Tatort Folge 988: Das Recht, sich zu sorgen



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Nach dem großen Erfolg des ersten Franken-Tatorts folgt nun der zweite Streich: „Das Recht, sich zu sorgen“ ist ein neuer Fall für die zwei Nürnberger Hauptkommissare Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss (Fabian Hinrichs) sowie ihre Teamkollegen. Die Erstausstrahlung wird am Sonntag, den 22. Mai 2016, um 20.15 Uhr in der ARD stattfinden.

Inhalt der Tatort-Folge „Das Recht, sich zu sorgen“

Mit ihrem ersten Fall hatten sie das kritische Krimipublikum überrascht: Der Tatort „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ heimste am Premierenabend des 12. April 2015 in der ARD eine hervorragende Quote ein. 12,11 Millionen Zuschauer verfolgten am TV-Bildschirm die ersten Schritte des neuen Nürnberger Tatort-Teams um Hauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Kollege Felix Voss (Fabian Hinrichs), mit ihren Mitarbeitern Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt). Die Erzählstruktur der Kriminalstory war ungewöhnlich, die Figuren jedoch eher klassisch: keiner der ermittelnden Akteure hat psychische Probleme, ist verhaltensauffällig oder neigt zu impulsiven, unprofessionellen Handlungen im Beruf. Der Franken-Tatort lebt von der Emotionalität seiner Hauptakteure; Voss und Ringelhahn sind beide sehr mitfühlend, verstehen sich auf Anhieb gut miteinander und haben einen ähnlichen Humor. Wanda ist aktiv, forsch und lebensfroh, Fleischer hingegen eher reserviert und cool.

Der zweite Franken-Tatort „Das Recht, sich zu sorgen“ versucht am Erfolg der ersten Folge anzuknüpfen – ob dies gelingt, zeigt sich am Tag der Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen. Am Sonntag, den 22. Mai 2016, zeigt Das Erste die TV-Premiere wie gewohnt ab 20.15 Uhr.

 
Auch in diesem zweiten Kriminalfall spielen Gefühle eine große Rolle, und zwar sowohl von Seiten der Kommissare, als auch seitens der Hinterbliebenden und Verdächtigen. Das Schicksal einer verzweifelten Frau, die hartnäckig vor der Nürnberger Mordkommission campiert um die Polizei zu einer Fahndung nach ihrem verschollenen (und nicht existenten) Sohn zu bringen, berührt Hauptkommissarin Paula Ringelhahn sehr. Felix Voss sorgt sich indessen um die Tochter des Opfers, die die Videoaufnahmen von der grausamen Tat wohl niemals vergessen wird. Es sind die leisen menschlichen Zwischentöne, die diesen Krimi besonders machen.

Erzählt werden dabei gleich zwei Geschichten: der Mord an einer Gastwirtin in Nürnberg und das Rätsel um einen Totenschädel, der nicht so recht zu den übrigen Knochen des Skeletts passen will. Letzterer bereitet Professor Magdalene Mittlich vom Anatomischen Institut der Würzburger Universität Kummer: dass das Skelett eines freiwilligen Körperspenders erst fehlerhaft aufbewahrt wurde und schließlich mit dem falschen Schädel beigesetzt werden soll, ist ein Desaster! Weil die Diskretion um diesen heiklen Fall dringend gewahrt werden muss, recherchieren Ringelhahn, Voss und Goldwasser als Familie getarnt im Institut. Wurden die Weichteile der Leiche etwa in einem Säurebad entsorgt? Wo sind dann die restlichen Knochen des Toten?

Während Voss und Ringelhahn, die „Eltern“ der vermeintlich angehenden Medizinstudentin Wanda Goldwasser, das Universitätspersonal mit Fragen durchlöchern, flirtet „Töchterchen“ Wanda eifrig mit einem der Doktoranden. Den vom Chef auferlegten Aufklärungsauftrag im Anatomischen Institut empfindet jedoch nicht nur Wanda, sondern das gesamte Frankener Tatort-Team als höchst lästig, steht doch daheim in Nürnberg noch immer die Festnahme des Mörders von Andrea Schwinn auf der Agenda. Dabei ist die Identität des Täters mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits geklärt. Um jenen Mörder zu finden, muss jedoch ein 20 mal 20 Kilometer großes Waldstück nach ihm durchsucht werden. Mit einer wagenradgroßen Pizza versucht Polizeipräsident Dr. Kaiser die Gemüter seiner Mitarbeiter Felix Voss und Paula Ringelhahn zu besänftigen. Ob das hilft?

 
Der zweite Franken-Tatort „Das Recht, sich zu sorgen“ wurde in der Zeit vom 14. Juli bis 13. August 2015 an der Universität in Würzburg, auf der Festung Marienberg, in Nürnberg und im Umland, u.a. in Röthenbach an der Pegnitz, gefilmt. Die Regie führte Andreas Senn, der bereits 2006 seinen ersten Tatort „Der Lippenstiftmörder“ in Szene setzte, das Skript verfasste Beate Langmaak, die zwischen 2003 und 2006 sechs Drehbücher für die Polizeiruf 110-Reihe schrieb.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (36 J. | Kinoliebhaberin)

Ein ansprechender, wenn auch etwas wirr konstruierter Tatort. Das Zusammenspiel des Teams ist stark, besonders Ringelhahn und Voss harmonieren bestens. Eine glatte 2 von mir.

Gerald (36 J. | IT-Nerd)

Toll, nicht wegen dem Fall oder dem Team sondern wegen der richtig guten Nebenhandlung. Eine Mutter, die sich um ihren Sohn sorgt, und alles tut damit die Polizei ihn sucht. Das hat mich berührt.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissarin Paula Ringelhahn – Dagmar Manzel
Hauptkommissar Felix Voss – Fabian Hinrichs
Kommissarin Wanda Goldwasser – Eli Wasserscheid
Kommissar Sebastian Fleischer – Andreas Leopold Schadt
Leiter der Spurensicherung Michael Schatz – Matthias Egersdörfer
Polizeipräsident Dr. Mirko Kaiser – Stefan Merki
Rechtsmediziner Lutz Kranich – Benjamin Griebel
Prof. Magdalene Mittlich – Sibylle Canonica
Polizistin Pforte – Theresa Hanich
Streifenpolizist – Yohan Kirschner
Präparator Lando Amtmann – Jan Krauter
Präparator Ede Schrötter – Frank Scharrer
Agnieszka Lies – Karolina Lodyga
Romy – Lotti Kreitmeyr
Steffi Schwinn – Barbara Prakopenka
Holger Schwinn – Jörg Witte
Andrea Schwinn – Sonja Tille
Lydia Eichbaum – Tessie Tellmann
Frau Diemel – Tania Carlin
Doktorand Philipp – Nils Strunk
Jugendamtsmitarbeiterin – Nadine Badewitz
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Beate Langmaack
Regie – Andreas Senn
Kamera – Holly Fink
Schnitt – Vera von Appeldorn
Musik – Fabian Römer

Trailer zur Tatort-Produktion „Das Recht, sich zu sorgen“ vom BR

Bilder-Galerie zum Krimi aus Nürnberg


48 Meinungen zum Tatort Folge 988: Das Recht, sich zu sorgen

  • Turicum04 • am 22.5.16 um 10:31 Uhr

    Die erste Folge ging doch unter „Kinder-Tatort“. Jedenfalls musste ich damals nach wenigen Minuten umschalten! Es ist mir aufgefallen, dass die ARD bewährte Ermittlerteams durch billige Laiendarsteller ersetzt, was wohl auch für die Drehbuchautoren gelten mag. Hauptsache sie sprechen eine „voll geile Sprache“, die nur noch Kids verstehen. Zudem sind die Inhalte wirr und zusammen gesetzt. Das Niveau der letzten ARD-Produktionen allgemein nähern sich immer mehr dem verdummungs RTL-Standard.


  • arte-Versteher • am 22.5.16 um 12:59 Uhr

    @Turicum04
    Diesen Vorwurf höre ich im Hinblik auf den Franken-Tatort heute zum ersten Mal. Sicher, dass Sie sich da nicht vertun? Erfurt? Dresden?


  • gandalfdergraue • am 22.5.16 um 19:56 Uhr

    Ein katastrophendrehbuch. Wie bei den privaten soap operas. 3 Handlungsstränge ohne verknüpfung. Bitte nicht noch einmal !


  • kremer • am 22.5.16 um 20:18 Uhr

    Das war der schlechteste Film den ich je gesehen habe!


  • Hilmar • am 22.5.16 um 20:21 Uhr

    Wo ist das verlassene wirtshaus


  • rein hard • am 22.5.16 um 20:50 Uhr

    Einfach nur Gut … es geht doch.


  • Rescue • am 22.5.16 um 20:51 Uhr

    Sehr langatmig, keine echte Spannung, da der Täter schon recht früh erkennbar war und der Mordfall in der skurrilerem Dorfkneipe war nur Staffage, aber nicht zielführende oder relevant.


  • Hanz W. • am 22.5.16 um 20:56 Uhr

    Angenehm unaufgeregt, sympathisch, einfühlsam, etwas spannungsarm. Äußerst wohltuend, dass der geneigte Zuschauer vor allerlei Privatmalaisen, biographischen Brüchen, politisch korrekten Auftritten der Ermittler verschont bleibt. Nicht ganz überzeugend die Verquickung von zwei Fällen, die rein gar nichts miteinander zu tun haben (wenn man nicht, auf einer übergeordneten Ebene, die Beziehungsprobleme als Verbindung sehen will). Darüber hinaus aber gut in Szene gesetzt, mit humorvollen (nicht klamaukigen) Einsprengseln, ein Tatort, der authentisch auch wieder einmal seine – diesmal fränkische – Herkunft durchscheinen lässt. 3,5 Sterne, wegen der angenehmen Erzählweise aufgerundet auf 4.


  • PDeckart • am 22.5.16 um 20:58 Uhr

    … interessanter Tatort OHNE Vergewaltigung/en oder Kindesmissbrauch … es gibt tatsächlich noch Drehbuchautoren mit Esprit … hat mir gut gefallen …


  • Josef Woltering • am 22.5.16 um 21:04 Uhr

    Ich wünsche mir, dass die „Tatort“ Drehorte mehr ins nördliche Deutschland verlegt werden um eine bessere sprachliche Verständlichkeit zu erreichen. Da die sich Tonqualität der Tatort Filme in letzter Zeit sowieso schon sehr verschlechtert hat und dann noch ein schlecht verständlicher Dialekt hinzu kommt, macht das Sehen des Sonntagskrimis keinen Spaß mehr.


  • arte-Versteher • am 22.5.16 um 21:06 Uhr

    Diese Erzählweise, bei der am Anfang viele Erzählstränge wie lose Schnüre herunterhängen und sich im Laufe der Geschichte auch nicht alle als tatsächlich miteinander verknüpft erweisen, ist natürlich sehr ambintioniert, und sie erfordert vom Zuschauer viel Geduld. Hat es sich gelohnt, diese Geduld aufzubringen? Teils, teils, würde ich sagen. Schön erzählt wurde in diesem TO immer dann, wenn die Handlungen und die Bilder für sich sprachen, Knochen fein zu Knochen sortiert und herausgeschnittene Herzen behutsam in Händen getragen wurden.

    Leider war das Drehbuch mit dieser Kunstfertigkeit aber allzu oft am Ende, sobald die Münder zum Sprechen aufgemacht wurden. Da wurden dutzendweise programmatische Sätze herausgehauen, dass das Papier raschelte oder besser gesagt die Schwarte krachte. Fragen wie „Hat Ihre Arbeit Ihr Verhältnis zum Tod verändert?“ Klugscheißeriche Seminarweiseheiten über das Leben und Warten und das Trauern wurden abgelassen. Und wie diese Polizisten sich gegensweitig so originell mit Namen belegten, „Schatz“ und was da sonst noch kam. Grausam krampforiginell. Das war dann jedesmal wie ranzige Sprühdosenschlagsahne auf einer ordentlichen Tasse Kaffee.

    Der poetischen Ambition nach hätten das heute durchaus 4 Sterne werden können. Die Geschwätzigkeit hat leider mindestens einen davon vermasselt. Dennoch, die Richtung stimmt, um dem Franken-Tatort langfristig eine eigene Handschrift zu verpassn.


  • alter Fan • am 22.5.16 um 21:14 Uhr

    durchaus sehenswert – eigenständiges TO Profil und das frrrränkisch is doch a ongenehmer Dialekt – in der Wendezeit gab´s da auch mal so Autoaufkleber
    “ Franken – Bayerns Elite “ – für mein TO Empfinden : gut und weiter so .


  • Karina • am 22.5.16 um 21:26 Uhr

    Klasse! Ein super sympathisches Team, toller Tatort, weiter so.


  • Gelb Wurz • am 22.5.16 um 21:45 Uhr

    Die Darstellung war nicht schlecht von der Bildersprache her und wirkt authentisch. Auch die Schauspieler machen ihre Sache ganz gut, werden aber nicht vor Herausvorderungen gestellt. So plätschert das ganz gemächlich und gefällig dahin. Einen Spannungsbogen gibt es gar nicht, der Verlauf ist völlig vorhersehbar und teilweise banal. Meiner Erinnerung nach waren da die Krimis für Kinder von Wolfgang Ecke spannender. Es ist wohl nicht das erste und sicher nicht das letzte mal, dass hier erhebliche Kritik an der Arbeit der Drehbuchautoren geübt werden muss. Was hier abgeliefert wurde, erreicht nicht einmal das Kinderkrimi-Niveau.


  • Anna • am 22.5.16 um 22:26 Uhr

    Unglaublich langweilig


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 4:54 Uhr

    Langweilig, keine Spannung, von Anfang an keinerlei Zweifel an den in diesem Fall Tätern. Die Auflösungen unspektakulär, wenn auch menschlich abgründig (wie immer in Mordfällen) und wieder mit einer Flucht, Gott sei Dank ohne „rumballerei“. Dann die menschliche Eskalation der „alten Dame“ – gelöst mit einer Tasse Kaffee und einem halben Ohr… wie flach! Wozu dann so ein umfangreiches Ermittler-Team? Füllstoff. Ja, der Umgangston war weniger nervig; ja, der Dialekt besser verständlich, aber wozu ein so umfangreiches Ermittler-Team wenn der Zuschauer bereits zu Beginn eh keine Fragen mehr hat? Füllstoff! Und an @arte-Versteher, der Leiter der Spurensicherung hieß Michael Schatz, also Sprüche der Hauptkommissarin z.B. am Telefon wie: „hallo Schatz“ also durchaus korrekt. Leider haben Sie da eine von Ihnen falsche Fährte interpretiert, wenn auch mit vielen hochtrabenden Worten.


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 5:06 Uhr

    Da hat mich doch meine „poetische Ambition“ zum Kommentar schreiben (Sorry @arte-Versteher) zweimal den Satz „Wozu dann so ein umfangreiches Ermittler-Team? Füllstoff.“ entstehen lassen. Entschuldigung.


  • Frank • am 23.5.16 um 7:09 Uhr

    Unaufgeregter Tatort. Ein eigenständiges Ermittlerteam mit Ruhe und leichtem Hang zur Melancholie. Wie mehrfach zum Thema gemacht, waren die drei Handlungsstränge (Mord im Wirtshaus; Überzähliger Schädelfund; Verwirrte Frau sucht ihren Sohn) zu viel, so dass einzelne Fäden wirr vergessen gingen. Dennoch gelingt es diesem Ermittlerteam einigermassen damit umzugehen. Mit einem besseren Drehbuch sollten demnächst fünf Sterne in Reichweite liegen.


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 8:04 Uhr

    @ Alte Dame, Danke für den Hinweis, es ist tatsächlich ein Schatz. Und logisch, dass der Name dann in den Dialogen überstrapaziert wird. Wie so vieles andere in den Dialogen.

    Poetische Ambition hat dieser TO sicher im Übermaß. Oder was soll ich sonst davon halten, wenn mir das Drehbuch als Fährte ein Büchlein von E.T.A. Hoffmann in den Wagen des Ehefrauenmörders legt?

    Wenn Sie hier von drei Geschichten zwei als Füllstoff sehen, kann Ihnen das natürlich neiemand verwehren. Sie könnten aber auch drüber nachdenken, ob die Welt eigentlich tatsächlich so ist wie im üblichen Sonntagabendkrimi, dass genau eine Geschichte ohne Lücken, ohne Brüche, ohne Überstehendes in 90 Minuten passt. Ich wünsche mir jedenfalls aus Franken mehr solcher Geschichten, die gegen die übliche Erwartungshaltung gebürstet sind.


  • Gelöscht • am 23.5.16 um 8:33 Uhr

    Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Er riskiert sehr wenig und erfreut sich dennoch einer Überlegenheit gegenüber jener, die ihr Werk und sich selbst ihrem Urteil überantworten. Am dankbarsten sind negative Kritiken, da sie amüsant zu schreiben und auch zu lesen sind. Aber Kritiker müssen sich der bitteren Wahrheit stellen, dass, im Großen und Ganzen betrachtet, das gewöhnliche Durchschnittsprodukt wohl immer noch bedeutungsvoller ist, als ihre Kritik, die es als solches bezeichnet.
    FYI


  • Gottlieb • am 23.5.16 um 8:57 Uhr

    Der Film gibt nur vor, ein Krimi zu sein, tatsächlich handelt es sich um ein soziales Drama mit drei voneinander unabhängigen Handlungssträngen. Daß man dabei den Überblick nicht verliert, liegt an der ruhigen Kameraführung, die man als wahres Labsal empfinden konnte. Entsprechend der menschlich-sozialen Botschaft, die an den Zuschauer gebracht werden soll, verwandelt sich die Polizeistation in eine Sozialstation und die Polizisten werden zu menschlichen Allesverstehern und Sozialhelfern, die den Verbrecher in die Katharsis des Geständnisses hinein begleiten. Aber auch Verbrecher gibt es eigentlich nicht, sondern nur arme Schweine, die irgendwie an der Trostlosigkeit der Umstände scheitern. Der sympathische Präparator ist ein schönes Beispiel für einen wahrhaft guten Meschen, der aus edlen Motiven mit Umsicht und Raffinesse ein perfektes Verbrechen plant und absurderweise an unwahrscheinlichen Zufällen scheitert – tragisch. Der Film ist als Krimi leider mißlungen. Tiefes menschliches Verstehen und soziales Engagement mögen eine feine Sache sein (auch im wirklichen Leben nicht immer), nur hilft das im Kriminalfilm selten weiter.


  • spiderman916 • am 23.5.16 um 9:20 Uhr

    Der schlechteste Tatort seit den Schweizern…….


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 9:34 Uhr

    @Gottlieb
    „Verbrecher in die Katharsis des Geständnisses hinein begleiten“

    Schön gesehen und schön gesagt. Aber ich finde, mit dem Wort „soziale Dramen“ verbauen Sie sich den Zugang ein wenig. Es sind m.E. nicht wirklich soziale Dramen, die hier mit dem in Krimis so oft gesehenen Werkzeugkoffer des Sozialarbeiters und des Psychologen aufgeschlüsselt werden. Die Motive dieser beiden Täter und der sich sorgenden Frau bleiben doch eher dunkel, verwaschen, nicht ins grelle Licht des forensischen Scheinwerfers gerückt, sondern im flackernden Kerzenlicht der Romantik betrachtet. Die Dämonen im Inneren halt…


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 10:09 Uhr

    @arte-Versteher: auch ein „Ehefrauenmörder“ kann manchmal lesen, vielleicht auch Weltliteratur. Noch etwas zum Verständnis, ich sehe oder sah nicht zwei Geschichten als Füllstoff, was ja blöd gewesen wäre, dann auf Tatortlänge zu kommen, sondern der Einsatz der Vielzahl der Ermittler an jedem Tatort war für mich Füllstoff. Oder wie sonst soll ich den Überfall der sogenannten „Familie“ in das Rechtsmedizinische Institut Würzburg werten? So wird heute ermittelt? Ich lach mich weg. Dann die ganze kriminalistische Truppe Schnaps saufend (Anlass wurscht) vor dem Tatort, zurecht entgeistert begafft von dem Opfer-Mädchen, einfach zu blöde. Da flackern bei mir alle Lichter und dies total unromantisch! Für mich erschließen sich beide Tätermotive total, wirkliche soziale Dramen. Vielleicht hat sich Ihnen vor lauter Gefasel der Zugang zur Handlung verbaut. Sorry.


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 10:14 Uhr

    „So wird heute ermittelt?“

    In Ihrer Frage liegt die ganze Aussichtslosigkeit Ihres Bemühens, diesen Film zu verstehen.

    Ich erhöhe auf 4 Sterne.


  • Achim S • am 23.5.16 um 10:42 Uhr

    wie langweilig – oder sagen wir so – ansehen, abnicken – bloß nicht weiter drüber nachdenken. insofern: gefällt wohl den massen… wenn ein tatort (15.05.) aktuellste themen aufgreift, ui ui ui – man muss schon noch gut schlafen können… alles andere verstört. schade!


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 10:55 Uhr

    @arte-Versteher: Sie sind bemüht um Schreiberqualität, es ist Ihnen bisher und wird Ihnen nicht gelingen. Um zu verstehen, muss man sich nicht Versteher nennen! Nun bin ich es leid. Bis bald mal wieder.


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 11:08 Uhr

    @Alte Dame
    Dass „Versteher“ spätestens seit Putin ein abwertendes Wort im Deutschen ist, haben Sie aber schon verstanden, oder? ;)

    Ich habe keinen Spaß daran, Feindschaften zu pflegen, das Leben ist zu kurz dafür. Deshalb noch mal ganz kurz zum Kern unseres Aneinandervorbeiredens:

    > Dann die ganze kriminalistische Truppe Schnaps saufend
    > (Anlass wurscht) vor dem Tatort, zurecht entgeistert begafft
    > von dem Opfer-Mädchen, einfach zu blöde.

    Sie sehen erstaunlicherweise genau das gleiche wie ich! Diese ganze Dumpfheit und Grobschlächtigkeit der Forensiker-Truppe. Aber sie ziehen exakt den gegenteiligen Schluss daraus wie ich. Nein, die Autorin wollte aus diesem TO sicher keinen Lobgesang auf Forensiker und auch keine Hommage an Krimis machen, in denen mit modernen Ermittlungsmethoden brilliert wird…

    Wie dem auch sein. Vielleicht trefen wir uns ja demnächst wieder an einem TO, an dem wir nicht nur das gleiche sehen, sondern auch die gleichen Schlüsse daraus ziehen.


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 11:28 Uhr

    @arte-Versteher: Zitat: „wie dem auch sein!“ – Niemals!


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 11:42 Uhr

    :)
    Wie dem auch nicht sein!


  • Caro • am 23.5.16 um 11:57 Uhr

    Langweilig! Furchtbar langweilig! Null Spannung. Da kann das Team noch so sympathisch sein, wenn kein TO-Feeling rüberkommt.

    Sorry, selbst 1 Stern ist mir zu viel.


  • Alte Dame • am 23.5.16 um 12:20 Uhr

    @arte-Versteher: auch niemals Zitat: „trefen“ – niemals – nirgendwo!


  • arte-Versteher • am 23.5.16 um 12:48 Uhr

    Schon klar, zornige alte Dame. Hat halt jeder so seinen Lebensgestus, den er pflegt. :)


  • Sir Sherlock • am 23.5.16 um 13:14 Uhr

    Ich meine es ist alles „Geschmackssache“ mir hat der Tatort nicht sonderlich gut gefallen. Ob Sprache, Akteure,Handlung oder Produktion maximal 2 Sterne.
    Mir fehlt die Basis.

    Wenn ein Seemann nicht weiß,
    welches Ufer er ansteuern muss,
    dann ist kein Wind der richtige.


  • Immer noch Tatort • am 23.5.16 um 15:18 Uhr

    Ich halte mich eher für einen toleranten Tatort-Fan, der von Anfang an mit Trimmel im Taxi unterwegs war, Kressin, Havercamp und Schimanski begleitete, den singenden Stöver gut fand, die Münchner, die Wiener und die Münsteraner besonders genoss und genießt und auch bei den nuschelnden Tschiller, Dorn und Lessing nicht gleich nach dem Ausschaltknopf schreit, aber dieser Tatort aus Franken war schon wirklich eine Zumutung! Drei absolut vorhersehbare, bis auf die im Titel genannte Thematik durch nichts verbundene Handlungsstränge und die um Originalität bemühten unsäglichen Dialekteinwürfe begründeten 90 Minuten Langeweile. So wird’s nichts mit den Franken!


  • Nix Versteher • am 23.5.16 um 22:19 Uhr

    Es ist doch ziemlich deutlich dass diese Tatort-Episode eigentlich nichts mit einem Krimi zu tun hatte sondern eher in Richtung Sozialkitsch aus dem Vorabendprogramm einzuordnen ist. „Sozialdrama“ ist hier überhöht, da es gar kein Drama gab. Also liebe Leute und sonstwas-Versteher, bekennt doch mal Farbe und gebt zu: Das war kein Krimi, es war noch nicht mal als „Sozialdrama“ gut, sondern einfach so ziemlich eine der schwächsten Produktionen der Reihe in den letzten Jahren. Bis auf ganz wenige Ausnahmen gibt es im D-Fernsehen niemanden, der gute Drehbücher schreiben kann und offenbar auch nur wenige fähige Regisseure. Die Schauspieler sind zu bedauern. Die sind in der Regel talentierter und/oder besser ausgebildet und müssen so einen Quatsch mitmachen.


  • wolles • am 23.5.16 um 23:50 Uhr

    Ganz schönes Durcheinander.
    Man hätte sich auf einen Inhalt festlegen sollen.


  • Manfred • am 24.5.16 um 1:18 Uhr

    Die Arbeit ruft!
    Super-Schlechter Ton.
    MP


  • Tatortbine • am 24.5.16 um 9:24 Uhr

    Für mich war es gute und interessante Unterhaltung und mal etwas Anderes mit den diversen Erzählsträngen, dem mir symphatischen Team und etlichen, mir nicht so bekannten Schauspielgesichtern. Aber sicher ist es von Vorteil, wenn man im Fränkischen beheimatet ist, da sich der Genuß dadurch erhöht. Und wieviele Tatorte kommen dazu vergleichsweise aus fränkischfremden Regionen : )


  • Exilfranke • am 24.5.16 um 19:59 Uhr

    @Hilmar: das Wirtshaus ist in Rockenbrunn bei Diepersdorf


  • Colorwriter • am 25.5.16 um 9:02 Uhr

    Mir hat es gefallen.

    Das Gewusel der vielen kleinen Handlungstränge war zwar etwas Anstrengend und dabei den Durchblick zu behalten war ebenso Anstrengend wie Anregend. Auch die vielen interessanten Figuren fand ich sehenswert.

    Kurzum. Ein eher anspruchsvoller Tatort, der Verstand und Herz herausfordert und beim Zuschauer Fragen und Gedanken auslöst.

    Bestens.

    Vielen Dank und gerne, bitte, wieder.


  • arte-Versteher • am 25.5.16 um 10:46 Uhr

    Über hier mit Innbrunst und Stolz vorgetragenes Nichtverstehen möchte ich mich nicht weiter äußern.

    Lieber möchte ich etwas verlinken, was mir Freude gemacht hat. Es gibt zum Glück noch Profi-Rezensenten, die sich ihrem Gegenstand mit Respekt, Behutsamkeit und eigenem Denken nähern.
    mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/morden-reimt-sich-auf-sorgen-21853-art1381430.html

    Zum Thema Sozialdrama/ Sozialkitsch:
    Warum ist der Wirt eigentlich ausgetickt, und warum lief seine Kneipe so schlecht?

    Bei Ballauf/ Schenk (ich liebe sie trotzdem) hätten wir im Lauf der emsigen Recherchen des Kriminalassistenten im Internet erfahren, dass eine von einer Heuschrecken-Investorengruppe aufgekaufte Bierbrauerei als Verpächter dem Wirt einen halsabschneiderischen Vertrag aufgezwungen hatte, was ihn in Ruin und Wahnsinn trieb.

    Lürsen/ Stedefreund hätten einen draufgesetzt und ermittelt, dass die Brauerei wiederum selbst stark unter Druck war, weil sie den Hopfenbauern der Gegend hoch dosiertes Roundup aufgeschwätzt hatte, welches die Ernte unbrauchbar gemacht hatte. Die Kosten für die teuren Prozesse wurden über die überhöhten Pachtverträge den Wirten aufgebürdet.

    Und Falke hätte darauf verwiesen, dass die Familie des Wirts erst vor zwei Generationen aus Oberbayern eingewandert war und immer noch unter Integrationsschwierigkeiten und Mobbing durch die fränkische Stammbevölkerung litt.

    Alles gut und schön, alles zu seiner Zeit. Ich gönne es jedem und habe oft genug auch selbst meine Freude dran.

    Aber warum kann man nicht ein paar Leuten (und wenn ich hier und in einem anderen TO-Blog lese, dann sind es gar nicht mal so wenige) den Spaß lassen, dass sie einen Sonntagabend mal über etwas anderes rätseln dürfen. Zum Beispiel darüber, ob der forensische Aufklärer mit weißem Haarnetz wirklich die einzige Hoffnung unserer Epoche ist. Und ob Krimis – die offenbar erfolgreichste Erzählform unserer Zeit – immer so gestrickt sein müssen wie in Köln, Bremen und Hannover. Frei nach einem 200 Jahre alten Buch, das im Auto eines Täters liegt und das mit seinen zwei scheinbar unverbunden nebeneinander stehenden Lebensgeschichten zu seiner Zeit eine Parodie auf die damals erfolgreichste Erzählform – den Bildungsroman – war.

    Aber bitte, bitte, natürlich kommt demnächst auch wieder ein Cluedo-Tatort im Ersten, bei dem wir rätseln dürfen, ob Oberst Gatow mit der Rohrzange im Kaminzimmer oder Fräulein Weißnichtwie mit der Giftspritze im Treppenhaus der Täter war. Wo kämen wir denn hin, wenn es anders wäre.


  • Dirk • am 26.5.16 um 7:14 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 988 aus der schönen Lebkuchen Stadt Nürnberg. Den habe ich schon in Erstsendung gesehen und nunmehr ein zweites Mal. Die Stadt des Geschehens liegt in Mittelfranken, ich kannte bislang nur Ober- und Unterfranken und in letzterer Kategorie spielt dieser Ansatz eines Kriminalspiels auch. Hauptakteuer dieses angeblichen Quantensprungs eines Tatort-Thrillers sind zweifelsohne die Hauptkommissare Voss (m) und Ringelhahn (w) von der Mordkommission. Sie haben es gleich mit zwei konträr zueinander laufenden Mordfällen zutun und mit einem Fall im Faktor Menschlichkeit. In allen Fällen agieren sie jedoch, zusammen mit der spät-pubertierenden Assistentin, wie die Vertreter eines aussterbenden Astes des öffentlichen Beamtendienstes, des einfachen Dienstes. Und ihrem Tatort-Chef, ich glaube der war sogar promovierter Polizeipräsident, mangelnde es an der Kennung gängiger Fremdworte. Halt Unterfranken. Das ermittelnde Trio schaffte es gerade einmal so, einen mordenden Waldeinödi zu überführen, welcher seine brutale Tat eher als Selbstanzeiger zugegeben hat. Auf diesen Part der unnützen Auffüllung hätte man im Tatort ganz verzichten sollen. Im zweiten Fall wurde eine mordende Putzfrau zur Strecke gebracht. Zugegeben, durch ihren intelligenten und im Liebeswahn sich befindenden Komplizen, konnte sie die Tat einige Zeit verschleiern, bis der Kommissar Zufall half. Der taucht in der Besetzungsliste gar nicht auf. Zu guter Letzt der im Tatort-Fernsehspiel vertretene menschliche Faktor. Die ältere Frau mit dem Ratsch am Kappes, welche ihren nicht vorhandenen Sohn vermisste, wurde durch die Ringelhahn mit einem soziologischen Trick zur Aufgabe ihrer menschlich verständlichen Blockade gebracht. Richtig wäre natürlich gewesen, sie in die Obhut tüchtiger psychologisch ausgebildeter Damen zugeben, etwa aus der Caritas oder Diakonie. Und da gehörten auch die beiden Tatort-Mordermittler hin.


  • Norbert • am 26.5.16 um 18:02 Uhr

    Eine solide und eher ruhig gemachte Story – man muß aber gut aufpassen, weil sich mehrere Handlungsstränge miteinander vermischen, ansonsten besteht die Gefahr, die Übersicht zu verlieren. Etwas mehr Spannung hätte ich mir gewünscht. Das Duo aus Franken finde ich sympathisch. Für mich bisher die beste Neuproduktion im Jahr 2016.


  • Funda Ment • am 26.5.16 um 22:43 Uhr

    Vielen Beiträgern in diesem Forum stimme ich zu: Die Handlung war einfach unterste Schublade. Ich würde mal sagen, das kriegen so manche Pennäler besser hin. Daraufhin habe ich mal zur Drehbuchautorin Beate Langmaack gegoogelt. Die ist schon lange im Geschäft und wurde tatsächlich auch mit einigen Preisen bedacht. Nach dieser Tatort-Folge mag man das kaum glauben, aber alle haben ja auch mal schwächere Phasen. Bedenklich stimmt mich jedoch, dass diese Frau Langmaack den „Bereich Drehbuch bei der Hamburg Media School“ leitet. Wenn das, was in „Das Recht sich zu sorgen“ geboten wurde, bei dieser Ausbildungsinstitution als Maßstab dienen sollte, dann wird es auch um künftige Generationen von deutschsprachigen Drehbuchautoren schlecht bestellt sein. Nicht nur, dass es so viele schlecht geschriebene Produktionen im deutschen Fernsehen gibt, nein, diese Tradition soll offenbar auch noch langfristig professionell etabliert werden. „Aus Fehlern lernen“ erhält dann für die Zukunft der Tatort-Serie eine ganz eigene Bedeutung. Was mich daran erinnert: Habe durch Zufall in Berlin mal in einer (damals) angesagten Kneipe mit angehört wie sich zwei Typen unterhalten haben, die offenbar Drehbücher fürs Fernsehen schreiben. Dabei kam das Gespräch darauf, wie sie die üblichen Klischees in die Handlung einbauen, weil das ja so sein müsse und es allgemein erwartet wird. Irgendwelche Probleme schienen die beiden damit überhaupt nicht zu haben. Einfach in die unterste Schublade gegriffen und fertig ist das Ding. Die beiden schienen ganz gut im Geschäft zu sein. Aber was weiss ich schon. Jedenfalls gestehe ich gerne zu, dass es bestimmt ganz schön schwierig ist, gute Skripts zu erfinden.


  • Hansi • am 28.5.16 um 22:52 Uhr

    Tut mir leid. Nach dem Riesen-Trubel in der Region hatte ich mich ja gefreut, dass mal ein Tatort aus unserer Ecke kommt. Daher überwiegt die Enttäuschung um so mehr. Was bitte haben die „Nämbercher“ in „Wötzburch“ zu suchen? Sie waren zwar nicht zuständig, sondern nur „Under Cover“. Aber bei uns gibt es fei auch eine Polizei.
    Schlimmer war da nur der BR-Krimi von 2008 „Freiwild“, als in Würzburg alle plötzlich ein Mischmasch aus Mittel- und Oberfränkisch sprachen. Würzburg ist Unterfranken! Jemandem aus der Region tut so etwas in den Ohren weh! Wenn sich der BR nicht leisten kann, Mitarbeiter zu engagieren, die die örtliche Sprache kennen, sollte er es künftig lieber lassen, lokale Tatorte zu inszenieren.
    Authentisch erscheint es zudem nicht, wenn zwei Mitarbeiter im ganzen Polizeipräidium tiefstes Fränkisch-Mischmasch reden, während sie mit Personen (sogar Vorgesetzten) zusammenarbeiten, die nur reinstes Hochdeutsch sprechen. Da würde sogar ich mich bemühen und nur ein paar Endsilben verschlucken.
    Zum missratenen Drehbuch mit drei autonomen Handlungen, haben sich ja andere Kommentare schon geäußert. Aber einen Badesee an die Stelle der Feste Marienberg zu legen, von dessen Liegewiese man dann runter auf Würzburg schauen kann, das war für mich der größte Hammer des ganzen Filmes. Noch nie war mir so bewusst, wie sehr man der schöneren Bilder und des Drehbuches wegen beim Aneinanderfügen der verschiedenen Szenen als Zuschauer verar…t wird.


  • Tanzmaus • am 30.5.16 um 16:34 Uhr

    @Woltering
    Schon mal drüber nachgedacht, dass es uns süddeutschen Zusehern umgekehrt vielleicht genauso geht? Die Dialekte machen doch das Flair aus! Und mich hat ein wenig Plattdeutsch (oder was ich dafür halte) noch nicht von irgendwelchen NDR-Tatorten abgehalten.


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