Tatort Folge 1166: Rhythm and Love



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Tatort Folge 1166: Rhythm and Love 3 51

„Rhythm and Love“ – der Name des Seminars im gleichnamigen Tatort aus Münster ist Programm. Es ist Fall Nummer 39, in dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und der schrullige Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) gemeinsam ermitteln. Und der Einsatz hat es in sich, führt er doch in eine Bio-Kommune kurz vor den Toren der Domstadt, in der freie Liebe, das Streicheln von Alpakas und Trommeln für die Befreiung des Geistes zum Alltag gehören.

Die Tatort-Episode 1166, eine Produktion des WDR, wird am 2. Mai 2021 um 20.15 Uhr im Ersten erstgesendet.

Inhalt der Tatort-Folge „Rhythm and Love“

Splitterfasernackt, ohne Papiere oder jegliche Anhaltspunkte zur Identität wird ein Ende 20-Jähriger am Rande Münsters unter einem Dornenbusch entdeckt. Ein anonymer Anrufer informierte die Polizei über den Leichenfund im Auenwald, der Zeuge ist danach allerdings verschwunden.

Während Thiel und sein Assistent Mirko Schrader noch ratlos sind, um wen es sich bei dem Opfer im Fall „Rhythm and Love“ handelt, übernimmt Professor Boerne von der Rechtsmedizin kurzerhand die Recherchen – und wird prompt fündig. Maik Koslowski heißt der Tote: Gemüsebauer, Aktmodell und spiritueller Lehrer auf dem Erlenhof, einer in der Nähe des Leichenfundorts gelegenen Bauwagenkommune. Auf dem Gelände gab Koslowski regelmäßig Seminare zu Themen wie „Bewusstes Mann sein“, „Trommeln und Ekstase“ oder „Sexualität und Tantra“. Thiel und Boerne staunen nicht schlecht.

Die Welt, die die beiden Ermittler daraufhin betreten, ist ihnen fremd. Gänse schnattern, Alpakas quieken, Menschen laufen barfuß. Hier und da wird an einem Joint gezogen. Über den gewaltsamen Tod von Maik scheint die Gemeinschaft jedoch sehr betroffen, Tränen fließen und man nimmt sich tröstend in den Arm.

Ein Gespräch mit dem Mitglied Inès ergibt, dass der polyamor lebende Koslowski gleichzeitig vier Beziehungen unterhielt, eine davon mit ihr selbst. Einer der weiteren Partner lässt Hauptkommissar Thiel aufhorchen: Ausgerechnet der Polizeipressesprecher Johannes Hagen soll sich mit Maik sexuell vergnügt haben! Hagen ist mit Marion verheiratet und hat zwei Kinder. Ist die Familie bloß eine Tarnung? Brachte der Polizist Koslowski aus Eifersucht um?

Um mehr aus den Reihen der Gemeinde zu erfahren, schleust Frank Thiel seinen drogendealenden „Vaddern“ in die Gruppe ein, der die kleinen Tütchen mit Haschisch praktischerweise gleich aus eigenem Anbau mitbringt. Die Beweislage könnte dabei so viel besser liegen, würde doch nur endlich der Bericht aus dem Labor vorliegen. Denn ein fremdes Haar, das an der Leiche gefunden wurde, stammt vermutlich vom Täter; Boernes Assistentin Silke Haller sollte sich persönlich um die Untersuchung kümmern. Dass die dabei einen fatalen Fehler gemacht hat, ahnt ihr strenger Chef allerdings nicht …


Der Münster-Tatort „Rhythm and Love“ wurde ausnahmsweise zum Großteil in Köln gedreht, nur wenige Drohnenaufnahmen sind von der westfälischen Domstadt zu sehen. Geschuldet war dies unter anderem den Einschränkungen durch die Corona Pandemie. Die Dreharbeiten dauerten dabei vom 26 Oktober bis 27. November 2020. Der Arbeitstitel lautete „Wer du wirklich bist“.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (41 J. | Kinoliebhaberin)

Puh. Typisch Tatort Münster und damit nichts für mich. Die Filmfehler habe ich irgendwann aufgehört zu zählen (Bsp. Fahrradplatten, Knöpfe an Boernes Kittel). Das lächerliche Finale ist nur mit mehreren Gläsern Gin und/oder Whisky zu ertragen – Prost!

Gerald (41 J. | IT-Nerd)

Bei dieser Tatort Folge bekommt der Münster-Fan alles geboten, was er an Thiel und Boerne liebt. Natürlich hat der Professor wieder ein Problem mit seinem Ego und Thiel muss sich mit Vaddern rumschlagen. Schön zu sehen ist wie Alberich und Schrader Freunde werden. Ich würde sagen Popcorn und Cola bereitstellen und auf einen gelungenen Sonntagabend freuen.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller – ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Kriminalassistent Mirko Schrader – Björn Meyer
Taxifahrer Herbert „Vaddern“ Thiel – Claus D. Clausnitzer
Maik Koslowski, Leiter der Seminare – Matthias Zera
Priester Tobias Flügge – Nikolai Kinski
Polizeipressesprecher Johannes Hagen – August Wittgenstein
seine Ehefrau Marion Hagen – Patrycia Ziolkowska
Kurt Hagen, Vater von Johannes – Peter Harting
Inès Fournier – Maelle Giovanetti
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Elke Schuch
Regie – Brigitte Maria Bertele
Kamera – Timon Schäppi
Szenenbild – Michaela Schumann
Schnitt – David J. Achilles
Ton – Matthias Haeb
Musik – Christian Biegai, Kerim König

Bilder-Galerie zum Krimi aus Münster


80 Meinungen zum Tatort Folge 1166: Rhythm and Love

  • Michael • am 2.5.21 um 1:51 Uhr

    Diese Tatort Schauspieler ziehen den Krimi nur ins Lächerliche, die beiden sind nur noch Komiker, dass will sich keiner mehr anschauen und macht uns echt scheiß wütend. Wir freuen uns echt immer auf den Sonntags Tatort, wo es spannend ist und kein Comic draus gemacht wird. SO wie bei Laitmayer und Batic ist es immer qualitativ spannend und hoch kriminell, so was brauchen wir, raus mit den beiden Komikern, das können wir nicht mehr ertragen…!!!!!
    MFG M.Schröder


  • Till Schneider • am 2.5.21 um 18:17 Uhr

    Verbotener Vorab-Kommentar: Münster muss verboten werden. Geht ja nicht von selbst weg.


  • BK • am 2.5.21 um 18:49 Uhr

    Verbotener Vorab-Kommentar: @ Till Schneider: Darf ich fragen, wie Sie Ihre Äußerung meinen?


  • DerBob • am 2.5.21 um 19:15 Uhr

    Es sollten nicht nur Vorab-Kommentare verboten sein, sondern auch die Bewertungsfunktion für diese deaktiviert.
    @BK ich denke der Herr versucht witzig zu sein.


  • Till Schneider • am 2.5.21 um 19:21 Uhr

    @BK: Na ja, ich finde #Münster halt nicht mehr wirklich prickelnd, und in meiner Verzweiflung dachte ich, Verbieten ist ja zur Zeit „in“, also könnte man vielleicht … aber war nur Spaß. Verbieten ist nicht so meins.


  • Till Schneider • am 2.5.21 um 19:27 Uhr

    … ach so, oder meinten Sie den Punkt „Verbotener Vorab-Kommentar“? Das habe ich geschrieben, weil Vorab-Kommentare hier schwer geächtet werden, und weil manche Leser sie am liebsten verbieten würden. Es sind eben nicht alle so drauf wie ich.


  • Tom • am 2.5.21 um 20:55 Uhr

    Gleich zu Beginn gabs einen nackten haarigen Mann mit einem noch haarigeren Penis… und das gleich um 20.15 ;-) leider war er dann gleich tot…


  • Gerti • am 2.5.21 um 20:58 Uhr

    Der Tatort wird immer schlechter. Heute wieder so unrealistisch. Das kann man sich gar nicht mehr antun.


  • CiCi 88 • am 2.5.21 um 21:08 Uhr

    Die Kommentare von Till Schneider sollten wirklich geloescht werden.


  • Leni • am 2.5.21 um 21:11 Uhr

    Einfach nicht mein Ding. Ich werde nicht warm mit dem Münsteraner Komödienstadel und schalte ab. Fairerweise müsste ich neutrale 2,5 Sterne vergeben, geht aber nicht. Und drei werden es auf keinen Fall.


  • Hardy Hatzius • am 2.5.21 um 21:24 Uhr

    Hat es in etwa mit Cochona zu tun?
    Dieser Münster–Krimi ist zu plattestem Slapstick verkommen.
    Und wenn wir schon dabei sind und am letzten Rest Realismus dieser Serie zweifeln:
    Oberstaatsanwalt Ralf Knispel bezweifelt, daß der Radkurier der Wahl es schafft, daß die DNA-Probe per Express realisiert wird.
    Wartezeiten von mehreren Monaten sind nicht ungewöhnlich im wahren Fall der Ermittlung.
    Daher muss ich dringend empfehlen, daß eine Sendung auf mehrere Folgen verzettelt wird, damit man sich an den einzelnen Nonsens nicht mehr erinnern kann. Und die Ermittlungen wieder näher an die Realität rücken.
    Wäre das was? Genug gedschendert?


  • HerrBert • am 2.5.21 um 21:44 Uhr

    Mal chronologisch:
    0-15 Min. Leiche im Wald gefunden, die üblichen Späße.
    16-30 Min. Zeuge überwältigt, im Präsidium Befragung, Hipppie- Bauernhof und Thiels Vater nicht so weit. Lustige Befragung mit Lama. Geschlechtsübergreifende Sexualerkenntnisse.
    31-45 Min. Beweismittel verschludert, aber Telefonnummer- Check erfolgreich. Notgeiler Boerne und Haller in Nöten, alternative Stockbrot-Lebensentwürfe. Zwischendurch Lustigkeit vom Band. Das Lügen wird zum Thema. Darauf einen Keks.
    46-60 Min. Frau des Verdächtigen jetzt auch im Spiel. Sodom in Münster. Jetzt wieder der Priester. Schwul? Trommelkurs mit Boerne, hahaha. Bei dieser Komik kommt Fremdschämen auf. Das Haar ist von Boerne, wer hätte es gedacht.
    61-75 Min. Erpressung durch den Priester? Vater köpft den Fisch. Sollte da noch etwas Tiefgründigkeit hineinkommen? Boerne und Thiel trinken sich einen an. Schenkelklopfer. Schwuler Assistent mit schwarzem Karategürtel, kurzer Lacher. Priester in Nöten. Roadmovie-Musik. Neue Leiche auf dem Bahndamm. Der Priester. Weitere Beziehungsangelegenheiten.
    76-90 Min. Vater als Ermittler tätig, auch der Mörder? Showdown jetzt schon? Mord mit Aussicht stand Pate. Da war es aber lustiger. Das Ende ist nah. Erbarmen. Lagerfeuer und Gitarre. Alles wieder gut.

    Mir fehlen die Worte. Freue mich für alle, die 5 Sterne vergeben haben und freue mich auf nächsten Sonntag. Was für eine Brunskacke.


  • Jürgen • am 2.5.21 um 21:46 Uhr

    Sehr amüsanter Tatort


  • Nelly • am 2.5.21 um 21:47 Uhr

    Abstruse Handlung, und der sogenannte „Humor“ kam bei mir leider überhaupt nicht an. Wenn die Drehbücher nicht besser werden, sollten sie Boerne und Thiel lieber in Rente schicken.


  • Stefan G. • am 2.5.21 um 21:50 Uhr

    Ordentliche Satire mit viel Klamauk und Slapstick. Dafür 4 Sterne.
    Wenn es ein Tatort gewesen wäre, hätte ich weniger gegeben.
    Aber als Komödie war es gut.
    Epochal: Die Karate-Szene zum Schluss.
    Schönen Sonntag noch.


  • Chairlocke • am 2.5.21 um 21:51 Uhr

    Der einzige sehenswerte Tatort ist immer noch Münster. Alle anderen nehmen sich ernst.


  • Ingeborg Robertson • am 2.5.21 um 21:51 Uhr

    Ein wirklich guter Tatort zur Abwechslung! Ich gucke jede Woche, bin wohnhaft in England! Freue mich jede Woche auf den Tatort! Leider aber waren in den letzten Monaten einige Tatort Programme nicht so gut!
    Aber der Münster Tatort und die Darsteller sind zur Zeit die Besten. Danke für die gute Unterhaltung 👍😀


  • Alehalo • am 2.5.21 um 21:54 Uhr

    Ich liebe die beiden & Co und verzeihe ihnen alles, fast…….


  • Leeder-Vasquez, Maria • am 2.5.21 um 21:56 Uhr

    Keine Probleme beim Sprachverständnis mehr.
    Inhaltlich ziemlicher Klamauk. Bei der Darstellung des katholischen Priesters hat man gerade noch die Kurve gekriegt. Insgesamt wenig sehenswert.

    Maria Leeder-Vasquez


  • Winfried Vorbeck • am 2.5.21 um 21:57 Uhr

    Ein interessanter und spannender Tatort, für Münster-Tatorte ziemlich ernsthaft. Vielleicht ein bsschen zu viel Friede, Freude, Eierkuchen am Ende. Da fehlten mir die Spitzen zwischen Boerne und Haller.

    Für den neuen Assistent wurde der Charakter gefunden. Hoffentlich, das hat mir sehr gefallen. Der Typus „nett, hilfsbereit und mit Minderwertigkeitskomplexen“ passt zum Schauspieler, das wirkt authentisch.

    Wegen der für mich interessanten Geschichte und wegen Mirko Schrader bzw. dem mir bislang unbekannten Schauspieler Björn Meyer volle Punktzahl.


  • Penelope • am 2.5.21 um 21:58 Uhr

    Dieser Münsteraner Tatort hat mich gut unterhalten, heute war es noch nicht einmal zu klamaukig.
    Der Song hat mir sehr gut gefallen, war das Nick Cave?


  • Henning • am 2.5.21 um 21:59 Uhr

    Ich empfand die Figur des Kurt Hagen unvollendet und nicht besonders glaubwürdig. Doch der Film insgesamt hat mich sehr gut unterhalten. Es ist eine gute Idee, zwischen Assistent Schrader und Frau Haller eine Freundschaft entstehen zu lassen, denn das hilft ihm eindeutig, in diesem Team Fuß zu fassen. Vier Sterne.


  • Jürgen AUT • am 2.5.21 um 22:03 Uhr

    GENIAL !!!

    Endlich wieder ein Münster TO wie es sich gehört !!
    Und die Szene bei Boerne im Labor am Seziertisch – da geht einem doch das Herz auf ( wie normale Leute eben drauf sind )
    TO Unterhaltung vom feinsten und kein Sozialdrama , kein Vergangenheits bewältigungs scheiß – keine Genderei – und kein Gutmenschen haben immer Recht Frustfensehen —— einfach witzige No Brainer Unterhaltung !! Danke Danke Danke


  • Attila • am 2.5.21 um 22:05 Uhr

    Also, mir hat es gefallen. Ja, es war ein typischer Münster-Tatort, aber eine der besten Folgen mit Thiel und Boerne. Ja, die Szene am Ende am See war auch für Münster schon absurd, darauf hätte man verzichten können, sonst war es ein gut gelungener Tatort. Ich glaube, diese Folge hat weniger Logiklöcher und Fehler gehabt, als viele, ernst gemeinte Folgen. Es war im Allgemeinen logisch, hat Menschlichkeit gezeigt, schauspielerisch nicht auffällig gut, aber in Ordnung, die handlung war auch OK. 4 Sterne von mir.


  • Sebastian • am 2.5.21 um 22:05 Uhr

    Mal ne Frage in die Runde:
    Warum kam mir die alte Dame mit dem ?holländischen? Dialekt, die zum Beichten kam, so bekannt vor? Kam die schonmal vor?

    Danke allen Kennern! 😊

    LG und schönen Abend noch,
    Sebastian


  • Der Fremde • am 2.5.21 um 22:06 Uhr

    Die heute dargebotene billige Slapstick-Farce ist nicht das, was ich als TO sehen möchte (aber den geneigten „Fans“ wird es gefallen haben).

    @ Till Schneider: gleich 3 Vorab-Kommentare –> da trauen Sie sich aber etwas. Fürchten Sie nicht das „Höllenfeuer“ anders gesinnter User…?


  • tortart • am 2.5.21 um 22:07 Uhr

    Naja, war so Mittelmass. Also 2,5 Sterne. Aber einen halben Zusatzstern gebe ich noch fuer den Spruch:
    .
    Staatsanwältin zu Thiel: „Sie sind wohl nicht katholisch?“
    Thiel zur Staatsanwältin: „Ich muss doch nicht jeden Scheiss mitmachen, der in Muenster gerade hip ist!“
    .
    Hahaha, der war gut.
    .
    Also, Gesamt 3 Sterne.


  • Martina Weigel • am 2.5.21 um 22:13 Uhr

    Der Münsteraner TO ist eben anders. Wenn man das akzeptiert, dann war er amüsant, schauspielerisch großartig, geile Musik, unterhalsam , lustig, mit zugegebenermaßen einigen Längen. Deshalb ein Punkt Abzug.


  • arte-Versteher • am 2.5.21 um 22:16 Uhr

    Dieser TO hatte einen guten Schuss von dem, was die besten Münster-Folgen ausmacht – ein alles fein miteinander verbindendes Thema, um das sich jeder noch so kleine Handlungsfaden gruppierte: Menschen und das sie umgebende Gespinst aus kleinen oder großen Geheimnissen und den daraus folgenden Notlügen. Langsam und behutsam und stellenweise geradezu liebevoll erzählt.

    Danke an alle, die sich so feine Drehbücher ausdenken und stimmige Inszenierungen liefern. Viereinhalb Sterne, aufgerundet auf fünf.


  • Franziska aus F. • am 2.5.21 um 22:17 Uhr

    Wer segnet solche Drehbücher ab? Das war mein letzter Münster-Tatort. Schade um die Schauspieler.


  • StefanG. • am 2.5.21 um 22:18 Uhr

    @Penelope
    Chris Isaak ist mit Forever Blue der Titelsong.
    Nick Cave war laut ARD Übersicht nicht dabei.
    @Penelope: Sie fanden diese Folge weniger klamaukig als bisherige?
    Frage nur da ich relativ neuer Tatort-Fan bin…


  • Nafalda • am 2.5.21 um 22:20 Uhr

    Nicht so lustig wie gewohnt, aber eine rolle Unterhaltung!
    Hat Thiel nicht in der rechten Wohnung gewohnt und Boerne links???


  • Simon Klausen • am 2.5.21 um 22:22 Uhr

    Voll im Mainstream
    Kommune jeder mit jedem offene Beziehungen.
    Aber das es auch jeder begreift… dann der Polizeisprecher auch wir haben eine offene Beziehung….
    Deutsche Ehepaare sind dafür Weltbekannt verheiratet zu sein mit zwei Kindern offene Beziehungen sogar Bisexuell…..
    Der arrogante Priester der gemeine! Der einen Mord weiß aber nichts sagt.
    Dieser Tatort diente eher dem Mainstream und der Sensibilisierung.
    Fehlte nur Gender und ne grüne Ziege. Münster ist echt übel geworden


  • ede • am 2.5.21 um 22:23 Uhr

    Musik: Madrugada?
    Tatort: so lala


  • BK • am 2.5.21 um 22:29 Uhr

    Das war doch endlich mal wieder ein TO, der mehr als 5 Sterne verdient!

    Meiner Ansicht nach war die Handlung gut durchschaubar, nicht zu verstrickt, aber angenehm komplex.
    Kombiniert mit einem gelungenen Geschehen und den beiden (meiner Ansicht nach) mit besten Kommissaren entfaltete sich so ein harmonisierendes Gesamtbild, in dem das Verhältnis zwischen Komplexität, Spannung und Humor gut ausgewogen schien. Gerade entgegen dem Ende kam zudem noch einmal eine ordentliche Portion Drive ins Geschehen.

    Die beiden Kommissare prägen den TO bestens und gefallen mir einfach immer wieder.


  • BK • am 2.5.21 um 22:32 Uhr

    @ Till Schneider: Wenn’s nur als Spaß gemeint war ist ja alles klar😉


  • alter Fan ( tm ) • am 2.5.21 um 22:35 Uhr

    auch wenn´s in vergangener Zeit schon mal den einen oder anderen “ besseren “ Münster TO gab , bin ich als Liebhaber dieser Tatort Reihe heute wieder voll auf meine Kosten gekommen , der Streifen hatte alles was dazu gehört – symphatische Darsteller , die allesamt ihr Handwerk perfekt beherrschen – alles sehr gut in Szene gesetzt – die Lachmuskeln wurden ebenfalls reichlich trainiert – also 4 bis 4,5 Sterne


  • Till Schneider • am 2.5.21 um 22:38 Uhr

    O doch, @Der Fremde, ich fürchte mich fürchterlich! Drei Vorab-Kommentare … dafür müsste man mich mindestens in Acht & Bann tun, wenn nicht gar rösten & vierteilen. Aber sagen Sie mal: Prof. Dr. Boerne – den spielt doch dieser, dieser, dieser Liefers, der neulich bei diesem empörenden #allesdichtmachen-Skandal … also dieser Liefers hat ja nicht mal widerrufen, soweit ich informiert bin, und da frage ich mich ernsthaft, ob man diesen Münster-Tatort überhaupt noch angucken durfte. Ich hab’s mich jedenfalls nicht getraut!


  • Claudia@1966 • am 2.5.21 um 22:39 Uhr

    Der Film selbst hatte einen feinen Rhythmus. Setting, Ton, Licht passend zum Thema. Aber unglaubwürdig,dass Frau Haller annimmt, das einzige Indiz (das Haar) könnte in Vergessenheit geraten.


  • Penelope • am 2.5.21 um 22:42 Uhr

    @StefanG
    Vielen Dank für den Hinweis!
    Zum Thema Klamauk: diese Folge war für mein Empfinden weniger überdreht als viele andere Münsteraner Folgen. Satire und Slapstick gehören für dieses Ermittlerteam einfach dazu, mal in stärkerer und mal in weniger starker Ausprägung. Mir gefällts, anderen Zuschauer weniger.


  • Baslerin • am 2.5.21 um 22:48 Uhr

    Vorausgeschickt sei, dass das Münsteraner Team generell mein Favorit unter allen TOs ist.
    Neben all dem Humor, der mich stets köstlich unterhält, wurde diesmal das Thema Beziehung und Loyalität der Beteiligten zu/mit anderen Menschen (das Opfer-seine Beziehungen; die Eheleute Hagen; Vater-Sohn Hagen; Opfer-Priester; Hagen-Priester; Priester-Ines; Vater-Sohn Thiel; Thiel-Boerne; Boerne-Haller; Haller-Schrader) sowie zu ihrem Beruf (Boerne; Haller; Schrader; Priester; Sohn Hagen; Vater Hagen) sehr vielfältig angesprochen. Das hat mir gut gefallen.
    Ich freu mich schon auf die nächste Folge!


  • Heike • am 2.5.21 um 23:05 Uhr

    @Penelope: Der Song war „What’s on Your Mind …“ von Madrugada


  • Fan • am 2.5.21 um 23:19 Uhr

    Wir bleiben dem Tatort Münster treu. Auch diesmal wieder schöne Szenen, wie die nächtliche Rotweinrunde auf dem Seziertisch. Freuen uns schon auf die nächsten Folgen


  • LMTR14 • am 3.5.21 um 0:09 Uhr

    höchst mittelmäßig. schon ein paar Lacher, aber das Verhalten von Alberich war ja hochgradig lächerlich. alles sehr durchschaubar, wobei ich gar nicht mitbekommen habe, warum sie dem Polizeisprecher im Endeffekt draufgekommen sind, gestanden hat er ja nicht. was sollten die dämlichen Regieschmähs (wie Zeitlupen, eine montage (gibt’s das Wort auf Deutsch auch?), etc.) hie und da?!?! entweder man zieht das ganz durch oder gar nicht! Die dämliche Trommellehrerin hätte ich als Thiel gebirnt.

    PS: es sollte nur eine Bewertung per User erlaubt sein… das liegt aber irgendwie auf der Hand, nicht?


  • G. E. Rücht • am 3.5.21 um 0:42 Uhr

    Ich bin mir noch nicht sicher, was dümmer ist: Etwas nicht zu schauen, was man eigentlich mag, oder sich etwas anzuschauen, obwohl man bereits vorher schon weiss dass man es nicht mag. Nur um sich daran abzuarbeiten.
    Ein mit Ansage ärgerlicher, trauriger Sonntag-Abend. Schade eigentlich.
    Man hätte ja auch die Option ziehen können, sich interlektuell mit etwas Anspruchsvollerem zu erbauen. Möglichkeiten dazu standen ja duraus zur Verfügung.
    Traurig für so manchen hier im Forum.
    Ich fühlte mich kurzweilg ganz prima vom Corona-Blues unterbrochen.
    Einen Dank dafür ans komplette Team-Münster. Weiter so!!!


  • das Lorb • am 3.5.21 um 0:53 Uhr

    Herrje, was war denn das? Das Beste war Nick Cave, ansonsten m.M.n. spannungslos und hanebüchen (Gras im Beisein vom Polizistensohn verticken und dann bei der Polizei als Ausgaben einreichen? / Der Papa als homophober Ex-Cop? / Boerne fürchtet sich vor Plagiatsvorwürfen (als ob nicht schon Erstsemester die Zitierregeln bimsen müssen) / Frau Haller windet sich wegen eines Fehlers wie ein Wurm und versucht sich in albernen Ausreden wie eine Zehnjährige)… grottig, für mich einer der schlechtesten Münster-Tatorte bislang.


  • Thomas Süper • am 3.5.21 um 1:34 Uhr

    Welches Auto hat Boerne in dem TO „Rhytm and Love“ gefahren?


  • Morgenmuffel • am 3.5.21 um 6:19 Uhr

    Schön dass man sich hier im Forum so gewohnt uneins ist!
    Ich habe mich bestens unterhalten, dieses Team noch lange nicht am Ende! Alle Klischees von der Sexkommune bis zur katholischen Spießigkeit von Münster bekommen ihr Fett weg – und das ist gut so!
    In der Satire und Comedy zu ernst nimmt, sollte andere Sendungen schauen.


  • Der Fremde • am 3.5.21 um 8:16 Uhr

    Nachtrag: Das Münsteraner Team hat vor gar nicht so langer Zeit bewiesen, dass es auch zu subtilerem Humor fähig ist. Der TO „Limbus“ Ende letzten Jahres war für mich einer der besten TO´s – wenn nicht der beste – seit der letzten Sommerpause. Dort konnte ich sogar philosophische Ansätze finden.

    Aber Geschmäcker sind ja verschieden und ich finde es okay, auch TO´s wie den gestrigen zu zeigen. Es gibt ja offenbar genügend Leute, denen derartiges gefällt. Es ist – würde ich sagen – sogar geradezu das Markenzeichen der TO-Reihe , eben unterschiedlichste Geschmäcker und Stilrichtungen abzudecken. Das ist gut so und soll auch so bleiben!


  • Al.Ter • am 3.5.21 um 9:09 Uhr

    @HerrBert hat das schön zusammengefaßt – Chapeau!
    Hier wurde ab und an geschmunzelt, mehr nicht.
    Schon als Vater Hagen bei Tisch saß & Fisch aß und später (bei Halbzeit war’s wohl) den Hammer komisch schwenkend ins Bild kam, war offensichtlich, daß der i’wie nicht ganz klar im Kopf und in die Sache verwickelt ist. Somit schieden der Pfarrer (dem weibl. Geschlecht zugeneigt) und der Pressesprecher (beiden Geschlechtern nicht abgeneigt) als Hauptverdächtige aus – in diesem Zusammenhang frug ich die Gattin: „Gibt es eigentlich auch Trisexuelle? Ich mein wg. m/w/d?“
    Spaß beiseite – nun stellt sich auch noch raus, daß der Assi schwul ist – na, fein, dann ist im politisch-korrekten Bereich also alles im Lot.
    Als Ausgleich für die fehlende Diversität?
    Wir wollen die Krusenstern zurück!
    Die ist doch nicht wirklich tot, das kriegt ein gewiefter Drehbuchschreiber doch locker hin!

    Nächsten Sonnabend/Samstag (8. Mai) kommt der Klassiker ‚Himmelfahrt‘ mit Finke beim NDR um 23:15 Uhr – freu!


  • Karin L. • am 3.5.21 um 9:50 Uhr

    Es gab schon viel Bessere. Wo Vaddern die Erlenhof-Community unterwanderte, bleibt im Dunklen.
    Mittelprächtig.


  • Alex • am 3.5.21 um 9:51 Uhr

    @Thomas Süper : einen lächerlichen Tesla
    @Till Schneider : ich hab’s mich ganz heimlich getraut , aber die Vorhänge zugezogen , damit es die Stasi von der Straße aus nicht sehen konnte und ich kein Berufsverbot wegen eigener Meinung bekomme 🤓
    Hoffentlich lesen sie hier nicht mit 🤔


  • stephan_muenchen • am 3.5.21 um 9:59 Uhr

    Es ist halt ein Münster-Tatort :-).

    Tja – man mag Börne/Thiel oder man mag sie nicht. Nur wenige Tatort-Fans liegen dazwischen – und bewerten abhängig vom Thema und der Inszenierung. Aber das finde ich nicht schlimm, denn wie immer sind die Geschmäcker verschieden und was der eine toll findet, mag die andere überhaupt nicht. Und dann gibt es ja zudem noch die d-Fraktion (wenn wir schon beim richtig gendern sind), die am liebsten präventiv vom Leder zieht… in welche Richtung auch immer und ganz egal, was dann in Wirklichkeit kommt. Mei, wir Manschgerl san scho so a Hauf’n und irgendwie saggrisch komisch.

    Mein Blick auf Tatort-Folge 1166 „Rhythm and Love“:

    Nach dem ziemlich abgefahrenen Limbus-Experiment, das entsprechend polarisiert hat, sind Börne und Thiel nun wieder im „normalen“ Fahrwasser angekommen. Es wird gekappelt, gestritten, getrunken, sich versöhnt und ab und an sogar Alberich gelobt. Das alles wird in eine mehr oder weniger wichtige Rahmenhandlung eingebettet, die dieses mal in einer Kommune spielt, wo neben haufenweise Joint-Rauchen auch jegliche Form von sexuellem Miteinander praktiziert wird – natürlich vollkommen frei, friedlich und total eifersuchtsfrei.
    Denkste! Schwuppdiwupp erwischt es den spirituellen Lehrer Maik Kowslowski, der gerade eben noch gleich zwei Personen hintereinander und – wie man im Laufe der Folge erfahren darf – auch ausgesprochen zufriedenstellend mit seiner Manneskraft beglückt hat und im nächsten Moment ziemlich erschlafft und tot im Gebüsch aufgefunden wird.
    Tatverdächtige gibt es gleich ziemlich viele, wie die erstaunten Ermittler feststellen dürfen, denn Maik hatte mehr als nur diese zwei Liebschaften. Und schon beginnen die Münster-typischen Anhäufungen von Absurditäten und Täterkonstellationen, die die Diversität von sexuellen Ausrichtungen (lesbisch, schwul, bi und was weiß ich noch alles) im Fokus haben.
    Damit nicht genug, denn Boerne scheint unter Plagiatsvorwürfen psychisch fast zusammenzubrechen, Thiel gerät mal wieder mit seinem Vaddern in Konflikt und sowohl Alberich als auch Assi Schrader verstricken sich aus unterschiedlichsten Gründen in ein Lügengestrüpp mit teilweise dramatischen Auswirkungen auf die Tätersuche.

    Wie immer ist es letztendlich schon fast egal, wie der Fall ausgeht, denn bei Boerne/Thiel steht eh das Verbrechen und die Tätersuche nicht im Mittelpunkt, sondern alles andere. Und das ist mal mehr, mal weniger unterhaltsam… mal mehr oder weniger logisch… mal mehr oder weniger passend. In „Rhythm and Love“ fand ich es so lala. Manches war wirklich lustig und skurril, manches war mir zu sehr Slapstick und an den Haaren herbei gezogen. Und dass es am Schluss dann zwei Tote und zwei Täter waren, nimmt man zur Kenntnis, aber das war es denn schon auch.

    Ich fand den neusten Münster-Tatort summa summarum: „geht so“! Er war kurzweilig, über weite Strecken unterhaltsam, aber insgesamt zu abgefahren und übertrieben. Daher gebe ich 3 von 5 möglichen Sternchen.

    Es ist halt ein Münster-Tatort :-).


  • Alex • am 3.5.21 um 10:12 Uhr

    Grade noch was Interessantes am Rande gelesen : einfach Google zu Prof. Dr. Michael Tsokos von der Charité und seiner Gastrolle in diesem TO bemühen


  • Wolfgang • am 3.5.21 um 10:20 Uhr

    Der totale Schwachsinn!
    Und – warum braucht man für einen deutschen Tatort unbedingt englischsprachige Musik?
    Weiterhin – über die total unrealistischen Aufnahmen in fahrenden Autos will ich mich nicht weiter aufregen. Das scheint bei der Filmindustrie bereits Standard zu sein. Hauptsache billig!
    Und noch: Die Einblendungen von „ARD“ und „WDR“ sind jetzt auch schon Standard? Ist da jemand hyperaktiv, oder was soll das?


  • Penelope • am 3.5.21 um 11:51 Uhr

    @Heike
    Ja, das ist das Lied! Vielen Dank für die Hilfe!🙏🏻


  • Colorwriter • am 3.5.21 um 12:09 Uhr

    Tatort Folge 1166 Rhythm and Love

    Wieder einmal versammelte sich meine Familie vor dem Fernseher, um sich „am letzten Lagerfeuer der TV Nation“ unterhalten zu lassen. Liebgewordene Tradition mit nicht allzu tiefsinnigem Inhalt. Wir waren sehr gespannt, inwieweit „Vaddern“ mehr Rolle bekommen würde. Oder gar der Rest des Ensembles, auf das nicht alles an Thiel & Boerne festgemacht wird. – So mein Wunschdenken.

    Der Plot war ja OK soweit. Im katholischen Münster geht es um Sexuelle Entfaltung. Die einen leben das aus, die anderen dürfen nicht, asu allerlei Gründen. Dazu kommen dann Eifersucht, Erpressung und Macho Ehrgefühl aus der Steinzeit…

    Wie üblich, gab es die entsprechende Dosis an Kalauern, die ewigen Fechtereien zwischen Kommissar und Rechtsmediziner. – Don Camillo & Peppone in Westfalen. Dass dabei mitunter Logik und Fehlerfreiheit auf der Strecke bleiben, hat mich doch sehr gestört. Auch hatte Vaddern hier leider nicht so viel Rollenzeit, wie ich mir gewünscht hätte. Krass, das er nach der 2. Hälfte gar nicht mehr zugegen war…

    Was mir gefallen hat, war das beileibe nicht klar war, wer da mit wem in der Falle ist/war. Auch der gleichwohl Undurchsichtige wie Angelwütige Schwiegervater war interessant. Ebenso der neue Assistent Mirko, der sich da entfalten durfte. Ob der auch jedes mal seinen BMI für den jährlichen Fitness/Eignungstest selbst „verbessert“ dürfte Stoff für die kommenden Episoden liefern. Vielleicht darf er in Spe auch mal nach Kommissarin Krusenstern fragen…

    Die (noch) an Haus, Macho-Mann und Familie gebundene sowie die (längst) befreite Freundin in der Kommune fand ich interessant dar gestellt. Leider fehlte mir da jedoch mehr Tiefgang.

    Wie sich in der Rolle Frau Haller zu bewegen hatte, fand ich unglaubwürdig, auch der ob seiner Teilnahmslos/Eiskalt wirkenden Art agierende „Polizeipressesprecher“ kam mir deswegen unglaubwürdig rüber.
    Die Rolle des undurchsichtigen Geistlichen fand ich, ob der reichlich unlogischen Handlung, eine echte Herausforderung für Nikolai Kinski. Hat er gut gelöst, doch da wäre auch mehr drin gewesen.

    Die Beste Szene:

    Thiel geht zum Beichten und drängelst sich am Beichtstuhl vor, indem er der wartenden Dame seinen Dienstausweis zeigt. „Ich habe eine Dauerkarte“

    Die schlechteste Szene:

    Der Schluss. Eine überflüssige Karateeinlage für Übergewichtige, wo der Täter doch längst gestellt ist…

    Fazit:
    Alles gut, soweit. Die Szenen wirkten, (wegen Corona?) merkwürdig aneinander gereiht. Beinahe zum Einschlafen. Und aus dem Plot hätte man weitaus mehr heraus arbeiten können. Und die meisten Kalauer hatten wir schon nach den Tagesthemen vergessen.

    Mehr als 3 Sterne gebe ich da nicht.


  • Volker • am 3.5.21 um 12:42 Uhr

    Ja mir hat der TO sehr gut gefallen…gute Schauspieler…super Musik…
    das Finale war eher mittelprächtig aber was soll’s…weiter so KF und
    Frankie…!


  • joe • am 3.5.21 um 13:42 Uhr

    Über den Klamauk und den Sinn des Films ist schon fast alles gesagt.
    Ich habe mich amüsiert und den Protagonisten beim Weinvernichten Paroli geboten.

    Am meisten gefallen hat mir die Rolle, aber auch das Spiel der Inés, die sehr souverän durch das ganze Gewusel an Beziehungen geschaukelt ist und dann auch noch mit Alpakas :)

    Ich hätte gerne noch mehr Zeit auf dem Erlenhof verbracht, auch mit Joints und Keksen, aber das war wohl wegen Corona nicht drin, anders als in der Folge im Zoo.


  • Jeroen • am 3.5.21 um 16:13 Uhr

    Auch wir in NL lieben die Münster TO sehr, mehr dann die anderen Folgen. Das einzige was mich nicht so freute, war die Voice Over… Nicht die Stimme aber das gebrauch davon in diese Sendung.


  • Jaimee • am 3.5.21 um 16:21 Uhr

    Es gab schon spannendere und lustigere Münster Folgen. Und die ewigen Besäufnisse Nerven auch.
    Dennoch hatte die Folge ihre schönen Momente. Schrader und Haller sind ja fast genauso lustig wie ihre Chefs. Schön, dass die beiden auch mal etwas ausführlicher gezeigt wurden. Und Schraders Karate Szene zum Schluss war einfach göttlich.


  • Momi • am 3.5.21 um 16:29 Uhr

    Oh Jeh – Münster-Tatort, wo gehst du hin. Wird langsam so schlecht wie die anderen Tatort-Sendungen. Bald kann man sich leider nicht mehr auf Sonntag Abend freuen und kann sich dann leider nur noch mehr oder weniger ärgern.
    Zugegeben die Boerne und Thiel Klamauks gefallen – Alberich macht leider einen grossen Fehler, der fatal hätte sein können – alle löst sich dann noch in Minne auf. Am Priester ist auch etwas faul. Die Szene mit der gegenseitigen Weinvernichtung war aber einsame Pointe. Diese Spitze gefiel auch mir am besten am ganzen Film. Der mysteriöse Plagiat-Dr. wurde ja aus dem Film rausgeschnitten…….
    Die Hippies auf Möchte-Gern-Tantraisten und Trommler auf der Farm waren noch das lustigtste. Der Polizeisprecher und seine Gattin – total daneben für mich, so eine offene Beziehung. Geht gar nicht und dann noch Kinder. Mein Gott – Hund oder Katze – ja OK aber Kinder ??
    Hoffe eine starke Besserung in Münster………………………


  • Katja • am 3.5.21 um 21:38 Uhr

    Ich fand den Tatort Münster gut wie immer. Der neue an Thiel’s Seite ist eine Bereicherung. Ich frag mich, warum manche Leute an allem rumzumeckern haben. Das ist wenigstens ein Tatort mit witzigen Dialogen. Es gibt neue Tatorte die nur noch zum abschalten sind. Der Münster zum Glück nicht. Ich werde ihn auch weiter ansehen, auch wenn ich eine andere Meinung zu den Corona -Äusserungen von einigen Schauspielern habe. Aber es hat nun mal jeder eine andere Einstellung zu manchen Dingen.


  • Emanon • am 3.5.21 um 21:59 Uhr

    Der schlechteste Münsteraner Tatort aller Zeiten!
    Ich würde gerne null Sterne vergeben.
    An den Schauspieler kann es nicht gelegen sein, die spielen doch sonst sehr gut. Drehbuch, Regie, Schnitt oder sonstwas – ich weiß es nicht.
    Langweilig, langatmig, viele Szenen übertrieben lang, dazwischen Handlungslöcher noch und nöcher…
    Es haben sich bestimmt alle sehr bemüht, aber irgendwie ist das diesmal nicht geglückt.
    Vielleicht beim nächsten Mal wieder?


  • ERwin • am 4.5.21 um 0:41 Uhr

    So ein Kappes!! (1 Stern für drei schöne Münsteraner Stadtbilder….)

    Pflichtschuldig habe ich mir, als alter Münsteraner, diesen TO angesehen… und mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue.
    Die Antwort ist ganz einfach: Es ist die schöne Erinnerung an die ersten MS-TO, die spannend und lustig waren. Jetzt immer verbunden mit der Hoffnung, dass das Team noch einmal zurückfinden möge in jene Zeit herrlicher Fernsehunterhaltung.
    Leider ist sie vorbei. Thiel und Boerne langweilen uns schon seit einigen Jahren, da kommt einfach nichts mehr. Und der neue Assistent, der bereits jetzt als komische Nummer aufgebaut wird, tut mir jetzt schon leid, dass er, nach eben erfolgter Vertragsverlängerung, jetzt wohl noch für einige weitere Folgen durch die Sendung geschleppt wird.

    Also bitte: hört endlich mit diesem Mist auf!! Erinnert euch daran, wie gut es einmal lief, falls ihr das überhaupt noch könnt, und produziert wieder ansprechende, spannende Fernsehunterhaltung. Oder, Prahl und Liefers, geht besser wieder mit euren Bands trommeln, Rhythmus habt ihr doch!!


  • Sabine • am 4.5.21 um 15:20 Uhr

    Dreimal im Film die Frage „Möchten Sie was trinken?“ Gefällt mir überhaupt nicht. Ist der Drehbuchautor Alkoholiker? Auch sonst fand ich die Folge irgendwie sperrig.


  • Bebu • am 4.5.21 um 22:49 Uhr

    H… erbarme dich des Tatorts
    Schließe mich ERwin an – früher ach ja früher da waren die Münsteraner pfiffig und gewitzt… und spannend.
    So knackig der erste Tote, so lahmarschig, flach und Zeit totschlagend der restliche Film.
    Was mal witzig war ist nunmehr nur noch bemüht und albern und wer das dann noch Slapstick nennt, hat nie wirklichen Slapstick oder Screwballs gesehen.
    Der Assistent ist ne Verhinderungsnummer, Vaddern von Thiele das ewig gleich dopende Murmeltier aber durch Wiederholen wird auch nix witziger und die Hauptcrew?… kam lustlos daher und scheint keinen sonderlichen Spaß mehr am eigenen Spiel zu haben.
    Vielleicht sollten mal andere Drehbuchschreiber übernehmen?


  • Marsu • am 5.5.21 um 4:03 Uhr

    Die Lieder waren:
    Kris Kristofferson – Casey’s Last
    RideThe Black Angels – Young Men Dead
    Madrugada – Step Into This Room and Dance for Me
    Madrugada – What’s on your mind?

    Die Musik und die beiden Alpakas waren das Beste am Film, leider.
    Wie traurig, dass das Highlight eigentlich eine durch ein Tier verhunzte Szene war, die Prahl allerdings gut mitgespielt hat. mööä!

    Was die Darstellung von Boerne über weite Teile des Films soll und vor allem was das noch mit der Figur der alten Filme zu tun hat, erschließt sich mir nicht mehr.

    Das Spiel von Chritine Urspruch ist mittlerweile einfach nur unerträglich aufgesetzt. Ich kann doch nicht der Einzige sein, der dabei Fremdscham verspürt, oder? Vergleicht man hier auch wieder alte Folgen, war das da doch nicht so extrem. Warum wirkt also eine Boerne Haller Szene in den letzten Folgen immer wie Schülertheater?
    Dass man den müden Gag mit dem Haar fast filmfüllend totgeritten hat, war auch wieder ein Beweis wie schlecht Drehbücher derzeit sind.

    Ob die Macher hiermit wirklich zufrieden sind oder ob es ihnen schlicht egal ist. Was denkt sich Liefers, wenn er als Prof Boerne in einem Baum hängt und sich aufführt wie der erste Mensch?


  • Marcus • am 5.5.21 um 13:28 Uhr

    Hallo in die Runde.

    Der TO war kurzweilig und unterhaltsam.
    Besonders dankbar bin ich für die Musik von Madrugada. Ohne diesen TO wäre ich da niemals drauf gekommen.

    Und dann gleich noch eine Frage in die Runde: Weiß jemand, was das für ein Plattenspieler war, der benutzt wurde um Madrugada zu speieln?


  • Thomas • am 6.5.21 um 18:06 Uhr

    Hallo zusammen,

    ich würde mich freuen wenn mir jemand schreiben könnte, wie das klassische Piano-Stück, das der Priester bei ( 50min:40 ) anspielte.
    Vielen Dank schon mal


  • Gottlieb • am 6.5.21 um 19:02 Uhr

    Ein Panopticum schräger Typen und promiskuitiver Verhaltensweisen, ein Loblied auf sexuelle Andersartigkeiten und sexuelles Durcheinander. Eine ahnungslose Propagierung von Kommunen als Lebensform und von deren angeblicher Überlegenheit über die normale Familie. Der Höhepunkt der Verirrungen war zweifellos die Szene, in der die Ehefrau des Polizisten ihre Kinder der Kommune übergibt und alles Freude und eitel Sonnenschein ist, wobei die beiden noch etwas skeptischen Kommissare – als Identifikationsfiguren für ältere Mitbürger – sogar vom Freibier für alle profitieren. Das ist schon ein schönes Stück Diversität, an das sich die normalen Leute zu gewöhnen haben. Aber es wird noch schlimmer kommen, die rotgrünen Jakobiner sind in ihrem Umerziehungswahn nicht zu bremsen. In Schleswig-Holstein gilt bereits für den öffentlich-rechtlichen Bereich und für die staatliche Filmförderung das Konzept des „Inclusion Rider“, das mit aller Konsequenz im den nächsten Tatort aus Hamburg durchgezogen werden soll. (Dort mal nachsehen.) Na denn, wohl bekomm’s!


  • WW • am 6.5.21 um 19:53 Uhr

    … ah, Gottlieb liefert wieder zuverlässig seine langen Tiraden gegen Inhalte, die nicht in sein enges reaktionäres Weltbild passen.


  • Andi • am 7.5.21 um 19:27 Uhr

    Meiner Meinung nach wieder ein äusserst unterhaltsamer und lustiger,
    sehr guter Tatort, in dem die Münsteraner in gewohnt guter Manier
    einen „leicht schrägen“ Fall zu lösen haben.
    Lob an alle Schauspieler und an die Regie für die schöne Atmosphäre!
    Auch die weitere Ausarbeitung des Charakters vom Assistenten Schröder
    ist sehr gut gelungen! Und die Showdownscene à la State of Grace
    fand ich eine sehr gute Idee! Alles in allem: Bravo!
    Ach ja: Und ein Pfui an alle Dauer-Ein-Sterne-Bewerter! Was soll das?
    Ja, Geschmäcker sind verschieden. Also warum nutzt Ihr
    Eure Lebenszeit dann nicht anderweitig bzw. „besser“?


  • zappa1994 • am 10.5.21 um 10:04 Uhr

    was für abstruser schmarrn… der hier im chat genauso wie im waren leben die zweiteilung der gesellschaft fördert.
    möge es denen die gefallen finden gefallen finden…


  • Andi • am 10.5.21 um 11:48 Uhr

    „abstruser schmarrn“ schreibt da einer,
    welcher sich vermutlich Werken aus der Marvel-Reihe
    nicht abgeneigt sieht (das nun ganz wertneutral :o)
    Und die Zweiteilung der Gesellschaft lag speziell beim
    münsteraner Tatort schon immer auf der Hand *lach*


  • zappa1994 • am 18.5.21 um 12:17 Uhr

    @Andi
    nicht „vermutlich“ vermuten, sondern ganz einfach meinung zum tatort abgeben! oder meint hier einer oberlehrer zu sein *lach*


  • Exil_Taiwaner • am 27.5.21 um 6:07 Uhr

    Wenn ich könnte würde ich nur 0,5 ⭐️ geben, die maximal für Ton und Bild gelten.

    Der Rest ist unterirdisch und man fragt sich ob sich die Protagonisten nicht schämen ob dem, was zum Schluss herausgekommen ist.

    TO Münster hatte sich relativ schnell nach seiner Einführung in Richtung Comedy und Klamauk entwickelt, aber immer noch ohne die eigentliche Persönlichkeit der jeweiligen Figur ins lächerliche zu ziehen. Dies wiederum wurde aber seit ca. 3-4 Jahren nicht mehr geachtet und es wird immer schlimmer.
    Eine rumeiernde Haller, die plötzlich nicht mehr weiß ob DNA-Beweise wichtig sind, Vaddern der mit Füße aufm Tisch an Thiels Schreibtisch sitzt und 600€ für Gras erstattet haben will, Boerne der einst eine „chinesische Prinzessin“ selbstsicher und maskulin bezirzt hat und jetzt wie ein Volltrottel sich vor einer Tantramutti einen abstammet wie eine Jungfrau, Der Assistent ist immer noch fehl am Platze.
    Einzig Thiel und Klemm waren halbwegs stabil.

    Ich bin weiß Gott keiner von denen die nur alte Tatorte gut finden, aber das hier ist einfach nur extrem billige slapstick und enttäuschend, etwas für seichte Gemüter könnte man meinen.


  • slice me nice • am 8.7.21 um 5:04 Uhr

    Da stimme ich @arte-Versteher zu, besser hätte ich es nicht formulieren können. Was für ein schöner, fein gesponnener Feel-good-Tatort !! Unterhaltsam und spannend in jeder Minute, hat mir sehr gut gefallen.

    Um so mehr, als die üblichen Kleingeist-Kommentatoren anscheinend mal wieder empfindlich in ihrem kleinbürgerlichen Behagen gestört wurden :-D

    Ich wünsche dem Münsteraner Team noch viele, viele weitere Tatortfolgen dieser Qualität !!


  • slice me nice • am 9.7.21 um 0:11 Uhr

    @ CiCi 88: Bin ganz Ihrer Meinung. Sowas hat in diesem Forum nichts zu suchen. Könnte ich noch argumentativ begründen, aber bekanntlich soll man Trolle nicht füttern ;-)


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