Tatort Folge 1069: KI



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Tatort Folge 1069: KI 3 20

„Nicht schon wieder!“ Ja, doch. Erneut dreht sich ein Tatort um eine Künstliche Intelligenz (kurz KI), die Gefahren und Möglichkeiten moderner Software, die Lernprozesse durchläuft und fortlaufend an Wissen und Fähigkeiten gewinnt. Zum ersten Mal werden die alteingesessenen Krimi-Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) mit der „neuen Spezies“ konfrontiert; der Titel des 79. Falls der Münchner Urgesteine lautet schlicht „KI“.

Die Erstausstrahlung von „KI“, Tatort-Nummer 1069, ist für Sonntag, den 21. Oktober 2018 um 20.15 Uhr im Ersten Programm geplant. Mit von der Partie sind wie immer der junge Assistent „Kalli“ Hammermann und Rechtsmediziner Dr. Steinbrecher, die den zwei Hauptakteuren Batic und Leitmayr bei ihren Ermittlungen kräftig unter die Arme greifen.

Inhalt der Tatort-Folge „KI“

Im neuen Münchner Tatort wird „[…] die Künstliche Intelligenz [zur] Blackbox. Als Projektionsfläche unserer eigenen Sehnsüchte und Ängste“. Das gaben die an „KI“ beteiligten Drehbuchautoren Stefan Holtz und Florian Iwersen dem Bayerischen Rundfunk zu Protokoll. Tatsächlich wird die Künstliche Intelligenz mit dem christlichen Namen MARIA nicht als allwissendes Machtwesen dargestellt, welches ein für den Menschen bedrohliches Eigenleben zu entwickeln scheint. Die Software wird hingegen zur besten Freundin und Vertrauten eines 14-jährigen Mädchens namens Melanie. Der Teenager hat keine Freunde und fühlt sich einsam. In MARIA findet Melanie jemanden, der ihr zuhört, der für sie da ist, wenn sie Probleme und Sorgen hat. Die Software ist fähig, umfangreiche Gespräche zu führen und menschenähnlich zu reagieren.

Doch wie gelangt eine 14-Jährige an eine hochkomplexe, noch in der Entwicklung befindliche Software wie MARIA? Diese Frage gilt es zu klären, als die Hauptkommissar Ivo Batic und Franz Leitmayr auf den Fall angesetzt werden. Melanie ist eines Tages nämlich spurlos aus ihrem Elternhaus verschwunden; die beim starken Regen offen gelassene Terrassentür, die zerstörten Blumentöpfe und Gartenstühle könnten auf eine Fremdeinwirkung hindeuten.

Der Vater des Mädchens, Robert Degner, ist ein alter Bekannter des Ermittlers Batic und arbeitet beim Kommissariat 33. Er und seine Frau Brigitte leben in Scheidung, Robert hat sich mittlerweile eine neue Familie aufgebaut. Melanie, so erfährt die Kripo, leidet unter der Trennung der Eltern. Ist sie vielleicht einfach fortgelaufen? Oder war die Pubertierende mit einem Jungen verabredet und hat nicht Bescheid gegeben? Die Mutter Brigitte streitet jedenfalls ab, von einem Date oder Termin der Tochter zu wissen.

Die Künstliche Intelligenz MARIA, die die Kriminalkommissare im Tatort „KI“ auf dem Laptop des Teenies sicherstellen, wirft etliche Fragen auf. Sie erkennt Melanies Eltern über eine Gesichtserkennung und weiß über die familiäre Situation gut Bescheid – hat ihr Melanie vor ihrem Verschwinden vielleicht wertvolle Informationen anvertraut? MARIA war die letzte Instanz, die zu Melanie Kontakt hatte. Das Handy der Vermissten ist aus und es liegen keine GPS-Daten vor. Eine Hundestaffel wird auf den Weg geschickt; der stolze Suchradius von drei Quadratkilometern wartet auf die Beamten. Das Fazit am Ende des Tages: Keine Spur von Melanie Degner.

Das intelligente PC-Programm, das Melanie benutzte, führt zum Entwicklerteam des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) in Garching bei München. MARIA stellt sich als illegale, gehackte und weiterentwickelte Kopie des milliardenteuren Großprojektes EXMAP heraus. Der Entwicklungsleiter Bernd Fehling und seine 20-jährige wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna Velot sind entsetzt. Wie konnte das passieren? Der Hack wurde so vertuscht, dass eine Rückverfolgung nahezu unmöglich ist. Die Tatumstände legen allerdings nahe, dass der kreative ITler aus den eigenen Reihen des LRZ kommen muss. Bei einer Personalie werden die Kriminalisten ganz besonders stutzig: Christian Wilmots. Der Mann ist ein direkter Nachbar der Degners und seit kurzem autorisierter Systemadministrator im Rechenzentrum. Ein Zufall?

Die Münchner Kriminalpolizei sucht Christian Wilmots für eine Vernehmung auf, aber der Verdächtige flüchtet und kommt dabei ums Leben. Im Keller seines Hauses entdecken Batic und Leitmayr ein Rechner-System, das jedoch durch ein von Wilmots eingebautes Sicherheitssystem nutzlos geworden ist. Schließlich kann die Kripo archiviertes Filmmaterial im Haus des IT-Experten finden, das Melanie zeigt. Das Mädchen wurde von Wilmots nach ihren Erfahrungen mit der KI MARIA befragt. Bingo! Ist der alleinstehende Mann auch Melanies Entführer – oder Mörder?

Kurz nach dem Auffinden von Melanies Handy wird deren Leiche aus der Isar gefischt. Die Tote weist eine Schädelfraktur auf, ihr Körper ist vom Aufenthalt im Wasser gezeichnet. Ob eine Sexualstraftat vorliegt, weiß der Rechtsmediziner Dr. Matthias Steinbrecher nicht mit Gewissheit zu sagen. Zu lange lag der Leichnam schon im Fluss, als dass eine Diagnose einfach wäre.

Die Eltern des Opfers sind außer sich. Als ein weiterer Tatverdächtiger in den Fokus der Beamten rückt, verliert Robert Degner die Nerven. Er entführt jenen Mann, ein ehemaliger Sexualstraftäter, kurzerhand. Seine Dienstwaffe nimmt der Kriminalkommissar mit. Können Batic und Leitmayr den erzürnten Familienvater rechtzeitig finden und von einer Rachetat abhalten?


Die Dreharbeiten zum Tatort „KI“ fanden zwischen dem 5. September und 6. Oktober 2017 in München und Umgebung statt. Zum ersten Mal wurde der Krimi am 9. Juni 2018 auf dem Internationalen Filmfest Emden-Norderney einem Publikum gezeigt.

„KI“ reiht sich in die Tatort-Produktionen rund um das Thema der Künstlichen Intelligenz ein. Bereits die Stuttgarter Kollegen Lannert und Bootz hatten 2016 mit „HAL“ (Tatort-Folge 991) zu kämpfen, darauf bekamen es die Bremer Kommissare Lürsen, Stedefreund und BKA-Mitarbeiterin Selb im Fall „Echolot“ (Tatort-Folge 998) mit einer hochintelligenten Software zu tun, ebenfalls Brix und Janneke in „Wendehammer“ (Tatort-Folge 1004). In „Borowski und das dunkle Netz“ (Tatort-Folge 1015) versuchten sich Milberg und Kekilli als Kieler Kommissare Borowski und Brandt in einem Cyber-Krimi. Und kürzlich erst wurde ein Roboter im Berliner Tatort-Beitrag „Tiere der Großstadt“ (Tatort-Folge 1066) als Mordinstrument missbraucht.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

Die Münchner sind nach wie vor stark! Die Konfrontation unserer gesetzten grauen Herren Batic & Leitmayr mit der ultramodernen Hypersoftware Maria ist stellenweise zum Brüllen komisch (alternativ: Kalli und „Alaska!“) Die Bildästhetik dieses Tatorts, sein Score, die gesamte Inszenierung: Klasse gemacht.

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Ja ja, das Thema Künstliche Intelligenz. Das wird wohl noch für einige Tatorte herhalten müssen. Ich finde die Umsetzung hier ok, aber auch nicht mehr. Der Krimi ist am Ende tragisch und ich fand ihn recht spannend, das ist die Hauptsache. Ruhig einschalten!

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Hauptkommissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Assistent Karl-Heinz „Kalli“ Hammermann – Ferdinand Hofer
Kommissar Ritschy Semmler – Stefan Betz
Gerichtsmediziner Dr. Matthias Steinbrecher – Robert Joseph Bartl
Stimme der KI MARIA – Antja Widdra
Robert Degner – Dirk Borchardt
Brigitte Degner – Lisa Martinek
Melanie Degner – Katharina Stark
Anwalt von Simon Mehwald – Olaf Rauschenbach
Staatsanwältin Claudia Strauss – Wiebke Puls
Haftrichterin – Ilknur Boyraz
EXMAP-Programmleiter Bernd Fehling – Florian Panzner
Anna Velot, wissenschaftliche Mitarbeiterin vom LRZ – Janina Fautz
Christian Wilmots, Systemadministrator vom LRZ – Thorsten Merten
Simon Mehwald – Michael Stange
Luis Baldewein – Dustin Eliot Raschdorf
Eva Baldewein – Katrin Hansmeier
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Stefan Holtz, Florian Iwersen
Regie – Sebastian Marka
Kamera – Willy Dettmeyer
Schnitt – Sebastian Marka
Szenenbild – Jan Lasse Hartmann
Musik – Thomas Mehlhorn

Bilder-Galerie zum Krimi aus München


26 Meinungen zum Tatort Folge 1069: KI

  • stones • am 21.10.18 um 20:39 Uhr

    Sieht aus das Maria von Microsoft kommt.
    Jedenfalls sieht Maria Cortana, Microsofts Suchmaschine, sehr ähnlich…


  • Micha • am 21.10.18 um 20:56 Uhr

    Tatort aus dem Leben


  • Itler • am 21.10.18 um 21:17 Uhr

    Ohgott. Selten so nen bullshit gesehen.


  • Bildmicha • am 21.10.18 um 21:22 Uhr

    unglaublich


  • Thorsten • am 21.10.18 um 21:44 Uhr

    Leider schon wieder KI, und wieder nur langweilig. Diese KI-Tatorte funktionieren einfach nicht. Außerdem scheint für den Tatort nur ein sehr begrenzter Pool an Schauspielern zur Verfügung zu stehen, oder warum sieht man immer die gleichen Gesichter?


  • Martin • am 21.10.18 um 21:46 Uhr

    Leider wieder ein Tatort zum Vergessen aus München. Zu phantastisch keine Spannung. Was ist nur aus dem guten alten Tatort geworden.


  • Fading_Light • am 21.10.18 um 21:48 Uhr

    Tja, tolle Dramaturgie, recht gute Story, starke Bilder und Bildführung und eine ganz starke musikalische Untermalung.
    Ein Manko: die künstliche Intelligenz wurde doch zu kitschig, zu überzogen dargestellt. Bestimmte Szenen waren witzig, ja, aber in der Summe war das Ganze dann doch etwas übertrieben. Dennoch, ein cooler Tatort. 4 Punkte


  • Garbak • am 21.10.18 um 21:54 Uhr

    Hallo Fans

    Also mir hat es gefallen.
    Bin froh, daß mein PC nicht mit mir spricht. Allerdings ist es schon toll, wie schnell die Daten sind, wenn es um Ermittlung geht. Manchmal war es auch augenzwinkernd komisch.
    „Du willst mich löschen? Das ist ein Verbrechen“! Einfach knuffig, die Maria ;)


  • Andy • am 21.10.18 um 22:13 Uhr

    Ich möchte mich Fading_Light anschließen.

    Drama- und storytechnisch sowie die Regie- und Schauspielerleistung sprechen für einen absolut sehenswerten Tatort.

    Die K. I. hat mich auch nicht gänzlich überzeugt, dafür waren die Gespräche mit den Ermittlern mit unter etwas zäh.


  • Dirk • am 21.10.18 um 22:18 Uhr

    Der Tatort aus München mit der Nummer 1069, heute und wie immer in Erstsendung auf ARD und zur gewohnten Uhrzeit, 20:15 h, oder kurz danach. Ein Tatort-Fernsehspiel um Schuld und Sühne, um Blut und Rache. Mittendrinn die beiden Hauptkommissare der Mordkommission, der Batic und der Leitmayer und wie immer gerne gesehen. Wenn ich so an deren ersten Fälle zurück denke, die hatten, glaube ich, noch nicht einmal Handys damals. Nunmehr unterhalten die sich mit einer Superhirnmaschine, künstliche Intelligenz genannt, als Ermittlungshilfe ebenso gut zu gebrauchen wie auch als Mordbeistand. Die ganze Kriminalgeschichte fand ich aber gar nicht so schlecht, sie hob sich meiner Meinung nach deutlich von den bislang gezeigten thematisch ähnlich gelagerten Tatorten ab. Clever gemacht von der kleinen Spezialistin und insgesamt eine gute schauspielerische Besetzung mit sehr bekannten Gesichtern ausgestattet und weiter kommt man ins zweiflerische Grübeln, was uns die nahende Zukunft an Intelligenzen und Drahteseln noch so bringen wird. Kürzlich habe ich einen Kirchen-Krimi gelesen. Der spielte in der Ära der Templer. Die sprachen mit der Bundeslade und „Maria“ hieß bei denen „Unsere liebe Frau“. Ermittler hatten die ebenfalls. Wiederholungswert ist die Tatort-Geschichte aber Alle und Male.


  • Tami • am 21.10.18 um 23:08 Uhr

    Perfekt! Hat mir sehr gut gefallen!
    Vor- und Nachteile von KI und Mashine Learning schön verarbeitet und verpackt!


  • Ertan • am 21.10.18 um 23:12 Uhr

    Der Tatort aus München ist wie immer cool. Schaue mir gerne die beiden Kommissare an.
    Mir hat die Musik zum Ende hin gefallen. Hörte sich typisch 80er Synthie Pop mäßig an.
    Kennt jemand den Titel?
    Würde mich freuen


  • alter Fan • am 21.10.18 um 23:51 Uhr

    irgendwie nicht so richtig mein München TO Erlebnis – die Story war schon recht interessant , nachvollziehbar und auf bodenständigem Microsoft Level ; aber meine beiden silbergrauen Lieblingsermittler sehe ich doch lieber in der realen bayerischen Weiswurscht und Maßbierwelt agieren . Passt irgendwie besser zueinander .


  • Karin L. • am 22.10.18 um 1:26 Uhr

    Na ja, nicht mein Fall. Irgendwie sehne ich mich nach normalen Krimi’s.

    Wenn ich jetzt mal einen Tatort verpasse, ist es meist kein Weltuntergang, nach den Erfahrungen der letzten Zeit.


  • arte-Versteher • am 22.10.18 um 8:46 Uhr

    „… (wie verhört man eine KI?). Gerade letzteres hätte m.E. viel Potenzial gehabt, wenn sich hier z.B. eine Borowski-Type nach Schachspieler-Art mit der KI duelliert hätte.“

    Das schrieb ich vor zwei Jahren zum Bremer KI-Tatort „Echolot“. Nun wurde mein Wunsch erfüllt, und wie der Franz die Maria verhörte, das fand ich amüsant und zugleich intelligent gemacht. Von Technik versteht er wenig, der Franz, aber bibelfest und clever ist er ;)

    Generell hat mir das Drehbuch gut gefallen – bis auf den Schluss. Die unterlassene Hilfeleistung der Mutter fand ich unglaubwürdig. Ansonsten ein unterhaltsamer, dramaturgisch recht konventionell gemachter Sonntagabendkrimi, der natürlich das weite Feld KI nur plakativ anreißen konnte. Glatte 4 Sterne.


  • allesrogervolker • am 22.10.18 um 9:00 Uhr

    Immer wieder Sonntags…gruselig…und das aus München?!


  • Garbak • am 22.10.18 um 10:46 Uhr

    @alter Fan:
    neee, bitte nicht. Kein Weißbier, und Maßwurscht-Krimi. Vielleicht noch auf dem Land, Hinterwäldler und Inzuchtvolk. Blos nicht. Ich komm´ aus Franken, und seh sowas jeden Tag ;)


  • PrettyHateMachine • am 22.10.18 um 13:21 Uhr

    mir hat’s wie meistens bei den Münchnern gut gefallen.

    Nur eins hab ich nicht kapiert: ich dachte, Melanie hätte Maria von Wilmots bekommen, weil er das Mädchen aus der Nachbarschaft kannte und dachte, es würde ihr vielleicht Spaß machen, an seinem Projekt teilzunehmen (er „interviewt“ sie ja auch zu ihren Erfahrungen mit Maria).

    Wieso plötzlich gezeigt wurde, daß ihr Vater, der am Anfang keine Ahnung hatte, was Maria ist (bzw. so getan hat?) ihr den USB-Stick gegeben hat und wußte, wonach er auf ihrem Schreibtisch suchen mußte, hat sich mir wirklich nicht erschlossen. Vielleicht hat er es ihr als Geschenk von ihrem Halbbruder mitgebracht, aber auch das passt wiederum nicht so recht zum Anfang, als der Ivo, der Franz und die Eltern den sprechenden Computer anstaunen. Es sei denn, der Vater hätte sich später zusammengereimt, daß die Software auf dem USB-Stick gewesen sein muß?

    Wahscheinlich war ich mal wieder kurz mit den Gedanken woanders; weiß jemand Rat? Das umtreibt mich wirklich :-D


  • Frank • am 22.10.18 um 13:33 Uhr

    Die Kombination von KI und Rache habe ich genossen, wogegen die diskutierte Manipulation ja eher wieder eher Standard ist. Auch sonst waren mir viele Themen zu plakativ: Der geniale Programmierer der sich von der NSA verfolgt hält, die skrupellose Frau in der zweiten Reihe waren platt. Anscheinend finden sich für das Münchner Team keine Drehbücher mehr, die etwas Neues auch transportieren können. Die Unterschiede zu alten Folgen empfinde ich mehr als augenfällig. Das Geplänkel zwischen den beiden ist eher störend und beinahe geht die Ermittlung darüber vergessen. So wurde die Lösung des Todesfalls eher hingefuscht. Ich war enttäuscht und brauche definitiv keine Wiederholung, 2 Sterne.


  • Thilo Haeferer • am 22.10.18 um 15:32 Uhr

    Wir fanden´s todlangweilig. Bisher konnte ich die Familie noch einigermassen zum Tatort-Schauen am Sonntag gegen die Rosamunde Pilcher + Co – Variante überreden, aber so langsam gehen mir die Argumente aus. Wahrscheinlich ist das ZDF-Angebot am Ende sogar noch spannender. Warum können die Skandinavier nur so gute und mörder-spannende Krimis produzieren ?


  • spiderman916 • am 22.10.18 um 16:51 Uhr

    Ich fand den Tatort, bis auf ein paar unlogische Fehler, sehr spannend und unterhaltsam. 4 Sterne!


  • alter Fan • am 22.10.18 um 20:41 Uhr

    @Garbak – hab´mich da vieleicht etwas falsch ausgedrückt – so “ volkstümlich “ war das nicht gemeint – halt real existierende Welt in München und Umgebung .


  • Momida • am 23.10.18 um 15:48 Uhr

    Endlich wieder ein Tatort der etwas verspricht und es auch hält. Sehr interessant, was KI alles kann oder können wird. Grauselig, wenn man sich die Situationen vorstellt, in welche der User kommen kann, könnte oder auch kommen wird. Zum Teil heute bereits Realität.
    Hat mir sehr gut gefallen – auf der ganzen Linie


  • Gottlieb • am 24.10.18 um 10:30 Uhr

    Mutter ermordet eigene Tochter. Dafür ermordet Vater mutmaßlichen Täter. Notorischer Sexualstraftäter aber doch unschuldig – wie gewöhnlich. Durchgeknallte EDV-Expertin befreit Maria. Maria nun auch in China. Alles paletti, aber ziemlicher Blödsinn. Krimi begann vielversprechend, auch mit verhaltener Komik, die sich hauptsächlich aus dem emotionalen Engagement und der Begriffsstutzigkeit zweier älterer Herren in Konfrontation mit der emotionsfreien digitalen Welt ergab. Sehr sympathisch und für den Normalverbraucher nachvollziehbar. Hielt aber nicht, was er versprach.


  • herbert2 • am 28.10.18 um 5:27 Uhr

    Also ich fand ihn nicht schlecht.
    Und man muß sich auch nichts vormachen das es sicher heute schon Institute gibt die an solchen Programmen arbeiten. Und die Helfer von Appel und co. sind da erst der Anfang.
    Es war seit langen auch mal wieder ein Tatort der sich auf Charakter festgelegt hat die gut rüberkamen.


  • CarstenH • am 29.10.18 um 21:23 Uhr

    Ich bleibe dabei, die guten Tatorte aus München werden seltener. Sie sind immer noch hübsch anzusehen die beiden Herren, aber die Luft ist ähnlich wie in Köln seit einiger Zeit raus. Die Story war OK, mehr nicht. Es bleibt kaum was hängen. Die Nebenrollen waren auch dnur durchschnittlich, über den den neuen Gehilfen der Kommissare kann man mal schmunzeln. Für einen die sonntagabendliche Kurzweil insgesamt Ordnung aber angesichts des großen aktuellen Themas KI insgesamt zu dünn. Ein zweites Mal muss man den nicht sehen.


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