer denkt sich so ein Knast-Szenario wie das stattgefundene aus?
    Und wer von den Machern erwartet, dass die Zuschauer in ….Monaten sich
    an den ganzen Quark auf Anhieb erinnern, he?
    Denkt endlich an die eigentliche (alte) Zuschauerklientel und nehmt euch ein
    Beispiel an den Münchnern. Die kommen ohne das ganze Gedöns aus und
    liefern auch solide und spannende Folgen ab.


  • Peter • am 9.2.18 um 7:31 Uhr

    Verstehe die vielen euphorischen Bewertungen hier nicht. Das war für mich eine der schwächsten Folgen der letzten Zeit. Danke @TillSchneider du sprichst mir mit allem aus der Seele. Ich dachte fast schon es stimmt was nicht mit mir, dass ich diese Folge unerträglich fand. Diese Frau Delay gehört aus dem Ensemble raus oder sie braucht einen anderen, nachvollziehbaren Charakter und das horizontale Erzählen mit dieser Graf-Geschichte bitte beenden. Dass man die Kurve doch noch kriegen kann, haben die Dresdener vorgemacht. Ein anderer Drehbuchautor wirkt manchmal Wunder. Der Tatort aus DO läuft langsam Amok nur merkt das keiner. Schade, denn eigentlich ist Faber ein super Typ.


  • Rumo • am 9.2.18 um 10:41 Uhr

    #Peter
    Amok zu laufen, scheinst eher DU…
    ;-)


  • Peter Reinhardt • am 9.2.18 um 14:07 Uhr

    Von der Sache her-gegenüber manch Anderem- kein schlechter Tatort.
    Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, eine Musiksendung zu sehen, da die Hintergrundmusik alle Dialoge –beim Krimi besonders wichtig–
    übertönte. Dies scheint inzwischen gang und gebe zu sein. Also bitte: Konzentriert Euch (ihr Macher) auf das gesprochene Wort!!!!!!


  • Till Schneider • am 9.2.18 um 23:18 Uhr

    @Rumo: Der Peter läuft doch nicht Amok, sondern bloß schreiend davon!

    @Peter: Danke für die freundlichen Worte. Ich bin auch froh, dass ich hier nicht völlig allein bin! Übrigens: Der Herr Jürgen Werner schreibt auch Drehbücher fürs „Traumschiff“. Gut möglich, dass er einfach seine Notizzettel durcheinandergebracht hat, da kann dann schon mal was in den „Tatort“ rüberrutschen … aber wir sollten nicht zu streng sein mit unseren Kreativen. Die sind so brutal im Stress, das können wir uns überhaupt nicht vorstellen :-(( [:-))]


  • Norbert • am 11.2.18 um 22:42 Uhr

    Faber steht für mich ganz oben bei den TO-Kommissaren, dieser Fall aus Dortmund war mal wieder Spitzenklasse. Spannend, teilweise sehr beklemmend und auch tragisch. Gut rübergebracht wurde das gesamte Knast-Millieu, so dass man sich wünscht, niemals in solch einem Bau zu landen. Die Dialoge zwischen Faber und Graf gehen unter die Haut . Florian Bartholomäi spielt diese Psychopathen-Rolle genial. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

    PS: Sehe gerade, hier schreibt noch ein „Namensvetter“ mit. Ich kommentierte hier schon länger nicht mehr, weil ich eine „Tatort-Pause“ eingelegt hatte.


  • wolko • am 14.2.18 um 16:04 Uhr

    Ohne Kenntnis der letzten Dortmund-Tatorte sicher kaum zu verstehen.
    Die Story verworren und krude, unrealistisch.
    Dann auch noch mit Fortsetzung. Was wird das denn?
    Ich bin sehr enttäuscht. Da hab ich schon weit bessere Tatorte gesehen.


  • Olli • am 15.2.18 um 0:51 Uhr

    Die kurze Szene, als Böhnisch die LKA-Mitarbeiterin „festnimmt“ wurde in Bonn gedreht. Parkplatz zwischen den auf getrennten Brückenbauwerken verlaufenden Richtungsfahrbahnen der Reuterstr., Höhe Buschsstr.
    Kurz war im Hintergrund verschwommen der markante PostTower zu sehen.

    Das reale Drehorte errätseln kommt mir in der Diskussion immer etwas zu kurz.


  • Norbert • am 16.2.18 um 19:33 Uhr

    „Das reale Drehorte errätseln kommt mir in der Diskussion immer etwas zu kurz.“

    Das dürfte schwierig sein, weil die Locations nur Einheimischen auffallen. Ich z.B. kenne mich weder in Dortmund noch in Bonn so gut aus ;-) Vielleicht war’s gerade diese beengende, graffitiversprühte Doppelbrücke, so eine fehlt wohl in DO :-) Böhnisch fährt kurz davor aus einer Straße mit einem markanten Haus links, bevor ein Schnitt kommt und sie das Auto parkt. Steht dieses Haus auch schon in Bonn?


  • Norbert • am 16.2.18 um 20:16 Uhr

    Google Earth Street View hilft weiter – Böhnisch fuhr in Bonn aus der Buschstraße rechts in die Kaiserstraße rein, auf den Parkplatz unter der Doppelbrücke zu. Heiteres Locationsraten, macht Spaß :-)


  • CarstenH • am 17.2.18 um 19:50 Uhr

    Sehenswerter TO, die Dortmunder Fälle werden immer besser! Neben dem spannend erzählten Fall und der guten Auflösung finde ich die Hintergrundgeschichte rund um Faber und Co weiter fesselnd. Man darf gespannt sein wie es weitergeht.


  • Silke Liria • am 29.9.18 um 21:10 Uhr

    Ich habe nicht versucht, die Bewertungen zu manipulieren.
    Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen!
    Mir sind einfach später noch weitere Punkte eingefallen, die ich dann aufgeschrieben habe. Und man muss ja leider irgendetwas als Bewertung eingeben – oder gibt es eine Möglichkeit, das zu vermeiden?
    Wenn es im Nachhinein ginge, würde ich alle meine Kommentare zu einem einzigen zusammenfassen.
    Aber das geht leider auch nicht, oder? Genauso wenig wie das Streichen von Kommentaren?
    Das wäre doch etwas für eine Überarbeitung der Website und ihrer Funktionen.


  • Dirk • am 29.9.18 um 22:04 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1046, heute in Wiederholung auf WDR und gut das ich eingeschaltet habe. Bei der Erstsendung lag ich im Krankenhaus und konnte das mehr oder weniger eingespielte Team der Dortmunder Mordkommission bei Aufklärung ihrer Miesen-Taten nicht visuell verfolgen. In diesem Tatort-Thriller ermitteln der Hauptkommissar Faber zusammen mit seinen Kolleginnen, der Hauptkommissarin Bönisch sowie der Hauptkommissarin Dalay, welche auf einen Förderposten beim Landeskriminalamt schielt, in einem utopisch und düster wirkenden Knast-Krimi, welcher den Hang zu einem Endzeit-Drama beinhaltete. Nicht schlecht, so fand ich und die kurzen knappen Sätze der Akteure in diesem dunklen Tatort taten ein Übriges hinzu. Anständige, spannende Samstagabendunterhaltung, etwas ungewohnt auf der dritten Programmwelle, aber durchaus sehens- und wiederholungswert. Ein filmisches Wiedersehen mit diesem anarchischen Menschentöter wird es höchst und wahrscheinlich auch noch geben. Na, dann warte ich doch einfach mal in angespannter Erwartung ab.


  • Sim1 • am 4.12.18 um 18:38 Uhr

    Die Knast Szenen sind einfach nur haarsträubend unrealistisch – absolut schwach recherchiert. Angefangen davon dass es SicherUNGSverwahrung heisst, die Kripo Inhaftierte in der Zelle besucht, dabei noch ein Handy mitnehmen darf, die Knackis ständig in Massen unbeaufsichtigt auf den Fluren stehen und und und……
    Dr. Google könnte es richten.


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