Tatort Folge 1161: Die Amme



So 28.03. 20:15 Uhr ARD

So 28.03. 21:45 Uhr ONE

Erscheinungsjahr: 2021
Kommissar: Eisner und Fellner
Ort: Tatort Wien


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Tatort Folge 1161: Die Amme 0 0

Lieber Harald Krassnitzer, werter Herr Oberstleutnant Moritz Eisner, alles Gute zum 50. Tatort-Einsatz! Die Figur Eisner ist damit in der Tatort-Stadt Wien diejenige mit den meisten Fällen.

Mit dem Fall „Die Amme“ feiert der Wiener Kriminalist also ein rundes Jubiläum, und selbstverständlich ist seine beste Freundin und Ermittlungspartnerin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) mit von der Partie. Die wird in dieser Episode geplagt von Schlaflosigkeit, reagiert entsprechend gereizt und ist nahezu verzweifelt vor Sorge um Samuel, einen entführten 10-jährigen Jungen. Wie sooft rennt der Kripo die Zeit im Tatort davon.

Die ORF-Produktion „Die Amme“, Tatort-Folge 1161, wird am Sonntagabend, den 28. März 2021 um 20.15 Uhr im Ersten erstausgestrahlt. Es ist der erste Fall ohne den Chefinspektor Manfred „Fredo“ Schimpf alias Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits. Im Gegenzug hat die neue dauerhafte Kriminalassistentin Meret Schande, dargestellt von Christina Scherrer, in „Die Amme“ ihren Auftritt.

Inhalt der Tatort-Folge „Die Amme“

Was ist mit Samuel Gruber geschehen? Seine alleinerziehende Mutter, eine Prostituierte, wurde brutal an der Haustür von einem Unbekannten überwältigt und mit einem Messer niedergestochen. Ein anonymer Anrufer gab der Kripo Wien anschließend den Tipp, in der Wohnung vorbeizuschauen.

Vom Auto des 42-jährigen Opfers und dem Jungen fehlen jegliche Spuren. Doch das Vorgehen des Täters im Fall „Die Amme“ erinnert die ermittelnden Kommissare Moritz Eisner und Bibi Fellner an eine Akte, die seit einem Monat auf dem Schreibtisch der Kollegen in Schwechat liegt. Der Verdacht liegt im Krimi nah, dass ein Serientäter in Wien umgeht. Auch im vorherigen Fall ist ein Junge spurlos verschwunden – was geschieht mit den Kindern?

Die Rückverfolgung des Anrufers endet bei Gustav Langer, einem aktenkundigen Kriminellen. Gerne und regelmäßig sucht der Prostituierte auf, mit dem Mord an Jana Gruber will er aber nichts zu tun haben. Der Ermittler Eisner hat tatsächlich nicht das Gefühl, dass Langer der gesuchte Täter ist. Als die Kriminalpolizei endlich den vermissten Wagen der Ermordeten in der Stadt aufspürt, ist der zwar verlassen, doch in die Rückseite des Vordersitzes hat Samuel einen Hilferuf geritzt. Zeugen berichten von einer Frau, die den Jungen mit sich gezerrt haben soll.

Dass jener als Frau zurechtgemachte Mann soeben aus dem Fenster der Wohnung schaut, die am Fundort des Autos liegt, das ahnen weder Oberstleutnant Eisner noch die müde Majorin Fellner. Lächelnd beobachtet der psychopathische Mann die Polizei bei ihrer Arbeit. Indessen steht der an ein Metallbett gefesselte Samuel Todesängste aus.

Bibi Fellner, die seit Tagen nicht mehr durchschläft, besorgt sich bei einer früheren Bekannten aus ihrer Zeit bei der Sitte einige Schlaftabletten, und erfährt dabei Interessantes. Ihr Kollege Moritz macht in der Zwischenzeit ebenfalls Bekanntschaft, und zwar mit dem Undercover-Ermittler Janko vom Drogendezernat in Graz …

Infos zur Tatort-Produktion

Harald Krassnitzer, Tatort-Zuschauern bestens bekannt in seiner Rolle als Wiener Oberstleutnant Moritz Eisner, feiert mit dem Fall „Die Amme“ seinen 50. Einsatz für die Krimireihe. Im Jahr 1999 gab Eisner sein Ermittlungsdebüt in „Nie wieder Oper“ (Tatort-Folge 404), damals noch im Alleingang. Es sollten 24 Fälle in zwölf Jahren in die Lande ziehen, bis sie ins Spiel kam: die charismatische Majorin Bibi Fellner, gespielt von Adele Neuhauser. Leicht war die Zusammenarbeit zu Beginn nicht, denn Fellner hatte ein akutes Alkoholproblem, das zunächst behandelt werden musste. Moritz Eisner lernte „seine Bibi“ in den Folgejahren als treuen, warmherzigen und ehrlichen Menschen schätzen; heute mag er sie nicht mehr an seiner Seite missen, was mehrfach in den aktuelleren Episoden der zwei Wiener Kommissare thematisiert wird.

Der manchmal wundersame Inspektor Schimpf, der in 13 Tatort-Episoden an der Seite seiner Vorgesetzten Eisner und Fellner zu sehen war, wird in „Die Amme“ ersetzt durch die junge Assistentin Meret Schande. Die Figur tauchte zuvor bereits in der 1008. Tatort-Folge „Schock“ von 2017 auf.

Die Dreharbeiten zum Wiener Tatort fanden im Zeitraum vom 24. September bis 24. Oktober 2020 in Wien und Umgebung statt. Infolge der Corona-Pandemie mussten entsprechende strikte Hygienemaßnahmen befolgt werden: Das Einhalten von Abständen, Desinfektionen und Fiebermessen waren an der Tagesordnung.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (41 J. | Kinoliebhaberin)

Einer der besten Wiener Fälle, wie ich finde. Max Mayer spielt den Psychopathen schaurig-intensiv, vergleichbar mit Lars Eidinger, der den „stillen Gast“ Kai Korthals im Tatort Kiel unregelmäßig gibt. Dieses Mal kommt von mir die unbedingte (!) Einschaltempfehlung.

Gerald (41 J. | IT-Nerd)

Bibi und Moritz sind ja meistens gut und auch dieser Fall kann sich sehen lassen. Die Spannung wird gehalten und auch die neue Assistentin macht einen guten Eindruck, der „witzige“ Fredo fehlt mir persönlich gar nicht. Wer einen spannenden Psychokrimi sehen will, sollte einschalten, genau.

Tatort-Besetzung

Oberstleutnant Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Oberst Ernst Rauter – Hubert Kramar
Gerichtsmediziner Prof. Werner Kreindl – Günter Franzmeier
Kriminalassistentin Meret Schande – Christina Scherrer
Ermittler vom Grazer Drogendezernat Janko – Max Mayer
Prostituierte Jana Gruber – Susi Ramberger
ihr Sohn Samuel – Eric Emsenhuber
der Junge Tommi – Filip Wyzinski
Wave, Drogendealerin aus der Disco – Sophie Aujesky
Zeuge Gustav Langer – Christian Strasser
Ex-Prostituierte Christa Koller – Andrea Wenzl
Bardame – Ewa Placzynska
Zivilpolizist – Sebastian Thiers
Polizist – Helmut Frauenlob
Polizistin – Judith Rumpf
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Mike Majzen
Regie – Christopher Schier
Kamera – Thomas Kürzl
Szenenbild – Veronika Merlin
Schnitt – Nils Landmark
Ton – Klaus Kellermann
Musik – Markus Kienzl

Bilder-Galerie zum Krimi aus Wien


1 Meinung zum Tatort Folge 1161: Die Amme

  • herr z aus s • am 21.2.21 um 17:36 Uhr

    schon jetzt ist es absehbar, dass herr krassnitzer mit der mimik eines toten herings wieder durch diesen tatort stapfen wird. er ist kein schauspieler, sondern nur eine schwache knallcharge, aber trotzdem beim österreichischen tatort pragmatisiert. zwei folgen pro jahr reichen gagenmässig für ein gutes leben. zum dank macht er vor jeder wahl immer gute stimmung für den jeweiligen wiener sp-bürgermeister oder die spö, die natürlich nie beim roten orf-general ein gutes wort für ihn einlegen.


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