Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze



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Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze 4 24

Alles in der Natur ist miteinander verbunden, davon war der deutsche Physiker Werner Heisenberg fest überzeugt.

Der Münchner Polizeiruf 110 mit dem Titel „Frau Schrödingers Katze“ greift jene Theore auf und erzählt in tragisch-komischer Weise die Geschichten von einem entlaufenen Vierbeiner und einem Todesfall mit Fahrerflucht. Die ehrgeizige Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff erkennt schließlich: Beide Fälle hängen offenbar miteinander zusammen, so unwahrscheinlich das auch sein mag. Ja, der eine Fall bedingt sogar den anderen.

Die Auflösung des ungewöhnlichen BR-Krimis „Frau Schrödingers Katze“ erfährt das Publikum am Sonntag, den 20. Juni 2021. Ab 20.15 Uhr wird der dritte Einsatz Eyckhoffs erstmals im Ersten Programm gezeigt.

Inhalt der Polizeiruf 110-Folge „Frau Schrödingers Katze“

Die Suche nach „Pandora“, der Katze der sympathischen Witwe Schrödinger, führt die aus Österreich stammende Polizistin Elisabeth Eyckhoff nach München-Sendling. Eigentlich fiele die Fahndung nach der vermissten Fellnase der alten Dame keineswegs in den Zuständigkeitsbereich der Polizei. Doch die Streifenpolizistin hat Mitleid mit der Katzenbesitzerin, denn jetzt, wo Pandora fehlt, hat Schrödinger niemanden mehr.

Einzig das kleinbürgerliche Ehepaar Meyer kümmert sich um die über 80-Jährige, jedoch aus zweifelhafter Nächstenliebe. Denn abgesehen haben es Karin und Michael Meyer in Wirklichkeit auf das hübsche Haus der Münchnerin. Mit allen Mitteln versuchen die zwei niederträchtigen Haushaltshilfen, das Vertrauen der Alten zu gewinnen und an das Erbe heranzukommen, nur um gleich darauf deren Leben vorzeitig zu beenden. Schrödinger erweist sich allerdings als zäh und körperlich fit, trotz eines Herzproblems.

Um der traurigen Johanna Schrödinger zu helfen, hängt Eyckhoff Katzensteckbriefe im Wohnviertel der Dame auf, und lernt dabei zufällig (?) den Physiker Adam Miller kennen. Auch düst der Teenager Vicky gekonnt auf dem Skateboard an der Ermittlerin vorbei und wirft dabei einen kurzen Blick auf das Foto der gesuchten Katze.

Zwischen Elisabeth und Adam springt der Funke über, und es kommt, wie es kommen muss: sie treffen ein zweites Mal aufeinander, jetzt in einem Schnellimbiss. Dahinter muss doch eine schicksalshafte Fügung stecken? Der Single Eyckhoff hat jedenfalls ein Auge auf den netten Wissenschaftler geworfen, und der scheint zwar schüchtern, aber ebenfalls interessiert an der hübschen Beamtin.

Die Flirterei findet vorerst ein Ende, als Polizeioberkommissarin Eyckhoff einen Tatort sichern muss. Ein tödlicher Unfall mit Fahrerflucht ist im Münchner Polizeiruf 110 „Frau Schrödingers Katze“ geschehen. Entsetzt erkennt die Polizistin das tote Mädchen: Die Skateboarderin! Die Untersuchungen ergeben, dass Vicky Neumann bei voller Geschwindigkeit über den Haufen gefahren wurde.

Elisabeth folgt ihren Instinkten, ein kriminalistisches Gespür regt sich in ihr. Etwas stimmt mit dem Fall um Vicky nicht. Ihr Date Adam lässt sie sitzen, um spät abends noch einmal das Büro aufzusuchen und einer Spur nachzugehen – und wird dafür von ihrem Chef Breitner in die Schranken gewiesen. Für diese Art von Alleingängen ist im Präsidium kein Platz.


Die Filmarbeiten zum Polizeiruf 110 „Frau Schrödingers Katze“ fanden im Zeitraum vom 3. November bis 3. Dezember 2020 in München unter strengen coronabedingten Hygienemaßnahmen statt.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (41 J. | Kinoliebhaberin)

Huiii, dieser Polizeiruf ist anders. Und anders ist gut. Turbulent, augenzwinkernd und halbphilosophisch kommen die Verwicklungen rund um das rot getigerte Tier daher. Das Ehepaar Meyer erscheint allzu stereotypisch, okay, dafür einen Punktabzug. Der Rest ist wunderbar unterhaltsam, und nicht zuletzt habe ich die titelgebende Witwe in mein Herz geschlossen. 4 Sterne mit Schweif!

Gerald (41 J. | IT-Nerd)

Irgendwie ist der Krimi so zäh wie Kaugummi. Klar gibt es nette Szenen und es ist interessant zu sehen wie alles miteinander verbunden ist. Aber so richtig spannend ist der 3. Fall von Eyckhoff für mich nicht. Schade ich hoffe auf ihren nächsten Einsatz und vergebe hierfür 2 Sterne als Abendunterhaltung ohne Nachhaltigkeit.

Musik im Polizeiruf 110

Erobique und Jacques Palminger feat. Yvon Jansen – „Wann strahlst du?“

Polizeiruf-Besetzung

Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff – Verena Altenberger
Dienststellenleiter Attila Breitner – Heinz-Josef Braun
Polizist Dennis Eden – Stephan Zinner
Johanna Schrödinger, Besitzerin von Pandora – Ilse Neubauer
Schrödingers „Betreuerin“ Karin Meyer – Lilly Forgách
ihr Ehemann Michael Meyer – Ferdinand Dörfler
Jugendliche Vicky Neumann – Luna Jordan
Vickys Mutter Leonore Neumann – Franziska Rieck
Vickys Kumpel Gordon – Valtenino Fortuzzi
Gordons Freund – Leon Lechner
Notar Leopold Gaigern – Florian Karlheim
Physiker Adam Miller – Camill Jammal
Frau Schrödingers Katze Pandora – Zippo
u.a.

Polizeiruf-Stab

Drehbuch – Clemens Maria Schönborn
Regie – Oliver Haffner
Kamera – Kaspar Kaven
Schnitt – Anja Pohl
Szenenbild – Renate Schmaderer
Ton – Alexander von Zündt
Musik – Arash Safaian

Bilder-Galerie zum Krimi aus München


40 Meinungen zum Polizeiruf 110: Frau Schrödingers Katze

  • ronny • am 20.6.21 um 21:11 Uhr

    geht es noch langweilieger und frauenfeindlich wie die polizisten
    behandelt wird ich habe viele krimis gesehen das geht garnicht


  • Tristan15 • am 20.6.21 um 21:19 Uhr

    Ein intelligenter Fernsehzuschauer schaltet sowas nach fünf Minuten aus! Diese Folge besteht lediglich aus komisch-dummen Dialogen eines pupertäten Autors. Tiefes RTL-Niveau. Die ARD muss eben sparen. Da muss man sich nicht fragen, wieso die Leute bei diesem Sender abwandern.


  • Barbara • am 20.6.21 um 21:37 Uhr

    Kein Polizeiruf 110!
    Das war eine Persiflage.
    Was ist bloss aus den guten Krimis geworden?!
    Echt nur noch eine Zumutung.


  • Hjstub • am 20.6.21 um 21:45 Uhr

    Super


  • STONES • am 20.6.21 um 21:48 Uhr

    Schade das ich nicht mehr Sterne für diesen intelligenten Polizeiruf geben kann!!!

    Sehr ruhig und gut erzählt.

    Ich bin gespannt wie die Ermittlerin weiter macht.


  • Alex • am 20.6.21 um 21:48 Uhr

    Ich bin begeistert , wurde seit langem Sonntag Abend mal wieder gut unterhalten


  • Thorsten • am 20.6.21 um 21:52 Uhr

    Absolut grandios! Mit seinen immer noch aberwitzigeren Wendungen hat mich dieser Polizeiruf an meinen Lieblingstatort „Weil sie böse sind“ erinnert. Ilse Neubauer als Frau Schrödinger war umwerfend gut, dann noch diese unvollendete Liebesgeschichte – ich bin begeistert!


  • Frank Hänjes • am 20.6.21 um 21:53 Uhr

    Erfrischender Film mit Witz und Scharm, intelligente Geschichte.
    Glatte 1 mit Sternchen!


  • Karin L. • am 20.6.21 um 21:55 Uhr

    Als nach Tristans Meinung unintelligente Zuschauerin kann ich nur sagen, dass mir Frau Schrödinger und ihre Katze im Verlauf des Films immer mehr ans Herz gewachsen ist, und der Polizeiruf 110 aus München auch. Etwas schräg und unaufgeregt, das Alles. Erinnert mich ein wenig an die Inge Meysel aus den Polizeiruf-Episoden aus dem Bergischen Land. Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Sabine an. Freue mich auf die nächste Folge mit der neuen Kripobeamtin Eyckhoff.


  • Bruno • am 20.6.21 um 22:01 Uhr

    Bessies erster Fall war solala.
    Der zweite absoluter Schrott Dank eines abgedrehten Regisseurs.
    Ihr dritter Fall bekommt von mir die volle Punktzahl und ich freue mich schon darauf, sie demnächst bei der Kripo zu sehen.


  • Frank • am 20.6.21 um 22:11 Uhr

    Auch mich erinnerte die Geschichte an etwas, und zwar an „Immer Ärger mit Harry“. Allerdings war Harry hier die Katze, um die es sich in 90 Minuten drehte. Auch wenn alle etwas irre handeln, eigentlich macht jeder Handlungsstrang Sinn, dramatisch wird es dann, wenn die Fäden verwoben werden. Herauskommt eine gar köstliche Unterhaltung, die etwa wenig gemein hat mit dem PR aus Rostock, aber dadurch etwas Eigenständiges darstellt. Mir hat es gefallen, 5 Sterne.


  • Stefan G. • am 20.6.21 um 22:14 Uhr

    Perfekter Polizeiruf.
    Lehrstück für Mitmenschlichkeit und Liebe.
    Gemütliches Tempo â la 80er Jahre.
    Sehr gute Schauspieler, insbesondere Ilse Neubauer und Verena Altenberger. Ihre Gespräche waren so voller Mitmenschlichkeit und Harmonie…
    Nicht zu vergessen die filmreife Verbindung zwischen der Noch-Polizeioberkommissarin und dem Physiker – einfach grandios.
    Ich wünsche allen eine beseelte Nacht.


  • alter Fan ( tm ) • am 20.6.21 um 22:26 Uhr

    tja eigentlich ganz nettes Filmchen und absolut nichts zum Wegschalten ; das Team ist für mich aber schon etwas gewöhnungsbedürftig – unsymphatischer Dienststellenleiter ; aufstiegsbesessener Leberkäsjunkie und dazu noch Einsteins Urenkelin – die hochwissenschaftlichen Beiträge fand ich etwas fehl am Platz – aber insgesamt sehr unterhaltsamer PR 110 Fernsehabend


  • Tatortversteher • am 20.6.21 um 22:49 Uhr

    5 Sterne + für diesen Polizeiruf! Schwarzer Humor a la Hitchcocks „Immer Ärger mit Harry“. Unaufgeregt, leise Handlung, keine Action – aber viele Tote und die unbekümmerte alte Frau bekommt nichts mit von allem… herrliche Story!


  • Arnie • am 20.6.21 um 22:53 Uhr

    Unterstes Niveau! Verstrahlte Oberkommisarin und langatmige Handlung. War nicht geeignet mich für weitere Folgen dieser Sendung zu begeistern. Schade, Nachhall den Jahren mehrheitlich guter Polizeirufe!


  • Arnie • am 20.6.21 um 22:58 Uhr

    Unterstes Niveau! Verstrahlte Oberkommisarin und langatmige Handlung. War nicht geeignet mich für weitere Folgen dieser Sendung zu begeistern. Schade, nach all den Jahren mehrheitlich guter Polizeirufe!


  • Der Fremde • am 20.6.21 um 23:24 Uhr

    Diese Folge ist einerseits eine ziemlich amüsante Farce, andererseits als „Krimi“ eine Themen-Verfehlung, jedenfalls aber eine der sommerlichen Temperatur angepasste leichte Kost.
    Ich mag Verena Altenberger und die halbphilosophischen Weisheiten haben für mich heute abend auch ganz gut gepasst.
    Auch wenn ich grundsätzlich als „Krimi“ schon gern einen solchen sehe und es gerne ernsthafter habe: heute vergebe ich augenzwinkernde 3 Sterne.


  • Barbara • am 21.6.21 um 0:07 Uhr

    Im Gegensatz zu Tristan kenne ich mich bei RTL gar nicht aus; vielleicht weil mir beim Reinzappen doch Inhalt und Tiefgang fehlt . Aber so hat jeder seinen Geschmack.
    Mir hat der Film sehr gut gefallen . Auch weil ich mir sehr gut vorstellen kann , dass solche Dinge öfter passieren . Vielleicht nicht so überspitzt, aber der Film ist ja auch keine Dokumentation.
    Tristan, bleib du bei RTL.


  • Eine 50-jährige • am 21.6.21 um 1:07 Uhr

    Super Film, sehr gelungen! Gleich viele Themen tangiert – Schutzlosigkeit im Alter, oder dass es immer Leute gibt, die ihre Arbeit mit vollem Elan machen, obwohl es auch anders bis zum Feirabend gehen würde, oder auch „Gehen Sie ins Internet“ – das wird in der Tat alteren Menschen gesagt…
    Höffentluch es wird bald mehr von diesem Team kommen!


  • joe • am 21.6.21 um 1:12 Uhr

    hat mir gefallen,
    die Gründe sind alle schon genannt
    und „Schrödingers Katze“ aus dem Karton der Quantenphysik ist absolut würdig vertreten…


  • Till Schneider • am 21.6.21 um 5:34 Uhr

    So dünn wie sächsischer Blümchenkaffee, und der ist bekanntlich so dünn, dass man das Blümchen auf dem Boden der Meißner Tasse durch ihn durchsehen kann. Der Film will zweifellos humoristisch sein, aber auch der Humor ist so dünn wie alles andere. Weiter oben lobt ein Kommentator: „Sehr ruhig erzählt“. So kann man Langeweile auch in Worte fassen. Aber eines war bitter ernst daran: Die feministische Wert-Ordnung. Frauen gut, intelligent, mutig, tatkräftig, Männer borniert, uninteressiert, passiv, ständig fressend (Polizist Dennis Eden). Ich finde es besonders perfide, dass diese knallhart durchgezogene feministische Schlagseite versteckt wird hinter einer Pseudo-Komödie. Wahrscheinlich, damit’s nicht so auffällt, aber das funktioniert nicht. Die Frauen-Aufwertung und die Männer-Abwertung sind beide omnipräsent, kommen fast in jeder Szene zur Wirkung. Menscheln tut’s hier nur zwischen den guten Frauen (siehe oben @Stefan G.: „Ein Lehrstück für Mitmenschlichkeit und Liebe“); die Männer dagegen könnten gar nicht mit-menscheln, weil sie dazu viel zu tumb und/oder kaputt sind. Das ist, gemessen an der Realität, kompletter Schwachsinn, aber es wird eiskalt weitergesponnen, als sei es die alleinige, unbezweifelbare Realität. Wie gesagt: Es ist perfide.

    Auch schlimm: Verena Altenberger ist überhaupt nicht der Typ dazu, solche Botschaften zu transportieren. Sie ist eine sehr hübsche, sehr weibliche und sehr sympathische Frau. Man hätte die Rolle besser mit einer klassischen „Kampf-Emanze“ besetzt; davon gibt’s genug im TV.


  • Colorwriter • am 21.6.21 um 6:32 Uhr

    Intelligenter, kurzweiliger Krimi.
    Ein wenig schwarzer Humor, exzellente Darsteller sowie eine unaufgeregte Kamera und Regie.

    Macht fünf Sterne aus der Ferne.


  • Krister • am 21.6.21 um 7:19 Uhr

    Des war scho schee! Sehr angenehmer Ton, schoen erzaehlt, gut balancierte Mischung von (voellig) verschiedenen Themen; amuesant mit vielen exzellent gesetzten Kontrapunkten!

    Ich fand im Gegensatz zu anderen Kommentaren nicht, dass die Maenner viel schlechter wegkommen als die Frauen und die Frauen in auffaellig positivem Licht dargestellt wurden (Frau Meyer ist doch schon ein ziemliches Luder und nicht jemand mit dem man sich positiv identifizieren moechte und Bessie’s Chef hat auch Menschlichkeit und Gefuehl gezeigt). Selbst wenn… so what? Amuesant wie so mancher Kollege gleich in Hab-Acht-Stellung geht, wenn er Fehldarstellung der maennlichen Bevoelkerung ‚riecht‘, sich aber wahrscheinlich nicht besonders an der Misrepresentation von Frauen in Film, Werbung und Erzaehlung ueber Jahrzehnte/ -hunderte hinweg stoert… welcome to the other side!


  • Carla • am 21.6.21 um 9:12 Uhr

    Witzig, intelligent, wunderbar unterhaltsam


  • arte-Versteher • am 21.6.21 um 9:51 Uhr

    @Till Schneider
    Nix für ungut, aber was Sie da entwickeln, ist nichts anderes als ein Zirkelschluss. Denn Bessie Eyckhoff ist eben grade keine Kampf-Emanze, kein Lara-Croft-Verschnitt und auch keine Strebertussi, wie wir sie aus vielen neueren TO-Produktionen kennen. Heller Verstand und körperliche Fitness paaren sich bei ihr nicht mit vorlautem Getue, sondern mit Schüchternheit und Verlorenheit in der Welt. Sie ist niemand, der um jeden Preis eine Rolle in der Welt spielen will, sondern steht sich mit ihrer empathischen Art eher selbst im Weg. Keine schrille Aktivistin, sondern ein durch und durch kontemplativer Mensch. Das ist schon sehr präzise und sehr bewusst so besetzt. Wenn Sie den Film unbedingt missverstehen wollen, verstehen Sie ihn eben als Kampf des Kraftweibs gegen den tumben Mann. Für mich ist das eher der unscheinbare, aber stete Wassertropfen der Poesie gegen die Allgegenwart der menschlichen Abgestumpftheit. Glatte fünf Sterne.


  • Volker Dittwald • am 21.6.21 um 10:38 Uhr

    Endlich mal was anderes. Ich bin ganz begeistert. Bitte mehr davon.


  • Simplyme • am 21.6.21 um 13:33 Uhr

    Spitze! Leise, skurrile Story. Hervorragende Schauspieler, und da besonders Lilly Forgách und natürlich Ilse Neubauer ❣️


  • Carine • am 21.6.21 um 13:36 Uhr

    „Frau Schrödingers Katze“:
    einfach gut.
    Besonders geeignet als Lehrstück und Abschreckung für alle Geld- und Habgierigen.
    An die kindlich- und einfach denkende alte Dame, die ans Gute glaubte und das eigentliche Opfer war, Frau Schrödiger, kam diese boshafte und mörderische Gesellschaft nicht heran.
    Sie wandelte wie unter dem Schutz ihres unsichtbaren Engels.

    Motto: Am Ende wird alles gut.
    Wenn es noch nicht gut ist, so ist es noch nicht zu Ende.


  • Alexandra Brand • am 21.6.21 um 14:45 Uhr

    Der Polizeiruf hat richtig Spaß gemacht, klasse 👍


  • alehalo • am 21.6.21 um 15:34 Uhr

    Grossartig, ich freue mich schon auf weitere Folgen


  • alehalo • am 21.6.21 um 15:36 Uhr

    Natürlich 5 Sterne!!!!!


  • alehalo • am 21.6.21 um 15:36 Uhr

    Letzter Versuch……


  • Nepomuk • am 21.6.21 um 17:43 Uhr

    Der Polizeiruf war ganz großartig.

    Eine kritische Anmerkung ist zu machen: ein paar Minuten vor Schluß müssen leider die physikalisch-philosophischen Themen, auf die angespielt werden soll, in einem ziemlich kurzen Dialog auf das Niveau von betulichen Poesiealbumsweisheiten heruntergebrochen werden (die ich auch in Poesiealben nicht schreiben würde). Das war peinlich und zum Glück schnell vorbei. Schade. Läßt einen aber immerhin die Leistung von Leuten wie Douglas Adams oder von Fernsehserien wie The Big Bang Theory oder (ja) den Simpsons (oder die, freilich weniger physikalischen, Subtilitäten in Pater-Brown-Krimis) besser wertschätzen. Da ist dem Drehbuchschreiber die intellektuelle Puste ausgegangen. Normalerweise ein Stern Abzug.

    Aber ich fange mit dem Kritikpunkt nur deswegen an, weil es der einzige ist. Fünf Sterne für den genialen Titel. Fünf Sterne für die einwandfreie Story. Fünf Sterne für Verena Altenberger und ihre Figur Elisabeth Eyckhoff. Und nach dem komischen Rubin-Karow-Zeug vor zwei Wochen nochmal ein paar dankbare Sterne extra für einen Flirt, der tatsächlich so aussieht, als ob er mit Liebe zu tun hat. Leider kann man insgesamt nur fünf vergeben.

    (Und zu Kommentaren, die irgendwo Männerfeindlichkeit attestieren, muß man sich schon fragen, was die geschaut haben. Einen Lindholm-Tatort? Es ist ja nicht so, daß es sowas nicht tatsächlich gibt. Das soetwas gesagt wird bei einem Tatort, in dem fast etwas provokant – aber ganz nach meinem Geschmack – alle Frauen Frauen und alle Männer Männer sind* und die einzige unsympathische Figur, die Drahtzieherin, eine Frau ist – gut, daneben ist vielleicht noch der Notar unsympathisch, aber nicht wirklich wichtig – nimmt schon sehr wunder.)

    [* Daß das ein Widerspruch dazu wäre, daß die Frauen *stark* sind und bei den Männern auch ein, allerdings nur ein, Waschlappen dabei ist, wie hier der Fall, kann nur ein misogyner Mensch oder aber ein radikaler Feminist behaupten.]


  • Wolko • am 21.6.21 um 18:44 Uhr

    Herrlich schräg, genial — allerbeste Unterhaltung.


  • Hanz W. • am 21.6.21 um 19:31 Uhr

    Ich kann mich weder den Lobeshymnen so recht anschließen, den Abgesängen aber erst recht nicht. Ich gestatte mir heute mal ein entschiedenes Unentschieden. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte phasenweise auf herrliche Weise ins Irrwitzige, geradezu Groteske gedreht ist: Der Kleinkriminelle, der beim Einbruch von dem korrupten Notar gestört wird, der wiederum die Bude abfackeln will und dann den Einbrecher eher aus Versehen umlegt, anschließend vom geknechteten Ehemann der Drahtzieherin gestellt wird, der dann unwissentlich mit der Leiche im Kofferraum von dannen zieht … das war schon sehr gelungen. Eins beeinflusst halt das andere, das war ja so ein Thema, und mit einer entlaufenen Katze (die dan auch noch sehr sprechend Pandora heißt) fängt alles an. Ein Kommentator oben hat sich an „Immer Ärger mit Harry“ erinnert gefühlt, da ist was dran, ging mir auch so, und das ist ja ein ziemlich großes Kompliment. Die zarte Romanze, die sich angebahnt hat, war auch sehr schön und durchaus mit einer eigenen, unaufdringlichen Note gespielt, wie generell schauspielerisch wenig auszusetzen ist, da waren (fast) alle Rollen ideal besetzt. Auf die manches Mal schon pubertär-peinlichen, philosophisch-quantenphysikalischen Ergüsse zwischendurch hätte ich freilich getrost verzichten können, mag aber wohl sein, dass ich für die Tiefendimension darin einfach zu blöd bin. All diese schönen Seiten können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das alles über weite Strecken schon, sagen wir: arg ruhig inszeniert war, schwer Fahrt aufgenommen hat. Auch ist mir persönlich die Figur Eyckhoff immer noch ein Rätsel, aber keines von der Sorte, die spannend oder geheimnisvoll ist, da bleibt für mich etwas unbefriegend unscharf, nicht ausgelotet oder ausgespielt. Na ja, vielleicht tut sich dann ja was bei der Kripo. Gute drei Sterne, zum Aufrunden kann ich mich nicht entschließen. Vielleicht ist’s zu heiß.


  • Paul Baumann • am 21.6.21 um 21:32 Uhr

    Ich sah hier deutliche Parallelen zu FARGO von den Brüdern Coen. Polizistin in Uniform hat den Durchblick und dann diese schicksalhaften Begegnungen, die dann tödlich enden. Beste Unterhaltung!


  • Colorwriter • am 22.6.21 um 10:22 Uhr

    @ arte-Versteher.

    Sehr schön, wieder von ihnen zu lesen.


  • Juppsower • am 22.6.21 um 11:29 Uhr

    Die Folge hat mir gut gefallen, die Hauptdarstellerin, das Coen-hafte in der Handlung, dass den Ganoven alles schief geht… langweilig war das nicht sondern durchaus unterhaltsam. Punktabzug gibt’s dafür, dass mir das Ganoven Pärchen, der fiese Notar und der kiffende Einbrecher gar zu stereotyp und doof gezeichnet waren. Das konnten die Coens etwas besser.


  • spiderman916 • am 22.6.21 um 16:05 Uhr

    Ich fand die Folge einfach grandios. Die Handlung kam zwar erst in der zweiten Hälfte richtig in Schuss, trotzdem fand ich die Folge kurzweilig, das Drehbuch sehr intelligent, die Handlung ein wenig schwarz wie bei Inspector Barnaby, die Kameraführungen sehr gut und die Schauspieler perfekt besetzt und ganz hervorragend die einzelnen Charakter gespielt, Verena Altenberger sticht aber durch ihr tolles Schauspiel nochmal hervor. 5 Sterne plus plus!


  • Tom_Muc • am 4.7.21 um 5:25 Uhr

    Es dauerte, bis sich die Skurrilität entwickelte , aber dann kam ein schöner Fluss in Gang.
    Hier entsteht Tempo ohne Geschwindigkeit.


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