Tatort Folge 1096: Die ewige Welle



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Die zwei Münchner Tatort-Urgesteine Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) lösen mit dem BR-Krimi „Die ewige Welle“ ihren 81. Fall seit 1991. Kein Wunder also, dass sich langsam Verschleißerscheinungen bemerkbar machen: Ivo hat Hüfte, Franz denkt versonnen an seine wilden Zeiten in den 80er Jahren zurück.

Tatort-Folge 1095 „Die ewige Welle“, gedreht im Zeitraum vom 7. August bis 10. September 2018 in München und einen Tag lang sogar in Portugal, wird am 26. Mai 2019 im Ersten Programm erstausgestrahlt. Der Sonntags-Tatort startet (Achtung!) fünf Minuten später als gewöhnlich, um 20.20 Uhr.

Inhalt der Tatort-Folge „Die ewige Welle“

Mit der „ewigen Welle“, auf die der Titel dieses süddeutschen Tatorts anspielt, ist die Welle am Eisbach – der linken Ableitung der Isar – in München gemeint. Die Eisbachwelle ist eine weltweit bekannte und bei Surfern überaus beliebte Flusswelle, für deren Erhalt und Nutzung sich der Verein IGSM e. V. (www.igsm.info) seit Jahren einsetzt. Etliche Unfälle durch wagemutige Surfaktionen wie das „Brettlrutschn“ auf alten Türblättern und einem gespannten Seil über die Stromschnellen des Bachs führten in der Vergangenheit zu einem kurzfristigen Verbot und polizeilichen Überwachungsmaßnahmen.

Mittlerweile wird das Surfen durch geübte Sportler am Eisbach durch die Stadt wieder geduldet; mit einer Online-Petition und 15.000 gesammelten Unterschriften gelang es dem Verein, der vor gut sechs Jahren noch in den Kinderschuhen steckte, die Welle zu retten. Die Voraussetzung hierfür ist die Selbstregelung und die Anleitung durch erfahrene Eisbachsurfer vor Ort. Anfänger bleiben den reißenden Schnellen lieber fern, denn ungefährlich ist das Flusssurfen keineswegs.


Auch Mikesch Seifert und sein jüngerer Schützling Robert Kraut lieben die Welle am Eisbach. Die zwei Männer treffen sich regelmäßig an der Münchner Eisbachwelle, um ihre Surfkünste zu perfektionieren. Seifert, Ende fünfzig und ein alter Hase in Sachen Surfing, ist Roberts Vorbild: So wie er möchte der Zwanzigjährige auch gerne das Brett beherrschen können.

Nach einer spät abendlichen Surfübung am Bach trennen sich die Freunde und radeln in verschiedene Richtungen nach Hause. Mittlerweile ist es stockdunkel. Mikesch Seifert, der sein Surfbrett seitlich am Fahrrad befestigt hat, nimmt eine Straßenunterführung, als er unvermittelt von einem anderen Radler überholt und ausgebremst wird. Der mit einer Kapuze vermummte Mann sieht verwahrlost aus, ist verschwitzt, reagiert hektisch und nervös: „Du bist doch Mikesch! Heinrich sagt, du hast was … Hast du’s da drin?“ Der Fremde versucht dem Surfer seinen Rucksack zu entreißen, doch der wehrt sich. Es kommt zu einer Rangelei.

Der Mann mit der Kapuze bietet dem Überfallenen schließlich fünf Euro an – lachend schlägt der das Angebot aus. Die Situation im Tatort „Die ewige Welle“ eskaliert: Mikesch Seiferts Rucksack reißt auf, Medikamentenschachteln purzeln heraus und verteilen sich auf dem Asphalt. Der Junkie greift gierig danach. Als Seifert dagegen angeht, zückt der andere ein Messer und sticht zu. Der Surfer sackt zusammen. Der Täter schnappt sich ein paar der Schachteln und verschwindet mit Seiferts Rad in der Nacht.

Am nächsten Morgen wacht Mikesch Seifert in einer Münchner Klinik auf. Ihm gegenüber stehen die Kriminalhauptkommissare Batic und Leitmayr. – „Franz Leitmayr?“ Noch benommen, mit verschwommenem Blick, konzentriert sich Seifert auf den weißhaarigen Mann, der da am Fuße seines Krankenhausbettes steht. Der erkennt seinen alten Kumpel Mikesch ebenfalls erst beim genaueren Hinsehen. Zu lange ist das letzte Zusammensein her! Im Sommer 1984 war es, da verbrachten Franz, Mikesch und die attraktive Niederländerin Frida an der portugiesischen Küste, im Fischerdorf Nazaré, eine unvergessliche Zeit voller Abenteuer, Liebe und Freiheit. Zwei Männer, eine Frau: Es musste am Ende schief gehen. Franz zog freiwillig den Kürzeren und verschwand wortlos, ohne sich danach jemals wieder bei seinen Freunden zu melden. Das plötzliche Wiedersehen nach all den Jahrzehnten überrascht die beiden Männer, und doch freuen sie sich.

Viel Zeit für einen ausgiebigen Plausch über die vergangenen 35 Jahre bleibt allerdings nicht, denn der lebensgefährlich verletzte Seifert macht sich in einem geeigneten Moment klammheimlich aus dem Staub und verlässt die Klinik. Kommissar Leitmayr kann sich das Verhalten seines Kumpels nicht erklären: Warum kooperiert Mikesch nicht und flüchtet stattdessen? Als Opfer einer fast tödlich endenden Messerattacke muss es doch in seinem Interesse liegen, den Täter zu finden – oder etwa nicht?

Mikesch macht sich barfuß, in Neopren gekleidet auf den Weg in seine Wohnung. Die Münchner Kriminalbeamten riechen den Braten und suchen das Haus, in dem sich der schräge Überlebenskünstler Seifert eingemietet hat, ebenfalls auf. Der kann im letzten Moment erneut vor der Polizei fliehen. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, das den Beamten ein großes Rätsel ist. Ivo Batic, geplagt von Bandscheibenproblemen, und Franz Leitmayr sehen sich an der Eisbachwelle um und befragen die dort surfenden Sportler. Schnell kommen sie auf Robert Kraut, der als guter Freund von Seifert genannt wird. Kraut, der mit seinem Großvater in ärmlichen Verhältnissen lebt, kann (oder will?) zum Aufenthaltsort des flüchtigen Mikeschs jedoch keine Angaben machen.

Die Spur führt zu Frida de Kuyper, die mittlerweile am Rande von München lebt. Franz Leitmayr ist erstaunt, dass ihm seine alte Liebe so nah ist, ohne dass er davon wusste. Das Aufeinandertreffen versetzt dem alleinstehenden Ermittler im Fall „Die ewige Welle“ einen gehörigen Stich, denn Frida erwähnt beinahe beiläufig, dass sie einen Sohn hat. Das Alter des Kindes passt rechnerisch zu jenem heißen Portugal-Urlaub zu dritt. Hat Leitmayr etwa einen Sohn? Oder ist Mikesch der Vater von Joao? Die Mutter will die Identität des Vaters partout nicht preisgeben und schweigt sich aus. Jetzt hat der Hauptkommissar auch einen persönlichen Grund, um Seifert ausfindig zu machen: Weiß sein früherer Kumpel mehr zur Vaterschaft?


Das Drehbuch zum München-Tatort „Die ewige Welle“ schrieben Matthias Pacht und Alex Buresch. Das Autoren-Duo schrieb 2013 bereits gemeinsam das Skript für den Tatort „Der Wüstensohn“ (Tatort-Folge 916), ebenfalls mit Batic und Leitmayr als ermittelnde Kommissare. Inszeniert wurde der Krimi rund um die Eisbach-Surfer-Szene vom zweifachen Grimme-Preisträger Andreas Kleinert.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (39 J. | Kinoliebhaberin)

Der für mich schlechteste Tatort mit den zwei gezähmten Silberrücken Batic (er hat jetzt Bandscheibe!) und Leitmayr. „Die ewige Welle“ hat mich bestens in den Schlaf geschaukelt: Selten war in einem Münchner Tatort weniger Spannung zu spüren, habe ich deutlicher den Versuch wahrgenommen, humoristisch gefärbte Szenen à la Thiel & Boerne oder Dorn & Lessing einzuflechten. Gewollt – nicht gekonnt. Oder um es mit Peter Lustig zu sagen: Abschalten.

Gerald (39 J. | IT-Nerd)

Bei den Münchner Ermittlern ist es wie bei den Kölner Tatort-Kollegen: Man weiß einfach, was man bekommt. Auch dieser Tatort ist wieder sehr typisch für Batic und Leitmayr, dieses Mal mit einem Hauch Nostalgie. Die Szenen aus Portugal sind gut eingebunden und Franz hätte damals tatsächlich so aussehen können. Es passt alles gut zusammen und die Nebenrollen sind gut besetzt. Einschalten und zurücklehnen!

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Hauptkommissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Assistent Karl-Heinz „Kalli“ Hammermann – Ferdinand Hofer
Kommissar Ritschy Semmler – Stefan Betz
Gerichtsmediziner Dr. Matthias Steinbrecher – Robert Joseph Bartl
Mikesch Seifert, alter Freund von Leitmayr – Andreas Lust
Maya, Tochter von Mikesch – Luise Aschenbrenner
Frida de Kuyper – Ellen ten Damme
Joao, Fridas Sohn – Philip Dechamps
Robert Kraut, Freund von Mikesch – Justus Johanssen
Werner Kraut, Roberts Großvater – Klaus Stiglmeier
Heinrich, Freund von Mikesch und Robert – Michael Tregor
Verena, Barkeeperin – Lena Baader
Svenja, Mitarbeiterin im Kunstmuseum – Genija Rykova
Reja Shaban, Drogendealer – Pero Radicic
Anatoli Tschuprinov, Schlägertyp – Roman Kanonik
Junkie Ruben – Adam Venhaus
Vermieter Lechner – Andreas Maria Schwaiger
Frida (jung) – Guilia Goldhammer
Mikesch (jung) – Jonathan Müller
Leitmayr (jung) – Sören Wunderlich
Surferdouble von Robert Kraut – Simon Strangfeld
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Alex Buresch, Matthias Pacht
Regie – Andreas Kleinert
Kamera – Johann Feindt
Szenenbild – Maximilian Lange
Schnitt – Vera van Appeldorn
Ton – Peter Preuß
Musik – Daniel Michael Kaiser

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus München


54 Meinungen zum Tatort Folge 1096: Die ewige Welle

  • Julika • am 27.4.19 um 19:59 Uhr

    Schon den ersten Fehler bemerkt, ohne den Film gesehen zu haben: Sonst war es immer Leitmayr, der es an der Bandscheibe hatte, nicht Batic.


  • Norbert St • am 26.5.19 um 20:42 Uhr

    Leider ist die Tonqualität nicht gut, mal zu leise, dann wieder zu laut und das des öfteren.


  • Axel Tamm • am 26.5.19 um 21:05 Uhr

    und wieder ……… gähn!
    Körperverletzung pur!


  • Michael • am 26.5.19 um 21:23 Uhr

    Sonst beschwere ich mich wöchentlich, dass man den Täter zu Beginn gezeigt bekommt.
    Heute gibt es nicht mal einen. Und auch kein Opfer. Dementsprechend ist das auch kein Krimi und langweilig ohne Ende. Eine Stunde habe ich jetzt geschafft, ich schalte um.


  • Thorsten • am 26.5.19 um 21:44 Uhr

    Extrem schwach, Breaking Bad für Arme. Und vor allem einfach nur langweilig.


  • Moritz • am 26.5.19 um 21:49 Uhr

    Weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Surfender Drogendealer mit Messerstichwunde im Bauch wandert kurz vorm Verbluten mit ausgekochtem Stoff in der Kühltasche zur Edelgaleristin zur Geldübergabe, um damit dem Töchterchen das Medizinstudium zu finanzieren. ICH GLAUB’S EINFACH NICHT!! Schlimmer gehts nimmer, völlig unglaubwürdige Story!


  • Moritz • am 26.5.19 um 21:52 Uhr

    Ein Stern maximal!!!


  • Alehalo • am 26.5.19 um 22:01 Uhr

    Sind die alle schwachsinnig? Franz wusste doch, dass sein Freund schwerverletzt war und ließ ihn trotzdem laufen. Der schlechteste München Tatort ever.


  • Mar • am 26.5.19 um 22:04 Uhr

    Langweilig und unglaubwürdig! Mit frischer u tiefer Stichwunde, in der eigenen Wohnung zusammengeschlagen und aus dieser geflohen. Wie in Zeitlupe reagieren die Beamten und schaffen es nicht den fliegenden zu fassen. Eiderdaus, da war er weg! Kurze Zeit später springt das schwer verletze Opfer frohlockend wie ein Reh über die Wiese, trotz sich verschlechtern Allgemeinzustand, glücklich über seinen Drogendeal… ein Katz und Maus Spiel was selbst Tom&Jerry spannender verkörpern


  • Mar • am 26.5.19 um 22:07 Uhr

    Versehentlich zuvor 5 Sterne da gelassen, was ich gerne korrigieren möchte!


  • Marc • am 26.5.19 um 22:11 Uhr

    „Breaking Bad für Arme“ trifft es auf den Kopf. Völlig unglaubwürdige Story mit eigenartigen Figuren. Mal wieder 90 Minuten verschwendete Lebenszeit. Ein weiterer Grund das GEZ-Gebühren-Modell zu überdenken…


  • Adelheid • am 26.5.19 um 22:13 Uhr

    Schwache Geschichte. Leider kann man in der Bewertung nicht 0 Sterne einstellen. Der Mann mit der Stichverletzung, der noch schnell laufend fliehen konnte, erinnerte an die Rollen von Schwarzenegger (unkaputtbar)


  • Sommer99 • am 26.5.19 um 22:17 Uhr

    Absurd und zum Einschlafen langweilig


  • Hanz W. • am 26.5.19 um 22:24 Uhr

    Na gut, richtig spannend war das nicht, aber berührend durchaus. Wie da einer sein Leben damit verbringt, von der „großen Welle“ zu träumen und dabei letztlich das Leben an sich vorbeiwogen lässt, alten Träumen hinterherhängt, in das eine „große Geschäft“, das alles wenden soll, völlig dilettantisch eher hineinstolpert, während der andere irgendwann ins „bürgerliche Fach“ gewechselt – zur Polizei – ist… das war gut anzusehen, mit den skurrilen Nebenfiguren, wie man sie ja häufig bei den Münchern (und Wienern) findet. Ob dass dann so, wie dargestellt, allzu wahrscheinlich sein konnte, kann da auch mal dahingestellt bleiben, der Tatort ist ja kein Dokumentarfilm. Das so oft auch von mir gescholtene „Private“ war diesmal eher stimmig, wenig aufdringlich und durchaus sympathisch eingebracht. Hat mir recht gut gefallen, 3,5 Sterne, gerne aufgerundet.


  • Der Fremde • am 26.5.19 um 22:33 Uhr

    Ziemlich trister TO. Der Plot war – wie bereits aus vorigen Kommentaren ersichtlich – extrem unglaubwürdig (u.a. die lange Flucht des offensichtlich schwer Verletzten). Dennoch fand ich die Darstellung des Loosers mit seinen unrealistischen (und daher zerplatzten) Träumen durch Andreas Lust recht überzeugend. Daher gebe ich doch einen zweiten Stern. Fraglich ist für mich allerdings, ob Andreas Lust auch einen positiven Menschen glaubwürdig darstellen könnte. Das wäre für diesen m.E. um einiges schwieriger.


  • Jojo • am 26.5.19 um 22:34 Uhr

    Was soll man dazu noch sagen……??????

    Bei den Ungereimtheiten ins Detail zu gehen, könnte ein Roman werden.

    Was würden die Tatort- Drehbuchautoren bloss ohne die immer wiederkehrenden persönlichen Tragödien der Ermittler (weit zurückliegende, schräge Freunde der Vergangenheit, die unbefriedigenden Familienbeziehungen mit verkorkstenCharakteren, nervenden Vorgesetzten, rachesüchtigen ExKnackis, die sie einst bei irgendeiner Schweinerei erwischten, usw.) machen?

    Wann ist ein Tatort mal wieder ein Kriminalfilm?

    Und kein Sozialdrama, Gesellschaftskritik, Zeitgeistfilm, Experimentalabenteuer, Horror, Science fiction, Dialektkomödie, und was weiss ich noch.

    Die Hoffnung stirbt Woche für Woche.


  • Ich • am 26.5.19 um 22:43 Uhr

    Boah, langweiliger geht es nicht.


  • Attila • am 26.5.19 um 22:45 Uhr

    Der Komissar hatte vor Jahrzehnten einen Dreier, und der andere taucht plötzlich auf… wie eine geniale Idee – oder hat man einfach Im Schmerz geboren aus Wiesbaden gesehen, und die Idee einfach kopiert? Peinlich. Und wieder ein Tatort in dem der Komissar (bzw. die -in) auch persönlich betroffen ist. Zu viel, zu viel.
    Vom Buch wurde von mir schon alles geschrieben, Unsinn.
    Es wäre aber doch ein schönes Drama gewesen, ein tolles Kinofilm vielleicht.

    Es war aber gar kein Krimi. 2 Sterne, 1 ist Pflicht, der zweite geht zu den Schauspielern, wie üblich.


  • Kathi • am 26.5.19 um 23:17 Uhr

    Ohje, das trifft mich jetzt doppelt, weil die beiden mit zu meinen Lieblingen im TO gehören. Aber dieser Folge kann ich rein gar nicht abgewinnen und die negativen Kritiken hier muss ich leider unterschreiben.


  • Heike Schmidt • am 27.5.19 um 3:05 Uhr

    Ich fand diese Folge sehr traurig und sehr real. Das Einzige, was mich wunderte, war die Tatsache, warum die beiden zum Tatort des Überfalls gerufen wurden. Gab es eigentlich eine Leiche? Ausser Mikesch zum Schluss und die zwei Junkies mit Überdosis?
    Und für alle zur Erklärung, warum der Mikesch noch so fit war trotz Stichwunde im Bauch: Er hat sich die Pflaster massenweise auf die Wunde geklebt und diese waren ja extremer über dosiert. Ich denke also, dass er deshalb noch so fit war. Frage an die Redaktion oder?! ✌😉
    Nun ja…eigentlich ein Tatort zur Entspannung. Traurig war er. Und so absurd fand ich die Idee gar nicht, dass ein Vater so etwas für seine Tochter machen will, sorry.


  • Iris • am 27.5.19 um 7:45 Uhr

    Gäääähn….völliger Schwachsinn


  • Iris • am 27.5.19 um 7:45 Uhr

    Natürlich nur ein Stern!!!


  • Merguez • am 27.5.19 um 8:12 Uhr

    Unglaublich, wie schlecht dieser TO war. Es scheint bei den Tatorten allgemein die Regel zu gelten, dass die Kommissare – diametral entgegen jeglicher Realität und Vernunft – persönlich sowie emotional maximal befangen sein müssen und dieser Befangenheit dann auch bei jeder Gelegenheit nachgeben.
    Dazu kommen weitere Ungereimtheiten am Laufmeter – ein Schwerverletzter, der in olympischer Manier von der Polizei davonrennen kann; ein dubioser Geschäftsmann, der mal eben 100’000 Tacken für unbekannte Ware von zwei offensichtlichen Junkies springen lässt; und spätestens beim „Auskochen“ von den Pflastern war dann sämtliche Glaubwürdigkeit dahin.


  • Der Fremde • am 27.5.19 um 8:25 Uhr

    @ Heike Schmidt: Die Mordkommission kann auch in diesem Fall von bloßem Mord-Versuch ermitteln. Auch bei der von Ihnen angedachten massiven Verwendung von Schmerzpflastern hätte die Stichwunde bei der strapaziösen Flucht stärker nachbluten (bzw. der Flüchtige verbluten) müssen …


  • Claudia • am 27.5.19 um 9:21 Uhr

    Siet 6 Jahren schaue ich regelmäßig Tatort und habe jeden noch so schlechten Tatort zu Ende geschaut. Aber gestern ging es wirklich nicht mehr, es tat so weh das ich ausgeschalten habe. Eigentlich gab es nicht mal einen Fall…..gääääähn


  • Traude • am 27.5.19 um 9:29 Uhr

    Ich bin maßlos enttäuscht. Bisher gehörte der münchner Tatort immer zu meinen Favoriten. Dieser war einfach nur stumfpsinnig, irgendwie brutal und furchtbar öd.


  • Anika • am 27.5.19 um 10:18 Uhr

    Entgegen der ganzen Kritiker fand ich den TO toll und musste am Ende fast ein Tränchen vergießen. Mikesch, ein so sympathischer, unbeholfener Versuchs-Krimineller mit so viel Verzweiflung und Liebe zu seiner Tochter. Ich mochte ihn sehr und habe bis zum Schluss gehofft, er schafft es. Heinrich – das Highlight. Tolle Rolle. Sicherlich passte von der Logik her nicht alles zusammen, aber der Hintergrund und die Typen waren einfach klasse umgesetzt. Noch heute tut es mir leid um Mikesch…


  • Tom • am 27.5.19 um 10:39 Uhr

    Schön, dass es mal kein schlecht ausgeleuchtetes Bürostück war.


  • Alex • am 27.5.19 um 10:46 Uhr

    Es wurde schon alles gesagt


  • Frank • am 27.5.19 um 10:56 Uhr

    OMG, bitte München absetzen. Das bringt es wirklich nicht mehr, zwei grauhaarige Pensionäre stolpern durch neunzig Minuten und träumen von der vergangenen Jugend. Wenn das eine Persiflage auf einen Tatort sein sollte, man könnte fünf Sterne vergeben.
    Hoffe, dass „slice me nice“ mich jetzt nicht als Altenhasser oder so tituliert, aber jedem das seine.
    (-1 Stern)


  • Tom • am 27.5.19 um 11:15 Uhr

    Endlich mal kein dröges, neomodernes Bürostück mit IT, künstlicher Intelligenz oder Schleuserthematik. Der Charme des alten München darf auch in Zeiten der Globalisierung noch weiterleben — wie lange noch? Ein ganz großes Dankeschön dafür!


  • CaptainFreedom • am 27.5.19 um 11:17 Uhr

    Weiß wirklich nicht, was Ihr alle zu meckern habt. Das war ein Tatort der absoluten Spitzenklasse!! Die Szene mit Heinrich („keinen Streß, bitte“), das ist der, mit dem pinken Superjäckchen, und Tschuprinov (der rustikale Russe), wie er ihm nach und nach die Fingerchen bricht, und anschließend noch fürsorglich die Hand versucht zu kühlen: Dafür sollte es eigentlich 10 Sterne geben (aber leider sind ja nur 5 möglich). Weiter so München..


  • Perdo • am 27.5.19 um 12:10 Uhr

    Nur ein kurzer Kommentar – ich hab ja gestern Abend schon genügend Zeit verplempert : Wie Michael schon erwähnte, war das eigentlich kein Krimi (kein Täter, kein böses Verbrechen, kein raffiniertes Recherchieren der Kommissare). Und diese Kommissare wussten gar nicht, was das vermeintliche Verbrechen betrifft, wie sie agieren sollten. Leitmaiers (ehemaliges) Liebesleben war dazu noch aufdringlich dargestellt. Der großartige Andreas Lust war der einzige Lichtblick in den (traurigen) „Münchener Gschichten“.


  • spiderman916 • am 27.5.19 um 14:35 Uhr

    ……es wurde alles schon genannt. Außer: schlechteste Autounfallinszenierung „ever“. :-(


  • Mathias • am 27.5.19 um 15:02 Uhr

    Ich kann verstehen, dass so mancher Krimi-Fan von dieser Tatort-Folge
    enttäuscht ist. Mich hat die Geschichte beeindruckt. Langweilig sind für mich jene Tatort-Folgen, bei denen immer nur die öde Polizeiroutine im Mittelpunkt steht (Hausbesuche, langatmige Verhöre und Zeugenbefragungen). Die Interaktion zwischen Freiheitsträumen, Nostalgie, verpasster Chancen und der anhaltenden Suche nach dem Glück war sehr stimmig und atmosphärisch ansprechend. Andreas Luft hat die tragische Figur Mikesch herausragend gespielt.


  • Dieter • am 27.5.19 um 16:19 Uhr

    Ich möchte vorausschicken, dass ich im allgemeinen das Münchner Team sehr schätze und die bisherigen Drehbücher und Folgen im großen und ganzen gut fand.
    Aber nun muss ich mich zum ersten Mal zu Wort melden, damit ein solcher Unsinn nicht Schule macht. Was wollte die Folge erreichen? Es war kein richtiger Krimi, sondern ein privates Familiendrama. Die Handlung war schwach, die Dialoge holzschnittartig, die Umsetzung ganz schlecht, siehe die „Folterszene“ mit dem Fingerbrechen. Warum protestieren die beiden Hauptdarsteller nicht bei einem so schlechten Drehbuch und so schlechten Dialogen?
    Dies soll keine grundsätzliche Kritik an den Kommissaren sein, die beiden können nichts dafür und sollen noch viele spannende Fälle lösen.


  • allesrogervolker • am 27.5.19 um 17:50 Uhr

    Story…1984…Portugal…Flower Power…Hippiekultur…Janis Joplin…
    was eine geile Zeit…danke Leiti für Deine Blicke aus längst vergangenen
    Zeiten…und Ivo…der kann damit nix anfangen…


  • Dead Prodigy • am 27.5.19 um 20:37 Uhr

    Absoluter Freiheitsdrang in Abwesenheit jeglicher Vernunft macht halt ‚dümmer als die Polizei erlaubt‘. Dass sogar der Ivo daraufhin einen durchziehen musste, war für mich deshalb bei aller Absurdität schlussendlich die mit Abstand logischste Handlung, obwohl es ja nur die Plattitüde wegen seiner Bandscheiben aufgreifen sollte. Ein paar Pflaster wären da aber angemessener gewesen, auch für den Zuschauer.
    Wenn das Zuschauen schmerzhafter ist, als die dargestellte Verletzung, kann das nur Endstation bedeuten. Ich bin jedenfalls schon während der Dreierromanze im vermeintlichen Vorspann ‚ausgestiegen‘.


  • alter Fan • am 27.5.19 um 23:06 Uhr

    so ein bodenständiger Münchner TO Krimi , auf den ich mich eigentlich schon gefreut hatte , war das wirklich nicht – Spätfolgen einer Romanze mit unglaublichen und außergewönlichen Begebenheiten – als solches hab´ich diesen TV Beitrag auch gewertet und unter diesem Aspekt bis zum Schluß angeschaut – was soll man da machen – die Sympathie des Hauptdarstellerdous hat mich dazu animiert , diese Fernsehunterhaltung doch noch bis zum Ende reinzuziehen . Als “ nicht Krimi “ war dieser TO gar nicht mal sooo schlecht – halt kein richtiger Tatort – und schon keiner , der den München TO Fan Ansprüchen gerecht war .


  • Konrad • am 28.5.19 um 2:22 Uhr

    Zur schwachen, unlogischen Handlung wurde hier bereits alles gesagtg, das will ich daher nicht wiederholen.

    Was ich aber noch kritisieren möchte, ist daß im Tatort ständig die selben Schauspieler verheizt werden. Der junge Surfkumpel mit Hörgerät war grade erst im (ebenso hanebüchenen) „Monster von Kassel“ als älterer Bruder des Mordopfers zu sehen, und Andreas Lust, hier Mikesch, die gescheiterte Existenz im Mittelpunkt der „Handlung“, war doch erst vor wenigen Wochen die gescheiterte Existenz in „Für immer und Dich“ (auf der Flucht, im Auto lebend mit seiner minderjährigen „Freundin“.

    Es wird doch noch ein paar mehr solide Schauspieler in Deutschland geben – immer die gleichen Gesichter zu sehen nutzt sich verdammt ab!


  • Walter Ulbricht • am 28.5.19 um 5:03 Uhr

    Hinterher wimmern alle Zuschauer.
    Also ein Trauerspiel?
    Wie die ganze Serie.


  • Mr. Marple • am 28.5.19 um 23:12 Uhr

    Warum Leitmayr nicht wegen Befangenheit abgezogen wurde, bleibt die größte offene Frage.
    Dass der arme Heinrich kurz vorm Krankenhaus immer noch keine Behandlung erfahren durfte, sollte wohl komisch wirken – unmenschliche Schadenfreude der untersten Kajüte!
    Den Markennamen DOLANTIN (von lat. dolor = Schmerz) in Tonantin umzubenennen war wohl rechtlich unumgänglich – aber ein weniger sinnfreier Name hätte den Autoren doch einfallen können…
    Aber da ich die Münchner Tatorte grundsätzlich mag, reicht es von meiener Seite trotz aller Unzulänglichkeiten dennoch für immerhin 4 Sternderl.
    P.S.: Aus der Eisbachsurfer-Community hätte man mehr herausholen können – oder die Surferei dann doch lieber ganz weglassen – Leitmayr als unerwarteter Ex-Surfdilettant war irgendwie auch too much.


  • sherlogg • am 29.5.19 um 2:08 Uhr

    *schluchz*

    Mei, war des schee!
    Bulln, de olle so san, wia ma gern hätt, daß Bulln san.
    Minga, wia ma si vor dreißg Johr scho gwünschd hätt, daß Minga is, wias awa no nia war.
    Und laudda Debbm, de wo olle so bläd san, daß‘ wäh duad.

    Awa insgesamd hoid a arga Kaas.

    Drei Schderndal; mehr gibz do dafia echd ned.
    (Und de san scho großzugig.)


  • Walter Ulbricht • am 29.5.19 um 11:57 Uhr

    Als der seinerzeitige Alt-Ob Wimmer gestorben war und beerdigt wurde, schrieben die Zeitungen: Ganz München hat gewimmert.
    Ich frage mich, was sie geschrieben hätten, wenn der Ob Vogel gestorben wäre.


  • Kommissar Heukamp • am 29.5.19 um 17:04 Uhr

    Ein Tatort Größe M. Gute Sonntagsunterhaltung. Ich habe viele Kommentare zu diesem und anderen Tatort gelesen und wundere mich, warum so viele schlechte Bewertungen dabei sind. Sorry, die Seite heißt doch „Tatort-Fans“, oder? Einige Kommentatoren sollten mal überlegen, ob sie nicht ein Portal namens „Tatort find ich grundsätzlich scheiße und teile es jeden mit“ gründen sollten.


  • Kommissar Heukamp • am 29.5.19 um 17:12 Uhr

    …sollten eigentlich 4 Sterne werden :-)


  • Momi • am 29.5.19 um 19:17 Uhr

    Zurücklehnen und einschlafen. Einfach nicht gut. Schluss Aus Ende.


  • Moritz • am 29.5.19 um 20:00 Uhr

    Der Tatort aus München war nicht wirklich gut. Angefangen hat es mit einem Mann der in der Tasche Drogen hatte und angestochen wurde… Tote gab’s neuerdings keine… Leitmayer und Batic ermittelten… So ging der Krimi kompliziert und unrealistisch weiter über die Flucht aus dem Krankenhaus, das Studium der Tochter usw. … Hilfe!.. Eigentlich zwei Sterne, aber aus Sympathie für die Münchener 3 drei Sterne.


  • wolko • am 30.5.19 um 15:41 Uhr

    Ganz grosser langweiliger Mist.


  • slice me nice • am 31.5.19 um 16:33 Uhr

    Was war das denn, Die ewige Welle Blödsinn??
    Ich kann ja verstehen, wenn Batic und Leitmayer nicht schon wieder so hart gefordert werden wie in „Der Tod ist unser ganzes Leben“ – aber muss es denn so ein „White Trash“ Unsinn sein, der weder spannend noch entspannend noch sympathisch oder witzig oder ernst zu nehmen ist?
    Von Leitmayer kamen stets die zwei Sätze „Mikesch, wo bist du?“ und „Mikesch, du musst ins Krankenhaus.“, wie eine verliebte Hausfrau, und er lässt ihn stets laufen. Dann landen er und Frida recht leidenschaftslos im Bett, bloß warum? Um der alten Zeiten willen? Weil es ein Hippie-Klischee ist?
    Von Batic kam außer Rückenproblemen ein einziger treffender Satz: „Der Mikesch, bei dem hat ja alles toll geklappt, der kriegt nichts auf die Reihe.“
    Trotzdem wollte sich der Tatort alle Mühe geben, den kriminellen Looser als sympathischen Frauenheld und fürsorglichen Papa darzustellen. Und ist damit absolut gescheitert. Auch wenn es zynisch wirkt, aber was bin ich froh gewesen, als der Typ (endlich!!!) gestorben ist und somit dieser Tatort (endlich!!) ein Ende hatte.
    Ich schließe mich @Frank an und gebe Minus 1 Stern.


  • sherlogg • am 1.6.19 um 0:10 Uhr

    Stimmt! :-D
    Als er aus dem Krankenhaus abhaut, denkt man „das geht jetzt schief; gleich geht er hops“ und darauf wartet man dann knapp anderthalb Stunden.
    „Stirb langsam“ auf bairisch.


  • sherlogg • am 6.6.19 um 23:11 Uhr

    Ach ja; ganz vergessen; noch ne Frage:
    Diese kiosk-artige Minikneipe („Point“ hieß die, glaub ich) kam mir so verdammt bekannt vor; kennt die wer hier? Wo isn die?


  • sherlogg • am 6.6.19 um 23:32 Uhr

    Nachtrag:
    „POINT Bistro & Bar“ Minute 41:28


  • Jürgen • am 7.6.19 um 16:53 Uhr

    Und schon wieder eine miserable Sozialstudie anstatt eines Krimis !

    Fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf , daß die Handlungen eher in eine gestellte Nachmittagssoap gehören, als ins Abendprogramm um als „TATORT“ verkauft zu werden !

    Würde mir wieder mehr Folgen wünschen, wo es einen Mörder gibt – den man erst am Schluß herausfindet und mehr Spannung erzeugt wird ( wie in den meisten alten Tatorts )

    Schade um die meisten (fiktiven) Kommissare die sich als Sozialhelfer anstatt als Kriminologen betätigen müssen !!

    Beurteilung — nicht genügend ( Thema verfehlt )


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