Tatort Folge 1060: Schlangengrube



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Tatort Folge 1060: Schlangengrube 4 20

Liebe Freunde des humorgeschwängerten Tatort-Krimis aus Münster, Ihr müsst jetzt ganz, ganz stark sein: Es wird nur einen einzigen neuen Fall im Jahr 2018 geben. Der Titel: „Schlangengrube“ (Arbeitstitel „Affentheater“). Die TV-Premiere des Tatorts mit der offiziellen Nummer 1060 findet am 27. Mai 2018 um 20.15 Uhr im Ersten Programm statt.

Der Grund für die Zurückhaltung des Ermittlerteams ist allerdings ein freudiger, denn die Schauspielerin Friederike Kempter alias Kommissarin Nadeshda Krusenstern erwartet mit 38 Jahren diesen Spätsommer ihr erstes Kind. Die entstehende Sendelücke soll laut WDR mittels einer älteren Tatort-Folge aus Münster gefüllt werden.

Axel Prahl kündigte in einem Interview mit der BILD außerdem an, diesen Herbst würden dafür gleich zwei neue Episoden gedreht, die 2019 erstausgestrahlt werden. Sollte eine weitere Tatort-Produktion Anfang ’19 umgesetzt werden, dürfen sich Krimifans vermutlich sogar über drei (!) neue Münster-Tatorte im nächsten Jahr freuen. – Also alles halb so wild, oder?

Inhalt der Tatort-Folge „Schlangengrube“

Die Messlatte hängt hoch. Satte 14,56 Millionen Menschen sahen die Tatort-Folge 1017 „Fangschuss“, in der Hauptkommissar Thiel seine vermeintliche Tochter – das Mädchen mit dem schlumpfblauen Haupthaar – kennenlernt. Damit hält das Tatort-Team aus der westfälischen Domstadt den Quotenrekord innerhalb der Krimireihe seit 1992. Damals erreichten nämlich Manfred Krug und Charles Brauer in ihren Rollen als Kommissare Stoever und Brockmöller mit „Stoevers Fall“ die bis dato ungeschlagene Quote von 15,86 Millionen. Keinen anderen Tatort sahen mehr Menschen, zumdindest seit Änderung der Quotenmessung.

Wir dürfen gespannt sein, in welchem Quotenbereich sich die „Schlangengrube“ einpendelt. Der Krimi hat gute Chancen, den vorherigen Fall „Fangschuss“ von seinem Thron zu kegeln. Schließlich ist es der einzige Tatort aus Münster im laufenden Jahr 2018, zugleich gibt es viele putzige, watschelnde und schnatternde Nebendarsteller: denn der Krimi spielt anteilig im Zoo. Der aus den Medien bekannte Pinguin Sandy wird mit seiner zutraulichen und treuen Art so manches Zuschauerherz brechen. Kommissar Thiel wickelt der Vogel mit seinem Charme jedenfalls spielend um den Flügel.


Zum Inhalt:
Ist die kettenrauchende Staatsanwältin Wilhelmine Klemm tatsächlich in einen Mordfall verwickelt? Mit ihrer Nachbarin, der gesundheitlich schwer angeschlagenen Patrizia Merkens, lag Klemm schon lange im Clinch. Die Katzenliebhaberin ließ ihre Samtpfoten frei im Haus herumlaufen, und zum dritten Mal in einer Woche gab eines der Tiere seinem Drang zu Urinieren nach – ausgerechnet auf dem Teppich der Staatsanwältin! Auch der Ausbau einer Terrasse war ein Streitpunkt zwischen den beiden Frauen.

Nun liegt Merkens im Tatort „Schlangengrube“ tot in ihrer Wohnung. Der Rechtsmediziner Professor Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne stellt einen Genickbruch, einen ausgekugelten Oberarm und ein Aufpralltrauma am Hinterkopf der Toten fest. Eine mögliche Diagnose: Ein schwerer Sturz von der Wohnungstreppe. Wurde da etwa nachgeholfen? Auf dem Seziertisch entdeckt Boerne außerdem eigentümliche Einstiche rund um den Bauchnabel. Eine toxikologische Untersuchung wird anberaumt; die nimmt allerdings Zeit in Anspruch.

Aufgrund von Klemms privater Verwicklung in den Fall wird dieser an ihre Widersacherin, die hochtoupierte Staatsanwältin Ungewitter (Tessa Mittelstaedt, von 1999 bis 2014 bekannt aus dem Tatort Köln in ihrer beliebten Rolle als Assistentin Franziska), weitergereicht. Und die zieht durchaus in Erwägung, dass Klemm der kranken Nachbarin den entscheidenden Schups an der Treppe gegeben haben könnte. Wen wundert’s, dass die zwei Juristinnen gehörig aneinandergeraten: „Da zieht ein Ungewitter auf“ – die Verdächtige Wilhelmine Klemm soll recht behalten.

Eigentlich wollte sich Kommissar Frank Thiel einige Tage lang mit seinem „Vadder“ Herbert ausklinken und gemeinsam mit dem Fahrrad bis nach Amsterdam radeln. Nicht nur wegen des Matjes, dem guten Käse und den seltsamen Kräutern, die Thiel Senior so überaus schätzt, sondern auch, um die Distanz zwischeneinander zu überwinden und sich anzunähern. Eine Vater-Sohn-Auszeit. Doch aus unerfindlichen Gründen (und nach einem Gespräch mit Klemm unter vier Augen) hat sich „Vaddern“ plötzlich den Knöchel verstaucht und hinkt. Also hat Frank Thiel wider Erwarten Zeit, seine junge Kollegin Nadeshda Krusenstern bei den Ermittlungen im Fall „Schlangengrube“ zu unterstützen.

Während Prof. Boerne, der seine Leidenschaft – weniger sein Talent – für die feine Küche entdeckt hat und fortan „Boerne kocht – Die Forensische Küche“ vor laufender Kamera präsentiert, und auch die Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller in die Untersuchung miteinbezogen werden, führen die Spuren in den Münsteraner Zoo. Patrizia Merkens war den Recherchen zufolge täglich hier – und dokumentierte akribisch den Tierbestand. Zu welchem Zweck?

Nicht nur der Zoodirektor Dr. Schönweis gerät schließlich in das Visier der Ermittlungen, auch der Medienproduzent und Gourmet Dr. Stockmann, der zeitgleich der Förderer des „zukünftigen Stars unter den Fernsehköchen“ Professor Boerne ist. Ebenfalls verdächtig macht sich die Zweiradmechanikerin Ben Frommer, die das Rad des Opfers zuletzt reparierte. Was verheimlicht sie vor Frank Thiel und Nadeshda Krusenstern? Die Liste der Verdächtigen wird zunehmend länger.

Kenner des Allwetterzoos und seines Direktors Dr. Thomas Wilms werden sich wundern, wie ähnlich sich das Vorbild und die Filmfigur Dr. Schönweis sehen, dargestellt von Schauspieler Felix Vörtler (Tatort „Narben“, Tatort „Sturm“). Die Dreharbeiten fanden zum Teil vor Ort im Münsteraner Allwetterzoo statt, einige Szenen wurden zudem im Kölner Zoo gefilmt.

Das im Tatort gezeigte Pinguin-Weibchen Sandy blickt bereits auf eine längere Fernsehkarriere zurück. Das 22 Jahre alte Tier trat in der Vergangenheit bereits bei der „Harald Schmidt“ auf, bei „Johannes B. Kerner“ und „TV total“. Die Liebe zwischen Sandy und ihrem Pfleger Peter Vollbracht machte sogar Schlagzeilen und wurde in der ARD-Doku „Pinguin, Löwe & Co.“ thematisiert. Dass Sandy mittlerweile einen eigenen Wikipedia-Eintrag verdient hat, versteht sich da von selbst.

Das futuristische Gebäude, in das der Medienproduzent Dr. Stockmann im Film einlädt, steht auf einer früheren NATO-Basis in Neuss. Der japanische Architekt Tadao Ando funktionierte die ehemalige Raketenstation Hombroich mit viel Glas, Stahl und Beton um; seit 2004 sind in dem eindrucksvollen Gebäude wechselnde Kunstausstellungen zu bewundern.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

Der Tatort Münster kriegt die Kurve: Wohl dosierter Klamauk und eine gut durchdachte Storyline machen diesen Krimi endlich wieder sehenswert! Das Drehbuchteam Cantz & Hinter, bereits für zahlreiche Folgen aus der Domstadt verantwortlich, hat für die neueste Produktion den Zoo als Hauptkulisse gewählt – eine für Münster passende, witzige Idee. Auch die überzeugende Besetzung der Nebenrollen (Felix Vörtler, Thomas Arnold) ist ein Lob wert. Kurzum: Daumen hoch!

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Das Publikum wird diesen Tatort lieben. Man hat hier alles, was das (Krimi-)Herz braucht: einen Mord, viele Pointen mit den Thiels, Nadeshda trägt endlich mehr Verantwortung und man erfährt mehr über Klemms Privatleben. Der zahme Pinguin Sandy ist das Sahnehäubchen. Wer den Allwetterzoo in Münster kennt, entdeckt im Film zahlreiche Gehege wieder. Ein toller und stimmungsvoller Beitrag, den man nicht verpassen sollte!

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Kommissarin Nadeshda Krusenstern – Friederike Kempter
Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller – ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Taxifahrer Herbert „Vaddern“ Thiel – Claus D. Clausnitzer
Staatsanwältin Ungewitter – Tessa Mittelstaedt
Dr. Schönweis, Zoodirektor – Felix Vörtler
Dr. Richard Stockmann – Robert Hunger-Bühler
Dr. Gremlich, Tierarzt – Dirk Martens
Henry Schlör, Filmemacher – Thomas Arnold
Henny Neubert, Tierpflegerin – Julischka Eichel
Patrizia Merkens, Nachbarin von Klemm – Lilia Lehner
Ben Frommer, Zweiradmechanikerin – Charlotte Bohning
Herr Dorr, Metzgermeister – Pablo Ben-Yakov
Frau Baer, Nachbarin von Klemm – Stephanie Kämmer
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Stefan Cantz, Jan Hinter
Regie – Samira Radsi
Kamera – Stefan Unterberger
Schnitt – Andrea Wimmer
Szenenbild – Frank Polosek
Ton – Wolfgang Wirtz, Hadon Install
Musik – Olaf Didolff

Trailer Schlangengrube



Bilder-Galerie zum Krimi aus Münster


36 Meinungen zum Tatort Folge 1060: Schlangengrube

  • Frank Hainke • am 22.5.18 um 15:37 Uhr

    Ich freue mich schon auf Sonntag.

    Und Frau Krusenstern gratuliere ich ganz herzlich zur künftigen Mutterschaft.

    Wen ich gerne mal sehen würde wäre Martin Brambach. Vielleicht findet sich in einer späteren Folge mal eine Rolle für ihn.


  • Grasböck Renate • am 27.5.18 um 17:33 Uhr

    Ich freue mich auf heute Abend und auf meine Lieblinge, die beste Tatortbesetzung die es gibt. Erlebe den Tatort in Rhodos.


  • MM223 • am 27.5.18 um 21:45 Uhr

    Ein sehr unterhaltsamer Tatort.


  • Susi • am 27.5.18 um 21:47 Uhr

    Ich freue mich jeden Sonntag auf den Tatort, aber das ist mehr Comedy als Tatort…


  • Bjoern • am 27.5.18 um 21:50 Uhr

    Kann mir jemand sagen, wie das Lied am Ende der Folge heißt? Vielen dank


  • Hanz W. • am 27.5.18 um 21:55 Uhr

    Nun ja, da hat „Münster“ aber schon größere Feuerwerke abgeliefert. Ganz amüsant hie und da, aber die bewährten, sonst üblichen Reibereien zwischen den Hauptfiguren sind diesmal ja fast in Harmonie ersoffen, und da fehlt dann schon ein wesentliches Element. Die Story (gewohnt) abstrus, aber auch der Münsteraner hatte schon Folgen mit einer ordentlichen Prise Spannung neben der Komik, und davon war heute auch nichts zu spüren. Akzeptabel, mehr aber auch nicht, glatter Durchschnitt, drei Sterne.


  • Jürgen • am 27.5.18 um 22:00 Uhr

    schlechtester Münstertatort ever!


  • alter Fan • am 27.5.18 um 22:01 Uhr

    gut gemachter Münsteraner mit genau diesem speziellen TO – Unterhaltungseffekt – schade , daß es der einzige für 2018 war .


  • Inspektor Colombo • am 27.5.18 um 22:09 Uhr

    Köstlich. Und wer hatte die Idee mit dem Saarländer Dialekt in einem Münsteraner Tatort? Mir hat’s gefallen


  • Dieter Garbe • am 27.5.18 um 22:25 Uhr

    Nun ist auch Münster als letzter noch verbliebenen Tatort am Sonntagabend in unserem Wohnzimmer gestrichen. Schlechter geht’s nimmer!


  • Fräulein Boerne • am 27.5.18 um 23:27 Uhr

    Also ich weiß nicht so recht was ich von dieser Folge halten soll 🙃


  • Colorwriter • am 27.5.18 um 23:28 Uhr

    Sehr Gut, wie immer. Schade, das die Figur Nadesdah Krusenstern immer weniger Beachtung findet. Die fiese Staatsanwältin Ungewitter möchte ich auch in Spe öfter sehen.


  • Frank • am 28.5.18 um 7:33 Uhr

    Zum Glück haben wir den einzigen Münster Tatort nun überstanden. Klassische Krimistruktur aus Münster, am Ende versammeln sich alle Beteiligten und der Böse sticht heraus. Das kann spannend sein, war es hier aber nicht. Das liegt an dem alles überdeckenden Klamauk, den man entweder liebt oder hasst. Einziger Star ist der Brillenpinguin, der schon überregional Bekanntheit erzielte. Man merkt den Beteiligten allzu sehr die Routine an, ein Muster welches sich totgelaufen hat. 1 Stern für den Zoo und seine Pinguine.


  • Bruno • am 28.5.18 um 7:56 Uhr

    Wie schon erwähnt, Durchschnitt – leider nicht mehr.
    Spannung für den Zuschauer kam allenfalls auf, als es zum Ende hin um das Leben des kleinen Pinguins ging.
    Da ist so mancher Krimi im Vorabendprogramm, wie heute „Morden im Norden“, ganz sicher unterhaltsamer.


  • Lutz • am 28.5.18 um 9:12 Uhr

    War mal wieder an Originalität nicht mehr zu überbieten,
    sehr unterhaltsam und der feine Humor fehlte natürlich ebenfalls nicht!
    Klasse Drehbuch, klasse geschauspielert!


  • Momida • am 28.5.18 um 10:33 Uhr

    Endlich wieder ein Tatort zur Unterhaltung mit allem was es braucht. Humor, Witz und Pointen und alle Darsteller Super. Nichts zum Einschlafen nur pure Unterhaltung. Witzig der Dr. Boerne als Chefkoch. Solche Kochsendungen werden wohl in der TV-Welt immer mehr Einzug halten (leider). Auf der Seite der Handlung ist natürlich ein Zoo immer gut – gab es auch schon, aber der Pinguin hat ja alle Darsteller ausgestochen. Jöööh-Effekt!!!!


  • Bea • am 28.5.18 um 11:17 Uhr

    Ach, ist einfach nicht mehr wie früher – lustig und spannend geht wohl nur ein paar Mal. Jetzt ist es irgendwie nichts mehr richtig davon oder die Erwartung ist zu hoch.
    So ein paar feine Pointen plus Spannung war super – jetzt ist es voller Pointen und hat kaum mehr etwas von einem Krimi.


  • G.E. Rücht • am 28.5.18 um 12:12 Uhr

    Wem tut nicht ein bissel Klamauk inmitten dieser verbiesterten Meute von deutschen Krimikommissaren gut. Die Handlungsstrickmuster immer die gleichen: 24/7 im Einsatz, nie frei, immer gescheiterte Beziehung wg. Job, gern bei den Frauen auch mit Kindern die so nebenbei von was weiss ich wem versorgt werden, immer leichter Hang bei den Kerlen zur Verwahrlosung oder im andern Extrem zur psychopathologischen Zwanghaftigkeit , gern auch autistischen Tendenzen… Wie wohltuend ist da – auch im Hinblick auf alle sonstigen realen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse und deren Protagonisten- ein wenig Klamauk ohne Anspruch auf Tiefgründigkeit? Ich finde, den Nörglern fehlt einfach eine gehörige Portion Sinn für Freude am (auch manchmal kleinen oder nicht immer gelungenen) Gag. Auch beim Krimi. Wenn ich Thriller will die, gibts genug von den Skandinaviern.


  • JoeDalton • am 28.5.18 um 12:20 Uhr

    @Bjoern: Canned Heat – Going Up The Country

    Ansonsten: schließe mich den Vorkommentatoren an. Das Format hat sich irgendwie totgelaufen. Irgendwie alles schon mal da gewesen. Ich habe mich den größten Teil des Films gelangweilt. Lag weder an den Darstellern noch am Drehbuch noch an den Dialogen. Alle haben sich wie immer große Mühe gegeben. Aber die Luft ist irgendwie raus.


  • Billy • am 28.5.18 um 12:57 Uhr

    Es liegt immer im Auge des Betrachters.Ich fand den Tatort super


  • Joachim Gerke • am 28.5.18 um 13:42 Uhr

    Ich fand es etwas zu albern.


  • Michael • am 28.5.18 um 14:31 Uhr

    Und wieder mal ist eine unlustige Komödie als Tatort verkleidet vorbei-Gott sei Dank!
    Mal ehrlich,flacher geht’s nimmer.Wer denke sich so ein Schwachsinnsdrehbuch aus???
    Ohne Spannung und totlangweilig…


  • Gottlieb • am 28.5.18 um 14:34 Uhr

    Unterhaltsam, komisch und spannend, wie schon mehrfach gesagt. Ebenso richtig ist, daß dieser Krimi nicht ganz oben in der Münsteraner Rangfolge steht, aber doch weit über dem Durchschnitt der Tatortkrimis insgesamt. Besonders erfreulich finde ich die Besetzung der Staatsanwältin Ungewitter mit Tessa Mittelstaedt, die vielleicht dauerhaft als Rivalin der Staatsanwältin Klemm eingesetzt werden könnte. Aus dem Kölner Tatort ist sie ja ‚rausgemordet und durch nichtssagende bis fragwürdige Figuren ersetzt worden. Aber der Kölner Tatort ist ohnehin eine triste Angelegenheit mit Sozialkritik.


  • Patrick • am 28.5.18 um 16:16 Uhr

    Endlich mal wieder eine gelungene Episode aus Münster. Das war auch bitter nötig nach der schwachen Folge „Gott ist auch nur ein Mensch“. Gestern habe ich genau das bekommen was ich erwartet habe: eine schöne Mischung aus Humor und Krimi. Genau das Richtige für einen entspannten Sonntagabend.


  • Marianne • am 28.5.18 um 16:58 Uhr

    Habe die Folge gestern erst gesehen und heute schon vergessen, wer der Täter war. Spricht das gegen mich oder den Tatort ;-)


  • PrettyHateMachine • am 28.5.18 um 18:03 Uhr

    bei Münster weiß man, was man bekommt, auch wenn ich zugeben muß, daß mir Boerne’s abstruse Extravaganzen so langsam egal sind bzw. ich ein wenig davon vorspulen mußte, um voran zu kommen mit der eigentlichen Handlung.

    vielleicht hab ich deshalb verpasst, was Schönweis mit dem Testament wollte bzw. weshalb er es hat verschwinden lassen. schließlich war sein Zoo doch der Nutznießer?


  • alter Fan • am 28.5.18 um 21:04 Uhr

    Musik zum Schluß –
    Hallo “ Bjoern “ ist mir ein absolutes Bedürfnis , Dir Deine Frage zur Schlußmusik beantworten zu können : Der Titel heist “ Going Up the Country “ ist von der Band Canned Heat – seinerzeit typischer Vertreter der Woodstockära ; bei Menschen meiner Generation werden da wieder ganz besondere Emotions aufgeweckt – gute Idee der Musikredaktion


  • bjoern • am 29.5.18 um 15:24 Uhr

    @alter Fan
    Vielen DAAAANK!!!!
    Perfekt


  • Dirk • am 29.5.18 um 20:22 Uhr

    Der Tatort aus Münster und mit der Nummer 1060 und dieser Plot am Sonntag und noch in Erstsendung und somit auf Das Erste und klar und deutlich um 20:15 h. Da sind sie wieder, das beliebte und eingespielte Tatort-Team, wie und immer zuerst der Herr Professor Boerne, gefolgt von Hauptkommissar Thiel, der ständig hübscher aussehenden Kommissarin Krusenstern, der wie immer äußerst beliebten Medizinerin Haller, auch mit der Staatsanwältin Klemm, fast in einer ihrer besten Rollen und diesem Vaddern Thiel, exzellent dargestellt, wie alle anderen schauspielerisch Mitwirkenden an diesem sonnabendlichen TV-Machwerk. Ja, Quark war der Inhalt dieser Tatort – Darstellung und zwar genialer Quark zum mehrmals schauen. Ohne inhaltlich weiter eingehend zu wirken, ist dieser Tatort wahrlich und ohne zögerlich wirkend dabei dreinzuschauen, mehrmals anzusehen und dieser filmisch gezeigte schwarz – weiße Vogel, aus der kalten Region dieser Welt, der alleine hatte ja schon bei mir Sympathiegröße erreicht. Schöner – eher toller – TV-Wochenabschluss mit Spannung und Klamauk gespickt. Ich würde den glatt in einer imaginären Lister der besten 150. Tatort-Spielfilme setzen, natürlich in einer eigenen Kategorie. Sehens- und wiederholungswert ist der nun wirklich alle Male.


  • Non Sense • am 29.5.18 um 22:00 Uhr

    Eigentlich ist der TO Münster ja der Bewertung enthoben. Es gab jedoch schon bessere Stories. Liefers ist mir inzwischen zu maniristisch in der Rolle von Boerne. Abgesehen davon, dass es keine Professoren gibt, die so sind wie er das spielt, das ist die Bedienung eines inzwischen schon sehr abgegriffenen Klischees. Prahl spielt den Thiel sehr gut, obwohl das Drehbuch ihn etwas zu sehr in die Komödiantenrolle drängt. Das ist eigentlich für die bodenständige Figur von Thiel nicht geeignet und führt zum Verlust von Glaubwürdigkeit, die Prahl sonst so gut rüberbringen kann. Die Handlung ist dann aber doch etwas zu klamaukig und zu konstruiert. Obwohl ich befürchte, dass die Darstellung der Medienleute und ihrem Gebahren in diesem TO viel realistischer ist als einem lieb sein kann. Das erklärt dann, weshalb die TOe so sind wie sie eben sind…und warum die Rundfunkabgabe so unverhältnismäßig hoch ist und sich auch bei ständiger und exorbitanter Erhöhung keine Verbesserung des Programms einstellen wird.


  • Günther • am 29.5.18 um 23:17 Uhr

    Leider verkommt der Münsterer TO zunehmend zur Ulk und Comedy Sendung. Krimi ist nur im Hintergrund. Frau Staatsanwältin ist unerträglich und da sich diese Folge ja sich um diese gedreht hat, war der TO einfach nur grauenhaft und somit wurde nach 15min umgeschaltet. Schade drum.
    Gute Unterhaltung ok, aber nicht so ein Klamauk !


  • WW • am 3.6.18 um 0:02 Uhr

    Eine der besseren Folgen aus Münster. Nach einigen Reinfällen in der Vergangenheit war ich positiv überrascht.


  • sheelchen58 • am 5.6.18 um 11:25 Uhr

    Schade, Münster waren mal meine Lieblinge. Leider sind die inzwischen abgeschmackten Pointen nicht mehr sonderlich witzig und Spannung bleibt jedes Mal auf der Strecke.


  • Traube • am 9.6.18 um 5:52 Uhr

    Thiel als Oberpinguin. Diese Folge war so flach, wie Münster nur flach sein kann. Netter Zoobesuch, ach wie niedlich sind die Pinguine. Und statt sich anzustrengen, fährt man im flachen, der einstigen Radlerhochburg Münster, vermehrt E-Bike, was ein Synonym für diese Folge ist. Man ruht sich auf alten Gags aus und lässt jede Anstrengung vermissen, einmal wieder etwas Originelles hervorzubringen. Radfahrern könnte in Sport ausarten, das weiß auch „Vadder“ und lässt sich von der Staatsanwältin mit einem Pedelec „bestechen“. Das war vorhersehbar, wir bewegen uns im flachen Münster. Eigentlich freue ich mich immer auf die TO aus Münster, dich düse Folge war wirklich nur flach.


  • tortart • am 21.6.18 um 1:31 Uhr

    Franziskaaaaaaaa :-)


  • wolko • am 18.7.18 um 14:52 Uhr

    Klasse Tatort mit Humor und Spannung.


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