Polizeiruf 110: Tatorte



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Polizeiruf 110: Tatorte 3 16

Servus, Pfiati und ade, Kommissar Hanns von Meuffels. Schee war’s.

Der Schauspieler Matthias Brandt gibt am 16. Dezember 2018 um 20.15 Uhr im Ersten seine letzte Vorstellung als Münchner Ermittler, und zwar im neuesten Polizeiruf 110 „Tatorte“ des Bayerischen Rundfunks. Der frustrierte Fahnder wird in seinem finalen Fall von schwerem Liebeskummer geplagt, ist unausstehlich und muss zu allem Überfluss in Zusammenarbeit mit der allzu engagierten, jungen Nachwuchs-Kommissarin Nadja Micoud den Mord in einem Autokino aufklären.

Anlässlich des Abschieds nach 15 Polizeiruf-Folgen seit 2011 trifft Hauptkommissar von Meuffels in „Tatorte“ zufällig auf seine alte Kollegin, die Polizistin Anna Burnhauser. Anna Maria Sturm spielte in der Zeit von 2011 bis 2013 – in nur fünf Episoden – die bodenständige Assistentin. Sie verließt die Krimireihe schließlich auf eigenen Wunsch, um nicht zu sehr in das Rollenprofil des „bayerischen Mädels vom Land“ gepresst zu werden.

Inhalt der Polizeiruf 110-Folge „Tatorte“

Im Polizeiruf „Cassandras Warnung“ war Hanns von Meuffels als Münchner Kriminalhauptkommissar erstmals in Aktion zu sehen. Der TV-Krimi feierte am 21. August 2011 seine Premiere im Sonntagabendprogramm des Ersten. Gemeinsam mit seiner jüngeren Kollegin Anna Burnhauser klärte der zuweilen schwer umgängliche Ermittler fünf Kapitalverbrechen auf. Nach Burnhausers Kündigung schlug sich von Meuffels im Alleingang durch – bis er im neunten Fall „Kreise“ auf seine große Liebe und alkoholkranke Kollegin aus Hamburg, Constanze Hermann (Barbara Auer), stieß. Die zwei Kriminalisten führten eine Liebesbeziehung.

Jetzt, in „Tatorte“, hat Constanze ihren Hanns und die gemeinsame Münchner Altbauwohnung verlassen und ist nach Nürnberg zum Landeskriminalamt gegangen, um dort junge Kriminalbeamtinnen und -beamten auszubilden. Der Verlassene ist todunglücklich. Spontan macht er blau, setzt sich ins Auto und fährt knapp zwei Stunden Richtung Norden, nur um Constanze zu sehen, mit ihr zu sprechen, sie vielleicht sogar zur Rückkehr zu bewegen.

Kaum ist der bayerische Fahnder in Nürnberg angekommen, erhält er einen wichtigen Anruf auf dem Mobiltelefon: Der Leichenfund auf dem Parkplatz eines geschlossenen Autokinos fordert seinen Einsatz. Von Meuffels macht auf dem Absatz kehrt. Nur kurz konnte er mit seiner Ex-Freundin sprechen, doch die machte ohnehin den Eindruck, sich ausgesprochen gut mit der Trennung zu fühlen. Den nur zur Hälfte ausgetrunkenen To-go-Kaffeebecher wegstellend und mit traurigem Blick steigt Hanns wieder in seinen Dienstwagen und braust davon. Constanze geht zurück an ihre Arbeit.

Am Tatort eingetroffen, erwartet den genervten Kommissar freudestrahlend die junge Polizistin Nadja Micoud. Der schüttelt ihr kurz und kalt die Hand. Die leicht irritierte Polizistin klärt Hanns von Meuffels über den Ermittlungsstand im Mordfall auf: Christine Paasewalk, 39 Jahre, ist das Opfer. Vier Schüsse haben die Mutter niedergestreckt. Ein Kugel ging frontal in den Oberschenkel, eine in die Brust, zwei aufgesetzte Schüsse folgten in den Kopf. Eine fünfte Kugel steckte im unteren Rand der Leinwand des Autokinos, der Schütze muss der flüchtenden Tochter des Opfers demnach hinterhergeschossen haben. Da keine Hülsen gefunden wurden, geht Micoud von einem Revolver als Tatwaffe aus. Darüber hinaus wurden am Tatort prekäre, pornografische Fotos sichergestellt, die drei Männer beim Sex mit einer dunkelhäutigen Frau zeigen; die Gesichter der Personen sind nicht erkennbar, was eine Zuordnung der Szenerie erschwert. Fest steht derzeit bloß: Christine Paasewalk ist auf den Bilder nicht abgelichtet. Wen hat das Opfer am Autokino getroffen? Was ist hierbei schief gelaufen? Und was hat es mit der Fotomappe auf sich, die der Täter am Tatort zurückließ?

Jasmina Paasewalk, die siebenjährige Tochter der Ermordeten, steht unter Schock. Sie konnte dem Mörder ihrer Mutter zwar knapp entkommen, doch das Traum verhindert eine Vernehmung des Mädchens. Eine Kinderpsychologin kümmert sich um sie. Als es zur Gegenüberstellung mit ihrem Vater Jochen kommt, der seit Jasminas Geburt in Scheidung von Christine lebt, flüchtet sich das Kind in die Arme der Therapeutin.

Nadja Micoud kommt Jasminas Reaktion seltsam vor und sie mutmaßt, dass es sich bei Jochen Fahrenholz um den gesuchten Mörder im Polizeiruf „Tatorte“ handeln könnte. Sie nimmt den Verdächtigen näher ins Visier und findet schließlich weitere Indizien. Der alte Hase Hanns von Meuffels hingegen bleibt skeptisch und mahnt seine neue junge Assistentin, nicht zu voreilig zu urteilen. Es gibt Ungereimtheiten im Tathergang, die den Kriminalhauptkommissar beschäftigen.

Um zum einen eine fachlich versierte Meinung einzuholen, aber auch, um schlichtweg ihre Stimme zu hören, ruft von Meuffels Constanze Hermann an. Die erklärt bloß: „Die Spedition kann erst am 22.“ Ihre Umzugkartons stehen noch in der alten Wohnung, bei Hanns. Der schmeißt wutentbrannt sein Smartphone quer durchs Büro. Micoud, Zeugin des Vorfalls, ist erschrocken und reagiert peinlich berührt.

Die strebsame Micoud, die alles dafür tut, um von Meuffels zu beeindrucken und von ihrer Qualifikation für den Assistentenjob zu überzeugen, konzentriert sich weiter auf den aktuellen Fall. Sie kann nach trickreicher Recherchearbeit tatsächlich herausfinden, wo die pornografischen Fotos aufgenommen wurden. Sie und ihr Chef machen sich gleich auf den Weg in das „Zwanglos 2“, einem Münchner Swingerclub …


Hanns von Meuffels neue Mitarbeiterin, die Polizistin Nadja Micoud, wird im finalen Münchner Polizeiruf 110 „Tatorte“ von der Darstellerin Maryam Zaree verkörpert. Die gebürtige Iranerin ist wohl den meisten Tatort-Zuschauern als Gerichtsmedizinerin Nasrin Reza bekannt; im Tatort Berlin flirtet sie mit dem eigenwilligen Kommissar Robert Karow, der ihr jedoch in aller Regel die kalte Schulter zeigt.

Regisseur der Abschiedsfolge „Tatorte“ ist Christian Petzold, der auch die Drehbuchvorlage schrieb. Es ist sein dritter Polizeiruf aus München. Petzold arbeitete an „Kreise“ und „Wölfe“ mit, jene Polizeiruf 110-Episoden, in denen Hanns von Meuffels und Constanze Hermann einander kennen und lieben lernen.

Die Filmarbeiten dauerten vom 19. März bis 20. April 2018 und fanden in München und Umgebung statt.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (38 J. | Kinoliebhaberin)

Mit „Tatorte“ ist eine eindringliche, bewegende Abschiedsvorstellung mit Hanns von Meuffels alias Matthias Brandt gelungen, der einmal mehr exzellent spielt. Maryam Zaree steht dem in nichts nach – schade, dass ihre Rolle als junge, ehrgeizige Ermittlerin auf einen einzelnen Auftritt ausgelegt ist. Sie kann schauspielerisch weit mehr, als die Kurzauftritte im Tatort Berlin vermuten lassen. Eine dringende Einschaltempfehlung gibt es dieses Mal von mir! Mach’s gut, Hanns.

Gerald (38 J. | IT-Nerd)

Einer der besten Polizeiruf-Kommissare sagt tschüss. Das ist wirklich schade, denn die Folgen mit Hanns von Meuffels waren oft besser als so mancher Tatort. Ab 2019 soll die österreichische Schauspielerin Verena Altenberger die Stelle im Kommissariat München füllen, ich bin mal gespannt. Wer gut Krimiunterhaltung sucht, sollte „Tatorte“ gucken!

Polizeiruf-Besetzung

Hauptkommissarin Hanns von Meuffels – Matthias Brandt
LKA-Beamtin Constanze Hermann – Barbara Auer
Polizistin Nadja Micoud – Maryam Zaree
Polizist Schrader – Michael Witte
Hanns von Meuffels Ex-Kollegin Anna Burnhauser – Anna Maria Sturm
Opfer Christine Paasewalk – Katja Jerabek
Tochter Jasmina Paasewalk – Aurelia Schikarski
Jochen Fahrenholz, Ex-Mann von Paasewalk – Stephan Zinner
Kinderpsychologin Dr. Lara Stindl – Bettina Mittendorfer
Frau Kapellmann – Wiebke Puls
Swingerclub-Betreiber Herr Kappellmann – Sascha Maaz
seine Frau und Angestellte Frau Kappellmann – Wiebke Pulz
LKA-Schüler Leon – Max Koch
LKA-Schülerin Jessica – Anna Drexler
Frau Wegner, von Meuffels Nachbarin – Gabriele Kastner
Arzt – Till Firit
u.a.

Polizeiruf-Stab

Drehbuch – Christian Petzold
Regie – Christian Petzold
Szenenbild – K. D. Gruber
Schnitt – Bettina Böhler

Trailer zur Polizeiruf 110-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus München


26 Meinungen zum Polizeiruf 110: Tatorte

  • siggi • am 16.12.18 um 21:42 Uhr

    Wie kann man so eine Sympathyträgerin wie Nadja Micoud an seiner Seite sterben lassen??????


  • Alexander Behrens • am 16.12.18 um 21:59 Uhr

    Ein Stern zu viel.
    So ein Sch….
    Wer wie was, wieso weshalb warum.
    Danke, für einen „Krimi“ ohne Klasse.
    Geht gar nicht!!!??!


  • Apfel • am 16.12.18 um 22:04 Uhr

    Apfel ist seid langem mal wieder da um seine Meinung kund zu geben. Ich hatte schon lange nicht mehr den Tatort sehen können doch heute war es mal wieder so weit und es wurde eine gute Vorstellung geboten!

    Die Handlung war glaubhaft und der Mörder völlig unvorhersehbar ein Mann der seine Tochter und Frau im Grunde durch miserable Pflegeeltern verloren hat. Schuld war ein unhaltbares Gutachten einer psychisch Kranken Frau welches zur Inhobhutnahme der Tochter des späteren Mörders führte.

    Mja, da hat sich der Autor etwas einfallen lassen!

    Die Assistenzpolizistin war genial gespielt! Der Tod von ihr schockierend unerwartet! Respekt!

    Das einzige was ich dem Autor nicht abkaufe ist das Comeback von Constanze. Warum sollte sie nen alten bald Arbeitslosen Mann gegen ihren Lover eintauschen? Das ist zwar ein nettes Happy End aber unrealistisch.

    4 Sterne für 1,5 h tolle Unterhaltung!


  • Hanz W. • am 16.12.18 um 22:07 Uhr

    Ich weiß nicht recht. Schauspielerisch und filmisch zweifellos erneut bemerkenswert, aber mit der Figur Meuffels bin ich nie recht warm geworden. Vielleicht ist der Schauspieler Brandt, den ich durchaus schätze, für einen Polizeiruf auch einfach eine Nummer zu groß oder hat da nicht recht reingepasst. (Ich weiß, dass die Figur viele Anhänger hatte, gibt ja auch Gründe dafür).
    So ist auch die „Abschiedsvorstellung“ wieder zu etwas geraten, von dem man nicht recht sagen kann, was es werden sollte. Für den leicht hanebüchenen Fall hat sich, je länger, desto weniger, eh kaum mehr jemand interessiert, die ewigen Autofahrten hin und her haben wohl etwas Kammerspielhaftes haften sollen, waren aber irgendwann schon auch arg ermüdend, und dass Meuffels von Liebeskummer geplagt war, je nun.
    Das alles, wie gesagt, als Film ja gar nicht schlecht, kann man machen. War mir aber vielleicht ein Tick zuviel „Kunst“. Geschmackssache eben. Endet dann passend mit „Dick und Doof“.
    Drei Sterne, und auf ein Neues im Münchner Polizeiruf.


  • Garbak • am 16.12.18 um 23:02 Uhr

    Hallo Fans

    mir fehlt zum heutigen, letzten Krimi mit Meuffels ein wichtiges Teilstück:

    Wie kommt Janik Hofmann, der ja der Mörder ist, auf den Parkplatz des Autokinos, wo doch eigendlich ihr Ex-Mann (J. Fahrenholz) dort erscheinen sollte, dem sie ja die Fotos unter die Nase reiben wollte…
    Da ist bei mir ein Loch in der Geschichte. Kann mir jemand dabei helfen?
    Vielen lieben Dank!

    Sehr fein gewebte Geschichte, mußte mir viele Szenen nochmals anschauen.


  • alter Fan • am 16.12.18 um 23:05 Uhr

    hat mir ganz gut gefallen – der letzte Meuffels PR – schade eigentlich – fand die Figur sowie die Darsteller immer sehr interessant auf ihre ganz besondere Art – mal sehen , was demnächst aus dem Münchner PR wird


  • Wiebke • am 16.12.18 um 23:42 Uhr

    Genau das, was Garbak schreibt, interessiert mich auch. Zu viel Meuffels und zu wenig Aufklärung des Falls.


  • Dolly • am 17.12.18 um 0:26 Uhr

    Sich nach dem Tod einer jungen Kollegin, an dem man selbst nicht ganz unschuldig ist, Dick und Doof anzusehen,
    finde ich doof.
    Tussilein hat soeben Sex mit Kursteinehmer gehabt,
    spielt keine Rolle, wird innig empfangen. Muß das eine tolle Frau sein!
    Bei soviel Blödheit ist es richtig, daß Meuffels aufhört.


  • Kathi • am 17.12.18 um 1:15 Uhr

    Für mich ist nicht schlüssig wer der Mörder von Frau Paasewalk war. Die Tochter hatte doch ihren Vater erkannt? Wie genau wurde jetzt Hofmann überführt? Ansonsten zu viel Privatgedöns.


  • Till Schneider • am 17.12.18 um 1:18 Uhr

    Ich sehe es genauso wie Sie, @Hanz W., wobei: Am besten gefällt mir Ihr herrlich klassischer Ausruf „je nun“. Der trifft’s. Das Ganze war eben vor allem ein SOZIAL-Drama, und so was kann sich schon bissi ziehen, Schauspieler hin oder her. Konkret gesagt: Die Liebeskrankheit des Kommissars auf die ganze Folge auszuwalzen und praktisch in allen (!) Szenen mitlaufen zu lassen, war nix gut. Zu stereotyp, zu unergiebig. Ja, Matthias Brandt und Maryam Zaree haben sich auf den vielen Autofahrten usw. echt angestrengt in puncto Mimik, hat auch ordentlich geklappt, aber mir war’s auf Dauer dann doch zu sozial. Nicht richtig schlecht, aber auch nicht gut. Die Lobeshymnen in den Medien verstehe ich jedenfalls nicht.

    Was @Dolly schreibt, gefällt mir auch sehr: „Tussilein hat soeben Sex mit Kursteinehmer gehabt, spielt keine Rolle, wird innig empfangen. Muß das eine tolle Frau sein!“ Genau so sieht’s heutzutage im TV aus. Tussilein kann sich alles leisten, Warmduscherlein lässt sich alles gefallen. Gut, dass das mal von einer Frau gesagt wurde, ich trau mich so was ja normalerweise nicht … Und noch was in der Richtung ist mir aufgestoßen: Meuffels ruft Tussilein wg. seinem verschwundenen Bügeleisen an, und Tussilein grinst sich ständig einen, während sie mit ihm spricht. Die lässt ihn voll ins Leere laufen und grinst auch noch dazu. Weiß ja nicht, ob das ein vorteilhaftes Frauenbild ist, das da gezeichnet wurde. Mir kam’s einfach schäbig vor. Seelische Grausamkeit könnte man’s auch nennen.

    Übrigens wurde in diesem Polizeiruf mal wieder vermittelt, dass eine Frau im Alter von Barbara Auer jederzeit einen blutjungen Lover haben kann, wenn ihr grad danach ist. Die stehen praktisch Schlange bei der. Tja, wenn’s nur in der Realität auch so wäre … aber so ist es ja gewollt: Das TV als virtuelle Wunscherfüllungsmaschine für Frauen. Ich weiß, dass es so ist, und versuche, so gut es geht drüber wegzusehen, aber nerven tut es halt schon.


  • Frank • am 17.12.18 um 7:26 Uhr

    Matthias Brandt hat kürzlich in einem Interview zu seinem Abschieds Polizeiruf gesagt: „Ich bin nach dem letzten Drehtag und der letzten Szene frohen Herzens vom Set gegangen und habe das Gefühl, dass es so schon richtig war.“ Es ging bei Tatorte nur rudimentär um den Mord, so dass der hier schon genannte Logikfehler (Warum erscheint der Mörder zu einer Verabredung zwischen dem Ex-Ehepaar und zumindest dann der Ex-Ehemann nicht auch). Nein, es ging über 90 Minuten um den Abschied einer der besten Polizeifiguren in der deutschen Krimilandschaft. Humorvoll und vielschichtig hat Brandt den von Meuffels in fünfzehn PR gespielt. Seine innere Zerrissenheit, die sich in der beruflichen Tätigkeit weiterzog, führt in Tatorte zur Katastrophe. Er sieht nur noch seine Geliebte (tolle Szene im Fahrstuhl) und es zieht ihn nur noch zu ihr, in der Folge wird seine Kollegin erschossen. Die Kündigung als wirklich logischer Schlusspunkt. Till Schneider hat Recht, ich kann es auch nur seelische Grausamkeit nennen, aber diese tiefe innere Liebe auch diese Grausamkeit mit einem Schmunzeln abzutun und dann doch wieder die dargebotene Frau zu empfangen, ist schauspielerisch phantastisch umgesetzt worden. Wau !!! Danke an Matthias Brandt, den ich mit einem weinenden Auge ziehen lasse.
    5 Sterne und mehr!


  • Wuffi • am 17.12.18 um 8:32 Uhr

    Irgendwie habe ich die Geschichte nicht angefangen, wer ist nun wirklich der Mörder? Also doch der Vater?

    Achtung Spoiler:

    Und wer hat am Ende die neue Kommissarin Nadja Micoud erschossen und weshalb? Was ist der Zusammenhang?


  • Alex • am 17.12.18 um 9:44 Uhr

    Ein Tatort , in dem der Fall selbst Nebensache ist , ist für mich kein Krimi


  • Thorsten • am 17.12.18 um 13:47 Uhr

    Schade, dass von Meuffels den Dienst quittiert. Die PR’s mit ihm waren immer etwas besonderes. Dass das Privatleben des Ermittlers eine wichtige Rolle spielt, gefällt mir persönlich gut. Ein Whodunit wäre mir zu anspruchslos.


  • Ulrich Meisser • am 17.12.18 um 13:58 Uhr

    Ungereimtheiten der hanebüchensten Art. Der Mörder gelangt an den Tatort, an den der hochverdächtige Vater des Kindes bestellt wurde, der auch vom Kind erkannt wurde, aber tatsächlich nicht am Tatort war.
    Geht’s noch?


  • Garbak • am 17.12.18 um 14:05 Uhr

    hallo Fans
    hiermal eine Zusammenfassung, so wie es sich mir erschlossen hat:

    Christine Passewalk ist erschossen worden. Verdächtiger Täter: ihr Ex-mann Jochen Fahrenholz (der Betäubte, seltsam Deprimierte) Grund: Streit um die Erziehungsrechte.
    C.P. sieht ihren Exmann im Swingerclub, schießt ein Foto, verläßt fluchtartig den Club. Nun will sie, die Männerhasserin (Kein Wunder, bei den Großeltern, die ja J.F. im Krankenhaus liegend, verprügeln), ihren Ex mit den Fotos konfrontieren.
    Liegt Nahe, daß es sich um J.F. handelt, die Tochter hat ihn ja erkannt.
    Ich denke die Tochter irrt sich. Vielleicht wünscht sie sich ihn als Täter – keine Ahnung.
    Später kommt Janik Hofmann ins Spiel, von dem man weiß, daß er allen Grund hat das Opfer Cristine Paasewalk zu töten: Falsches Gutachten führten zum Tod seiner Tochter (Unfall) , sowie seiner Frau (Selbstmord).
    Nichts mehr zu verlieren, erschießt er die, an der Wohungstür klingelnden, Assistentin.
    Es ist wohl offensichtlich, daß Janik Hofmann der Täter ist (schießwütig).
    Aber, wie zum Henker, kommt er auf den Parkplatz, wo das Opfer, doch ihren Ex treffen wollte? (Janik H. sind ja die Fotos egal. Drum liegt ja auch die gelbe Mappe am Tatort herum)

    Da dieser Punkt nicht geklärt ist, kann, wenn man viel darüber nachdenkt, doch Jochen Fahrenholz der Täter sein. Eben weil er offensichtlich mit ihr (dem Opfer) verabredet war. Aber was weiß ich schon.

    schöne Weihnachtszeit


  • Sabine • am 17.12.18 um 14:12 Uhr

    Ich habe nach der Hälfte des Films abgeschaltet, genau an der Stelle, als von Meuffels doch tatsächlich im Auto anfängt zu flennen.
    Dieses ganze, völlig überrepräsentierte, private Liebeskummergedöns…einfach unglaublich pupertär und unprofessionell!
    Und das im Angesicht eines schrecklichen Verbrechens. Eine Frau wird regelrecht hingerichtet und der Ermittler zerfließt über den gesamten Film in Selbstmitleid und Liebeskummer, anstatt seinen Job zu machen.
    Dazu würde mich die Meinung eines echten Kommissars interessieren.
    Grandios: die neue Kommissarin Nadja Micoud! Leider durch ihren Tod nur eine Gastrolle.
    Gut, dass von Meuffels weg ist! Konnte die Begeisterung für M. Brandt noch nie nachvollziehen


  • Dolly • am 17.12.18 um 15:25 Uhr

    Sabine, das sehe ich auch so.
    Auf die Opfer wird nicht näher eingegangen,
    Tussi wird alles nachgesehen, Tussi ist wichtig.
    Matthias Brandt ist in den Polizeirufen damit ausgekommen, sein besonderes Mienenspiel einzusetzen.
    Den Brandt im Polizeiruf anzusehen, war irgendwie ein MUSS.
    Es ging um Brandt, nicht um Inhalte.


  • Kinoliebhaber • am 17.12.18 um 15:48 Uhr

    Dei Polizeirufe mit von Meuffels und seiner Constanze sind die besten! Ich finde es sehr sehr schade dass er aufhört. Wer den Film „Die Wölfe“ gesehen hat kann auch diesen Film verstehen – eine die man förmlich selbst nachempfindet – geniale Schauspieler. Unerwartet und Schockierend, dass die junge Kollegin (Nadja Micoud) erschossen wird. Ein guter Film!


  • PrettyHateMachine • am 17.12.18 um 17:51 Uhr

    @ Garbak
    alles Fragen, die ich mir auch gestellt habe.

    sorry, aber das war kein Krimi, sondern eine unnötige Meuffels-one-man-show, die mir nicht in guter Erinnerung bleiben wird. ständig nur sein Privat-Gedöns mit seiner usseligen Constanze, die natürlich einen Schüler/Weisungsbefugten bumst, ein verschollenes Bügeleisen, ein Krimi-Plot, der keinen Sinn ergibt, ein Täter, der kurz vor Schluß aus einem Gutachten gezaubert wird, vielleicht war er aber auch nicht der Täter, weiß der Geier, die neue Assistenin springt über die Klinge, Meuffels und Constanze kucken einen Film.

    die Meuffels-Fans freuen sich vielleicht, weil er die ganze Zeit so bedeutungsschwer durch die Gegend kucken durfte. keine Ahnung.


  • Angelo • am 17.12.18 um 20:33 Uhr

    @Garbak: auch ich habe mir über diese Fragen den Kopf zerbrochen. Dachte schon, ich hätte einige Szenen einfach übersehen. Nun aber meine für mich schlüssige Theorie:
    Das Opfer hatte sich mit ihrem Exmann am Parkplatz verabredet um ihn mit den Fotos im Sorgerechtsstreit zu erpressen. Deshalb hat die Tochter auch ihren Vater erkannt. Dieser verließ jedoch den Parkplatz nach kurzem Streit.
    Janik H., der ja vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde, hatte das Opfer schon mehrere Tage verfolgt und nun am einsamen Parkplatz endlich die Gelegenheit ohne Zeugen zuzuschlagen.
    Für mich die einzig logische Erklärung… Wäre jedoch schön gewesen, wenn man sich solche Lücken nicht selbst zusammen reimen muss. So etwas finde ich immer nervig.


  • Karin L. • am 17.12.18 um 20:55 Uhr

    Es wurde alles gesagt, mal wieder mehr Privatprobleme denn Krimi. Wem’s gefällt….


  • Dirk • am 17.12.18 um 23:04 Uhr

    Heut war nicht mal die Musik gut … nix weiter !


  • PrettyHateMachine • am 18.12.18 um 12:08 Uhr

    @ Angelo

    war das aber nicht so, daß das Opfer ausgestiegen ist, ist auf as Auto ihres Ex-Mannes zugegangen, hat sich an der Beifahrerseite reingebeugt und dann wurde auch schon das erste mal auf sie geschossen? da kam kein zweites Auto oder so.


  • Mr. Marple • am 24.12.18 um 2:12 Uhr

    Die Besten gehen viel zu früh.
    Lebe wohl, Hanns von Meuffels!


  • CarstenH • am 30.12.18 um 14:45 Uhr

    Es bleibt nicht viel haften von einem durchschnittlichen Fall. Due neue Mitarbeiterin hat gefallen, der Stil von Meuffels ist prägnant…. Der Rest… Naja


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