Tatort Folge 731: Bittere Trauben



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Die Hauptkommissare Franz Kappl (Maximilian Brückner) und Stefan Deininger (Gregor Weber) ermitteln in der Tatort-Folge „Bittere Trauben“ den Mord an Gerhard Nieser, einem Weinkontrolleur des saarländischen Instituts für Lebensmittelchemie. Er wurde am Stadtrand von Saarbrücken ermordet aufgefunden.

Trailer Video zum Tatort „Bittere Trauben“



Die Untersuchungen der beiden Ermittler zur Identität des Opfers ergeben, dass Nieser ein Mann mit viel Verantwortung und Macht war. Seine Beurteilung der Winzerbetriebe und der Qualität der hergestellten Weine war entscheidend für die Verkaufszahlen – Winzer und Weinhandlungen fürchteten sich vor Gerhard Niesers Besuch. Kappl und sein Kollege Deininger finden heraus, dass die letzte Prüfung des Lebensmittelchemikers an dessen Todestag stattfand, und zwar bei Winzern im saarländischen Bernheim, einer kleinen Gemeinde nahe der französisch-luxemburgischen Grenze. Das Ermittler-Duo vermutet, dass der Mord mit dem Weinbau in Verbindung steht; Franz Kappl und Stefan Deininger machen sich also auf den Weg nach Bernheim.

In dem Winzerbetrieb angekommen, rücken die Weinbauern Richard Altpeter und Alwin Eckes schnell in das Visier der beiden Hauptkommissare. Die beiden Winzer kämpfen verzweifelt um ihre Existenz – wollte vielleicht einer der beiden Männer mit allen Mitteln vertuschen, dass ihr Wein gepanscht ist? Gerhard Nieser fand bei seiner Kontrolle anscheinend heraus, dass die letzte Ernte überschwefelt war – musste der Prüfer deswegen sterben? Als sich herausstellt, dass das Opfer mit einem verschwundenen Erbstück von Altpeters Vater, einer achtzig Jahre alten Pistole, erschossen wurde, scheint der Täter gefasst.

Doch dann stoßen die Ermittler auf das Ehepaar Jean-Paul und Isabel Weickert, das sich ebenfalls verdächtig macht. Die Eheleute betreiben eine Weinhandlung in der Landeshauptstadt. Kappl und Deininger entgeht bei ihren Vernehmungen nicht, dass Richard Altpeter und die aus Bernheim stammende Isabel Weickert äußerst schlecht aufeinander zu sprechen sind. Zwischen ihnen scheint schon seit längerer Zeit eine offene Rechnung zu bestehen. Hat das schwierige Verhältnis zwischen den beiden etwas mit dem Mord zu tun? Wie sich außerdem herausstellt, verfolgt der Bürgermeister des Ortes ganz eigene Interessen. Der Kreis der Verdächtigen wird damit von Mal zu Mal größer.

Im Fall „Bittere Trauben“ machen die Tatort-Kommissare aus Saarbrücken schließlich auf dem Bernheimer Weinfest interessante Entdeckungen – während sie von der hübschen Weinkönigin Ariane Ziegler betört werden. Und zu allem Überfluss taucht plötzlich Franz Kappls Vater aus Bayern auf, der an der Sekretärin Gerda Braun interessiert zu sein scheint…

Der SR-Tatort „Bittere Trauben“ ist der vierte Fall für die Kommissare Kappl und Deininger. Die Dreharbeiten fanden im September und Oktober 2008 in den Weinbaugebieten der Obermosel, der Saar und in Saarbrücken statt. Der Tatort-Folge 731 wurde am Sonntag, den 26. April 2009, erstmals im Ersten gezeigt.

Besetzung
Kriminalhauptkommissar Stefan Deininger – Gregor Weber
Kriminalhauptkommissar Franz Kappl – Maximilian Brückner
Leiter Spurensicherung Horst Jordan – Hartmut Volle
Dr. Rhea Singh – Lale Yavas
Richard Altpeter – Thomas Sarbacher
Marlies Altpeter – Patrizia Moresco
Jean-Paul Weickert – Marco Lorenzini
Ariane Ziegler – Lisa Maria Pothoff
Benedikt Eckes – Martin Wißner
Ludwig Kappl – Konstantin Wecker
Alwin Eckes – Timo Dierkes
Isabel Weickert – Katharina Müller-Elmau
Gerda Braun – Alice Hoffmann
u.a.

Stab
Drehbuch – Andreas Pflüger
Regie – Hannu Salonen
Kamera – Andreas Doub
Musik – Karim Sebastian Elias

Bilder: SR/Manuela Meyer


7 Meinungen zum Tatort Folge 731: Bittere Trauben

  • Konibono • am 26.4.09 um 21:57 Uhr

    Nicht schlecht, schöne Umgebung.


  • lisa klein • am 26.4.09 um 23:36 Uhr

    also ich als saarländerin musste mich mal wieder für das unterirdische niveu schämen. völlig an den haaren herbeigezogene dialoge und handlungen gepaart mit komisch-deplazierten szenen und ansonsten gähnender langeweile und langatmigen weinfest-impressionen. da tun mir die darsteller wirklich leid…


  • Moselaner • am 27.4.09 um 6:13 Uhr

    Bernheim gibts an der saarländischen Mosel gar nicht. Überhaupt wurden in dem Film Eindrücke eines Landstrichs und einer Winzerschaft erweckt, die dort in dieser „noblen“ Form dort nicht vorliegen. Es gibt zwischen Perl und Nennig einige Winzer in einem sehr kleinen Anbaugebiet. Das sind aber bodenständige Leute ohne Allüren. Auch sprechen die, wenn sie gerade nicht Hochdeutsch reden, Moselfränkisch und nicht Rheinfränkisch à la Heinz Becker. Was vielleicht auch einige nicht wissen: Saarländischer Wein wächst tatsächlich an der Mosel, Saarwein dagegen in Rheinland-Pfalz. Im übrigen fand ich den Film totlangweilig.


  • moe • am 27.4.09 um 8:41 Uhr

    wo bleibt der koffer?
    irgendwie unlogisch,
    wie konnte der schwefel nachgeweisen werden?
    eine auflösung des verschwundenen koffers gibts es nicht?!


  • gjb • am 19.6.09 um 18:08 Uhr

    also, irgendwie erinnern mich diese beiden ermittler an

    dick und doof !!


  • Rolf Klaes • am 3.8.13 um 15:55 Uhr

    Auf jedenfall besser als der jetzige Tatort aus dem Saarland, weil der neue Tatort aus dem Saarland ist nur noch verarschung. Die Darsteller von damals waren super, die jetzige totaler Reinfall. Ich sehe mir kein saarländischer Tatort mehr an mit der neuen Besetzung. Eigentlich Schade aber so hat man Palü auch aus dem Renneb geworfen. Mobbing findet auch in der Filmbranche statt.


  • Dirk • am 25.2.16 um 9:09 Uhr

    Der Tatort Nummer 731 mit den Hauptkommissaren Kappl und Deininger in einem Regional-Krimi aus den Weinbaugebieten um Saarbrücken herum. Ermittelt wird in Sache Mord, ein Weinkontrolleur wird dahin gebracht. Was liegt da näher als ein Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit zu erachten. Darauf konzentrieren sich die beiden Mordermittler, feucht fröhlich und mit intimsten Beziehungen zur schönen Landwirtschafts-Maid. Ja mei, da isse was lose. Aber falsche Richtung. Der Mord war ein Versehen und den Doppelmord können die beiden Pappnasen auch nicht verhindern. Eigentlich wäre Innendienst im Archiv angebracht, für beide. Ein Tatort-Krimi-Mimi aus der Schublade der ländlichen Klischees. Einmal gesehen und dann, fast, vergessen. Aber – Papa Kappl wurde auch wieder gesund. Habe den vor kurzem noch im ZDF gesehen, zusammen mit seiner sympathischen Ehefrau. Ja, Ja.


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