Tatort Folge 913: Freigang



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Tatort Folge 913: Freigang 5 18

Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare), das Ermittlerduo aus Stuttgart, stehen im Tatort „Freigang“ vor einem Rätsel. Die DNA-Analyse ist unanfechtbar: Holger Drake, der Ex-Mann der ermordeten Irina Meinert, muss der Täter sein. – Aber wie kann ein Mann, der zur Tatzeit im Gefängnis saß, einen Mord verüben? Die Beweislage ist klar, das Tatmotiv ist gegeben, doch ein wasserdichteres Alibi könnte ein Hauptverdächtiger kaum haben.

Trailer zur Tatort-Produktion „Freigang“ vom SWR

 
Die beiden ermittelnden Hauptkommissare müssen sich fragen, wie die genetischen Spuren von Drake an den Tatort gelangen konnten. Lannert und sein Kollege Bootz sind sich bald einig, dass entweder die Spurenlage falsch sein muss oder etwas mit der Justizvollzugsanstalt nicht stimmt, in der der verdächtige Straftäter seit geraumer Zeit einsitzt. Tatsächlich ergeben die Ermittlungen im Fall „Freigang“, dass vor zwei Jahren der Mord an einem Bordellbesitzer unaufgeklärt blieb, weil der mutmaßliche Täter zum Tatzeitpunkt ebenfalls in jenem Gefängnis saß. Das kann kein Zufall sein, wissen die erfahrenen Kriminalbeamten. Nach außen hin scheint es allerdings keine Lücke im Vollzugssystem zu geben. Kurzerhand beschließt Hauptkommissar Thorsten Lannert, undercover im besagten Gefängnis zu ermitteln, getarnt als der Vollzugsbeamter Peter Seiler.

Je mehr der Stuttgarter Kripo-Beamte in seiner Rolle als Gefangenenwärter akzeptiert wird, desto deutlicher kristallisieren sich die korrupten Machenschaften heraus, die dort an der Tagesordnung sind. Der Undercover-Ermittler versucht, dem Sicherheitschef Andreas „The King“ Franke auf den Zahn zu fühlen, Sebastian Bootz macht derweil Druck auf Holger Drake. Lannert muss bei seiner Ermittlungsarbeit in der JVA äußerst behutsam vorgeht, um nicht als Maulwurf entlarvt zu werden. Je tiefer er schließlich in das kriminelle Netzwerk eindringt, umso mehr gerät er dabei selbst in Gefahr…

 
„Freigang“ ist der 14. Tatort mit den Stuttgarter Kommissaren Lannert und Bootz. Regie führte Martin Eigler, der auch – gemeinsam mit Sönke Lars Neuwöhner – das Drehbuch schrieb. Die Dreharbeiten zum TV-Krimi fanden im Oktober bis November 2013 in Stuttgart, Göttingen, Baden-Baden und Umgebung statt.

Seine Premiere feiert der Tatort am 29. Mai 2014 im Rahmen des SWR Sommerfestivals in einer großen Open Air-Vorstellung auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Im Fernsehen wird die 913. Tatort-Folge am Pfingstmontag zu sehen sein, also am 9. Juni 2014, wie gewohnt um 20.15 Uhr auf dem Ersten Programm der ARD.

Besetzung
Bulkin – Ljubisa Lupo Grujcic
Carsten Scheffler – Matthias Ziesing
Daniel Vogt, Gerichtsmediziner – Jürgen Hartmann
Gellert – Christian Koerner
Hauptkommissar Sebastian Bootz – Felix Klare
Hauptkommissar Thorsten Lannert – Richy Müller
Kriminaltechnikerin Nika Banovic – Mimi Fiedler
Prostituierte – Alena Bacher
Ramona – Petra Berndt
Staatsanwältin Emilia Àlvarez – Carolina Vera
u.a.

Stab
Drehbuch – Martin Eigler, Sönke Lars Neuwöhner
Regie – Martin Eigler
Kamera – Andreas Schäfauer
Musik – Johannes Kobilke


28 Meinungen zum Tatort Folge 913: Freigang

  • Dennis • am 25.5.14 um 17:19 Uhr

    Freu mich schon drauf, aber danach soll SommerPause sein :/ jetzt wo ich mich dran gewöhnt hatte SOnntags immer Tatort zu gucken… Schade
    Wie lange soll SommerPause sein?


  • Markus • am 9.6.14 um 22:23 Uhr

    Super gemachter Tatort!

    Spannend, unterhaltsam Prädikat: sehr gut


  • alter Fan • am 9.6.14 um 23:00 Uhr

    war leider ein wenig enttäuscht von dieser TO – Produktion ; was ich von Anfang bis Ende vermisst habe , war das was , eigentlich einen Tatort auszeichet – die Spannung – Schade -aus der Story hätte man wirklich mehr machen können .


  • Sabine Waldner • am 9.6.14 um 23:34 Uhr

    „Herr Schulz “ war super besetzt“ !!!! Toller Tatort !


  • Udo B • am 10.6.14 um 0:26 Uhr

    Sehr spannend…und kurzweilig


  • greatlakes_de • am 10.6.14 um 6:32 Uhr

    Für echte „Alt“-Tatort-Fans dürfte das mal wieder ein Fernseh-Ereignis gewesen sein. Nicht unnötige Comedy, nicht Hollywood, das hier völlig fehl am Platz wäre, sondern guter handgemachter Krimi mit durchgehender Story, die fesselte. Richy Müller darf es dann auch in Großaufnahme sein, wenn er in seiner Tarnung in der Knast-Sporthalle zuschauen muss, wie ein Gefangener von anderen zusammengeschlagen wird. Da liest man ganze Bände im Gesicht. Das ist Schauspielkunst. Und die Trennungsgeschichte von Kommissar Bootz als Nebengeschichte lebensnah….Gott sei Dank! Sie können es noch – gute Tatort-Drehbücher schreiben und vernünftig umsetzen. Fünf Sterne!


  • Michi • am 10.6.14 um 7:05 Uhr

    grundsolider Tatort aus STR – wie mans von dem Team gewohnt ist. sehr gute Unterhaltung. Stark besetzt auch mit Knaup – all hail the king!!


  • sabine • am 10.6.14 um 11:37 Uhr

    Hallo,
    ich fand den Tatort gestern mal wieder super. Ich finde das es eine gute Handlung war und auch sehr viel Spannung dabei war. Immer wieder gerne die 2 Kommissare.


  • Caro • am 10.6.14 um 12:05 Uhr

    Hat mir sehr gut gefallen!
    Unterhaltsam, sehr gut gespielt, auch die Beziehungskrise von Bootz nicht außer Acht gelassen, diese aber in den Hintergrund gestellt. Hervorragend!


  • miss marple • am 10.6.14 um 18:58 Uhr

    Also wenn der TO nicht spannend war …. super gespielt und großartige story! Und endlich mal kein „Fan“Kommentar mit der gleichen belanglosen Frage : „kennt jemand den Musik-Titel zum Schluss“? ;-)


  • Thomas • am 10.6.14 um 22:11 Uhr

    Großartiger Tatort! Super gespielt und die Story war superspannend. Auch schön: endlich mal wieder verdeckte Ermittlung.


  • Gregor • am 11.6.14 um 13:57 Uhr

    Lannertz kann’s, Richy Müller auch…. gut gespielt, gut umgesetzte Story und zu guter Letzt auch gut gefilmt…

    War sehr zufrieden zu sehen, dass es einige Drehbuch-Autoren, Regisseure und Kameraleute eine spannende Geschichte schaffen können…

    Mehr davon!

    Gregor


  • Lutz Heine • am 12.6.14 um 11:46 Uhr

    Schliesse mich den überaus positiven Meinungen an. Ein sehr guter TO- Krimi.


  • Elisabeth • am 12.6.14 um 13:24 Uhr

    Diesen Tatort fand ich wieder einmal gut. Die Geschichte was spannend und interessant. (obwohl es mich doch gewundert hat, das die einzige die breiten Dialekt sprach die Ehefrau des Selbstmörders war….!) alle anderen sprachen Hochdeutsch.Warum geht das nicht einheitlich.? Auch immer wieder auffällig beim Ludwigshafener Tatort.

    Was ich auch mal sagen muß – aber das betrifft nicht nur den Tatort (dort war es diesmal die Staatsanwältin..) — sondern mittlerweile alle Filme. Mode ist ja gut und schön, aber das alle Frauen inzwischen die gleichen viel zu langen, perfekt liegenden Haare -Mittel- oder Seitenscheitel, eine Seite eine nach vorne gestrichene Strähne – tragen, ist wirklich furchtbar. Egal welchen Film man sich heute anschaut vorallem die Amerikanischen aber seit neuestem eben leider auch im Deutschen – alle Frauen haben die gleiche Frisur !!!! Aber leider steht nicht jeder Frau- speziell ab einem gewissen Alter-die langen Zotteln!!! Siehe Frau Simone Thomalla – auch noch geschmückt mit einem Zwergenmützchen!! Schrecklich!!


  • Peter Lund • am 15.6.14 um 14:46 Uhr

    Wer war der zweite Mann bei Franke am Nacht?

    Der eine war Drake aber der andere…?

    (Yes, I know, the grammar isn’t quite right — bear with me, please!)


  • Howard aus München • am 15.6.14 um 18:58 Uhr

    Ein spannender und rundum guter Tatort. Sehr sehenswert.


  • Norbert • am 15.6.14 um 19:08 Uhr

    @Peter Lund

    meinst Du den Mercedes-Fahrer, welcher Drake zum Haus des „King“ gebracht hat? Da war von einem „Böhning“ (oder ähnlich) die Rede. Ich habe gerade mal im Schnellgang reingeschaut.

    Zum Film: Ich fand ihn sehr gut und spannend. Knastmilieu endlich mal nicht unterbelichtet gefilmt bzw. nacheditiert. Knaup spielt zwar oft die Rolle des Übelmanns, aber diese beherrscht er ;-)


  • Lars Steinberg • am 17.6.14 um 16:39 Uhr

    Einer der Höhepunkte am sonst langweiligem Tatorthimmel!!!


  • Silke Bartels • am 22.6.14 um 21:34 Uhr

    Hallo,

    leider war ich im Urlaub und mein Auftrag den Tatort aufzunehmen
    ist schief gegangen.
    Hat jemand eine Idee, wie ich ihn doch noch zu sehen bekomme?
    Danke!


  • Norbert • am 23.6.14 um 15:37 Uhr

    Hallo Silke,

    ich könnte Dir die Folge auf eine DVD brennen. Schreib mich unter nobby.a[ät]gmx.de an.

    Gruß, Norbert


  • Christine • am 23.6.15 um 17:29 Uhr

    Ein toller Tatort , die Darsteller sind gut und machen es professionell, wie echte Polizisten :)


  • Seebaer • am 26.7.15 um 18:50 Uhr

    Sehr spannend gemachter Tatort, – rundum gelungen. ☺☕🛀🎷


  • Dirk • am 15.7.16 um 22:07 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 913 aus Stuttgart im Jahre 2014. Die Hauptkommissare Lannert und Bootz , von Mord und Totschlag sind die, ermitteln. Noch neueste Neuzeit. Einer mit der besten Tatort-Spielfilme der beiden sympathischen schwäbelnden Star-Ermittler, hier teilweise im Untergrund tätig und erfolgreich agierend gegen unverantwortliche kriminelle Elementen. Die sieht man immer gerne wieder, gehend und von hinten. Hinzu kommt eine außerordentlich gute Besetzungsliste, unter anderem mit Mimi Fiedler als Kriminaltechnikerin. Weiter so.


  • thomas • am 16.7.16 um 12:25 Uhr

    Eine der zehn großartigsten Tatortfolgen überhaupt, und damit schieben sich Lannert und Bootz in eine Reihe mit Murot, Brix, Steier, Lürsen und Borowski. Klare, kluge Filme mit Anleihen beim Noir. Großartig.


  • Sascha • am 17.7.16 um 19:25 Uhr

    Jva zuffenhausen????


  • ingrid Roeder • am 17.7.16 um 20:52 Uhr

    „Freigang“: Endlich mal wieder ein spannender Tatort! Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, bin aber erwartungsvoll und tapfer immer dabei geblieben. Es hat sich gelohnt!


  • Annette • am 16.8.16 um 18:30 Uhr

    Na ja. Gut gespielt war er ja ;-)
    Aber was das Drehbuch angeht – WAS für ein SCHWACHSINN. Zumal Stationsarbeit zwei Jahre Ausbildung erfordert und man tatsächlich mehrere Prüfungen ablegen muss…
    Fast unmöglich, jemanden spontan „undercover“ ohne Knasterfahrung einzuschleusen, ohne das Knackis und Kollegen etwas merken.
    Leider wollen die Leute so etwas sehen, die interessiert nicht, wie es wirklich ist und glauben wahrscheinlich fast alles – auch, dass alle „zusammenhalten“, wenn Strafbare Handlungen von Kollegen offensichtlich werden.


  • revilo • am 25.7.17 um 15:00 Uhr

    Lannert und Bootz in der 14. von insgesamt bis jetzt 19 Folgen der Tatort-Ermittler.
    In dieser Folge haben es die beiden Stuttgarter Tatortermittler Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) mit einem besonderen Fall zu tun. Dieser ist aber nicht wirklich als Whodunit aufgebaut. Doch das muss nicht unbedingt schlecht sein. Und ich denke, das zeigt sich hier auch so.
    Es geht um einen Mord. Spuren und eine DNA sind optimal vorhanden. Nur stellt sich heraus, das der von den Spuren überführte Täter zu der Mordzeit in der Vollzugsanstalt JVA Zuffenhausen sein zuhause pflegte, also nicht am Tatort sein konnte. Da schon mal vor einigen Jahren mit dieser, als Mustergefängnis angesehenen, Vollzugsanstalt ein fast gleicher Fall so ablief, wird Thorsten Lannert (Richy Müller) von der Staatsanwältin Álvarez (Carolina Vera) als verdeckter Ermittler, in Form eines Gefängniswärters, eingesetzt. So kommen dann die Ermittler nach und nach dem Andreas Franke (Herbert Knaup) auf die Spur, der als Sicherheitschef der JVA Zuffenhausen, von Wachmannschaft und Häftlingen respektvoll The King genannt wird. Dieser hat dieses Gefängnis, -dessen Insassen und auch Personal er auch seine Familie nennt, – voll in der Hand hat und übt dadurch auch seine Machenschaften aus. Und dieses System endet dann am Ende dieses Filmes durch die Ermittlungen in einem Zusammenbruch.
    Dieser 14. Fall ist eigentlich eine Folge, die meiner Meinung nach etwas über dem Durchschnitt anzusehen ist. Die Folge hat trotz ohne richtigen Whodunit ihre Spannung. Und die Personen, die nicht immer alle Folgen mitspielen, werden hier sehr realistisch von den Schauspielern dargestellt. Vor allem Herbert Knaup als “The King“ macht hierbei einen bleibenden Eindruck im positiven Sinne. Interessant ist auch die Einstellung, nachdem von den Ermittlern beschlossen wurde, das Lannert (Richy Müller) als verdeckter Ermittler im Knast arbeiten soll, die Geschichte 8 Wochen pausiert und dann direkt dort wieder einsetzt, wo Lannert schon eingeführt und Vertrauen zu seinen Kollegen aufgebaut hat. Als dann ziemlich schnell ein Wärter im Gefängnis einen Selbstmord vollzieht, kommt für die Ermittler und uns Zuschauer erst sichtbar “The King“ (Herbert Knaup) ins Spiel und wir werden Zeugen, wie sein System langsam aber sicher, gut gezeigt, zusammenbricht.
    Normalerweise ist dieses Ermittlerteam mit ihren Folgen für mich meistens ein gutes Durchschnittsteam. Von ihnen selbst sehe ich das in dieser Folge auch so.
    Aber die Geschichte wird hier, egal wie sie ist, meiner Meinung nach etwas überdurchschnittlich erzählt. Und deshalb ist das für mich eine Folge, wo man mal vier Sterne vergeben kann.
    Und als Wiederholung, wenn sie mal gesendet würde, könnte ich daran hängenbleiben, obwohl ich weiß und nicht vergessen werde, welches Ende diese Folge hier hatte.

    Meine Schulnote: 3+


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