Tatort Folge 403: Habgier



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In der Tatort-Folge 403 „Habgier“ müssen die Kommissare Stoever (Manfred Krug) und Brockmöller (Charles Breuer) aus Hamburg den gewaltsamen Tod einer Kinderpsychologin aufklären und stoßen bei ihren Ermittlungen auf allerlei Verbrechen.

Tatort Habgier – Trailer



Eines Tages wird in Hamburg im Isebekkanal die Leiche einer Frau gefunden. Als leitende Ermittler werden die Kommissare Stoever und Brockmöller zum Fundort gerufen, wo besonders Brockmöller eine unangenehme Überraschung erwartet: Er kennt die Tote. Bei der Leiche handelt es sich nämlich um die Kinderpsychologin Gabriele Eilbrook, die der Fahnder vor kurzem bei einem Seminar kennen- und schätzen gelernt hatte. Neben dem Schock empfindet Brockmöller auch Schuldgefühle, die auf ein nächtliches Erlebnis zurückgehen. Vor einigen Tagen stand Eilbrook nachts vor seiner Haustür und erzählt dem noch im Halbschlaf befindlichen Ermittler von etwas Ungeheuerlichen, das sie entdeckt habe. Die Psychologin kündigte damals im Tatort „Habgier“ an, sich wieder bei Brockmöller zu melden, wenn sie ausreichend Beweise gefunden habe und dann seine Hilfe brauche. Der überforderte Kommissar hatte nach diesem nächtlichen Besuch nichts weiter unternommen, weswegen er sich jetzt Vorwürfe macht.

Bei ihren Ermittlungen bestätigt sich, dass die Psychologin wahrscheinlich tatsächlich einem Verbrechen auf die Spur gekommen war. Dabei sehen sich die Kommissare aus Hamburg im Tatort „Habgier“ besonders in einem Kinderheim um, in dem mehrere Kinder leben, die von Eilbrook betreut worden waren. Besonders Axel und Rene ziehen die Aufmerksamkeit der beiden Fahnder auf sich. So hat sich die Schwester von Rene vor kurzem selbst umgebracht, dabei handelt es sich jedoch um einen mysteriösen Fall von Suizid. Stover und Brockmöller vermuten, dass der Tod des Mädchens auch etwas mit dem Politiker Heineisch zu tun haben könnte, einem undurchsichtigen Mann. Genauso vermuten die Polizisten im Tatort „Habgier“ auch, dass Eilbrook von den Verwicklungen Heinischs gewusste haben könnte und wegen dieses Wissens umgebracht wurde.

Und dann ist da im Tatort „Habgier“ noch Alex, der für die Fahnder immer seltsamer wirkt. Bald finden die beiden heraus, dass der Junge in seiner Kindheit ein schweres Trauma erlitten hat, welches ebenfalls im Zusammenhang mit den Tod von Eilbrook stehen könnte. Auf der Suche nach dem Mörder werden die Kommissare Stoever und Brockmöller mit einer Vielzahl von zusammenhängenden Verbrechen konfrontiert – von Versicherungsbetrug über Schwarzgeld bis hin zu Kindesmissbrauch – ehe sie schließlich den Mörder schnappen können.
Der Tatort „Habgier“ stellt den 35. Fall für Manfred Krug als Kommissar Stoever und den den 32. Fall für seinen Kollegen Brockmöller (Charles Brauer) da. Die Folge des Hamburger Tatort wurde wie immer vom NDR produziert. Hinter der Kamera standen zwei Männer, die bereits mit den beiden Kommissaren aus der Hansestadt vertraut sind: Jürgen Bretzinger als Regisseur und Raimund Weber als Drehbuchautor. Bei seiner Erstausstrahlung am 10. Januar 1999 erreichte der Krimi mit einer Zuschauerzahl von 10,1 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von guten 26 Prozent. In dem Film als Nebendarsteller zu sehen ist auch der ehemalige Nationaltrainer Berti Vogts, der zwei sehr kleine Rollen übernimmt.

Besetzung
Hauptkommissar Paul Stoever – Manfred Krug
Hauptkommissar Peter Brockmöller – Charles Brauer
Stefan Struve – Kurt Hart
Sonja Ropers – Ulrike Grote
Michael – Jürgen Tonkel
Gabriele Eilbrook – Ulrike Mai
Dr. Eilbrook – Volker Lechtenbrink
Nachbar – Berti Vogts
u.a.

Stab
Drehbuch – Raimund Weber
Regie – Jürgen Bretzinger
Kamera – Kay Gauditz
Schnitt – Inge Bohmann
Musik – Klaus Doldinger


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3 Meinungen zum Tatort Folge 403: Habgier

  • Friedrich Wagener • am 15.7.12 um 12:15 Uhr

    Hallo,

    ich möchte gerne wissen, wer der Mörder in der Folge „Habgier“ vom 14.07.2012 war.
    Habe das Ende leider verschlafen.

    Vielen Dank im voraus.


  • Dirk • am 15.1.16 um 14:47 Uhr

    Der Tatort Nummer 403 aus Hamburg, mit den Tatort-Kommissaren Brockmöller und Stoever sowie real existierenden Persönlichkeiten. Morde aus Geldgier, Morde aus Mitwisserschaft und Kinderseelenfresser. Stoever, ein bisschen zu arrogant seinem Team-Partner gegenüber, aber wenn der sich das gefallen läßt! Der Tatort war aus dem Leben, es müssen sich, leider, nur die richtigen Täter finden und zusammen tun. Verhindern konnten Stoever und Brockmöller das Geschehen natürlich nicht, aber aufklären. Und Berti, ja der rettete noch ein Karnickel vor dem bösen Fux. Der wohnte ja in Mönchengladbach, bin dort, Anfang der 1990ger Jahren, oft an dessen Wohnhaus vorbei gefahren. Mein Fahrer sagte dann immer: Vielleicht sehen wir ihn ja mal. Täträ.


  • Henning • am 12.7.18 um 0:53 Uhr

    Der alkoholkranke Arzt, der pädophile Politiker mit seiner nibelungentreuen Ehefrau, der Heimleiter mit der doppelten Buchführung und nicht zuletzt der eiskalt mordende Versicherungsbetrüger… ein wenig zu viel an klischeebehafteten Figuren. Dazu die von mir verehrten Kommissare, denen man zu dieser Zeit immer mehr anmerkte, dass sie der Pension näherkommen. Doch das alles ändert nichts daran, dass man gut unterhalten wird.

    Berti Vogts hatte damals noch einen sehr guten Ruf, der EM-Titel 96 war noch nicht lange her, worauf im Film ja auch Bezug genommen wird. Er hätte diese Ehre noch heute verdient. Vogts machte das beste aus den damaligen Strukturproblemen im deutschen Fußball und setzte neben anderen die Veränderungen in Gang, die ein Jahrzehnt später wirkten.


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