Tatort Folge 1190: Liebe mich



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Tatort Folge 1190: Liebe mich 4 58

„Wenn es etwas gibt, das man weder erzwingen noch kaufen kann, dann ist das Liebe.“ So fasst Autor Jürgen Werner die Kernaussage dieses Tatorts zusammen, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht und von der alle Hauptfiguren erfasst werden – direkt oder indirekt. Bereits zum zwölften Mal schrieb Werner das Drehbuch für einen Dortmund-Tatort, und die Episode „Liebe mich“ ist in vielerlei Hinsicht besonders: Sie fällt in das Jubiläumsjahr des Ruhrgebietskrimis, denn bereits seit zehn Jahren ermitteln Faber und Co. im Revier. Außerdem scheint tatsächlich so etwas wie Harmonie ins Ermittlerteam eingekehrt zu sein: Selbst Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) hat seine Ruppigkeit vorübergehend abgelegt und sucht zunehmend die Nähe zu seiner Kollegin Martina Bönisch (Anna Schudt). Doch wie lange kann das gutgehen? Zwei Morde, die im Abstand von einem Jahr verübt wurden, halten die Kommissare ebenso in Atem, außerdem gibt es für Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) ein unerwartetes Wiedersehen mit ihrer Mutter. Und überall ist die Liebe im Spiel …

Genug Stoff also für die Tatort-Folge 1190 „Liebe mich“, die von der Bavaria Fiction (Niederlassung Köln) im Auftrag des WDR für Das Erste produziert und innerhalb der üblichen vier Wochen gedreht wurde, und zwar vom 8. Juni bis zum 10. Juli 2021 in Dortmund, Köln und Umgebung. Erstmals im TV zu sehen ist der Krimi am Sonntag, den 20.02.2022 um 20:15 Uhr im Ersten Programm der ARD.

Inhalt der Tatort-Folge „Liebe mich“

Friedhöfe gehören den Toten, sie sind ihr letzter Ort, ihre Ruhestätte. Doch was ist, wenn diese Ruhe durch die Toten selbst gestört wird, durch solche nämlich, die dort gar nicht hingehören? Die Dortmunder Kommissare staunen jedenfalls nicht schlecht, als sie in einem Bestattungswald, der eigentlich für die Urnenbeisetzung bestimmt ist, auf eine Frauenleiche stoßen, die dort offensichtlich fehl am Platz ist. Rein zufällig wurde sie bei den Vorbereitungen für die nächste Beisetzung gefunden. Feline Wagner heißt die Tote, sie wird seit einem Jahr vermisst. Und tatsächlich ergibt die Obduktion, dass die Leiche bereits ein Jahr alt ist. Außerdem trägt sie ein altmodisches gelbes Kleid. Eine merkwürdige, schauerliche Inszenierung, die sich den Ermittlern im Tatort „Liebe mich“ bietet und die normalerweise ihre ganze Aufmerksamkeit erfordern würde, wenn – ja, wenn Martina Bönisch nicht weiterhin von ihrem Ex-Liebhaber Sebastian Haller, dem Chef der KTU, belästigt werden würde, der es offenbar immer noch nicht verwunden hat, dass sie mit ihm Schluss gemacht hat, und nun böse Gerüchte über Bönisch im Kollegenkreis verbreitet. Wenn die beiden sich dienstlich am Leichenfundort treffen, tragen sie ihren Streit öffentlich aus, was natürlich auch Faber nicht verborgen bleibt. Gerne würde er Bönisch helfen, doch er kommt nicht an sie heran, sie scheint das allein lösen zu wollen.

Die Kommissare Rosa Herzog und Jan Pawlak nehmen derweil das Bestattungsinstitut genauer unter die Lupe, bei dem die Grabstelle des Leichenfunds reserviert wurde. Das junge Paar Thomas und Julia Ihle führt das Unternehmen, mit ihren zwei kleinen Zwillingen geben sie eine mustergültige Kleinfamilie ab. Von Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten bei den Reservierungen wissen sie angeblich nichts. Das wundert die beiden Ermittler, denn die besagte Grabstelle wurde offenbar von einem Unbekannten unter falschem Namen reserviert – und noch dazu in bar bezahlt, was bei Bestattern eher selten vorkommt.

Noch merkwürdiger wird die Angelegenheit, als im WDR-Tatort „Liebe mich“ kurz darauf eine zweite weibliche Leiche in demselben Waldstück gefunden wird, ganz in der Nähe von Feline Wagner. Hier liegt nun Lena Völkers begraben, seit ziemlich genau zwei Jahren ist sie tot. Außerdem trägt sie das gleiche gelbe Kleid wie Wagners Leiche. Und auch diese Grabstelle wurde von einer Person mit falscher Identität beim Bestatter Ihle reserviert – auf den Tag genau ein Jahr vor dem Tod von Feline Wagner. Das alles kann doch kein Zufall sein. Haben es die Dortmunder Ermittler etwa mit einer Mordserie zu tun? Ein Täter, der jedes Jahr Anfang Juni eine Frau umbringt, ihr ein gelbes Kleid überzieht und sie anschließend im Bestattungswald vergräbt? Dann sollte sich das Quartett von der Kripo beeilen, denn der Todestag der beiden Frauen naht.

Wo aber sollen sie ansetzen? Ein halbes Jahr vor Lena Völkers’ Tod starb ihr Mann, die Beerdigung übernahm – natürlich – Bestatter Ihle. Aber das Ehepaar Ihle gibt sich weiterhin ahnungslos, ebenso ihre Mitarbeiter, diese Spur führt vorerst ins Nichts. Also nehmen sich die Ruhrgebietskommissare die digitalen Fährten der toten Frauen vor, die heutzutage ja fast jeder in den Weiten des Word Wide Web hinterlässt. Beide Mordopfer pflegten über eine Dating-Website Kontakt zu einem gewissen Clemens Pöhler. Vielleicht ein enttäuschter Liebhaber, der die Zurückweisung nicht verkraftet hat? Jedenfalls ein erster Anhaltspunkt. Faber und Bönisch heften sich an Pöhlers Fersen, beobachten ihn zunächst aus sicherer Entfernung und erwischen ihn dann beim Liebesspiel im Auto mit seiner neuen Flamme. Pöhler ist außer sich angesichts der Übergriffigkeit der Kriminalbeamten und schaltet bei der Vernehmung zunächst komplett auf stur, bevor er dann hoch und heilig beteuert, die beiden Frauen nicht zu kennen und sie noch nie getroffen zu haben. Doch können die Ermittler ihm das tatsächlich glauben? Immerhin findet sich unter Pöhlers Internet-Bekanntschaften auch Martina Bönisch, die den beiden Mordopfern äußerlich erstaunlich ähnlich sieht.

Kommissar Faber macht sich ohnehin zunehmend Sorgen – nicht nur um den aktuellen Fall, in dem sie nicht weiterkommen, sondern eben auch um seine Ermittlungspartnerin Bönisch, für die er wohl doch mehr empfindet als nur kollegiale Sympathie – wenn sie das doch nur auch mal bemerken würde. Immerhin, dass der sonst komplett mausgrau gekleidete Faber zur Abwechslung mal ein weinrotes Hemd aufträgt, ist auch ihr nicht entgangen. Ansonsten schweifen die Gedanken der einsamen Kommissarin im TV-Krimi „Liebe mich“ immer wieder zu Sebastian Haller ab, der ihr nach wie vor zu schaffen macht. Der gekränkte Narzisst erpresst sie mit Nacktfotos und droht ihr, diese im Polizeipräsidium zu verbreiten, sollte sie ihn weiterhin zurückweisen. Als die wütende Bönisch ihm daraufhin eine Ohrfeige verpasst, reicht er auch noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie wegen eines angeblichen tätlichen Angriffs ein. Faber versucht ihr beizustehen und will Haller selbst klarmachen, dass er seine Kollegin endlich in Ruhe lassen soll. Aber das ist der selbstbewussten Bönisch, die durchaus ihren Stolz hat, auch nicht recht; sie ist weiterhin davon überzeugt, das Problem Haller am besten allein und ohne Hilfe von außen lösen zu können. Ihren Frust lädt sie bei Faber ab, der die Welt nun überhaupt nicht mehr versteht.

Auch die beiden anderen Kommissare haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Jan Pawlaks Tochter Mia taucht plötzlich im Kommissariat auf und will wissen, wo denn ihre Mutter sei. Noch immer hat Pawlak es nicht übers Herz gebracht, seiner Tochter zu beichten, dass die drogenabhängige Ella Tremmel seit ihrer letzten Begegnung mit Pawlak im Tatort „Gier und Angst“ wieder mal im Gefängnis sitzt – für eine Tat, mit der sie ihrem Immer-noch-Ehemann das Leben rettete. Doch jetzt kann Pawlak nicht mehr anders, er muss Mia die Wahrheit sagen.

Und auch Kommissarin Rosa Herzog wird im Tatort „Liebe mich“ von ihrer Vergangenheit eingeholt. Eines Abends steht plötzlich ihre Mutter Susanne Bütow vor der Tür. Sie hat ihre Tochter verlassen, als Rosa gerade mal zwölf Jahre alt war. Bütow ist Ex-RAF-Mitglied und war jahrelang untergetaucht. Was will sie ausgerechnet jetzt von ihrer Tochter? Rosa Herzog belastet die ganze Situation zusehends. Sie will sich durch Arbeit ablenken, also stürzt sie sich in die Ermittlungen und verfolgt auf eigene Faust weitere Spuren – und begibt sich damit selbst in große Gefahr.
Trotz all ihrer privaten Probleme: Für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der mysteriöse Täter hat sein nächstes Opfer längst auserkoren …

ORF Trailer




ARD Vorschauvideo




Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Ein Dortmund-Tatort mit der Liebe im Titel – dass das nicht zu einem harmonischen Happy End führen wird, ahnt man. Selten nahmen die persönlichen Konflikte und Probleme der Kommissare so viel Raum ein und wurden so dramatisch zugespitzt wie in dieser Episode. Der Qualität des Films tut das keinen Abbruch, schließlich lebten die Ruhrgebietskrimis der vergangenen zehn Jahre immer ganz wesentlich von ihren markanten, charakterstarken Ermittlerfiguren und den daraus resultierenden spannungsgeladenen Beziehungsdynamiken innerhalb des Teams. Zugleich werden die Dortmunder – ebenfalls eine Kontinuität seit einem Jahrzehnt – auch hier ihrem Anspruch gerecht, das Licht auf die dunklen Seiten der Gesellschaft zu richten, auf die, die nicht gesehen werden, die nach Liebe dürsten, sie aber nicht bekommen, woraus dann das genaue Gegenteil entsteht: Wut, Hass, Gewalt, Mord. Ein Film, der lange nachwirkt. Verdiente fünf Sterne, verbunden mit einem großen Dank an das wie immer hochklassig aufspielende Ensemble.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Peter Faber – Jörg Hartmann
Hauptkommissarin Martina Bönisch – Anna Schudt
Hauptkommissarin Rosa Herzog – Stefanie Reinsperger
Hauptkommissar Jan Pawlak – Rick Okon
Sebastian Haller, Leiter der KTU – Tilmann Strauß
Gerichtsmedizinerin Dr. Greta Leitner – Sybille Schedwill
Bestattungsunternehmerin Julia Ihle – Marlina Mitterhofer
Thomas Ihle, ihr Mann – Jan Krauter
Nils Schmelzer – Henning Flüsloh
Susanne Bütow, Rosa Herzogs Mutter – Rosa Enskat
Mia, Jan Pawlaks Tochter – Jana Giesel
Clemens Pöhler – Stephan Szász
Oliver Kordes – Johann-Christof Laubisch
Tobias Völkers – Niklas Merlin Maienschein
Nicole Römer – Alexandra Schalaudek
Armin Röder – Björn Jung
u. v. a.

Tatort-Stab

Buch – Jürgen Werner
Regie – Torsten C. Fischer
Musik – Warner Poland, Wolfgang Glum
Casting – Iris Baumüller
Kostümbild – Lore Tesch
Szenenbild – Eduard Krajewski
Maske – Thorsten Esser, Simone Schlimm
Ton – Wolfgang Wirtz
Licht – Klaus „Grube“ Venn
Schnitt – Dora Vajda
Bildgestaltung – Theo Bierkens
Produktionsleitung – Alexander Viering, Oliver Wißmann (WDR)
Herstellungsleitung – Sascha Ommert, Jens Metzler
Produzentin – Lucia Staubach
Redaktion – Frank Tönsmann (WDR)

Gallerie


89 Meinungen zum Tatort Folge 1190: Liebe mich

  • Christian • am 19.2.22 um 16:37 Uhr

    Das Dortmund-Gespann hat in jüngeren Vergangenheit leider keine gute Entwicklung genommen. Faber der seit mehreren Folgen der Bönisch hinterher schmachtet wie so ein Dackel ist mittlerweile wirklich nur noch nervig. Bönisch selbst ist davon auch nicht ausgenommen. Deren ganzen privaten Krempel kann ich langsam auch nicht mehr sehen…

    Aber das Hauptproblem ist für einfach die neue Besetzung. Stefan Konarske und Aylin Tezel waren so ein gutes und kraftvolles Duo, dass so gut harmoniert hat. Die beiden haben genau deshalb die eigentlichen Kommissare ja mehr als einmal an die Wand gespielt!

    Pawlak ist eine totale Schnarchnase und diese Quoten-Dicke(sorry aber ist einfach total offensichtlich) sind absolut kein Ersatz für die beiden. Die haben einfach null Ausstrahlung. Eigentlich könnste beide Rollen auch komplett streichen. Wäre kein Verlust. Na ja jedenfalls wenn das morgen auch wieder lahme Nummer wird, werde ich mir keine weiteren TO aus DO mehr anschauen.


  • Joe • am 19.2.22 um 23:19 Uhr

    TO-DO: Ermitteln am Abgrund. Im Inneren und Äußeren. Das wird gut.


  • arte-Versteher • am 20.2.22 um 9:13 Uhr

    Ich liebe diese Vorgeplänkel hier. Bei einer Serie besteht schließlich beim Zuschauer durch die vorherigen Folgen plus umfangreiche Vorankündigungen und Inhaltsangaben hier eine recht konkrete Erwartung auf die neue Folge, wie sie @Christian für die kommende Dortmund-Folge aus seiner persönlichen Sicht schön dargelegt hat. Hätte die Redaktion die Chance, bis 21.45 Uhr am Sonntag die (ohnehin maßlos überwertete) Sternebewertung auszuknipsen, wäre das in meinen Augen perfekt. Und noch eine Anregung: Vielleicht sollte man für Meta-Diskussionen wie diese hier einen eigenen Kommentarthread anlegen, das würde die Threads zu den einzelnen Folgen entlasten. Viel Spaß beim Schauen, mein Fall ist Team Dortmund nicht.


  • Der Fremde • am 20.2.22 um 16:29 Uhr

    @arte-Versteher: Auch ich finde gelegentliche Vorab-Kommentare okay (es muss ja nicht zu jeder Folge sein). Da sich die Sterne-Bewertung nicht ausschalten lässt, kann man ja 3 Sterne = „neutral“ drücken … ;-)
    Naturgemäß handelt es sich bei Vorab-Kommentaren um keine „Kritik“ oder „Bewertung“ einer „bereits gesehenen“ TO-Folge, sondern um eine Beschreibung der eigenen Erwartungs-Haltung aufgrund des (durch die TO-Redaktion) angekündigten Inhalts. Ich kann bei Vorab-Kommentaren nichts Verwerfliches erkennen. (Falls jemand derartige Kommentare nicht interessieren, muss er/sie diese ja nicht lesen.)

    PS: Zur gegenständlichen Folge hoffe ich, dass Fr. Bönisch endlich ihr Problem mit dem peinlichen Stalker löst. (Gibt es eigentlich unpeinliche Stalker?)


  • Joe • am 20.2.22 um 19:01 Uhr

    @ Der Fremde

    Das war damals das sehr gute Alleinstellungsmerkmal vom Tatortfundus, der leider irgendwie abgeschaltet wurde: Dort wurden die Bewertungen erst ab 21h45 freigeschaltet, man musste sich einloggen und jeder durfte genau EINE Bewertung pro Folge abgeben oder eben diese korrigieren.


  • KlaraFall • am 20.2.22 um 19:52 Uhr

    Es ist schon verrückt. Diese Folge hat vorab schon vier Sterne, 5 Bewertungen, ohne überhaupt gelaufen zu sein. Normalerweise dürfte im Vorfeld kein Sternenabgabe möglich sein.

    Deshalb gibts jetzt mal nur einen Stern – Null geht ja leider nicht – damit vielleicht ein bisschen Gegengewicht geschaffen wird.

    @Tatort-Fans Redaktion: schaltet doch bitte die Kommentarfunktion erst nach der Erstausstrahlung frei, oder maximal mit dem Start der Sendung, damit wäre wirklich allen gehofen, danke :-)


  • Skorpion54 • am 20.2.22 um 20:45 Uhr

    Warum kann es nicht mal einen Tatort geben, bei dem die Ermittler nicht mit ihrem persönlichen Chaos zu tun haben. Es reicht scheinbar nicht, „nur“ einen Kriminalfall zu zeigen. Schade.


  • Penelope • am 20.2.22 um 21:34 Uhr

    Das Konglomerat aus persönlichen Verstrickungen absurdester Art der Ermittler untereinander und in den aktuellen Fall hätte ich noch gerade ertragen , aber die Hannibal-Lecter-Parodie im Schmuddelkeller mit Gruselzwillingen und Blutwanne im Hintergrund ist einfach zu viel.
    Zwei Punkte einzig und alleine für das gute Ensemble.


  • KlaraFall • am 20.2.22 um 21:35 Uhr

    Faber enttäuscht. Das knackige, fetzige, der Rebell fehlt. Die privaten Probleme der Kommissare steht wieder einmal im Dortmunder Tatort im Vordergrund und nicht der Fall. Schade.


  • Amazone73 • am 20.2.22 um 21:41 Uhr

    Ein fetofetales Transfusionssyndrom gibt es nur bei eineiigen Zwillingen.


  • Thorsten • am 20.2.22 um 21:45 Uhr

    Mein Gott, was für ein absurder Schrott. Die Nummer mit dem Psycho-Mörder ist komplett abgedroschen. Hätte nicht wenigstens die nervige Quotendicke draufgehen können?


  • Didi • am 20.2.22 um 21:47 Uhr

    Viele persönliche Probleme, die das eigentliche Geschehen zerstören.
    Überraschendes Ende, man darf gespannt sein, wie es ohne Frau Bönisch weitergeht.


  • Kirsten Schuett • am 20.2.22 um 21:50 Uhr

    Wir wissen jetzt: Schlimmer geht immer!


  • HerrBert • am 20.2.22 um 21:51 Uhr

    Na ja, ein bisschen viel Personality bei der Truppe. Aber ansonsten keine schlechte Story, wenn auch sehr dick aufgetragen – von wegen alles wegen der bösen Mutter.

    Endlich hatte die Jung- Kommissarin Mal ein anspruchsvollere Rolle als sonst. War nicht schlecht.

    Ich wäre fast versucht, 4 Punkte zu vergeben, wäre da nicht die plötzlich auftauchende Mutter alias Ex RAF Terroristin gewesen.

    Irgendwann is es dann aber auch gut.


  • Winfried Vorbeck • am 20.2.22 um 21:52 Uhr

    Extrem packend, auch wenn die private Probleme der Ermittelnden zu viel sind. Das wurde aber gut in die Handlung eingebaut.

    Die eigentliche Handlung – ein Psychopath aufgrund eines Kindheitstraumas – ist nicht unbedingt neu. Es wurde aber sehr gut umgesetzt.

    Trotz einiger Schwächen volle Punktzahl.


  • Hasi • am 20.2.22 um 21:55 Uhr

    …und was jetzt? Mit dem Tod der Kommissarin ist wohl damit auch der Dortmunder Tatort gestorben, oder? Naja, wenn auch stets chaotisch, aber unterhaltsam war es immer 😀


  • susi • am 20.2.22 um 21:55 Uhr

    echt jetzt? endlich finden sich die zwei sehr spaziellen geister und dann stirbt sie?!
    erinnert mich an den letzten james bond 🤬


  • Bert Gütlinger • am 20.2.22 um 21:55 Uhr

    Für mich war das einer der Spannestern Tatorte, die ich je gesehen habe !
    Spannung von Anfang an, der Dunkele Hintergrund zum Ende hin und den Fausthieb hätte man am liebsten selber ausgeführt.
    Einfach Genial gemacht !
    So was wünscht man sich mehr !
    Zum ersten mal, das die Privaten Probleme der Kommissare, sehr gut zum Film passten !
    Weiter so Wünscht sich …..

    Bert


  • Der Fremde • am 20.2.22 um 21:56 Uhr

    Sehr schade!!! RIP Fr. Bönisch, der DO-Tatort wird niemals wieder so sein, wie er zu seinen besten Zeiten war …


  • Sonntagsermittler • am 20.2.22 um 21:58 Uhr

    Endlich mal ein wirklich guter TO aus DO.


  • Isabell • am 20.2.22 um 21:58 Uhr

    Wie immer super!


  • Franziska aus F. • am 20.2.22 um 22:01 Uhr

    Ich fand es gut. Nur den Schluss fand ich traurig. Schade, dass die Ermittlerin raus ist. Wahrscheinlich will die Schauspielerin neue Wege einschlagen. Schade, ich fand sie in der Rolle cool.


  • JürgenAut • am 20.2.22 um 22:02 Uhr

    Ich fand den TO eigentlich sehr gut !
    Natürlich ein altbekanntes Thema – aber immer noch ein Krimi ( Tatort )
    und kein Sozialdrama über irgendwelche armen Minderheiten !
    Was mich aber sehr stört – jetzt sterben uns die ganzen guten Kommissare weg ( Münster . Dortmund , Weimar … wenn das so weitergeht – na gute Nacht !!
    Ändert aber nichts daran – dass es ein sehr guter TO war !


  • KA • am 20.2.22 um 22:02 Uhr

    Wow, sogar der Abspann hat Ehrerbietung gezeigt……


  • Caro • am 20.2.22 um 22:03 Uhr

    Der Kommissar lässt sich abspeisen mit: „Ich wollte ihn zur Vernunft bringen.“ Sie steht aber neben dem zugenagelten Sarg, tut nichts.
    Manchmal frage ich mich, wessen Geistes Kind die Drehbücher schreibt.


  • Joy • am 20.2.22 um 22:04 Uhr

    Nein! Ganz klares Nein!
    Handlung abgedroschen und Klischeehaft.
    Am nervigsten wohl aber ist die Tatsache, dass jeder Schauspieler, der aussteigen möchte, einen dramatischen Abgang benötigt. Immer das Gleiche! Da fragt man sich schon, ob den Drehbuchautoren nicht mal etwas anderes einfällt. Enttäuschend


  • Attila • am 20.2.22 um 22:05 Uhr

    Ich frage mich schon, ob die, die den heutigen Tatort hier bewertet haben, nichts verstanden hatten (die auf „den Frenden“), oder ich was missverstanden habe?
    Ich bin allerdings ziemlich überrascht. In den letzten Jahren, wenn ein/e Kommissar/in ausstieg, war die Presse immer schon Wochen früher voll mit den Berichten. Und diesmal? Nichts Wie hat man es so gut heimlich halten können?
    Ich habe alles anderes, was ich über die heutige Folge schreiben wollte, vergessen. Ich werde Martina Bönisch vermissen.


  • Alex • am 20.2.22 um 22:07 Uhr

    Da sind wir alle baff aufgrund dieses Schlusses . Ein guter Krimi wars trotzdem . 4 Punkte plus einen extra für Fabers Reaktion auf den Stalker , der mitschuldig an Boenischs Tod war . Fühlte mich angenehm an Schimanski erinnert 👍


  • Colorwriter • am 20.2.22 um 22:08 Uhr

    Puh, was für ein Drama. Das Drehbuch hätte, bei dem bemerkenswerten Ensemble, etwas mehr Intelligenz haben müssen. Ein wenig krude, dass alles. Dennoch fühlte ich mich dabei gut unterhalten. Und was für ein großer Abgang für Anna Schudt als Hauptkommissarin Bönisch, ich werde die Figur sehr vermissen. Und freue mich auf das/die nächste(n) Drama/Dramen Hauptkommissarin Herzog vs. deren Mutter und Faber vs. Haller.

    Macht, trotz des schwachen Drehbuchs, von mir 5 Sterne


  • Celine • am 20.2.22 um 22:11 Uhr

    Toller Tatort.

    Anna Schudt möchte nach 10 Jahren etwas Neues machen. Kann man natürlich verstehen. Schade trotzdem.
    Alles Gute! Wir werden Frau Bönisch vermissen.


  • Jutta • am 20.2.22 um 22:12 Uhr

    Das war sehr packend. Die RAF Geschichte vielleicht etwas deplatziert. Und der Verbleib der kleinen Mia fiel auch unter den Tisch. Aber das Frau Bönisch jetzt tot 💀 ist, finde ich ganz tragisch. Warum im Waldfriedhof gebuddelt wird, hat sich mir auch nicht erschlossen. Und die böse Mutter in Berlin wird auch nicht näher beleuchtet. ??? Egal, ich werde jetzt erst mal den Verlust von Frau Bönisch hinnehmen


  • Ralf • am 20.2.22 um 22:18 Uhr

    Ich schließe mich den kompetenten (!) positiven Bewertungen aus verschiedenen Medien an – der Film war hervorragend – mit einer halben Stunde Showdown auf höchstem Niveau.
    Bewertungen mit „Quotendicke“ disqualifizieren sich selbst…


  • Alex • am 20.2.22 um 22:20 Uhr

    @ JürgenAut : was ist denn mit Münster ?l


  • Der Fremde • am 20.2.22 um 22:22 Uhr

    Für die Filmfigur Faber ist diese Entwicklung schon sehr tragisch: Zuerst verstirbt seine Frau samt gemeinsamem Kind im Zuge eines (von Markus Graf verschuldeten) Autounfalls, nun wird seine (mehr als) Ermittlungs-Partnerin Bönisch erschossen. Das ist eigentlich schon mehr, als ein normaler Mensch ertragen kann, aber was macht das aus dem bereits angeschlagenen Menschen Peter Faber???


  • Moltke • am 20.2.22 um 22:23 Uhr

    Nervenzereissend! Ich bin und bleibe ein grosser Fan der Dortmunder, aber Martina wird mir fehlen, sie war eine tolle Kommissarin, eindringlich gespielt von Schudt.
    Ja, auch für meinen Geschmack zuviele persönliche Verstrickungen des Teams. Trotzdem volle 5 Sterne.


  • Bruno • am 20.2.22 um 22:24 Uhr

    Bis auf den Schluss eine der besten Folgen aus Dortmund. Jetzt stellt sich die Frage, wie es weitergeht.
    Wäre ich Drehbuchschreiber, würde ich OK Nora Dalay zur Hauptkommissarin befördern und ihr die Abteilungsleitung übertragen.
    Wäre doch putzig, die türkischstämmige Beamtin zur Vorgesetzten der beiden Machos zu machen. :-)
    Eine Frage blieb offen.
    Hat Faber nun herausgefunden, wie Martina nach dem Aufwachen riecht??


  • Garbak • am 20.2.22 um 22:27 Uhr

    Starker Tatort, spannend, bis zum Schluß.
    Ich werde die Figur Bönisch vermissen. War etwas wie Faber, nur anders.
    Die Szenen in den Episoden, wo Faber und Bönisch zwecks Ermittlungserkenntnisse das Opfer/ Täter-Spiel im Zwiegespräch darstellten, fand ich faszinierend.
    Jetzt gibt es das nicht mehr. Schade.
    Und ja, dem Forensik-Dandy, hätte ich auch eine geklatscht. War überfällig.
    Empfehlenswert. 5 Sterne.


  • K • am 20.2.22 um 22:28 Uhr

    Ich fand den DO Tatort heute insgesamt echt OK, vielleicht etwas „überfrachtet“ mit den
    persönlichen Nebenschauplätzen , das Ende = Ausstieg von Anna Schudt ist
    leider traurig /sie war/ist eine Klasse für sich …
    ABER !!! Kommentare wie:
    dass die Quotendicke nicht drauf gegangen ist ETC
    GEHEN GAR NICHT …. LEUTE ! das ist unterirdisches Niveau, SCHÄMT EUCH!
    Hätten diese Vollpfosten-Kommentatoren/Innen auch das Format von Stefanie Reinsperger?
    Glaube nicht – dazu FEHLT EUCH echt was … und zwar in der Birne! sorry


  • Michael Thurner • am 20.2.22 um 22:28 Uhr

    Regie, Kamera, Buch – gute deutsche Handarbeit. Beeindruckend aber die Reinsperger, die Hartmann und Schudt so an die Wand gespielt hat, wie schon den als Faust verkleideten Kom. Rex. in Salzburg.
    Die RAF-Nebenhandlung wie auch die entbehrlichen neurotischen Amouren bringen dann nur 3 sterne.


  • M.S. • am 20.2.22 um 22:31 Uhr

    Schade, Faber ohne Bönisch… Wird nix, denk ich mal. Wenigstens ist der unsägliche Corsa C der Herzog abgefackelt! Sie selber braucht auch Niemand… Wird wohl Zeit für einen kompletten Neustart in Dortmund. Trotz der ganzen persönlichen Verstrickungen war es spannend und gelungen. Für mich top Unterhaltung, gelungenes Ende der Woche. Und zur Freude bleibt ja auch Fabers Manta und Pawlacks E30. ;-)


  • Moltke • am 20.2.22 um 22:39 Uhr

    An Christian und Thorsten: Wie könnt Ihr eine solche Wortwahl hier verwenden für eine wirklich gute Schauspielerin Stefanie Reinsperger? Sondert Eure pubertären Ergüsse woanders ab!
    Man kann auch zivilisiert eine Meinung von sich geben.
    Dringender Appell an die Redaktion dieses Forums: Bitte künftig solche diffamierenden Kommentare nicht mehr zulassen. Frauenfeindlichkeit darf man nirgends Raum geben.


  • Jutta • am 20.2.22 um 23:04 Uhr

    Die Rosa ist wirklich gut und im Team engagiert. Keiner kritisiert sie dort wegen der Figur. Kommissar Schenk oder Axel Prahl liegen auch weit entfernt von Adonis Figur.


  • Schopfgugger • am 20.2.22 um 23:06 Uhr

    Nach Franziska Lütgenjohann, Nadeshda Krusenstern und Lessing hat es nun auch Martina Bönisch erwischt. Ein gekonnter Abgang von Anna Schudt. Noch besser hat mir aber die Figur Rosa Herzog bzw. die Darstellung durch Stefanie Reinsperger gefallen. Drehbuchautor Jürgen Werner hingegen kann es noch besser, das hat er mit „Franziska“ bewiesen.


  • Krimibine • am 20.2.22 um 23:07 Uhr

    Mir gefällt das neue Team sehr gut, Delay und Partner waren überhaupt nicht mein Fall. Dieser Tatort war sehr spannend und psychologisch interessant. Aber über das Ende bin ich echt sauer. So billig mit der am Boden vergessenen Pistole! Ich fand Frau Bönisch großartig und sie wird nicht zu ersetzen sein. Warum müssen so gute Ermittler/Ermittlerinnen in letzter Zeit immer umgebracht werden? Geht es bitte auch milder? Weiß nicht ob ich mir Dortmund oder Erfurt noch anschauen kann..


  • alter Fan ( tm ) • am 20.2.22 um 23:10 Uhr

    als absoluter Faber ( Jörg Hartmann ) Fan nicht enttäuscht und voll auf meine Kosten gekommen – den 1 Stern Abzug muß ich leider wieder mal für stellenweise unvertretbares szenisches Genuschel geben ; was wirds aber im TO Leben wirklich mit Frau Böhnisch – wäre ja echt schade , wenn sie in der nächsten TO DO Folge nicht wieder aufersteht sollte , wie Phönix aus der Asche ??????????????


  • Danster • am 20.2.22 um 23:17 Uhr

    @Alex: Er meint wohl Nadeshda Krusenstern aus dem Münster Tatort.


  • Der Fremde • am 20.2.22 um 23:22 Uhr

    @alter Fan ( tm ): Dortmund ist nicht Dallas, Faber hat nicht alles bloß geträumt. Eigentlich schade, dass dieses Szenario undenkbar ist.


  • dhvenus • am 20.2.22 um 23:27 Uhr

    Der Dortmunder Tatort fiel mir immer wieder negativ auf, damit, dass er zu sehr mit den Ermittlern beschäftigt. Sie sind fast immer in deren Kriminalfall verstrickt oder verwickelt. Das unprofessionelle Verhalten alle Kripo Beamten tut bis zum Himmel weh. Ist das halbwegs realistisch? Glaube ich kaum!
    Frau Böhmisch hatte eigentlich schon durch ihre letzte Beziehung einleuchten können, dass „never f**k the company“, aber was macht sie, sie vögelt ihren psychologisch am Abgrund bewegenden Kollegen wieder.

    Dann am Ende passieren denen noch „Handwerklichen Fehler“ das nicht Mal einen fachfremden Klempner passieren würde (Dienstwaffe vor die Nase von Verdächtigen liegen lassen, Rücken ihr zudrehen). Aber was rege mich auf, stand halt so im Drehbuch.


  • Klaus • am 20.2.22 um 23:33 Uhr

    Spannender Tatort mit den üblichen Schwachpunkten. Zu viele Zufälle von persönlichen Verstrickungen, und zu viele persönliche Probleme zwischen den Beamten.

    Sehr schade, ohne Bönisch wird es schwer. Zu der Rosa – ja, sie wird immer engagiert, sachlich und kompetent dargestellt. Was will uns der Autor damit sagen? Genau, habt keine Vorurteile, übergewichtige Menschen können auch fleißig und erfolgreich sein. Klar, doch ich frage mich jedes Mal wie sie nur die Aufnahme in den Polizeidienst geschafft hat. Ich dachte immer dazu muss man sehr sportlich sein. Klar, wenn jemand nach 25 Jahren in der Amtsstube irgendwann an Gewicht zulegt, dann ist das halt so, doch bei einer junge Frau wirkt das eher unglaubwürdig. Sollen die Drehbuchautoren halt mal eine anständige Verfolgungsjagd mit Rosa einbauen. Ich würde gern sehen wie sie einem flüchtigen Verdächtigen hinterher hechelt…

    Egal, sie wird auf keinen Fall die attraktive, charismatische Frau Bönisch ersetzen können. Da wird sich die Dame fürs Casting (Iris Baumüller) ,oder wer auch immer, was einfallen lassen müssen.

    Vielleicht wäre tatsächlich ein Neustart mit einem komplett neuen Team die beste Lösung.


  • Deedplace • am 20.2.22 um 23:47 Uhr

    Boah, DAS habe ich nicht kommen sehen. Dortmund ohne Bönisch?
    Kossik und Dalay wurden ja schon (aus meiner Sicht völlig zu Recht) aussortiert. Pawlak glänzt drehbuchtechnisch als rühriger Papa, der aber ermittlungstechnisch noch nicht überzeugt. Rosa Herzog erlebe ich immer als grenzwertig überfordert.
    An dieser Stelle nur Kopfschütteln an die Rezensenten, die eine Schauspielerin als „Quotendicke“ titulieren – hier darf der Seitenbetreiber gerne mal durchgreifen.
    Der Tatort selbst war unterhaltsam aber eher durchschnittlich. Kann mir jemand erklären, was die RAF Geschichte dort zu suchen hatte?
    Naja, Faber trägt das Team, wir suchen aber nach einer Neubesetzung als Gegenpol. Man darf gespannt sein.


  • Marlowe • am 21.2.22 um 0:18 Uhr

    Ich befürchte, mit dem Tod der Figur Bönisch wird auch der Dortmund-Tatort seinem Ende entgegen sehen. Wie Hartmann und Schudt ihre Figuren angelegt und gespielt haben, das war eine echte Freude. Zudem passten die Charaktere ins Ruhrgebiet. Schon die letzten Umbesetzungen waren für mich ein Rückschritt. Ein Rick Okon konnte nie Stefan Konarske ersetzen. Welchen Charakter stellt Jan Pawlak dar? Da es Aylin Tezel gelungen war, mit ihrer Nora Delay eine richtig authentische Figur zu entwickeln, die wesentlich für das Ermittlerteam war, lag die Messlatte eh schon hoch. Ich trete jetzt hier Stefanie Reinsperger nicht zu nahe, ich habe sie in einem Film gesehen und halte sie für eine hervorragende Schauspielerin (und ihr Gewicht ist für mich kein Kriterium), aber bei ihrer Figur Rosa Herzog habe ich mich immer gefragt: Was soll die da? Aus einem einstmals tollen Viererteam mit unterschiedlichen Schwerpunkten, bleibt nur noch Jörg Hartmann über. Ich bezweifele, dass das funktioniert.
    Und die nächsten Erzählstränge sind ja vorgegeben. Alleinerziehender Vater – Pawlak. RAF-Vergangenheit der Mutter (wobei, die RAF hat sich, glaube ich, 1998 aufgelöst, wie alt soll Rosa Herzog sein?) – Rosa Herzog. Den Verlust seiner Kollegin verwinden (hatten wir schon am Anfang der Serie mit seiner Frau) – Faber. Dortmund und das Ruhrgebiet spielen eh keine Rolle mehr (weder sprachlich noch in Bildern). Ich denke, mit Anna Schudt ist das wesentliche Bindeglied zum Dortmund-Tatort verloren gegangen. Und auch als Faber-Fan, alleine wird er es nicht wuppen können – bei Konarske/Tezel hätte ich es mir noch vorstellen können. Aber in dieser Besetzung? Ich befürchte, der Dortmund-Tatort wird in einen „psychologisierenden“ Allerweltskrimi abrutschen.
    Und nichts von diesen Strängen interessiert mich die Bohne.


  • wedewe • am 21.2.22 um 0:52 Uhr

    Sehr, sehr schade, dass es Frau Bönisch nicht mehr im Do Tatort geben wird.
    Für mich hat sie immer etwas sehr authentisches verkörpert. Wie überhaupt die Teams aus Do.
    Wie sieht es denn mit Faber aus. Nach seiner bisherigen Lebensgeschichte sollte er daran völlig zerbrechen.
    Ob es überhaupt noch einen Tatort mit Faber und wem auch immer geben wird?


  • Schopfgugger • am 21.2.22 um 7:44 Uhr

    Fünf Sterne für Stefanie Reinsperger und Anna Schudt, die hier ungewohnte Seiten ihrer Rolle zeigen konnten. Einen Stern weniger für Drehbuchautor Jürgen Werner. Dass er es (noch) besser kann, hat er mit „Franziska“ bewiesen.


  • Harry • am 21.2.22 um 8:47 Uhr

    In einem Ermittlerteam sitzt die Ehefrau eines Kommissars im Gefängnis und die Mutter der Kommissarin ist RAF-Mitglied. Was für ein blödsinniges Drehbuch! Dazu ständig diese aggressiven Streitereien zwischen Bönisch und ihrem Ex. Höhepunkt ist der miserable Abgang von Bönisch.
    Leider ist es technisch nicht möglich, weniger als einen Punkt geben.


  • Nelly • am 21.2.22 um 8:57 Uhr

    Da liegt eine Waffe auf dem Boden, vor den Füßen der Frau, deren Bruder ich gerade erschossen habe, mein Kollege liegt noch halb benommen auf dem Boden, und ich drehe mich seelenruhig um, um zu telefonieren? Ich hoffe, dass Polizisten im echten Leben nicht so dumm sind. Trotzdem tut es mir leid um Bönisch. Andererseits wäre eine Romanze zwischen Faber und Bönisch das Letzte, was ich brauche. Ich hoffe, dass Faber weitermacht und wieder der alte Kotzbrocken wird, der er am Anfang war. Das war viel lustiger.


  • Hanz W. • am 21.2.22 um 10:16 Uhr

    Es ist immer ein wenig unfair, wenn man Elogen als Vorberichte liest, weil die die eigene Erwartung in eine Höhe treiben (können), die der Film selbst dann schwerlich erfüllen kann. Und in der Tat, über weite Strecken war das zwar recht unterhaltsam mit einem angenehmen kleinen Gruseleffekt, aber schon auch mit etlichen Längen. Zudem hat sich der Autor einige, nun ja, recht weitgehende künstlerische Freiheiten erlaubt, um die Geschichte voranzubringen. „Leichenfund auf dem Friedhof“ zum Beispiel ist zwar an sich eine hübsch makaber-ironische Wendung, ich rätsele aber heute noch, wie es dazu eigentlich gekommen ist (der Förster habe es versaut, heißt es in einem Nebensatz mal). Geschenkt. Auch habe ich zwischendrin mal den Überblick verloren, wer da wann mit welchem Leichenwagen unterwegs war usw., aber auch das soll geschenkt sein. Schauspielerisch war das durchaus sehr ansehenswert, die Stalker-Geschichte vielleicht etwas überbetont. Das Finale war dann natürlich ein Knaller in mancherlei Hinsicht, das den Tatort doch noch in die vier Sterne gehievt hat. Zwar hat man das Thema „Psycho-Killer“ so oder so ähnlich schon oft gesehen, wird aber immer wieder gerne genommen und hat hier durch die Zwillings-Geschichte einen interessanten twist erfahren. Die Figur Herzog hat für mich übrigens von Folge zu Folge an Kontur gewonnen, während Pawlak für mich immer stärker verliert. Man darf gespannt sein, wie das in DO weitergeht. Aber: Diese RAF-Geschichte, die ja als „Cliffhanger“ jetzt schon rumgeistert … ist das im Jahre 2022 tatsächlich der Ernst in einem Tatort? Lassen wir uns überraschen … Wie gesagt, wegen des Finales 4 Sterne glatt.


  • Slobo Kraj • am 21.2.22 um 10:26 Uhr

    Tatort Dortmund 20.2.2022
    Bönisch tot. Das geht gar nicht. Nun überlegt mal wie ihr sie wieder auferstehen lasst.


  • Alex • am 21.2.22 um 10:51 Uhr

    Das Dortmunder Team, bestehend aus Peter Faber (Jörg Hartmann), Jan Pawlak (Rick Okon) und Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger), wird vorerst zu dritt weiterermitteln. «Martina Bönisch ist nicht 1:1 zu ersetzen», heisst es in einer Pressemitteilung des WDR. ( NZZ 21.02.2022 )


  • Nelly • am 21.2.22 um 10:55 Uhr

    Ein super Kommentar aus der „Zeit“:
    zeit.de/kultur/film/2022-02/tatort-dortmund-liebe-mich-obduktionsbericht/komplettansicht


  • Erna Mischke • am 21.2.22 um 10:58 Uhr

    Grauenvoll dieser Film. Wie kann es sein, dass diese Pfeife von Mitarbeiter der KTU seine Ex im Dienst immer wieder anbaggert und sich mit ihr offensichlich streitet und sie dann mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde belegt. Ist der Typ irre??? Und dann, zuletzt, enthält diese Pfeife dem Ermittlerteam wichtige Informationen vor und vernichtet den Nachweis. Dieser Typ würde in der Realität sofort von Dienst freigestellt und fristlos entlassen werden, völlig zurecht. Welcher Trottel hat dieses dämliche Buch geschrieben??? Es ist nervig, wenn die Ermittler sich ständig anmaulen, stets eine Fresse ziehen und vor ständig schlechter Laune nicht wissen, was sie tun oder lassen sollen. Und wenn die Kommissarin „vergisst“ ihre Pistole wieder in den Halfter zu stecken, dann ist das Ergebnis das, womit sie in der Realität rechnen muss. So sieht doch die Arbeit der Kriminalisten nicht annähernd in der Realität aus. Den Tatort aus DO werde ich mir nie wieder ansehen. Das war eine Zumutung!


  • Königsberg • am 21.2.22 um 11:14 Uhr

    Krasser Schluß!
    Mein Wunsch für den tatort im Ruhrgebiet:
    Nach dem Auslaufen von Fabers Resttruppe in Dortmund mal wieder in Essen einen Kommissar, am besten einen Enkel von Kommissar Haferkamp, da gäbe es doch nette Geschichten zu schreiben, sowas gabs noch nicht beim Tatort.
    Glückauf!


  • Taps • am 21.2.22 um 12:06 Uhr

    @ Hans W:
    Ganz toller Beitrag.
    Ich pack aber noch mal einen oben rauf:

    „Sex sell’s“

    Als neue Kollegin „Carolina Verez“ die bisherige Staatsanwältin aus Stuttgard.
    Und die Quoten gehen durch die Decke.
    Nur mal so. ;-)


  • Maria • am 21.2.22 um 13:10 Uhr

    Zu Pawlak und seinem – alles vom Tisch – Wutausbruch der Kommentar von Faber: Gibst Du jetzt den Faber? Böhnisch: Faberst Du jetzt?
    Frau HERZOG bekommt von mir 5 Sterne. Absolut stark und ihr Leid überzeugend gespielt.
    Der Schock !! Frau Bönisch tot.
    Jetzt hat der Faber genau wieder den Schmerz erlebt, wie beim Tod seiner Frau und Kind.
    Diesmal ist er auch wieder schuld.
    Fr. B. wurde mit seiner achtlos liegen gelassenen Waffe erschossen. Das verzeiht sich F. nie!!
    Sehr gut, dass F. dem Labor-Heini die Fresse polierte.
    Wie lange Traumata der frühesten Kindheit das Leben dominieren …
    Nach dem TO war ich aufgewühlt.
    Fassungslos zu dem, was an Verbrechen möglich ist und der Tod von Frau Böhnisch schockierte mich.
    Alles Liebe für Sie Frau Böhnisch wünsche ich Ihnen.


  • Maria • am 21.2.22 um 13:38 Uhr

    Auch der NILS SCHMELZER bekommt von mir 5 Sterne.
    Seine Rolle ist zwar kurz und trozdem spielte er den kranken Psycho sehr überzeugend!!
    Seine Mimik war genial u. furchteinflößend.
    Der Wechsel vom lieben Jungen Gesicht hin zum bösartigen eiskalten Psycho ist ihm sehr gut gelungen.


  • Dirk • am 21.2.22 um 14:16 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1190, gestern gesendet (ARD) und immer noch aus Dortmund (NRW). Die Dortmunder Tatort-Mordkommission unter dem Herrn Hauptkommissar Peter Faber ermittelt und verliert, sicherlich sehr tragisch, gut gelaunte Mitarbeiter.
    Sehenswert ist der, einmalig und dann nach Laune. So, ich soll mich ja zurück halten, aber Pawlak war wieder dabei und englisch kann ich immer noch nicht.


  • Struppi • am 21.2.22 um 14:44 Uhr

    Die Szene, wie Faber von draußen wieder zurück zu seiner tot am Boden liegenden Kollegin geht, war unrealistisch- denn, wenn Frau Bönisch schwer verletzt und ohne Lebenszeichen wäre, würde sie doch nicht einfach am kalten Boden liegen gelassen werden; die Sanitäter würden sie auf jeden Fall mitnehmen und Wiederbelebungsversuche machen usw.
    Aufgrund dieser für mich seltsamen Abschlussszene kam der Gedanke, ob dieses Ende möglicherweise nicht real, sondern nur in Fabers Kopf stattfindet.
    Wir werden es sehen beim nächsten Dortmunder Fall!


  • Wolko • am 21.2.22 um 15:01 Uhr

    Extrem spannend.
    Ein Höhepunkt der Tatorte.
    Bin mal gespannt wie es weitergeht.


  • Krimibine • am 21.2.22 um 15:40 Uhr

    Ergänzung: ich meinte natürlich den Tod von Lessing im Weimar Tatort, also nicht den aus Erfurt, Entschuldigung 🙈
    Auch dieser hatte mich sehr getroffen und bewegt. Frau Bönisch hat ihren Tod schauspielerisch sehr überzeugend und berührend umgesetzt. Wie traurig sie am Ende so auf dem Boden liegen zu sehen. Stefanie Reinsperger spielte auch sehr gut fand ich. Trotz des Schocks am Schluss und einigen Schwächen, aber großer Spannung, werde ich mir diesen Tatort noch einmal ansehen, da es einer meiner Lieblingsteams war.


  • TheOriginalKetzer • am 21.2.22 um 16:56 Uhr

    Kurz und knapp(a là Faber):
    Nu is aber gut hier. Wech mit dem Müll, du!

    Etwas länger und ausführlicher:
    Ja ne is klar, und der Papst is katholisch. Das eigentliche Drama des Dortmunder TO ist nicht etwa der Abgang von Bönisch. Sondern die Fortsetzung der Aneinanderreihungen von wirr konstruierten Nebensträngen und Hintergrundgeschichten und den vollkommen hanebüchenen Darstellungen der Ermittler und ihren persönlichen Problemen, sowie die Tatsache, dass bei all dem Realismus der Fälle, der Arbeit der KTU(ja, ja, der Haller und seine Story sind auch Kacke) und der Rechtsmedizin. Der Realismusgrad der Ermittler aber teilweise gen Null und auch darunter angesiedelt ist. Die Gründe sind allesamt bekannt und werden nun schon seit Jahren und Jahrzehnten durchs TO-Universum geschleift: künstlich Spannung erzeugen, künstlich Twists erzeugen und beinhart versuchen von dünnen Stories und unausgegorenen Nebensträngen abzulenken. Dazu noch eine Prise Anleihe an international bekannte Streifen oder Serien aus verschiedenen Genres, ein Schuss „große Leinwand“ durch gewisse Kamera und Schnitttechniken und natürlich darf es in NRW auch nicht an „mantasievollen“ Karossen mangeln, die sollen anscheinend Wehmut an die „guten, alten Zeiten“ erzeugen. Der Lokalkolorit wird ja im Dortmund TO ohnehin nicht wirklich groß geschrieben, Drehorte sind meistens eben nicht in DO direkt.

    Wenn wir in „Liebe mich“ also sämtlichen Ermittlerschrott und Nebenhandlungsmüll mal abziehen. Bleibt ein (weiterer) (kurzer)Psychotrip übrig, mal wieder einer unter dem Motto „Ich weiß ja nicht ob Sie es wussten. Aber ich hatte eine schlimme Kindheit“. Hatten wir nicht nur schon zur Genüge in vielen TO-Folgen, wie auch in diesem, scheint dies eine von vier oder fünf Standard Lückenfüllerstories zu sein. Die olle, abgedroschene RAF-Nummer packt man hier „zielsicher“ auch noch oben drauf, natürlich müssen ja alle Ermittler so ein krasses Päckchen tragen, eins doller als das Letzte möchte man meinen. Da stellt sich allen Ernstes die Frage wo denn der Realismus bzgl. Diensttauglichkeit steht, der Dienstherr stellt ja durchaus einige Anforderungen an die Polizei, ganz besonders an die Dezernate für Kapitalverbrechen. Da stößt es auch doppelt sauer auf, dass es immer noch keinen echten Vorgesetzten oder einen Staatsanwalt gibt, der im Dortmunder TO wenigstens ab und zu mal nach dem Rechten schaut und für einen einigermaßen zivilisierten und professionellen Ablauf sorgt. Da kann man sich am Ende auch die KTU-Kulisse samt noch schmorendem Corsa schenken, da hätten es dann auch die drei Fragezeichen mit ihrem Kriminaltechnik-Kästchen richten können.

    Die letzten ca. 30 Minuten sind dann auch ein weiteres Musterbeispiel für Pleiten, Pech und Pannen. Oder einfach nur Sinnbild für die Inkompetenz der Macher und auch der Senderverantwortlichen. Die heilige, hochgerechnete Einschaltquote, die netten, selbstbeweihräuchernden Pressetexte und die polierten Trailer können aber leider die Schwächen nicht kaschieren, geschweige denn verbergen. Das TO-Format hat sich mit der eingeschlagenen Linie leider keinen Gefallen getan. Die Vorhersehbarkeit der dünnen Stories ist der rote Faden, der klassische Ermittler hat weitestgehend ausgedient und das willfährige Massenpublikum klatscht in der Regel auch noch brav, aber Letzteres kennen wir auch aus dem ZDF-Fernsehgarten mit seinen Vollplayback Peinlichkeiten aus dem Reich des anspruchslosen Copy and Paste Schunkelschlagers mit heile Welt Anstrich, hinter einer verko(r)ksten Fassade.
    Schade eigentlich, der Pott bietet so viele geile Möglichkeiten und Originale die man einbauen könnte, aber dafür scheint man in den Sesseln der Verantwortlichen schon längst kein Gespür mehr zu haben. Ich habe auch eher wenig Liebe gesehen, eher Hass, Angst, Neid, Missgunst und sehr viel Egoismus.

    Null Punkte wäre hier eine echte Option


  • Der Fremde • am 21.2.22 um 17:14 Uhr

    @TheOriginalKetzer: Wenn Ihnen der TO nicht gefallen hat, warum verschwenden Sie dann so viele Worte???
    Es gibt hier offenbar (sh. Durchschnitt der Bewertungen) sehr viele User, die Ihre Meinung nicht teilen. Aber die sind ja Ihrer Ansicht nach wohl „willfähriges Massenpublikum“…


  • logiclöcher • am 21.2.22 um 19:03 Uhr

    @Der Fremde – Ich habe den Kommentar von @TheOriginalKetzer gerne gelesen. Retourkutschende Frage, warum haben Sie denn diesen aus Ihrer Sicht überflüssigen Kommentar gelesen.

    Mir gefällt dieser schnodderige Ton von @TheOriginalKetzer und ich könnte mir gut vorstellen, er könnte ne gute ermittelnde Kommisarsfigur aus dem Pott ergeben. Dieser schnodderige Ton als Kommisar mit wieder besserer und realistischer Polizeiarbeit und keinen persönlichen Verwicklungen der Ermittler in irgendwelche Krimminalfälle. Ein Kommisar der ne leichte Macke hat und einen Instinkt und mit den aktuellen kriminalistischen Mitteln geschickt den oder die Täter überführt. Mehr feines Katz- und Mausspiel zwischen Bosewicht und der angeblich guten Seite. Und wirklich mit mehr sichtbarem Lokalkolorit. – Aaaach, das sind meine Träume.


  • Der Fremde • am 21.2.22 um 19:12 Uhr

    @logiclöcher: Okay, einverstanden. Die Geschmäcker sind halt verschieden (und das ist auch gut so).


  • Nicole Illikannu • am 21.2.22 um 20:26 Uhr

    wie fast immer ein guter DO Tatort, es ist sehr schade dass Frau Bönisch nicht mehr dabei ist.


  • Onkel • am 21.2.22 um 21:09 Uhr

    @TheOriginalKetzer. Ihr Kommentar ist mal wieder um Längen besser als der TO selbst, den ich mir hätte sparen sollen. Aber weiß man’s vorher? Kritiken lese ich grundsätzlich erst, nachdem ich einen Film gesehen habe.

    @Moltke. „Frauenfeindlichkeit darf man nirgends Raum geben“ – d’accord. Nur geht es bei diesen Kommentaren unter die Gürtellinie nicht um das Geschlecht, sondern um das Übergewicht. Und an dem wird in der ganzen Republik herumgenörgelt, so daß es längst ideologische Dimensionen annimmt, was in gewisser Hinsicht jene Verfasser „entschuldigt“, da sie bloß nachplappern, was vor ihnen andere geplappert haben.


  • slice me nice • am 21.2.22 um 21:19 Uhr

    Der Mord an Kommissarin Bönisch war eine schockierende Nachricht, die ich erst kaum glauben wollte… Auch wenn ich diese Folge nicht gesehen habe – und wahrscheinlich auch nicht sehen werde – möchte ich an dieser Stelle mein Bedauern über den Ausstieg von Anna Schudt kundtun. In den Folgen, die ich gesehen habe, war sie immer großartig! Und ich denke auch, dass ihr Fehlen das Aus für das Dortmunder Team einläutet.

    Die Vorstellung, dass das schreckliche Ende von Martina Bönisch nur Fabers Kopf entsprungen ist oder dass ihr Tod vielleicht aufwändig inszeniert wurde, ist verlockend… aber wohl leider nicht so gedacht.

    Kleiner Trost: Wenigstens blieb Bönisch (und uns) ein Techtelmechtel mit Faber erspart – bäh, das hätte mir auch gerade noch gefehlt, da stimme ich @Nelly zu, wenn auch aus anderen Gründen: Als wenn eine Figur wie Hauptkommissarin Martina Bönisch es nötig hätte, diesen psychischen Pflegefall auch noch in ihr Privatleben zu lassen!

    Ich wünsche Anna Schudt weiterhin viel Erfolg und tolle Rollen !! Die 5 Sterne sind natürlich für sie.


  • M.S. • am 21.2.22 um 21:25 Uhr

    @TheOriginalKetzer: Klasse Kommentar. Das mit den Mantasievollen Karossen als wehmütige Verklärung der guten alten Zeit hat mir nat. am besten gefallen.;-)


  • slice me nice • am 21.2.22 um 21:57 Uhr

    @Nelly:
    Vielen Dank für Ihren Link zum „Zeit“-Artikel. Dieser ist sehr erhellend und intelligent geschrieben (im krassen Gegensatz zum Beitrag von @… – ach nee, ich lass es mal dabei bewenden. Ist es nicht wert ;-)) Und gibt mir einen Grund mehr, mir diese Folge nicht anzuschauen.
    Ich war eh schon lange aus dem Dortmund-Tatort raus, weil ich schlichtweg weder Lust noch Zeit für die ständig mitlaufenden Fortsetzungs-Hintergrundgeschichten hatte, um dem jeweilen Fall überhaupt adäquat folgen zu können. Und damals ging es „nur“ um Fabers Geschichte, die ja noch dramaturgisch sehr gut durchdacht war…


  • Silk • am 21.2.22 um 21:58 Uhr

    Schade, dass Frau Böhnisch bei dem Einsatz ihr Leben lassen musste. Ich hatte damit gerechnet, dass die beiden Hübschen nicht zusammen kommen. Bukow und König haben es ja auch nicht geschafft.
    Ich hoffe, dass KHK Faber nicht an dem Tod von Martina zerbricht. Sie hat ihn oft unterstützt und in der Spur gehalten.


  • Andy • am 21.2.22 um 22:16 Uhr

    Bewegend, spannender Plot der nicht zu sehr in einzelnen Beziehungsgeschichten verweilte – wenn auch bemerkt werden kann, dass story board die weiterführende Erzählung Pawlaks Familie aussen vor lässt, und auch die Rote A.-Sache eher verplant ist. Es sind zu viele isolierte Geschichten für eine einzige Episode. Die Episode bewegt dennoch – ein ums andere mal augenfällig das Verhältnis von Faber und Bönisch. Überraschend, das Ende. Das Moment bringt mich affektiv in Reflektion zu verg. Episoden. Es wird die letzte Episode mit Bönisch sein. Bleibt die Zuversicht, dass der DO-Tatort sich etwas neuentdeckt, nach dem kongenialen Duo. Schwierig das, der DD geht gut nach H. Sieland. Der Rückblick auf die erste Millennium Dekade, aktuell i.A. die interessanteste TO Dekade.

    lecker Pilschen :)


  • Smokie • am 21.2.22 um 23:14 Uhr

    Kann mich den negativen Kritiken, in Gänze anschließen. Habe dieses Machwerk bereits nach etwa 40 Minuten abgeschaltet. Trotzdem, schön für die Leute, die diesen Tatort ganz toll fanden. – Jedem Tierchen sein Pläsierchen, aber meins war`s nicht.


  • Till Schneider • am 22.2.22 um 1:44 Uhr

    Bönischs Tod ist der nächste verheerende Dortmund-Hammer nach dem völlig missglückten Wechsel des Junior-Teams. Ich glaube, es war einer zuviel. Was man unter TO Dortmund verstanden hat, ist damit endgültig gestorben. Sehr, sehr schade.


  • tortart • am 22.2.22 um 2:54 Uhr

    Ja krass, da ist die Bönisch erschossen worden. Wundert mich, das in den Medien im Vorfeld nicht darueber berichtet wurde, das Anna Schudt aufhört. Ich habe jedenfalls nichts davon gehört.

    Der Tatort wurde mit der Schlussszene nebensächlich.

    Schauen wir mal, wie es weitergeht…..


  • Momi • am 22.2.22 um 7:36 Uhr

    Knalleffekt – der Schluss – Kommissarin Boenisch tot – wir werden sie vermissen. Ich bin gespannt wer die Nachfolge von Anna Schudt antreten wird. Die noch vorhandenen Personen eher nicht.
    Alles in allem ein toller Tatort mit voll tödlichem nicht erwartetem Ausgang und Abgang.
    Alles hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich bestens unterhalten. Die RAF-Einlage war eigentlich überflüssig und doch wieder interessant.
    Ich habe ein neues Verb gelernt = fabern……… habe ich auch schon gemacht aber jetzt nicht mehr. Toller Ausdruck – kann man vielleicht mal bei einem Kollegen gebrauchen.
    Bin gespannt auf die Nachfolge von Boenisch – das wird schwierig, besonders die Zusammenarbeit mit Hartmann.


  • Der Fremde • am 22.2.22 um 7:58 Uhr

    vorläufiges Fazit: Falls die zukünftigen DO-Tatorte nicht mehr ausreichend sehenswert sein sollten, bleibt immer noch die Möglichkeit, auf einige hervorragende „alte“ DO-Folgen (die beste war m.E. die 8. Folge „Hundstage“!) zurückzugreifen.


  • JürgenAut • am 22.2.22 um 16:31 Uhr

    @Alex
    Ja genau – die Krusenstern aus Münster meinte ich !!!
    und Franciska aus Köln hab ich ganz vergessen – das war ein richtig großartiger TO ( mit einem sensationell spielenden Hinnerk Schönemann ) damals


  • Nussbaum • am 22.2.22 um 19:58 Uhr

    @Erna Mischke: wie Maria ein paar Kommentare weiter richtig schrieb, wird Bönisch mit Fabers Waffe erschossen nicht mit ihrer eigenen. Faber legt seine Waffe auf dem Boden ab, als er am Sarg hantiert. Als er vom Psychopath angegriffen wird, schabbelt die Waffe am Boden Richtung Zwillingsschwester herüber.


  • Christa • am 23.2.22 um 7:26 Uhr

    Ganz gut anzusehen, recht spannend, wenn auch keine ‚revelation‘ insgesamt. Der ‚twist’/ die Aufloesung war leider nur fuer die Kommissare eine Ueberraschung – nicht ganz klar, warum der Mann eher als Komplize verdaechtigt wird als die Schwester, die ja doch auch emotional betroffen ist/ war? Und selbst in den Schlussszenen, als Faber und Boenisch in das verlassene Gebaeude kommen, vor dem kritischen Anruf, geht den beiden nicht gleich ein Licht auf? Das Ende ist nervig da auf Unprofessionalitaet basierend (lahm im Kopf und Waffe nicht gleich eingesammelt), langatmig und die emotionale Seite mit dem Vorschlaghammer serviert. Fehlte nur der Weichzeichner und ein paar Schneeflocken oder fallende Herbstblaetter… Nur Hannes Jaennicke ist ’schoener‘ gestorben (im Lindholm Tatort).


  • Gulo • am 6.3.22 um 2:45 Uhr

    Der Film war sehr spanennd, aber die Psychologie des Täters fand ich doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Und dass die einzig verbliebene interessante Figur des Ermittlerteams sich verabschiedet, ist äußerst bedauerlich. Das wars dann wohl für mich mit dem Dortmunder Tatort…


  • Ferbino • am 12.7.22 um 21:05 Uhr

    Guter Tatort, aber schade um Frau Bönisch.


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