Tatort Folge 923: Eine Frage des Gewissens



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Tatort Folge 923: Eine Frage des Gewissens 4 20

Der 15. gemeinsame Fall des eingespielten Tatort-Ermittlerduos Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) stellt die beiden Stuttgarter Fahnder auf eine harte Probe: Lannert muss sich vor Gericht verantworten, weil er einen Geiselnehmer erschoss. Bootz, Zeuge der Tat, steht vor einer schwierigen Frage: Wie weit darf die Loyalität zu einem langjährigen Kollegen gehen? Ein Konflikt im Laufe der Geschichte ist vorprogrammiert…

XL Tatort-Trailer: Eine Frage des Gewissens

 
Es ist eigentlich nichts weiter als ein Routinefall, der den Stein ins Rollen bringt: Lannert und Bootz werden zu einem Überfall gerufen. Die beiden Ermittler aus Stuttgart befinden sich zufällig in der Nähe des Supermarktes und übernehmen den Einsatz. Kaum haben sie das Geschäft betreten, erkennen die Kripo-Beamten, dass die Siutation im Tatort „Eine Frage des Gewissens“ bereits völlig außer Kontrolle geraten ist: einer der Räuber hat eine Geisel genommen. „Bei drei knall ich ihn ab!“, brüllt der Geiselnehmer der Polizei entgegen. Thorsten Lannert ist der Erste, der schießt…

Holm Bielfeldt, der Kidnapper, stirbt noch am Tatort. Seine Mutter beauftragt den erfolgreichen Anwalt Christian Pflüger, um Kommissar Lannert wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht zu bringen. Er habe vorschnell geschossen, so ihre Überzeugung. Es kommt zu einer Anhörung, der Thorsten Lannert zunächst gelassen entgegensieht. Schließlich war der Kriminelle gefährlich und unberechenbar. Lannerts Partner, Hauptkommissar Bootz, sagt als Zeuge der Tat für ihn aus und entlastet seinen angeklagten Kollegen. – Dabei ist der sich gar nicht sicher, ob die Situation im Supermakrt tatsächlich einen Schuss gerechtfertigt hat. Sebastian Bootz kommt in einen Gewissenskonflikt.

Als eine zweite Zeugin verhört wird, wendet sich das Blatt im Tatort „Eine Frage des Gewissens“. Alice Gebauer äußert bei ihrer Anhörung Zweifel an dem geschilderten Tathergang. Plötzlich wird die Frau nervös und bricht zusammen. Da sie in ihrem labilen Zustand nicht weiter aussagen kann, wird sie für eine zweite Anhörung vorgeladen. Bootz findet Gebauers Verhalten merkwürdig und beschließt, die Zeugin zuhause aufzusuchen und sie zu dem Überfall selbst zu befragen. Der Beamte findet Alice angeschossen in ihrer Wohnung – noch auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt sie. Wer wollte die Zeugin zum Schweigen bringen?

Sebastian Bootz muss sich nun rechtfertigen, warum er Alice Gebauer privat aufgesucht hat. Christian Pflüger und seine Ehefrau Sabine, ebenfalls Anwältin, versuchen daraus den Versuch der Einschüchterung einer wichtigen Zeugin zu machen, wenn sie dem Fahnder schon keinen Mordversuch nachweisen können. Der Prozess geht weiter, obwohl die Zeugin Gebauer tot ist. Die Presse erfährt von dem Fall der mutmaßlichen Polizeiwillkür. Staatsanwältin Àlvarez hat indessen alle Hände voll zu tun, die Handlungen Bootz’ zu rechtfertigen – sie muss ihn vom Fall abziehen und schickt den Ermittler schließlich in den Urlaub. Hauptkommissar Thorsten Lannert ist auf sich allein gestellt.

Lannert macht das Verhalten seines Partner zunehmend Sorgen: Sebastian Bootz trinkt Alkohol in rauen Mengen und reagiert aufbrausend. Der Grund dafür liegt in seinem Privatleben: seine Ex-Frau ist zusammen mit ihrem neuen Mann und den Kindern für eine längere Zeit in die USA gegangen. Thorsten Lannert muss sich fragen, ob sein Kollege eine Falschaussage für ihn gemacht hat und welche Konsequenzen diese nun für beide haben könnte…

Vorschau Tatort – Eine Frage des Gewissens ORF

 
Der SWR-Tatort „Eine Frage des Gewissens“, im Frühjahr 2014 in Stuttgart, Karlsruhe und Baden-Baden gedreht, wird am Sonntag, den 23. November 2014, um 20.15 Uhr erstmals im Ersten Programm der ARD gezeigt.

ARD Trailer: Eine Frage des Gewissens

 
Besetzung
Alice Gebauer – Luise Berndt
Christian Pflüger – Michael Rotschopf
Gerichtsmediziner Daniel Vogt – Jürgen Hartmann
Hauptkommissar Sebastian Bootz – Felix Klare
Hauptkommissar Thorsten Lannert – Richy Müller
Holm Bielefeldt – Daniel Christensen
Kriminaltechnikerin Nika Banovic – Mimi Fiedler
Oberstaatsanwalt Blesinger – Holger Kunkel
Peer Schmiedle – Isaak Dentler
Sabine Pflüger – Caroline Ebner
Staatsanwältin Emilia Àlvarez – Carolina Vera
u.a.

Stab
Drehbuch – Sönke Lars Neuwöhner, Sven Poser
Regie – Till Endermann
Kamera – Jürgen Carle
Schnitt – Sabine Garscha
Musik – Jens Grötzschel


42 Meinungen zum Tatort Folge 923: Eine Frage des Gewissens

  • scheylock • am 23.11.14 um 19:36 Uhr

    Wieder stehen die Ermittler im Mittelpunkt. Unsere Gesellschaft kennt eine Unterschiede mehr zwischen Opfern, Tätern, Zeugen, Gesetzeshütern, Polizisten, Richtern, Staatsanwälten, Verteidigern. Jeder kann jeder sein, und alle spielen Doppel- und Dreifachrollen, vereinen auf sich mindestens zwei oder drei Rollen, wenn nicht mehr: die flexible, nach Bedarf einzusetzenden Bürger.

    Wem das gefällt, der kommt heute gewiß auf seine Kosten.


  • kathi • am 23.11.14 um 21:41 Uhr

    Super tatort!!!:-)


  • Stexa • am 23.11.14 um 21:48 Uhr

    Leider mal wieder viel zu durchschaubar. Nach gut 20 Minuten gelöst. Wann kommt mal wieder ein Tatort , wo bis zur letzten Minute alles unklar ist ? Entweder ist die Handlung vorhersehbar oder Bekannte Schauspieler deuten auf den Täter hin (z.B. Die Darsteller , die sowieso immer den Bösewicht spielen…) . Das kann man doch besser lösen. Warum nicht mal ein Tatort mit völlig Unbekannten Schaupielern?


  • michelle • am 23.11.14 um 21:48 Uhr

    Mir hat der Tatort gefallen.
    Er war spannend und unterhaltsam.
    So wie es sein soll!


  • Anni • am 23.11.14 um 21:49 Uhr

    Seit langer Zeit der erste Tatort, bei dem ich nicht im Nachhinein bereut habe, ihn gesehen zu haben. Hoffentlich machen die beiden noch lange weiter.


  • Sven Hamburg • am 23.11.14 um 21:51 Uhr

    Danke den Autoren, der Regie,Kamera und natürlich den Schauspielern: Endlich mal wieder ein solider Krimi ohne Schnickschnack, Psychorückblenden und Wackelkamera. Nach so vielen entäuschenden Vorgängern dieses Jahr ein Tatort wie Er sein soll und auch mal war……


  • chromeheart • am 23.11.14 um 21:55 Uhr

    Ehefrau billigt die Vergewaltigung und tötet die vergewaltigte. Sehr realitatsnah


  • Volker aus Bonn • am 23.11.14 um 21:57 Uhr

    Spannende Handlung aber miserable Tendenz. Täter sind Linke, ein Opferanwalt und seine Ehefrau. Offensichltlich ist im Südwesten noch immer alles so wie zur Zeit von Marinerichter Filbinger,


  • Mike • am 23.11.14 um 22:00 Uhr

    Ich fand den klasse!


  • Claudia • am 23.11.14 um 22:04 Uhr

    Bravo, endlich mal wieder ein Tatort, der ein Krimi war.


  • Haenni • am 23.11.14 um 22:13 Uhr

    Liege ich richtig? Bootz war kurz vor einem Selbstmord und hat schon seinen Abschiedsbrief geschrieben. Lannart hat ihm mit seinem Besuch bei ihm Zuhause davon abgehalten.


  • Heike • am 23.11.14 um 22:32 Uhr

    Endlich mal wieder ein Tatort, der mir gefallen hat. Juchhu!


  • Pale Rider • am 23.11.14 um 23:27 Uhr

    Der Stuttgarter Tatort besticht wie immer durch gute Charaktere und zwei überzeugende Ermittler. Der Plot wendete sich gegen Ende überraschend und der Zuschauer fieberte mit den Ermittlern, ob es ihnen gelingt, den von Michael Rotschopf „gewohnt“ arroganten und unsympathischen Täter zu überführen.

    Volle Punktzahl für Lannert und Boootz!


  • alter Fan • am 23.11.14 um 23:39 Uhr

    solider TO aus Stuttgart – erfüllt die Erwartungen an einen Sonntagabend TO Fernsehabend in vollem Umfang – eigentlich nix zu meckern


  • Adalbert • am 24.11.14 um 1:01 Uhr

    Super Tatort! Endlich trifft es mal die richtigen. :D


  • iris knackert • am 24.11.14 um 7:52 Uhr

    Super hat mich überzeugt… Spannend und sehr Unterhaltsam wiedermal ein toller Sonntagabend Tatort…

    Gutes Team…


  • morgenmuffel • am 24.11.14 um 8:03 Uhr

    Spannend, handwerklich gut gemacht, hat spasd gemacht zuzuschauen. Lediglich die „linken“ raf-epigonen wirkten etwas parodistisch karrikiert. Trotzdem volle punktzahl!


  • Michi • am 24.11.14 um 8:41 Uhr

    Klasse Tatort aus Stuttgart. Natürlich war klar, dass die 2 am Ende reingewaschen werden – dennoch spannend und zum Mitfiebern.

    Glückwunsch an Stexa – nach 20 Minuten also schon gelöst, dabei kam die Ursache / Motiv / Verhalten doch erst viel später im Film zur Sprache…Räspäkt.


  • arte-Versteher • am 24.11.14 um 9:04 Uhr

    (Vorsicht, Spoiler!)
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    Kommissar Zufall lässt früheres Opfer und miesen Opferanwalt aufeinandertreffen. Für mich zu konstruiert. Wenn ein bözer Anwalt Dreck am Stecken haben soll, dann vielleicht doch etwas nicht ganz so weit Hergeholtes…


  • Rainer • am 24.11.14 um 9:47 Uhr

    Die Auflösung mit dem Vorleben des Rechtsanwaltes (übrigens sehr stark gespielt von Michael Rotschopf) fand ich nicht ganz so gelungen, wenn gleich notwendig. Das Spiel von KHK Lannert wieder einmal sehr gut – leider ist Kollege Bootz ein bißchen sehr versumpft (das war mir zu dramatisch) – aber insgesamt ein richtig guter Ermittlerkrimi zum Zuschauen, der ohne irre Kamerafahrten, Paukenmusik und subile Traumsequenzen auskam. Ein wenig so wie früher :)


  • Uwe D. • am 24.11.14 um 11:21 Uhr

    Die Geschichte war spannend, man folgte ihr gerne. Doch sie war zu sehr an den Haaren herbei gezogen, als dass man komplett in die Handlung hätte eintauchen können. In der Realität hätten die beiden Ermittler niemals diesen Fall übertragen bekommen – Befangenheit! Dieser Gedanke ließ mich nie los.

    Auch hier nimmt mir der private Anteil und die ständigen Ehe- und Lebenskrisen der Ermittler einen zu großen Anteil ein. Weniger Privatleben, mehr Dramaturgie um den Mordfall und den Kreis der Verdächtigen wäre mir deutlich lieber.


  • Petra M. • am 24.11.14 um 12:16 Uhr

    endlich wieder ein klassischer Tatort und Krimi, wie er sein soll und nicht so ein experimenteller Quatsch, wie er mit Mathias Brandt (leider) und Ulrich Tukur (auch schade) in letzter Zeit produziert wurde. Hier sollte man ersthaft über das Drehbuch, die Regie und den Ton nachdenken – geht gar nicht !
    Die beiden Stuttgarter Kommissare und die Drehbücher – alles super !!!!


  • christine cyganek • am 24.11.14 um 13:47 Uhr

    Hat mir überhaupt nicht gefallen,keine Spannung.


  • Steinwender Olga • am 24.11.14 um 17:47 Uhr

    Wer an diesem Tatort noch etwas zu kritisieren hat,der soll sich zu Hause in den Lehnstuhl setzen und überlegen,was er da nicht kapiert hat.!Sehr gut die Schauspieler,vor allem hervorzuheben ist Rotschopf Michael,der seine Rolle als Advokat WAHNSINNIG gut und gekonnt gespielt hat!Der Marktanteil bestätigt diesn Tatort


  • HuMü • am 24.11.14 um 19:25 Uhr

    War nicht schlecht, mal spannend, mal unterhaltsam, manchmal aber auch etwas sehr konstruiert.
    Die beiden Kommissare und ihre Staatsanwältin bleiben uns hoffentlich erhalten.


  • Petra • am 24.11.14 um 20:58 Uhr

    Spannend und unterhaltsam. 5 Sterne absolut verdient !!!


  • micci • am 25.11.14 um 0:05 Uhr

    Konstruieren muss man die Fälle nun einmal, da führt kein Weg vorbei. Also passt schon.


  • Heinz Klunker • am 25.11.14 um 1:36 Uhr

    Unterirdischster Tatort seit langem. Übelst tendenziös, mit einer peinlich klischeemäßig überzeichneten Linken Tätergruppe, deren eigentliche Tatmotive dann aber überhaupt nicht weiter beleuchtet werden. Stattdessen wird durch die, lange als Tatwaffe gehandelte Pistole der Marke Czeska, eine Analogie zu der realen Rechtsradikalen NSU Mörderbande hergestellt – vielleicht ein kleiner Hinweis, das ja nun lang genug auf den Rechten herumgehackt wurde und man mal wieder die Linken verstärkt in den Focus nehmen sollte…
    Kommentare in diesem Forum („Endlich trifft es mal die richtigen. :D) scheinen diese Ahnung zu bestätigen. Und das sich zwei abgehalfterte Alki-Cops in Zivil nicht auf eine Party in einem besetzten Haus trauen (viel zu gefährlich) aber mit ihrem albernen vintage Porsche (fakeln die sowas nicht sofort ab?) direkt vor der Tür parken (und der eine dann noch zu blöd zum telfonieren ist), war da nur der lachhafteste von massig Drehbuchfehlern. Hauptaussage des ganzen: Mauscheleien in Polizeibehörden sind völlig ok und fallen unter gesunden Korpsgeist – man muss sich ja irgendwie vor der Zivilgesellschaft in Form von vergewaltigenden Bürgerrechtsanwäten schützen!
    Und das Utta Danella mäßige alles-wird-gut-Ende mit den fröhlich ‚Hallo Papa‘ kreichschenden Kindern, war dann der verdiente Tiefpunkt zum Schluss. Hier ging anbiedernd konservative Gestaltung endlich wider Hand in Hand mit anbiedernd konservativer Gesinnung. Aber so will es wohl ein mental überfordertes Deutschland in 2014…


  • Udo B • am 25.11.14 um 2:51 Uhr

    Absolut sehenswert…sehr kurzweilig…ganz klar 5 Sterne


  • MoMiDa • am 25.11.14 um 15:58 Uhr

    Drei Sterne -mehr nicht. Normaler Tatort mit hervorragenden Schauspielern. guten Einstellungen, hervorragende Bilder (farblich) – Verzwackte Geschichte, die jedoch spannend erzählt wurde. Alles in allem, alles was ein Tatort braucht.


  • Jürgen • am 25.11.14 um 19:49 Uhr

    Kommissare dürfen weiter ermitteln in Sachen einer ermorderten Zeugin, die ebendiese Kommissare mit ihrer Aussage belastete … wie realitätsfremd ist das denn???


  • 100102533 • am 25.11.14 um 23:10 Uhr

    Ich muss neben einigen anderen auch Heinz Klunker in vielen Punkten Recht geben. Zu vieles ist realitätsfern, als dass man es wenigstens ansatzweise glauben könnte. Beispiele wurden zur Genüge genannt.
    Auch die einäugige Betrachtungsweise und Darstellung der Linken in diesem Tatort hat mich genervt obwohl ich dieser Gruppierung nicht angehöre.

    0 Sterne für diese Ärgernisse
    5 Sterne für das Spiel der Darsteller Richy Müller und Michael Rotschopf
    4 Sterne für Carolina Vera

    Mit viel gutem Willen gibts deswegen 3 Sterne von mir.


  • Roland Polanske` • am 27.11.14 um 22:05 Uhr

    … und da wollen die noch GEZ von mir?…


  • thi • am 30.11.14 um 15:00 Uhr

    Also mich stören weder Unwahrscheinlichkeiten noch Privatleben-Nebenstränge. Ich fand die Folge auch sehr spannend und unterhaltsam. Das einzige, was ich nicht verstanden habe, was mich wirklich gestört hat und was noch nicht erwähnt wurde: Der Täter hält der Geisel die Knarre an den Kopf, ruft „ich knall ihn ab! ich knall ihn ab!“ und „ich zähle bis drei! 1, 2, 3!“ – und das wird bei der Anhörung von niemandem erwähnt? Das müsste Bootz und die Geisel doch auch gehört haben. Der Schuss fällt bei 3, egal welche Gesten dazu passieren, reicht das nicht aus, um einen Rettungsschuss zu rechtfertigen? Damit wäre die Anhörung wohl vorbei gewesen und Bootz hätte nicht lügen müssen. Dann hätte es keinen Fall gegeben, klar… trotzdem 5 Sterne, war super!


  • Conny • am 14.1.15 um 20:28 Uhr

    Für mich ein überragender Tatort mit einem, wie so oft beim Tatort, unvorhersehbaren Ende.
    Genau das zeichnet einen guten To aus.
    Die zweifellos vorhandenen Ungereimtheiten und nicht logischen Elemente bringen mich deshalb trotzdem nicht von vollkommen verdienten 5 Sternen ab. Nobody`s perfekt, aber Schauspielerische Glanzleistung und Spannung bis zum Ende überwiegen hier auf jeden Fall.


  • Primula • am 25.1.15 um 18:05 Uhr

    Super Tatort, sehr spannend bis zum Schluß.


  • gecko • am 4.2.15 um 14:19 Uhr

    super Tatort! super Kommissare ! Nur leider sind die beiden viel zu selten zu sehen . Mehr von den beiden !!!!!!!


  • Fernsehturm • am 10.12.15 um 0:45 Uhr

    In der Wiederholung gesehen. Der Krimi war spannend, mit guten Wendungen.
    Wohnung von Bootz war in der Römerstraße 1, neben Dinkelacker-Brauerei. Beim Fahren auf der Tübinger Str. sieht man die Flaschenabfüllhalle. Beim Geschirrspülen von Lannert am Ende erkennt man die Versandhalle (Dachkonstruktion) an der Hohenstaufenstraße. Das Rechtsanwaltsbüro müsste die oberste Etage von Wittwer in der Königstraße gewesen sein.


  • Dirk • am 20.7.16 um 21:39 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 923 aus Stuttgart und mit den zuständigen Hauptkommissaren der dortigen Mordkommission. Lannert und Bootz ermitteln tatkräftig und mit Schusswaffengebrauch in diesem miesen und fiesen Tatort-Fernsehfilm. Klischeehaft überschäumend war hier wohl nur das politisch allergisch reagierende Unterbewusstsein der Macher dieses Streifens, ein blödsinniger, agierender Handlungsstrang eines irrealen Filmstreifens, welcher völlig irrsinnig und äußerst pathologisch, hier ganz aus der Art erscheinende Angstzustände in einer untersensibilisierten Art und Weise auf den Fernsehbildschirm zu bringen versuchten. In die Brauerei hätten die auch alle hingehört, diese Film-Crew. Ehrlich.


  • Gottlieb • am 22.10.16 um 11:27 Uhr

    „Eine Frage des Gewissens“ ist zweifellos ein sowohl verwickelter als auch problembeladener Krimi, da nicht nur die Gewissensfrage den Kommissaren zu schaffen macht, sondern Bootz auch noch private Probleme zusetzen. So verfestigt dessen übermäßiger Alkoholkonsum die Schlagseite im Streit mit den Rechtsanwälten zu Lasten der Kommissare. Bootz’ Lüge ist im Grunde eine Kurzschlußhandlung, da Lannert ohnehin nur unter Druck gesetzt, aber nicht verurteilt werden kann. Aus ihrem selbstgeschaffenen Dilemma werden die Kommissare befreit, als sich herausstellt, daß die einzige angebliche Augenzeugin Mitglied einer linken Bande ist, die nicht zum erstenmal einen Supermarkt überfallen hat, so daß die Aussage des Bandenmitglieds wertlos ist. Die Vergewaltigungsgeschichte hat damit direkt nichts zu tun, steht aber in Zusammenhang mit dem Mord an der schwer traumatisierten „Zeugin“, der wiederum der Steigerung von Verwicklung und Spannung dient und auch die Verlogenheit der rechtsanwaltlichen Existenz sichtbar machen soll. Interessant sind die Figuren aus dem linken Milieu. Dabei sticht das kinderlose Rechtsanwaltsehepaar hervor, das als eiferndes, auftrumpfendes, um hehre Worte und menschheitliche Ideen nie verlegenes, eigene Niedertracht damit kaschierendes Zweierkollektiv dargestellt wird. Dergleichen „Links“-Anwälte soll es bei uns in nicht geringer Zahl geben. Sie haben meist das Renommee, sich für alles mögliche Gute einzusetzen und den Bedrängten und Benachteiligten dieser Welt vormundschaftlich zur Seite zu stehen. Ihre von 1968 stammende Ideologie ist ihnen sakrosankt, da sonst ihr ganzes Leben, ihre ganze Persönlichkeit in Frage gestellt wäre. Mit solchen Leuten ist der Linksextremismus seit langem in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die vier schlichten Täter, allesamt geistige Tiefflieger und mehr oder weniger psychisch gestört, erscheinen demgegenüber als arme Würstchen, die nicht genau wissen, was sie warum eigentlich tun. Gruselclowns der lebensgefährlichen Art. Aus meiner Sicht ist es ein interessanter und spannender Krimi, der eine Tendenz zur Überfrachtung hat.


  • revilo • am 24.8.17 um 16:20 Uhr

    Lannert und Bootz in der 15. von insgesamt bis jetzt 19 Folgen dieser Tatort-Ermittler.
    Diese Folge fängt sehr rasant und wild an. Die beiden Stuttgarter Tatortermittler Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) laufen in einem Supermarkt vor einer Wackelkamera daher und versuchen einen außer Kontrolle zu geratenden bewaffneten Raubüberfall zu verhindern. Dabei muss dann Thorsten Lannert (Richy Müller) den Räuber erschießen.
    Dies ist die Ausgangsbasis dieser Folge mit dem Titel “Eine Frage des Gewissens“.
    Gar nicht so schlecht gemacht folgt dann das, was nach einer solchen Aktion normalerweise passiert.
    Es wird geprüft mit einer Untersuchung, ob dieser Todesschuss von Thorsten Lannert (Richy Müller) gerechtfertigt war und auch die Ermittlungen laufen an, wegen dieses Supermarktüberfalls.
    Zu den Untersuchungen taucht das Anwaltsehepaar Pflüger (Caroline Ebner, Michael Rotschopf) auf, die auf Veranlassung der Mutter des getöteten Räubers, dem Thorsten Lannert (Richy Müller) ziemlich einheizen. Doch der hat sein Gewissen ganz gut im Griff. Sein Problem ist sein Freund und Kollege Sebastian Bootz (Felix Klare), der zurzeit etwas entfernt von sich steht. Da seine Ex-Frau mit ihren Kindern und ihrem neuen Lebensgefährten einige Zeit in Amerika verweilt, ist er dem Alkohol etwas zu sehr vertraut und auch etwas zu labil. Es passieren ihm Fehler, die der Anwalt schonungslos und sogar realistisch dargestellt auszunutzen versucht, um gegen die Polizei und Lannert zu arbeiten. Dieser Teil der Geschichte ist gut gemacht und auf jeden Fall vier Sterne wert.
    Eigentlich mag ich ja den Sebastian Bootz (Felix Klare) nicht. Schon seit seiner ersten Folge leiert er immer rum und immer ist die Familie die Ursache für ihn mit seinen Problemen und auch leidet seine Arbeit mal mehr, mal weniger darunter. Hier ist es auf jeden Fall mehr. Aber so etwas gibt es real gesehen bestimmt auch mit Sicherheit. Man kennt das ja auch aus seinem eigenen Leben. Vielleicht nicht so extrem, wie hier gezeigt, doch der Wahrheitsgehalt ist vorhanden. Man muss am Ende zugeben, dass Felix Klare diesen Sebastian Bootz schon gut verkörpert und dass gerade bei solch einer Folge wie hier, wo seine Probleme schon etwas den Fall sehr mitbeeinflussen, grundsätzlich sein Schauspiel für diese Rolle vier Sterne wert ist.
    Was mir im Endeffekt für diese Folge nur 3 Sterne geben lässt, liegt an den Zufällen, wie der Fall sich entwickelt, so dass die beiden Ermittler am Ende mit weißer Weste dastehen können. Auch das ist ganz gut dargestellt worden, sieht man mal von kleinen Einzelheiten ab. Ein Beispiel dafür ist die Überwachung eines legalisierten, alternativen Wohnprojekts, wo zwei Tatverdächtige vermutet werden. Dort warten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) vor dem Gebäude in dem Porsche von Lannert unauffällig den ganzen Tag. Ich würde das nicht als unauffällig ansehen. Aber vielleicht sehen das andere anders.
    Im Endeffekt kommen immer solche ganz kleine Nadeln, die einen während des Zuschauens solche Gedanken aufkommen lassen. Deshalb bin ich der Meinung, diesem 15. Fall dieser Ermittler drei dicke Sterne zu geben. Ich sehe diese Folge einen Hauch über Durchschnitt, aber keine vier Sterne.
    Als Wiederholung, wenn diese 15. Folge “Eine Frage des Gewissens“ mal gesendet würde, könnte ich daran hängenbleiben, obwohl ich weiß und nicht vergessen werde, welches Ende diese Folge hier hatte.

    Meine Schulnote: 3


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