Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen



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In ihrem zweiten Fall „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ muss die bayerische Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff (Verena Altenberger) gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln. Die konnten der Verlockung des schnellen Euros nicht widerstehen: Der Polizeiruf 110 aus München dreht sich um Themen wie Moral, Loyalität und Freundschaft.

Der süddeutsche Polizeiruf 110 mit Hanns von Meuffels (Matthias Brandt) Nachfolgerin Eyckhoff wird am Sonntag, den 8. Dezember 2019 um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD erstmals ausgestrahlt.

Inhalt der Polizeiruf 110-Folge „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“

Die Polizistin Elisabeth Eyckhoff, von Nahestehenden bloß „Bessie“ gerufen, wird zum Verhör vorgeladen. Nervös beobachtet die dunkelhaarige Beamtin, wie ihr gegenüber in dem kleinen, mit Bücherregalen bis zur Decke gesäumten Raum zwei streng aussehende Herren in Anzug und Krawatte Platz nehmen. Die Köpfe leicht in den Nacken gelegt, durchbohren sie die junge Beamtin geradezu mit ihren skeptischen Blicken. Am Kopf des Tisches sitzt eine Protokollantin; das Diktiergerät wird angestellt. Dazu gibt es bitteren Kaffee und etwas Gebäck.

Die Oberkommissarin schildert ohne Umschweife die Ereignisse der vergangenen Wochen:

Sie und vier Kollegen, darunter ihr langjähriger Freund „Wolfi“, ein IT-Spezialist, ein Frühpensionär und ein nebenberuflicher Callboy, bekamen den Auftrag, das Münchner Unternehmen SafePEC zu observieren. Der Verdacht: Illegale Börsengeschäfte. Insiderwissen sollte dazu missbraucht werden, um Deals in Millionenhöhe abzuwickeln.

Die Zusammenstellung der außergewöhnlichen Sextetts im Fall „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ kam durch den allgemeinen Personalnotstand zustande, mutmaßt Eyckhoff bei ihrem unfreiwilligen Interview. Sie sei halt Springerin, wie die anderen auch. Polizeioberkommissar Wolfgang Maurer und „Bessie“ leiteten die Truppe an, die sich in einem leerstehenden Gebäude nahe der beobachteten Firma postierte. Von dort aus fand die 24-Stunden-Überwachung in Bild und Ton im Schichtwechsel statt. Im besonderen Fokus stand dabei der Firmenchef Reiko Fastnacht.

Dann hatte Operationsleiter „Wolfi“ die vermeintlich geniale Idee: Warum nicht einfach das erworbene Börsen-Know-how für die eigenen Zwecke nutzen? Jeder aus der sechsköpfigen Gruppe hatte schließlich finanzielle Sorgen, da kam die Chance zum schnell verdienten Geld durch einen kontrollierten Aktienkauf und -verkauf gerade recht: „Sich mit einem Schlag alle Schulden vom Hals schaffen. Sich von keinem was sagen lassen müssen …“, sinnierte Maurer im Hinterhof einer Partylocation. Hier, auf einer ausgelassenen Geburtstagsfeier und mit jeder Menge Alkohol im Blut versuchte Maurer, seine Mitarbeiter ins Boot zu holen. Die MTT-Aktie sollte es werden, und weder Roman Blöchl, noch Tobias Rast, Meryem Chouaki oder Heinz Callum widersprachen. Nur Elisabeth Eyckhoff war der Gedanke nicht geheuer.

Selbst wenn die Fahnderin gewollt hätte, hätten ihr die finanziellen Mittel für eine Investition gefehlt. Für ihren Halbbruder Cem zahlte sie die Zechen in unzähligen Kneipen, da blieb am Ende des Monats kaum etwas übrig. Dass die Dienstgruppe zu dem Zeitpunkt bereits selbst belauscht wurde, davon ahnten ihre Mitglieder nichts. – Kurze Zeit später kamen das LKA und das Amt für Wirtschaftskriminalität auf Kommissarin Eyckhoff zu: sie solle fortan ihre Kollegen bespitzeln. Ein moralisches Dilemma für die loyale Kriminalistin, doch Dienstbefehl war Dienstbefehl.

Wie sich im Polizeiruf 110 „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ später herausstellen sollte, wurde „Bessie“ von ihren Freunden und Mitstreitern kurzerhand hintergangen. Man drückte ihr die gesammelten Pizzakartons in die Hand, wies sie an, auf dem Sperrmüll nach einem passablen Bürostuhl zu suchen, nur, um sie loszuwerden. Drinnen, in der spärlich eingerichteten Überwachungszentrale, versammelten sich anschließend die übrigen Ermittler vor der Monitorwand und feuerten den Höhenflug der MTT-Aktie in Echtzeit an. Der Kurs stieg im Sekundentakt. Jubel brach aus. Jeder der Fünf hatte sein letztes Erspartes zusammengekratzt, um den größten Profit aus dem Top-Deal herauszuschlagen – bis der Handel plötzlich ausgesetzt wurde. Die Investoren sollten alles verlieren.

Die Polizeiruf-Fahnderin Eyckhoff, die die Ereignisse im Fall „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ bis dato nur erahnen konnte, wurde ein Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Seite gestellt, der charismatischen Lukas Posse. Die zwei sollten von nun an Hand in Hand gegen Maurer und seine Mitstreiter vorgehen: Posse aus der Ferne mit einem Laptop, Eyckhoff vor Ort als Maulwurf.

Doch „Bessie“ konnte nicht anders, als die Gruppe ins Vertrauen zu ziehen und sie über ihren Geheimauftrag aufzuklären. Schadensbegrenzung wollte sie betreiben, die anderen über mildernde Umstände aufklären. Sie stieß dabei allerdings auf Unmut und Argwohn. Keiner der Betroffenen wollte sich in die Karten gucken lassen, denn tatsächlich waren nun Existenzen gefährdet: Einer der Polizisten hatte sein gesamtes Erbe verliehen, ein anderer sein Haus mit einer Hypothek schwer belastet. Sogar aus der Asservatenkammer hatte man sich heimlich bedient.

Nur 72 Stunden, nachdem Elisabeth Eyckhoff mit den internen Untersuchungen betraut wurde, wurden die Verdächtigen vom Dienst suspendiert, und die Innere übernahm schließlich die Ermittlungen. Anstatt jedoch als Gruppe zusammenzuhalten, versuchte nun jeder der Beteiligten, seine eigene Haut zu retten. Und Eyckhoff geriet zwischen die Fronten …


Die Regie im zweiten Kriminalfall der neuen Polizeioberkommissarin Elisabeth Eyckhoff aus München führte der zehnfache Grimme-Preisträger Dominik Graf, der in der Vergangenheit unter anderem die Polizeiruf 110-Folgen „Der scharlachrote Engel“ und „Er sollte tot“ in Szene setzte. Das Skript lieferte Günter Schüter, ebenfalls Träger des Grimme-Preises für „Der scharlachrote Engel“.

Die Filmarbeiten zum TV-Krimi fanden im Zeitraum vom 24. April bis 24. Mai 2019 in München und Umgebung statt. Seine Uraufführung vor Publikum erlebte der süddeutsche Polizeiruf bereits im Oktober 2019, als dieser im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage gezeigt wurde.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (39 J. | Kinoliebhaberin)

Polizisten, die vom rechten Weg abkommen – nicht der neueste Krimistoff. Doch der zweite Fall der starken, charmanten und witzigen Eyckhoff (fantastisch: Verena Altenberger) zieht den Zuschauer mit seinem Sog von anfangs unzusammenhängenden Bild- und Dialogfetzen schnell in seinen Bann. Erst langsam entwirrt sich das Krimiknäuel und gelangt von der Idee zum Geldsegen, vom Absturz zum blutigen Ende. Vier satte Sterne.

Gerald (40 J. | IT-Nerd)

Ich finde, dass Kommissarin Eyckhoff eine würdige Nachfolgerin von Hanns von Meuffels ist. Auch die Machart des Münchner Polizeirufs bleibt die gleiche, die Qualität der Drehbücher ist echt gut. Mich hat der Anfang dieser Folge etwas gestört, da man sich die Zusammenhänge erst mal erpuzzeln musste, dazu als Rückblende. Aber wenn ein einmal Klick gemacht hat, entwickelt sich ein spannendes Drama – weniger ein Krimi. Von mir eine Einschaltempfehlung!

Polizeiruf-Besetzung

Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff – Verena Altenberger
Polizeioberkommissar Wolfgang „Wolfi“ Maurer – Andreas Bittl
Wolfi, 12 Jahre – Jakob Hippert
seine Ehefrau – Ursula Gottwald
Sohn Teddy „T. Rex“ Maurer – Niklas Kearny
IT-Spezialist Roman Blöchl – Robert Sigl
Polizist und Callboy Tobias „Bäm-Bäm“ Rast jr. – Dimitri Abold
Polizistin Meryem Chouaki – Berivan Kaya
Frührentner Heinz „Calli” Callum – Sascha Maaz
Callums Ehefrau – Catalina Navarro Kirner
Mitarbeiter der Börsenaufsicht (BaFin) Lukas Posse – Wolf Danny Homann
Firmenchef Reiko Fastnacht – Michael Zittel
seine Ehefrau Arlena Fastnacht – Emma Jane
Ärztin Dr. Gisela Bianchi – Gisela Hahn
Vitus Hochleitner, Leiter der Abteilung für Wirtschaftskriminalität – Christian Baumann
LKA-Beamtin Antje Nowakowski, Polizeidirektorin d. Zentralstelle f. interne Ermittlungen – Silke Heise
u.a.

Polizeiruf-Stab

Drehbuch – Günter Schütter
Regie – Dominik Graf
Kamera – Martin Farkas
Szenenbild – Claus Jürgen Pfeiffer
Schnitt – Claudia Wolscht
Ton – Michael Vetter
Musik – Sven Rossenbach, Florian van Volxem


59 Meinungen zum Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen

  • Heiko • am 8.12.19 um 15:35 Uhr

    Ich habe mir nur durchgelesen, was heute 20:15 Uhr läuft.
    Ich könnte nur noch kotzen! Das ist jetzt schon der vierte Tatort in Folge,
    wo die Polizei im Tätermittelpunkt steht. Sind die Drehbuchschreiber wirklich so einfallslos oder handelt unsere Polizei so sittenwittrig. Die Polizei in ein schlechtes Licht zu stellen, ist eben einfacher als über Steuerbetrüger, Drogenbosse oder Clankriminelle! Ich bin nicht bei der Polizei, finde es aber sehr traurig. Ich schau mir das Heute definitiv nicht an.


  • Kathi • am 8.12.19 um 20:24 Uhr

    Danke für die ohrenbetäubende Musik ab der 11. Minute, da fiel es dann sehr leicht nach 10 Minuten mit ??? auf dem Kopf abzuschalten.


  • Ines • am 8.12.19 um 20:45 Uhr

    Völlig daneben… keine Ahnung wer sich denkt daß so etwas sehenswert ist.


  • karilawe@gmx.net • am 8.12.19 um 20:51 Uhr

    Nur nervig. Bin raus, ohne reingekommen zu sein.


  • Alehalo • am 8.12.19 um 20:57 Uhr

    Ich habe das erste mal in der Krimisonntagsgeschichte abgeschaltet.


  • Hilli • am 8.12.19 um 21:00 Uhr

    Strukturlose, konfus, sinnlose Kommentare.
    Auf gut Deutsch: ABSCHALTEN!!


  • Bille Kurczinski • am 8.12.19 um 21:02 Uhr

    So unglaublich schlecht. Nicht zu begreifen, nicht zu verstehen……
    Was soll denn so eine schwache Story???


  • Vip • am 8.12.19 um 21:06 Uhr

    Tragisch… Tödlich Langweilig… Unterirdisch schlecht…
    Da ist selbst das „Sandmännchen“ spannungsgeladener!!!


  • Vip • am 8.12.19 um 21:08 Uhr

    … Selbst EIN Stern ist da noch zu viel


  • Thorsten • am 8.12.19 um 21:14 Uhr

    Sehr wirr dieses Mal.


  • Monika • am 8.12.19 um 21:20 Uhr

    Der Ton ist dermaßen schlecht, ich wäre ja bereit mich auf den kaputten Krampf einzulassen, aber schon allein das Genuschel macht es einem echt schwer. Schade, denn die Figur der Bessie Eykhoff finde ich eigentlich sehr vielversprechend.


  • Robert Braun • am 8.12.19 um 21:21 Uhr

    Ein Stern ist eindeutig zuviel. Werden die Zuschauer den für blöd gehalten.
    Grimmepreis für was, für Minderheiten die so einen Schmarn auch noch weiterempfehlen. Geschmäcker können ja durchaus verschieden sein, was ja auch durchaus Okay ist. Aber wenn man sich die Kommentare bei Facebook und Co. anschaut ist die Antwort wohl eindeutig. Man hätte eine Folge mit Herrn Winkler zeigen sollen. Das wäre wahre Grösse gewesen.


  • Thorsten • am 8.12.19 um 21:23 Uhr

    Ich korrigiere meine Meinung: kranke Sch****e.


  • jo s • am 8.12.19 um 21:24 Uhr

    1 da 0 nicht möglich.
    Wirr, dumm und dreist.
    Sucht euch doch ne anständige Arbeit.
    Oder, als Bayern, werdet Verkehrsminister.


  • Polly Zei • am 8.12.19 um 21:31 Uhr

    Ausschließlich aggressive Personen, keiner ist sich einer Schuld bewußt, nerviges Börsengeschwafel. Dazu hektische Schnitte, überflüssige Infos zum Privatleben – was soll die ewig lange Party-Szene mit obskuren Bühnenauftritten? Als der erste freigestellt wurde und der Kollegin eine reinhaut, mußte ich abschalten. So eine dämliche Verfilmung, der Stoff hätte auch mehr hergeben können. Und wo die Kommissarin lustig oder witzig sein soll, weiß ich auch nicht.


  • Rabi • am 8.12.19 um 21:39 Uhr

    Grottenschlecht. Misserabler Ton, laufendes blödes Herumgeschreie, nervige Musik. Pure Zeitverschwendung für diesen schlechtesten Sonmtagskrimi des Jahres.


  • Inani • am 8.12.19 um 21:48 Uhr

    Was für ein Schwachsinn. Wenn bei unserer Polizei, in einer Abteilung, so viele kranke und gestörte Menschen arbeiten, dann gute Nacht. Der Ton war grausig, oft nicht zu verstehen. Eine Verschwendung unserer Fernsehgelder. Unverschämtheit.


  • Thesan • am 8.12.19 um 21:50 Uhr

    Unerträglich schlechter Ton.


  • Ralf Schönfelder • am 8.12.19 um 21:55 Uhr

    Als Jahrzehntelanger bekennender Tatort Fan muss ich Ihnen leider sehr zu meinen Bedauern mitteilen allerseltenst einen solch großen Müll gesehen zu haben. Die gesamte Besetzung hätte lebenslängliche Haft ohne Chance auf Bewährung in einen sibirischen Straflager verdient. Unglaublich was Sie dem Zuschauer zugemutet haben. Ich bin fassungslos und zutiefst entsetzt.
    Wenn sich die Verantwortlichen noch mehr solchen TV Schrott leisten werde ich künftig den Sonntag Abend um 20.15 Uhr eher an einer drittklassigen Dönerbude verbringen.


  • Henning • am 8.12.19 um 21:57 Uhr

    Normalerweise mag ich die Regiearbeiten von Dominik Graf und dass die Stimmen seiner Protagonisten oft nicht so gut zu verstehen sind, weil sie in ihrer nahezu gleich lauten Umgebung untergehen, war schon in seinem genialen Werk „Die Katze“ von 1988 zu beobachten. Das kennt man also. Nun zu dieser Geschichte: sie hatte von der Grundidee und von den Zeitsprüngen ein wenig etwas von „die üblichen Verdächtigen“ von 1995.

    Das Problem: Wenn man sich die Mühe machen möchte, ein verwirrendes Geflecht aus verschiedenen Personen in verschiedenen Zeitabschnitten zu entknoten, dann müssen einen die Figuren auch dazu motivieren. Sprich: sie müssen einem entweder interessant erscheinen oder sympathisch sein. Beides ist, was mich betrifft, nicht der Fall gewesen, so verlor ich das Interesse. Wie @Polly Zei schon sagte: nur agressive Herumschreierei, außerdem kaputte Existenzen und miese Charakter – das deprimiert mich. Die Idee war interessant, die Umsetzung nicht „meins“, ehrlich gesagt.


  • Mark • am 8.12.19 um 22:01 Uhr

    Was für ein wirrer, unrealistischer Mist. Einen Polizeiruf 110 mit dieser „Kommissarin“ werde ich mir wohl nur noch anschauen, wenn all ihre, durchweg unsympathischen Kollegen mich dazu mit Waffengewalt zwingen.


  • Hans-Jooachim Buchholz • am 8.12.19 um 22:04 Uhr

    Wie kann man nur so eine sch…..ins Programm nehmen . Handlung dumm nicht nachvollziehbar besonders langweilig,ist nicht der erste Patzer im Tatort.Unrealistisch , Personen-Charaktere soviel Mist auf einen Haufen.Nach den ersten Minuten hat man gleich gemerkt das hier sinnlos Strom verbraucht wird.


  • Hanz W. • am 8.12.19 um 22:06 Uhr

    Interessanter Polizeiruf. Die Erzählstruktur anspruchsvoll, mit ziemlichem Tempo, was freilich ein wenig auf Kosten der Analyse ging (und gar zu „realistisch“ wollte man ersichtlich auch nicht werden, was aber völlig in Ordnung ist). Zeitweise habe ich bei dem auch filmischen Tempo ein wenig den Überblick verloren, aber wurde entschädigt von kraftvollen Bildern und einzelnen Szenen. Natürlich war das auch weniger ein Krimi, als sozusagen die Darstellung gruppendynamischer Prozesse, die entstehen, wenn eine gemeinsame illegale Nummer außer Kontrolle gerät. Wie gesagt: die Zusammenstellung dieser Polizeifreaks war wohl lustvoll und bewusst an jeglicher Realität vorbei komponiert, aber das hat schon auch ein Gutteil des Reizes ausgemacht. Kann man mal machen, schaut man auch nochmal an, 4 Sterne glatt.
    (Aber wenn die Kommissarin mal nen „normalen Fall“ erhielte, damit sich die Bandbreite ein wenig erhöht und die Figur ein wenig weiterentwickelt würde, hätte ich auch nichts dagegen).


  • Selka • am 8.12.19 um 22:10 Uhr

    0 Sternchen
    Was sollte das sein? Komödie, Drama, Krimi oder was auch immer.
    Soviel Blödsinn zur besten Sendezeit ist unglaublich.
    Also nee, mir fehlen die Worte…


  • Zabrisky • am 8.12.19 um 22:15 Uhr

    Endlich mal Fernsehen mit Niveau, für mich einer der besten Polizeurufe überhaupt. Keine stringent nach Schema erzählte Geschichte, Wichtiges wird „nebenbei“ erzählt und Nebensächliches herausgestellt – genial. Der ganze Film strotzt vor hinreißender Details, die Kamera eröffnet ungewöhnliche Blickwinkel und Metaphern über „Sein und Schein“ lassen die Geschichte nachklingen wie guter Wein, der auch erst nach den ersten Schlucken seine Geheimnisse preisgibt. Wer Krimi-Fast-Food konsumieren will, ist von dieser Perle sicher enttäuscht :-) Bitte mehr davon!


  • arte-Versteher • am 8.12.19 um 22:18 Uhr

    Das alte Fassbinder-Panoptikum an kaputten kleinbürgerlichen Unsympathen sehen wir hier also in Polizeiuniformen gesteckt. Was fangen wir damit anno 2019 nun an? Ich geb’s zu: Ich hab diesen stets kunstvoll angeekelten Blick auf „die Leute“ vor 40 Jahren nicht geteilt und teile ihn heute noch weniger. Schade. Hätte sich der Film tatsächlich auf den erbärmlichen Rachefeldzug eines Staatsanwalts fokussiert, hätte ich vermutlich manche filmische Zumutung für angemessen gehalten. Aber letztlich waren es dann wieder die Gier der Zukurzgekommenen, ihre Lebenslügen, der alltägliche Nihilismus hinter den Eigenheim-Fassaden, die im Mittelpunkt standen. Und ganz ehrlich: Ich sehe momentan andere Probleme in unserer Gesellschaft, die einen großen „schonungslosen“ filmischen Wurf wert wären, als dieses abgedroschene Kleine-verkommene-Leute-Bashing. Also leider nur zwei Sterne, weil mir hinter all dem filmischen Gedöns einfach zu viel Ideologie steckt, die ich nicht teile.


  • joe • am 8.12.19 um 22:23 Uhr

    ein super Puzzle
    quasi ein Rätsel Film, bei dem man im Lauf der 90 min erst die handelnden Personen erkennt
    durch die Rückblenden entsprechend kompliziert.
    der/die übliche ZuschauerIn sollte bei Derrick bleiben und nicht versuchen anspruchsvolle Filme zu gucken.

    Vielen Dank für diese Filmkunst


  • alter Fan • am 8.12.19 um 22:47 Uhr

    dem allgemeinen “ Gemecker “ kann ich mich als Tatort bzw. PR 110 Fan nur anschließen und war von der heute gesendeten Folge bitter enttäuscht – anfangs absolutes Verwirrspiel dank dilettantisch gestalteter Vor – und Rückblenden ; man brauchte mal so 15 Minuten um sich in die eigentliche Handlung reinzufinden ; die Story als solche möglicherweise ganz interessant aber sichtlich absolut flat und undurchsichtig umgesetzt – die Rollenbesetzung ??? – das Team muß möglicherweise noch reinwachsen- selbst der “ Säureanschlag “ war sowas von sachunkundig – aus eigener Erfahrung ( damals zu DDR Zeiten und als Besitzer einer Schwalbe) weis ich noch , daß eine Bleibatterie ( 6V 12 Ah ) , welche hier zu diesem Kleinroller Schwalbe gehörte , mit destilliertem Wasser ( hier wohl aus einer Ketchupflasche ) nachgefüllt werden mußte – also destilliertes Wasser verursacht definitiv keine Verätzungen – vielleicht noch was dazu gelernt liebes Produktionsteam – das nächste mal sollte man dort einen Chinascooter hinstellen da gibt´s garantiert keine Fachrückfragen – ansonsten hatte ich mich auf eine angemessene Fortsetzung der von Meufels PR Serie gefreut – war zwar manchmal auch etwas “ schwierig “ aber man ist da meist auf seine Fankosten gekommen .
    – meine Vorschlag : München PR in dieser Konstellation zukünftig total einstellen – oder holt Euch mal ein paar Profitipps aus Rostock – dort werden echt gute PR 110 produziert , die teilweise so manchen Tatort im Schatten stehen lassen .


  • Peter • am 8.12.19 um 23:42 Uhr

    Schlechter geht nicht mehr😁


  • Elke • am 8.12.19 um 23:50 Uhr

    Weniger kann ich für meine vertane lebenszeit nicht geben, totaler Schrott!


  • tato • am 8.12.19 um 23:59 Uhr

    Total unbrauchbar auf der ganzen Linie. Die vielen Fehler gingen ja vielleicht noch, aber ein ganzes Team mit lauter Unsympathen besetzt, warum soll man sich das antun? Womöglich, weil der Sound extra schlecht ist, oder die gute alte 80er Jahre Kamera verwendet wurde? Nein danke!


  • G. E. Rücht • am 9.12.19 um 0:01 Uhr

    So geht modernes Fernsehen!
    Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen, aber er hat mich bis zum Ende gefesselt.
    Dieser Polizeiruf hat mich an die geniale und vollkommen unterschätzte deutsche Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ erinnert – und wie ich gerade feststellen konnte, hat auch hier Dominik Graf Regie geführt.
    Bitte mehr davon!


  • Sonja • am 9.12.19 um 0:07 Uhr

    Was ein verwirrender, abstruser, überdrehter und nervtötender Schmarrn. Große Enttäuschung. Man darf sich von guten Kritiken wirklich nicht blenden lassen. Je besser die Spiegel und Co. Kritik, desto schnell abschalten.


  • Till Schneider • am 9.12.19 um 6:07 Uhr

    Bei diesem Polizeiruf ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich so gut wie gar nichts begriffen habe. Das hat mich sehr gewundert, weil ich bin ja nicht blöd, außerdem ein höchst erfahrener Krimigucker und noch dazu ein ausgesprochener Liebhaber der nicht-alltäglichen Krimikost, des Experimentellen, des Filmkünstlerischen. Aber diesmal bin ich dagesessen wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg. In der ersten halben Stunde habe ich ungefähr jede Minute gedacht: Kann ja gar nicht sein. Wart’s ab, gleich wird’s anders. Wurde es aber nicht. Irgendwann habe ich angefangen, es witzig zu finden, dass ich nichts kapiere, und ab dem Moment hatte ich einen neuen Grund zum Weitergucken: Amüsement – statt der vorherigen Erwartung bzw. Hoffnung. Nach einer Weile hat der Grund zum Weitergucken nochmal gewechselt: Ich wollte herausfinden, w a r u m ich nichts kapiere. Damit war ich dann bis zum Ende des Films schwer beschäftigt.

    Also, woran lag’s? Es lag zunächst – oder besser: vordergründig – an der völlig ausufernden Springerei zwischen (Zeit-)Ebenen, und somit auch am Schnitt. Aber was heißt „somit auch“: Der Schnitt hat mich per se fertiggemacht. Der ging ja weit hinaus über irgendwelche Zeit-Ebenen. Kurzum, es war das reine Chaos. Dagegen empfinde ich „Inception“ beinahe als aufgeräumt. Und es lag zweitens an Folgendem: Wenn man ein derartiges Chaos dreht bzw. zusammenschneidet, muss man einen überragend interessanten Stoff haben. Einen Stoff, der das Chaos trägt (oder auch nur erträgt), und vor allem: der den Zuschauer so mitreißt, dass er die irrsinnige Mühe der Chaos-Dechiffrierung auf sich nimmt. Eigentlich ist es sogar noch viel anspruchsvoller: Der Stoff muss SO gut sein, dass der Zuschauer LUST hat, ja nichts sehnlicher wünscht, als genau DIESES Chaos zu durchdringen und sich dafür das Hirn zu verrenken.

    So war’s aber nicht bei „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“. (Peinlicher Titel übrigens. Völlig überambitioniert und geradezu widerlich geschwollen – so wie alles andere auch.) Der Stoff hat mich nicht dazu motiviert, auch nur die geringste Chaos-Dechiffrier-Anstrengung zu unternehmen. Deswegen habe ich nicht einmal richtig kapiert, worum es ging – irgendwas mit Aktien halt –, und schon gar nicht konnte ich dem Chaos etwas abgewinnen. Ich hatte auch keinerlei Assoziationen wie @arte-versteher mit seinem „Fassbinder-Panoptikum“. Damit mag er richtig liegen, aber ich hab nix gemerkt, weil ich viel elementarer beansprucht war, und das auch noch erfolglos. Mein Gesamturteil lautet diesmal: Krankhaft misslungen.


  • Frank • am 9.12.19 um 7:44 Uhr

    Ich bin überrascht über die fundierte harte Kritik. Denn mir ist es anders ergangen. Die Handlung ist schnell erzählt. Eine Gruppe Polizisten ist beauftragt ein Unternehmen zu überwachen, welches in dubiose Insidergeschäfte verwickelt sein soll. Ich hatte durchaus Sympathien für diese Gruppe „gescheiterter“ Polizisten, die zwar immer den Kopf hinhalten, aber unterm Strich bleiben nur Schulden. Hier bot sich nun die Möglichkeit etwas zu profitieren. Die Zeitsprünge, die hervorragenden Dialoge und schnelle Bildwechsel fesselten mich. Einen ruhigen Fernsehabend konnte man nicht verbringen, allzu gross war die Gefahr etwas zu verpassen. Die Gier in einer kapitalistischen Gesellschaft wurde für mich dramatisch behandelt, in der kleinen Gruppe kamen Themen wie Freundschaft, Vertrauen dazu. Für mich sind diese Themen leider immer noch aktuell und erlauben die Behandlung in diesem Polizeiruf allemal. Wunderschön auch das Ende mit Herrn Posse (nomen est omen), der zwar eine Lösung für alle Probleme findet, dabei aber auch der Gier unterliegt. Am Ende bleibt nicht viel, ein toter Kollege, die Säureattacke (Danke alter Fan, musste lachen. Da fehlten wohl nicht nur mir die Kenntnisse), so verabschiedet sich der Polizeiruf mit „Der gute Kamerad“. Bessie Eyckhoff hat bei mir allerdings Fragezeichen hinterlassen, bin gespannt wie sie in ein klassisches Krimiumfeld (das dann hoffentlich auch mal kommt) hineinpassen wird.


  • rudi • am 9.12.19 um 8:26 Uhr

    Schliesse mich der Meinung von Henning voll und ganz an. Aber ich habe wohl früher umgeschaltet.


  • Sonja • am 9.12.19 um 8:59 Uhr

    ich war nur genervt und hab umgeschalten. Einen guten Krimi stell ich mir anders vor


  • Till Eule • am 9.12.19 um 9:48 Uhr

    Wer beim ersten Altenberger-Polizeiruf am lautesten erklärt hat, wie genial sie selbst ist, kann auch verstehen, warum eine ganz normale, beste bezahlte BR-Redakteurin solche „Kunstwerke“ schaffen möchte. Ich, ich, ich, ich…. stand an erster Stelle. Die BR-Redaktion – Frauen-geführt, die nicht begriffen haben, dass sie DienstleisterInnen für die Film/Fernsehbranche und für die Zuschauer, die das bezahlen sind und keine Diven, die den Job von Produzenten übernehmen, weil sie glauben, sie könnten es besser als an Hoch- und Privatschulen Ausgebildete. Man sollte man Antwort darauf einfordern, wie diese „Redakteure und Redakteurinnen“ beim ÖR überhaupt gelernt haben. Dass sie sich auf „Drehstart-Meldungen“ meist ganz vorne auf die Bilder zwängen (Reisen etc. natürlich inklusive) bedeutet nur, dass sie ihre gut abgesicherten Jobs nicht ganz richtig verstanden haben. Auch deshalb gibt es nicht nur ungezählte, richtig schlechte Filme (ohne jede Konsequenz für „die Redakteure“ natürlich… nur der Produzent bezahlt den Flop) sondern immer mehr ÖR-Leute, die glauben, SIE seien die wahren Produzenten. Nein! Sie sind zu einem Kartell mutiert, das im Fiction-Bereich dringend zerschlagen und neu aufgebaut gehört: DER ÖR IST DIENSTLEISTER für die zahlenden Kunden und eine ganze, große Fernsehbranche. Absolute Transparenz! Befristete Verträge für „die wenigen Entscheider“, die über Jahrzehnte ihr Unwesen treiben und mit der Zeit glauben, sie seien – siehe oben.


  • Martin • am 9.12.19 um 9:51 Uhr

    Nach dem ersten Reflex abzuschalten konnte ich mich dann doch gut auf die interessante Handlung einlassen. Zugegeben, die Folge war schon sehr anders als gewöhnlich….eben ungewöhnlich. Von der Psychologie der beteiligten Personen aber meiner Meinung nach sehr nah an der Realität von Menschen, die unerwartet unter extremen psychischen Druck kommen und deswegen überraschende und extreme Reaktionen zeigen.
    Der unglaublich schlechte Ton war eine Zumutung für alle Zuschauer und hat es natürlich nicht leichter gemacht sich auf den Film einzulassen.


  • Der Fremde • am 9.12.19 um 9:52 Uhr

    Diese Polizeiruf-Folge ist zu einer (sehr schwachen) Farce verkommen. Daher: Null Punkte!
    P.S.: Ich kenn´ mich ein bisschen im Börsenhandel aus. Die Darstellung war absolut weltfremd …


  • hans Hansen • am 9.12.19 um 10:24 Uhr

    Ich bin entsetzt…..

    Wie kann ein renommierter Regisseur wie Dominik Graf so einen Schwachsinn drehen.
    Schämen Sie sich Herr Graf, Sie haben sich Ihr Ansehen aufs schlimmste ruiniert.

    Viele meiner Freude und Verwandte habe mich angerufen und wollten von mir wissen, ob ich das kapiere.
    Auch ich musste kapitulieren.

    So einen Scheiß, so eine konfuser Mist war schon lange nicht mehr in der ARD.

    Was noch viel schlimmer wirkt: Die Münchner Polizei wird dargestellt, als ob das ein durchgeknallter, saufender Haufen von Irren mit kriminellen Hang wäre. DAS GEHT NICHT. Ich würde es begrüßen, wenn sich auch der Polizeipräsident bei der ARD beschwert !

    Ich versuchte durchzuhalten, aber nach diesen qualvollen 90 Minuten könnte man auf die Idee kommen, den Regisseur auf Schadensersatz für körperliche Torturen zu verklagen….


  • Wolfgang • am 9.12.19 um 10:32 Uhr

    Ein Stern noch zuviel. Der Tatort, reiner Müll. So etwas den Zuschauern anzubieten ist eine Frechheit. Diese Truppe b.z.w. Der Drehbuchautor soll mal Karnevalgeschichten schreiben


  • Sonntagsabendgucker • am 9.12.19 um 11:49 Uhr

    Selten so einen konfusen Schmarrn gesehen. Schnelle Schnitte, undurchsichtige Dialoge. Da wird dem Zuschauer die Lust am Durchschauen der Handlung schon arg erschwert. Das mag ja Kunst sein. Sonntägliche Unterhaltung sieht für mich jedenfalls anders aus.


  • spiderman916 • am 9.12.19 um 13:06 Uhr

    Ich kann das Gemeuter von den meisten Zuschauern leider nicht nachvollziehen, denn mir hat der Polizeiruf sehr gut gefallen. Anfangs ein wenig nervig und kompliziert mit den Rückblenden, die ich aber im Nachhinein sehr dynamisch fand. Ansonsten sehr spannend, keine durchsichtige Handlung, überraschendes Ende.
    Ein Punkt Abzug wegen dem Säureanschlag, der leider keiner sein konnte. Denn in der Flasche konnte nur destilliertes Wasser sein, womit man die Zellen der Batterie auffüllt und das verursacht keine Verätzungen.


  • Bruno • am 9.12.19 um 13:52 Uhr

    0 Sterne wären noch zu viel.
    Schade; da „Bessie“ eine sympathische Polizistin darstellt. Eine würdige Nachfolgerin von Meuffels wäre für Bessie beleidigend.
    Von Meuffels sah ich eine Folge und ab da keine mehr.

    Joe, der hier von Filmkunst redet und die Kritiker des Films kritisiert, gehört für mich zu den Leuten, welche die Schuld beim vergewaltigten Mädel suchen.
    Lieber 10 alte Derricks als noch so einen Münchener Polizeiruf.
    (Ich werde mir den Regisseur merken und Filme von ihm gar nicht erst einschalten.)


  • Alehalo • am 9.12.19 um 13:54 Uhr

    Ich habe mir heute die zweite Hälfte des Films angeschaut, da ich es gestern rein nervlich nicht geschafft habe. Ein Tarantino für die Gartenzwergskolonie.


  • Medienonkel • am 9.12.19 um 16:17 Uhr

    Das war einfach nur peinlich. Der schlechteste Polizeiruf/Tatort den es vmtl. bisher gab. Man konnte sich für keine der Figuren auch nur halbwegs interessieren. Das muss man als Drehbuchautor erst mal schaffen. Alles nur ein Haufen Psychopathen, die unlogische Dinge tun, die einem als Zuschauer irgendwann nur noch langweilen. Warum schreit man laut in der Kneipe rum, was man doch besser geheimhalten sollte. Dann ständig diese unsinnige Brutalität. Warum läuft man als Polizist mit dem Messer herum und sticht auf die eigene Familie und Kollegen ein. Weil er plötzlich irre geworden ist? Ach so! Oder doch der Drehbuchautor ? Man weiß es einfach nicht. Es ergibt keinen Sinn. Man hatte die ganze Zeit das Gefühl, hier will jemand krampfhaft das Format neu erfinden und heraus kommt nur dünne Luft. Echt traurig. Die Regie kann da nicht viel retten. Hat immerhin dafür gesorgt, dass ich erst nach so ungefähr einer Stunde entnervt abgeschaltet habe. Am besten einstellen. Ich schau es mir jedenfalls nicht mehr an. Pure Zweitverschwendung.


  • harihua • am 9.12.19 um 18:31 Uhr

    Zumutung. Zeitverschwendung, ärgere mich, nicht umgeschaltet zu haben, überzogene Brutalität/Grausamkeiten, unerträglich!


  • Thorsten • am 9.12.19 um 21:35 Uhr

    Nachtrag. Gestern habe ich bei der improvisierten Not-OP abgebrochen und heute versucht, den Rest nachzuholen. Nach zehn Minuten musste ich wieder aufgeben, weil ich den konfusen Blödsinn nicht ertragen habe. Dominik Graf werde ich in Zukunft meiden. Sehr schade, vor allem weil der letzte Münchner Polizeiruf herausragend war.


  • Uschi • am 9.12.19 um 22:51 Uhr

    Ich fand den Polizeiruf sehr sehr gut.
    PS: Kennt jemand das Lied ab Minute 11. Die Stimme kommt mir bekannt vor, kann es aber nicht zuordnen.


  • Dieter • am 9.12.19 um 22:54 Uhr

    Warum wird eine in München spielende Handlung mit österreichischem Akzent durchsetzt? Macht für mich das Ganze von Grunde aus unglaubwürdig.


  • Dirk • am 9.12.19 um 23:40 Uhr

    Da es offensichtlich auch Liebhaber für solche Filme gibt, diese aber offensichtlich nicht sehr zahlreich, sollten diese Art von Filmen in die Hinterhof/Zielgruppenkinos unserer Republik verbannt werden. Dieser Polizeiruf gehört nicht in die Sonntagabendunterhaltung. Warum einem breiten Publikum diesen Quatsch zur besten Sendezeit aufzwingen? Bitte nicht nochmal


  • wolko • am 10.12.19 um 7:48 Uhr

    Wenn es irgendwie geht breche ich Filme die ich anzusehen begonnen habe nicht ab.
    Bei diesem Polizeiruf musste ich zu diesem Mittel des Selbstschutzes greifen.
    Ich empfand die Art der Darstellung als völlig misslungen.
    Das Thema an sich bestimmt interessant aber die Umsetzung war nicht mein Ding.


  • Gottlieb • am 10.12.19 um 13:12 Uhr

    Wieder hat der gefürchtete Regisseur mit dem verqueren künstlerischen Anspruch zugeschlagen. Na, Hauptsache, seine GönnerInnen (m/w/d) vom Bayrischen Rundfunk hatten ihre sonntägliche Erbauung. .


  • rh • am 10.12.19 um 18:57 Uhr

    Warum ????? Reicht es nicht, dass der Tatort mittlerweile nur noch selten etwas mit dem klassischen Krimi zu tun hat den man über viele Jahre immer gerne am Sonntag Abend geschaut hat ?? Bislang war der Polizeiruf immer eine gelungene Abwechslung zum möchtegern neu erfundenen Tatort Format wo man bei 2/3 der Folgen bereits nach kurzer Zeit umschaltet. Jetzt versucht man auch noch den Polizeiruf „neu zu erfinden“ – bitte zurück zum bekannten Format !


  • Tertius • am 11.12.19 um 1:46 Uhr

    Konfus, unzusammenhängend, unverständlich (sowohl Ton als auch Handlung), völlig unrealistische Motivation praktisch aller Handelnden in jeder einzelnen Szene, sachliche Unmöglichkeiten. Und dabei anscheinend vollkommen ernstgemeint – nicht mal als Satire oder augenzwinkernd oder als trash gemeint. Nee, also ich bin nur bis zum Ende gelangt, weil es die Vorspulen-Taste bei der Aufzeichnung gibt.
    Deutlich sinnloser noch als ein Odenthal-Tatort (wegen Odenthal habe ich 20 Jahre lang keine Tatorte mehr geschaut).
    Das sind Krimi-Folgen, aufgrund derer man aufhört die Serie zu schauen.
    Schade um die sonst sympathische Kommissarin. In wirklichen Fällen könnte sie so erfrischend anders sein.


  • Colorwriter • am 11.12.19 um 11:40 Uhr

    Konfus, das Ganze. Bis zur Unverständlichkeit. Dazu ein reichlich Unlogisches Drehbuch. Und mittendrinn, die Schauspieler, die sich durch das ganze Chaos durchschlagen müssen. Anscheinend haben der Regisseur und der Drehbuchautor ein Problem mit sog. „Kleinen Leuten“. – Denn auf denen wird hier, mit allen Mitteln, eingedroschen. Da sind sie Unsympathisch, Kopflos, Brüllend, Prügelnd, Fremdgehend, Versoffen und reichlich, ebenso Frustriert – wie Dämlich. – Was wohl bei den gebildeteren Zuschauern wohlige Wonneschauer ob ihrer eigenen Überlegenheit auslösen soll?
    Ein Beispiel, der Vater sucht in der Wohnung nach Wanzen, es geht einiges zu Bruch, und der Sohn stellt sich „beschützend“ vor den Fernseher…
    Und dass ein farbiger Polizist sich als Callboy etwas dazu verdient und, im Gegensatz zu den „weißen“ Kollegen, keinen Alkohol verträgt, na das grenzt doch schon an Rassismus.

    Ich habe nach dem „Batteriesäureattentat aus der Ketchupflasche“- Wozu braucht es Logik, wenn man Theater a la Rainer Werner Fassbinder zitiert, abgeschaltet.


  • CarstenH • am 11.12.19 um 20:30 Uhr

    Prolog: Das war natürlich kein klassischer Tatort/Poizeiruf bei dem ein Mord aufgeklärt werden soll. Es war auch keine realistischer Darstellung einer Kriminaltat.
    Wenn man diese beiden Punkte akzeptiert kann man viel Spaß an dieser Folge habe. Schnell erzählte, verworrene und hochemotionale Geschichten und Nebenstränge fügen sich am Ende zusammen. Hohe Schauspielkunst bei den Darstellern. Weitere Sympathiepunkte für Kommissarin Bessie Eyckhoff. Punktabzüge gebe ich, weil mich persönlich es dann doch stört wie Polizeibeamte in der Krimireihe immer wieder kriminalisert dargestellt werden und auch für die wechselnde Lautstärke (von Flüstern bis Schreien), den man nur ertragen kann, wenn man niemanden im Nachbarzimmer stört.
    Epilog: Tote gab dann es am Ende doch (ganz ohne geht’s dann wohl doch nicht).


  • Alice • am 13.12.19 um 9:08 Uhr

    Lohnt sich! Zugegeben, der Anfang (Rueckblenden, Verkleidungsfeier, Stimme aus dem off) war verwirrend und es dauerte eine Weile, alle Charaktere kennenzulernen/ einzuordnen. Also keine seichte Sonntagsabend-Berieselung – aber das muss ja auch nicht imer sein – aber dennoch unterhaltend (ohne Muensteraner slap stick)!
    Der Film war gut gespielt und gut gemacht, viele Stilmitteln waren geschickt eingesetzt: Witz und Ironie (in Wort und Bild), Uebertreibung, kontrapunktische Musik, Spannung, ueberzogene Charaktere, ein ‚big reveal‘ am Ende. Die Aufloesung hinterlaesst einen etwas bitteren Beigeschmack – die dicken Fische kommen davon und machen so weiter wie bisher, fuer die Kleinen geht alles immer mehr in die Hose. Aber so richtig ernst war hier nichts. Das zuweilen extrem unrealistische Verhalten vieler Akteure wird von anderen Kommentatoren zuweilen mockiert. Wie man aber dennoch denken kann ‚das war all ernst gemeint‘, entgeht mir voellig…


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