Tatort Folge 1013: Kriegssplitter



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Tatort Folge 1013: Kriegssplitter 3 22

„Kriegssplitter“ heißt der elfte gemeinsame Fall des Schweizer Tatort-Teams aus Luzern: Reto Flückiger und Elisabeth „Liz“ Ritschard werden mit der Aufklärung eines Mordes an einem investigativen Journalisten betraut. Die Ermittlungen führen schließlich in ein Geflecht aus tschetschenisch-russischen Konflikten und einem tragischen Familiendrama.

Die deutsche Erstausstrahlung der Luzerner Tatort-Folge „Kriegssplitter“ ist für Sonntag, den 5. März 2017 um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD angesetzt. Endlich bekommt in diesem Fall übrigens die ominöse Frau an Flückigers Seite ein Gesicht, mit der der Schweizer Kommissar schon seit einiger Zeit liiert zu sein scheint – seine Kollegin Liz staunt über die Wahrheit jedenfalls nicht schlecht.

Inhalt der Tatort-Folge „Kriegssplitter“

Reto Flückiger betritt das 4-Sterne-Hotel Luzernerhof, er und der Hotelportier hinter dem Empfang kennen sich bereits. Es ist spät am Abend, als er das gebuchte Hotelzimmer erreicht. Auf ihn wartet – eine Frau. Dem bärtigen Ermittler huscht an der Zimmertür ein Lächeln über das Gesicht, als er sie erblickt. Die attraktive Eveline Gasser setzt sich, nur mit Unterwäsche und einer offenen Seidenbluse bekleidet, auf das Doppelbett.

Während sich der Hauptkommissar mit seinem Date im Tatort „Kriegssplitter“ vergnügt, checkt der Journalist Leo Manser mehrere Stockwerke über ihnen in sein Zimmer ein. Er baut eine Videokamera auf. Als sich Reto und Eveline kurze Zeit später verliebt auf dem Balkon in den Armen liegen, schrecken sie plötzlich auf: ein lauter Knall und Splittern von Glas ist zu hören. Sekunden danach stürzt Manser an ihrem Balkon vorbei in die Tiefe. Der Mann landet auf einem Autodach. Eveline ruft sofort die Ambulanz, der Ermittler stürmt mit Pistole und Handy bewaffnet in die oberen Stockwerke des Luzernerhofs. Doch er wird ausgeknockt, noch bevor er den flüchtigen Täter identifizieren kann.

Am Tatort angekommen, kümmert sich im Fall „Kriegssplitter“ Hauptkommissarin Liz Ritschard um den bewusstlosen Kollegen. Es ist kaum zu verhindern, dass die Wahrheit über Retos Aufenthalt im Hotel ans Licht kommt: Eveline Glasser ist eine verheiratete Frau. Gleich nach dem Vorfall hatte sie ihren Ehemann kontaktiert. Doch für Vorwürfe und neugierige Fragen seitens des Kollegiums bleibt nun keine Zeit: Der Sturz aus 20 Metern Höhe endete für Manser sofort tödlich, und der Mörder, der den investigativen Journalisten aus dem Fenster stieß, ist noch auf freiem Fuß. Flückiger und Ritschard haben nun einen neuen Fall aufzuklären. Die Kriminaltechnikerin Corinna Haas unterstützt das Luzerner Ermittlerduo bei seiner Arbeit.

Der Hotelportier gibt bei seiner Vernehmung durch Ritschard einen wertvollen Hinweis auf die Identität einer Frau, die kurz vor der Tatzeit den Luzernerhof betrat: es war die ehemalige Arbeitskollegin von Leo Manser, Natalie Etter. Etters DNA unter den Fingernägeln des Opfers liefert ein weiteres Indiz für die Identität der mutmaßlichen Täterin. Doch die erklärt gegenüber den Kommissaren, dass sich Manser kurze Zeit vor seinem Tod ihre Videokamera „ausgeliehen“ hätte – allerdings ohne ihr Einverständnis. Es sei zu einem Gerangel zwischen den beiden gekommen, das erkläre Etters DNA-Spuren an dem Opfer.

Aber die Spur führt im SFR-Tatort „Kriegssplitter“ noch viel weiter. Die Luzerner Fahnder stoßen auf mehrere Hinweise, dass der ermordete Journalist ist letzter Zeit vermehrt über den tschetschenischen Krieg recherchierte. Anscheinend setzte er dank seiner beruflichen Neugierde eine für ihn tödlich endende Kettenreaktion in Gang. Offenbar ist die Zielscheibe eigentlich eine ganz andere: Ramzan Khaskhanov, ein tschetschenischer Kriegsverbrecher, der Frauen mit Drogen willenlos machte und sie als Attentäterin für Anschläge auf das russische Volk missbrauchte. Er soll angeblich in Luzern untergetaucht sein; seit fünfzehn Jahren ist er auf der Flucht. Eine Liste mit elf Namen, die im Besitz von Manser gewesen sein soll, gibt wichtige Hinweise zum Aufenthaltsort von Khaskhanov, der unter falschem Namen in der Schweiz ansässig geworden ist.

Jetzt ist nicht nur die russische Regierung heißer denn je darauf, den flüchtigen Kriegsverbrecher endlich zu fassen, auch die Luzerner Kripo ist im höchsten Maße alarmiert. Schließlich hätte Ramzan Khaskhanov ein plausibles Mordmotiv gehabt: der Schutz seiner Identität.

Mit einer weiteren Person, die Khaskhanov auf den Fersen ist, rechnet angesichts der anstrengenden Ermittlungen jedoch keine der Parteien. Seine junge Nichte Nura Achmadova macht mit einer Pistole Jagd auf ihren Onkel. Sie ist illegal aus Tschetschenien in die Schweiz gekommen, um den vermeintlichen Mörder ihrer Mutter zu töten. Zwar war sie erst vier Jahre alt, als sich ihre Mutter als Selbstmordattentäterin in die Luft sprengte – doch sie ist sich sicher: ihr Onkel Ramzan zwang sie zu der Tat! Fortan wuchsen sie und ihr Zwillingsbruder Nurali als Vollwaisen auf, nachdem der Vater zuvor bereits im Krieg gefallen war. Nurali hat vor vielen Jahren in Luzern Fuß gefasst, geheiratet und ist nun Vater eines kleinen Kindes. Als plötzlich seine Schwester vor der Haustür steht, nimmt er sie freudig auf. Noch ahnt er nichts von Nuris fest entschlossenem Racheplan …
 

Das Drehbuch für den Schweizer Tatort-Krimi „Kriegssplitter“ stammt von Lorenz Langenegger und Stefan Brunner, die Regiearbeit übernahm der gebürtige Luzerner Tobias Ineichen. Zu den bisherigen Filmen, die Ineichen inszenierte, zählen die zwei Münchner Tatort-Episoden „Schneetreiben“ (Tatort-Folge 617) sowie „Liebeswirren“ (Tatort-Folge 705), und die Luzerner Beiträge „Skalpell“ (Tatort-Folge 839), „Geburtstagskind“ (Tatort-Folge 879) und „Verfolgt“ (Tatort-Folge 915).

Die Filmarbeiten dauerten vom 18. Mai bis 20. Juni 2016 und fanden in Luzern und Umgebung statt. Das Hotel Luzernerhof, das als Kulisse diente, liegt in der Alpenstraße im Stadtzentrum Luzerns.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

Och ja. Note drei plus. Wie schon der letzte Luzerner Fall „Skalpell“ ist dieser Krimi mal kein „Schweizer Käse“, sondern eine im Ganzen runde Sache mit vereinzelten Löchern. Manche Figuren sind arg schablonenhaft gezeichnet, die Spannung ist aber da.

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Ein bedrückender Tatort aus Luzern. Ungewöhnlich für einen SRF-Folge ist dass private Dinge der Kommissare die Ermittlungen beeinflussen. Das führt allerdings zu einem spannenden und schwer vorauszusagenden Krimi. Einschalten lohnt sich.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Reto Flückiger – Stefan Gubser
Hauptkommissarin Liz Ritschard – Delia Mayer
Kriminaltechnikerin Corinna Haas – Fabienne Hadorn
Polizeichef Eugen Mattmann – Jean-Pierre Cornu
Leo Manser – Daniel Mangisch
Nura Achmadova – Yelena Tronina
Nurali Balsiger – Joel Basman
Laura Balsiger – Magdalena Neuhaus
Ena Abaev – Natalia Bobyleva
Ruslan Abaev / Ramzan Khaskhanov – Jevgenij Sitochin
Eveline Gasser – Brigitte Beyeler
Michael Koslow – Ivan Shvedoff
Pjotr Sorokin – Vladimir Kornevv
Natalie Etter – Johanna Bantzer
Hotelportier – Vilmar Bieri
Imam – Victor Kraslavskiy
Getränkehändler – Pascal Holzer
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Stefan Brunner, Lorenz Langenegger
Regie – Tobias Ineichen
Kamera – Michael Saxer
Szenenbild – Marion Schramm
Schnitt – Isabel Meier
Musik – Fabian Römer

Bilder-Galerie zum Krimi aus Luzern


39 Meinungen zum Tatort Folge 1013: Kriegssplitter

  • Jens • am 5.3.17 um 20:40 Uhr

    Wieso ist die Nachvertonung immr so asynchron und flach? Bei jedem noch so einfachen amerikanischen Schinken gibt es nahezu perfekte Synchronisationen und Tonfall, Errregung etc. sind der jeweiligen Situation angepasst. Bei allen „schweizer“ Tatort-Folgen ist das schlicht handwerklich schlecht gemacht. Ganz unabhängig von Handlung und Schauspielern. Das wertet den Tatort (neben anderen bescheuerten Folgen) für mich ab.


  • Tippel • am 5.3.17 um 20:49 Uhr

    Thema eigentlich gut, aber sonst leider soo langweilig ,die Dialoge sind zum einschlafen monoton, auch die Charaktere der Kripoleute ohne jeden Esprit oder Ecken und Kanten oder Witz oder irgendwas, schade um die schöne Tatortzeit


  • Matthias Eggert • am 5.3.17 um 21:06 Uhr

    Moin, ich hab nur mal eine Frage, von wem ist die Musik die dort eingespielt würd, beim Tatort “ Kriegssplitter “ Gruß matthias


  • w p • am 5.3.17 um 21:25 Uhr

    schon wieder ein migrationfall, einfach nur zum kotzen !


  • frani • am 5.3.17 um 21:26 Uhr

    Oh jeh mi neh. Sprache lässt zu wünschen überig. war schon schlechter der Luzerner Tatort aber immer noch schwerfällig und wirkt irgendwie abgehackt.


  • w p • am 5.3.17 um 21:28 Uhr

    schon wieder ein migrationsfall, diesmal sogar mit untertiteln, zum kotzen !


  • Max Geier • am 5.3.17 um 21:33 Uhr

    Schonmal etwas von Close-Up gehört? Langweilig geschnitten. Keine Dynamik, Die Schauspieler sitzen im Präsidium rum, die Kamera rollt auf dem Slide ein bisschen. Das Auto parkiert in Ruhe. Gäähn. Keine richtige Emotion, nicht fesselnd. Besser die Handlung auf wenig Charakter, diese dafür kantig darstellen.

    Mannmannmann.


  • Max Geier • am 5.3.17 um 21:35 Uhr

    hier noch die richtige sternenanzahl


  • Laju • am 5.3.17 um 21:41 Uhr

    Oh, man! Was verfrachten die Tatort-Macher in diesen Krimi!? Wollen sie die Welt retten? Dann sind sie im falschen Beruf! Ein Krimi sollte ein Krimi bleiben! Das Tatort-Format wird meiner Ansicht nach völlig überfordert und überfrachtet! Nix mehr für den normalen Krimifan. Macht doch lieber Dokus und Reportagen mit erhobenem Zeigefinger! Die Tatortfans wollen Geschichten aus dem alltäglichen Leben, da gibt es genug Stoff! Für alles andere gibt’s genug Angebot und Plattformen! Macht den Tatort nicht kaputt! Mir reicht‘!!!


  • Laju • am 5.3.17 um 21:42 Uhr

    Verzeihung null Sterne!


  • LUfan • am 5.3.17 um 21:46 Uhr

    Also, wenn letzte Woche der schlechteste Tatort aller Zeiten lief, dann haben wir das heute locker getoppt….


  • Klaus • am 5.3.17 um 21:57 Uhr

    Kann mich den Kommentaren meiner Vorschreiber nur anschließen.
    Als normaler Krimifan kann ich mich mit politischen Problemen der Welt in einem Tatort nicht anfreunden. Ich frage mich ehrlich, wie solche Drehbücher angenommen und Eingang in das Fernsehen finden können.
    Ich glaube, dass es bei uns genügend Themen gibt, die für einen herkömmlichen in sich abgeschlossen spannenden Kriminalfilm taugen, ohne dass man die internationalen politischen Problemszenerien bemühen muß.


  • Peer • am 5.3.17 um 22:02 Uhr

    möchte Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin) zitieren:

    >> … Wie schon der letzte Luzerner Fall … ist dieser Krimi mal kein „Schweizer Käse“, sondern eine im Ganzen runde Sache mit vereinzelten Löchern. … <<

    Also bei mir war es tatsächlich "Schweizer Käse", weil der Lifestream dauernd aussetzte. Mediathek? Besteht die Möglichkeit ihn mal ganz zu sehen?

    Bin dankbar für Tipps


  • David Bechtel • am 5.3.17 um 22:09 Uhr

    Ich fand den Tatort des Schweizer Teams solide. Nach den deutschen Tatort Folgen der letzten Wochen (Ballauf & Schenk mal ausgenommen)war dies ein Tatort mit Spannung und Dramatik. Auch die Synchronisation war ganz passabel.


  • wallace • am 5.3.17 um 22:11 Uhr

    und schon wieder abgeschaltet.
    sehr schade…


  • Uli • am 5.3.17 um 22:46 Uhr

    Ja, die miserable Qualität der letzten Tatort-Folgen schien kaum noch zu tippen. Hier, mit dem „Krimi“ aus Luzern ist es doch noch gelungen. „Bravo“, ARD. – Unstrukturierte, zu wenig übersichtliche Handlung, dann die Klischees der „starke“ Kommissarin, der sexlüsterne – „typisch“ un-männliche Kommissar. Alles zum Ko….., nein: besser zum Abstellen.
    Die ehemalige Kult-Serie „Tatort“ wird von den Fernseh-Verantwortlichen immer mehr demontiert! Schade.


  • alter Fan • am 5.3.17 um 23:16 Uhr

    na sooo schlecht war der Lutzerner ja nun auch wieder nicht – sicher nicht der Tatortüberflieger aber dennoch solide gemachter Krimi mit derzeit noch brisantem politischen Hintergrund – der Tschetschenien Konflikt ist medientechnisch von andern Ereignissen weit überschattet und möglicherweise schon in Vergessenheit geraten ; aber wie es scheint immer noch am brodeln und nicht zu unterschätzen .
    Für meine Begriffe – konsumierbare Produktion .


  • Irena • am 5.3.17 um 23:23 Uhr

    Wollte mir den Abend nicht versauen und erst um 21.45 geguckt. Naja, so schlimm wie der am vergangenen So war der nicht, aber macht doch vernünftige Krimis. Mit Börne und Thiel geht es doch auch. Frau Lindholm könnt ihr auch mal wieder ran lassen.


  • Thomas P. Trautwein • am 5.3.17 um 23:35 Uhr

    Folge fand ich mäßig, ja, fast langweilig. Irgendwie ausgelutschtes Thema.
    Musik war gut, trance-house-lastig, gut tanzbar. Von wem war die? Man schreibt nur von diesem Langweiler Fabian Römer, das ist aber nur deutscher Betroffenheits-Soulrap.
    Weiss jemand von wem diese eingestreute House-Electro-tunes waren?


  • Olli • am 6.3.17 um 0:31 Uhr

    Bin immer an politisch brisanten Themen interessiert, von daher fand ich den gut und spannend gemacht, zumal ich eher zufällig rein schaltete und als Nicht- Fan auch nichts erwartet hatte. Vielleicht kann mir jemand mit dem Namen des elektroinsch- düster gehaltenen Instrumentalstücks in etwa der Mitte des Films weiter helfen , habe den Abspann leider verpennt.


  • wolles • am 6.3.17 um 3:05 Uhr

    Es geht immer weiter nach unten ! Dieser Tatort kann sich auch einreihen zu „Sehr sehr schlecht „


  • Frank • am 6.3.17 um 7:09 Uhr

    Ein Tatort um den Tschetschenienkonflikt, doch das eigentliche Thema wurde verfehlt. Sehr spannend die beiden Geschwister, die auseinandergerissen unterschiedlicher nicht hätten aufwachsen können. Die Ungerechtigkeiten des Krieges lassen sich nicht einfach vergessen. Ein spannendes – und hoch aktuelles – Thema. Doch die Schweizer, die ja häufig eher durch Biederkeit auffallen, haben auch noch den politischen Strang verpackt, auf der einen Seite der staatliche Auftragskiller, auf der anderen die bürokratische Botschaft; das war dann doch zu viel… Joel Basman, langsam Dauergast beim Tatort (?), und Yelena Tronina mit toller Leistung. Fazit: Ein überfrachteter Plot, mit spannendem Thema – am Ende bleiben wenigstens die überzeugenden Schauspieler, für den Tatort im 2017 als fast überdurchschnittlich, daher 3 Sterne.


  • OD • am 6.3.17 um 8:30 Uhr

    Ich fand die Ampelszene witzig; Reto schaltet sein Automatikgetriebe auf P und fährt los ;-)


  • Hanz W. • am 6.3.17 um 9:03 Uhr

    Sicher kein Tatort, der ewig im Gedächtnis bleibt, aber insgesamt doch recht solide, konventionell, trotz des „exotischen“ Themas. Der fast schon überangepasste Neuschweizer wird am Schluss – als könne man dem Fluch des Krieges nicht entkommen – selbst doch wieder zum Killer.
    Insgesamt blieben die Figuren aber ohne Tiefe, da das aber alles in allem doch zumal für einen Schweizer halbwegs spannend inszeniert war, kann man 3 Sterne mal riskieren.

    Nervig: Wenn – gefühlt – so viel Russisch gesprochen wird, nützen Untertitel wenig, wenn sie zu klein geschrieben sind und vor allem noch weiß auf hellem Hintergrund.


  • Colorwriter • am 6.3.17 um 9:43 Uhr

    Durchwachsen, und voller Logik,-Löcher.

    Besser wäre es auch gewesen, den Originalton mit Untertiteln zu benutzen.


  • Wolle • am 6.3.17 um 10:25 Uhr

    @Jens: Genau meine Meinung. Hauptsache billig! Und die Veröffentlichung von ARD und ZDF „Sprachverständlichkeit im Fernsehen – Empfehlung für Programm und Technik“ ist wohl nur blinder Aktionismus.


  • spiderman916 • am 6.3.17 um 10:37 Uhr

    Mäßiger aber kein schlechter Tatort. Wirklich sehr monoton und emotionslos die hochdeutsche Nachvertonung. Die Thematik um den Tschetschenienkrieg entpuppte sich aber doch sehr als private Kiste.


  • Rudi • am 6.3.17 um 10:44 Uhr

    Da jammern nimmt aber hier auch kein Ende… bei Ludwigshafen letzten Sonntag musste ich zwar auch umschalten, aber:

    Ich fand den neusten Luzern-Tatort einen soliden Krimi, der mich von Anfang bis zum Schluss gefesselt hat. Mit der Musik zusammen ergab es für mich eine spannende Stimmung. Das komplexe Thema Tschetschenien kann ja nur gestreift werden. Hand aufs Herz, in welchem Film/Serie ist schon alles realistisch. Und Kommissar „Zufall“ hilft in der Realität manchmal öfter, als zugegeben wird.


  • Kreuzotter • am 6.3.17 um 14:15 Uhr

    ORIGINALTON GIBTS ÜBER MEDIATHEK VIEW – DA VOM SRF RUNTERLADEN.


  • Dennis • am 6.3.17 um 14:49 Uhr

    Mal wieder ein ganz schlechter Tatort .. was machen die nur mit den Tatort Filmen?


  • Dirk • am 6.3.17 um 20:12 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1013 aus Luzern. Diese Stadt liegt glaublich in der Schweiz und dort war ich noch nie. Die dort zuständigen Kriminalpolizisten für Leib und Leben, Flückiger (m) und Rischard (w) ermitteln in einem Fall von vermeintlichen Mord und einer der beiden wird gar Augenzeuge der Tat und läuft bei der anfänglichen Aufklärung der Tat buchstäblich vor die Tür. Es entwickelt sich ein durchaus sehenswerter Tatort-Polit-Fernsehfilm aus dem deutschsprachlichen Raum. Nein, diesmal geht es nicht um Afrika, auch die arabische Welt ist nicht vertreten, Süd-Amerika und der asiatische Raum schicken diesmal auch keine Killer. Die ehemalige UdSSR und die damaligen Mitgliedstaaten bekriegen sich nunmehr mit Blei und auch verwandtschaftlicher Ärger bis aufs Blut ist wieder vertreten. Zusätzlich das junge Paar, das kleine Kind im Hintergrund, die Selbstzweifel der Helfer und und und. Alles wie gehabt. Wie geschrieben, ich fand diesen Tatort-Fernsehfilm trotzdem sehenswert. Alleine wie der Flückiger (m) sich noch agil bewegen kann war eine Einzigartigkeit. Toll.


  • Michi • am 6.3.17 um 20:14 Uhr

    Suche ein bestimmtes Lied welches im Luzern Tatort vor kam.
    Hört sich so Techno/Trance mäßig an….war an der Stelle im Film kurz bevor der russische Killer auf den Onkel schießen wollte.
    Ab Minute 42….
    Wer kann helfen oder weiß an wem ich mich wenden muss!!

    Vielen Dank


  • Austria • am 7.3.17 um 8:30 Uhr

    Warum muss so laute Hintergrundmusik gespielt werden (nicht nur beim Tatort) man versteht kaum den Text
    nach 10 Minuten abgeschaltet


  • MoMi • am 7.3.17 um 11:54 Uhr

    Endlich wieder mal ein guter Tatort, bester TO der Schweizer. Die Feinheiten kommen leider bei der Syncrofassung auf D nicht zum Zug und die meisten können halt die Originalsprache nicht verstehen. Gut so !! Story sehr gut konstruiert. Handlung, Action und Produktion sehr bedächtig – also echt schweizerischem Naturell. Peinlichst werden auch etwaige Produktplatzierungen vermieden. Automarken werden verfremdet (Modellbezeichnung RIO = sagt alles) Die roten Getränke-/Snackautomaten in den Bahnhöfen sind so bekannt, dass man den Firmennamen nicht weglassen müsste. So auch die Supermärkte des gelben Riesen. Dass am Ende die Täterin die Ehefrau des Tschetschenen war, wurde relativ früh bei der Vernehmung bekannt. Es war ja auch kein Mord, sondern eher ein Unfall der zum Tod des Journalisten führte. Alles in allem ein unterhaltsamer Krimi. Warum aber verfremdet man nicht auch Ortschaften beim Grenzübertritt und der Einreise in die CH. Toll war, dass Luzern mal nicht klischeehaft mit See, Kapellbrücke, Schokolade, Käse etc. dargestellt wurde, sondern mal Realitätsbild der CH gezeigt wurde. Quartiere wo nicht nur Asylsuchende, Östler, Ausgegrenzte leben müssen, sondern auch normale Schweizer, die nicht so reich sind, wie immer gemeint wird. Erfrischend dass mal auch die andere Seite der Schweiz dargestellt wird – ohne Käse….. Weiter so – kann nur noch besser werden.


  • Birgit • am 7.3.17 um 16:14 Uhr

    Reto fand ich als Nebenrolle, quasi in der zweiten Reihe bei Klara Blum, ganz gut. Als Kommissar kann er mich (Gähn) nicht überzeugen. Ich habe in meinem Tatort Archiv wesentlich bessere Folgen..


  • Kurt • am 8.3.17 um 10:00 Uhr

    Es gibt viele Anlässe wo ich stolz bin ein Schweizer zu sein. Das ist aber sicher nicht der Schweizer Tatort oder allgemein das Schweizer Fernsehen. Der Tatort war wieder wie jedes Mal ein absoluter Blödsinn. Ich halte es nie mehr als 10 Minuten aus. Der Witz an der Sache ist, dass wir Schweizer für solche schwachsinnigen Produktionen jedes Jahr eine Fernsehgebühr von Fr. 451.00 bezahlen müssen, ob wir wollen oder nicht. Zum Glück können wir aber nächstens über die Abschaffung der Gebühr abstimmen.


  • Karel • am 8.3.17 um 10:55 Uhr

    Der Schweizer Tatort ist wie die Schweiz: Schweizer Tristesse, Grau, sachlich, flache menschliche Beziehungen. Deswegen ist er wie er ist.


  • individualist • am 8.3.17 um 14:51 Uhr

    seit 30 jahren guck ich tatort. es gab immer wieder highlights und tiefpunkte, diese saison macht das dranbleiben aber schwer.

    zum einen fühlt sich jede sendeanstalt dazu verpflichtet das flüchtlings und immigrationsthema aufzugreifen (SCHNAAAAAARCH), zum anderen versucht man mit an den haaren herbeigezogenem humor (team weimar) den erfolg aus münster zu kopieren oder im fall hamburg ganz einfach geschichte durch bümms zu ersetzen.

    der scheidende schupo war eine herausforderung, die babbeltasch das schlechteste buch und die inferiorste umsetzung dieses formates seit ich mich erinnern kann.

    den schweizer tatort generell schlechtzuschreiben ist unfair. eine der besten episonden kam aus luzern: 954 ihr werdet gerichtet. das war grosses kino am kleinen schirm (naja, 65 zoll ;o)

    kriegssplitter war so lala. der anfang war hammer, vor allem der soundtrack der sich über die gesamte hotelszene inkl. fullbreak beim fenstersturz zog. der rest konnte das versprechen der ersten zehn minuten nicht ganz halten.


  • CarstenH • am 13.3.17 um 13:55 Uhr

    Ein klassischer Tatort bei dem lange offen blieb wär der Täter war. Der „Mord“ selber war dann etwas flach, gefallen haben Spannung und Kurzweile. Kommissar Flückinger mausert sich langsam zu einem der Top-Ermittler!


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