Tatort Folge 822: Tödliche Häppchen



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Tatort Folge 822: Tödliche Häppchen 3 4

Ausgerechnet im Milieu der Tierschlachterei muss die vegetarisch lebende Hauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) zusammen mit ihrem Kollegen Mario Kopper (Andreas Hoppe) im Tatort „Tödliche Häppchen“ ermitteln – kein leichter Job für die Ludwigshafenerin.

Tatort Tödliche Häppchen – Trailer

 
Die Krimigeschichte beginnt mit dem Mädchen Lotte Pietsch, das von den Ermittlern Odenthal und Kopper nach einem Polizeiball im Wald aufgegriffen wird. Sie erzählt ihnen, dass sie ihre Mutter Steffie und ihre Katze sucht. Am nächsten Tag wird die Leiche von Steffie Pietsch unter einer Brücke gefunden. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Selbstmord aus, doch einige Indizien passen bei genauerer Betrachtung nicht zum vermuteten Tathergang: die Polizei kann am Tatort frische Reifenspuren sicherstellen, die von der Brück wegführen. Bei der anschließenden Obduktion wird zweifelsfrei festgestellt, dass Steffie Pietsch bereits vor dem Sturz von der Brücke an einem Genickbruch gestorben ist. Es war Mord, der als Selbstmord getarnt werden sollte.

Die Hauptkommissare Lena Odenthal und Mario Kopper kommen zu dem Schluss, dass der Täter im Fall „Tödliche Häppchen“ aus dem privaten Umfeld des Opfers stammen muss. Damit geraten sowohl Steffies Ex-Mann Richard Pietsch, als auch seine Freundin Claudia Kröger in den Fokus der Ermittlungen. Um mehr Informationen von Claudia zu erhalten, meldet sich Kopper sogar zum Tanzunterricht in deren Tanzschule an. Gemeinsam mit Lena Odenthal observiert der Fahnder außerdem Steffies Arbeitgeber, den Schlachthof „Metropol“. Auf dem großen Firmengeländer ist eine Großküche mitangeschlossen, so dass von der Schlachtung eines Schweins bis zu dessen Verarbeitung zum verzehrfertigen Menü jeder Arbeitsprozess unter einem Dach stattfinden kann.

Bei ihren Recherchen erfahren die Ludwigshafener Ermittler, dass die Ermordete alles andere als beliebt war im Betrieb. Sie sei eine Aufrührerin gewesen, sagen die Arbeitskollegen aus, die die Stimmung regelmäßig anheizte. Überall habe sie Missstände gesehen und aufdecken wollen, die Methoden der Firma „Metropol“ waren der Frau ein Dorn im Auge. Steffie Pietschs Verfolgungswahn erklärt die Psychopharmaka, die das Tatort-Team in der Wohnung des Opfers gefunden hat. Doch auch wenn die Mutter augenscheinlich viele Feinde hatte – wer von ihnen würde einen Mord begehen?

 
Der vom SWR produzierte Tatort „Tödliche Häppchen“ wurde in Ludwigshafen, Baden-Baden, Karlsruhe, Freiburg und Saarbrücken gedreht. Noch vor der offiziellen Erstausstrahlung im Fernsehen am Neujahrstag 2012 wurde die Tatort-Folge im Rahmen der Filmschau Baden-Württemberg am 2. Dezember 2011 uraufgeführt.

Besetzung
Hauptkommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Hauptkommissar Mario Kopper – Andreas Hoppe
Frau Keller – Annalena Schmidt
Richard Pietsch – Kai Scheve
Kriminaltechniker Peter Becker – Peter Espeloer
Gerichtsmedizinerin – Brigitte Zeh
Dr. Rudolph [Veterinär] – Ole Puppe
Elke Schmitz – Bernadette Heerwagen
Claudia Kröger – Kathrin Kühnel
Steffi Pietsch – Idil Üner
Holger Hermanns – Johannes Zirner
Johanna Steinhäuser – Floriane Daniel
Lademann – Jochen Stern
Dr. Schmitz-Gräter – Felix Vörtler
Palaske – Ulrich Cyran
Lotte Pietsch – Isabella Roland
Richard Pietsch – Kai Schieve
u.a.

Stab
Buch – Josh Broecker, Frauke Hunfeld
Regie – Josh Broecker
Außenrequisite – Markus Lorenz
Beleuchter/Beleuchtungstechnik – Alexander Warth
Beleuchter/Beleuchtungstechnik – Martin Kraus
Garderobe – Anika Witte
Continuity – Dagmar Zeisberg
Kamera – Cornelia Wiederhold
Innenrequisite – Diana Wagner
Kameraassistenz – Simon Sturzenegger
Kameraassistenz – Lena Crecelius
Oberbeleuchter – Volker Manz
Location Scout – Pamela Schmidt
Produzent – Sabine Tettenborn
Producer – Sebastian Hünerfeld
Standfotografie – Jaqueline Krause-Burberg
Regieassistenz – Michel Vrinten
Szenenbild – Klaus R. Weinrich

Bilder: SWR/Dirk Guldner


15 Meinungen zum Tatort Folge 822: Tödliche Häppchen

  • sherlogg • am 18.12.11 um 14:50 Uhr

    Wieso klingt das schon wieder so komisch?
    Ein Mörder will einen Suizid vortäuschen & hinterläßt zerschnittene Klamotten?


  • Joachim Pense • am 1.1.12 um 21:46 Uhr

    1) Wie kommen die auf die Bezeichnung „Nogbook“?
    2) Und was ist mit der Katze?

    Joachim


  • Gerald • am 2.1.12 um 8:06 Uhr

    Hallo Joachim,

    1) Eine gute Frage, ich vermute mal ins Blaue „NOGo“ könnte für Nog stehen. ;-)
    2) War die kleine Katze nicht auf dem Hof mit dem agressivem Hund und er hat Sie der Ermittlerin noch in die Hand gegeben?


  • sherlogg • am 2.1.12 um 12:50 Uhr

    Also; daß die Odenthal sich da verkleidet in jenen Betrieb einschleicht, kann ich ja noch akzeptieren. Aber die Szene, als dann der vorher niedergeschlagene Kopper im Fleischwagerl ins Kühlhaus reingerollt kam, die fand ich schon sehr hanebüchen. Oder hab ich da was nicht kapiert?


  • Stefan • am 2.1.12 um 13:20 Uhr

    Also ich bin der Meinung, die Katze hat sich der nette Nachbar Jahrgang 31 geschnappt, der ließ doch so nebenbei eine Bemerkung fallen, oder? Ein sympatischer Zeitgenosse…


  • Joachim Pense • am 2.1.12 um 17:17 Uhr

    Dieser Tatort hatte schon ziemliche Schmarrenqualität.


  • alter Fan • am 2.1.12 um 23:27 Uhr

    Liebe Tatort – Freunde ,

    Katze hin oder her – sicher geht es dem niedlichen Tierchen gut .
    Ein Gesamturteil zur letzten Serie gibt es wohl diesmal gar nicht ?
    Ich fand den TO gut . Hat mir jedenfalls gefallen und inhaltlich das geboten ,
    was ich von einem TO erwarte .
    Spannung zur Genüge vorhanden – an den Schauspielern hatte ich diesmal eigentlich auch nichts
    zu meckern .
    Bei grottenschlechten TO s kann man sich ja immerhin noch mit dem
    uralten aber immer noch saugeilen Doldinger – Intro mit Udo Lindenberg an den Drums
    trösten .


  • Joachim Pense • am 4.1.12 um 0:38 Uhr

    Gesamturteil? Ich fand die Folge miserabel, aber auch nicht wieder so unterirdisch, dass sie den Trash-Fan begeistern könnte.


  • Gudrun Eussner • am 4.1.12 um 1:24 Uhr

    So ist es, leider war er nicht mal unterirdisch, sondern tote Hose, und wieder mußte indoktriniert werden, diesmal gegen die bösen Fleischverwerter. Lena Odenthals Bürgerinnenfrisur zusammen mit Mario Koppers zeitlos ungültigen Haarzotteln sind nur spießig und unmodern. Nun wollte ich einmal wieder ’nen TO sehen, noch dazu, da Inspector Barnaby erst später gesendet wurde. Hätte ich’s nur nicht gemacht! Es ist vertane Zeit.


  • scheylock • am 25.7.14 um 17:54 Uhr

    Danke für die Kommentare. So bleibt mir eine Enttäuschung erspart.


  • Harald • am 25.7.14 um 22:14 Uhr

    Hallo, weis jemand wo der Tatort gedreht wurde? Welches Städtchen, der Wald?


  • Schnake • am 2.8.14 um 20:38 Uhr

    Ich fand diesen Tatort sehr spannend und es gab gute Schauspieler zu sehen.
    Nein , die kleine graue Katze bei dem Veterinär war nicht die verschwundene Katze , denn diese war auf einem der „Videos „aus dem Haushalt der Ermordeten zu sehen und war größer und eher orange gestreift.


  • RaPa • am 13.1.15 um 22:51 Uhr

    Gab schon bessere Folgen von Odenthal/Kopper.
    Das Geheimnis um die verschwundene Katze wurde nicht geklärt…
    Aber dafür bekam die Tochter am Ende den Hund…


  • Dirk • am 18.2.16 um 8:51 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 822 aus Ludwigshafen mit den Hauptkommissaren Odenthal und Kopper, meines Wissens die am längsten im Dienst stehenden Tatort-Kriminalpolizisten. Mordermittlungen stehen an, im Wirkungsbereich der Fleischwirtschaft und des aktiven Tierschutzes. Eine Mitarbeiterin in einem Fleischverarbeitungsbetriebes wird ermordet, vorab traten Warnungen durch massives Mobbing auf, welche die engagierte und verdeckt agierende Frau zwar belasteten ab nicht völlig aus der Bahn geworfen haben. Nun ist sie tot, anfangs als Selbstmord getarnt. Und auch Kopper, dieses Tanztalent sowie Odenthal geraten in Lebensgefahr und müssen sich warm anziehen. Gut gemachter, war ja auch von Josh Broecker, Tatort-Spielfilm mit Anregungen zum Nachdenken. Sehenswert. Und die kleine Katze? Da wird doch hoffentlich nicht der Alf verkleidet unterwegs gewesen sein?


  • Dirk • am 18.2.16 um 22:40 Uhr

    Recht gut gemacht. Mit vielen Wendungen. Ordentliche Hausmanskost.


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