Tatort Folge 1086: Borowski und das Glück der Anderen



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Tatort Folge 1086: Borowski und das Glück der Anderen 3 24

Der Kieler Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine neue junge Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) bekommen es in ihrem zweiten gemeinsamen Einsatz „Borowski und das Glück der Anderen“ mit einem Mordfall zu tun, der alles andere als durchsichtig erscheint. Hat eine eiskalte Karrierefrau ihrem Ehemann sieben Pistolenkugel in Bauch und Brust gejagt?

Der Tatort Nummer 1086 wird am Sonntag, den 3. März 2019 um 20.15 Uhr im Ersten Programm erstausgestrahlt.

Inhalt der Tatort-Folge „Borowski und das Glück der Anderen“

Warum haben eigentlich immer nur die anderen Glück? Peggy Stresemann, Mitte Vierzig, ist frustriert. Sie führt ein stinknormales Leben in einer Kieler Reihenhaussiedlung, arbeitet in Vollzeit an der Kasse des Supermarktkette Mega und kennt sich als gute Hausfrau – natürlich! – mit Putzmitteln bestens aus. Ihr Mann Micha hat früher „Gas, Wasser, Scheiße gemacht“; heute arbeitet der leicht untersetzte, mittlerweile graubärtige Norddeutsche als Elektriker bei der Firma Elektroservice Brandt. Seine Peggy findet Micha immer noch sexy, auch wenn sich das Paar bereits seit Jahrzehnten kennt und der Alltag längst seinen Einzug in das sanierungsbedürftige Haus Stresemann gefunden hat. Die blonde Kassiererin langweilt sich, sie wünscht sich mehr Aufmerksamkeit von ihrem Liebsten und vor allem – mehr Geld.

Nur einmal shoppen gehen, ohne über die Quittung nachdenken zu müssen. Reisen, ein Haus auf Mallorca kaufen, Geld nach Lust und Laune verprassen. Hach, wäre das herrlich. – Doch die Realität sieht anders aus. Und so wie es scheint, haben sowieso nur die Menschen Glück, denen es eh schon viel besser geht als Peggy selbst:

Nein, das darf nicht wahr sein! Peggy Stresemann steht eines Abends an ihrem Küchenfenster und schält Kartoffeln für das Essen. Den Hausputz hat sie bereits erledigt, so wie sich das gehört. Neugierig beobachtet sie erst die schrullige alte Dame aus der Nachbarschaft, die ihren Müll entsorgt. Da es bereits dunkel ist und das Innere der übrigen Häuser erleuchtet, hat Peggy beste Sicht auf das, was ihre wohlhabenden neuen Nachbarn von Gegenüber gerade tun.

Das Ehepaar Dell steht in seinem großzügigen, luxuriös eingerichteten Wohnzimmer und schaut offenbar Fernsehen. Thomas Dell hält dabei einen kleinen Zettel in der Hand. Auch bei Peggy läuft das Gerät im Hintergrund und als im Programm gerade die Lottozahlen gezogen werden, flippen die Nachbarn plötzlich aus, umarmen und küssen sich. Die Dells haben den Jackpot von 12 Millionen geknackt! Peggy ist sich da vollkommen sicher. Wütend schreddert sie ihre Fernbedienung im Mixer. Immer die anderen, und nie sie!

Der Neid zerfrisst Peggy nahezu, eine schlaflose Nacht treibt sie am nächsten Tag zum Äußersten und setzt in ihr eine ungeheure kriminelle Energie frei: Sie steigt am helllichten Tag, mit Regenmantel und Gummihandschuhen geschützt, bei den Dells ein, gönnt sich den Rest Schampus und einige der Pralinen, die vom Vorabend auf dem Wohnzimmertisch liegen, und durchsucht anschließend das gesamte Haus nach dem Lottoschein, der das große Glück verspricht. Irgendwo muss dieser Zettel liegen, schließlich geht in der Presse die Meldung um, dass der Gewinn noch nicht eingelöst wurde.

Als Peggy im Tatort „Borowski und das Glück der Andern“ gerade das Schloss von Thomas Dells Nachtschränkchen geknackt und darin eine Pistole statt eines Lottoscheins entdeckt hat, steht der Hausherr auch bereits in der Schlafzimmertür. Er, der sich an seine Nachbarin nicht einmal erinnern kann, macht die Einbrecherin mit seiner arroganten Art so wütend, dass die gleich mehrere Schüsse auf den Dolmetscher abgibt. Während sich die Täterin aus dem Staub macht, betritt die Gattin Victoria Dell die Villa …

Hauptkommissar Klaus Borowski und seine junge Mitarbeiterin, die Kommissarin Mila Sahin, erwartet wenig später ein furchtbares Bild am Tatort. Thomas Dell liegt blutüberströmt auf dem Ehebett, die Wand ist bis an die Decke mit Blutspritzern bedeckt. Die Witwe Victoria steht noch immer unter Schock und ist nicht vernehmungsfähig. Sahin verdächtigt die Ehefrau der grausamen Tat: vielleicht ein Ehestreit, der eskaliert ist? Borowski hingegen stört sich an der Tatsache, dass ausgerechnet die mutmaßliche Mörderin den Notruf gewählt haben soll.

Gegenüber werden die Rollladen heruntergelassen. Der Kieler Tatort-Ermittler Borowski wundert sich hierüber und besucht das Haus der Stresemanns, trifft allerdings nur den Ehemann Micha an. Peggy hat sich indessen auf der Toilette verschanzt. Ob die beiden Zeugen wurden und den Tathergang beobachten konnten? Micha Stresemann verneint die Frage des Kriminalbeamten.

Ungünstigerweise lässt der norddeutsche Kommissar Borowski partout nicht locker und sucht Peggy schließlich sogar an der Supermarktkasse auf, um sie zu ihren Beobachtungen am Tag der Tat befragen zu können. Mit großem Hundeblick gibt die dem Beamten jedoch zu Protokoll, auf der Arbeit gewesen zu sein und daher nichts gesehen zu haben. Währenddessen hat sich die Witwe Victoria Dell eine Anwältin genommen und beteuert unter Tränen ihre Unschuld im Verhörraum. Kann die Kieler Kripo der Aussage der sonst so eiskalt wirkenden Karrierefrau Glauben schenken?


Gedreht wurde „Borowski und das Glück der Anderen“ in der Zeit vom 5. April bis zum 5. Mai 2018 in Kiel sowie im Kreis Herzogtum Lauenburg bei Hamburg. Die Drehbuchvorlage stammt von Sascha Arango, der damit bereits sein siebtes Buch für einen Borowski-Tatort abliefert; der Regisseur der zweiten Folge mit dem neuen Team Borowski und Sahin, Andreas Kleinert, ist ebenfalls mit dem Kieler Tatort vertraut: Kleinert inszenierte 2013 den Fall „Borowski und der Engel“ (Tatort-Folge 892) – das Skript stammte von Arango.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (39 J. | Kinoliebhaberin)

Mit bitter-böser Ironie erzählt der Kieler Tatort vom Glück der Anderen, seelezerfressendem Neid, dem Alltag kleiner Leute, vom Genuss feinsten Pralinen und wilden Tobsuchtsanfällen hinter verschlossenen Türen. Man kann nicht anders und ertappt sich schmunzelnd vor dem TV-Gerät. In bewährter Columbo-Manier geht Borowski auf die Jagd und „hätte da nur noch eine Frage …“ an die mutmaßliche Mörderin Peggy. Die wird übrigens grandios verkörpert von Katrin Wichmann, die bislang vor allem auf der Theaterbühne zuhause war. Ein wirklich guter, wenn auch kurzweiliger Krimi!

Gerald (39 J. | IT-Nerd)

Toll, was man mit einem Rasenmäher so alles zerstören kann, der Flokati bekommt sogar eine besonders schicke, neue Frisur. In diesem zweiten Fall von Borowski und der neuen Assistentin Sahin (Warum schlussfolgert von den hauptberuflichen Ermittlern !!! eigentlich niemand, weshalb die junge Dame ein blaues Auge hat – sie hat doch im 1. Fall einen Boxsack im Büro aufgehängt?!) werden viele Klischees bedient. Das kann man mögen, mir wars etwas zu dick aufgetragen. Dieser Tatort ist okay aber mehr auch nicht.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Klaus Borowski – Axel Milberg
Kommissarin Mila Sahin – Almila Bagriacik
Kriminalrat Roland Schladitz – Thomas Kügel
Gerichtsmedizinerin Dr. Kroll – Anja Antonowicz
Peggy Stresemann – Katrin Wichmann
Micha Stresemann – Aljoscha Stadelmann
Victoria Dell – Sarah Hostettler
Thomas Dell – Volkram Zschiesche
Anwältin von Victoria Dell – Brigitte Lehner
Ilona Schmidt, Peggys beste Freundin – Stefanie Reinsperger
Esterhaz – Jens Weisser
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Sascha Arango
Regie – Andreas Kleinert
Kamera – Johann Feindt
Schnitt – Gisela Zick
Szenenbild – Dorle Bahlbug
Musik – Daniel Kaiser

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Kiel


37 Meinungen zum Tatort Folge 1086: Borowski und das Glück der Anderen

  • Franky • am 3.3.19 um 21:44 Uhr

    Früher habe ich mich auf die Borowski-Tatorte gefreut, das war heute definitiv mein letzter. Eine Quälerei bis zum Schluss, überzeichnete Charaktere, hanebüchene Handlung, unterste Schublade.


  • Thorsten • am 3.3.19 um 21:45 Uhr

    Zwei Sterne für Katrin Wichmann als Peggy, aber der Rest war nix.


  • Franky • am 3.3.19 um 21:46 Uhr

    Max ein Stern !


  • Hanz W. • am 3.3.19 um 21:52 Uhr

    Entschieden unentschieden. Ganz originell angelegt, auch in der Figurenzeichnung, aber dann doch etwas sehr plätschernd.Nachvollziehbar einerseits die Tristesse, die sich bei den Stresemanns im Laufe der Jahre eingeschlichen hat, der Wunsch, auch mal an den großen Kuchen zu kommen (für mehr als „Malle“ und ein paar teure Klamaotten reicht dann die Fantasie freilich auch nicht), auch ordentlich von allen Beteiligten gespielt, aber richtig spannend oder interessant – von ein paar hübschen Einfällen abgesehen – war das Ganz dann halt auch nicht. Solide Kost, nichts Aufregendes in die eine oder andere Richtung, drei Sterne glatt.


  • Ilona Milow • am 3.3.19 um 22:00 Uhr

    Mit dem Sonntagabend-Tatort ging es aus meiner Sicht die letzten 2-3 Jahre bergab. Zu viel aktuell politisches Geschehen, oder Themen, mit denen man sich täglich schon über die Nachrichten auseinandersetzt dominierte die Handlungen. Bei dem Tatort heute Abend war zwar von vornherein klar, wer der Mörder(in) war, dennoch fand ich die Charaktere stark gespielt. Ein Tatort der endlich mal wieder unterhaltsam war. Top!


  • Colorwriter • am 3.3.19 um 22:03 Uhr

    Ja, solide Kost, wie Kohlrouladen mit Kartoffeln und Kopfsalat.


  • Jürgen • am 3.3.19 um 22:04 Uhr

    Jürgen


  • Jürgen • am 3.3.19 um 22:06 Uhr

    Story ist klasse. Aber sie Schauspieler eher unsympathisch, aber das ist vielleicht beabsichtigt.


  • alter Fan • am 3.3.19 um 22:43 Uhr

    soooo gut wie der Nürnbercher war er halt nicht – gewohnheitsgemäß kann man ja nicht jede Woche so einen Überflieger TO erwarten ; trotzdem interessante Story guter Unterhaltungsfaktor ; ich mag´Borowski deshalb war für diese 90 Minuten live TV auch die “ geh´zum Kühlschrank Aktion “ außer Funktion .
    Verdiente 4 Sterne – mir hat dieser TO gefallen .


  • Jörg • am 3.3.19 um 22:47 Uhr

    Seit langer Zeit mal wieder ein guter Borowski-Tatort.

    Außerdem auch mal keiner der seit Jahren leider üblich gewordenen überfrachteten Super-Tatorte mit BKA, Terrorismus, x Wendungen, viel Pi Pa Po, extremen Figuren und der üblichen Schusswaffe gegen Schusswaffen – Szene am Schluss!

    Dafür eine nette Kassiererin, die – und das wurde leider überhaupt nicht herausgestellt – die abgedrückt hat, nachdem der Hausbesitzer zu früh glaubte, alles im Griff zu haben und sich gleich arrogant und von oben herab über die Peggy lustig machte.

    Was mir außerdem nicht so gut gefiel, war, dass die Peggy-Figur gegen Ende dann doch als ziemlich dumm hingestellt wurde – eben doch nur eine kleine einfache Verkäuferin mit begrenztem Horizont. Na klar.

    Jedenfalls fand ich Katrin Wiechmann klasse und – so nebenbei – so eine freundlich-nette Kassiererin gibt es in unseren Sch*** – Re*e-Märkten in Hannover nicht. Da kann man nur von träumen.
    Jörg


  • Hartmut Ruggaber • am 3.3.19 um 22:59 Uhr

    Oh mein Gott – und ich dachte, das Drehbuch von ZDFneos Dead End wäre schwach. Es geht immer noch drunter. Dabei hat Arango doch schon ziemlich gute TOe geschrieben. Was ist nur los bei ARD-ZDF und deren Auftragnehmern. Die haben echt nicht erkannt woran die Zuschauer sich heutzutage orientieren und welche Qualität erwartet wird. Jedenfalls nicht Vorabend-Niveau beim TO. Aber oft kann man froh sein, wenn das wenigstens erreicht wird.


  • Karin L. • am 3.3.19 um 23:13 Uhr

    Langweilig, einschläfernd und Zeitverschwendung. Empfehle dem Drehbuchautor „Das Fenster zum Hof“ von Hitchcock, obwohl das einer Beleidigung für Hitchcock gleichkommt.
    Dem Kommissar kann man beim Laufen die Schuhe besohlen.
    Wieder die Rückkehr zum inzwischen durchschnittlich erreichten Ein-Stern-Normalniveau des Tatort. Was für ein Absturz gegenüber der Vorwoche.


  • Deedplace • am 3.3.19 um 23:41 Uhr

    Was mit „Breathe“ von Pink Floyd beginnt und endet, kann doch nicht schlecht sein, oder? Da habe ich nicht schlecht gestaunt, dass man sich hier in den 70ern bedient.
    Eine sehr zielgenaue Darstellung von Zufriedenheit, geschürtem Neid und Fehlannahmen, die in die Tragik führen.
    Aber etwas gut darzustellen, macht leider noch keinen guten Tatort aus.
    Borowski flach, Frau Sahin sehr eindimensional. Das ist aber letztendlich dem Drehbuch geschuldet.
    Naja.


  • Deedplace • am 3.3.19 um 23:47 Uhr

    …ach, die beste Szene komplett vergessen:
    Mache dich niemals über eine Frau lustig, die eine geladene Waffe in der Hand hält (…ich mach da mal ein Handy Foto…).
    Absoluter Brüller.


  • Alehalo • am 4.3.19 um 0:51 Uhr

    Gute Schauspieler, Story aus den sixties. Wo bleibt die Kreativität?


  • Maja • am 4.3.19 um 1:06 Uhr

    Ich fand ihn sehr spannend und gut konzipiert! Dass die beste Freundin zusammen mit dem Ehemann ist, ist wirklich eine Überraschung – aber woher hat er das ganze Geld?


  • Kathi • am 4.3.19 um 1:10 Uhr

    Ja, so wirklich vom Hocker gerissen hat er mich nicht, der neue TO aus Kiel. Im Vergleich zu letzter Woche hatte er schlechte Karten. Aber dennoch habe ich mich gut unterhalten. Frau Wichmann und Frau Hostettler haben sich die Punkte verdient.


  • Peter Müller • am 4.3.19 um 3:41 Uhr

    Genau , woher hatte er ds Geld?


  • sherlogg • am 4.3.19 um 4:02 Uhr

    Krimikomödie; ganz nett, aber nicht wirklich ernstzunehmen.
    Viele kleine Fragen; zB warum einer eine nicht nur geladene, sondern auch durchgeladene und gespannte Waffe im Nachttischchen liegen hat. Ich halte das für Schmarrn. Und von der Sorte gabs mehr.


  • Frank • am 4.3.19 um 7:30 Uhr

    Eigentlich dürfte ich heute nichts schreiben, nach 20 Minuten eingeschlafen und eine Viertelstunde vor Schluss aufgewacht. Kam mir aber nicht so vor, als ob ich etwas verpasst hatte. Das sagt ja auch schon viel…


  • Sandra • am 4.3.19 um 8:18 Uhr

    Hat mir sehr gut gefallen.


  • Iris • am 4.3.19 um 9:29 Uhr

    Ich fand ihn stellenweise sehr überzogen ( wie blöd kann man sein und nach dem Mord Rotwein aufs Sofa zu schütten…und was war eigentl. mit dem Foto, das das Opfer gemacht hat, wurde das Handy nicht kontrolliert?, wo hatte der Ehemann das Geld her) usw., aber trotzdem spannend von Anfang bis Ende.
    Ich bin normalerweise nicht für Krimikomödien a la Münster, aber der hier hat mich ausgesprochen gut unterhalten, war von amüsiert bis geschockt und fassungslos alles dabei


  • Der Fremde • am 4.3.19 um 9:29 Uhr

    Durchschnittliche Krimikost, fast schon eine Farce im Stil von „the ballad of Lucy Jordan“. Diese hat auch realisiert, dass sie niemals nach Paris kommen wird und ist deshalb ausgeflippt.

    Zum Thema: Woher hatte Hr. Stresemann das viele Geld? –> das war nicht gar so viel, das meiste waren Fünfziger, jedenfalls viel weniger als ein Lotto-Haupttreffer. Ich vermute, Hr. Stresemann hat einen „kleinen Gewinn“ im Lotto gemacht, der aber durchaus zur Befriedigung des „kleinen Glücks“ mit der Freundin seiner Gattin ausreicht …


  • Elsbeth • am 4.3.19 um 10:50 Uhr

    Das Geld war sein gesamtes Erspartes, hat er doch erwähnt im Zug! Er hat sie doch offensichtlich angelogen von wegen er hätte das Geld gewonnen, vermutlich weil er es mit der Angst bekommen hatte, er hat doch anscheinend mitbekommen dass sie ins Nachbarhaus (wo ein Mord begangen wurde) eingedrungen ist.
    Schade dass Peggy zum Schluss hin immer dümmer und dreister dargestellt wurde. Sonst genial gemacht! Etwas gruselig war auch die Szene in der sie die Nachbarin trösten wollte.


  • Elsbeth • am 4.3.19 um 10:51 Uhr

    Ach ja, zum Foto ist es nicht mehr gekommen, weil Peggy vorher abgedrückt hat!


  • Britta • am 4.3.19 um 10:56 Uhr

    Kommentar von Deadplache: ….ach, die beste Szene komplett vergessen:
    Mache dich niemals über eine Frau lustig, die eine geladene Waffe in der Hand hält (…ich mach da mal ein Handy Foto…).
    Absoluter Brüller.
    Ganz genau!!!!!! Und wo ist dann das das Handy des Opfers geblieben? Oder habe ich etwas verpasst? Nach dem Handy wird doch immer zuerst gesucht.
    Aber dann wäre ja der Fall auch von Anfang an gelöst. Da kann ich schon verstehen, dass dann ein Handy einfach mal so verschwindet…….


  • Klaus D. Mueller • am 4.3.19 um 10:56 Uhr

    „Empfehle dem Drehbuchautor „Das Fenster zum Hof“ von Hitchcock, obwohl das einer Beleidigung für Hitchcock gleichkommt.“
    .
    Ist doch drin, ganz am Anfang die lange Kamerafahrt erst aufs Haus, immer näher, aufs Fenster, ins Zimmer, zum Flokati…
    (nicht bemerkt, dies deutliche Zitat? z.B. der Beginn von ‚Psycho‘).


  • spiderman916 • am 4.3.19 um 12:43 Uhr

    Hervorragende Sonntagabendunterhaltung in „Columbo“-Manier. Die schauspielerischen Leistungen einzelner Schauspieler fand ich überragend und dazu auch sehr passend besetzt. 5 Sterne!


  • Chris • am 4.3.19 um 14:16 Uhr

    ich fand diesen TO den seit Wochen besten.
    kleine Frage(n) an die Profis hier..

    was hast die Kollegin in der Umkleide vorgezeigt und Peggy präsentiert?
    nen Ring? ist im Nachgang also davon auszugehen dass dieser auch von dem Mann von Peggy war?

    warum und mit welcher rechtlichen Handhabe musste der Mann+die Kollegin dann aus dem Zug und anschließend zum Ort des Geschehens gebracht werden?

    warum hat Peggy den Mann auf dem Haustelefon angerufen und anschließend aufgelegt ohne was zu sagen? nur um ihn vom Fenster wegzubekommen?

    warum ist das eine Zimmer vollverspiegelt und keine Öffnungsmöglichkeit und das Wohnzimmerfenster ist quasi wie ein Entertainmentmattscheibe für die Nachbarschaft?!

    gut das letzte ist mehr eine Feststellung.. ;)

    Grazie


  • Der Fremde • am 4.3.19 um 15:43 Uhr

    @Chris:
    Als Jurist habe ich mir Ihre 2. Frage auch gestellt: Da eben KEINE rechtliche Handhabe bestand (kein Tatverdacht bezügl. Ehemann + Freundin, keine Gefahr im Verzug, kein sonstiger Grund für eine zwangsweise Vorführung zum Tatort) ist NICHT NACHVOLLZIEHBAR, dass die beiden ihre Reise freiwillig abgebrochen haben. Außer vielleicht, dass nach der (durch ihr Erscheinen geförderte) Überführung und Inhaftierung von Peggy die beiden nun in Ruhe und gutbürgerlichem Frieden das Haus zu zweit genießen können. Es ist zwar nicht das von ihr gewünschte Haus auf „Malle“, aber die Sonne scheint auch hier …


  • zimi • am 4.3.19 um 18:40 Uhr

    Ich rätsel gerne mit, wer der Täter ist. Aber das war ja gestern zu offensichtlich. Irgendwie hat es mich dann auch genervt, dass die Ermittlungen so lange gedauert haben. Also, der Tatort war nicht so mein Fall… Das blaue Auge der Ermittlerin war auch nicht zielführend, sondern eher seltsam…


  • Momi • am 4.3.19 um 19:22 Uhr

    Ein guter, kurzweiliger Krimi, aber mehr nicht. Die TO mit Borowski waren in der Vergangenheit viel besser. Die „Neue“ gefällt mir sehr gut. Für Unterhaltung war gesorgt. Nur 2 Sterne.


  • CarstenH • am 4.3.19 um 19:45 Uhr

    Eine sehr sehenswerter Kriminalfall aus Kiel, unklassisch zum Teil etwas zu klischeehaft erzählt. Im Zentrum steht die dramatisch dargestellte Situation des Prekariat gegenüber den erfolgreich-arrogant-intellektuellen Geldbürgertum das vis-a-vis auf zwei Seiten der selben Straße wohnt. Diesmal viel weniger Wallander und vielmehr schnöder Mammon. Wenig spannend und niveauvoll, dafür kurzweilig. Und mittendrin ermittelt Kommissar Borowski gewohnt schlau und nordisch kühl. Die neue Kollegin Sahin ist weiterhin etwas rätselhaft und man ist gespannt was sich aus diesem Erzählstrang noch entwickelt.


  • Sir Sherlock • am 5.3.19 um 20:11 Uhr

    Sehr verwirrte Krimikomödie mit „Eurocop scharm!!!“
    Für mich war das kein Tatort, aber sehr nett an zu sehen.
    Sehr gute schauspielerische Leistung!!!


  • Antonia L. • am 6.3.19 um 7:36 Uhr

    4 sterne für die schauspielerische Leistung von Borrowski, der Kassiererin, Frau Dell und den beiden Ehemännern!
    Ich hätte mir jedoch sehr gewünscht , dass die Charaktere der beiden Ehemänner, die ja beide meinten, die Sache „voll im Griff zu haben“, am Ende stärker herausgearbeitet werden. Als Frau kann mir deswegen dieser Tatort nur bedingt gefallen, als dass er es sich zu leicht macht.
    War doch die Überheblichkeit von Herrn Dell der Auslöser für die Eskalation! Auch der grenzenlose Optimismus und das verträumte „ich mache einfach mit einer anderen weiter“ von Herrn Stresemann finde ich sehr Macho und durchaus fragwürdig. Soll das die Zukunft für ein soziales Miteinander sein…?


  • Holger Raschkewitz • am 6.3.19 um 18:52 Uhr

    Moin Moin…
    habe also nach über 10! Jahren mir erstmals wieder einen Tatort in voller Länge angeschaut, bzw. Sorry, angetan, was natürlich heisst, dass ich keine Vergleichsmöglich- keiten habe, was andere Tatorte anbelangt.
    Dieser Tatort zum Thema Neidgesellschaft war mir teilweise überzogen, vor allen Peggy’s aufgebrezelter Auftritt bei Frau Witwerin. Die Leistungen der Schauspieler stehen ausser Frage, aber man kann nur mit den Mitteln arbeiten die einem zur Verfügung stehen{Drehbuch)
    Vielleicht war es aber auch eine Light – Version nach „Nackter Kanone“ Art, worauf ich noch immer warte!
    Ferner vergleiche ich den Tatort, der glaube ich bald 50 wird, mit der Show „Wetten dass“, die in ihren letzten Jahren(die erste 1981)auch mehr nur durch Gottschalk hoch gehalten wurde als durch die Wetten.Es mag auch daran liegen, dass ich mit Haferkamp, Stör und Schimi „aufwuchs“. Und es ist auch schwieriger geworden gute Storys zu finden. Also auf die nächsten 50 Jahre TATORT.


  • Lutz Ebeling • am 10.3.19 um 21:41 Uhr

    Super – ein dickes Lob an alle, ganz besonders an Sascha Arango…. Borowski und das Team hat es drauf….


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