Tatort Folge 1088: Spieglein, Spieglein



Mi 25.12. 20:15 Uhr WDR

Erscheinungsjahr: 2019
Kommissar: Thiel und Boerne
Ort: Tatort Münster


  30 Meinungen
Tatort Folge 1088: Spieglein, Spieglein 4 30

Sie sind zurück! Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl), der leicht schrullige Rechtsmediziner Professor Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), seine kleinwüchsige Assistentin Silke „Alberich“ Haller, „Vaddern“ Herbert Thiel, die kettenrauchende Staatsanwältin Klemm und – erstmalig Kommissar Mirko Schrader statt Nadeshda Krusenstern! Die Darstellerin Friederike Kempter befand sich zum Zeitpunkt der Dreharbeiten zum 34. Münster-Tatort „Spieglein, Spieglein“ im Mutterschutz, daher trat der Schauspielkollege Björn Meyer (bekannt aus der Serie „Tatortreiniger“, Episode „Pfirsich Melba“) vorübergehend in ihre Fußstapfen.

Im Jahr 2018 reduzierte die ARD die Menge an gezeigten neuen Münsteraner Tatorten auf nur einen einzigen: Mit „Schlangengrube“ (Tatort-Folge 1060) mussten sich die Fernsehzuschauer vergangenes Jahr begnügen. Als Wiedergutmachung hat die Fernsehanstalt für 2019 gleich drei neu produzierte Einsätze von Thiel, Boerne & Co. angekündigt. „Spieglein, Spieglein“, Tatort-Nummer 1088, ist der erste davon; der Sendetermin des WDR-Krimis ist für Sonntag, den 17. März 2019 um 20.15 Uhr im Ersten angesetzt.

Inhalt der Tatort-Folge „Spieglein, Spieglein“

Ein Montagmorgen in der westfälischen Domstadt Münster.
Hauptkommissar Frank Thiel steht der Schock ins Gesicht geschrieben. Nach Sekunden der Starre setzt sich der erschreckende Ermittler endlich in Bewegung, hastet die wenigen Meter zu der weiblichen Leiche, die hinter dem Münsteraner Dom an einer kleinen Treppe auf dem Kopfsteinpflaster liegt. Die Frau mit dem schwarzen dicken und leicht lockigem Haar liegt rücklings, mit zur Seite geneigtem Kopf. Das ist doch nicht etwa … Thiel erreicht das Opfer, erkennt die fallengelassene Zigarettenschachtel seiner befreundeten Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) auf dem Pflaster – oh nein! Zögernd streicht Thiel eine Haarsträhne aus dem Gesicht der Toten …
Erleichtert atmet der Kommissar im Einsatz „Spieglein, Spieglein“ auf: Es handelt sich nicht um Klemm, aber die Ähnlichkeit zwischen den beiden Frauen ist verblüffend.

Die Untersuchungen im Mordfall ergeben, dass Hanne Sievers an einem Schuss mitten in das Herz starb; Freunde, die den letzten Abend mit Sievers verbrachten, berichten der Kripo allerdings, dass die alleinstehende Frau militante Nichtraucherin war. Während sich Thiel über das Auftauchen einer toten Klemm-Doppelgängerin in Kombination mit der am Tatort sichergestellten Zigarettenmarke wundert, räumt der besserwissende Gerichtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne bloß ein: „Dass Menschen sich ähneln, ist ja vollkommen normal, inevitabel. Und darüber hinaus absolut bedeutungslos.“ Seine Assistentin Alberich runzelt die Stirn. Unheimlich kommt es ihr dennoch vor, an der „falschen“ Klemm auf dem Obduziertisch herumzuschnibbeln.

Nicht nur, dass die echte Staatsanwältin, die vom Mord an ihrer Doppelgängerin natürlich sofort erfahren hat und bestürzt ist, nun ordentlich Druck bei der Aufklärung des Falles „Spieglein, Spieglein“ macht. Thiel muss sich außerdem damit arrangieren, dass ihm augenblicklich nicht mehr Nadeshda Krusenstern im Kommissariat zuarbeitet, sondern ein neuer Mitarbeiter: der Kriminalkommissar Mirko Schrader. Der hat die Urlaubsvertretung für Nadeshda übernommen. Und obwohl sein Chef Thiel zunächst skeptisch und voreingenommen ist, muss er schnell einsehen, dass Schrader nicht nur hervorragende Arbeit leistet, sondern kann auch einen schlichtweg exzellenten Kaffee zubereiten kann.

Am Dienstag trifft es Silke Haller aus der Rechtsmedizin: Die Leiche einer kleinwüchsigen Eisverkäuferin wird aus dem Kanal gefischt. Haller und sie kannten sich sogar oberflächlich. Nun liegt die ebenfalls blonde Frau auf dem kalten Edelstahltisch in der Rechtsmedizin, „Alberich“ ist sichtlich mitgenommen. Das Seltsame am zweiten Mord ist die Tatsache, dass auch bei diesem Opfer ein persönlicher Gegenstand des „Originals“ gefunden wurde. Im Fall der ermordeten Zwergin Nicole Tiburcy ist es ein bunter Schal, ein Unikat, der eigentlich Haller gehört und den die bereits vermisste. Jetzt taucht ausgerechnet eben jenes Strickstück bei der Leiche auf, die der Besitzerin zudem auffällig ähnlich sieht.

Thiel erklärt das Team für hysterisch, doch Klemm ist sich sicher: „Nein! Kein Zufall!“ Als die Fingerabdrücke, die sich auf der Zigarettenschachtel vom ersten Tatort befinden, Wilhelmine Klemm zugeordnet werden können, beseitigt dieser unumstößliche Beweis jeden Zweifel. Die Ermittler müssen im Tatort-Krimi „Spieglein, Spieglein“ fortan davon ausgehen, dass ein Serienmörder in Münster umgeht, der eine eigenartige Form der Besessenheit an den Tag legt. Wer mag das nächste Opfer sein?

An Tag Nummer drei, es ist mittlerweile Mittwoch, vermisst der Professor plötzlich seine Tweed-Mütze, die er so gerne beim Cabrio-Fahren trägt. Und auch Thiel läuft schon seit Montag mit offenen Sandalen durch Münster, weil seine liebsten Boots verschwunden sind. Die beiden Männer müssen das Schlimmste im Tatort „Spieglein, Spieglein“ befürchten: auch sie stehen auf der Abschussliste des Unbekannten!


Die zwei Verdächtigen, die Thiel und Boerne schließlich ins Visier nehmen, traten tatsächlich in älteren Episoden der Münsteraner Tatort-Reihe auf. Markus Timotschek (damals noch Olaf Künast), gespielt von Ronald Kukulies, wurde im Fall „Spargelzeit“ (Tatort-Folge 775) überführt. Auch Arnd Klawitter spielte im Tatort „Wolfsstunde“ (Tatort-Folge 710) bereits die Rolle des Sascha Kröger, ein mehrfacher Vergewaltiger und Mörder, der im aktuellen Fall „Spieglein, Spieglein“ kurz vor seiner Haftentlassung steht.

Die Dreharbeiten zum WDR-Tatort „Spieglein, Spieglein“ fanden im September und Oktober 2018 statt. Gedreht wurde unter anderem am Dom, auf dem Rathausinnenplatz und in der alten JVA an der Gartenstraße in Münster, in Köln und Umgebung. Der Regisseur Matthias Tiefenbacher inszenierte damit bis dato insgesamt vier Münsteraner Krimis; in der Vergangenheit setzte Tiefenbacher die Folgen „Tempelräuber“ (Tatort-Folge 745), „Herrenabend“ (Tatort-Folge 799) und „Das Wunder von Wolbeck“ (Tatort-Folge 851) in Szene.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (39 J. | Kinoliebhaberin)

Heiliges Kanonenrohr, was für ein Klamauk! Fans vom Tatort Münster werden sicher nicht enttäuscht, denn die Gag-Dichte fällt erwartungsgemäß hoch aus. Mir ist diese Form des Humors zu gewollt und aufgesetzt. Endlich am Finale angelangt, wusste ich nicht, ob ich beim Anblick von Thiels Doppelgänger lachen oder doch lieber weinen sollte – so kurz nach Karneval. Mein einziger Lichtblick war Björn Meyer. Zwei Sterne in Summe, wegen langjähriger halbwegs guter Führung.

Gerald (39 J. | IT-Nerd)

Man muss sich auf diesen Tatort einlassen, dann ist er richtig klasse. Die Witze zwischen dem Teammitgliedern zünden alle und die Gegenüberstellung Boerne 1 vs. Boerne 2 ist toll gemacht! Hierbei tauschen die beiden die Brillen, und ich glaube, die eine ist von Jan Josef Liefers höchstpersönlich. Mir hat’s gefallen und ich vergebe vier Sterne, denn Tatort-Fans bekommen hier alles, was man von einem Münsterkrimi erwartet: Spiellaune, jede Menge Gags und schräge Situationen.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Kommissar Mirko Schrader – Björn Meyer
Phantombildzeichner – Jan Niklas Berg
Archivar – René Heinersdorff
Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller – ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Taxifahrer Herbert „Vaddern“ Thiel – Claus D. Clausnitzer
Birgit Brückner, Angestellte bei der Kfz-Zulassungsstelle – Kathrin Angerer
Brückners Kollege Karl – Jens Kipper
Häftling Sascha Kröger – Arnd Klawitter
Ex-Häftling Markus Timotschek – Ronald Kukulies
Fritz Mertens, Doppelgänger von Herbert Thiel – Wolfgang Packhäuser
Linda Nolte, Freundin der Klemm-Doppelgängerin Hanne Sievers – Manuela Alphons
ihr Ehemann Paul Nolte – Wolf Aniol
Mirja Lange – Regine Schroeder
Jens Lange – Erdal Kacar
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Benjamin Hessler
Regie – Matthias Tiefenbacher
Kamera – Hanno Lentz
Schnitt – Horst Reiter
Szenenbild – Ina Timmerberg
Musik – Biber Gullatz , Anreas Schäfer

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Münster


53 Meinungen zum Tatort Folge 1088: Spieglein, Spieglein

  • Remigiusz Rusin • am 17.3.19 um 21:28 Uhr

    die beiden sind die besten. witzig und unterhaltsam. und lebensnah . super .. weiter so!!
    jan und Axel forever!! bin 43 j alt, seit 30 jahren Tatort fan schaue jeden sonntag.


  • Alehalo • am 17.3.19 um 21:45 Uhr

    Super, ich habe mich amüsiert.


  • Hanz W. • am 17.3.19 um 21:49 Uhr

    Hanebüchen natürlich, aber das gehört zu Münster ja dazu. Darüber hinaus allerdings irgendwas zwischen angestrengt und ungewohnt müde, wenn nicht fad. Sicher einer der schwächeren Münsteraner, 2,5 Sterne, aus alter Sympathie aufgerundet


  • aloah • am 17.3.19 um 21:56 Uhr

    sehr gute krimi-comedy, ich fand’s sogar spannend…Boernes Doppelgänger ist Jazzer, und die Bezugnahme auf die eingebuchteten Mörder mit den Original-Schauspielern… gute Unterhaltung!


  • Fan • am 17.3.19 um 21:57 Uhr

    Bester Tatort Ever!!!


  • ADbar • am 17.3.19 um 22:00 Uhr

    Würde gerne 3,5 Sterne geben. Aber unterhaltsam fand ich die Folge in jedem Fall. Auch die komischen Elemente fand ich gut getaktet und insgesamt wieder ein schöner Münsteraner-Tatort.


  • Gloria • am 17.3.19 um 22:08 Uhr

    Amusant und intelligent zu gleich.


  • Bartli • am 17.3.19 um 22:13 Uhr

    Interessante Handlung. Habe einen wichtigen Hinweis verpasst. Wie hat der Rädelsführer mit seiner Verlobten kommuniziert, hat sie doch auf ihrem Handy Chats erhalten. Von wessen Handy sind diese gesendet worden?


  • alter Fan • am 17.3.19 um 22:15 Uhr

    wie zu erwarten war – unterhaltsamer Münsteraner mit symphatischen Darstellern und einer genauso typischen Story .


  • Henning • am 17.3.19 um 23:04 Uhr

    Anders als Sabine fand ich den Tatort heute gar nicht so klamaukig, die Zoten und Kalauer hielten sich vergleichsweise in Grenzen. Professor Boerne war heute mehr Ermittler als Gerichtsmediziner und Thiel ließ ihn auch mehr Fragen stellen, ohne ihm wie sonst erbost in die Parade zu fahren. Vielleicht hätte ich mir die Mühe gemacht und die „Doppelgänger“ durch ähnliche Typen darstellen lassen, nicht unbedingt durch Prahl und Liefers selber… auch deshalb, weil es in einer früheren Folge schon mal einen Doppelgänger Boernes gab, der allerdings gleich zu Anfang in ein Säurebecken fiel (dieser stellte sich dann auch als Halbbruder Boernes heraus). Es war aber eine nett ausgedachte Geschichte und ich fühlte mich gut unterhalten.


  • Dirk • am 17.3.19 um 23:22 Uhr

    Typischer Tatort aus Münster. Und sein Geld wert.


  • Karin L. • am 17.3.19 um 23:23 Uhr

    So gut die Münsteraner sonst sind, die Geschichte war zu weit hergeholt,
    und auch langatmig.
    Teils lächerlich im Unterschied zu lustig.
    Ziemlicher Quark, zu gut Deutsch.

    Auf ein Neues. Sie können es ja.


  • Hartmut Ruggaber • am 17.3.19 um 23:38 Uhr

    Die Story gibt zwar guten Filmstoff ab, ist dann aber doch zu unrealistisch. Gerichtsmediziner Börne als Ermittler, das ist auch nicht wirklich so überzeugend. Irgendwie weiss man immer schon, wie das läuft, das Muster ist schon sehr bekannt. Aber an einigen Stellen hat es Witz. Ganz gut gespielt, wenn auch die Überzeichnung der Figuren die Charakterentwicklung sehr stark einengt. Das stört etwas: Die Figuren werden allmählich zu schablonenartig.


  • Michael Kaufmann • am 18.3.19 um 0:07 Uhr

    Eine – mit Verlauf – idiotische Folge.

    100 Prozent unglaubwürdig, dass die Doppelgänger nicht nur identisch aussehen, sondern auch noch die identischen Stimmen haben. Hätte man nicht zumindest die Doppelgänger durch professionelle Sprecher mit anderen Stimmen ausstatten können? Ansonsten sind gleiche Stimmen nur bei eineiigen Zwillingen möglich, und die gab es hier nicht. Ganz dicker Unglaubwürdigkeits-Minuspunkt.

    Und dass ALLE Protagonisten einen bisher niemals aufgefallenen Doppelgänger im kleinen Kaff Münster haben, ist einfach nur irre. Nur Vater Thiel kannte seinen Doppelgänger: ausgerechnet ein Taxifahrerkollege. Dicke Unglaubwürdigkeits-Minuspunkte 2 und 3.

    Konstruiert bin zum Erbrechen ist sehr oft lustig, hier aber nicht. Diesmal war rein gar nichts lustig. Maximal gab es den müden Abklatsch von bereits ausgelatschten Witzen von früher, die zudem einmal mehr deutlich machen, dass in dem Team über die Jahre hinweg nullkommanull Entwicklung steckt – anders als zum Beispiel im grandiosen Polizeiruf aus Rostock, auch Mord mit Aussicht bietet deutlich mehr Entwicklung.

    Und das Mordmotiv erschloss sich mir nicht. Ich habe es wirklich nicht gerafft, warum man fünf Doppelgänger tötet oder versucht zu töten, anstatt die Originale. In jedem Fall ein müder Abklatsch von ähnlichen Ideen aus US-Serien.

    Schließlich noch der Aushilfs-Kommissar: Der war von Anfang an mordverdächtig, hatte er doch neben seinem äußerst merkwürdigen Verhalten Zugriff auf all die Gegenstände, die den Hauptakteuren geklaut wurde, doch stand er irrationalerweise niemals unter Verdacht. Unglaubwürdigkeits-Minuspunkt 4. Überdies nahm man dem über alle Maßen fetten, sowohl optisch als auch mimisch sehr schwer zu ertragenden Schauspieler Björn Meyer die Rolle des Polizei-Kommissar nun wirklich nicht ab. Warum so ein Mann nicht zumindest erst einmal zum massiven Abnehmen gezwungen wird, bevor man ihm Rollen gibt, erschließt sich mir nicht. In der realen Welt hat derart ein Fettleibiger jedenfalls keine Einstellungschance bei der Polizei.

    Ich möchte jetzt nur noch das Mordmotiv verstehen, irgendwer wird es mir vielleicht verraten. So oder so kommt diese Folge nicht auf meine Wiederholliste – eine der schwächsten aus Münster.

    Ach, ein letztes noch: Die am Ende Niedergeschossene, deren Motive ich wie gesagt nicht verstehe, hätte in der realen Welt mit ihrer Wunde keine Überlebenschance. Noch ein Unglaubwürdigkeits-Minuspunkt.


  • Frank • am 18.3.19 um 7:21 Uhr

    Ich gehöre ja zu den Kritikern der Münsteraner und fordere seit langem ein Ende. Doch hier wurde ich angenehm überrascht. Es gibt eine Story, und wie angenehm, sie wird wie ein roter Faden durch die 90 Minuten gezogen. Die üblichen platten Sprüche gehen darüber verloren. Genau, man kann eben auch witzig sein, ohne das man mit Anlauf in den Gag springt. So gewinnt das Team Kanten und Persönlichkeit, wird auch langsam Zeit. Auch wenn ich befürchte, dass es nicht von langer Dauer ist. Der Ferien Assistent könnte aber eine Möglichkeit sein, langfristig statt Klimbim einen Tatort abzuliefern.


  • Rafael • am 18.3.19 um 8:02 Uhr

    Wir schauen schon ewig Tatort,
    die Münsteraner waren früher unsere Top- Favoriten, seit einigen Jahren
    nur noch anstrengend. Gestern war es für uns unerträglich, wir waren froh,
    als die Sendung fertig war. Die Story zu weit hergeholt, die Sprüche platt,
    wir haben nur einmal lachen können, die Szenen aneinander gereiht,
    Zwei Punkte, weil sie schon besser waren


  • Tanja • am 18.3.19 um 9:53 Uhr

    Einer der Besten Münster Tatorte überhaupt.
    Die Story war gut, spannend, die Sprüche einsame Klasse und die Schauspieler einfach nur top.
    Wir waren sehr begeistert und waren bis zum Schluß gefesselt. Haben uns sehr amüsiert.


  • Der Fremde • am 18.3.19 um 10:01 Uhr

    Bin eher kein Münster-Fan, da ich von einem Krimi zumindest ein Mindestmaß an Logik erwarte. So wie @ Michael Kaufmann stellt sich mir schon auch die Grundfrage, was es dem Inhaftierten bringen soll, die Doppelgänger derer umzubringen, die ihn ins Gefängnis gebracht haben. Jeder andere hätte wohl eher Mordgedanken gegen die tatsächlichen Ermittler …


  • WW • am 18.3.19 um 10:26 Uhr

    Die Geschichte war in der Tat sehr abstrus und befremdlich, ich erinnere mich auch an „Erkläre Chimäre“.
    Sehr gut fand ich dagegen den Rückgriff und einen Täter einer früheren Folge, der wieder auftaucht. Auch das Motiv eines fremdgesteuerten Täters war in dieser Kombination intelligent, und dass nicht jeder Böse am Ende bestraft werden kann. So kam insgesamt eine gewisse Spannung auf, welche die Folge sehenswert macht.
    Der Vertreter für Nadeshda bracht etwas frischen Wind die erstarrte Personalgruppe.
    Aber das Doppelgängermotiv – nein – das hätte man sich sparen sollen. Da wären andere Einfälle besser gewesen.
    Und die Pointen zündet leider auch nicht immer, lieber weniger und dafür bessere Gags! Es gab schon schlechtere Folgen aus Münster, aber auch viel bessere!


  • WW • am 18.3.19 um 10:32 Uhr

    @Bartli
    Der Anstifter hat mit seiner Verlobten per Handy kommuniziert, das im Knast im Umlauf ist, aber nicht gefunden wurde. Darum ist ihm auch am Ende nichts nachzuweisen.


  • arte-Versteher • am 18.3.19 um 12:04 Uhr

    Wat dem eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall. Ich habe mich anderthalb Stunden glänzend amüsiert – und zwar aufgrund aller Punkte, die hier so emsig für Verrisse ins Feld geführt werden: Förmlich an den Haaren herbeigezogene Doppelgänger, absurd um die Ecke konstruiertes Mordmotiv, überzeichnete Ermittler mit dem im Grunde naiven Charme von Hobbykriminalisten. Eine herrliche Abwechslung zum pseudopsychologisch aufgeblasenen, weltschweren Tiefgang der allgegenwärtigen Krimiserien. Und endlich mal wieder ein Münster-TO (Danke an Frank für die Formulierung), der es nicht nötig hat, mit Anlauf in die Gags zu springen. Glatte 4 Sterne.


  • Deedplace • am 18.3.19 um 12:42 Uhr

    Ein wenig zu dick aufgetragen aber unterhaltsam war es allemal.


  • Sandra Mertens • am 18.3.19 um 13:04 Uhr

    Für mich ist diese Folge eine der Highlights der Münster TOs. Sehr unterhaltsam und nicht so mit Gags überfrachtet. Die wesentlich Wenigeren waren dafür umso besser. „Ernie“ und „Bert“ – so gut :-) Die Handlung mit dem Doppelgängermotiv war natürlich äußerst skurril, aber genau deswegen einfach klasse. Genau das erwartet man vom Münster TO. Top rübergebracht von den Hauptdarstellern – wie immer – und die Urlaubsvertretung gespielt von Björn Meyer hat mir sehr gut gefallen. Der Kommissar Mirko Schrader würde perfekt ins Team passen. Also mehr davon! Habe mich wunderbar amüsiert und werde gerne jede Wiederholung anschauen.


  • miho42 • am 18.3.19 um 13:14 Uhr

    Moin, liebe Gemeinde und TO-Fans,

    mal ne Fachfrage: Kann es sein, das Börne und Thiel irgendwann ihre Wohnungen getauscht haben?
    Ich meine mich zu erinnern, das Thiel immer rechts ab gebogen ist. Natürlich vom Eingang und die Treppe hoch aus gesehen.
    Ansonsten fand ich den TO wieder recht gelungen, quasi 8 von 10. Man muß sich natürlich auch drauf einlassen können.
    Schönen Tag noch


  • Moritz • am 18.3.19 um 13:29 Uhr

    Einer der besten Tatort der letzten Jahre. Spannend. Normal find ich die Drehbücher bis auf Ausnahmen der münsterer nicht so gut, aber der war mal klasse. Echt top.


  • KFB • am 18.3.19 um 13:39 Uhr

    Was war das bitte für ein Schwachsinn??


  • Roli • am 18.3.19 um 14:19 Uhr

    ach ja… sowas macht man also dann, wenn man keine besseren Ideen hat. Bitte Bitte sagt mir wo das noch hinführen soll…danke für die Gags die mich vor dem endgültigen Abschalten retteten.


  • spiderman916 • am 18.3.19 um 14:43 Uhr

    Der Tatort war zwar unterhaltsam, aber trotzdem eher durchschnittlich. Das „der Neue“ besonders gut oder schlecht Kaffee oder Tee kochen kann (neulich in Köln, etc.) kommt irgendwie in jedem Tatort vor.

    Das Mordmotiv bleibt mir jedoch verschlossen, da es eher Sinn machte die „Echten“ umzubringen.

    3 Sterne und Hoffnung auf Besserung.


  • dead prodigy • am 18.3.19 um 15:14 Uhr

    ‚Spooky‘ irgendwie wegen der Frau. Der Führerscheinstelle sollte man ja schon mit Vorsicht begegnen aber das war dann doch zuviel ‚Münster mit Aussicht‘.


  • WW • am 18.3.19 um 15:45 Uhr

    miho42
    Dann bin ich mal der Erklär-Bär :-)

    Das Haus von Thiel und Boerne hat in den Folgen oft gewechselt, auch die Zuordnung der Wohnungen und der Innenflur. Ich weiß nicht, ob es ein Running Gag sein soll, dass sie jedesmal anders wohnen – aber im gegenüber.


  • Werner Veit • am 18.3.19 um 16:02 Uhr

    Meine Lieblings-Krimis sind grundsätzl. die „kleinen“ Krimis = Alles Klara, Heldt, Morden im Norden – „Hengasch“, Hubert/Staller, Rentner Cops-
    Wilsberg usw.,usf. …= alle viel „echter“, natürlicher, nachvollziehbarer !! Machen s e h r viel Freude !!!
    VomThiel/Börne ist bekannt,daß da öfters mal „Formate“ ausprobiert werden—ist zu akzeptieren!! Diesmal haben sie aber mächtig „schief“ gelegen !!
    A – hätten sie gleich, direkt „umgelegt“ werden können – B – scheint ausgerechnet der „Drahtzieher“ im Knast nicht zur Rechenschaft gezogen worden zu sein ???(hatte Entlassungspapiere in der Hand !!???) = Scheiße !!
    S e h r Schade diesmal = ist der einzige „große“ Krimi, den ich gucke !!
    Die vielen anderen Tatorte, j e d e s größere Kaff hat einen, erspare ich mir grundsätzlich = viel zu öde, l a n g w e i li g !! und z-T. auch „falsch“ und
    auch lächerlich !! Wünsche „gute Besserung“ an Börne/Thiel — haben es diesmal s e h r nötig !!
    Trotzdem : freundliche Grüße vom Bodensee


  • Paloma • am 18.3.19 um 16:03 Uhr

    Ich bin wirklich ein Fan der Münsteraner. Aber gestern wurde ich leider sehr enttäuscht. Ich fand den Tatort weder lustig noch logisch und langweilig. Ich habe bis jetzt nicht verstanden, warum es Sinn macht Doppelgänger umzubringen, anstatt die „Richtigen“ Personen. Von einem Motiv ganz zu schweigen. Leider geht die Tendenz der Münsteraner immer mehr nach unten. Da es aber nicht ganz so schlimm war wie bei „Gott ist auch nur ein Mensch“ – absolut grausig – noch 2 Sterne.


  • Jokus • am 18.3.19 um 16:09 Uhr

    Wenn eine hochgradig willfährige Verwaltungsangestellte auf einen manipulativen Psychopathen trifft…
    Warum die Doppelgänger?
    Nun, bei der Fallbesprechung im Kommissariat wurde gesagt, dass „ermorden zu einfach gewesen“ wäre.
    Die Ermittler sollten sich wohl für den Rest ihres Lebens mit einer Mitschuld an den Morden herumquälen.
    Dementsprechend hatten Frau Haller und Herr Thiel ja auch gleich ein bis mehrmals ziemlich zu schlucken…
    Also, ich fand’s alles in allem ganz unterhaltsam. Und mir gefiel auch der Humor. Nicht so klamaukig wie befürchtet. Und wurde nicht auch noch Rilkes ‚Der Panther‘ rezitiert?


  • Marcel Münkewarf • am 18.3.19 um 17:53 Uhr

    „Wenn das hier ein Verhör ist und ich nicht rauchen darf, ist das Folter! “ …Frau Klemm 🤣🤣


  • Holger • am 18.3.19 um 23:49 Uhr

    Ich gestehe, ich habe jahrelang überhaupt keinen Tatort mehr geschaut, weil ich von der unrealistischen Darstellung der Polizei genervt war. Nun wurde im Februar 2019 „Ein Tag wie jeder andere“ (BR) als grandios angekündigt, so dass ich mal von meinen Gewohnheiten abgewichen bin. Und siehe da: Dieser Tatort war grandios! Tolles Drehbuch, unausrechenbare Story, trotzdem mit Hand und Fuß, schauspielerisch genial umgesetzt, spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Und mal nicht das übliche „Whodunnit“-Muster. Nun, vielleicht war ich ja zu streng gewesen. Den nächsten Tatort habe ich dann auch noch geschaut. War ganz okay. Ob der Tatort dann doch wieder zur regelmäßigen Sonntagabendunterhaltung werden könnte? Wer, wenn nicht die hochgelobten Münsteraner Ermittler könnten den Anstoß dazu geben?
    Aber oh weh! Was für eine Story!
    Da rächt sich ein von Thiel & Co. seinerzeit überführter Mörder aus dem Knast nach 12 Jahren an dem Ermittlerteam (warum eigentlich am Rechtsmediziner und dessen Assistentin? Die erstatten doch normalerweise eigentlich nur Gutachten…), indem er sich eine städtische Verwaltungsangestellte hörig macht, die trotz ihrer etwas unscheinbaren Attitüde den verbrecherischen Genius eines Hannibal Lecter besitzen muss, denn ihr gelingt es tatsächlich, binnen kürzester Zeit in Münster vier Doppelgänger aufzutreiben, die Börne, Thiel, der Staatsanwältin und sogar der kleinwüchsigen Pathologin „Alberich“ so ähnlich sehen wie deren eigenes Spiegelbild. Damit nicht genug – im Modus „silent killer“ legt das Mädel die Unschuldigen auch noch einen nach dem anderen um, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. In Münster. Seltsame Rache übrigens, weder die Widersacher selbst zu peinigen noch deren Angehörige, sondern irgendwelche Fremden umzubringen.
    Soviel zu dem haarsträubenden Plot. Wer weder Jurist noch Polizist ist, kann von Gnade reden, denn das Grauen hat für ihn damit ein Ende. Wer vom Fach ist, muss dagegen weiter leiden: Ein Mörder kommt schon nach12 Jahren auf Bewährung raus (statt nach der Mindestfrist 15 Jahre), und das aufgrund einer „Haftprüfung“ (die es nur bei Untersuchunghaft gibt). Einem Verdächtigen, gegen den nichts weiter vorliegt als ein Motiv, dreht die Polizei die Wohnung auf links, und dann marschiert der arme Unschuldige auch noch in Haft. Von dem Richter, der diese Rechtsbeugung begangen hat, sieht man natürlich nichts. Und sowieso zum Standard gehört ein Rechtsmediziner, der ständig mit dem Kommissar mitdackelt, statt seine Leichen zu sezieren und seinen eigentlichen Job zu machen.

    Okay, okay, von Letzterem lebt der Münster-Tatort, mag ja sein. Und natürlich ist ein Krimi keine Dokumentation. Aber ein klein wenig Mühe könnte man sich beim Flaggschiff der Sonntagabendunterhaltung doch geben – oder sind Börne und Thiel ein derartiger Garant für Erfolg, dass man dem Publikum auch noch das grottigste Drehbuch vorsetzen kann?

    Ich glaube, ich werde am kommenden Sonntag „The Voice Kids“ vorziehen – ist wahrscheinlich lange nicht so peinlich.


  • tortart • am 19.3.19 um 1:23 Uhr

    Hahahaha

    Der Neue

    in Anlehnung auf den Tatortreiniger:

    „Möchten Sie ein Eis?“

    Köstlich


  • Momi • am 19.3.19 um 15:54 Uhr

    Toller Comedy-Tatort. Die Karikaturen der Doppelgänger von Boerne als Jazzmusiker (super) und Thiel (oh je wie sieht der denn aus) sowie von Thiel senior (Taxifahrer haben ja alle einen Rossschwanz, oder) waren perfekt. Die Latschen, in denen der arme Thiel anfangs rumlief…….. Er verdient so wenig, dass er nur 1 Paar Schuhe hat (kosteten 73 Euro – ojeh) etc. Eine richtige Bereicherung war Mirko, der Kaffeemacher. Ich vermisse trotzdem Nadesha Krusenstern. Zusammen mit Mirko wäre das ein zusätzliches Team in Münster. Gute Noten für den Münsteraner Tatort, obschon …… findet man in Münster so schnell seinen Doppelgänger. Muss es mal testen – ich komme..!


  • Robert Frank • am 20.3.19 um 5:07 Uhr

    Sehr interessant zu lesen, wie wenige diese Folge kritisiert haben. Andere Kommissare haben es da viel schwerer (siehe Murot’s letzte Folge). Die Episode war ganz nett, aber mit viel zuviel Musik im Hintergrund ,selbst bei ganz normalen Dialogszenen. Furchtbar.


  • CaptainFreedom • am 20.3.19 um 10:04 Uhr

    Für meinen Geschmack zu klamaukig. Das kann ich als Tatort nicht mehr ernst nehmen, egal wie gut die Schauspieler waren. Sorry..


  • Achim Müller • am 20.3.19 um 17:29 Uhr

    Wer war denn das blonde Mädel am Anfang in der 4er Gruppe, die Fotos von der Leiche gemacht haben? Ich weiß zu 100%, dass die bekannt ist, weiß aber nicht wo ich sie einordnen soll? Kann jemand helfen?


  • Spirou • am 20.3.19 um 21:03 Uhr

    In den letzten 2-3 Jahren mit viel höhen und tiefen mal wieder der wahre Grund Tatort zu gucken
    Was ne geniale Mischung aus Komödie Thriller und Tatort! Eigenironie. Befreit spielende Schauspieler. Situationskomik.
    Münster und stuttgart sind für mich gewöhnlich hoffnungsträger und ich wurde nicht enttäuscht im Gegenteil
    Der letzte Tatort der mir ähnlich in Erinnerung blieb ist der Stuttgarter tunnelstau!


  • Mr. Marple • am 21.3.19 um 23:16 Uhr

    Einer der besten Münster-Thiel-Boerne-Krimis überhaupt!
    Es ist wie bei Tom&Jerry – da mochte ich am meisten die seltenen Folgen, in denen sich die beiden vertrugen.
    Die respektvolle gemeinsame Arbeit im Archiv, das gemeinsame Frustriertsein angesichts der breits vollzogenenen Digitalisierung („Volltextsuche. Wäre das nicht einfacher gewesen?“) – alles sehr, sehr schön. Besonders auch: Thiel: „Gute Nacht, Bert!“ und Boerne, ohne jegliches Zögern: „Gute Nacht, Ernie!“ – einfach wunderbar!
    Und auch des Professors reflektierte Selbstironie finde ich ausgesprochen wundervoll: [sinngemäß:] „Alberich, das stimmt. Aber wenn ich Ihnen am Montag schon recht gebe – wohin soll das bis Freitag führen?“
    Ich hoffe, dieses Tatort-Team hat noch sehr lange Bestand und wächst noch viele Jahre weiter!!!!!!!!
    Danke, WDR Münster!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


  • Marsu • am 22.3.19 um 9:15 Uhr

    Für mich der schlechteste Münsteraner-Tatort.
    Dieser Film war einfach lieblos inszeniert, dazu, besonders anfangs, mit komplett unpassender „Musik“ unterlegt, die eigentlich nur genervt hat. Kling-Klong-Dudel-Tröt während Dialoge stattfinden – sorry, aber soll diese Scheiße? Ich hatte auch nie das Gefühl einen Film zu sehen, sondern eine Aneinanderreihung von Szenen in denen sich alle Beteiligten unglaubwürdig und lustlos verhalten. Christine Urspruchs Overacting war kaum zu ertragen. Mechthild Großmanns Rolle war diesmal verschenkt. Was denkt sich ein Regisseur, dessen Figuren am Ende zu Pappaufstellern verkommen? Die Polizeibüros wirkten wie eine U-Bahnstation, überall standen 2-3 Leute und redeten. Wird die Szene besser wenn 12 Mann blöd rumstehen? Warum nur dreht man sowas Bescheuertes? Das ganze Elend wurde dann noch durch die Drehorte abgerundet, die in Teilen dem letzten Kölner-Tatort entsprachen. Auf mich machte der Film den Eindruck, als ob es nur darum ging etwas abzuliefern, einfach irgendwas um 1 1/2h zu füllen.
    Zusammengefasst: lustlos, lieblos, planlos!


  • ERwin • am 23.3.19 um 1:09 Uhr

    „So’n Kappes!!“, sagten wir früher in Münster, wenn wir etwas entweder saublöd fanden, oder es irgendwie nicht verstanden.
    Leider geht es mir mit dem neuen ‚Spaßort‘ aus Münster ganz genauso. Ich muss gestehen, die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn einfach nicht verstehe, ist durchaus gegeben, da scheine ich auch nicht der Einzige zu sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass dieser Film einfach nur saublöd war!

    Hat er denn wenigstens Spaß gemacht?? Nö, hatter nich!

    Trozdem bin ich hängen geblieben, bis zum bitteren…., ‚lächerlichen‘ wollte ich sagen, Ende. Warum? Das ist das ganz große Rätsel. Ich möchte es einmal so sagen: die brennende Neugier darauf, wie sich dieser hanebüchene Mist am Ende noch aufklärt. SO kann man Zuschauer natürlich auch an den Bildschirm fesseln! :/

    Es tut mir leid, dass eines der früher einmal besten Ermittlerteams so nachgelassen hat. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine Folge aus meiner Heimatstadt gesehen habe, die wenigstens noch Spurenelemente eines TATORTS hatte!

    Es kann eigentlich nur noch eine Konsequenz geben: schickt Thiel und Börne in Pension (und nehmt Wilsberg am besten gleich mit!) Oder feuert wenigstens diese Drehbuchschreiber, die meinen, man könne von allem eine Prise nehmen, etwas tolpatschigen Thiel, etwas Arroganz bei Boerne, Frau Staatsanwältin mit ihren Zigaretten und ‚Vaddern‘ mit seinem Joint, schmeiße alles wie bei westfälischem Pfefferpotthast in einen Topf und vupti! – schon hat man einen neuen Spaßort aus Münster!

    Nein danke! So darf es nicht weitergehen! Es ist schon schlimm genug! Es drängt sich mir, Wunder über Wunder, dennoch ein Vergleich mit James-Bond-Filmen auf! Erinnert sich jemand noch an die Jahre mit Roger Moore?? Nicht? Macht nichts, Ihr habt nichts verpasst! Das war damals auch so ein ‚Kappes’….

    1 Stern nur…. :(


  • CarstenH • am 31.3.19 um 11:17 Uhr

    Gewohnt unterhaltende Kost aus Münster. Die Idee, dass ein fanatischer Mörder im Knast Rache nehmen will an seine Peiniger, die ihn hinter Gitter gebracht haben und dafür eine labile und vereinsamte Sachbearbeiterin instrumentalisiert, wirkt während des Falles genauso skurril wie es das Ermittlerteam aufnimmt, ist aber gar nicht so weit hergeholt. Köstlich mal wieder die Dialoge des nie endende und auf die Spitze getriebenen schrulligen Beziehungswirrwarrs der Akteure. Leider diesmal ohne Nadeschda. Dafür mit einem tollen neuen Kollegen (Inklusive Hommage der Tatorreinigerfolge-Eisdiel) der mit großen Augen, viel Verstand und (ganz wohltuend) wenig Witz, den Fall vorantreibt.


  • Jürgen • am 2.4.19 um 18:40 Uhr

    Na Ja
    Schauspieler top – Story unlogisch und diente anscheinend nur dazu das Ensemble gut darzustellen !
    Also bitte wieder meine Lieblings Tatortler in eine spannende und witzige Story schreiben !

    Aber immer noch gut !!


  • Gaucho Gunnar • am 10.4.19 um 0:10 Uhr

    Puuh,
    sehr gewollt.
    Den Zenit längst überschritten.
    Übrigens das gesuchte HAndy hat natürlich der Wärter, da hätten die Schlauberger auch drauf kommen können.
    p.s.. Pastewka könnte ich mir gut als Comedy-Kommissar vorstellen.
    Gruß


  • WW • am 12.4.19 um 11:34 Uhr

    Pastewka war schon Inspektor Very Long in Der Wixxer.


  • Paul • am 17.4.19 um 3:49 Uhr

    Vom Anfang bis Ende fernab jeglicher Realität.


  • slice me nice • am 20.5.19 um 18:17 Uhr

    Wenn ich so einiges Geschreibsel lese, denke ich, dass der Tatort den betreffenden Kommentatoren sehr gut einen entlarvenden Spiegel vorhält, oder @Michael Kaufmann?? Ein junger beleibter Kommissar, der sein Kaffeeritual hat, ist für Sie offenbar ein geborener Mörder (noch nie dicke Polizisten gesehen?). Und eine schüchterne Frau hat für Sie in der Arbeitswelt nichts verloren, interessant interessant (natürlich nicht, das ist Sarkasmus). In Ihrem Kopf muss es fürchterlich aussehen… vermutlich gruseliger, als es jeder Tatort sein könnte.
    Und alle anderen Mordmotiv-Unverständigen, die gleich auf die „Originale“ losballern würden: Ihr habt das Spiegel-Motiv nicht verstanden. Punkt.

    Eigentlich nicht der beste Münsteraner, aber angesichts der grottigen Reaktionen gerne 5 Sterne.


  • Michael Kaufmann • am 12.8.19 um 13:05 Uhr

    @slice me nice Eine schüchterne Frau hat in der Arbeitswelt nichts verloren? Das habe ich niemals behauptet. Überhaupt haben SIe rein gar nichts von dem begriffen, was ich völlig zu Recht gesagt habe. In Ihrem Gehirn geht alles durcheinander.
    Jedenfalls eine erschütternd schlechte Folge, bei aller sonstigen Sympathie für dieses Team.


  • slice me nice • am 12.8.19 um 17:54 Uhr

    @Michael Kaufmann: Jetzt geht’s aber los :-). Tja, Sie haben einfach das Spiegelmotiv dieses Tatorts (also eigentlich den ganzen Tatort) nicht begriffen. Es geht hier um eine tiefe narzisstische Störung und der Tatort rekurriert demzufolge auf den Mythos von Narziss und Echo. Es geht NICHT um das Doppelgänger-Motiv , das wäre ein völlig anderer kulturgeschichtlicher Backround, der nicht zum Täterprofil und zur ganzen Geschichte passt. Können Sie das jetzt begreifen? ;-)
    Und zum zweiten ziehen Sie generell abfällige Schlüsse über Personen, die nicht in Ihr offensichtlich gruseliges Weltbild passen (ist mir schon bei anderen Ihrer Kommentare aufgefallen…z.B. „Idioten“, die Ihnen „die Luft wegatmen“). Ein guter Rat: Leben Sie einfach mit meiner Meinung zu Ihren Kommentaren und zu diesem hintersinnig gemachten Tatort. Und was mein Gehirn anbelangt – was Sie nicht begreifen können, ist in Ihren Augen also „durcheinander“… (Achtung, Sarkasmus =>) interessant, interessant… Jetzt könnte ich eigentlich nochmal alles wiederholen, was ich bereits geschrieben habe, aber vielleicht haben Sie ja endlich „begriffen“ :-D :-D :-D


  • Supi • am 3.11.19 um 21:45 Uhr

    Supidupi nach Münster -sehr launig 😁


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