Tatort Folge 1143: Limbus



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Tatort Folge 1143: Limbus 4 62

Fans vom Tatort Münster wird das Herz stehen bleiben: Im 37. Fall aus der westfälischen Domstadt erleidet der unter Drogen gesetzte Professor Karl-Friedrich Boerne einen schweren Verkehrsunfall, den er nur mit sehr viel Glück überlebt. Der Rechtsmediziner steht auf der Schwelle zum Tod, und macht hier, gefangen im Limbus, eine eindrückliche Grenzerfahrung.

Die TV-Premiere der Tatort-Folge 1143 „Limbus“, eine Produktion des WDR, ist für Sonntag, den 8. November 2020 um 20.15 Uhr in Das Erste vorgesehen.

Wer übrigens dachte, die sympathische Kommissarin Nadeshda Krusenstern, von Friederike Kempter seit dem ersten Münster-Tatort „Der dunkle Fleck“ ab 2002 verkörpert, sei in der Neujahrsfolge „Das Team“ (Erstausstrahlung 1.1.2020) als Mordopfer endgültig aus der Krimireihe verschwunden – hatte fast recht. Wir empfehlen dringend, die Episode „Limbus“ für mehr Klarheit am 8.11.2020 einzuschalten.

PS: Die Darsteller Axel Prahl und Jan Josef Liefers haben ihre Verträge für den Tatort Münster bis 2024 verlängert.
Was meint Ihr: Sollten die beiden besser aufhören oder hat der Münster-Tatort noch Potential nach oben?
Eure Antworten mit #ENDE oder #WEITER in den Kommentaren, danke!

Inhalt der Tatort-Folge „Limbus“

Lim-was? Was zur Hölle …?! Der Limbus, lateinisch für Umgrenzung oder Rand, ist wohl eher bekannt unter dem Begriff „Vorhölle“ oder „Vorhof zur Hölle“. In der katholischen Kirche beschreibt er einen Ort, an dem sich die Seelen ungetaufter Verstorbener aufhalten, die zu Lebzeiten jedoch keine Sünden begangen haben (von der Erbsünde ab Geburt einmal abgesehen). Obwohl die Nähe zur Hölle die Vorstellung von Qualen und Bestrafung nahelegt, ist der Limbus ein friedlicher Platz.
– Im gleichnamigen Tatort aus Münster wird dieser allerdings als nasskaltes, dunkel-ungemütliches und nur spartanisch eingerichtetes Wartezimmer dargestellt. Unterhaltung bietet lediglich die alte Flimmerkiste, die von der Decke hängt: Et läuft dat Kölsche Karnevalsömzoch. Na dann, Prost und alaaf.

Erfahrungsgemäß werden die bösen, bösen Tatort-Experimente von den Zuschauern mehrheitlich in der Luft zerfetzt. Was aber passiert, wenn das beliebteste, erfolgreichste Tatort-Duo in eben jene Richtung abdriftet? Öffnet sich der Höllenschlund? Wird den Machern ihre Sünde etwa wohlwollend vergeben?? Ein Ausrutscher, nichts weiter, das kann ja mal passieren. Wir sind gespannt, wie der „etwas andere“ Tatort aus der westfälischen Domstadt vom Publikum aufgenommen wird.


Um was geht’s im WDR-Krimi „Limbus“?
Kurz und bündig: Boerne stirbt. Fast. Es wird jedenfalls knapp.

Der Reihe nach.
Der schrullige Rechtsmediziner Karl-Friedrich-Boerne, sein Hassfreund Kommissar Frank Thiel, Silke „Alberich“ Haller und die kettenrauchende Staatsanwältin Klemm sitzen im gemütlichen Restaurant „Großer Kiepenkerl“ im Herzen von Münsters Altstadt. Hier haben sich die Vier an diesem kühlen Herbsttag zum Abendessen getroffen. Während Thiel seinen Rotwein mal wieder mit Cola aufpeppt und beim Kellner Ketchup zu seinem Filetstück bestellt, hat der Professor eine Ankündigung zu machen: Er will ein Buch schreiben, jawoll. Die kommenden drei Monate wird er sich in ein Amsterdamer Resort zurückziehen, ein erstes Manuskript verfassen und über den Tod sinnieren. Er als erfahrener, renommierter Gerichtsmediziner ist schließlich prädestiniert, sein Wissen über den Sterbeprozess mit der Welt zu teilen. Haller, Klemm und Thiel prusten in ihr Essen.

Um seine Vertretung hat sich Boerne bereits selbst gekümmert: Dr. Jens Jacoby, gerade aus Brasilien heimgekehrt, genießt einen hervorragenden Ruf als fachkundiger Mediziner und wird den zukünftigen Bestseller-Autoren eine Zeit lang in der Rechtsmedizin der Uni Münster ersetzen. Die Assistentin „Alberich“ schaut verdutzt ihren Chef von der Seite an, denn davon hört sie heute zum ersten Mal. Die ansonsten heitere, unbeschwerte Stimmung soll im Tatort „Limbus“ bald großer Trauer und Sorge weichen.

Am nächsten Morgen kann Hauptkommissar Frank Thiel gar nicht schnell genug zum Unfallort kommen. Es ist Karl-Friedrichs Wagen, der sich mehrfach überschlagen hat, in seine Einzelteile zerbarst und nun umgedreht, mit den Rädern in den Himmel zeigend, auf einem Acker in Münster-Roxel liegt. Thiel ist fassungslos beim Anblick des Wracks: Das kann Boerne unmöglich überlebt haben. Und tatsächlich steht der Professor an der Schwelle zum Tod, als er von den Einsatzkräften aus dem Auto geborgen wird.

Das Unfallopfer landet schwer verletzt in der örtlichen Universitätsklinik, wird notoperiert und auf der Intensivstation an allerlei Kabel und Schläuche angeschlossen. „Wir sind froh um jede Stunde, die wir ihn stabil halten können“, erklärt die behandelnde Ärztin Silke Haller, als die ihren Vorgesetzten im Krankenhaus besucht. Tränen schießen in ihr hoch, und „Alberich“ ringt um Fassung. So schwer sie es auch manchmal mit ihm hat: Eigentlich ist der altkluge, hochnäsige Karl-Friedrich Boerne doch im Grunde ein toller, liebenswerter Mensch und Freund.

Ähnliche Gefühle bewegen den Ermittler Thiel. Der will vor allen Dingen einfach nicht glauben, dass der Unfall aus Unachtsamkeit geschah. Boerne hatte im „Großen Kiepenkerl“ kein Schlückchen Alkohol getrunken, und verhielt sich auch sonst wie immer. Also überheblich, lebhaft, wie ein „kleiner arroganter Fatzke“ eben. Wie konnte es im Tatort „Limbus“ also zu diesem schweren Unglück kommen? Während sich Thiel, der aus Befangenheit nicht am Fall arbeiten darf, heimlich die Bilder der Radarfalle auf der Roxeler Landstraße besorgt, erkundigt sich die besorgte Wilhelmine Klemm nach den Laborergebnissen von Boernes Blutproben. Die Puzzleteile im Krimi wollen nicht zusammenpassen, und so verbeißt sich Frank Thiel in die Angelegenheit: er wird zum Terrier.

Gut so, denn Prof. Karl-Friedrich Boerne lebt schließlich – noch. Sein Körper ist zwar stark geschwächt, doch sein Geist ist umso wacher. Im Limbus gefangen, irgendwo zwischen Himmel und Hölle, wartet der Mediziner auf sein Schicksal. In dem kühlen, kargen Raum, in dem das Wasser steht, sitzt ihm ausgerechnet ein Abbild Thiels gegenüber. Der ist Teil der „Geschäftsführung“, wie er ständig korrigiert, der Begriff des Teufels sei hier schon lange überholt.

Boerne glaubt weder Ohren noch Augen zu trauen. Ihm gelingt die Flucht nach draußen, in die reale Welt, wo er sich gleich in die Gerichtsmedizin begibt. Doch dort muss er feststellen, dass er als körperlose Seele keinen Kontakt zu den Lebenden aufnehmen kann, nicht einmal per E-Mail. Was für ein Jammer. Und dabei kennt der Sterbende seinen Attentäter ganz genau, den Mann, der ihm vor der tragisch endenden Nachtfahrt eine Droge injizierte … Es ist Doktor Jacoby, der bereits auf seinem Stuhl Platz genommen und seine Privatwohnung bezogen hat!


Der Münster-Tatort „Limbus“ wurde im Zeitraum vom 12. November bis 12. Dezember 2019 in Köln, Münster und Umgebung gedreht. Münsteraner und Touristen werden im Film die Gegend um den Domplatz und das Restaurant „Großer Kiepenkerl“ mit seinem gepflasterten Vorplatz wiedererkennen. Darüber hinaus spielt der TV-Krimi zu großen Teilen in den Räumen der Rechtsmedizin und der Klinik, sowie der Wohnung Boernes, die jedoch eigentlich in Köln steht.

Regisseur des WDR-Krimis ist Max Zähle, Jahrgang 1977, der mit „Limbus“ seinen ersten Beitrag zur Tatort-Reihe leistet. Sein 2012 in Kalkutta gefilmter Kurzfilm „Raju“ schaffte eine Oscar-Nominierung in Hollywood. Für das Skript zum Tatort ist Magnus Vattrodt verantwortlich; der Autor hat in der Vergangenheit die Vorlagen zu den Münsteraner Episoden „Tempelräuber“ (Tatort-Folge 745) und „Herrenabend“ (Tatort-Folge 799) verfasst.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (40 J. | Kinoliebhaberin)

Mich hat dieser Münster-Tatort positiv überrascht. Die Idee mit dem Geist ist arg abgelutscht, doch ich mag den zynischen Humor, der hier an den Tag gelegt wird: Der Kölner Rosenmontagszug als Live-Übertragung direkt aus der Hölle – herrlich! – oder die amtstypische Formularflut (à la Passierschein A38). Auch das Szenenbild ist höllisch gut gewählt. Dass den Professor keiner so richtig lieb hat, aber irgendwie ja doch ganz dolle, ist nicht neu. 3 sich fix verflüchtigende Sternchen.

Gerald (40 J. | IT-Nerd)

Einfach klasse, unbedingt gucken! Dieser Tatort aus Münster ist mal ganz anders und wieder nicht, weil das Team perfekt harmoniert. Auch wenn Boerne fehlt, ist er da und versucht auf lustige Weise Kontakt aufzunehmen. Man fühlt richtig mit ihm, wie verzweifelt er sein muss. Für Dr. Jacoby hätte ich mir einen anderen Schauspieler gewünscht, die Figur kam zu blass rüber. Ich gebe trotzdem sehr gute 4 Sterne!!

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller – ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Taxifahrer Herbert „Vaddern“ Thiel – Claus D. Clausnitzer
Kriminalassistent Mirko Schrader – Björn Meyer
Kommissarin Nadeshda Krusenstern – Friederike Kempter
Dr. Jens Jacoby – Hans Löw
Dr. Gärtner, Ärztin auf der Intensivstation – Sonja Baum
Internist Dr. Martin Lauer, ehemaliger Kommilitone von Jacoby – Sascha Nathan
Polizist Weber – Guido Renner
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Magnus Vattrodt
Regie – Max Zähle
Kamera – Frank Küpper
Szenenbild – Michaela Schumann
Schnitt – Thomas Stange
Ton – Matthias Haeb
Musik – Daniel Hoffknecht

ONE – Trailer zur Tatort-Produktion



ORF – Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Münster


138 Meinungen zum Tatort Folge 1143: Limbus

  • D. Brandenburg • am 6.11.20 um 10:25 Uhr

    Ich liebe den Münster Tatort weil die Charaktere super miteinander harmonieren auch wenn sie sich mal fetzen.
    Der Münster Tatort hat die richtige Mischung aus Spannung und Witz mit fantastischen Schauspielern.
    Von mir aus dürfen beide gerne bis 2040 verlängern ich bin dabei.

    Viele Grüße


  • Kathi • am 8.11.20 um 1:38 Uhr

    #WEITER ist meine Antwort, denn auch ein schlechter Münster-TO hat noch immer einen großen Unterhaltungswert.


  • Roos Jean-Pierre • am 8.11.20 um 9:47 Uhr

    #WEITER
    Es gibt andere bei denen man sogar vor dem Ende einschläft


  • Meike • am 8.11.20 um 10:24 Uhr

    #weiter
    Ein Leben ohne Thiel & Boerne ist möglich aber sinnlos!


  • Gabriela Gassner • am 8.11.20 um 14:03 Uhr

    Weiter – unbedingt – immer ein absolutes Highlight.

    LG Gabriela Gaßner


  • Pue • am 8.11.20 um 14:24 Uhr

    Immer ein Genuss, hoffentlich noch viele Jahre so, weiter. Der Tatort aus Münster einfach super gut


  • Hajo • am 8.11.20 um 18:37 Uhr

    „Weiter“
    Auf jeden Fall!
    Einer der wenigen Ermittler Teams die man sich immer anschauen kann, ohne dass der ganze Tatort zum „Comedyserie“ wird


  • Claudia Todt • am 8.11.20 um 19:11 Uhr

    #WEITER
    …auf jeden Fall

    LG
    Claudia


  • Uwe • am 8.11.20 um 20:01 Uhr

    #weiter


  • Ralf • am 8.11.20 um 20:29 Uhr

    #weiter


  • David • am 8.11.20 um 20:33 Uhr

    Ihr versaut auch die besten Darsteller mit so einer Scheisse


  • Adelaide • am 8.11.20 um 20:52 Uhr

    #weiter auf jeden Fall. Der Boerne-Thiel-Tatort ist der einzige Tatort, den wir noch sehen.


  • Sino • am 8.11.20 um 20:52 Uhr

    #WEITERWEITERWEITERIMMERWEITER!

    Solang‘ in Köln de Zoch umgeht, will ich dat et weitergeht!!

    Cheers!

    Das schlimmste, was einem MS-TO passieren kann, ist langweilig und das ist hier nicht der Fall. Klasse inszeniert und die Musik ist – für Münster – ungewohnt ernst gewählt. Feines Spektakel!

    #WEITER


  • Volker Neipp • am 8.11.20 um 20:53 Uhr

    Nachdem der Tatort aus meiner Sicht immer schlechter wird, war der Münsteraner das einzig verblieben Highlight.

    Schade. Limbus war meiner Meinung nach absoluter Blödsinn. Damit ist der Tatort endgültig gestrichen.

    Lasst am besten die Reihe sterben…seit heute rettet Börne und Thiel das auch nicht mehr

    Ganz schwache Leistung


  • Onza • am 8.11.20 um 20:58 Uhr

    Genial! Ein Kammerstück allererster Güte!


  • weteha • am 8.11.20 um 21:00 Uhr

    Das ist Schachsinn Hochdrei.
    Und ich habe den Münteraner Tatort immer zu den Besten gezählt


  • Jens • am 8.11.20 um 21:02 Uhr

    Gibt es denn nur noch Psychoschrott im Fernsehen?! Da freut man sich auf einen entspannenden Fernsehabend und es gibt bei fast allen Tatortsendungen nur noch nervige Grütze!!


  • Sabine • am 8.11.20 um 21:02 Uhr

    Einfach genial, so unterhaltsam und super umgesetzt.


  • Thomas • am 8.11.20 um 21:05 Uhr

    Der schlechteste Tatort aller Zeiten. Dafür werden die Gelder versemmelt. Ansonsten mag ich den Tatort aus Münster gern. Die Qualität hat aber bei allen Tatorten stark nachgelassen. Schade! Um 21.04 abgebrochen!


  • Horseman • am 8.11.20 um 21:15 Uhr

    #weiter


  • Bully • am 8.11.20 um 21:26 Uhr

    Man glaubt alles an Absurditäten, punkto Tatort, gesehen zu haben, da belehrt ihr uns eines besseren.


  • Elke Lindenlaub • am 8.11.20 um 21:33 Uhr

    Bitte Tatort Münster weitermachen


  • Mirco • am 8.11.20 um 21:36 Uhr

    Der schlechteste Tatort aus Münster bisher. Hab mich lange schon nicht mehr so gelangweilt…unfassbar nervig..


  • Robert • am 8.11.20 um 21:39 Uhr

    So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gesehen.


  • christine gahn • am 8.11.20 um 21:42 Uhr

    Leider ist es nicht möglich gar keinen Stern zu vergeben. Sie haben es wirklich geschafft eine noch schlechtere Folge als die „Gott ist auch nur ein Mensch“ zu drehen. Ich liebe die Münsteraner Tatorte und habe mich so auf den heutigen gefreut – und dann das. Eine Mega Enttäuschung und wären es nicht die Münsteraner, ich hätte schon lange abgeschaltet. So quäle ich mich bis zum Schluss, aber ich schaue schon gar nicht mehr zu weil ich meiner Enttäuschung hier Luft machen muss. Unglaublicher Quatsch was sich da gerade auf dem Bildschirm abspielt.


  • Winfried Vorbeck • am 8.11.20 um 21:43 Uhr

    Die letzten 10 Minuten fand ich sch**ss*, ansonsten sehenswert.


  • Supi • am 8.11.20 um 21:46 Uhr

    Obergenial!! ?


  • Moritz • am 8.11.20 um 21:48 Uhr

    Zwar eigentartig aber super. 5 Sterne.


  • Sino • am 8.11.20 um 21:48 Uhr

    #petitionKrusenstern

    666 Widersprüche an Abteilung I


  • Ellen Wittmer • am 8.11.20 um 21:48 Uhr

    Ganz großes Kino! Keine Sekunde Langeweile. Weiter so!


  • Monika Wendel • am 8.11.20 um 21:48 Uhr

    Also Leute, dies mal will ich das tolerieren. Aber bitte nicht nochmal so en Quatsch.


  • Mankowski • am 8.11.20 um 21:50 Uhr

    Der heutige Tatort war heute eine Katastrophe. Ein Märchen. Ich habe die erste Hälfte ausgehalten , bin aber dann meine Küche und habe den Geschirrspüler schon heute ausgeräumt statt morgen früh ??


  • Schell Gabriele • am 8.11.20 um 21:51 Uhr

    Immer noch ein super Tatort, mit tollen Darstellern. Auf jeden Fall weiter so.


  • Deedplace • am 8.11.20 um 21:51 Uhr

    Die eingedeutschte Version von „Nachricht von Sam“ mit einer Prise von „Drive Angry“ mit William Fichtner als der „Accountant“.
    Wie oft kann man die gleiche Geschichte interessant erzählen?
    Leider gar nicht.
    Ich mag Boerne und Thiel und auch deren Neigung zum Klamauk. Aber das war ein wenig zu dick aufgetragen.


  • Jürgen Aut • am 8.11.20 um 21:53 Uhr

    Hammer TATORT !!!

    Diesmal nicht zu viel Klamauk dafür ernster !!

    Boerne muß auch immer derjenige sein . der fast sterben muß !!

    Nur das mit Krusenstein hätten sie etwas mehr einbauen können . und ihren Abschied besser gestalten können !!

    Aber sonst nichts zu meckern – ist ja zur Zeit bei diesen Tatorten im letzten Jahr eher selten der Fall !!

    Auf Münster kann man sich halt verassen !!!


  • Molly • am 8.11.20 um 21:54 Uhr

    Grossartig!


  • Christiane • am 8.11.20 um 21:55 Uhr

    Wenn der Drehbuchautor und der Regisseur irren, weshalb sagt ihnen das niemand? Nahezu nichts von dem, das den Münsteraner Tatort so wunderbar abgehoben hat von den Mitbewerbern, kam vor. Das ist wirklich schade.


  • Alehalo • am 8.11.20 um 21:56 Uhr

    Alle deja vu in einem Topf. Die Mischung war genial und auch das Wiedersehen mit Krusenstern sehr gut eingeführt. Danke für Ghost und Matrix.


  • Jürgen Aut • am 8.11.20 um 21:57 Uhr

    # weiter weiter weiter ……

    hab ich vorher vergessen !!!


  • christine gahn • am 8.11.20 um 21:59 Uhr

    Mega Enttäuschung. Die Münsteraner sind unsere Lieblinge, aber durch diese Folge haben wir uns gequält und waren froh als er endlich vorbei war. Ich hoffe das Team kehrt zu seinen Wurzeln zurück.


  • Spritzinger • am 8.11.20 um 22:00 Uhr

    Gut gespielt aber was machte Nadeshda im Limbus?


  • Nabi • am 8.11.20 um 22:03 Uhr

    Genial!


  • Bruno • am 8.11.20 um 22:04 Uhr

    Kurz und knapp.
    Es gab schon ein paar schlechtere Tatort-Folgen.
    Aber auch ganz ganz viele bessere.
    Zu Neujahr hat der WDR ja schon eine „experielle“ Folge geliefert. Ich hoffe, dass dieses Experiment das letzte für lange Zeit war.


  • Klaus • am 8.11.20 um 22:06 Uhr

    #weiter
    Ein schön abgedrehter Münsteraner, desen Geplänkel mal richtig bösen Biss hätten. Spannend war er außerdem und ich war mir zwischendurch nicht sicher, ob das der letzte TO not diesem Team gewesen sein wird.
    Ich mag die Münster-Episoden und diese ist mit eine der besten mit Thiel, Börne, Alberich (und Krusenstern).

    Grüße
    Klaus


  • Der Fremde • am 8.11.20 um 22:08 Uhr

    Diese TO-Folge stellt m.E. bereits jetzt einen „Klassiker“ dar! Das vorliegende Gedanken-Experiment ist schon von der Idee her sehr interessant, dessen Umsetzung erfolgt zwar tlw. etwas flapsig, aber jedenfalls um ein Vielfaches gelungener als fast jedes bisherige TO-Experiment. Ich bin grundsätzlich kein Fan von den Münsteraner Klamauk-TO-Folgen, aber heute stand eben der Klamauk nicht im Vorder-, sondern im Hintergrund. So gefällt mir das TO-Team aus Münster!
    Daher: #WEITER


  • Attila • am 8.11.20 um 22:08 Uhr

    Ich gehöre anscheinend zur Minderheit, der die heutige Folge nicht gefallen hat. Für mich war es das Niveau der frühen Weimar-Folgen, komplett Blödsinn.
    Ja, hätte Alberich sich sofort an Thiel wenden können, ohne getötet worden und auferstanden zu sein, hätte ich doch einige kritische Frage, aber vielleicht doch 3 Sterne gegeben. So aber, das Minimum das möglich ist.


  • Jürgen W. • am 8.11.20 um 22:10 Uhr

    Warum gibt es keine Krimis mehr? Warum muss man 5 schlechte Tatort sehen, um einen Guten zu erwischen? Das war kein guter Tatort


  • Henning • am 8.11.20 um 22:11 Uhr

    Nach den ersten Minuten war ich skeptisch, denn der „Limbus“ schien als Tatsache dargestellt. Doch ich blieb dabei und sah einen Film, der nicht grade ein Krimi, der aber großartig gemacht war. Man fühlte richtig mit dem Professor, der dem ganzen üblen Spiel mit ihm beiwohnen, jedoch niemanden auf die richtige Spur bringen konnte, da ihn ja keiner bemerkt. Und ja, @Gerald hat recht, der Dr. Jacobi, Kleinschmidt usw. war eine recht unauffällige Figur, doch genau solche Typen sind ja meistens die erfolgreichen Hochstapler, das passt schon. Die Gefährten Boernes zeigen, dass sie ihn eigentlich gern haben, ohne ihm allerdings zu sehr um den Hals zu fallen und dadurch das Gesicht zu verlieren – gut gelöst.

    Ein super Film, den ich gerne wiedersehe, wenn er auf den Dritten wiederholt wird. PS: mit dem Ende von Frau Krusenstern auf diese Weise kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Und zur Frage, ob es weitergehen soll: AUF JEDEN FALL. Denn selbst ein schwächerer Münsteraner Tatort ist meistens immer noch sehenswert. Für diesen hier von mir volle Punktzahl – was sonst :-)?!


  • Christine • am 8.11.20 um 22:12 Uhr

    Ein ernstes Thema und das in einem Münsteraner Tatort. Das kann nicht zusammen passen. Aber es passte. Kleine feine Ironie, dafür ein verzweifelter Professor. Am Schluss sogar demütig. Alles durchweg stimmig und spannend bis zur letzten Minute. Bravo!!!!


  • Marvin Averbeck • am 8.11.20 um 22:13 Uhr

    Geniale Idee!
    Von Anfang bis Ende sehr spannend und fesselnd.


  • Astrid • am 8.11.20 um 22:15 Uhr

    Ach neeeee…


  • Garbak • am 8.11.20 um 22:24 Uhr

    Hallo Fans
    Ja, Münster mal anders. Spannend, bis zum Schluß.
    Bischen Wasser kam mir ins Auge, als Nadeshda auftrat. Hab sie echt vermißt, und ihr Tod in der Neujahrsfolge kam mir irgendwie sinnlos vor.
    Auch die blauen Linseneffekte für die Zwischenwelt fand ich prima. So sieht er also aus, der Vorhof zur Hölle, eine Welt aus Gängen, Papierkram, und Leberwurstbrot. Immer Widerspruch einlegen. Ironie subtil eingewürzt.
    Gute Folge, emfehlenswert. 5 Sterne.


  • Fred • am 8.11.20 um 22:30 Uhr

    Ein absolut horrender Schwachsinn. Ich habe zwar bis zum Ende durchgehalten aber es war verlorene Zeit. Hier sollte es mal wieder einen experimentellen Tatort geben und der wurde auch wieder von der Kritik hochgelobt. Wahrscheinlich haben die Kritiker nur den Anfang undead Ende gesehen. Wir Norddeutschen sagen dazu „öberspöhnschen Kram“ , das ist es wahrlich !


  • Ulli • am 8.11.20 um 22:48 Uhr

    Für mich einer der schlechtesten Tatorte überhaupt. Bin eigentlich ein Fan der Münsteraner Tatorte. Allerdings muss ich sagen dass die Tatort Folgen in den letzten Jahren allgemein stark nachgelassen haben. Ich hoffe wieder auf einen besseren Münsteraner beim nächsten Mal. Für mich vollkommen unverständlich dass die Münchner Kommissare sowie Frau Folkerts in Ludwigshafen immer noch gesendet werden das sind die schlechtesten überhaupt.


  • G. E. Rücht • am 8.11.20 um 22:58 Uhr

    #WEITER!!!!!!!!!! Endlich mal wieder ein sehr guter Tatort. Spannend, quälend, klaustrophobisch, witzig, unterhaltsam, trotz des irren Plots zum Nägelkauen. Bin absolut beeindruckt. Nadeshda wurde auch noch würdig verabschiedet. Münster rulez!


  • alter Fan (tm) • am 8.11.20 um 23:00 Uhr

    diese TO Folge hat mir total Spaß gemacht ; das Münster Team wieder mal absolut überzeugend ; im ersten Moment war ich zwar etwas verwirrt von der diesmal etwas unkonventionel gemachten Produktion – das Experiment ist aber in vollem Umfang gelungen – Spannung von A – Z -auf allen Ebenen- die Idee mit dieser “ Parallelwelt “ fand ich genial und dazu noch standesgemäß gut umgesetzt – Bangen um Börnes Leben – und zeitgleich wieder ein Schmunzler in der Welt “ darunter – Teufel & Co + Vorzimmerdame ) – die Basishandlung dazu noch eine gut ausgedachte Crime Story – hab´mich jetzt selbst dazu durchgerungen , als absoluter Sternegeizhals 5 Sterne zu vergeben – unter diesen Eindrücken freut man sich schon auf den nächsten Münsteraner – selbst wenn das noch eine Weile dauern sollte


  • Smokie • am 8.11.20 um 23:00 Uhr

    Besser, als zunächst erwartet! Mal ein etwas unkoventionell, gewagter Handlungsablauf, aber geschickt umgesetzt. Ziemlich gute Darstellung durch die Akteure. Insbesondere wurde die Rolle des unscheinbar skrupellosen Hochstaplers grandios gespielt.


  • Sven • am 8.11.20 um 23:09 Uhr

    Was für ein Bockmist. Plothole reiht sich an Plothole und alle jubeln. Das Format hat wieder einmal nicht ins Format gepasst. Als alleinstehender Film wäre das Ganze vielleicht noch durchgegangen, aber im Kontext passt einfach überhaupt nichts zusammen.


  • Leni • am 8.11.20 um 23:19 Uhr

    Na, wer sagt‘s denn? Ein unterhaltsamer Einblick ins Zwischenreich. Kleiner Tipp von mir: die Brille wird dort nicht mehr gebraucht ;-)
    „Der Boerne Kaspar und das ewige Leben“ mal anders. Ich fand‘s gut. Danke an die Redaktionsvorschau, ohne die ich heute sonst nicht eingeschaltet hätte.
    Es hat sich gelohnt, deshalb #WEITER


  • WW • am 8.11.20 um 23:29 Uhr

    Ich war positiv überrascht, denn ich hatte nach der Ankündigung über Boerne in einer Zwischenwelt Schlimmes befürchtet. So etwas kann leicht ins Absurde ohne Handlung kippen. Aber es war ein spannender Tatort aus Münster, obwohl der Täter zu Beginn bereits bekannt war. Aber das Motiv… und wer ist er? Anscheinend hat man sich von „Wer aufgibt, ist tot“ inspirieren lassen mit Bjarne Mädel und – ebenfalls – Friederike Kempter, die hier noch einmal eine Gastrolle haben durfte. Wer den Tatort Dortmund nicht kennt, wird aber über das Fehlen von Nadeshda irritiert gewesen sein. Die Erklärung, man habe eine Kollegin verloren, ist doch allzu kurz und zusammenhanglos geraten und für sich allein unverständlich. Da wären ein paar Worte mehr hilfreich und der Rolle angemessen gewesen.
    Die Szenen im Limbus waren weitgehend überflüssig und langweilig. Spaßig war nur der Running gag, das Boerne immer wieder türmt.
    Trotz der abgefahrenen Geschichte gelingt ein unterhaltsamer Fall, der die schwachen Fälle der letzten Jahre weit übertrifft.


  • WW • am 8.11.20 um 23:33 Uhr

    Ich möchte noch hinzufügen, dass die Flachwitze dieses Mal sehr sparsam ausfielen und dies dem Tatort gut getan hat. Sie können eben nur nettes Beiwerk, aber nicht zentraler Inhalt der Dialoge sein.


  • ERwin • am 9.11.20 um 0:04 Uhr

    Hervorragend! Ich war sehr angenehm überrascht! Kann ich bestens empfehlen.


  • Karin L. • am 9.11.20 um 1:07 Uhr

    Es ist alles geschrieben und gesagt worden. Hervorragender Tatort. Und ein kleiner Ausgleich für viele nervende Experimentalabenteuer der überflüssigen Art. Von den grottenschlechten Tatorten ganz abgesehen, die seit einiger Zeit haufenweise zu sehen waren.


  • Judith "Tufu der Bussard" • am 9.11.20 um 4:53 Uhr

    Habe nix gegen Experimente, aber dieses hier war einfach langweilig. Ich glaube, die Auseinandersetzung mit Themen wie Nahtoderfahrung etc. ist doch sehr persönlich und individuell. Da wirkt so eine Darstellung eher läppisch und phantasielos. Die Szenen wirkten eher als Hemmschuh für die eigentlich spannende, aber etwas magere Handlung.


  • Wolfgang Schur • am 9.11.20 um 6:57 Uhr

    Ich sage nur großer Blödsinn diese Komödie was unter „Tatort“ läuft.


  • Der Fremde • am 9.11.20 um 8:01 Uhr

    Nachtrag: Die Beantwortung der Frage, wie man sein eigenes Leben beurteilen würde, wenn man ganz knapp vor dem Tod stünde, kann sehr lehrreich sein. Ich persönlich mache das – ohne konkreten Anlass – von Zeit zu Zeit und kann das nur weiterempfehlen.


  • Hanz W. • am 9.11.20 um 8:19 Uhr

    Überraschend gelungen! Überraschend – für mich – deshalb, weil ich nach der Beschreibung vorab auf das Schlimmste gefasst war. Aber tatsächlich, der Film hat alle denkbaren Grate gemeistert, ohne abzustürzen. Schräg die Geschichte, ohne ins allzu gewollt Originelle abzugleiten, humorvoll und witzig, ohne dass der Klamauk im Vordergrund stand, spannend mit bewährten Versatzstücken als Krimi, und eine gepflegte kleine Prise Sentimentalität hat auch nicht gefehlt. Und ja, wie @Der Fremde schreibt: Die Ausgabe hat wohl das Zeug zum „Klassiker“. Einzig für Nadeshda hätte ich mir einen ausführlicheren Abschied gewünscht. Vier gute Sterne.
    #weiter


  • Peter Decker • am 9.11.20 um 8:42 Uhr

    Dieser Tatort war für mich und meine Frau eine Zumutung. Wir fragen uns, warum sich die hochrangigen Schauspieler, hier konkret Prahl, Liefers, Kempter und Co, für so einen Schrott-Tatort mißbrauchen lassen. Denken diese Herrschaften denn gar nicht an ihr Image für die Zukunft? Wir habe für uns dem Münsteraner Tatort Team, das wir bisher immer sehr gerne geschaut habe, nunmehr einen dicken Minuspunkt verpasst und somit vom Platz eins unserer persönlichen Tatort-Rangliste auf einen der letzten Plätze gestellt. Oder gehören wir mit mit Mitte sechzig Jahren nicht mehr zur Zuschauer-Zielgruppe. Schade um die teure Sendezeit, die wir alle mit unseren Fernsehgebühren finanzieren müssen.


  • Rudi • am 9.11.20 um 8:45 Uhr

    Die ersten paar Minuten ertappte ich mich beim Gedanken „Hmm, was für ein Quatsch“, doch dann war der Tatort auch schon wieder vorbei und ich bin drangeblieben. Dank dem Dialogwitz, den originellen Ideen und der coolen Inszenierung wurde ich wunderbar unterhalten.


  • stiborsky • am 9.11.20 um 9:18 Uhr

    Bar jeder Realität – der schlechteste Münster-Tatort!
    Die Schauspieler waren gewohnt gut, aber das ist auch das einzig Positive.
    Die Story hätte ähnlich laufen können: Boerne in den Gedanken von Thiel. Dann wäre es wenigstens nicht so realitätsfern gewesen. Dann hätte ich dem Tatort etwas abgewinnen können.
    Aber so: Bitte nicht noch einmal!


  • Hardtware • am 9.11.20 um 9:23 Uhr

    Die Betrachtung des eigenen Lebens von außen und die Erkenntnis über ehrliches Feedback, wenn man selber „daneben steht“ ist sicherlich ein schönes Thema.

    Aber hier wurde es zum Grotesken überzogen dadurch das Thiel den Limbus-Wärter abgibt. Das mögen manche komisch finden, für mich macht es die Folge dadurch zu reinem Klamauk…. und da gibt es besseres.


  • Tristan15 • am 9.11.20 um 9:48 Uhr

    Bitte keine Experimente mehr im Tatort! Es reicht!


  • Andreas • am 9.11.20 um 10:13 Uhr

    Selten habe ich so viele offensichtliche medizinische Ungenauigkeiten und Fehler in dieser Konzentration gesehen: Injektion mit einer Kanüle in einen Dreiwegehahn, Töten eines beatmeten Patienten durch ein Muskelrelexans, Defibrillation bei Asystolie usw. Und auch der Klassiker fehlt natürlich nicht: Beatmeter Patient ohne Magensonde. Gebt euch doch bitte ein wenig mehr Mühe.


  • MoistvonLipwik • am 9.11.20 um 10:45 Uhr

    Vorab: münsteraner Tatorte sind eine eigene Spezies, daher mit den anderen nicht zu vergleichen.
    Thema ist nicht neu: Protagonist landet in der (Vor-) Hölle, in der anstelle der ewigen Feuer etc. die Bürokratie die Kunden (Altdeutsch: Verdammten) erwartet und die Dämonen auch nur ihren Job machen (was in diesem Falle vor allem bedeutet, Leberwurstkauend Formulare auszuhändigen, die Leute warten zu lassen und Regeln herunterzubeten, die man „leider nicht ändern“ könne). Details erspare ich, sie sind allerdings schön arrangiert.
    Auch sonst keine neuen Pfade: der einstweilen Verdammte (um den altdeutschen Begriff zu verwensen) versucht zu entkommen; irrt als Geist durch die Lande, muss erleben, dass er nicht bis kaum wahrgenommen wird, aber findet am Ende seine Erlösung.
    Derweil stolpern hinnieden die Ermittler durch die Tode, gesteuert vom Bauchgefühl weigern sie sich, die vermeintlich offensichtliche Lösung zu akzeptieren, und können ihr Scherflein zur Rettung beisteuern. Irgendwie kriminalistisches wird nicht geboten, aber das ist ja auch nicht der Job der Münsteraner.
    Nichts richtig neu, aber alles sehr schön und mit Liebe zum Detail arrangiert, sodass trotzdem und trotz Verzichts auf „Whodunnit“-Ratespielchen Spannung und Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Daher mit ein bischen Aufrundung drei Sterne. Kann man wieder gucken.


  • Mart • am 9.11.20 um 11:09 Uhr

    Ich hatte die Befürchtung, dass es völlig abgedrehter Quatsch ist, aber wider Erwarten hat mir der TO sehr gut gefallen. Allerdings habe ich das Mordmotiv nicht kapiert. Ist es so, dass Dr. Jacoby Börnes Platz einnehmen wollte? Wieso? Woher kannte er ihn? Und warum gerade ein Gerichtsmediziner, wo er das gar nicht ab kann? Kann mir das jemand erklären?
    Vielen Dank.


  • Moritz • am 9.11.20 um 11:09 Uhr

    Absolut großartig. Bitte mehr von diesen experimentellen Produktionen! Cool!


  • Der Fremde • am 9.11.20 um 12:38 Uhr

    @Mart: Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Börne dem Hochstapler einmal in einer Lehrveranstaltung eine schlechte (negative) Beurteilung gegeben.


  • Mart • am 9.11.20 um 13:06 Uhr

    Oh, das ist mir entgangen. Vielen Dank, Fremder. Damit gebe ich 5 Sterne.


  • Konny • am 9.11.20 um 13:12 Uhr

    Absolut genial!


  • Perdo • am 9.11.20 um 14:12 Uhr

    1. Soweit ich weiß, haben Liefers und Prahl ein Vertrag unterzeichnet, der dem Zuschauer Münsteraner TOe bis 2024 garantiert (freumich).
    2. Die Disposition der Bewertung dieser Folge ist recht eigenartig: entweder kompromisslose Liebe für Boerne und Thiel oder tiefe Abneigung gegen Team, Regie, Drehbuch und Sender. Dieses Mal möchte ich mich in der Mitte einreihen. Die Schilderung der metaphysischen Zwischenwelt wirkte zuweilen etwas verwirrend und/ oder aufgesetzt, besonders auch der Auftritt Krusensterns.


  • wolko • am 9.11.20 um 14:36 Uhr

    #AUFHÖREN
    Was soll der Quatsch?


  • Caris Fischer • am 9.11.20 um 14:50 Uhr

    # weiter
    Für mich der schlechteste Tatort aus Münster bisher.Voll Langweilig.
    Und das Comeback von Nadeschda war auch nix.Schade


  • WW • am 9.11.20 um 15:27 Uhr

    Perdo, der Auftritt von Nadeshda resultiert aus einem Tatort Dortmund, wo sie zwischenzeitlich ermordet wurde. Sie ist also eigentlich inzwischen tot und ist daher in Münster nur noch im Limbus erschienen, weil sie in der realen Welt nicht mehr existierte. Wer nur Tatort Münster sieht, kann das aber nicht wissen und fragt sich, warum sie bei Thiel fehlt und nur kurz bei Boerne erscheint. Darum hätte ich mir für die Zuschauer mehr Erklärung gewünscht, wie sie dorthin gekommen war. Und so fand ich ihren Abschied mit diesem Kurzauftritt leider glanzlos und – nach 18 Jahren – unangemessen. Vielleicht hätten Thiel und Boerne mal an ihrem Grab stehen und ein paar Worte des Bedauerns für die geschätzte Kollegin äußern können, ebenso Alberich und Klemm. Aber nix da – Kollegin tot und weiter im Programm…


  • Jürgen Fischer • am 9.11.20 um 17:26 Uhr

    Der bisher allerschlechteste Film aus der Münsteraner Tatort-Reihe!!!Und wie sehr freute sich meine Familie und ich jedesmal auf eine neue Folge.Doch was man uns jetzt mit diesem metaphysischen Quatsch mit Märchen-Einschlägen antut ist mehr als nur eine Zumutung.So etwas hat mit einem Kriminalfilm aber auch nicht mehr das Geringste zu tun!Schade um die Leistung der Schauspieler!Der Autor dieser unmöglichen Folge sollte lieber Zauberbücher mit Geschichten für Kinder und Jugendliche schreiben und die Hände von Tatort lassen!


  • Christian • am 9.11.20 um 17:49 Uhr

    Ohne diesen ganzen Limbusquatsch und mal ne Folge ohne den Klugscheißer Bourne und es wäre vielleicht was geworden. Aber so war die Nummer totaler Käse.


  • Momi • am 9.11.20 um 18:04 Uhr

    #WEITER Natürlich nicht aufgeben.
    Toller Tatort mit tollen Schauspielern und einer extra Story. Wer’s nicht begreift ist selber schuld. Nur ist mir das Motiv von Dr. Jacoby nicht klar.
    In meinem Leben habe ich auch schon Nahtoderlebnisse gehabt und habe auch in Kliniken gearbeitet in welchen falsche Aerzte sich beworben haben und sogar beschäftigt wurden. Ebenso wurde in der letzten Klinik ein Geschäftsführer angestellt mit tollen Referenzen etc. Alle Mitarbeiter waren begeistert – nur war er ein Betrüger und Abzocker, der die Klinik in den Ruin trieb und verschwand. Sogar seine Frau wusste nichts davon.
    Also alles im diesem TO ist eigentlich recht nachvollziehbar.
    Freue mich auf weitere TO’s aus Münster


  • Heidi • am 9.11.20 um 18:15 Uhr

    Anders….. aber super gut gespielt und spannend …….
    Weiter So…..wir lieben Euch …..


  • Jürgen Aut • am 9.11.20 um 18:39 Uhr

    Nur soviel – Es ist echt verwunderlich wieviele dumme Menschen hier ihren Kommentar abgeben – und dabei vergessen – daß man auch die Sterne dementsprechend anpassen kann – wenn ich es scheiße finde dann nur einen Stern – wenn ich es super finde dann fünf Sterne !
    Anscheinend ist dies zu hoch für einige die unbedingt ihren schwachsinnigen Kommentar abgeben müssen !!
    Betrifft nicht nur diesen super TATORT sondern auch jeden anderen – leider wird dadurch die echte Beurteilung der echten Fans ad absurdum geführt !
    # weiter #weiter


  • Smokie • am 9.11.20 um 18:43 Uhr

    @Momi
    Der Hochstapler (alias Dr Jacoby) war in seinem vergangenen Medizinstudium mehrfach (zwei Mal) durchs Physikum geflogen, also letztendlich Ende mit dem Studium. Daran war angeblich Prof. Börne in irgend einer Weise beteiligt. Deshalb den Hass auf Börne, seitens des skrupellosen Hochstaplers, welcher ja schon mehrfach auffiel, aber sich immer rechtzeitig aus dem Staub machen konnte. Bei seinem letzten Aufenthalt in Brasilien, nahm er zur Kenntnis, dass der echte Dr Jacoby nach Münster als Gastwissenschafler für drei Monate reisen wollte um dort die Stelle von Prof. Börne – als Ersatz – zu vertreten (weil Börne sich eine Auszeit nehmen wollte um in Holland ein Buch zu schreiben). Deshalb brachte er den Dr Jacoby mit Curare um und nahm, zu seinen Gunsten, dessen Identität an.


  • dbrell • am 9.11.20 um 18:44 Uhr

    #weiter so

    Nicht der Beste, aber gut und anders.


  • Michael Kaufmann • am 9.11.20 um 19:58 Uhr

    Das Thema Nahtod wurde schon in anderen Filmen behandelt wie Ghost.

    In Münster brauche ich das nicht.

    Dieser Film, der mich anders als Ghost überhaupt nicht packt, schafft es nicht in meine Sammlung.


  • G. E. Rücht • am 9.11.20 um 20:17 Uhr

    Nur so darf Tatort :
    1. Mord, nach Möglichkeit ohne allzuviel Blut.
    2. Ein*e Ermittler*in erscheint am Tatort und telefoniert mit dem/der Partner*in, der/die aus irgendeinem privaten Grund zu spät kommt.
    3. Spusi und KTU ermahnen Kommissar*in den Tatort nicht zu verunreinigen.
    4. Kommissar*in möchte Todeszeitpunkt wissen, bevor Leiche untersucht wurde.
    5. Privates Problem des zweiten Kommissars wird ausgeleuchtet und als Parallelhandlung für mehrere Episoden ausgeweitet.
    6. Treffen aller beteiligten in der Pathologie mit meist exzentrischem Gerichtsmediziner.
    7. Täter taucht in der Handlung auf.
    8. Verdächtiger wird ermittelt, der am Ende nicht der Täter ist.
    9. Kommissare fahren durch die Stadt der Handlung und telefonieren viel
    mit dem Smartphone.
    10. Showdown
    Das ganze mit wechselden Protagonisten, ausschließlich in lautem und deutlichem Hochdeutsch und leiser Hintergrundmusik.


  • Klaus • am 9.11.20 um 21:02 Uhr

    #weiter
    Ein schön abgedrehter Münsteraner, dessen Geplänkel mal richtig bösen Biss hatte. Spannend war er außerdem und ich war mir zwischendurch nicht sicher, ob das der letzte TO mit diesem Team gewesen sein wird.
    Ich mag die Münster-Episoden und diese ist mit eine der besten mit Thiel, Boerne, Haller (und Krusenstern).

    Grüße
    Klaus


  • CaptainFreedom • am 9.11.20 um 21:12 Uhr

    Bin entsetzt wieviele positive Bewertungen ich hier lesen muss. Kann der nächste MS-TO dann bitte wieder ein ’normaler‘ Tatort werden? Das hier war absoluter Bullshit.


  • WW • am 9.11.20 um 21:12 Uhr

    G.E. Rücht, herrlich. Ich möchte ergänzen:

    2.1) Ermittler wirft einen Blick auf den Toten, macht ein entsetztes Gesicht über so viel Grausamkeit in der Welt und fragt, wie so etwas möglich sein kann.
    4.1) Ein Mitarbeiter war vor dem Kommissar vor Ort und unterrichtet ihn über Identität, Todesart, Personalien, erste Zeugen vor Ort…
    9.1) Kommissare beschäftigen sich mit allerlei privaten und dienstlichen Problemen und bearbeiten den Fall sozusagen nebenbei.
    10.1) Nach vielen Irrwegen kommt dem Kommissar plötzlich und unerwartet der Geistesblitz, der ihn zur Lösung führt. Dabei sind auch absurde logische Verrenkungen nicht unmöglich.


  • Deedplace • am 9.11.20 um 22:09 Uhr

    @ Jürgen Aut:
    „Anscheinend ist dies zu hoch für einige die unbedingt ihren schwachsinnigen Kommentar abgeben müssen !!
    Betrifft nicht nur diesen super TATORT sondern auch jeden anderen – leider wird dadurch die echte Beurteilung der echten Fans ad absurdum geführt !“
    —–
    Dass hier einige Kommentatoren die Sternebewertung nicht verstehen – c’est la vie. Ich denke, wir haben sicher noch ein paar andere, wichtigere Probleme in diesem Land. Alles wird gut.
    Ich empfinde es aber immer grenzwertig, wenn sich Verfasser hier über „schwachsinnige Kommentare“ beschweren und nur „echte Beurteilungen durch echte Fans“ als das einzig Wahre herausstellen.
    Hier steht „Schreiben Sie Ihre Meinung“. Das tut hier jeder. Und nur, weil sich deren persönliche Meinung nicht mit der eines anderen deckt, bedarf es hier keinem „Rundumschlag“ oder einer Denunzierung.
    Schon einen Weihnachtsbaum gekauft?


  • Klaus • am 9.11.20 um 23:17 Uhr

    Da hier so gerne wiederholt auf die eigenen Fernsehgebühren hingewiesen wird:
    Für diesen und andere Tatorte, die keine 0815-Krimis sind, gebe ich gerne meine Rundfunkbeiträge.
    Ich könnte auf viele andere Produktionen verzichten, die ich jetzt der Höflichkeit halber nicht aufzähle.
    Und ich gehe auch nicht in die Foren oder Chats der mir nicht genehmen Sendungen, um mich dort über die Verschwendung meiner Gebühren zu beschweren.


  • fa66 • am 10.11.20 um 0:13 Uhr

    Insgesamt halte ich »Limbus« und seinen Plot für völlig i.O. —> vier Sterne

    Im Lichte der Ereignisse in »Das Team« und der dort platzierten Fixpunkte in Raum und Zeit, bleiben bei »Limbus« aber Fragen offen:

    1) Warum ist nie die Rede von Thiels Schussverletzung, von der er sich ganz offenbar erholt haben muss?
    2) Und wie andere hier schon bemerkt haben: Die praktische Nicht-Erwähnung von Nadeshdas Schicksal (im »Realwelt«-Teil der Handlung) ist merkwürdig bis unglaubwürdig.

    Ich hätte erwartet, dass sich Thiel, Haller, Klemm oder Vaddern, spätestens als angenommen werden durfte, dass es ein Anschlag war, etwa in dem Sinne geäußert hätten (natürlich elaborierter) wie: »Erst Nadeshda ermordet – und Thiel angeschossen, nun auch noch Attentat auf Boerne«.
    Sowas zu thematisieren wäre doch normale Kommunikation innerhalb des inneren Kreises.

    PS: Mein Hoffen auf einen Bobby-Ewing-Moment für Nadeshda wird wohl nicht erfüllt.


  • Till Schneider • am 10.11.20 um 0:13 Uhr

    Ich habe mir schon lange keinen Münster-Tatort mehr angesehen, weil ich von dieser Klamauk-Sorte übergenug hatte. Bei „Limbus“ habe ich es mal wieder probiert, wegen des abgedrehten Themas, und siehe da: Es hat funktioniert. Aber nur, weil genau dieses spezielle Thema abgehandelt wurde – davon bin ich überzeugt. Das Münster-Konzept an sich ist erschöpft, es ist schon seit langem ausgelutscht und konnte nur mit einer einzigen Maßnahme wiederbelebt werden: Mit der Hinzufügung einer knackigen Zusatzebene, hier dem Zwischenreich zwischen Leben und Tod. Dank dieser Zusatzebene hat der Münster-Klamauk plötzlich wieder funktioniert. Interessant!

    Aber halt, es war ja diesmal viel weniger Klamauk, und vor allem war es nicht derselbe Klamauk. Die Zusatzebene hat sich als so tragfähig herausgestellt, dass sie den Klamauk völlig verändert hat. Deshalb ging es wieder. Zumindest dieses eine Mal. Für weitere Folgen erwarte ich nichts dergleichen, denn dann müsste ja wieder eine neue Zusatzebene gefunden werden, und das halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich. Aber wer weiß … ich sage mal vorerst nicht #ENDE, sondern #noch EIN Versuch. Wenn der dann was taugt, sage ich nochmal dasselbe, und dann wieder (usw. usf.), aber ein pauschales #WEITER gibt es von mir auf keinen Fall. Dazu ist #Münster einfach zu … siehe oben.

    Aber „Limbus“ war richtig nett. Es glänzte nicht alles, und es gab ein paar Längen, aber insgesamt war das eine sehr brauchbare und z.T. witzige, ja sogar anrührende Umsetzung des klassischen Stoffs. Jan-Josef Liefers hat exakt so gespielt wie immer, wofür ich ihn normalerweise wie immer kritisieren würde, aber was solls? Diesmal waren seine Einheits-Minen und Faxen in einen anderen Kontext eingebettet. Und da haben sie sehr gute Dienste geleistet, das muss ich zugeben.


  • Hortense • am 10.11.20 um 0:23 Uhr

    weiter!


  • Marsu • am 10.11.20 um 1:19 Uhr

    So viel Lob?
    Warum nur; ich verstehe es nicht.

    Die Rahmenhandlung war dünn und dazu noch totaler Mumpitz

    Der „Arzt“ kommt also nach Münster um Pathologe zu spielen, obwohl ihm das ekelt bis zur körperlichen Unfähigkeit (Ohnmacht).
    Na wenn das mal keine tolle Geschichte ist meine lieben Autoren und Redakteure!
    Noch genialer wird es jetzt aber mit dem Mordversuch an Boerne – der wollte zwar eh gerade für drei Monate aus der Stadt – aber fuck it, auf Binnenlogik achtet im Münstertatort eh keiner mehr seit einigen Folgen!

    Dazu hatte der Film einige Längen und reichlich gestelzte Schauspielerei.
    Die Bildgestaltung fand ich schlicht schrecklich.

    Die Höllenbehörde fand ich zwar ganz lustig,
    die Metaebene beim Zuschauen selbst im Pandämonium der filmischen Grausamkeiten und Inhaltslosigkeit gefangen zu sein, hätte es aber nicht gebraucht.


  • arte-Versteher • am 10.11.20 um 8:37 Uhr

    Nach so vielen Leberwurstbroten und Karnevalsumzügen im bisherigen TO-Jahr endlich mal wieder ein hochklassiges Drehbuch. Klar gesponnener roter Faden, viele originelle Ideen von der Begegnung mit Nadeshda bis zum Mail aus dem Jenseits, das beim Adressaten als Spam aufploppt. Natürlich nichts für Leute, die zum Lachen den Paternoster in den Keller nehmen. Besonders großartig der Einwand, dass es das Thema Grenzgänger ja schon mit Whoopi Goldberg und anderen gab. Nach dieser Logik bräuchte man überhaupt keine Whodunnits mehr, weil man ja schon einen Agatha Christie gesehen hat, und Liebesfilme gäbe es ausschließlich als Shakespeare-Verfilmungen mit Balkon. 5 Sterne ohne jeden Abzug.


  • stephan_muenchen • am 10.11.20 um 8:59 Uhr

    Oooookay!!!??? „What the hell“ war das denn? Ein Tatort in der Vorhölle (naja – richtiger: im Limbus“) und Boerne mittendrin. Ein Münster-Tatort, der eher zu Murot gepasst hätte, als zu Boerne und Thiel. Ein Tatort, der so ganz anders als die üblichen sich zwischen Klamauk und Frotzeleien bewegenden Münster-Tatorte inszeniert wurde… aber trotzdem irgendwie typisch geblieben ist.

    War das denn überhaupt ein Tatort? Nun ja: es gab ein Verbrechen – eigentlich sogar mehrere: 2 Morde und ein Mordversuch. Es gab einen Täter, der sogar von Anfang an für den Zuschauer bekannt war. Es gab einen Kommissar, der hinter dem vermeintlichen Unfall doch schnell ein Verbrechen vermutete. Es gab eine Staatsanwaltschaft, die sich in die Ermittlungen einmischte. Es gab jede Menge Spannung bis zur Aufklärung und klassischen Überführung und Verhaftung des Täters. Wenn das alles nicht für einen typischen Tatort spricht, dann weiß ich es auch nicht :-).

    Und doch war alles anders. Boerne in der Zwischenwelt, einem stahlgrauen, düsteren wahr gewordenen Alptraum einer Behörde, in der streng nach Vorschrift über die weitere Verwendung des zwischen Leben und Tod befindlichen Menschen befunden wird. Allein die Inszenierung des Limbus und der Geschehnisse dort war witzig und facettenreich inszeniert:
    – Der Pater Noster, der entweder hoch in den Himmel oder runter in die Hölle führt
    – Der Fernseher in der Ecke, auf dem die Übertragung eines Karnevalumzugs gezeigt wird
    – Die Vielzahl an Formularen und Widerspruchsdokumenten
    – Der Notausgang in die reale Welt
    – und natürlich SchnickSchnackSchnuck mit dem Limbusverwalter um Restzeit auf Erden
    – das Wiedersehen mit Nadeshda, die sich im Behördendschungel verfangen hat

    Und der Fall an sich? Nun, manchmal war sie schon nervig, diese zwischen Leben und Zwischenwelt spielende Handlung… und trotzdem war es für mich hoch spannend und sehr kurzweilig. Drehbuchautor und Regisseur haben klassische Szenerien und Twists aus Thriller und Horror eingebaut… dieses Rauszögern bis zur letzten Sekunde, als Jacoby im Krankenhaus dem schwer verletzten Boerne die Todesspritze geben wollte, um dann doch unterbrochen zu werden. Das Flackern der Lampen oder des Computerbildschirms, wenn Boerne versucht, die Lebenden zu erreichen.

    Ach – „Limbus“ ist eine Tatortfolge, wo in jeder Szene jede Menge Details versteckt sind, Es ist eine Tatortfolge für die eingefleischten Fans der Münsterianer Ermittler. Und es ist vor allem eine Special-Folge von, mit und über Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne.

    „Limbus“ ist wirklich gelungen – nicht nur „auch“ weil die Folge so ganz anders war, sondern „gerade weil“ diese Folge so anders war… und trotzdem ein Münster-Tatort.


  • Gabby-suisse • am 10.11.20 um 14:58 Uhr

    #WEITER!!!
    UNBEDINGT – und noch viele viele Folgen!
    Die Münsteraner sind die Besten!


  • Wolf • am 10.11.20 um 15:12 Uhr

    Weiter so!!!!!!


  • BK • am 10.11.20 um 15:33 Uhr

    Mal wieder ein super Tatort.
    Das es sich gelohnt hat, diese Folge zu schauen, ist nicht zu bezweifeln.

    Das „Reale“ und das „Unreale“ wurde toll mit einander kombiniert. Auch wurde das „Unreale“ genial dargestellt, nämlich ohne Effekte und sonstigen „Fantasykram“, sondern nur mit realen Mitteln, was mir persönlich sehr gefallen hat – wie es der ganze Tatort getan hat.

    Zudem hielt einen die Handlung gut auf Spannung.

    Aus meiner Sicht einer der besten Tatort-Folgen. Verstehe nicht, was es da zu meckern gibt.


  • BK • am 10.11.20 um 15:38 Uhr

    Das Münsteraner-Tatortteam gefällt mir einfach super!
    #Weiter!!!


  • Walter Ulbricht • am 10.11.20 um 16:15 Uhr

    In welchem Geschäft kann ich den Anzug, den Boerne trägt (wie auf den Photos abgebildet) , kaufen?


  • Spirou • am 10.11.20 um 17:21 Uhr

    Münster im freien Fall
    Der letzte war der i-Strich der aktuelle der i-tüpfel zum Untergang
    Ihr schaffts tatsächlich dass ich sonntags nimmer tatort gucke


  • Lear • am 10.11.20 um 19:01 Uhr

    Was für ein genialer TO – man, was habe ich mitgefiebert!

    Bei dem mythologisch anmutenden Namen Limbus habe ich zunächst befürchtet, erneut eine TO-Enttäuschung zu erleben, wurde dann aber eines besseren belehrt und mit dem nach meiner Meinung zweit- oder drittbesten TO des Jahres belohnt.
    Der Limbus bezeichnet in der katholischen Theologie einen Ort an dem sich Seelen befinden, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel und der ewigen Anschauung Gottes ausgeschlossen sind oder waren. Umgangssprachlich wird er als Vorhölle bezeichnet.
    Münster ist ein TO-Team, das mitunter die ausgewogenste Filmhandlung hat. Obwohl das Team auch schon mal mit einer Story ins Klo gegriffen hat (nach dem Motto: Wir sind das beliebteste TO-Gespann, da schauen die Leute zu, egal was wir für Mist verzapfen; ich denke z.B. an:
    „Autisten sind Inselbegabungen.“)
    Dieser Fall war zwar extrem schräg und ein wenig durchgeknallt, trotzdem gehört diese Folge definitiv zu den besten Krimis aus Münster. Schade finde ich allerdings, dass hier so wenig auf Kontinuität gelegt wird. Boerne und Thiel haben sich z.B in dem TO „Lakritz“ als Freunde tituliert, und im aktuellen Film heißt es wieder, Thiel wisse nicht, ob Boerne Freunde habe. Dabei hat er ihn in „Lakritz“ zugedeckt und ihn „mein Freund“ genannt. :-(
    Auch extrem strange war die Tatsache, dass DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG ebenfalls von Axel Prahl gespielt wird. Hätte diese Rolle nicht auch von einem anderen (verblichenen) TO-Kommissar übernommen werden können, bspw. Oliver Momsen.
    Wie kurz Nadeshda gewürdigt wurde, fand ich auch schade. Ich bin immer noch erschüttert, wie die Sache in ihrem Fall endete. Nicht allein, dass sie erschossen wurde, stört mich in der Beziehung, sondern die Art und Weise wie und wo es passiert ist. Für mein Dafürhalten hat es so eine altgediente Kollegin verdient, wenigstens in einem Einsatz mit ihrem Team getötet zu werden, statt bei einem willkürlich zusammengewürfelten Team das Leben zu lassen. Von diesem Mini-Auftauchen war ich daher ziemlich enttäuscht.
    Mein Star dieses TO war eindeutig „Alberich“/Silke Haller! Gerne mehr von ihr in dieser Art, sie verdient mehr Aufmerksamkeit. :-)/


  • Sabrina • am 10.11.20 um 21:25 Uhr

    [In bester Schmickler-Manier:] #AUFHÖREN


  • HerrBert • am 11.11.20 um 2:10 Uhr

    Während die Ermittler aus Köln und Stuttgart immer einen, meiner Meinung nach, souveränen Tatort abliefern, den man für voll nehmen kann, bieten die Münsteraner schon immer einen Slapstick hart an der Grenze zum Klamauk. Allein das schauspielerische Können von Thiel und Börner halten Münster im Rennen.
    Von mir aus darf es auch mal eine fantastische Geschichte wie diese sein. Aber bitte nicht zu oft! Mein Bedarf an derlei Stoff wäre für die nächsten 10 Jahre gedeckt.


  • Nils • am 12.11.20 um 1:08 Uhr

    Katastrophe. Man weiß von anfang an wer der Mörder ist. Man weiß dass alle Hauptdarsteller überleben. Es kommt einfach keine Spannung auf und es dreht sich alles im Kreis. Zudem leider völlig abstrahiert von der Realität. Wir sind hier nicht bei Harry Potter.


  • Ralf R Manns • am 12.11.20 um 1:54 Uhr

    Top! Das ist ein Kunstwerk!
    Und wieder wurden ein paar Szenen in Köln statt in Münster gedreht:
    Die Eisentür, aus der Boerne aus der Vorhölle flieht und auf ein Fahrrad steigt, führt in die Baumstrasse, in der Mähe des Neumarktes in Köln. Es ist eine Ausgangstüre aus einem Parkhaus.

    Daran werde ich jetzt immer denken, wenn ich dort vorbei komme.
    Ob dann auch der Teufel dahinter steckt?


  • logiclöcher • am 13.11.20 um 0:27 Uhr

    Na ja, es ist halt die Frage, was man von einem Tatort, von einem Krimi erwartet. Mit der Realität hatte das nichts zu tun. Es ist gut, wenn man vorher die Kritiken liest, dann weiß man, was auf einem zukommt. Schöner Scheiß – wirklich schön. Ästhetisch und eine Hommage an Börne. Viel Schauspielerei und begrenzte und überschaubare Spielorte. Kein Schauspieler zu viel, kein Passant oder ähnliches. Wäre interessant, das ganze als Kammerspiel zu inszenieren. Alles schön, aber dann doch viele Möglichkeiten, das Ganze auf die Spitze zu treiben ausgelassen. Warum Thiel die Doppelrolle hat, hat sich mir nicht erschlossen. Geil wäre es gewesen, wenn alte, tote, erschossene Bösewichte als Funktionsträger Rollen im Limbus übernommen hätten. Dann hätte man sich an manch sadistischer Handlung der Geschäftsleitung kaputt lachen können, so war es lau. Interessante Vorstellung des Autors von der Vorhölle. Bei derart viel Bürokratie, die es jetzt schon auf Erden gibt, sind wir hier nicht mehr weit von der Hölle entfernt.


  • Lenz • am 13.11.20 um 23:08 Uhr

    Ich bin Tatort – Fan.
    Aber der Münster Tatort mit Thiel und Börne ist meine absolute Nr. 1


  • Sabine • am 14.11.20 um 0:10 Uhr

    Humorvolle, gut inszenierte und gespielte Krimiunterhaltung. Danke!
    #Weiter


  • Björn • am 15.11.20 um 21:00 Uhr

    Jetzt machen die auch noch den Münstertatort kaputt. Glückwunsch.


  • Luc • am 15.11.20 um 22:22 Uhr

    Limbus, Esoterik, Globuli, Corona-LeugnerINNEN, „QuerdenkerINNEN“, Wünschelrutengängerinnen,… was gibt es nicht alles … und viele unrealistische „Märchen“Filme…

    Jetzt kommt auch der Pumuckl wieder. Warum nicht? Als Kinderfilm! Unreal.

    Aber doch nicht als TATORT! Das war einmal eine intelligente, spannende Krimi Reihe.
    Fehlt es an guten Autoren?
    Die besten haben sich schon vor Jahren verabschiedet, dann kamen die Heinzes!
    Die Zuständigen und – Innen wollen keine Geschichte mit intelligenter Ermittlungsarbeit mit Logik und Spannung.
    Eine neue Medien-Generation, die in der Kindheit seelisch verarmte, darf das! Aber bitte unter anderem Titel!!! Eine Frau die schreiben kann, abschreiben, darf sich deswegen auch nicht scxhon Doktorin nennen!


  • Bert-NRW • am 15.11.20 um 22:24 Uhr

    Guten Abend an alle …..
    war bei den Vorschauen eher skeptisch, ob es sich lohnen wird, den Tatort an zu sehen.
    Habe ich dann doch angesehen und fand den Tatort für mich Persönlich, sehr ansprechend !
    Warum :
    Wie ich so 23 Jahre jung war, bin ich nach einer gelungenen OP nach ein paar Stunden auf dem Zimmer in eine Notlage gekommen. Sofort auf Intensiv Station und dort gingen langsam die Lichter aus ( fühlte sich an, als wenn jemand das Licht mit einem Dimmer runter regelt ). Dann war ich ca. 10 Minuten Klinisch Tot. Man konnte mich zurück holen und habe da dran auch keine Negativen Erlebnisse von zurück behalten.
    Mit 50 Jahren hatte ich einen schweren Unfall und lag 3 Wochen im Koma.
    Das in dieser Zeit erlebte, würde Bücher mit Horror Geschichten füllen !
    Ich kann bis heute viele Dinge, die ich dort erlebt habe, noch heute zu Tage im Detail erzählen kann. Da war Mord und Totschlag, Wirtschafts Krimi, Erlebnisse aus einer Zeit, die ca. 400 Jahre zurück lagen ( später wurde ich fündig, das diese Dinge sich so zum Teil zugetragen hatten ).
    Es war alles so Real, wie es in dem Tatort eingebaut wurde !
    Deshalb gerne 20 Sternchen für diesen Tatort ;-)
    Nette Grüße von Bert


  • Luke • am 17.11.20 um 19:47 Uhr

    Kommentare schreiben gehört so gar nicht zu meinen Hobbys, aber nach dem ich hier so viele Hochgejubelte gelesen habe muss ich die Frage stellen, ob ich vielleicht zu schlau für dieses Land bin. Wie kann man diesem Kernschrott irgendwas positives abgewinnen? Ist mir unbegreiflich. Obwohl, für Menschen mit Einschlafstörung vielleicht ok. Ich sehe übrigens am liebsten den Münster-Tatort, aber der war bah


  • WW • am 18.11.20 um 16:10 Uhr

    Ja, Luke, offenbar bist Du zu schlau für dieses Land. Alle andere nicht.


  • FWH • am 19.11.20 um 9:39 Uhr

    Wie kann man die durchaus guten Schauspieler der Münster-Tatort-Serie mit einem derart blödsinnigen und durchschaubaren Plot verheizen? Es war nicht einmal die Grundidee, die etwa für 10 Minuten trug, als vielmehr die quälend nervtötende Fortsetzung mit dem „unsichtbaren“ Börner, die den Blick alle 5 Minuten zur Uhr gehen ließ, wann dieser Unsinn endlich sein Ende findet.

    Damit hat sich das Thema „Tatort“ für uns erledigt, denn die Münster-Tatorte waren die einzigen, die wir noch anschauten.


  • GUSTAV-0815 • am 21.11.20 um 20:52 Uhr

    unbedingt
    #WEITER
    Börne und Thiel sind immer ein Genuss, egal, was sie verzapfen…


  • Mike • am 23.11.20 um 2:46 Uhr

    Super Tatort. Kann die vielen 1 oder 2 Sterne Kritiken nicht verstehen. Dieser Tatort war spannend von der ersten bis zur letzten Minute.


  • Ha-Jo G. • am 24.11.20 um 16:31 Uhr

    #WEITER
    Einfach genial, was den Tatort-Teams immer wieder einfällt.

    Wenn ich mir aber die 1-Sterne-Kommentare hier so anschaue, setzt das Schubladendenken bei mir ein: Für den bierbäuchigen BILD-Zeitung lesenden deutschen Michel, der im Feinripp-Unterhemd (leicht verschmutzt) mit einem Kasten Bier und einer Familienpackung Chips vor seinem 50“ Fernseher sitzt, ist das wohl eher nichts.


  • Conni • am 1.12.20 um 1:14 Uhr

    #weiter

    Die Münsteraner sind mir die liebsten unter den Tatörtlern. Und es darf auch experimentiert werden – wenn alles immer gleich bliebe bzw. zu vorhersehbar wäre würde man sich ja irgendwann langweilen.


  • Jacobus, f. • am 2.1.21 um 19:28 Uhr

    Mit Geistern. Hat was von überseeischer Subkultur. Siehe letzter Weimar-Tatort (1.1.21). Passt aber – will mir das Tatort-schauen sowieso abgewöhnen.


  • Luise • am 16.1.21 um 0:29 Uhr

    Der Tatort Limbus ist absolut spitze. Mir hat er so gefallen, das ich ihn schon mehrfach weiterempfohlen habe!!!


  • slice me nice • am 27.1.21 um 23:15 Uhr

    Großartig! Als „normaler“ Krimi mit einem komatös daliegenden Boerne wäre es sicherlich nur ein durchschnittlicher und vorhersehbarer Tatort geworden, doch die Darstellung von Boerne in der Zwischenwelt verlieh diesem Tatort eine Dimension sondergleichen, mit im wahrsten Sinne geistreichen Einfällen, mit Spannung und Dramatik, die berührte. Alle Ebenen fügten sich passend ineinander und auch der Humor war genau dosiert und wirkte nie daneben.

    Ganz große Klasse – und das trotz der zahlreichen Filme und Serien über die Geisterwelt, die sicherlich die meisten im Hinterkopf haben.

    Auf jeden Fall #Weiter so !!


  • Gery Ochsner • am 1.2.21 um 11:24 Uhr

    Offenbar müssen gelangweilte Regisseure hie und da über die Stränge schlagen und einen riesen Seich produzieren. Mir taten die Darsteller leid, die diesen Klamauk mitmachen mussten.


  • M. Westkemper • am 12.4.21 um 20:09 Uhr

    #weiter. Das Münster Team muss bleiben!


  • Katja • am 15.4.21 um 17:47 Uhr

    blablabla… immer dieses Gejammer in den Kommentaren… soll man sich doch andere Tatort-Folgen von anderen Ermittlern angucken, wenn man die Münster-Reihe nicht mag…
    Ich finde JEDE Folge einfach nur genial !!!!!
    WEITER SO !!!!!!!!!! Ein Leben ohne Thiel-Boerne ist leer…
    Viele Grüsse aus der Schweiz :)


  • slice me nice • am 18.4.21 um 11:02 Uhr

    Mir ist aufgegangen, weshalb Thiel in die Rolle des Teufel-Assistenten geschlüpft ist. Das hat meiner Ansicht nach keine tiefere Bedeutung, sondern ist dem Umstand geschuldet, dass Thiel sonst sehr wenig „Sendezeit“ in diesem Tatort hätte. Hätte irgendeine andere Person diese Rolle verkörpert, dann hätte sie sehr viel Raum eingenommen und Thiel wäre kaum zu sehen gewesen. Das ist, denke ich, der einzige Grund.

    Dass dieser Tatort großartig ist, habe ich bereits geschrieben. #weiter


  • Ariane • am 3.5.21 um 1:31 Uhr

    #WEITER

    Die meisten Münsteraner Tatorte gefallen mir gut. Man weiß natürlich meist schon in etwa, was man bekommen wird. Diese Folge fällt wirklich sehr aus dem Rahmen. Aber ich fand sie eigentlich noch besser: spannend wie selten, dabei absurd, witzig, abgedreht, mit liebenswürdig gezeichneten Charakteren, wo Boerne mal was anderes tun durfte als arrogant sein.
    Gern mehr von diesen Experimenten!
    #UNBEDINGT WEITER, in welcher Weise auch immer!!!


  • Mathias Eyrich • am 6.9.21 um 10:40 Uhr

    Ich weiss nicht was mit den selbsterklärten Münsteraner TO-Freunden nicht stimmt, die die Folge so grottenschlecht fanden – ich fand sie klasse. Volle 5 Sterne, und ganz klar: #WEITER !!


  • Mathias Eyrich • am 6.9.21 um 10:44 Uhr

    Öhm… keine Ahnung warum jetzt mein vorheriger Kommentar nur mit 3 Sternen drinsteht, das sollten schon 5 sein !!


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