



0 MeinungenEin heller Mercedes fährt im Tatort „Blechschaden“ mit hohem Tempo durch die Nacht. Der Bauunternehmer Breuke kehrt mit seiner Geliebten von einem Wochenende aus Travemünde zurück. Doch dann kreischen im Tatort „Blechschaden“ plötzlich die Bremsen und es wirbelt nach einem dumpfen Aufprall ein Radfahrer durch die Luft und schlägt im Anschluss auf das Straßenpflaster auf. Der Radfahrer bleibt regungslos liegen und der Fahrer springt in völligem Entsetzen und völliger Panik in sein Auto und rast davon. Fahrerflucht!
Doch dieser nächtliche Vorfall wird im Tatort „Blechschaden“ ein sehr dramatisches Nachspiel haben. Es jagen sich die Gerüchte in Sieverstedt, einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein. Man flüstert sich zu, dass es Mord war und es wird ein Unschuldiger verdächtigt.
Kommissar Finke und sein Assistent Jessner aus Kiel schalten sich im Tatort „Blechschaden“ in den Fall ein. Doch die Ermittlungen bereiten den beiden Schwierigkeiten und der Fall wird dazu immer komplizierter. Es tritt ein Erpresser auf den Plan, welcher aus der Verwirrung seinen Nutzen ziehen will. Und dann wird zu allem Überfluss auch noch die Leiche eines Mannes am Rande eines Sees gefunden. Der Mann wurde von mehreren Kugeln durchbohrt und ist Blut überströmt. Der kleine Ort Sieverstedt bedeutet für Kommissar Finke nur eines, viel Arbeit!
Besetzung der Tatort – Folge „Blechschaden“:
Kommissar Finke – Klaus Schwarzkopf
Jessner – Wolf Roth
Frau Breuke – Ruth-Maria Kubitschek
Joachim Seidel – Götz George
Alwin Breuke – Friedrich Schütter
Peter Reichert – Volker Eckstein
Stab
Buch: Herbert Lichtenfeld
Regie: Wolfgang Petersen
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Blechschaden“: 13.06.1971
Bilder: NDR/Sachse




4 Kommentare
Ein Tatort mit Götz George als Nebenbesetzung.
Der fährt in dem Film nen schönen NSU Ro80. Einer der wenigen Filme in denen man dieses seltene Wägelchen zu Gesicht bekommt. Für mich als Ro80-Fahrer natürlich doppelt interessant auch wenns gut vor meiner Zeit war. (;-)
Ja natürlich, der Ro80 war schon ein schöner Wagen, aber als Auto- und Oldtimerfreak fand ich den Mercedes 250 S (oder war es ein 280-er SE?, W 108) vom Bauunternehmer Breuke auch sehr schön. Mir tat es ja in der Seele weh, als der Unfallverursacher diesen Mercedes extra gegen die Hofeinfahrtsmauer stieß, um den Unfall zu vertuschen. Dieser Tatort kam raus, als ich 8 wurde ;-).
Matthias, Dir noch viel Spaß mit dem Ro80! Ich fahre erst einen 13 Jahre alten W 124-er.
Bei Allem Respekt vor den beiden Autofreunden hier,
zum Modell “Blechschaden, Sommer 1971″ ist doch noch zu
sagen, das es in erster Linie ein Klasse-Krimi war,
die Besetzungsliste der Schauspieler,
der Macher,
man “pfeift” durch jede Zahnlücke, da ist große Bewunderung und Respekt, da merkt man, welche Meriten, welche Zugkraft, welche Stellung in der Fernsehdramatik! (Jawohl!) der
“Tatort” mal gehabt hat.
Warum werden diese Folgen nicht wiederholt?, warum bedient
man sich nicht des ganzen Fundus, läßt die absoluten
Perlen dieser Reihe so brachliegen.
Alle 10 Jahre sitzt quasi eine “neue” Generation vor
der Kiste, man kann nicht sagen, diese Filme
“passen nicht mehr”, vom “Rhytmus, der Erzählweise,
“Sehgewohnheiten und das ganze Blablabla”, oder, noch
schlimmer, “die Leute kennen die Akteure/Kommissare ja
nicht mehr”
Ja, warum hat man das erst zugelassen?, das Publikum
erst “entwöhnt” . .
Und, papperlapap,
Neustart der Reihe “Tatort”, von 1970 an . .
an exponierter Stelle am Wochenende, nicht zu spät,
oder, noch besser, ein Mi. oder Do. ab 20.15 Uhr,
die Stelle, wo sonst immer die seichten Liebesschnulzen
oder Beziehungsdramen (Fernsehfilme) laufen . .
Alle Folgen, möglichst die “Giftschrank”-Sachen auch,
von mir aus diese Handvoll Filme auch “entschärft”,
wenn da noch was “relevant” sein sollte . .
Im Nu. ein “Selbstläufer” hätten diese Filme Ihre
alten und vielen neuen! Fans, die fasziniert wären,
was ein guter Kriminalfilm leisten kann . .
Ein Heinz Haferkamp überzeugt auch 20/30 jährige,
ein so guter Schauspieler, wie der leider 2007 verstorbene
Felmy, kennt keine Altersbegrenzung, erreicht jeden . .
dazu den Klaus Schwarzkopf, die tollen “Trimmels”,
ein Spitzen-Programm, die gesamte Reihe . .
20-25 Jahre jede Woche gute Filme, gute! Krimi’s,
das ARD-Flaggschiff, warum so schlecht verwaltet?
Alte und Neue, Haferkamp und meinetwegen der Dandy,
und Eitelkopp Börne (die Diva Liefers),
das macht doch den Reiz dieser Reihe aus,
die anderen Sichtweisen . . Lokalkolorit ebend.
die es in den 70′ern, 80′ern auch innerhalb der Senderkette gab’, das ist mir heute zuviel “Einheits-Sosse”,
ob die MünsterSchlusen oder die Berliner, Münchener . .
So wär’ dieses “Nebeneinander” ein interessanter
Qualitätsvergleich . .
LG Peter, Berlin
Große Klasse, habe den TO eben im NDR gesehen. Davor war TO Nr. 1, welch eine Freude! Der NDR bringt eine TO-Nacht, d.h., jetzt läuft noch ein TO, “Der Schläfer”. Aber der geht bis 4 Uhr. Es hat alles seine Grenzen.
Erst gibt’s nur Saure-Gurken-Zeit, dann wird man überschüttet mit tollen TOs. Also, neee!
Trotzdem Dank an den NDR, zwei TOs habe ich immerhin gesehen diese Nacht.