Tatort Folge 404: Nie wieder Oper



Erscheinungsjahr: 1999
Kommissar: Eisner
Ort: Tatort Wien


  1 Meinung
Tatort Folge 404: Nie wieder Oper 5 1

Der Tatort „Nie wieder Oper“ stellt den Start für ein neues Ermittler-Team aus Wien um den Chefinspektor Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) dar, bei dem es die Fahnder mit allerlei Opernkünstlern und Todesfällen in einem Altenheim zu tun bekommen.
 
Zunächst muss Inspektor Eisner im Tatort „Nie wieder Oper“ zusammen mit seinem Team bestehend aus Gruppeninspektorin Suza Binder (Loretta Pflaum), Bezirksinspektor Norbert Dobos (Alois Frank) und der Gerichtsmedizinerin Dr. Renata Lang (Gundula Rapsch) einen Todesfall in einem Altersheim untersuchen. Im Keller des Gebäudes wurde eine verkohlte Leiche gefunden, die später als Oscar Weisshaupt identifiziert werden kann. Bei dem Toten handelt es sich im Tatort „Nie wieder Oper“ um einen bekannten Operntenor, der seinen Lebensabend in dem luxuriösen Heim verbracht hatte. Die Untersuchung der Gerichtsmedizin ergibt, dass der Sänger nicht an den Folgen der Verbrennung gestorben ist, sondern seine Leiche erst nach dem Tod angezündet wurde. Als Todesursache konnte eine Vergiftung durch Strychnin festgestellt werden. Daher vermutetet Kommissar Eisner, dass Weisshaupt ermordet wurde.

Doch wer könnte im Tatort „Nie wieder Oper“ den Tod des einst bekannten Tenors gewollt haben? Hatte sein Tod etwa etwas mit seinem großen Vermögen zu tun, das er aufgrund von fehlenden nahen Angehörigen möglicherweise dem Altenheim hinterlassen wollte? Dazu kommt die Tatsache, dass das Heim anscheinend gerade finanzielle Probleme hatte. Seltsamerweise wurden trotzdem keine neuen Bewohner mehr zugelassen, auch wenn in letzter Zeit viele Bewohner verstorben sind und durch neue mehr Geld in die klammen Kassen gespült werden könnte. Aufgrund dieser Unstimmigkeiten können sich die Fahnder aus Wien auch gut vorstellen, dass der Heimleiter Eugen Hoffmann in die Todesfälle verwickelt sein könnte.

Für den Inspektor aus Wien sind im Tatort „Nie wieder Oper“ jedoch zunächst zwei andere Staropernsängerinnen, beide Sopranistinnen, die naheliegenden Verdächtigen. Beide Frauen hatten eine Art Beziehung zu dem Tenor. War es vielleicht ein Mord aus Eifersucht? Und dazu sind da noch die Renovierungsarbeiten, die im Widerspruch zu der schlechten Finanzsituation des Heimes stehen. Bei seiner Untersuchung der betroffenen Etage entdeckt Inspektor Eisner im Tatort „Nie mehr Oper“ einen Raum, in dem sich die Pläne für den Bau eines Hotels befinden. Hatte etwa das Bauvorhaben etwas mit dem Tod des Tenors zu tun?

Eisner und seinem Team gelingt es im Tatort „Nie wieder Oper“ schließlich, den Grund für die gestiegene Sterberate bei den Heimbewohnern zu finden. Damit ist jedoch der Tod von Weisshaupt noch nicht geklärt…

 
Nachdem in Wien bereits sieben Ermittler-Teams das Verbrechen bekämpft haben, wird im Tatort „Nie wieder Oper“ eine ganz neue achte Gruppe aus Fahndern eingeführt. Dabei handelt es sich um ein vergleichsweise großes, vierköpfiges Team unter der Leitung von Inspektor Moritz Eisner. Der Krimi „Nie wieder Oper“ wurde vom ORF produziert und erstmalig am 17. Januar 1999 ausgestrahlt.

Für die Regie war Robert A. Pejo verantwortlich, der zusammen mit Peter Conolly-Smith auch das Drehbuch geschrieben hatte. Um den Film, der im Opernmilieu spielt, realisitischer zu machen, wurden mehrere bekannte internationale wie österreichische Opernstars als Nebendarsteller eingesetzt.

Besetzung
Chefinspektor Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Dr. Renata Lang – Gundula Rapsch
Babette Schöne – Marta Eggert Kiepura
Viktoria Leon – Erni Mangold
Merimee Leon – Mijou Kovacs
Herr Bugatti – Marcel Prawy
Norbert Dobos – Alois Frank
Suza Binder – Loretta Pflaum
Eugen Hoffman – Christoph Moosbrugger
Dr. Svetlana Gruber – Konstanze Breitebner
u.a.

Stab
Drehbuch – Robert Pejo, Peter Conolly-Smith
Regie – Robert Pejo
Kamera – Wolfgang Lehner
Schnitt – Gerda Ghanim
Musik – Paul Winter
Produktion – ORF


1 Meinung zum Tatort Folge 404: Nie wieder Oper

  • Dirk • am 2.11.15 um 13:56 Uhr

    Der Tatort Nummer 404 aus Wien. Die Dienstränge der ermittelnden Beamten ließen, bei der Erstsendung, den außenstehenden Betrachter dieses insgesamt soliden und spannenden Tatort-Spielfilms meinen, die Allianz ermittelt mit ihren Bezirksvertretern. Dies geschah aber bei Leibe nicht. Im Zuge der Ermittlungen entwickelten sich zwei unabhängige Fälle voneinander, beide mit Mord und Totschlag anheim gehend. Ein sympathisches Ermittlerteam, wobei der Eisner ja bis dato durchgehalten hat. (Der soll ja mittlerweile im Ruhrgebiet wohnen.) Und — trotz seiner nunmehr 36 Fällen, kann man sich über die nun eigentliche Bezeichnung seines Dienstranges bei der Wiener Mordkommission immer noch Gedanken machen.


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