Tatort Folge 217: Der Pott

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Den Hintergrund für diese Tatort – Folge mit dem Namen „Der Pott“ bildet der Arbeitskampf der Stahlarbeiter im Raum Duisburg. Mit diesem Ereignis im Hintergrund wurde 1988 eine frei erfundene Kriminalgeschichte mit Götz George in der Hauptrolle produziert.

Nach einem brutalen Raubüberfall verschwindet ein Pott mit Spenden in höhe von einer halben Million Mark. Diese wurden im Tatort „Der Pott“ gesammelt, um die Schließung eines Werkes zu verhindern. Nur kurze Zeit später wird auch noch der Gewerkschaftsfunktionär Broegger umgebracht. Damit ist die Atmosphäre in Duisburg sehr aufgeheizt und es machen sich Spekulationen in der Stadt breit. Schimanski ist im Tatort „Der Pott“ bewusst, dass er den Fall schnell aufklären muss.

Doch gerade jetzt hat ihn sein Freund Thanner verlassen. Er ist zu einer Nebenstelle vom BKA in Bonn gegangen und Schimanski muss sich im Tatort „Der Pott“ die Hilfe von einer jungen Kollegin im Raubdezernat holen. Jo Wilms stammt selbst aus einer Familie und Arbeitern und kennt diejenigen, welche auf diese ungeheuerliche Weise betrogen und bestohlen worden. Sie stürzt sich mit Feuereifer in die Ermittlungen. Doch es ist Thanner, welcher von seiner höheren Position in Bonn den richtigen Lichtschein ins Dunkel des Falles bringen kann. Das, was er im Tatort „Der Pott“ zutage fördert, lässt ihn ganz schnell wieder nach Duisburg zurückkehren.

Besetzung der Tatort – Folge „Der Pott“:
Schimanski – Götz George
Thanner – Eberhard Feik
Jo Wilms – Thomas Rech
Königsberg – Ulrich Matschoss
Mutter Wilms – Angelika Hurwicz
Vera – Sabine Postel
Struppek – Michael Brandner
Broegger – Horst Lettenmeyer
Hugo Wilms – Wilhelm Thomczyk
Golonska – Guido Föhrweisser
Hochmeier – Miroslav Nemec
Hoettges – Christoph Lindert

Stab:
Buch – Thomas Wesskamp
Buch – Axel Götz
Regie – Karin Hercher
Szenenbild – Gogol Behrendt
Kamera – Bernd Neubauer
Schnitt – Monika Mertens
Musik – Rio Reiser
Produzent – Wolfgang Hesse
Produktionsleitung – Ernst von Theumer

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Der Pott“: 09.04.1989
Bilder:WDR/Klaus Primk

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5 Kommentare

  • Rainer Kerkhoff
    2. September 2010 - 14:16 | Permalink

    Der Pott – ich erinnere mich noch gut – ein richtig starkes Stück RuhrPOTT – vielleicht etwas überspitzt, aber sehr spannend und Thanner ist perfekt als BKA-Mann. Gute Wendung der Partnerschaft!

  • Ralf Schikora
    3. November 2010 - 14:26 | Permalink

    Sehr bezogen auf die damalige Zeit! Für die Kultur im Ruhrgebiet sehr gut und absolut treffend. Für aussenstehende natürlich schwer vermittelbar, aber genial umgesetzt!

  • Gerhard Hermann
    31. Dezember 2010 - 17:06 | Permalink

    ….ein richtig starkes Stück Ruhrpott?
    Die Hälfte des Filmes wurde in München gedreht – wie andere Schimanski-Tatorte auch.

  • Hans Jürgen Steffenhagen
    12. Dezember 2011 - 02:27 | Permalink

    Jo Wilms ist keine “sie”, sondern ein Kollege vom Raubdezernat! Interssant die junge Sabine Postel (spätere Kommisarin Inga Lürsen, Tatort Bremen) hier in der Rolle der Vera zu sehen.

  • Manfred Kleinrahm
    15. Januar 2012 - 10:57 | Permalink

    Das Drehbuch wurde den Herren der Stahlindustrie und dem Bergbau in Duisburg vorgestellt. Das Ergebnis war, dass dem Team die Dreharbeiten auf dem Werksgelände Thyssen und der Kupferhütte untersagt wurden. Durch die Ablehnung des Bergbaus, (Kein Mord unter Tage) wurden die Aufnahmen auf dem Förderturm der Zeche Zollverein gedreht.

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